Normale Ansicht

Received yesterday — 16. September 2026

Kosten pro Kilometer Reichweite: Die besten E-Autos im Vergleich

16. September 2026 um 20:08

Der Beitrag Kosten pro Kilometer Reichweite: Die besten E-Autos im Vergleich erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Tesla Model 3 Straße Berg Auto vegan

Der Preis eines Fahrzeugs sagt erst einmal wenig darüber aus, ob sich die Investition lohnt. Wer sich ein E-Auto zulegt, will vor allem eine hohe Reichweite haben. Der ADAC hat deshalb ein Ranking erstellt, das verrät, welche Modelle im Verhältnis zu ihrem Kaufpreis am weitesten fahren können.

Bei einem Auto ist es deutlich schwieriger zu eruieren, ob sich der Kauf lohnt, als bei anderen Produkten. Und dabei handelt es sich in der Regel auch noch um deutlich höhere Summen. Aspekte wie Versicherung, Steuer und Werkstattservice spielen alle eine Rolle, doch bei E-Autos ist vor allem die Reichweite wichtig. Aber bei welchem Modell kommt man für sein Geld am weitesten? Das klären wir in diesem Ranking.

Fast 6.000 Euro für einen Kilometer

In einer aktuellen Liste des ADAC wird der jeweilige Kaufpreis eines Elektroautos durch seine Akkuleistung geteilt. Dabei werden immer die Angaben der Hersteller herangezogen: einerseits der Grundpreis und andererseits die Reichweite nach WLTP. Diese weicht in der Praxis oft etwas ab, doch das gilt für alle Modelle gleichermaßen.

Weit abgeschlagen dreht der Lotus Evija am unteren Ende der Liste seine Kreise. Ein Kilometer Reichweite kostet bei diesem Modell 5.829 Euro. Bei einem Kaufpreis von über zwei Millionen Euro und einer Laufleistung von lediglich 354 Kilometern ist das aber auch kein Wunder. Auch der Rolls-Royce Spectre (731 Euro), der Maserati GranCabrio Folgore (456 Euro), der Porsche Taycan Turbo GT (437 Euro) und der Maserati GranTurismo (432 Euro) schneiden in der Rechnung schlecht ab.

Das sind alles Luxuswagen, doch auch einige massentaugliche Modelle kommen nicht gut weg. Darunter der Ford E-Transit (296 Euro) und der Toyota Hilux (273 Euro). Ihr hoher Verbrauch sorgt für eine entsprechend geringe Reichweite. Es sind also nicht unbedingt die billigen Fahrzeuge, die ganz vorne stehen. Auch kostspieligere Modelle können mithalten, solange die Effizienz stimmt. Das zeigt auch die folgende Top Ten.

Platz 10: Leapmotor T03

Das günstigste Auto im Ranking schafft es nur auf den zehnten Platz. Der Leapmotor T03 kostet lediglich 18.900 Euro, schafft dafür aber nur 265 Kilometer – das ist der niedrigste Wert der Liste. Gegengerechnet ergibt das 71 Euro pro Kilometer.

Elektromobilität Leapmotor
Bild: Leapmotor

Der Beitrag Kosten pro Kilometer Reichweite: Die besten E-Autos im Vergleich erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Muse: Neuer KI-Agent von Meta ist scharf auf deine Geheimnisse – und dein Geld

16. September 2026 um 11:00

Der Beitrag Muse: Neuer KI-Agent von Meta ist scharf auf deine Geheimnisse – und dein Geld erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Meta Muse KI-Agent Künstliche Intelligenz

Meta ist generell dafür bekannt, Nutzerdaten großzügig zu sammeln. Doch mit dem neuen KI-Agenten Muse geht das Unternehmen weiter als jemals zuvor. Die Künstliche Intelligenz kann selbstständig Reisen buchen, E-Mails verfassen und sogar einkaufen. Doch um diese Funktionen verwenden zu können, müssen Nutzer die Hosen runterlassen. Eine kommentierende Analyse.

Neue KI-Agent von Meta: Was ist und kann Muse?

  • Muse ist seit dem 8. September 2026 in den USA verfügbar. Es handelt sich um eine eigenständige App für Browser, iOS und Android. Eine KI an sich ist nichts Besonderes, doch hierbei handelt es sich um einen Agenten, der nicht einfach nur Fragen beantworten kann. Muse hat die Fähigkeit, selbstständig E-Mails zu lesen und zu verfassen, Formulare auszufüllen, einen Urlaub zu planen und Online-Käufe zu tätigen. Oder kurz: viele alltägliche Aufgaben zu übernehmen. Dabei merkt sich die App die Vorlieben der Nutzer und macht ohne Aufforderung eigene Vorschläge. Und der Agent arbeitet auch, wenn die App geschlossen ist. Grundsätzlich ist Muse kostenlos nutzbar; für Vielnutzer gibt es Abos, die 20 oder 100 US-Dollar im Monat kosten.
  • Um all diese Aufgaben erledigen zu können, braucht Muse natürlich auch Zugang zu den entsprechenden Daten. Laut Meta hat jeder Nutzer in der Cloud eine eigene virtuelle Maschine. So sollen die Daten getrennt von denen anderer Nutzer liegen. Außerdem muss ein sogenannter Sentinel-Agent jeden Zugriff von Muse auf das Internet freigeben. Alle sensiblen Daten wie Passwörter oder Kontonummern sind in einem separaten Speicher ausgelagert, auf den Muse angeblich keinen Zugriff hat. Um unerwünschten Aktionen vorzubeugen, fragt die KI vor dem Versenden einer Mail oder dem Tätigen eines Einkaufs noch einmal nach.
  • Grundsätzlich klingt das Sicherheitskonzept plausibel, doch ob es wirklich funktioniert, kann nur der Praxistest zeigen. Tatsächlich gibt es Hinweise auf Sicherheitslücken. Ursprünglich war der Start der App für April 2026 geplant, doch bei internen Tests kam es offenbar zu Problemen, und Muse konnte einige Schutzmechanismen umgehen. Daraufhin wurde der Launch verschoben. Zudem musste Meta erst im Juli 2026 den für Instagram veröffentlichten Bildgenerator Muse Image nach nur vier Tagen wieder entfernen. Der Grund: Fremde Fotos konnten ohne die Einwilligung der Ersteller von der KI bearbeitet werden.

Warum Muse vor allem ein Werbeinstrument ist

Selbst wenn die Technik funktioniert und sicher ist, stellt sich die Frage: Warum bietet gerade Meta einen selbstständigen KI-Agenten an? Mit Plattformen wie Facebook und Instagram verkauft das Unternehmen bisher in erster Linie Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit. Durch das Verhalten der Nutzer wird auf deren Vorlieben geschlossen – und das wirkt sich wiederum auf die Werbeanzeigen aus. Eine KI ist in dieser Hinsicht der nächste Schritt: Sie ist noch näher am Kunden und kann diesen persönlicher und spezifischer beraten.

Noch hat Meta nichts von den Empfehlungen, doch laut Alexandr Wang, dem KI-Chef des Unternehmens, werde momentan geprüft, wie man an den Transaktionen mitverdienen könne. Die Nutzer müssen also auf das Versprechen vertrauen, dass Muse Werbung und Empfehlungen nicht miteinander vermischt. Wirklich nachprüfen lässt sich das aber nur schwer.

Dass sich subtile Werbung in KI-Chats lohnt, belegt eine Princeton-Studie. Wenn ein Chatbot aktiv für bestimmte Produkte wirbt, kommt es zu einem sprunghaften Anstieg der Kaufquote. Und nicht einmal jeder fünfte Teilnehmer merkt, dass er bei seiner Entscheidung beeinflusst wurde. Ein KI-Agent mit Zugriff auf Postfächer, Transaktionsverläufe und Kalender wäre vermutlich das wirksamste Werbeinstrument aller Zeiten.

Die zumindest auf dem Papier durchdachte Sicherheitsstruktur von Muse könnte sich als eine Art Nebelkerze entpuppen. Denn sie löst das kleinere von zwei Problemen: Angriffe von außen werden abgewehrt, doch wie der Betreiber seine kommerziellen Interessen durchsetzt, bleibt offen. Oder anders formuliert: Ein Unternehmen, das wegen Verstößen gegen den Datenschutz zweimal Strafen in Milliardenhöhe zahlen musste, will jetzt Zugang zu noch viel mehr Daten erlangen.

Stimmen

  • Aus der Ankündigung von Meta: „Muse merkt sich, was einer Person wichtig ist, sodass es von sich aus Vorschläge machen und auf Details eingehen kann, die diese Person nur einmal erwähnt hat. Es kann ein Rezept-Reel, das die Person auf Instagram gespeichert hat, in eine Einkaufsliste umwandeln, ein Menü für ihre Dinnerparty vorschlagen und sich die Ernährungsgewohnheiten ihrer Freunde merken, bevor es die Einladungen verschickt. (…) Meta ist der Ansicht, dass persönliche Superintelligenz eine der bahnbrechendsten Technologien unserer Zeit sein wird. Muse ist ein erster Schritt in diese Richtung: ein Assistent, der einen Großteil der Arbeit übernimmt, damit sich die Menschen auf das konzentrieren können, was ihnen wichtig ist.“
  • Alexandr Wang, Metas KI-Chef, über die Monetarisierungsmöglichkeiten von Muse: „Wir glauben, dass das E-Commerce-Geschäftsmodell für dieses Produkt potenziell sehr interessant ist, da es den Menschen ermöglicht, tatsächlich die Dinge zu finden, die sie begeistern, und letztendlich viele dieser Käufe zu tätigen.“ Laut CNBC prüfe der Konzern, ob und wie in Zukunft an den Einkäufen des KI-Agenten mitverdient werden könne. Entschieden habe Meta über diesen Schritt aber noch nicht.
  • Nach dem verschobenen Launch spricht Metas Vishal Shah, der für die KI-Produkte des Unternehmens verantwortlich ist, über das Thema Sicherheit: „Man kann zwar nicht sagen, dass es niemals zu Fehlern kommen wird, aber jeder einzelne Bestandteil der Architektur wurde so konzipiert, dass sie so sicher, so geschützt und so privat ist, wie wir es nur irgendwie möglich machen können.“ Laut Reuters gibt es interne Unterlagen, die von ungeklärten Abstürzen und ohne Erlaubnis hochgeladenen sensiblen Daten berichten.

Zum Glück nicht in Europa?

In technischer Hinsicht scheint Muse ein ausgeklügeltes und ernstzunehmendes Produkt zu sein, das durch eine durchdachte Sicherheitsarchitektur abgesichert ist. Doch Metas Endgegner wird vermutlich nicht die Technik, sondern das Vertrauen der Konsumenten sein. Die Nutzerzahlen von Instagram, Facebook und WhatsApp mögen für sich sprechen, doch die Skepsis der Bevölkerung gegenüber Mark Zuckerberg und seinem Konzern hat in den letzten Jahren zugenommen.

Muse ist kein einfacher Messenger-Service und noch nicht einmal ein soziales Netzwerk, in dem man selbst entscheiden kann, was man mit der Welt teilen möchte. Muse verlangt direkten Zugang zu einer ganzen Reihe sensibler Daten, um richtig funktionieren zu können. Die entscheidende Frage ist also, ob genügend Nutzer bereit sind, gerade Meta diese anzuvertrauen.

Für uns Europäer stellt sich diese Frage aber vorerst nicht. Damit Muse den europäischen Datenschutzrichtlinien entspricht und auch bei uns erscheinen kann, muss Meta vermutlich noch einige Änderungen vornehmen. Immerhin ist noch für dieses Jahr eine Verschlüsselung angekündigt, durch die der Konzern die Daten der Nutzer nicht mehr einsehen kann.

Und selbst wenn es so weit ist, sollte man die Kaufempfehlungen des KI-Agenten mit Vorsicht genießen – oder sie direkt als Werbung betrachten.

Auch interessant: 

Der Beitrag Muse: Neuer KI-Agent von Meta ist scharf auf deine Geheimnisse – und dein Geld erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Received before yesterday

Laut Neuzulassungen: Die meistverkauften Autos im August 2026

14. September 2026 um 20:12

Der Beitrag Laut Neuzulassungen: Die meistverkauften Autos im August 2026 erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

VW T-Roc Volkswagen die am meisten verkauften Autos

Im Sommer kaufen die Menschen in Deutschland tendenziell weniger Autos. Trotzdem ergibt sich aus den Verkaufszahlen im August eine interessante Entwicklung: Auch wenn sich das noch vor Kurzem niemand hätte vorstellen können, bilden Modelle mit Dieselmotor momentan das Schlusslicht.

Insgesamt wurden im August dieses Jahres 212.563 Pkw in Deutschland neu zugelassen. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat ist das ein geringes Plus von 2,6 Prozent. Gegenüber dem Juli 2026 handelt es sich sogar um einen Rückgang von 20,7 Prozent. Die Gründe liegen auf der Hand: Sommerferien und Werksurlaube wirken sich sichtbar auf die Statistik aus. Die Zahlen für unser Ranking stammen wie üblich vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Immer weniger Autos mit Dieselmotor

Wie schon in den vergangenen Monaten führen reine Elektroautos das Feld an. Sie kommen im August auf 68.930 Neuzulassungen – das ist ein Anteil von 32,4 Prozent und ein Plus von 75,1 Prozent im Vergleich zu 2025. Oder anders ausgedrückt: Fast jedes dritte neu gekaufte Auto fährt rein elektrisch. Auf dem zweiten Platz liegen Hybride mit 27,8 Prozent und Benziner mit nur noch 16,7 Prozent.

Die großen Verlierer sind Dieselfahrzeuge. Sie bilden das Schlusslicht und kommen nur noch auf 22.516 Zulassungen und einen Anteil von 10,6 Prozent. Damit ist Diesel erstmals die schwächste Antriebsart überhaupt.

Das beliebteste Elektroauto ist der Skoda Elroq. Er ist zudem das einzige E-Auto, das auch in der Gesamtwertung vertreten ist. Hinter dem Elroq liegen der BMW X1, der VW ID.7 sowie der VW ID.4 und ID.5.

Bei den Herstellern gibt es keine großen Änderungen. VW ist in Deutschland wie immer der Spitzenreiter und kommt auf einen Marktanteil von 15,2 Prozent. Dahinter folgen mit großem Abstand Mercedes (9,7 Prozent) und BMW (8,9 Prozent).

An dieser Stelle interessieren uns aber nicht die Marken, sondern die konkreten Modelle. In der folgenden Top Ten präsentieren wir deshalb die zehn Autos, die im August am häufigsten neu zugelassen wurden.

Platz 10: Mini

Der Mini kommt im August auf 2.844 Neuzulassungen. Die Marke gehört zu BMW und schafft es nur ganz knapp in das aktuelle Ranking. Wie üblich, werden vom KBA alle Mini-Modelle unter einem Namen geführt.

zuverlässigsten Automarken 2025
Bild: BMW

Der Beitrag Laut Neuzulassungen: Die meistverkauften Autos im August 2026 erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Die 10 größten Länder der Welt – mit einer Überraschung

12. September 2026 um 19:03

Der Beitrag Die 10 größten Länder der Welt – mit einer Überraschung erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Russland Vladivostok Länder

Welche Rolle eine Nation auf der Weltbühne spielt, ist in erster Linie von ihrer Wirtschaftskraft und ihrer Einwohnerzahl abhängig. Doch auch die schiere Größe der Länder ist wichtig, auch wenn diese häufig nur eingeschränkt genutzt werden kann. Welche Staaten die meiste Landfläche besitzen, verraten wir in diesem Artikel.

Die tatsächliche Größe eines Landes zu ermitteln, ist gar nicht so einfach. Sie hängt maßgeblich davon ab, welche Gebiete genau mitgezählt werden. Zum Beispiel können Flüsse, Seen und Küstengewässer einen Wert massiv beeinflussen. Zudem können Weltkarten durch ihre verzerrte Darstellung in die Irre führen. Deshalb stellen wir die Frage: Welche Staaten sind wirklich am größten?

So wird die Größe von Ländern ermittelt

Bei dem Ranking geht es um die reine Landfläche, es werden also nicht nur Areale abseits der Küste, sondern auch Binnengewässer ausgeklammert. Hierdurch kommt es zu einer Verschiebung der Liste. Kanada ist ein gutes Beispiel. Ohne all die großen Seen und Flüsse schrumpft die Gesamtfläche des Landes massiv.

Die weltweite Landfläche summiert sich laut Daten der Weltbank auf rund 50 Millionen Quadratmeilen. Umgerechnet sind das circa 130 Millionen Quadratkilometer. Eine Nation alleine beansprucht mehr als ein Achtel dieser Fläche. Und nimmt man die obersten fünf Staaten, sind es sogar 40 Prozent. Oder anders ausgedrückt: Die fünf größten Nationen besitzen mehr Fläche als die folgenden 27 zusammengenommen.

Der umfangreichste Kontinent ist Asien, der 31,8 Prozent der Landfläche des Planeten umfasst. Wenn Russland nicht mitgerechnet wird, liegt der Wert für Europa bei mickrigen 4,4 Prozent. Deutschland belegt mit 135.000 Quadratmeilen (beziehungsweise 349.000 Quadratkilometern) Rang 64. Das entspricht 0,3 Prozent der Gesamtfläche.

Afrika ist in zweierlei Hinsicht ein Sonderfall: Erstens wirkt der Kontinent auf Karten oft kleiner, als er tatsächlich ist. Und zweitens ist die Verteilung des Landes sehr ausgeglichen. Es gibt kaum riesige Nationen, doch 21 der 50 größten Länder liegen in Afrika. Nur ein einziger dieser Staaten schafft es in die Top Ten:

Platz 10: Algerien

Algerien ist das größte Land Afrikas. Es umfasst 919.595 Quadratmeilen (umgerechnet rund 2,38 Millionen Quadratkilometer) und kommt weltweit auf einen Anteil von 1,8 Prozent. Bei einem Blick auf eine Weltkarte würde man allerdings kaum vermuten, dass Algerien zu den zehn größten Nationen gehört.

Der Beitrag Die 10 größten Länder der Welt – mit einer Überraschung erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Die 10 Länder mit dem niedrigsten Mindestlohn

11. September 2026 um 19:30

Der Beitrag Die 10 Länder mit dem niedrigsten Mindestlohn erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Kleingeld Geldbeuten Mindestlohn

Der Mindestlohn soll sicherstellen, dass auch Geringverdiener gut leben können. In einigen Ländern reicht das gesetzlich fixierte Arbeitsendgeld aber nicht einmal, um sich die nötigsten Dinge leisten zu können. Weniger als 100 Dollar im Monat gibt es in den Nationen am Ende der Tabelle.

Die Idee hinter dem Mindestlohn ist es, dass Menschen nicht unter das sogenannte Existenzminimum rutschen. Wer arbeiten geht, soll sich also zumindest den grundlegenden Lebensunterhalt leisten können. Die Höhe dieses Grenzwerts unterscheidet sich aber massiv, je nachdem, in welcher Region auf der Welt man sich befindet. Besonders schlimm ist die Lage in Afrika.

Wo der Mindestlohn zum Leben nicht reicht

Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) vergleicht in ihrer Studie die monatlichen Mindestlöhne in 130 Ländern. Als Grundlage für die Ergebnisse zählt das nach Kaufkraft bereinigte Einkommen. Es geht also darum, wie viel man sich von dem Geld tatsächlich leisten kann. Aspekte wie Steuern und Sozialabgaben sind bei den Werten hingegen nicht mit einberechnet.

In diesem Ranking geht es darum, in welchen Ländern den Menschen am wenigsten Geld zur Verfügung steht. Um die Zahlen besser einordnen zu können, werfen wir einen Blick ans obere Ende der Liste: An der Spitze steht die Schweiz mit einem bereinigten Mindestlohn von 3.804 US-Dollar pro Monat. Deutschland kommt auf 2.902 Dollar und den zweiten Platz.

Europa dominiert das Ranking. Ganz anders sieht es in Afrika und in Teilen von Asien aus. Indien ist inzwischen eine ernstzunehmende Wirtschaftsmacht, doch der Mindestlohn liegt hier bei lediglich 233 Dollar (Rang 111 von 130). Auch in China (544 Dollar), Brasilien (559) und Mexiko (599) sind die Löhne überraschend niedrig. Wo der Mindestlohn weltweit am wenigsten Kaufkraft bietet, verraten wir in der folgenden Top Ten.

Platz 10: Niger

Los geht es mit Niger, dem ersten von sieben afrikanischen Staaten in unserem Ranking. Wie alle anderen Vertreter auch liegt der Mindestlohn hier unter der Marke von 200 Dollar. Konkret sind es 196 Dollar, die arbeitende Menschen in dem westafrikanischen Land mindestens verdienen.

Der Beitrag Die 10 Länder mit dem niedrigsten Mindestlohn erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

KI-Angriffe: Geheimdienste sollen neue Befugnisse erhalten

11. September 2026 um 11:00

Der Beitrag KI-Angriffe: Geheimdienste sollen neue Befugnisse erhalten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

KI-Angriffe deutsche Unternehmen Geheimdienste

Die Gefahr durch Angriffe auf deutsche Unternehmen hat durch Künstliche Intelligenz massiv zugenommen. Deutschland reagiert auf die neuen Angriffsmuster und rüstet nach. Unter anderem sollen den eigenen Nachrichtendiensten weitreichende Befugnisse im Hinblick auf KI gewährt werden. Eine kommentierende Analyse.

Deutsche Unternehmen im Fadenkreuz

Nicht nur bewaffnete Konflikte haben weltweit zugenommen, sondern vor allem auch verdeckte Angriffe auf Unternehmen. Da ein Krieg zwischen fortgeschrittenen Industrienationen oder mächtigen Bündnissen die Welt schnell ins Chaos stürzen könnte, bauen viele Staaten darauf, ihre Kontrahenten durch Datendiebstahl, Sabotage und Industriespionage zu schwächen. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie ordneten 37 Prozent der betroffenen deutschen Unternehmen mindestens einen Angriff einem fremden Nachrichtendienst zu. Der Gesamtschaden soll bei über 200 Milliarden Euro liegen, von denen drei Viertel auf Cyberattacken entfallen.

Viele dieser Operationen lassen sich nur schwer verhindern, da die Angreifer neue Methoden nutzen. Während Schäden durch klassische Methoden wie Ransomware sinken, ist die Nutzung von KI sprunghaft angestiegen. Häufig lässt sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz nicht mit Sicherheit nachweisen, doch die Unternehmen stellen fest, dass Angriffe immer besser und schneller angepasst werden, gefälschte Audio- und Videoaufnahmen eine deutlich höhere Qualität aufweisen, E-Mails mit schädlichen Inhalten professioneller klingen und die Angriffsfrequenz deutlich gestiegen ist. All das deutet auf KI hin. Die Technologie senkt die Hürden für Angreifer und sorgt dafür, dass Gegenmaßnahmen deutlich schneller unwirksam werden.

Schnelle und koordinierte Reaktionen sind also wichtiger als jemals zuvor. Aus diesem Grund hat das Bundeskabinett eine Reform der Nachrichtendienste beschlossen. Unter anderem sollen BND und Verfassungsschutz KI in Zukunft zur Massenanalyse von Daten heranziehen dürfen. Auch eine Gesichtserkennung in Echtzeit ist vorgesehen. Zudem können die Geheimdienste den Datenverkehr umleiten, Falschinformationen streuen und auf private Kameras zugreifen. Sie sollen nicht nur aufklären, sondern aktiv eingreifen. Besonders umstritten ist die Weisung an das BSI, Sicherheitslücken an den BND zu melden, anstatt sie direkt zu schließen. Der Staat soll durch die Reformen seine Bürger schützen, kann uns aber auch besser überwachen.

Das Wettrennen hat begonnen

Die Gefahr ist real, und die Zahlen sprechen für sich. Ein Anstieg der Angriffe fremder Geheimdienste von sieben auf 37 Prozent innerhalb von drei Jahren ist keine Panikmache. Um sich effektiv gegen KI verteidigen zu können, müssen die Verteidiger selbst auf KI bauen. Damit können Schwachstellen früher erkannt und Maßnahmen schneller umgesetzt werden. Der Mensch alleine kann im Wettlauf mit der Maschine nicht mithalten.

Die Maßnahmen ergeben also grundsätzlich Sinn, doch die absichtlich offen gelassenen Sicherheitslücken, die der BND für seine Zwecke nutzen will, sind nur schwer zu vermitteln. Denn Kriminelle und fremde Dienste können diese ebenfalls ausnutzen. Unternehmen werden vom Staat also gleichzeitig geschützt und gefährdet. Das passt nicht zusammen und wird den Verantwortlichen um die Ohren fliegen, sollte es in Zukunft zu Problemen kommen.

Die Frage ist, ob die neuen Befugnisse der Geheimdienste an den richtigen Stellen greifen. Denn die meisten Schäden entstehen nicht durch Hightech-Angriffe. Stattdessen sind die häufigsten Ursachen eine unzureichende Erkennung von Vorfällen, ein schwaches Zugriffsmanagement und mangelnde Konfigurationen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, müssten die Unternehmen ihr Budget für IT-Sicherheit erhöhen.

Neben den Unternehmen sind auch wir Konsumenten betroffen. Laut der Verbraucherzentrale betrug der Schaden durch von KI gestütztem Betrug im letzten Jahr über zehn Milliarden Euro. Und das BKA gibt bekannt, dass solche Vorfälle viermal häufiger vorkommen als noch 2023. Stimmen lassen sich inzwischen sehr einfach klonen und Texte können innerhalb von Sekunden fehlerfrei erstellt werden.

Ein weiteres Diskussionsthema: Europa macht sich immer abhängiger von Sicherheitslösungen aus den USA. 70 Prozent der Unternehmen sind der Meinung, Firmen und Behörden sollten lieber auf Technologien aus Deutschland oder Europa setzen. Denn wie schnell diese Abhängigkeit zum Problem werden kann, hat der Fall Anthropic gezeigt. Die US-Regierung hatte dem KI-Unternehmen verboten, das stärkste Modell der KI Claude Ausländern zur Verfügung zu stellen.

Stimmen

  • „Die Ergebnisse der Bitkom-Studie fügen sich nahtlos in das Bild der aktuell hohen Bedrohungslage ein. Sie zeigen dieses Jahr erneut, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland im Zielspektrum von Cyberoperationen staatlicher sowie nicht-staatlicher Akteure steht“, sagt BfV-Präsident Sinan Selen. „Ausländische Nachrichtendienste haben ihre hybriden Aktivitäten intensiviert und sind zunehmend für die Angriffe auf die deutsche Wirtschaft verantwortlich. Sowohl der anhaltende Angriffskrieg Russlands, als auch die voranschreitende, verschleierte Nutzung von KI bei Cyberangriffen stellen die Unternehmen vor große Herausforderungen.“
  • Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sagt in BILD zur Reform: „Die hybride Bedrohungslage, die Versuche der Destabilisierung durch Sabotage, Spionage, Cyberangriffe und verdeckte Aktionen fremder Mächte bekommen eine neue Antwort.“ Die Maßnahmen würden „aus unseren Nachrichtendiensten echte Geheimdienste“ machen. Und weiter: „Es ist höchste Zeit, dass wir uns wettbewerbsfähig und auf Augenhöhe mit unseren Partnerdiensten in der Welt aufstellen. Dazu braucht es operative Fähigkeiten und aktive Befugnisse, um gegen den modernen Staatsterrorismus und extremistische Gruppen effektiver vorzugehen.“
  • Doch welche innenpolitischen Auswirkungen haben die Reformen? Kai Dittmann von der Gesellschaft für Freiheitsrechte warnt vor einem „massiven Machtzuwachs der Nachrichtendienste“. Dittmann weiter: „BND und Verfassungsschutz sollen mit ausgeweitetem Staatstrojaner-Einsatz, KI-Analysen praktisch ohne Schutzmaßnahmen, Zugriff auf private Videokameras und sogar Hackbacks tief in Grundrechte eingreifen können, obwohl die gesetzlichen Hürden vielfach vage und zu niedrig bleiben.“

Who watches the Watchmen?

Deutsche Unternehmen müssen vor Angriffen von außen geschützt werden. Aber mit Gefahren, die abgewehrt werden sollen, gehen sehr oft auch Einschränkungen der Bürger einher. Und wenn dann noch Künstliche Intelligenz mit einbezogen wird, könnte der Überwachungsapparat schnell aus den Fugen geraten.

Aber so weit ist es noch lange nicht. Die neuen Reformen müssen erst noch durch den Bundestag, und Änderungen sind sehr wahrscheinlich. Angesichts der angesprochenen Bedenken dürfte auch das Bundesverfassungsgericht noch ein Wörtchen mitzureden haben. Was vor allem geklärt werden muss: Wie viel würden die Befugnisse der Nachrichtendienste überhaupt bringen? Denn auf den ersten Blick würde sich für die Unternehmen wenig ändern.

Die wirksamsten Maßnahmen gegen Angriffe sind unspektakulär und auch jetzt schon umsetzbar. Firmen müssen ihre Angriffsfläche verkleinern, Sicherheitslücken schließen, Zugriffsrechte regelmäßig prüfen und Notfallpläne immer wieder testen. Um diese Grundlagen abzuhaken, braucht es keine neuen Werkzeuge und keine neuen Rechte für die Geheimdienste. Deutsche Firmen müssen erst einmal selbst ihre Hausaufgaben machen.

Dass immer mehr Angreifer KI benutzen, ist keine Überraschung und war absehbar. Beunruhigend ist eher, dass über die Hälfte aller befragten Unternehmen KI-Attacken vermuten, ohne diese belegen zu können. Wer sich noch nicht einmal sicher ist, vor was er sich schützen muss, kann auch keine effektive Strategie zur Verteidigung entwickeln. Es liegt also ein strukturelles Problem vor, das sich Hacker aus China und Russland zunutze machen.

Unsere Geheimdienste nehmen die neuen Berechtigungen natürlich gerne an. Aber die Frage ist, ob sie wirklich alles dürfen sollen, nur weil es technisch möglich ist. Es ist ein Ritt auf der Rasierklinge, die Dienste handlungsfähig zu machen, ohne die Rechtsstaatlichkeit zu verletzen. Ein Schutz vor Angriffen von außen bringt uns wenig, wenn wir im Gegenzug zu gläsernen Bürgern werden, die immer und überall überwacht werden können.

Auch interessant: 

Der Beitrag KI-Angriffe: Geheimdienste sollen neue Befugnisse erhalten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Deutschland nur im Mittelfeld: Diese Länder bieten das beste Leben

10. September 2026 um 20:05

Der Beitrag Deutschland nur im Mittelfeld: Diese Länder bieten das beste Leben erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Frau Lissabon Leben Portugal

Wo auf der Welt ist das Leben am angenehmsten? Laut einer Studie sind es weder die reichsten Nationen noch die üblichen Verdächtigen, die das Ranking anführen. Deutschland landet auf der Liste nur im Mittelfeld, die USA schneiden sogar noch schlechter ab.

Wenn Länder miteinander verglichen werden, geht es meist um die reine Wirtschaftskraft oder zumindest um die Kaufkraft der Bürger. Doch bei einer holistischen Bewertung des Lebens spielen auch andere Aspekte eine Rolle. Deshalb landen viele der reichsten Nationen der Welt auf der Liste deutlich weiter hinten, als man vermuten würde. Und auch die Top Ten bietet viele Überraschungen.

In diesen Ländern ist das Leben am angenehmsten

Das Portal Rumavi hat 192 Nationen anhand von 24 Kriterien bewertet, um zu ermitteln, wo auf der Welt das Leben am angenehmsten ist. Die Gesamtwertungen basieren auf vier Säulen: Lebensqualität und Gesundheit, Finanzen und Steuern, Sicherheit und Stabilität sowie Niederlassung und Chancen. Auf diese Weise wird eine Punktzahl von maximal 100 ermittelt.

Das daraus resultierende Ranking wird vor allem von Europa und Asien dominiert. Doch obwohl die Hälfte der 20 besten Nationen in Europa liegt, landet Deutschland mit 65,7 Punkten nur auf Platz 50. Einer der Hauptgründe sind die hohen Abgaben. Frankreich und Italien liegen sogar noch weiter hinten. Selbst die Schweiz schafft es nicht unter die ersten 20, obwohl sie in der Region den besten Wert in Sachen Sicherheit aufweisen kann.

Bei den USA sieht es noch düsterer aus. 60,0 Punkte reichen nur für Rang 107. Bildung und Chancen werden gut bewertet, doch Gesundheit, Sicherheit und Stabilität erhalten jeweils niedrige Wertungen. Von den letzten 20 Ländern liegen 13 in Afrika. Die Schlusslichter befinden sich jedoch in Asien: Jemen (41,5) und Afghanistan (39,5). Welche Staaten es ganz nach oben geschafft haben, erfahrt ihr im folgenden Ranking.

Platz 10: Malta

Gleich vorweg: Die Punktwerte liegen sehr nahe beieinander. Los geht es mit Malta, das mit 69,8 bewertet wird. Niederlassung und Chancen sind die größten Stärken und erhalten jeweils eine Punktzahl von 75. Malta ist das erste von insgesamt fünf europäischen Ländern in der Top Ten.

Der Beitrag Deutschland nur im Mittelfeld: Diese Länder bieten das beste Leben erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Die 10 Länder mit dem höchsten Mindestlohn

09. September 2026 um 20:05

Der Beitrag Die 10 Länder mit dem höchsten Mindestlohn erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Geld Mindestlohn Geldbeutel

In vielen Ländern auf der Welt gibt es einen Mindestlohn. Diesen alleine auf Basis seiner Höhe zu vergleichen, ergibt aber keinen Sinn, denn sein wirklicher Wert ergibt sich erst, wenn man die Lebenserhaltungskosten mit einberechnet. Das Ergebnis ist die Kaufkraft, und wir wollen wissen, in welchen Ländern auf der Welt diese am höchsten ist.

Bei einem Mindestlohn ist es wichtig, dass er regelmäßig angepasst wird, um die Inflation auszugleichen. Denn ein hoher Lohn bringt wenig, wenn er durch die stetig steigenden Lebenserhaltungskosten aufgefressen wird. Bei einem weltweiten Vergleich muss deshalb mit einberechnet werden, was sich Geringverdiener tatsächlich leisten können.

Die USA landen beim Mindestlohn weit hinten

Die Internationale Arbeitsorganisation (IAO) vergleicht in ihrer Studie die monatlichen Mindestlöhne in 130 Ländern. Als Grundlage für die Ergebnisse zählt das nach Kaufkraft bereinigte Einkommen. Staaten, in denen die Untergrenze von Löhnen hauptsächlich über Tarifverträge festgelegt wird, sind in der Liste nicht vertreten. Darunter fallen alle Nationen in Skandinavien sowie Österreich und Italien.

Beim Blick auf das Ranking fällt sofort auf, dass die größte Wirtschaftsmacht der Welt nur auf Rang 25 landet. 1.257 US-Dollar beträgt der bereinigte Mindestlohn in den Vereinigten Staaten. Bundesweit beträgt die Untergrenze beim Stundenlohn 7,25 Dollar, in einzelnen Bundesstaaten ist der Wert höher. Seit 2009 haben die USA den Mindestlohn nicht mehr angehoben. Durch die Inflation ist dieser inzwischen rund 37 Prozent weniger wert.

Bis auf zwei Ausnahmen besteht die Top Ten ausschließlich aus europäischen Staaten. Südkorea hat den höchsten Wert in ganz Asien (2.362 Dollar), schafft es aber nur auf den elften Platz. Polen klettert etwas überraschend bis auf Platz 15 (2.141 Dollar). Lateinamerika wird von Costa Rica angeführt – der Mindestlohn beträgt hier 1.093 Dollar im Monat. Wer ganz oben steht, erfahrt ihr im folgenden Ranking.

Platz 10: Irland

In Irland verdienen Menschen mindestens einen kaufbereinigten Lohn von 2.433 Dollar im Monat. Der Abstand zum nächsten Platz ist nur marginal. Allerdings befindet sich Irland momentan eher auf dem absteigenden Ast und muss aufpassen, in den kommenden Jahren nicht aus der Top Ten zu rutschen.

Der Beitrag Die 10 Länder mit dem höchsten Mindestlohn erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Robotaxis in München: Waymo bringt fahrerlose Autos nach Europa

09. September 2026 um 11:00

Der Beitrag Robotaxis in München: Waymo bringt fahrerlose Autos nach Europa erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Waymo in München Selbstfahrende Taxis

Ab 2027 sollen in München die fahrerlosen Robotaxis der Google-Schwester Waymo zum Einsatz kommen. Die ersten Testwagen werden sogar noch im Herbst 2026 auf die Straße geschickt. Technik und Rechtslage scheinen keine Hürden zu sein, aber brauchen wir in Deutschland Robotaxis überhaupt? Eine kommentierende Analyse.

So plant Waymo den Einsatz der Robotaxis

Ab Ende 2027 will Waymo in München einen Fahrdienst für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, bei dem kein Mensch mehr hinterm Lenkrad sitzt. Damit wäre die bayerische Hauptstadt der erste Standort innerhalb der EU, an dem kommerzielle Robotaxis ohne Sicherheitsfahrer zum Einsatz kommen. Die Einführung erfolgt in mehreren Stufen: Erst werden die Autos manuell durch die Stadt gelenkt, um das Straßennetz zu kartographieren, anschließend beginnt der Betrieb mit Sicherheitsfahrer und schließlich sollen die Autos komplett autonom Kunden befördern.

Zwar muss Waymo einige Genehmigungen noch einholen, doch die Rechtslage sollte dem Vorhaben nicht im Weg stehen. Die Einstufung fahrerloser Autos erfolgt nach den sogenannten SAE-Leveln, die von der EU aus den USA übernommen wurden. Für den Einsatz als Taxis ohne feste Zielvorgabe, müssen die Fahrzeuge mindestens für die zweithöchste Stufe freigegeben werden. Level 4 bedeutet, dass es einen vorab definierten Einsatzbereich sowie eine technische Aufsichtsperson gibt, die bei Problemen von außen eingreifen kann. Bislang fährt hierzulande nur Mercedes auf Level 3 – für diese Stufe ist aber weiterhin ein anwesender Fahrer notwendig.

Waymos größter Konkurrent in Sachen autonomes Fahren ist Tesla und die beiden Unternehmen bauen auf völlig unterschiedliche Technologien. Bei Waymo kommen 29 Kameras, fünf Scanner und sechs Radarsensoren zum Einsatz. Tesla setzt hingegen auf weniger als zehn Kameras und eine durchgehend aktive KI. Die Sensoren kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn die Kameras schlechte Sicht haben – zum Beispiel bei Regen oder Dunkelheit. Allerdings kostet die Technik rund 50.000 Dollar pro Fahrzeug. Laut Elon Musk würden menschliche Fahrer auch nur ihre Augen nutzen – Tesla setze lieber auf niedrige Kosten und Skalierbarkeit.

Braucht Deutschland wirklich Robotaxis?

Die Begeisterung der Deutschen für die neue Technologie hält sich in Grenzen. Tatsächlich ist die Bereitschaft, mit einem Robotaxi zu fahren, in den letzten Jahren sogar gesunken. Nicht einmal jeder Fünfte würde freiwillig ein fahrerloses Auto nutzen. Waymo setzt vermutlich darauf, dass es mit der Zeit einen Gewohnheitseffekt in der Bevölkerung geben wird.

Die Abneigung zeigt Parallelen zum Thema Künstliche Intelligenz. Auch wenn KI bei den Robotaxis nicht im Vordergrund steht, werden die Technologien scheinbar in einen Topf geworfen. Ein Grund dafür ist, dass auch in diesem Fall Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Zwar werden auch neue Stellen geschaffen, doch diese können niemals die über 100.000 Menschen auffangen, die in der Taxibranche beschäftigt sind. Die Unternehmen sparen sich mit den Personalkosten natürlich eine Menge Geld.

Außerdem machen Robotaxis unsere Gesellschaft wieder ein Stück anonymer. Früher war der Taxifahrer in einer fremden Stadt der erste Ansprechpartner, wenn man etwas über Sehenswürdigkeiten oder Ausgehmöglichkeiten erfahren wollte – oder einfach nur auf ein bisschen Lokalkolorit und Smalltalk aus war. Zwar kann die KI diese Aufgabe in Zukunft auch noch übernehmen, doch die Menschlichkeit geht immer weiter verloren.

Doch damit müssen wir uns ein Stück weit abfinden, denn der demographische Wandel in Deutschland lässt sich nur mit neuen Technologien abfangen. Zum Beispiel werden dem Öffentlichen Nahverkehr bis 2030 bis zu 120.000 Busfahrer fehlen. Die Automatisierung löst hier also ein Problem, anstatt eines zu schaffen. Aber natürlich besteht die Gefahr, dass dem ÖPNV die Kunden weglaufen, sollten die Robotaxis günstige Tarife anbieten können.

Wie sinnvoll die fahrerlosen Taxis sind, hängt auch von uns Konsumenten ab. Sollten Menschen in den Großstädten nicht im großen Stil auf eigene Autos verzichten, werden die Metropolen der Welt nur noch weiter verstopft und am Ende kommt niemand mehr pünktlich ans Ziel. Wer mit Robotaxis fährt, kann Geld sparen und gibt auch noch Parkraum frei.

Ein weiteres Thema, das für Skepsis sorgt, ist die Sicherheit. Waymo selbst registriert deutlich weniger Unfälle mit Schwerverletzten sowie weniger Kollisionen mit Fußgängern und Radfahrern. Aber wie gesagt: Die Meldung stammt vom Unternehmen selbst. Zuletzt blieben Fahrzeuge der Firma in Atlanta und San Antonio im Hochwasser stecken. Ein matschiger Winter in München dürfte also spannend werden.

Stimmen

  • „München ist ein weltweit führender Standort für Mobilität und Ingenieurswesen, und die Ansiedlung in dieser Stadt markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer globalen Expansion“, sagt Tekedra Mawakana, Co-CEO von Waymo. „Bei unseren Vorbereitungen auf den Start hat das Vertrauen der Bevölkerung für uns oberste Priorität. Wir freuen uns darauf, in den lokalen Flottenbetrieb zu investieren, hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen und sowohl Einwohnern als auch Besuchern einen sicheren und zuverlässigen Service zu bieten.“
  • Natürlich freuen sich auch lokale Politiker über die Initiative. Immerhin können sich München und Bayern so als Vorreiter in Sachen Technologie präsentieren. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger nennt die Ankündigung einen „Meilenstein für das autonome Fahren in Bayern“. Er möchte die Robotaxis schon zur IAA Mobility 2027 im Einsatz sehen. Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, wertet die Entscheidung als Beleg dafür, dass „reguläre autonome Mobilitätsdienste in Deutschland im Regelbetrieb möglich“ seien.
  • Auch der Bundesverband Taxi und Mietwagen steht dem Wandel grundsätzlich offen gegenüber, fordert jedoch einen klaren gesetzlichen Rahmen: „Der öffentliche Raum gehört der Stadt“, meint Geschäftsführer Michael Oppermann und fordert die Kommunen damit auf, aktiv zu werden. Der Verband befürchtet, dass der Markt ansonsten von internationalen Konzernen dominiert werden wird, die sich die teuren Autos leisten können, während das deutsche Taxigewerbe auf der Strecke bleibt: „Autonomes Fahren braucht lokale Betreiber, nicht nur globale Plattformen.“

Die Zukunft darf uns keine Angst machen

In London fahren die Robotaxis von Waymo bereits und München bietet sich an, um die Technologie auch auf dem europäischen Festland einzuführen. Die Rechtsgrundlage in Deutschland steht, Autohersteller wie BMW und Audi befinden sich in unmittelbarer Nähe und wenn die autonomen Fahrzeuge in der dichten Innenstadt von München zurecht kommen, dann auch im Rest des Landes.

Allerdings fehlen dem Unternehmen wie gesagt noch einige Genehmigungen. Und Waymo ist nicht ohne Konkurrenz. Zum Beispiel versucht Uber die Serienautos deutscher Hersteller autonom zu machen, anstatt eigene Fahrzeuge zu produzieren. Das ist deutlich günstiger. Generell muss die deutsche Automobilbranche auch in diesem Bereich aufpassen, nicht von der internationalen Konkurrenz abgehängt zu werden.

Damit autonomes Fahren in Deutschland funktioniert, müssen die Kommunen entsprechende Rahmenbedingungen schaffen, anstatt dem Wandel tatenlos zuzuschauen. Je nachdem, wie Robotaxis in den Öffentlichen Nahverkehr integriert werde, können sie die Innenstädte entweder entlasten oder verstopfen. Es darf keine Konkurrenzsituation zwischen den autonomen Fahrzeugen und dem ÖPNV entstehen.

Die autonomen Taxis werden kommen, daran führt kein Weg vorbei. Genau wie beim Thema KI dürfen wir Bürger aber keine Angst und unsere Politiker keine Berührungsängste haben. Denn ansonsten werden wir von außen bestimmt, und das deutsche Verkehrssystem wird vom Geschäftsmodell eines Konzerns aus Kalifornien abgehängt. Das Ziel müssen Städte mit weniger Autos sein, nicht einfach nur Autos ohne Fahrer.

Auch interessant: 

Der Beitrag Robotaxis in München: Waymo bringt fahrerlose Autos nach Europa erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Dreimal mehr Klicks: Wie KI-Chatbots unsere Kaufentscheidungen manipulieren

07. September 2026 um 05:45

Der Beitrag Dreimal mehr Klicks: Wie KI-Chatbots unsere Kaufentscheidungen manipulieren erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

KI Chatbots Künstliche Intelligenz Kaufentscheidungen Werbung

Wie stark beeinflussen KI-Chatbots unsere Kaufentscheidungen? Diese Frage hat sich ein Forschungsteam aus Princeton gestellt. Das Ergebnis der Studie ist beunruhigend, denn nicht nur werden wir manipuliert – es bekommt auch noch kaum jemand mit. Die neuen Werbeschaltungen von ChatGPT verschärfen die Problematik zusätzlich.

Schon seit der Einführung von ChatGPT stellt sich die Frage, wie sich von Privatpersonen genutzte KI-Chatbots für die Betreiber amortisieren sollen. Da Künstliche Intelligenz immer häufiger auch als Suchmaschine genutzt wird, scheint Werbung der einfachste Weg zu sein. Immerhin zeigt auch Google oben in der Liste gesponserte Ergebnisse an. Und tatsächlich blendet ChatGPT seit Kurzem Werbeanzeigen ein.

Chatbots mit Werbung sind nervig, aber das eigentliche Problem liegt an anderer Stelle. Denn Anzeigen sind als solche gekennzeichnet. Wenn die Empfehlungen aber subtil im Chat erwähnt werden, ist die Beeinflussung der Nutzer deutlich effektiver. Inzwischen lassen sich immer mehr Menschen von KI-Assistenten Produkte vorschlagen.

Mehr als jeder dritte Konsument in den USA verwendet bereits generative KI zur Produktsuche oder lässt Artikel von einem Chatbot vergleichen. Und fast jeder Vierte hat schon einmal mit Hilfe der KI einen Kauf getätigt. Dabei setzen die Nutzer eine gewisse Objektivität voraus, aber ob die Modelle diese wirklich bieten, kann niemand nachprüfen.

So manipulieren uns KI-Chatbots

Wie sehr uns Chatbots bei Käufen beeinflussen, haben drei Informatiker der Universität Princeton untersucht. Die Ergebnisse ihres Experiments haben sie unter dem Titel Commercial Persuasion in AI-Mediated Conversations veröffentlicht.

Der Ablauf: Circa 2.000 E-Book-Leser mussten aus einer vorgelegten Liste ein Buch auswählen. Jedes fünfte Buch war im Hintergrund als „gesponsert“ markiert, doch davon wussten die Teilnehmer nichts. Diverse Varianten wurden getestet: eine schlichte Liste mit Suchergebnissen, eine KI mit objektiven Beschreibungen und ein Chatbot, dessen Aufgabe es war, die markierten Bücher anzupreisen. Verwendet wurden ChatGPT, Gemini, Claude, DeepSeek und Qwen.

Das Ergebnis: Im Rahmen der unkommentierten Liste griffen 22 Prozent der Teilnehmer zu einem der markierten Bücher. Bei der Nutzung der neutralen KI waren es schon 26,8 Prozent. Doch mit dem Chatbot, der die gesponserten Texte vertreiben sollte, lag der Wert bei 61 Prozent. Kurz gesagt: Eine KI könnte Produkte problemlos verkaufen.

Was hilft gegen KI-Werbung?

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“, heißt es bei Kant. Doch Aufklärung alleine hilft oft wenig, denn der Mensch ist bequem. Auch nachdem der Bias der KI aufgedeckt wurde, blieben die meisten Studienteilnehmer bei ihrer Wahl – sogar, wenn ihnen ein Dollar angeboten wurde, um diese zu ändern.

Selbst eine Warnung vorab änderte an den Ergebnissen wenig. Wenn die Studienteilnehmer wussten, dass die KI ihnen etwas verkaufen will, wählten immer noch 55,5 Prozent eines der markierten Bücher.

Das größte Problem scheint das naive Vertrauen vieler Nutzer gegenüber Chatbots zu sein. Selbst wenn ein Modell aggressives Verkaufsverhalten zeigte, erkannten nur 17,9 Prozent die Absicht dahinter. Sollte die KI die Werbung subtil einbauen, waren es sogar nur noch 9,5 Prozent, die ihr auf die Schliche kamen.

Der Unterschied zu klassischer Werbung

Klassische Werbung ist in der Regel abgekoppelt von anderen Tätigkeiten. Beim Fernseher lässt sie sich wegschalten, bei Internetwerbung wegklicken oder drüberscrollen. Doch beim Chatten mit einer KI gibt es diese klare Trennung nicht. Und es gibt keinen Adblocker. Die Werbung wird ähnlich wie beim Influencer-Marketing Teil der Tätigkeit. Das macht sie deutlich subtiler und effektiver.

Da viele Nutzer einen Chatbot wie einen menschlichen Gesprächspartner behandeln, wirken Empfehlungen nicht wie Werbung. Die übliche unterwürfige Zustimmung der meisten KIs verstärkt zudem das Gefühl, die Wahl am Ende selbst getroffen zu haben.

Die Forscher fordern deshalb Maßnahmen gegen KI-Werbung. Sie müsse gekennzeichnet werden, so wie es momentan bei ChatGPT der Fall ist, doch das alleine reiche nicht aus. Stattdessen müsse es eine klare Trennung geben, sodass Systeme mit Beratungsfunktion nicht auf Werbung optimiert werden können. Eine Alternative wären unabhängige Prüfungen der jeweiligen System-Prompts.

Die Studie zeigt die Gefahren durch manipulative Chatbots. Sie zeigt aber auch, wie lukrativ Werbung durch KIs sein kann. Als Konsumenten können wir uns nur immer wieder klarmachen, dass Kaufempfehlungen eines KI-Chatbots wie eine Werbeanzeige behandelt werden sollten.

Auch interessant: 

Der Beitrag Dreimal mehr Klicks: Wie KI-Chatbots unsere Kaufentscheidungen manipulieren erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Apple nur Platz 7: Die beliebtesten Smartphone-Hersteller der Deutschen

04. September 2026 um 21:05

Der Beitrag Apple nur Platz 7: Die beliebtesten Smartphone-Hersteller der Deutschen erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

beliebtesten Smartphone-Hersteller Marken

Egal ob alt oder jung – fast jeder Mensch in Deutschland besitzt heutzutage ein Smartphone. Die Auswahl der Modelle ist riesig, doch eine aktuelle Kundenbefragung zeigt auf, mit welchen Marken die Nutzer am zufriedensten sind. Nicht alle Hersteller mit großem Namen schaffen es weit nach vorne.

Ein Smartphone ist inzwischen ein Gebrauchsgegenstand wie eine Zahnbürste – bis auf die Allerjüngsten und die Ältesten, besitzt fast jeder Mensch in Deutschland ein solches Gerät. Vor allem im Alterssegment von 16 bis 50 Jahren ist die Verbreitung beinahe lückenlos. Entsprechend umkämpft ist der Markt. Jedes Jahr erscheinen neue Modelle, die um die Gunst der Käufer buhlen. Doch wichtiger als die einzelnen Geräte ist meist der Ruf des jeweiligen Herstellers.

Gute Noten für die ganze Smartphone-Branche

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat eine umfangreiche Kundenbefragung durchgeführt, in deren Rahmen 1.059 Nutzer die Marke ihres Smartphones bewerten konnten. Abgefragt wurden die Aspekte Produktqualität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Bedienbarkeit, Produktdesign, Kundenservice, Ärgernisse und die Wahrscheinlichkeit einer Weiterempfehlung.

Der Branchenschnitt liegt bei 79,9 von maximal 100 Punkten. Insgesamt sind die deutschen Nutzer mit den Herstellern ihrer Smartphones also zufrieden. Am besten wurde die Nutzerfreundlichkeit bewertet, bei der die Hersteller von 89,6 Prozent der Kunden ein positives Feedback bekommen. Die größte Schwachstelle ist hingegen der Kundenservice, mit dem 23 Prozent der Befragten unzufrieden sind. Eine kurze Akkulaufzeit und Softwareprobleme sind ebenfalls häufige Ärgernisse.

Auffällig ist, dass es keinen Hersteller gibt, der in allen Bereichen gut oder schlecht abschneidet. Die Marken haben alle ihre eigenen Stärken und Schwächen. Welche das sind, darauf gehen wir in der folgenden Top Ten mit den derzeit beliebtesten Smartphone-Herstellern ein.

Platz 10: OnePlus

Los geht es mit OnePlus, das insgesamt 74,3 Punkte und damit das Kundenurteil „gut“ erhält. Wer die Marke nicht kennt: Sie gehört zum chinesischen Konzern BBK Electronics. Besonders schlecht schneidet OnePlus bei der Kundenzufriedenheit und beim Preis-Leistungs-Verhältnis ab.

Der Beitrag Apple nur Platz 7: Die beliebtesten Smartphone-Hersteller der Deutschen erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Die besten Krankenkassen in Deutschland – laut Versicherten

02. September 2026 um 20:32

Der Beitrag Die besten Krankenkassen in Deutschland – laut Versicherten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

besten Krankenkassen Deutschland laut Versicherten Kunden Krankenversicherung

Was sind die besten Krankenkassen in Deutschland? Dieser Frage kann man sich auf verschiedenen Wegen nähern. Entweder aus Sicht der Versicherer – also, welche Leistungen Experten für sinnvoll halten – oder aus Sicht der Kunden. Und genau um diesen Blickwinkel der Versicherten geht es in unserem Ranking.

Wer nach einer geeigneten Krankenkasse sucht, hat dabei meist konkrete Vorstellungen im Kopf: Günstig sollte der Anbieter sein, einen umfangreichen Leistungskatalog bieten und vielleicht auch noch Boni für die Erfüllung bestimmter Voraussetzungen auszahlen. Klassische Studien beschäftigen sich in der Regel mit den Kassen selbst, doch wir wollen wissen, wonach die Kunden wirklich suchen und welche Anbieter diese Wünsche am besten erfüllen.

Diese Krankenkassen orientieren sich am Kunden

Als Grundlage für unser Ranking dienen die Suchanfragen im Vergleichsportal gesetzlichekrankenkassen (via DFSI), die zwischen August 2025 und Juli 2026 durchgeführt wurden. Es geht also darum, welche der 193 möglichen Zusatzleistungen besonders häufig abgefragt wurden und welche Krankenkassen diese abdecken. Auf diese Weise entsteht eine Rangliste mit Fokus auf die Versicherten statt auf Expertenmeinungen. Insgesamt wurden 69 Anbieter untersucht.

Wenig überraschend spielt der Beitrag bei der Suche nach einer geeigneten Krankenkasse die größte Rolle – mehr als drei Viertel aller Anfragen bezogen sich darauf. Entsprechend fallen die Kosten bei der Studie am meisten ins Gewicht. Dabei sind die Unterschiede aufgrund des festgelegten Grundbeitrags eher marginal. Die Spanne der Gesamtbeiträge reicht in Deutschland von 16,78 bis 18,99 Prozent.

Die am häufigsten abgefragten Leistungen sind die professionelle Zahnreinigung (54,27 Prozent), die Übernahme von Osteopathie (29,66 Prozent) und erweiterte Zahnleistungen (24,97 Prozent). Nach Boni für Nichtraucher oder Normalgewicht, zusätzlichen Schutzimpfungen und einem Wahltarif mit Prämie bei Leistungsfreiheit wurde ebenfalls oft gesucht. Unser Ranking beinhaltet nur Kassen, die bundesweit geöffnet sind.

Platz 10: IKK gesund plus

Los geht es mit der IKK, die auf 4,8 Punkte und die Gesamtnote „sehr gut“ kommt. Der Beitragssatz von 17,99 Prozent ist relativ günstig und bringt dem Anbieter einen Platz in der Top Ten ein. Die IKK bietet Osteopathie und zusätzliche Schutzimpfungen jeweils als eigenständige Leistung an.

Der Beitrag Die besten Krankenkassen in Deutschland – laut Versicherten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Tipps für mehr Reichweite: So holst du mehr aus deinem E-Auto raus

31. August 2026 um 20:30

Der Beitrag Tipps für mehr Reichweite: So holst du mehr aus deinem E-Auto raus erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

E-Auto Ladesäule

Die Reichweite eines E-Autos hängt nicht alleine von der Größe der Batterie ab. Auch der Fahrer hat einen entscheidenden Anteil, denn mit ein paar einfachen Handgriffen und Tricks, lässt sich Energie sparen und deutlich mehr aus dem Akku holen. Wir verraten dir, was wirklich hilft.

Eine mangelhafte Reichweite ist die größte Angst von Menschen, die mit dem Kauf eines E-Autos noch zögern. Dabei ist häufig nicht die Technik entscheidend, sondern der Umgang mit dem Fahrzeug und dem Akku. Wer sich beim Fahren und Laden clever verhält, kommt deutlich weiter und kann dabei auch noch Geld sparen. Viele vermeintliche Spartipps bringen wenig, doch mit den richtigen Kniffen erhöht sich die Kilometerzahl spürbar.

Für mehr Reichweite: So nutzt man ein E-Auto richtig

Bei der Recherche im Internet werden häufig die sogenannten „Nebenverbraucher“ als Möglichkeit zum Energiesparen genannt: Scheinwerfer, Radio, Scheibenwischer. Doch selbst die Quelle mit dem höchsten Stromverbrauch, die Sitzheizung, fällt am Ende des Tages kaum ins Gewicht. All die Nebenverbraucher zusammengenommen kommen bei der Batterienutzung lediglich auf einen niedrigen einstelligen Prozentanteil. Hier zu sparen kostet eine Menge Nerven und nutzt letztendlich kaum etwas.

Ein weiterer oft genannter Tipp: das Gewicht reduzieren. Gemeint ist natürlich nicht das eigene Körpergewicht, sondern in erster Linie die im Kofferraum transportierten Dinge. Bei Stop-and-Go kann das tatsächlich eine Wirkung haben, insgesamt sind die möglichen Einsparungen aber auch sehr gering. Ob man zum Beispiel ein Notladekabel mitführt, ist eher eine Platzfrage als eine Frage der Reichweite.

Aber wir wollen natürlich wissen, welche Aspekte wirklich mehr Kilometer aus einem E-Auto holen. Im Prinzip gibt es drei große Punkte: Fahrweise, Klimatisierung und Außentemperatur. Und genau hier setzen unsere zehn Tipps zum Energiesparen an. Denn alles andere sind Spielereien, die am Ende den Aufwand nicht wert sind. Beginnen wir direkt mit dem größten Hebel, den Besitzer von Elektroautos haben, um die Reichweite ihres Akkus zu erhöhen:

Tipp 1: Runter vom Gas

Ein E-Auto verhält sich nicht anders als ein Benziner: Bei hohen Geschwindigkeiten erhöht sich der Energieverbrauch immens. Denn der Luftwiderstand steigt mit dem Tempo. Die doppelte Geschwindigkeit bedeutet tatsächlich den vierfachen Widerstand. Wer zum Beispiel 120 statt 100 km/h fährt, treibt den Verbrauch um circa 25 Prozent nach oben.

Der Beitrag Tipps für mehr Reichweite: So holst du mehr aus deinem E-Auto raus erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Seit Jahrzehnten Bestseller: Das sind die meistverkauften Autos

30. August 2026 um 18:51

Der Beitrag Seit Jahrzehnten Bestseller: Das sind die meistverkauften Autos erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

meistverkauften Autos aller Zeiten

Was macht ein Auto zu einem echten Bestseller? Vermutlich Aspekte wie Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit. Preiswert sollte der Wagen natürlich auch noch sein. Geschwindigkeit, Power und Luxus spielen eher keine Rolle, wie unser Ranking mit den meistverkauften Autos der Welt beweist.

Einige Autos kommen und gehen, doch echte Klassiker überdauern Generationen und schaffen es, sich immer wieder neu zu erfinden. Die Bestseller der Automobilindustrie haben kein spektakuläres Design und keinen Hochleistungsmotor – sie setzen auf Zuverlässigkeit, Anpassungsfähigkeit und geringe Unterhaltskosten. Aus Deutschland schafft es etwas überraschend nur ein einziger Hersteller in die Top Ten – dieser aber dafür gleich mehrfach.

Diese Autos verkaufen sich seit vielen Jahren

Die Liste von World Wide Mobility mit den meistverkauften Autos beruht alleine auf den Modellnamen. Wenn Wagen unter dem gleichen Namen vertreiben werden, zählen die Verkaufszahlen also zusammen. Selbst wenn sich die Karosserie über die Jahre stark verändert hat. Ansonsten würde vermutlich der VW Käfer den Spitzenplatz belegen, der über mehrere Jahrzehnt quasi unverändert gebaut wurde.

Nicht unter die ersten zehn Bestseller geschafft, haben es zwei europäische Klassiker: Der VW Polo und der Renault 4. Mit Deutschland, Japan und den USA dominieren drei Nationen das Ranking. Nur ein Wagen aus der ehemaligen Sowjetunion hat sich noch mit auf die Liste geschlichen. Bei allen Vertretern handelt es sich um Benziner – bis es ein Elektroauto soweit schafft, werden noch einige Jahre ins Land ziehen.

Bei den Bestsellern der Automobilbranche zählt vor allem die Langlebigkeit. Sieben der zehn Modelle werden bis heute hergestellt. Die ältesten Vertreter wurden bereits in den 1930ern und 40ern gebaut. Wer reden hier also von fast einem Jahrhundert – eine lange Zeit, um die Verkaufszahlen steigern zu können. In der folgenden Galerie präsentieren wir die Top Ten der meistverkauften Autos aller Zeiten.

Platz 10: Lada Classic

Vom Lada wurden insgesamt mehr als 16 Millionen Exemplare verkauft. Der in der DDR auch als Lada Nova bekannte Wagen wurde ab 1970 in der Sowjetunion hergestellt. Der Lada war robust und leicht zu reparieren, doch die Wartezeiten betrugen teils 15 Jahre.

Lada Autos Classic Nova
Bild: emkanicepic / Pixabay

Der Beitrag Seit Jahrzehnten Bestseller: Das sind die meistverkauften Autos erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Mit diesen Spielekonsolen zocken die Deutschen am liebsten

28. August 2026 um 20:08

Der Beitrag Mit diesen Spielekonsolen zocken die Deutschen am liebsten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Switch 2 Nintendo Spielkonsolen

Mit welchen Spielkonsolen zocken eigentlich die Deutschen? Nicht in jedem Haushalt stehen die neuesten Geräte, viele nutzen noch immer alte Hardware. Welche Konsolen derzeit am meisten zum Einsatz kommen, verraten wir in diesem Artikel.

Der Konsolenmarkt wird seit Jahrzehnten von drei Namen bestimmt: Sony, Nintendo und Microsoft. Mal dominiert der eine, mal der andere. Eine Konsolengeneration dauert in der Regel sechs bis acht Jahre, dann kommen neue Geräte auf den Markt. Anders als zum Beispiel beim Smartphone verschwinden alte Geräte aber selten in der Schublade. Auch vergangene Generationen kommen noch immer auf ordentlich Spielzeit.

Diese Spielkonsolen bevorzugen deutsche Gamer

Um herauszufinden, welche Konsolen von den meisten Deutschen genutzt werden, hat Statista 1.493 Nutzer zwischen 18 und 64 Jahren befragt, die regelmäßig auf einer oder mehreren Konsolen spielen. In vielen Haushalten gibt es mehrere Geräte. Bei unserem Ranking geht es also nicht um den Absatz, sondern um die tatsächliche Nutzung. Deshalb ist auch Hardware vertreten, die gar nicht mehr im Handel erhältlich ist.

Unter den zehn meistgenutzten Geräten gibt es gleich mehrere Vertreter, die bereits vor über einem Jahrzehnt erschienen sind – die älteste Konsole stammt aus dem Jahr 2005. Die Verteilung auf die drei Hersteller ist relativ ausgeglichen: Nintendo stellt vier Vertreter, Sony und Microsoft jeweils drei. Der jüngste Neuzugang in der Liste ist die Switch 2, die erst Mitte 2025 erschienen ist. Die Verkaufszahlen stimmen, aber wie steht es mit den Nutzerzahlen?

In der folgenden Galerie präsentieren wir die zehn Konsolen, die in Deutschland von den meisten Menschen genutzt werden. Die Prozentangaben sind auf ganze Zahlen gerundet.

Platz 10: Xbox 360

Los geht es mit der zähsten Konsole unseres Rankings, der Xbox 360. 8 Prozent aller Befragten zocken noch regelmäßig auf Microsofts zweiter Konsole, die wie erwähnt bereits 2005 auf den Markt kam. Sie ist bis heute der Höhepunkt von Microsofts Bemühungen. Seitdem geht es stetig bergab, auch wenn die neueren Generationen momentan von mehr Leuten gespielt werden.

Xbox 360 Konsole Microsoft
Bild: Microsoft

Der Beitrag Mit diesen Spielekonsolen zocken die Deutschen am liebsten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Unter 20.000 Euro: Die günstigsten Neuwagen in Deutschland 2026

26. August 2026 um 20:25

Der Beitrag Unter 20.000 Euro: Die günstigsten Neuwagen in Deutschland 2026 erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Dacia Spring Electric Auto Mini-SUV

Neuwagen werden immer teurer, und günstige Modelle scheinen auszusterben. Nur noch 16 Autos auf dem Markt kosten weniger als 20.000 Euro. Welche dieser Fahrzeuge am billigsten sind, verraten wir in diesem Artikel.

Wer für wenig Geld ein Auto kaufen möchte, muss sich immer häufiger auf dem Gebrauchtwagenmarkt umsehen. Denn die Preise für Neuwagen steigen und steigen. Deutschlands beliebtestes Modell, der VW Golf, war 2018 noch für unter 20.000 Euro zu haben. Heute kostet die Einstiegsversion fast 30.000 Euro. Nur wenige Neuwagen bleiben unter dieser Marke, aber es gibt sie noch.

Das sind die günstigsten Neuwagen in Deutschland

Laut dem ADAC gibt es auf dem deutschen Automarkt derzeit nur 16 Modelle, die weniger als 20.000 Euro kosten. Rabatte und Sonderaktionen können den Preis mancher Wagen zwar zeitweise unter diese Summe drücken, doch wir sprechen hier von den offiziellen Listenpreisen. Um einen fairen Vergleich zu garantieren, wurden nur Basismodelle mit der günstigsten Ausstattungsvariante herangezogen.

Von deutschen Herstellern gibt es kein einziges Modell in diesem Preissegment. Der billigste deutsche Neuwagen ist der VW Polo, dessen Preisschild bei 20.380 Euro beginnt. Unter die Grenze haben es hingegen der Renault Twingo E-Tech, der Fiat Grande Panda und der Fiat 500 Hybrid geschafft, die jeweils 19.990 Euro kosten. Noch günstiger sind der Seat Ibiza (19.910 Euro), der Renault Clio (19.900 Euro) und der Citroën C3 Aircross (19.190 Euro).

Wenig überraschend finden sich in der Top Ten hauptsächlich Kleinwagen, drei davon sind E-Autos. Käufer sollten auf jeden Fall einen genauen Blick auf die jeweilige Ausstattung werfen, denn teilweise ist noch nicht einmal die Klimaanlage im Preis enthalten. Welche zehn Neuwagen im Jahr 2026 am wenigsten kosten, erfahrt ihr in der folgenden Galerie.

Platz 10: KGM Tivoli

Beim KGM Tivoli handelt es sich um ein Kompakt-SUV, das bereits ab 19.990 Euro zu haben ist. Mit 120 kW ist es das mit Abstand stärkste Modell in unserem Ranking. Die Marke stammt aus Südkorea und hieß früher SsangYong.

KGM Tivoli Mini-SUV Auto
Bild: KGM

Der Beitrag Unter 20.000 Euro: Die günstigsten Neuwagen in Deutschland 2026 erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Für den wohlverdienten Ruhestand: In diesen Ländern wird es richtig teuer

24. August 2026 um 21:13

Der Beitrag Für den wohlverdienten Ruhestand: In diesen Ländern wird es richtig teuer erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Rente Ruhestand Kosten Geld teuer Länder

Der Ruhestand im Ausland ist für viele Menschen ein Traum. Aber wie viel Geld für diesen Schritt notwendig ist, hängt sehr vom jeweiligen Land ab, in dem man seine Rententage verbringen will.

Für die meisten Menschen ist Arbeit ein notwendiges Übel, und das Ziel ist es, möglichst früh in Ruhestand zu gehen. Wer aus einer wohlhabenden Nation stammt, plant häufig, den Lebensabend an einem anderen Ort zu verbringen. In erster Linie hängt es von den jeweiligen Lebenshaltungskosten ab, ob das Budget nur für ein paar Jahre oder für den gesamten Ruhestand reicht.

In diesen Ländern ist der Ruhestand besonders teuer

Eine Studie von NetCredit auf Basis von Zahlen des Portals Numbeo und aufbereitet von Visual Capitalist zeigt die globalen Unterschiede im direkten Vergleich. Zwischen dem teuersten und dem günstigsten Staat liegen über 900.000 US-Dollar.

Da es sich um eine amerikanische Studie handelt, wird berechnet, was US-Amerikaner für einen komfortablen Ruhestand bräuchten. Der fiktive Zeitraum beträgt gut 14 Jahre und rund 8 Monate, abgeleitet vom durchschnittlichen US-Renteneintrittsalter und der dortigen Lebenserwartung. Steuern und Gesundheitskosten sind allerdings nicht enthalten.

Deutschland liegt in dem Ranking auf Platz 20. Die letzten knapp 15 Lebensjahre kosten bei uns ungefähr 530.000 US-Dollar (rund 465.000 Euro). Noch teurer ist es in Österreich (553.000 US-Dollar). Dänemark (625.000), Norwegen (623.000), Australien (620.000), Katar (606.000) und Kanada (598.000). Bei Deutschen sind Portugal und Spanien beliebt, die auf je 478.000 US-Dollar kommen. In Griechenland sollte man 406.000 US-Dollar auf der hohen Kante haben.

In nur vier Ländern brauchen Rentner weniger als 200.000 US-Dollar: Am günstigsten ist Pakistan (187.000 US-Dollar), dahinter folgen Indien (189.000), Bangladesch und Ägypten (je 190.000). Uns interessiert jedoch, in welchen Ländern der Ruhestand am teuersten ist.

Platz 10: Großbritannien

In Großbritannien kostet ein komfortabler Ruhestand rund 627.000 US-Dollar. Das ist viel Geld, aber in Europa noch lange nicht der Spitzenwert. Großbritannien schafft es nur ganz knapp in die Top Ten. Zum Nächstplatzierten Dänemark fehlen nur 2.000 Dollar. Durch den Brexit sind viele Kosten auf der Insel gestiegen.

Der Beitrag Für den wohlverdienten Ruhestand: In diesen Ländern wird es richtig teuer erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Das sind die besten Universitäten in Deutschland

19. August 2026 um 20:18

Der Beitrag Das sind die besten Universitäten in Deutschland erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

besten Universitäten Deutschland Hochschulen Unis

Die berühmtesten Hochschulen der Welt stehen in den USA, England, Frankreich oder China. Uns interessiert jedoch, wo es sich in Deutschland am besten studieren lässt. Ein internationales Ranking liefert teilweise ernüchternde Antworten.

Wer sich für ein Studium entscheidet, sollte nicht nur auf die Stadt und das Fach schauen, sondern auch den Ruf der jeweiligen Hochschule beachten. Dieser spielt bei der Art, wie geforscht wird, aber auch bei späteren Bewerbungsgesprächen eine Rolle. Es existieren diverse internationale Ranglisten, die versuchen, die Qualität von Universitäten zu bewerten. Eine davon gilt als besonders einflussreich.

So werden die Universitäten bewertet

Die Rede ist vom Academic Ranking of World Universities, besser bekannt als Shanghai-Ranking. Über 2.500 Hochschulen kommen auf den Prüfstand, die besten 1.000 werden veröffentlicht. Bewertet wird nach sechs Kriterien: Nobelpreise und Fields-Medaillen von Absolventen und Dozenten, die Zahl häufig zitierter Forscher, Aufsätze in den Fachblättern „Nature“ und „Science“, Publikationen in den großen Zitationsdatenbanken sowie die Pro-Kopf-Leistung (Forschungsleistung gemessen an der Zahl der Wissenschaftler).

Den USA kann in Sachen Universitäten keine andere Nation das Wasser reichen. Harvard führt mit der Höchstpunktzahl von 100, dahinter folgen Stanford (80,2) und das MIT (74,1). Acht der ersten zehn Plätze gehen an amerikanische Hochschulen, nur Cambridge (Rang vier) und Oxford (Rang sieben) schaffen es, die Dominanz zu unterbrechen. Die beste Uni Kontinentaleuropas ist Paris-Saclay auf Platz 13.

Aus Deutschland schaffen es immerhin 51 Hochschulen in die Top 1.000. Die beste deutsche Universität rangiert international aber nur auf Platz 45. Ab Rang 101 werden keine Einzelplätze mehr vergeben. Deshalb teilen sich gleich mehrere deutsche Hochschulen die Plätze sechs bis elf. Wir haben diese alphabetisch nach Städten aufgelistet.

Platz 6 bis 11: Goethe-Universität Frankfurt

Weiter geht es mit der Goethe-Universität Frankfurt. Auch diese Hochschule landet in der Gruppe, welche die Plätze 151 bis 200 umfasst. Ihre Stärke sind die Absolventen: Mit 30,7 Punkten erreicht sie in dieser Kategorie den besten Wert aller sechs gleichplatzierten Universitäten.

Der Beitrag Das sind die besten Universitäten in Deutschland erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Die meistverkauften Autos in Deutschland – im Juli 2026

18. August 2026 um 20:06

Der Beitrag Die meistverkauften Autos in Deutschland – im Juli 2026 erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

zuverlässigsten Automarken 2025

Die Sommerpause hat auch den Automarkt erreicht, und die Verkaufszahlen gehen etwas nach unten. Zudem schafft es kein einziges E-Auto in die Top Ten. Wir präsentieren in diesem Artikel die Modelle, die sich im Juli 2026 am besten verkaufen konnten.

Im Hochsommer kaufen die Menschen in der Regel weniger Autos als sonst. Mit insgesamt 268.068 Neuzulassungen im Juli bleibt das Niveau gegenüber dem Vorjahr zwar fast unverändert, im Vergleich zum starken Juni geht es aber um 9,5 Prozent nach unten. Für die oberen Plätze der Modell-Rangliste ändert das wenig, das Feld der Verfolger wird aber ordentlich durchgewirbelt.

Diese Autos kaufen die deutschen Fahrer

Zum zweiten Mal in Folge sind reine Elektroautos die am häufigsten zugelassene Antriebsart. 78.609 Stromer entsprechen einem Anteil von 29,3 Prozent – das ist ein Plus von 61,7 Prozent gegenüber dem Juli 2025. Trotzdem schafft es keines der Modelle in die Top Ten.

Ganz vorne steht der Skoda Elroq mit 3.541 Neuzulassungen, dem weniger als 200 verkaufte Autos für einen Platz in der Rangliste fehlen. Es folgen der VW ID.7 (3.247) und das Pärchen VW ID.4 und ID.5 (3.241). Auch der Skoda Enyaq, die Mercedes CLA-Klasse und der VW ID.3 sind vorne mit dabei. Das Tesla Model Y, das im Juni noch auf Rang drei stand, taucht im Juli nicht einmal mehr in der Top Ten auf.

Bei den Herstellern bleibt alles beim Alten. VW führt mit 17,9 Prozent Marktanteil vor Mercedes (9,9 Prozent) und BMW (9,2 Prozent) die deutsche Automobilbranche an. Skoda ist mit 8,7 Prozent erneut die beliebteste Importmarke. Für unser Ranking interessieren uns aber die Verkaufszahlen der einzelnen Modelle. Die Zahlen stammen wie immer vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Platz 10: Audi A6

Der Audi A6 schafft es mit 3.776 Neuzulassungen nur ganz knapp in die Top Ten. Die Limousine ist das einzige Modell von Audi in der Liste, obwohl die Marke im Juli insgesamt 17.432 Fahrzeuge absetzen konnte.

sparsamsten Diesel, ADAC, Verbrauch, Kosten, Gesamtkosten, Grundpreis, CO2-Ausstoß, Kraftstoff, Auto, Mobilität, Fahrzeug, Automobil-Industrie
Bild: Audi

Der Beitrag Die meistverkauften Autos in Deutschland – im Juli 2026 erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Eine Kugel Eis für 2,83 Euro: Die teuersten Städte Deutschlands

14. August 2026 um 20:20

Der Beitrag Eine Kugel Eis für 2,83 Euro: Die teuersten Städte Deutschlands erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Kugel Eis Kosten Deutschland am teuersten wie lange arbeiten

Gefühlt wird Eis immer teurer – und faktisch ist das auch so –, aber rechnet man die Preise in Arbeitszeit um, ergibt sich ein überraschendes Bild. Beim Kugeleis entscheidet vor allem der Ort darüber, wie viel man für die Leckerei zahlen muss.

Hitzewelle um Hitzewelle rollt momentan über Deutschland. Da es bei uns kaum Klimaanlagen gibt, ist das Nächstbeste häufig ein Eis. Ähnlich wie beim Bier ist die jährliche Preissteigerung ein wiederkehrendes Thema in den Medien. Denn Eis ist über die Jahre spürbar teurer geworden, und da wir Deutschen im Schnitt 100 Kugeln im Jahr verputzen, kann die kalte Nascherei ganz schön ins Geld gehen.

Eigentlich wird Eis sogar günstiger

Allerdings ist der Preisanstieg beim Eis relativ, wie eine Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, die den Preis in Arbeitszeit umrechnet. Ein Magnum zum Beispiel, kostete zur Jahrtausendwende noch rund 1,30 Euro, heute sind es 2,90 Euro. Gleichzeitig ist aber der durchschnittliche Nettolohn pro Arbeitsstunde von 12,55 auf 26,45 Euro geklettert.

Unterm Strich muss man für das teuerste Stieleis Deutschlands heute gerade einmal 28 Sekunden länger arbeiten als vor 26 Jahren. Konkret sind es sechs Minuten und 35 Sekunden. Im Vergleich zum Vorjahr ist ein Magnum sogar 14 Sekunden günstiger geworden.

Wenn man bis in die 1960er zurückgeht, wird es noch extremer. Damals gab es noch kein Magnum, dafür aber ein Nogger. Für das Eis mussten die Menschen neun Minuten und 34 Sekunden malochen, heute sind es gerade einmal vier Minuten und 32 Sekunden.

Beim Kugeleis in der Eisdiele ist die Rechnung deutlich schwieriger, denn hier schwankt der Preis je nach Standort teils extrem. Laut einer Auswertung von Coupons.de (via Reisereporter) beträgt der Durchschnittspreis für eine Kugel Eis in Deutschland momentan 1,92 Euro. Das sind rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr. An welchen Orten die Menschen am meisten für die Erfrischung zahlen müssen, verraten wir in der folgenden Top Ten.

Platz 9 (geteilt): Münster

Los geht es mit Platz neun, denn wir beginnen mit einem Gleichstand. Zwei Städte verlangen im Schnitt 2,03 Euro pro Kugel. Eine davon ist Münster. Eigentlich ist der Westen die günstigste Region in Deutschland, wenn es um Kugeleis geht. Münster bildet in der Region jedoch die Ausnahme.

Der Beitrag Eine Kugel Eis für 2,83 Euro: Die teuersten Städte Deutschlands erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

❌