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Datenschutz als Innovationsbremse? Forscher zerlegen DSGVO-Narrativ

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Datenschutz Europa Internet DSGVO

Datenschutz gilt in Europa oft als Bremse für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Doch eine neue Analyse des Fraunhofer ISI will das Gegenteil beweisen. Demnach sei weniger die Regulierung selbst entscheidend als ihre konkrete Ausgestaltung, wodurch Datenschutz zum Standortvorteil werden könne.

Seit dem Jahr 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Europa und regelt den Umgang mit personenbezogenen Daten. Seither gibt sie beispielsweise für Unternehmen klare Regeln zur Datenverarbeitung vor, sorgt aber auch immer wieder für kontroverse Debatten.

Denn während die DSGVO Bürgern weitreichende Rechte für den Umgang mit ihren Daten einräumt, wird sie zugleich immer wieder als Hemmnis für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit kritisiert.

Eine aktuelle Analyse, die unter Leitung des Fraunhofer ISI entstanden ist, stellt diese einfache Gegenüberstellung infrage und zeigt, dass nicht Datenschutz an sich zum Standortnachteil werden muss. Vielmehr könnten vor allem unklare Vorgaben oder fehlende Rechtssicherheit Innovationsprozesse erschweren.

DSGVO: Datenschutz muss keine Innovationsbremse sein

Das Policy Paper „Innovation, Wettbewerb und Werteorientierung“ ist im Rahmen der Plattform Privatheit entstanden. Diese wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und vom Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) sowie dem Wissenschaftlichen Zentrum für Informationstechnik-Gestaltung an der Universität Kassel koordiniert.

Die Plattform untersucht interdisziplinär Fragen rund um Privatheit und Datenschutz in der digitalen Welt. Für das aktuelle Policy Paper haben die Wissenschaftler die vorhandene empirische Forschung analysiert und erarbeitet, wie sich Datenschutz und digitale Innovation in Europa besser miteinander verbinden lassen.

Die aktuelle Forschung zeige, dass Datenschutz nicht grundsätzlich ein Hemmnis für Innovation bedeutet. Gleichzeitig würden hohe Datenschutzstandards aber auch nicht automatisch Wettbewerbsvorteile schaffen. Die Auswirkungen hängen demnach stark von Branche, Unternehmensgröße und Innovationstyp ab.

Denn vor allem für kleine und junge Unternehmen bringen die Vorgaben meist große bürokratische und organisatorische Hindernisse mit sich. „Der damit verbundene zusätzliche Aufwand trifft jedoch vor allem in Europa dominierende mittelständische Unternehmen, die über weniger Ressourcen verfügen“, erklärt Michael Friedewald, Koordinator der Plattform Privatheit vom Fraunhofer ISI.

Plattform-Privatheit fordert mehr Rechtssicherheit

Dabei entstünden laut den Forschern viele Herausforderungen weniger durch die DSGVO selbst. Vielmehr seien dafür „unterschiedliche Auslegungen, mangelnde Harmonisierung und bürokratische Verfahren“ verantwortlich.

„Die Debatte wird häufig so geführt, als müssten sich Europa und Deutschland zwischen Datenschutz und Innovation entscheiden“, so Friedewald. „Die wissenschaftlichen Fakten führen jedoch zu einem differenzierteren Blick: Entscheidend sind Rechtssicherheit, praxistaugliche Verfahren und eine innovationsfreundliche Umsetzung bestehender Regelungen.“

Daher fordern die Autoren unter anderem, kleinere Unternehmen durch risikobasierte Ansätze zu entlasten. Dafür müsse unter anderem Datenschutz- und Industriepolitik besser verzahnt werden.

„Europa wird im internationalen Wettbewerb nicht erfolgreicher, indem es eigene Werte aufgibt“, erklärt Friedewald. „Reformbedarf besteht vielmehr bei der praktischen Umsetzung: Verfahren müssen einfacher, Regelungen einheitlicher ausgelegt und insbesondere kleine und mittlere Unternehmen gezielt entlastet werden, ohne das Schutzniveau abzusenken.“

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Vor den Toren Berlins: Deutschlands größte Agri-Photovoltaik-Anlage geht ans Netz

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Agri-Photovoltaik Schönefeld Solarenergie Erneuerbare Energien Landwirtschaft

In Schönefeld ist Deutschlands größte Agri-PV-Anlage in Betrieb gegangen. Auf rund 76 Hektar wird hier künftig gleichzeitig Landwirtschaft betrieben und Solarstrom gewonnen. Das Modellprojekt für die doppelte Nutzung wertvoller Flächen wird zusätzlich wissenschaftlich begleitet.

Die Energiewende geht mit einem wachsenden Platzbedarf für Anlagen zur Erzeugung von Wind- und Solarenergie einher. Das Windenergieflächenbedarfsgesetz sieht beispielsweise vor, bis 2032 zwei Prozent der Fläche Deutschlands für Windenergie an Land auszuweisen. Für die Freiflächen-Photovoltaik sollen bis zum Jahr 2040 bis zu 195.000 Hektar, also rund 0,5 Prozent der Fläche Deutschlands, genutzt werden.

Doch gleichzeitig werden Äcker und Grünflächen weiterhin für die Erzeugung von Lebensmitteln benötigt. Um den zunehmenden Nutzungsdruck auf Böden zu begrenzen, dürfte es deshalb immer wichtiger werden, Flächen nicht nur einer einzigen Funktion vorzubehalten. Eine Lösung hierfür ist die Agri-Photovoltaik, bei der Landwirtschaft und die Produktion von Solarstrom auf derselben Fläche stattfinden und nicht miteinander konkurrieren müssen.

In der Gemeinde Schönefeld ist nun das größte Agri-Photovoltaik-Projekt in Deutschland in Betrieb gegangen. Dabei finden auf rund 76 Hektar Fläche gleichzeitig Landwirtschaft sowie Solarmodule Platz.

Deutschlands größte Agri-Photovoltaik-Anlage startet in Schönefeld

Auf rund 76 Hektar Fläche hat die Berliner Stadtgüter GmbH (BSG) im Schönefelder Ortsteil Selchow Deutschlands größte Agri-Photovoltaik-Anlage mit Ackerbau in Betrieb genommen. Insgesamt werden dort künftig 74.064 Solarmodule erneuerbaren Strom erzeugen.

Die Module, die 3,50 Meter über der landwirtschaftlich genutzten Fläche angebracht sind, wurden in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet und können so der Sonne im Tagesverlauf folgen. Dadurch können diese nach Angaben der BSG 25 bis 30 Prozent mehr Strom im Vergleich zu fest installierten Modulen erzeugen. So soll die gesamte Anlage jährlich Strom für rund 16.500 Haushalte erzeugen, wodurch rund 21.500 Tonnen CO2 eingespart werden können.

Für die landwirtschaftliche Bewirtschaftung stehen die Freiflächen zwischen den Solarmodulen zur Verfügung. Diese wurden in einem Abstand von elf Metern errichtet, rund neun Meter davon können landwirtschaftlich genutzt werden.

Zusätzlich sollen direkt unter den Solarmodulen Wildblumenstreifen entstehen und Lebens- und Rückzugsräume für Insekten und Kleintiere bieten. Insgesamt strebt die BSG an, mindestens 90 Prozent der Fläche ökologisch zu bewirtschaften.

Nicht nur Strom vom Acker: Agri-PV schützt Pflanzen und Böden

Wie gut sich Landwirtschaft und Solaranlagen auf derselben Fläche tatsächlich ergänzen, wird in dem Modellprojekt in Schönefeld zusätzlich wissenschaftlich untersucht. Dabei werden unter anderem Wissenschaftler vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung sowie der TU Dresden erforschen, wie sich die Anlage auf Ernteerträge, Bodenfeuchte und Biodiversität auswirkt.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den möglichen Vorteilen der Teilverschattung. Denn die Solarmodule können vor allem in Hitzeperioden die darunterliegenden Pflanzen vor intensiver Sonneneinstrahlung schützen. Auch die Verdunstung kann so reduziert werden und damit Trockenstress abmildern. Niederschläge und Starkregen können zusätzlich teilweise abgefangen werden und die Kulturen so vor Wetterextremen schützen.

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Neue Bauweise macht E-Auto-Batterien nachhaltiger und reparierbar

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E-Auto-Batterie reparieren Akku Elektroauto nachhaltiger Reparatur

Forscher haben neue Design-Richtlinien für E-Auto-Batterien entwickelt, die zur Verbesserung der Umweltbilanz beitragen könnten. Denn die neuen Konstruktionsprinzipien machen Reparaturen einfacher und können so die Nachhaltigkeit entlang des gesamten Lebenszyklus verbessern.

Die Elektromobilität stellt einen wichtigen Baustein für eine klimafreundliche Ausrichtung des Verkehrssektors dar. In den vergangenen Jahren hat die Zahl der Elektroautos in Deutschland kontinuierlich zugenommen. Waren im Jahr 2021 noch rund 300.000 E-Fahrzeuge in Deutschland zugelassen, stieg die Zahl bis zum 1. April 2026 auf rund 2,1 Millionen.

Mit der Zunahme von E-Autos im Straßenverkehr rücken aber auch die E-Auto-Batterien als zentrale Komponente immer stärker in den Fokus. Denn ihre Herstellung ist besonders rohstoff- und energieintensiv. Beschädigte Akkupacks lassen sich zudem oft nur mit großem Aufwand reparieren. Auch einzelne defekte Zellen führen so oft zum Austausch größerer Module.

Genau dieser Problematik haben sich Forscher unter der Leitung der TU Graz angenommen. Die Wissenschaftler haben neue Design-Richtlinien für E-Auto-Batterien konzipiert. Durch diese lassen sich Batteriepacks leichter zerlegen und können so auch gezielt repariert werden. Zusätzlich können einzelne Komponenten besser weiterverwendet werden.

Die Forscher erhoffen sich dadurch eine längere Lebensdauer für E-Auto-Batterien. Aber auch Ressourcen sollen so geschont werden, was insgesamt die Umweltbilanz der Elektromobilität deutlich verbessern könnte.

Neue Akku-Bauweise macht E-Auto-Batterien nachhaltiger

Die Konstruktion von modernen Batterien für Elektrofahrzeuge erfordert die Erfüllung zahlreicher Anforderungen gleichzeitig. Neben hoher Leistung und Reichweite spielen auch eine wirksame Kühlung sowie der Schutz der Batterie bei Belastungen oder Unfällen eine zentrale Rolle.

Diese Faktoren beeinflussen sich gegenseitig und müssen bei der Bauweise beachtet werden. Allerdings gibt es bislang kaum einheitliche Konstruktionsprinzipien für Traktionsbatterien. Hersteller setzen bisher auf unterschiedliche Zellformate, Modulgrößen und Gehäusekonzepte.

Das erschwert nicht nur Reparaturen und den Austausch einzelner Komponenten. Auch für Rettungskräfte kann dies bei einem Unfall den sicheren Umgang mit beschädigten oder brennenden Batterien deutlich erschweren.

„Ohne einheitliche Design-Standards stehen Einsatzkräfte im Ernstfall oft vor großen Herausforderungen, weil Aufbau und Verhalten von Batteriesystemen schwer einschätzbar sind“, erklärt Projektleiter Markus Fasching vom Institut für Fahrzeugsicherheit der TU Graz. „Gleichzeitig verlieren wir wertvolle Ressourcen, wenn Batterien nicht repariert oder vollständig recycelt werden können.“

Die nun entwickelten einheitlichen Design-Richtlinien der Forscher könnten hier Abhilfe schaffen. „Unsere Arbeit zeigt, dass sich Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Kreislauffähigkeit durch ein durchdachtes Design gemeinsam verbessern lassen“, so Fasching weiter.

Möglichkeit zur Reparatur von E-Auto-Batterien verbessert Umweltbilanz deutlich

Batteriesysteme aus E-Autos lassen sich bisher nur schwer reparieren oder recyceln. Denn viele Hersteller verkleben ihre Gehäuse mit Wärmeleitpasten zur Temperaturregulierung. Das ist zwar für die Produktion vorteilhaft, bei einem Defekt muss dann jedoch meist das gesamte Batteriepaket ausgetauscht werden.

Das Forschungsteam unter der Leitung der TU Graz hat diese Bauweise als Basis-Design für seine Untersuchungen angenommen. Zusätzlich wurden zwei alternative Bauweisen untersucht: ein flüssigkeitsgekühltes Design sowie eines mit austauschbaren Gehäusedeckeln, bei denen Wärmeleitpads die Hitze abführen.

Zusätzlich konnten die Forscher neue Diagnosemethoden auf Basis der elektrochemischen Impedanzspektroskopie entwickeln. Diese ermöglichen es, interne Schäden wie Mikro-Kurzschlüsse zuverlässig zu erkennen, die ansonsten zeitverzögert zu kritischen Ereignissen wie Batteriebränden führen könnten.

Durch die einfache Zerlegbarkeit einer E-Auto-Batterie kann das Recycling von Materialien gefördert werden. Demnach seien reparaturfreundliche Designs bereits lohnend, wenn acht Prozent der Zellen – beispielsweise nach einem Unfall – weiterverwendet werden können.

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iOS 27 kommt aufs iPhone: Aber Deutschland muss auf Siri AI warten

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iOS 27 iPhone Siri AI Deutschland

Mit iOS 27 bringt Apple zahlreiche neue Funktionen auf das iPhone. Doch nicht alle Neuerungen sind überall verfügbar. Wir zeigen, welche Features mit dem iPhone-Update nach Deutschland kommen.

Mit iOS 27 steht das nächste große iPhone-Update in den Startlöchern und bringt eine Reihe neuer Funktionen mit sich. Die größte Neuerung wird es jedoch zum Release nicht nach Deutschland schaffen. Zum Start ist Siri AI zwar auf iPhone und iPad in der EU nicht verfügbar, auf Mac und Apple Vision Pro kann die KI bei geeigneten Geräten und Spracheinstellungen aber genutzt werden.

Hintergrund sind laut Apple regulatorische Anforderungen und die nötige Anpassung der Funktionen an den europäischen Digital Markets Act (DMA). Deshalb müssen viele Nutzer in Deutschland vorerst auf die neue Siri-Version warten.

Trotzdem bringt das iPhone-Update auf iOS 27 auch hierzulande einige Neuerungen. Dazu zählen zum Beispiel neue Funktionen für die Nachbearbeitung von Fotos sowie mehr Übersichtlichkeit in Safari.

Auch im Hintergrund hat Apple an seinem OS geschraubt und verspricht Verbesserungen für Bedienung und Performance. Welche iOS-27-Neuerungen in Deutschland verfügbar sein werden, zeigt der folgende Überblick.

iOS 27: Das steckt im neuen iPhone-Update

Auch wenn die großen Apple-Intelligence-Neuerungen zum Start von iOS 27 nicht in Deutschland verfügbar sein werden, hält das Update dennoch einige neue KI-gestützte Funktionen bereit. Vor allem bei der Bildbearbeitung und in Safari setzt Apple verstärkt auf intelligente Automatisierung.

Mit iOS 27 erweitert Apple die KI-gestützten Bearbeitungsmöglichkeiten für Fotos und Bilder. Mit der neuen Funktion „Reframe“ lassen sich beispielsweise Bildausschnitte nachträglich verändern. Auch das Erweitern von Fotos wird künftig möglich sein und fehlende Bereiche am Rand eines Fotos künstlich ergänzen. Eine Verbesserung verspricht Apple für das Entfernen störender Objekte.

In Safari führt Apple unter anderem eine automatische Gruppierung geöffneter Tabs ein, die für mehr Übersicht sorgen soll. Neu ist außerdem eine Funktion, mit der Safari dich über Änderungen auf Webseiten mit Mitteilungen informiert – beispielsweise, wenn es Preisänderungen gibt oder ein Ticket-Sale startet.

iOS 27 bietet mehr Design-Optionen für das iPhone

Auch optisch hat Apple für iOS 27 weiter am iPhone gearbeitet. So wird beispielsweise das mit iOS 26 eingeführte Liquid-Glass-Design verfeinert. Dabei sollen unter anderem Kontrast und Lesbarkeit verbessert werden. Zusätzlich sollen App-Symbole detailreicher und schärfer werden.

Gleichzeitig erhalten Nutzer mehr Einfluss auf die für Liquid Glass typische Transparenz bei App-Symbolen und Oberflächen. Hierfür gibt es nun einen Schieberegler, über den Nutzer die Transparenz an ihren Geschmack anpassen können.

Für den Startbildschirm wird es künftig außerdem die Möglichkeit geben, das Design von Uhrzeit und Datum anzupassen. Diese lassen sich künftig verkleinern und in einer Zeile darstellen.

Diese Neuerungen stehen Eltern zur Verfügung

Auch für Eltern bringt iOS 27 neue Funktionen. So lassen sich beispielsweise Apps gezielter freigeben und Nutzungszeiten nach bestimmten Kategorien festlegen.

Neu ist hier auch, dass Eltern Apps gezielt nur zu bestimmten Tageszeiten freischalten können. Für Kinder wird es mit iOS 27 außerdem möglich, die Freigabe gesperrter Webseiten bei ihren Eltern anzufragen.

iOS 27: So kannst du das iPhone-Update installieren

iOS 27 steht seit dem 14. September 2026 zum kostenlosen Download bereit. Das Update ist für alle Modelle ab dem iPhone 11 sowie für das iPhone SE der zweiten Generation und neuer verfügbar.

Die neue iOS-Version findest du in den Einstellungen auf deinem iPhone. Öffne dafür den Menüpunkt „Allgemein“ und klicke dann auf „Softwareupdate“. Hier findest du die Schaltfläche „Auf iOS 27 aktualisieren“. Das Update hat eine Größe von 14,2 Gigabyte und kann entweder sofort oder über den Button „Heute Nacht aktualisieren“ später installiert werden.

Mit iPadOS 27 hat Apple außerdem ein neues Update für das iPad veröffentlicht. Unterstützt werden das iPad Pro der vierten Generation und neuer, iPad-Pro-Modelle mit M1-Chip und neuer, das iPad Air der vierten Generation und neuer, Modelle mit M2-Chip und neuer, das iPad der neunten Generation sowie Modelle mit A16-Chip und das iPad mini der sechsten Generation beziehungsweise mit A17 Pro.

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KI-Hack: Anthropic muss nächsten Vorfall mit Claude offenlegen

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Anthropic Claude Hackerangriff KI Künstliche Intelligenz

Anthropic hat einen vierten Sicherheitsvorfall mit einem eigenen KI-Modell gemeldet. Bei einem Test griff das System auf reale Computersysteme zu. Der Vorfall war bei einer früheren Untersuchung zunächst unentdeckt geblieben.

Die Fähigkeiten von modernen KI-Modellen haben sich in den vergangenen Jahren in rasantem Tempo entwickelt. Doch damit steigen nicht nur die Mögkichkeiten für Nutzer, sondern auch die Sicherheitsrisiken.

Insbesondere, wenn KI-Systeme Zugriff auf reale IT-Infrastrukturen haben, können unzureichende Schutzmechanismen schwerwiegende Folgen haben. Das zeigt nun ein weiterer Vorfall bei dem KI-Unternehmen Anthropic.

Der Entwickler des KI-Sprachmodells Claude hat nun bereits den vierten Sicherheitsvorfall offengelegt, bei dem das eigene KI-Modell auf reale Computersysteme zugegriffen hat. Der Fall war zunächst nicht entdeckt worden.

Anthropic meldet vierten Hackerangriff bei Claude

Bereits Ende Juli hatte Anthropic drei Vorfälle öffentlich gemacht, bei denen eigene KI-Modelle im Rahmen von Sicherheitstests reale Systeme kompromittiert hatten. Nun hat das Unternehmen einen vierten Fall nachgemeldet, der bei der damaligen Untersuchung zunächst unentdeckt geblieben war.

Das Team von Anthropic hatte während einer Cybersicherheits-Evaluierung vermutet, dass Claude unbeschränkten Zugriff auf das Internet erhalten haben könnte. Daraufhin analysierte das Unternehmen mehr als 141.000 Transkripte mithilfe eines automatisierten Suchverfahrens.

Dabei konnten allerdings nur drei Vorfälle identifiziert werden, da bei der Durchsuchung „eine Reihe von Transkripten übersehen“, wie das Unternehmen mitteilt. Bei einer erneuten Durchsuchung deckte das Unternehmen nun den vierten Vorfall auf.

Dieser habe sich im Januar 2026 zugetragen und eine frühe Version von Claude Opus 4.6 betroffen. Alle betroffenen Parteien seien durch das Unternehmen benachrichtigt.

Anthropic lässt Hackerangriffe unabhängig untersuchen

Anthropic weist darauf hin, dass die Vorfälle „auf einen engen Rahmen beschränkt“ geblieben seien. Die Modelle seien in den Tests „nie“ vom Ziel abgewichen und hätten auch nicht versucht, sich mit anderen Agenten abzustimmen oder die eigenen Handlungen zu verschleiern.

Das Unternehmen geht daher davon aus, dass „die bei diesen Vorfällen beobachteten problematischen Verhaltensweisen im normalen Betrieb – also wenn Claude nicht gezielt den Auftrag erhält, einen Cyberangriff durchzuführen – kaum auftreten dürften“. Würden sie dennoch vorkommen, würden Schutzmechanismen eingreifen.

Dennoch hat Anthropic nach Bekanntwerden der Vorfälle eine externe Untersuchung veranlasst. Das unabhängige Forschungsunternehmen METR soll nun prüfen, wie es zu den Sicherheitsverletzungen kommen konnte und ob künftig Schutzmaßnahmen angepasst werden müssen.

METR erhält für die Untersuchung unter anderem weitreichenden Zugriff auf Transkripte, die über den Zeitraum der Vorfälle hinausgehen. Auch soll die NPO Mitarbeiter von Anthropic befragen, denen die Weitergabe vertraulicher Informationen gestattet ist.

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Netflix-Preiserhöhung: So kannst du die höheren Kosten mehrere Monate aufschieben

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Netflix Preiserhöhung umgehen Streaming Streamingdienst

Netflix hat die Preise für seine Abos angehoben, doch Bestandskunden müssen nicht sofort mehr bezahlen. Denn während die höheren Kosten für Neukunden unmittelbar gelten, haben Nutzer mit bereits bestehenden Abos die Möglichkeit, die Preiserhöhung bei Netflix noch einige Monate hinauszuzögern.

Netflix hatte seine Preise in Deutschland zuletzt im April 2024 erhöht. Nun dreht der Streamingdienst schon wieder an der Preisschraube. Vor wenigen Tagen hat der Konzern seine Abopreise für Neukunden angehoben.

Die höheren Preise sollen auch für Bestandskunden gelten und „in den kommenden Wochen“ schrittweise eingeführt werden. Damit die Preiserhöhung tatsächlich wirksam wird, ist jedoch zunächst die Zustimmung der Kunden erforderlich.

Dafür erhalten Netflix-Abonnenten eine Information über die beim Abo hinterlegte E-Mail-Adresse. Auch in der Netflix-App erscheint ein Pop-up, mit Infos über die Preiserhöhung.

Wer dieser direkt zustimmt, zahlt bereits ab dem nächsten Abrechnungszeitraum den höheren Preis. Doch das ist nicht zwingend notwendig. Mit einem Trick kannst du noch mehrere Monate zum alten Abo-Preis streamen.

Netflix erhöht die Preise für seine Abos

Die aktuelle Preiserhöhung betrifft alle Netflix-Abos gleichermaßen. So steigen die Preise für alle Abo-Varianten um zwei Euro.

Für das Standard-Abo mit Werbung werden künftig statt 4,99 Euro jetzt 6,99 Euro im Monat fällig. Der Preis für das Standard-Abo ohne Werbung, bei dem außerdem eine Zusatzmitgliedschaft hinzugebucht werden kann, steigt von 13,99 Euro auf 15,99 Euro monatlich.

Auch Netflix-Premium wird teurer und und kostet künftig 21,99 Euro statt 19,99 Euro im Monat. Dieses Abo bietet Nutzern als einziges die Optionen, in 4K zu streamen. Außerdem können hier zwei Zusatzmitgliedschaften hinzugefügt werden.

Zusatzmitgliedschaften ermöglichen es Netflix-Kunden, gegen einen monatlichen Aufpreis eine weitere Person außerhalb des eigenen Haushalts zum Abo hinzuzufügen. Diese erhält ein eigenes Profil und eigene Zugangsdaten, nutzt aber weiterhin das bestehende Netflix-Abo mit.

Auch die Preise hierfür hat der Streamingdienst angehoben. So werden für die Zusatzmitgliedschaft mit Werbung statt 3,99 Euro künftig 4,99 Euro im Monat fällig. Die Zusatzmitgliedschaft ohne Werbung wird ebenfalls einen Euro teurer – der Preis steigt von 4,99 Euro auf 5,99 Euro im Monat.

Das alte Netflix-Basisabo stellt der Streamingdienst im Zuge der Preiserhöhungen komplett ein. Bestandskunden, die noch über dieses alte Abo streamen, müssen sich nun für eine der neuen Abo-Varianten entscheiden.

So kannst du die Preiserhöhung bei Netflix vorerst umgehen

Da Netflix für die Preiserhöhung von seinen Kunden aktiv eine Zustimmung einholen muss, gilt diese nicht unmittelbar. Wie Golem berichtet, gewährt der Streamingdienst hierfür nach eigenen Angaben ein „zweimonatiges“ Zeitfenster.

Wird der neue Preis in diesen zwei Monaten nicht angenommen, folge eine „einmonatige Frist, nach der das Abo automatisch endet“. Das bietet Abonnenten die Möglichkeit, die Preiserhöhung bis zu drei Monate zu umgehen.

Bei einem Premium-Abo mit den zwei möglichen Zusatzmitgliedschaften lässt sich so eine maximale Ersparnis von neun Euro herausholen. Alle Abos ohne Zusatzmitgliedschaften sparen auf diesem Weg insgesamt sechs Euro.

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Nach Strafe: Google warnt in der EU vor Qualitätseinbußen

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DMA Google Suchmaschine EU

Nach einer Millionenstrafe durch die EU-Kommission muss Google seine Suchmaschine in Europa umbauen. Der Konzern warnt davor, dass diese Änderungen die Qualität der Suche und das Nutzererlebnis deutlich verschlechtern wird.

Kaum ein Unternehmen hat die Nutzung des Internets so stark geprägt wie Google. Mit seiner Suchmaschine machte der Konzern die gezielte Suche nach Informationen im Netz für Milliarden Menschen zum zentralen Einstiegspunkt ins Internet.

Allein im Jahr 2025 betrug der Marktanteil von Google im Vergleich zu Suchmaschinen weltweit fast 95 Prozent auf mobilen Endgeräten und Tablets. Im Desktop-Suchmaschinenmarkt kam der Tech-Gigant auf einen Anteil von 82,2 Prozent, gefolgt von der bei Windows-Rechnern voreingestellten Suchmaschine Bing mit knapp elf Prozent.

Gerade diese zentrale Stellung verschafft Google eine enorme Marktmacht, die seit Jahren Wettbewerbshüter auf den Plan ruft. Aufgrund dessen muss Google nun Änderungen an seiner Suchmaschine in der EU vornehmen und warnt vor enormen Qualitätseinbußen.

Nach Millionenstrafe: Google muss seine Suchmaschine in der EU umbauen

Mit dem Digital Markets Act (DMA) hat die EU ein Regelwerk geschaffen, das besonders mächtige Plattformen im Netz zu mehr Wettbewerb und faireren Bedingungen verpflichten soll. Google zählt im Rahmen des DMA zu den sogenannten „Gatekeepern“. Deshalb muss der US-Konzern mit seiner Suchmaschine Vorgaben erfüllen, die verhindern sollen, dass eigene Angebote systematisch bevorzugt oder konkurrierende Dienste benachteiligt werden.

Ende Juli hatte die EU-Kommission Google wegen DMA-Verstößen zu Strafen in Höhe von insgesamt 890 Millionen Euro verurteilt. Aufgrund des Vorwurfs, Google würde seine eigenen Dienste in den Suchergebnissen bevorzugen, musste der US-Konzern 460 Millionen Euro dieser Strafe tatsächlich bezahlen.

Teresa Ribera, Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, erklärte dazu, Google habe die Bestimmungen des DMA „nicht ordnungsgemäß eingehalten“. Es müssten sich die besten Produkte durchsetzen, „weil sie besser sind – und nicht, weil sie dem Unternehmen gehören, das die Suchmaschine betreibt“.

Wie Reuters exklusiv berichtet, hat Google deshalb nun eingegriffen und den Umbau der eigenen Suchmaschine in der EU begonnen. Der Konzern weise darauf hin, dass diese Änderungen „die größte Beeinträchtigung der Servicequalität in der 29-jährigen Geschichte der weltweit beliebtesten Internetsuchmaschine“ mit sich bringen wird.

Google warnt vor schlechterem Nutzererlebnis und höheren Kosten

Nach Angaben des Unternehmens werden die Änderungen das Nutzererlebnis spürbar verschlechtern. Der US-Konzern habe die Änderungen bereits mit Millionen von Nutzern in Europa getestet. Dabei habe sich eine hohe Unzufriedenheit gezeigt, da die Nutzer ihre Suchanfragen erneut eingeben müssten, um das Gewünschte zu finden.

„Um die Anforderungen des DMA zu erfüllen, nehmen wir wesentliche Änderungen an der Suche in Europa vor“, erklärt Nick Fox, Senior Vice President für Knowledge & Information bei Google, gegenüber Reuters. „Diese Änderungen verschlechtern das Nutzererlebnis für Europäer: Sie stärken Online-Vermittler auf Kosten lokaler Unternehmen und entfernen hilfreiche Funktionen, auf die sich die Menschen täglich verlassen.“

Auch die Kosten für europäische Unternehmen sollen demnach deutlich steigen. Frühere Änderungen zur Einhaltung des DMA hätten laut Google bei europäischen Unternehmen bereits zu einem Rückgang des kostenlosen, direkten Buchungsverkehrs um 30 Prozent geführt. Die neuen Änderungen könnten die Unternehmen laut Google erneut treffen.

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KI-Modelle sollen autonom Geld verdienen: What could possibly go wrong?

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KI Agenten Geld verdienen Künstliche Intelligenz

In einem Experiment sollten autonome KI-Agenten eigenständig Geschäftsmodelle entwickeln und Einnahmen erzielen. Der Praxistest zeigt jedoch deutliche Grenzen auf. Denn statt profitabler Ergebnisse produzierten die Systeme vor allem eins: Absolutes Chaos.

Das Forschungsteam von Bottleneck Labs hat in einem Experiment untersucht, wie gut sich KI-Agenten als selbstständige Unternehmer machen. Es war bereits der zweite Versuch, KI-Agenten ein reales Geschäft führen zu lassen.

Beim ersten Experiment der Forschungsgruppe mit GPT 5.6 Sol erhielt ein KI-Agent 24 Stunden lang weitreichenden Zugriff auf die App Gutcheck. Dabei gelang es dem Agenten nicht, neue Einnahmen zu erzielen. Stattdessen verlor das Unternehmen rund 100 US-Dollar, während der KI-Agent verdeckt Testnutzer kaufte, um die Zahlen zu manipulieren. Jetzt wurde das Experiment wiederholt.

300 US-Dollar Startguthaben und ein Mac Mini

Für den erneuten Versuch hat Bottleneck Labs das Experiment deutlich ausgeweitet. Dieses Mal traten sieben verschiedene KI-Modelle parallel für 72 Stunden an. Alle erhielten jeweils 300 US-Dollar Startkapital, einen uneingeschränkt nutzbaren Computer und die Anweisung, so viel Geld wie möglich zu verdienen.

Für den Aufbau ihrer Unternehmen erhielten die KI-Agenten echte geschäftlichen Ressourcen. Dazu zählten unter anderem vollständig freigeschaltete Mac Minis sowie zwei MCPs (Model Context Protocols) für die Computernutzung.

Außerdem konnte jeder Agent auf ein eigenes Bankkonto mit echtem Geld zugreifen. Dafür standen jedem KI-Agenten 300 US-Dollar Startguthaben zur Verfügung. Zusätzlich konnten die Unternehmen auf die Zahlungsplattform Strip sowie eigene E-Mail-Adressen zugreifen.

Die Ergebnisse: Können KI-Agenten eigenständig Geld verdienen?

Trotz der Anweisung, so viel Geld wie möglich zu verdienen, verursachten die KI-Agenten hauptsächlich Kosten. Reguläre Einnahmen erzielte keines der Modelle – abgesehen von fünf US-Dollar, die sich das Modell Grok selbst gezahlt hat.

Stattdessen verursachten die Agenten API-Kosten in Höhe von 2.833,35 US-Dollar. Von ihren Bankkonten gaben die Modelle insgesamt 359,80 US-Dollar aus.

Zusätzlich wurden während des Experiments 2.797 E-Mails versendet. Der KI-Agent Quinn (Alibaba Cloud Qwen 3.8) beispielsweise verschickte so viele Emails, dass der Versand blockiert wurde. Danach entschied sich das Modell, auf den Versand von Stripe-Rechnungen umzustellen.

Insgesamt stellte der KI-Agenten Fremden mehr als 12.000 US-Dollar für Arbeiten in Rechnung, die sie niemals ausgeführt hatten. Bottleneck Labs brach daraufhin das Experiment ab und stornierte die Rechnungen.

Ähnlich erging es dem Modell G.R. Hawk (Grok 4.5). Der Agent versorgte sich zunächst mit 780 E-Mail-Adressen aus einem Hacker-News-Thread und verschickte „massenhaft aggressive Spam-Mails“, wie es von Bottleneck Labs heißt. Als das E-Mail-Limit erreicht wurde, sattelte auch Grok auf Stripe-Rechnungen um, stellte allerdings insgesamt nur 81 US-Dollar in Rechnung. Auch hier musste Bottleneck Labs einschreiten.

KI-Agenten verbringen viel Zeit im Schlaf-Modus

Während des gesamten Experiments verbrachte fast jeder Agent viel Zeit im Ruhemodus. Die Agenten hätten sich laut Bottleneck Labs bewusst dafür entschieden, den Großteil der Zeit im Leerlauf, also im Schlafmodus, zu verbringen. Spitzenreiter war hier Metas Muse 1.2 Spark mit 40 Stunden am Stück. Work-Life-Balance scheint auch den KI-Agenten wichtig zu sein.

Bottleneck Labs folgert abschließend, dass die Agenten zu problematischen Verhaltensweisen neigen, wenn ihnen zu viel Handlungsspielraum eingeräumt wird. Mit den aktuellen Fähigkeiten seien die Modelle daher ungeeignet, eigenständig Unternehmen zu führen.

Für eine geschäftliche Tätigkeit brauche es ein Zusammenspiel aus Ausdauer, Strategie und Glück. Die Agenten hätten jedoch auf längere Sicht nicht genug Potenzial beweisen können. Die Forscher wollen das Experiment künftig dennoch wiederholen, dabei aber simulierte Umgebungen einsetzen. So könnten die Fähigkeiten der Agenten besser getestet und gleichzeitig die Risiken minimiert werden, die mit Interaktionen in der realen Welt verbunden sind.

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Fermats letzter Satz: Anthropic-KI schreibt Mathegeschichte

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KI Fermats letzter Satz Anthropic Künstliche Intelligenz Claude

Fermats letzter Satz beschäftigt Mathematiker seit Jahrhunderten. Nun hat eine KI erstmals einen vollständigen, computergeprüften Beweis erbracht. In elf Tagen sind dabei 13 Millionen Zeilen Code entstanden.

Fermats letzter Satz gehört zu den berühmtesten Rätseln der Mathematik. Das Theorem lässt sich gut über den Satz des Pythagoras erklären, weil beide auf einer sehr ähnlichen Gleichung beruhen. Der Satz des Pythagoras beschreibt mit der Gleichung a² + b² = c² ein rechtwinkliges Dreieck.

Fermat stellte sich nun vereinfacht gesagt die Frage, was passiert, wenn man die Quadrate in dieser Gleichung durch höhere Potenzen ersetzt. Er kam zu dem Schluss, dass es keine positiven ganzen Zahlen mehr gibt, die eine Gleichung der Form aⁿ + bⁿ = cⁿ erfüllen, wenn der Exponent größer als zwei ist.

Was also bei Quadraten wie 3² + 4² = 5² funktioniert, ist bei Kubikzahlen und allen höheren Potenzen unmöglich. Doch obwohl sich Fermats letzter Satz leicht formulieren lässt, gelang es Mathematikern mehr als 350 Jahre lang nicht, ihn allgemein zu beweisen.

Erst dem britischen Mathematiker Andrew Wiles gelang Anfang der 1990er-Jahre der entscheidende Durchbruch. Gemeinsam mit seinem Kollegen Richard Taylor konnte Wiles seinen vollständigen Beweis 1995 veröffentlichen.

Nun wurde bei Fermats letztem Satz ein weiterer Meilenstein erreicht. Denn erstmals liegt der berühmte Beweis vollständig in einer Form vor, die ein Computer Schritt für Schritt überprüfen kann. Dafür hat die KI von Anthropic in elf Tagen 13 Millionen Zeilen Code verfasst.

Anthropic knackt KI-Beweis für Fermats letzten Satz

Der Beweis von Andrew Wiles aus dem Jahr 1995 umfasste insgesamt 129 Seiten. In der Fachwelt gilt Fermats letzter Satz seither als gesichert.

Dennoch forderte der niederländische Informatiker Jan Bergstra ein Jahrzehnt später, Wiles‘ Beweis zu „formalisieren“. Die mathematische Beweisführung sollte also so formuliert werden, dass sie von Computern automatisch überprüft werden kann.

Innerhalb von elf Tagen und weitgehend autonom erstellte Claude den ersten durchgängigen, computergeprüften Beweis für FLT. Dabei schrieb das System 13 Millionen Zeilen Lean-Code und bewies 29.500 Zwischensätze.

Genau das ist nun der KI Claude aus dem Hause Anthropic gelungen. Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um „den ersten vollständigen, computergeprüften Beweis von Fermats letztem Theorem“.

Dieser ist innerhalb von elf Tagen entstanden, wobei Claude „weitgehend autonom“ gearbeitet habe. Den Beweis habe ein Schwarm von Claude-Agenten im Beweisassistenten Lean geschrieben, eine unabhängige Bewertung steht jedoch weitgehend noch aus.

Fermats letzter Satz: Beweisassistent Lean prüft Argumentationskette

Eine Schlüsselrolle bei der erfolgreichen Erstellung des Beweises spielte der Beweisassistent Lean. Dabei handelt es sich vereinfacht gesagt um eine Mischung aus Programmiersprache und mathematischem Prüfwerkzeug.

Bei der Nutzung von Lean wird ein Beweis so präzise in Code übersetzt, dass der Computer jeden einzelnen logischen Schritt kontrollieren kann. Dabei müssen selbst vermeintlich selbstverständliche Zwischenschritte komplett ausformuliert und hergeleitet werden.

Im Gegensatz zur menschlichen Beweisführung kann sich Lean nicht auf Erfahrungen oder unausgesprochene Annahmen verlassen. Jeder Schritt muss daher formal aus zuvor festgelegten Regeln und bereits bewiesenen Aussagen folgen. Nur dann akzeptiert das System den Beweis als korrekt.

Für den computergeprüften Beweis von Fermats letztem Satz musste die KI Claude also den bereits vorhandenen mathematischen Beweis in eine Form bringen, die Lean vollständig verstehen und überprüfen kann. Dabei entstanden 13 Millionen Zeilen Code und 29.500 Zwischensätze, die die gesamte Argumentationskette formal abbildeten und überprüfbar machten.

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Deutscher Durchbruch: Tandemsolarzellen erstmals ohne Lösungsmittel produziert

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Tandemsolarzelle ohne Lösungsmittel Solarenergie Erneuerbare Energien Energiewende

Tandemsolarzellen gelten in der Photovoltaik als sehr vielversprechend, sind aber bislang nicht der gängige Standard. Forschern ist es nun gelungen, eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. Das neue Verfahren könnte die Produktion effizienter machen und die industrielle Fertigung solcher Solarzellen erleichtern.

Die Photovoltaik setzt heute überwiegend auf Solarzellen aus Silizium. Diese Technologie ist seit Jahrzehnten etabliert und technisch ausgereift. Doch bei der Verwendung von Silizium-Solarzellen lässt sich der Wirkungsgrad einer Anlage nicht beliebig steigern.

Forscher arbeiten deshalb stetig an neuen Ansätzen, um den Ertrag bei der Energiegewinnung aus Sonnenlicht zu erhöhen. Als besonders vielversprechend gelten dabei sogenannte Tandemsolarzellen. Diese kombinieren mehrere Materialien miteinander und können deshalb unterschiedliche Bereiche des Lichtspektrums besser nutzen.

Tandemsolarzellen: Nächstes Level für die Photovoltaik

Durch die Verwendung solcher Tandemsolarzellen könnten Photovoltaikanlagen künftig deutlich höhere Wirkungsgrade erreichen und somit mehr Strom aus dem eingefangenen Sonnenlicht erzeugen. Bislang kommt diese Art der Solarzellen jedoch kaum zum Einsatz.

Zwar erreichen sie im Labor hohe Wirkungsgrade, doch für die industrielle Produktion bestehen noch einige Hürden. Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE ist es nun jedoch gelungen, eine Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. Das neue Verfahren könnte die Fertigung vereinfachen und dazu beitragen, Tandemsolarzellen einen Schritt näher an die industrielle Produktion zu bringen.

In einer Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle werden zwei unterschiedliche Halbleitermaterialien kombiniert, die jeweils andere Bereiche des Sonnenlichts besonders gut nutzen können. Während die obere Perowskit-Schicht vor allem energiereiches Licht aufnimmt, verarbeitet die darunterliegende Siliziumzelle weitere Anteile des Lichtspektrums.

Forscher entwickeln Tandemsolarzelle ohne Lösungsmittel

Durch dieses Zusammenspiel der beiden Schichten können Tandemsolarzellen mehr Sonnenenergie in Strom umwandeln als herkömmliche Siliziumzellen. Sie gelten daher als vielversprechende Technologie für die nächste Generation der Photovoltaik. Studienautorin Juliane Borchert dazu:

Perowskit-Silizium Tandemsolarzellen haben ein großes Potential die nächste Generation hocheffizienter Solarzellen zu werden. Damit sie den Sprung vom Labor in die industrielle Fertigung schaffen, ist es notwendig, die beste Kombination von Abscheidemethoden zu finden, die eine verlässliche Herstellung, im großen Maßstab, und mit hohem Durchsatz ermöglichen. Dafür legen wir mit dieser lösungsmittelfreien Tandemsolarzelle eine wichtige Grundlage.

Den Forschern der Universität Freiburg und des Fraunhofer ISE ist es nun gelungen, eine solche Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle vollständig ohne Lösungsmittel herzustellen. In ihrer Arbeit, die im Fachjournal Joule veröffentlicht wurde, zeigen sie, dass ein nachhaltigerer sowie potenziell besser skalierbarer Herstellungsprozess möglich ist.

Laut den Forschern handelt es sich bei dieser Entwicklung um die weltweit erste vollständig lösungsmittelfrei hergestellte Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle. „Es ist uns gelungen, sämtliche Lösungsmittel aus dem Herstellungsprozess der Perowskit-Topzelle mit großer Bandlücke zu eliminieren und diese Technologie in die weltweit erste vollständig lösungsmittelfrei hergestellte Perowskit-Silizium-Tandemsolarzelle zu integrieren“, erklärt Studienautor Mohamed A. A. Mahmoud. Die Forscher konnten die Perowskitschicht mittels physikalischer Gasphasenabscheidung sowie weiterer lösungsmittelfreier, industriell skalierbarer Verfahren herstellen.

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Werbung bei ChatGPT ausschalten: Kostenlos nur mit Einschränkungen

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ChatGPT Werbung ausschalten deaktivieren KI OpenAI Werbeanzeige Künstliche Intelligenz

OpenAI spielt nun auch in Deutschland Werbung bei ChatGPT in bestimmten Tarifen aus. Nutzer können diese zwar abschalten, aber müssen im kostenlosen Tarif dafür geringere Nutzungslimits und Einschränkungen bei einzelnen Funktionen in Kauf nehmen.

Bereits seit Anfang des Jahres experimentiert OpenAI mit dem Ausspielen von Werbung bei seinem beliebten KI-Chatbot ChatGPT. Gestartet ist der Test zunächst in den USA, später wurde er auf weitere Märkte ausgeweitet. Nun führt das Unternehmen Werbeanzeigen auch in Deutschland ein.

OpenAI will mit den Werbeeinnahmen nach eigenen Angaben „umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen“ vornehmen und kontinuierlich investieren. So sollen auch die Free- und Go-Abos von ChatGPT „schnell und zuverlässig bleiben“.

Anzeigen können dazu beitragen, den Zugang zu ChatGPT zu erweitern und weiterhin in das Produkt zu investieren – ohne die Funktionsweise von ChatGPT oder die Erwartungen der Nutzer:innen an die Nutzererfahrung zu verändern.

Für Nutzer in bestimmten Tarifen bedeutet das, dass künftig auch in Deutschland gesponserte Inhalte bei ChatGPT angezeigt werden können. Wer das vermeiden will, hat dafür mehrere Möglichkeiten, muss teils aber Einschränkungen in Kauf nehmen.

Diese ChatGPT-Abos enthalten Werbung

Anzeigen sollen künftig zunächst für Nutzer mit den Tarifen Free und Go ausgespielt werden. Bei den Tarifen Plus, Pro, Business, Enterprise und Edu ist dies nicht der Fall.

Laut OpenAI sollen die Anzeigen in ausgeloggten Bereichen „für alle Zielgruppen geeignet“ sein. Für eingeloggte Nutzer werden „Anzeigen mit Inhalten für Erwachsene“ ausgespielt.

Nutzer unter 18 Jahren sollen von der Werbung ausgeschlossen sein. OpenAI wolle dies anhand von Kontoinformationen zum Alter oder – sofern verfügbar – einer Altersschätzung beurteilen.

Willst du ChatGPT also auch künftig ohne Werbung nutzen, hast du zwei Möglichkeiten. Du kannst entweder zu einem werbefreien Bezahl-Abo wechseln oder Einschränkungen bei deinem Free-Tarif in Kauf nehmen. Denn auch mit einem kostenlosen Abo kannst du Werbung ausschalten.

Werbung bei ChatGPT ausschalten – so geht’s

Willst du ChatGPT auch künftig kostenfrei und ohne Werbung nutzen, allerdings nicht zu einem der werbefreien Bezahl-Abos wechseln, musst du Einschränkungen in Kauf nehmen. Denn für die kostenlosen Ads-Free-Versionen hast du niedrigere Nutzungslimits und weniger Zugriff auf Funktionen. OpenAI führt beispielsweise Tools wie die Bildgenerierung oder Deep Research an.

Um zur Ads-Free-Version zu wechseln, musst du zunächst in ChatGPT deine Einstellungen öffnen. Wähle nun die Option „Werbeeinstellungen“ aus. Wähle nun noch „Nachrichtenlimits verringern“ und bestätige deine Änderungen.

Stößt du künftig bei der Nutzung von ChatGPT an ein Limit, zeigt dir der Chatbot die Optionen für ein Upgrade auf ein werbefreies Bezahl-Abo oder „Werbung anzeigen“ an. So kannst du wieder zur werbefinanzierten kostenlosen Version zurückwechseln, um mehr Zugriff zu erhalten.

Hinweis: Da OpenAI neue Funktionen und Einstellungen schrittweise einführt, kann es sein, dass diese nicht sofort allen Nutzern angezeigt werden.

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Solar-Durchbruch aus Deutschland: Fenster sollen künftig Strom erzeugen

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semitransparente Solarzellen Photovoltaik Solarenergie Erneuerbare Energien Energiewende

Forschern des Fraunhofer-Instituts ISE und der Universität Freiburg ist es gelungen, semitransparente Solarmodule mit industrienahen Verfahren herzustellen. Die Technik könnte künftig Fenster, Glasfassaden oder Autodächer in Stromproduzenten verwandeln und zusätzliche Flächen für Photovoltaik überflüssig machen.

Die Solarenergie stellt eine der wichtigsten Säulen der Energiewende dar. Denn der Strom aus Photovoltaik-Anlagen ist klimafreundlich und soll künftig einen wachsenden Anteil an der Energieversorgung übernehmen.

Für die Erreichung der Klimaziele muss jedoch die installierte Solarleistung deutlich steigen. Das wiederum macht große Flächen erforderlich, beispielsweise auf Dächern, an Fassaden oder auf Freiflächen.

Prognosen zufolge werden bis zum Jahr 2040 rund 4,4 Prozent der Fläche Deutschlands benötigt, um den Ausbau von Photovoltaik und Windenergie im erforderlichen Umfang zu ermöglichen. Zur Verfügung stehen demnach jedoch nur 1,7 Prozent der Landesfläche.

Weltweit wird deshalb an Technologien gearbeitet, die Solarenergie dort nutzbar machen, wo bislang keine klassischen Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen konnten. Dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und der Universität Freiburg ist dabei nun ein Durchbruch gelungen. Die Forscher haben lichtdurchlässige Photovoltaikmodule entwickelt, die in Serie produziert werden können.

Semitransparente Solarzellen machen Fenster zur Solaranlage

Mit den semitransparenten Photovoltaikmodulen des Fraunhofer ISE könnten künftig auch Fenster oder Glasfassaden zur Stromerzeugung beitragen. Bislang ungenutzte Flächen könnten so für die Solarenergie erschlossen und der Ausbau der Photovoltaik platzsparender vorangetrieben werden.

Die organischen Solarmodule haben eine Größe von 14,5 mal 14,5 Zentimetern und eine Transparenz von durchschnittlich 43,2 Prozent. Laut dem Fraunhofer ISE liegt der Wirkungsgrad dennoch bei 9,26 Prozent.

Bei der Herstellung kommen zwei Verfahren zum Einsatz, die bereits industriell erprobt und auf große Modulflächen hochskalierbar sind. Uli Würfel, Abteilungsleiter für Organische und Perowskit-Photovoltaik am Fraunhofer ISE, dazu:

Die Hochskalierung auf große Flächen ist eine der großen Herausforderungen bei der organischen Photovoltaik. (…) Dass wir nun zum ersten Mal erfolgreich und praktisch verlustfrei sämtliche Schichten der Solarzellen per industriell umsetzbaren Slot-Die-Verfahren auftragen konnten, ist für uns ein großer Durchbruch.

Die Forscher wollen nun weiter an der Lichtdurchlässigkeit ihrer organischen Solarmodule arbeiten. „Jetzt, wo wir den Fertigungsprozess unter Kontrolle haben, sind wir optimistisch, dass wir die Transparenz noch deutlich steigern können, ohne den Wirkungsgrad zu beeinträchtigen“, so Würfel.

Produzieren bald auch Autodächer Solarstrom?

Bei einer Lichtdurchlässigkeit von deutlich mehr als 50 Prozent könnten die Module anstelle von Fenstergläsern in Gebäudefassaden oder in Gewächshäusern zum Einsatz kommen. Doch die am Fraunhofer ISE entwickelte Fertigungstechnik eröffnet nicht nur für Fenster und Glasfassaden neue Möglichkeiten.

Denn da sich die sogenannten Slot-Die-Beschichtungsverfahren auch für flexible Folien eignen, könnten Photovoltaikmodule künftig auch auf gekrümmten oder beweglichen Flächen eingesetzt werden, wie zum Beispiel auf Autodächern.

Gerade hier könnte eine geringere Lichtdurchlässigkeit sogar erwünscht sein. Getönte Solarmodule könnten deshalb insbesondere bei Autodächern oder Fassadenelementen einen zusätzlichen Vorteil bieten.

Erste flexible, organische Solarmodule haben in Tests bereits gezeigt, dass sie auch nach mehr als 1.200 Biegezyklen ihre ursprüngliche Effizienz beibehalten können. Als Nächstes wollen die Forscher solche Module auf größere Flächen übertragen.

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Offshore-Elektrolyse: Kommt jetzt grüner Wasserstoff aus der Nordsee?

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grüner Wasserstoff Nordsee Offshore-Elektrolyse Energiewende Windenergie Windkraft

Die Produktion von grünem Wasserstoff direkt auf der Nordsee nimmt konkrete Formen an. Neue Regularien könnten mehr Planungssicherheit für Offshore-Projekte schaffen. Doch es wird wohl noch dauern, bis der Wasserstoff tatsächlich in großem Maßstab an Land fließen kann.

Grüner Wasserstoff gilt in der Energiewende als wichtiger Baustein für eine klimaneutrale Industrie. Denn mit dem Stoff können fossile Energieträger dort ersetzt werden, wo eine direkte Elektrifizierung nur schwer möglich ist, wie beispielsweise in der Stahl- und Chemieproduktion.

Daher hat sich die Bundesregierung im Rahmen der Nationalen Wasserstoffstrategie auch zum Ziel gesetzt, die heimische Elektrolysekapazität bis zum Jahr 2030 auf mindestens zehn Gigawatt auszubauen. Gleichzeitig soll ein leistungsfähiges Wasserstoffnetz entstehen, das unter anderem Industrieunternehmen und Speicher miteinander verbindet.

Ein wichtiger Baustein für die Erreichung dieses Ziels könnte künftig grüner Wasserstoff aus der Nordsee sein. Denn dort lässt sich der Strom großer Offshore-Windparks direkt vor Ort nutzen, um grünen Wasserstoff per Elektrolyse herzustellen. Dieser würde dann über Pipelines an Land transportiert werden.

Was spricht für Offshore-Wasserstoff aus der Nordsee?

Die Nachfrage nach grünem Wasserstoff wird in den kommenden Jahren deutlich steigen. Denn dieser ist notwendig für den klimafreundlichen Umbau von Industrie und Energiesystem und damit unerlässlich für die Energiewende.

Prognosen zufolge könnte daher die Nachfrage nach molekularem und emissionsarm hergestelltem Wasserstoff bis zum Jahr 2050 weltweit auf insgesamt 598 Millionen Tonnen ansteigen. Für das Jahr 2030 gehen die Schätzungen von einem Bedarf in Höhe von 172 Millionen Tonnen aus.

Auch in Deutschland wird die Nachfrage in den kommenden Jahren weiter wachsen. Dabei dürfte die heimische Produktion allerdings nicht ausreichen, um den Bedarf vollständig zu decken.

Grüner Wasserstoff aus der Nordsee könnte jedoch dazu beitragen, die Abhängigkeit von Importen zu verringern. Bislang fehlte dafür allerdings der geeignete rechtliche Rahmen.

Kommt bald grüner Wasserstoff aus der Nordsee?

Ein Referentenentwurf zur Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes (WindSeeG) könnte dies nun ändern. Denn in diesem wird erstmals das bisherige Anschlussverbot für sogenannte sonstige Energiegewinnungsbereiche gestrichen.

Zusätzlich finden Elektrolyseure erstmals ausdrücklich Erwähnung in dem Gesetz. Somit könnte die auf See gewonnene Windenergie künftig entweder als Strom oder in Form von Wasserstoff an Land gebracht werden.

Die Produktion von grünem Offshore-Wasserstoff könnte laut dem Entwurf „potenziell die Systemkosten durch den Wegfall kostenintensiver Stromnetzinfrastruktur senken“. Allerdings sei die Offshore-Elektrolyse „bislang jedoch auch aufgrund des noch frühen Entwicklungsstadiums nicht wirtschaftlich darstellbar“.

Daher sei nun das nächste Ziel die „Erprobung im Betrieb und im größeren Maßstab“. Das Ziel sei es demnach, die neuen Technologien unter realen Bedingungen schnell und möglichst unbürokratisch auszuprobieren.

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Smartphone-Speicher voll: So schaffst du Platz auf WhatsApp

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Smartphone Speicher WhatsApp iPhone Android

Wenn der Smartphone-Speicher voll ist, ist die Ursache dafür häufig WhatsApp. Denn der Messengerdienst aus dem Hause Meta gehört zu einem der größten Platzfresser auf vielen Handys. Doch mit ein paar gezielten Handgriffen lassen sich alte Videos, Fotos und unnötige Dateien löschen, ohne dass wichtige Chats verloren gehen.

WhatsApp hat sich für viele Menschen in den vergangenen Jahren zu weit mehr als nur einem einfachen Messenger entwickelt. Denn über die App werden täglich nicht nur Nachrichten ausgetauscht, sondern auch Fotos und Videos geteilt, Sprachnachrichten verschickt oder wichtige Dokumente weitergeleitet.

Doch mit der wachsenden Bedeutung von WhatsApp im privaten und auch beruflichen Kontext ist in den vergangenen Jahren auch die Menge der darüber versendeten Daten enorm gestiegen. Dabei sammeln sich Bilder, Videos und andere große Dateien mit der Zeit auf dem Smartphone an und können den verfügbaren Speicher schnell schrumpfen lassen.

WhatsApp ist sich dessen allerdings bewusst und bietet deshalb eine Möglichkeit, direkt in der App freien Speicherplatz zu schaffen. So kannst du mit nur wenigen Klicks große und nicht mehr benötigte Dateien aufspüren und gezielt löschen.

Smartphone: So gibst du Speicher über WhatsApp frei

Über WhatsApp werden täglich enorme Datenmengen verschickt. Viele dieser Dateien landen dauerhaft auf dem Smartphone und sammeln sich dort teilweise über Jahre an.

Daher lohnt es sich, regelmäßig bei WhatsApp aufzuräumen – vor allem, wenn der Speicher auf dem Smartphone knapp wird. WhatsApp bietet dir hierfür direkt in den Einstellungen eine Möglichkeit, deinen Speicher zu verwalten.

Hierfür musst du den Bereich „Speicher und Daten“ öffnen. Auf deinem iPhone findest du diesen Menüpunkt über deine Einstellungen, wenn du am unteren rechten Bildschirmrand auf dein Profilfoto klickst. Nutzt du ein Android-Smartphone, wechsle in den Chat-Tab und öffne über die drei Punkte am oberen rechten Bildschirmrand die Einstellungen über das Dreipunktemenü.

Öffne dann die Option „Speicher und Daten“ und hier findest du auch schon die Funktion „Speicher verwalten“. WhatsApp zeigt dir nun eine Übersicht an, wie viel Speicherplatz der Messenger auf deinem Smartphone belegt. Die Berechnung kann je nach Datenmenge eine Weile dauern.

WhatsApp bietet dir hier nun die Möglichkeit, Dateien zu prüfen und direkt zu löschen. Dafür stehen dir verschiedene Übersichten zur Verfügung, wie beispielsweise Dateien, die größer als fünf Megabyte sind oder häufig weitergeleitete Dateien, die aus Kettenbriefen stammen können.

So schützt du deinen Smartphone-Speicher mit Einstellungen bei WhatsApp

WhatsApp bietet zusätzlich einige Einstellungen, mit denen du die Datenmenge, die auf deinem Smartphone gespeichert wird, reduzieren kannst. Im Bereich „Speicher und Daten“ kannst du beispielsweise einstellen, wie der „Autom. Download von Medien“ gehandhabt werden soll.

Hier kannst du separat Einstellungen für Fotos, Audios, Videos und Dokumente vornehmen und entscheiden, ob diese jeweils über WLAN, WLAN & Mobilfunk oder Niemals automatisch heruntergeladen werden sollen. Stellst du den automatischen Download aus, kannst du Medien im Chat über einfaches Antippen herunterladen.

Auch das doppelte Speichern von Medien bei WhatsApp und auf dem Smartphone kann zum Speicherfresser werden. Diese Einstellung ist standardmäßig aktiviert und sorgt dafür, dass alle heruntergeladenen Fotos und Videos auch in deiner Galerie landen und somit zweimal auf deinem Smartphone abgespeichert werden.

Du kannst dieses Feature entweder grundsätzlich deaktivieren oder nur für einzelne Chats oder Gruppenchats. Auf deinem iPhone findest du die entsprechende Option in den Einstellungen unter „Chats“. Hier kannst du über einen Schieberegler die Funktion „In Fotos speichern“ ein- oder ausschalten.

Auf deinem Android-Smartphone findest du die Einstellungen für „Chats“ ebenfalls über das Dreipunktmenü in deinem Chat-Tab. Deaktiviere hier die Option „Sichtbarkeit von Medien“, um das automatische Speichern auf deinem Smartphone zu verhindern.

Zusätzlich kann das Feature für selbstlöschende Nachrichten deinen WhatsApp-Speicher auf dem Smartphone schonen. Hier kannst du die Standard-Nachrichtendauer im Bereich „Datenschutz“ deiner Einstellungen bestimmen und zwischen 24 Stunden, sieben oder 90 Tagen wählen.

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Keine gute Idee: Warum du deinen KI-Account nicht teilen solltest

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KI-Accounts teilen Login Account-Sharing ChatGPT

Account-Sharing bei KI-Chatbots wie ChatGPT, Claude oder Gemini ist ein beliebtes Mittel, um bei den teils sehr teuren Abo-Gebühren ein bisschen Geld zu sparen. Doch der geteilte Account kann schnell zum Datenschutzproblem werden – warum du deinen KI-Zugang nicht mit anderen teilen solltest.

Künstliche Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren so rasant entwickelt, dass sie längst im Alltag vieler Menschen angekommen ist. Dabei sind vor allem KI-Chatbots leistungsfähiger und für die Allgemeinheit leichter zugänglich geworden.

Allein ChatGPT, der KI-Chatbot aus dem Hause OpenAI, wurde laut einer Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2025 von 43 Prozent der Befragten aus Deutschland verwendet. Weiteren 43 Prozent war die KI bekannt, obwohl sie sie nicht genutzt haben. Nur zehn Prozent der Befragten kannten ChatGPT nicht.

Die zunehmende Nutzung von KI-Chatbots führt jedoch gleichzeitig dazu, dass die Ansprüche der Nutzer an die Dienste immer weiter wachsen. Gefragt sind längst nicht mehr nur einfache Antworten auf kurze Fragen, sondern leistungsfähigere Modelle für komplexe Aufgaben.

Doch die leistungsfähigsten Funktionen vieler KI-Chatbots verstecken sich meist hinter einer Bezahlschranke. Wer fortschrittliche Modelle nutzen und in seiner Arbeit nicht von diversen Nutzungslimits eingeschränkt sein möchte, muss in der Regel ein kostenpflichtiges Abo für Premium-Features abschließen.

Das verleitet viele Nutzer dazu, auf das Prinzip des Account-Sharings zurückzugreifen, das längst von diversen Streamingdiensten bekannt ist. Statt mehrere kostenpflichtige Abos abzuschließen, wird nur einmal bezahlt und der Zugang anschließend mit Familie oder Freunden geteilt.

Doch wer seinen Zugang mit anderen teilt, riskiert, dass persönliche Chats oder sensible Informationen für die Mitnutzenden sichtbar werden. Auch kann sich der geteilte Account negativ auf das Nutzungserlebnis auswirken.

KI-Account-Sharing: Warum du deinen Zugang nicht teilen solltest

Account-Sharing klingt auf den ersten Blick natürlich erst einmal praktisch. Denn die gemeinsame Nutzung spart Geld und dennoch können alle Beteiligten auf die Premium-Features der Dienste zugreifen. Doch bei vielen Anbietern verstößt das Teilen persönlicher Zugangsdaten gegen die Nutzungsbedingungen.

Aus der Streaming-Branche ist die Durchsetzung dieser Regelungen bereits weitgehend bekannt. Denn Dienste wie Netflix, Spotify und Co. haben das Teilen von Accounts außerhalb des eigenen Haushalts bereits eingeschränkt, um die sonst entgangenen Abo-Einnahmen zu reduzieren.

Auch ChatGPT-Mutter OpenAI untersagt das Account-Sharing ausdrücklich. Das Unternehmen schreibt in den Nutzungsbedingungen ausdrücklich vor, dass Nutzer ihre Kontodaten nicht weitergeben oder den eigenen Account anderen Personen zugänglich machen dürfen.

Unerlaubtes Account-Sharing kann also auch bei KI-Diensten Konsequenzen haben und im schlimmsten Fall zur Sperrung oder Kündigung des Zugangs führen, wenn gegen die jeweiligen Richtlinien verstoßen wurde. Darauf weist auch der KI-Dienst Anthropic hin. Demnach können Verstöße mit Verwarnungen, Sperrungen oder einer Beendigung des Zugangs geahndet werden.

So wird der geteilte KI-Zugang zum Sicherheitsrisiko

Wer sich einen KI-Account mit anderen teilt, kann unter Umständen damit weitaus mehr preisgeben als nur seine Zugangsdaten. Denn die Chatverläufe werden im Account gespeichert, auf den dann alle Nutzer mit denselben Zugangsdaten Zugriff haben.

So können hier nicht nur persönliche Informationen gespeichert sein. Auch sensible Fragen – mit denen sich viele Nutzer an KI-Dienste wenden – sind so möglicherweise für andere einsehbar. Da viele Menschen KI-Tools inzwischen für private und berufliche Aufgaben nutzen, kann ein geteilter Zugang deshalb schnell zum Sicherheits- und Datenschutzrisiko werden.

Auch die Login-Daten an sich können zu einer Sicherheitslücke werden. Das gilt vor allem, wenn diese auch für andere Websites genutzt werden oder einer der anderen Nutzer diese verwendet, um sich bei dubiosen Seiten im Netz zu registrieren.

Nutzt der geteilte Account zusätzlich Plugins, beispielsweise für Gmail, Slack oder Streaming-Dienste, können weitere zusätzliche sensible Daten offengelegt werden. Denn andere Nutzer im selben Account können so ganz einfach Informationen von den verknüpften Diensten abfragen. Das gilt beispielsweise auch für Zahlungsinformationen, wenn über den Account beispielsweise bei ChatGPT die Funktion „Instant Checkout“ genutzt wird.

Zu guter Letzt kann das Teilen des KI-Accounts aber auch dazu führen, dass trotz des Premium-Abos schlechtere Antworten geliefert werden. Denn da mehrere Personen denselben Zugang für unterschiedliche Themen und mit verschiedenen Anweisungen nutzen, kann die Personalisierung innerhalb des Accounts durcheinandergeraten. In der Folge können Antworten unpräziser ausfallen oder sich mit Informationen von anderen Nutzern mischen.

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Android-Speicher voll? So schaffst du Platz auf deinem Smartphone

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Android-Speicher freigeben Smartphone

Der Speicher auf dem Android-Smartphone ist voll und plötzlich fehlt Platz für neue Fotos, Apps oder Updates. Mit einigen einfachen Handgriffen lassen sich unnötige Dateien und Apps aufspüren und so schnell wieder mehrere Gigabyte Speicher freigeben.

Unnötige Daten sammeln sich auf dem Smartphone oft schneller an, als man denkt. Besonders ärgerlich wird es, wenn Android plötzlich davor warnt, dass der Speicher knapp wird und bald aufgebraucht ist.

Denn dann lassen sich meist keine neuen Apps mehr installieren oder Fotos und Videos aufnehmen. Ein voller Speicher kann den Alltag mit dem Smartphone unnötig ausbremsen. Umso wichtiger ist es, das Smartphone regelmäßig aufzuräumen und überflüssige Daten gezielt zu entfernen.

So kannst du den Speicher auf deinem Anroid-Smartphone kontrollieren

Bevor du auf deinem Android-Smartphone mit dem Löschen von Fotos oder Videos beginnst, lohnt sich zunächst ein Blick in die Speicherverwaltung. Denn in deinen Einstellungen kannst du einsehen, wie viel Speicher noch verfügbar ist und welche Inhalte besonders viel Platz einnehmen.

Öffne hierfür deine Einstellungen und – je nach Hersteller – findest du hier den Menüpunkt „Speicher“, „Gerätespeicher“ oder „Gerätewartung“. Dort kannst du auf deine Speicherübersicht zugreifen.

Diese zeigt dir eine Info zu deinem Gesamtspeicher, aber auch eine Auflistung der verschiedenen Dateikategorien und wie viel Speicherplatz sie jeweils belegen. So erkennst du auf einen Blick, ob etwa Fotos und Videos, Apps, Dokumente oder andere Dateien das Problem des überfüllten Speichers verursachen.

In diesem Bereich bietet dir Android außerdem die Möglichkeit, die Option „Speicher freigeben“ zu nutzen. Damit kannst du gezielt nach Dateien und Inhalten suchen, die unnötig Platz auf deinem Smartphone belegen.

Je nach Gerät schlägt Android dir dabei beispielsweise sehr große oder doppelte Dateien vor. Aber auch alte Downloads, nicht mehr verwendete Apps oder bereits gesicherte Fotos und Videos werden dir hier zum Löschen angeboten.

Cache löschen und unnötige Apps deinstallieren

In der Speicherübersicht kannst du außerdem deine Apps unter die Lupe nehmen und diese nach der Größe des benötigten Speicherplatzes sortieren. Vor allem bei Social-Media- und Streaming-Apps lohnt sich ein genauerer Blick.

Öffne diese jeweils in der Speicherübersicht und tippe auf „Cache leeren“. So kannst du im Hintergrund gespeicherte Daten entfernen und meist mehrere Gigabyte Speicher wieder freigeben.

Auf vielen Android-Smartphones sammeln sich außerdem mit der Zeit zahlreiche Apps an, die kaum oder gar nicht mehr genutzt werden. Dazu kommen je nach Hersteller bereits vorinstallierte Anwendungen, die möglicherweise überhaupt nicht benötigt werden.

Ein Blick in deine App-Übersicht kann sich deshalb lohnen. Alle ungenutzten Apps kannst du löschen und so Speicherplatz auf deinem Smartphone zurückgewinnen. Apps, die sich nicht deinstallieren lassen, kannst du bei manchen Geräten zumindest deaktivieren.

Zusätzlich lohnt es sich, regelmäßig einen Blick in deine Fotos oder Downloads zu werfen. Gerade alte Screenshots, doppelte Bilder, große Videos oder längst vergessene Dateien können mit der Zeit viel Speicherplatz belegen. Was du nicht mehr brauchst, kannst du löschen oder alternativ in einem Cloud-Speicher beziehungsweise auf einem anderen Gerät sichern.

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KI-Chatbot ohne Verluste wechseln: So nimmst du deine Einstellungen mit

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KI-Chatbot Wechsel Künstliche Intelligenz ChatGPT Gemini

Wer den KI-Chatbot wechselt, muss nicht zwangsläufig bei null anfangen. Denn in nur wenigen Schritten lassen sich wichtige Informationen und persönliche Einstellungen übertragen. Wir verraten dir, wie das geht. 

Künstliche Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. In dieser Zeit wurden aus teils noch einfachen Chatbots leistungsfähige digitale Assistenten. Inzwischen können KI-Chatbots nicht mehr nur einfache Fragen beantworten, sondern auch Texte verfassen, Bilder oder Videos erstellen sowie komplexe Aufgaben erledigen.

Bei der Nutzung über einen längeren Zeitraum nehmen – je nach Einstellungen – die meisten KI-Chatbots immer mehr Informationen über Interessen und Arbeitsweisen ihrer Nutzer auf. Die Antworten können so entsprechend zunehmend personalisiert werden.

Genau darin liegt jedoch eine Hürde beim Wechsel zu einem anderen Anbieter. Denn ein neuer Chatbot muss die Vorlieben des Nutzers erst lernen und dafür gezielt mit wichtigen Informationen versorgt werden.

Es ist jedoch möglich, wichtige persönliche Informationen und Präferenzen beim Wechsel zu einem neuen KI-Chatbot mitzunehmen. So kann der Einstieg in ein neues System leichter gestaltet werden.

Neuer KI-Chatbot: So klappt der Wechsel fast ohne Verluste

Einen bestehenden Account bei einem KI-Anbieter zu kündigen und sich bei einem anderen Dienst neu anzumelden, ist in der Regel schnell erledigt. Die eigentliche Herausforderung beginnt erst danach. Denn während ein neues Konto mit wenigen Klicks eingerichtet ist, müssen persönliche Einstellungen erst übertragen oder neu hinterlegt werden.

Viele KI-Tools können sich inzwischen immer besser an ihre Nutzer anpassen und so die Nutzung komfortabler und persönlicher machen. Wer von seinem bisherigen zu einem neuen KI-Chatbot umziehen möchte, muss allerdings nicht zwangsläufig auf diese Informationen verzichten.

Denn Chatbots speichern bestimmte Erinnerungen und diese können Nutzer teilweise in den Einstellungen abrufen. Bei ChatGPT zum Beispiel findet sich diese Auflistung im Reiter „Personalisierung“. Voraussetzung ist jedoch, dass hier die Funktion „Erinnerungen aktivieren“ eingeschaltet ist. Ist dies der Fall, können daraus die wichtigsten Informationen ausgewählt werden, die beim Wechsel zu einem anderen KI-Chatbot übernommen werden wollen.

Alternativ lassen sich diese Informationen auch über einen Prompt zusammenfassen. Denn Nutzer können ihren KI-Chatbot einfach bitten, eine Zusammenfassung der gespeicherten Vorlieben zu schreiben. Mit diesen Infos kann dann der neue Chatbot im Bereich für Personalisierungen oder über einen Chat mit der Aufforderung zur Speicherung gefüttert werden.

Chatbot-Umzug: Hier könnte es Schwierigkeiten geben

Schwieriger wird der Umzug zu einem neuen KI-Chatbot hingegen bei Projekten, gespeicherten Prompts und bisherigen Chatverläufen. Diese Inhalte sind häufig eng an die jeweilige Plattform gebunden und lassen sich nicht ohne Weiteres zu einem anderen Anbieter übertragen.

Zwar bieten manche Dienste Exportfunktionen an, doch die Daten können beim neuen Chatbot meist nicht einfach vollständig wieder eingespielt werden. Nutzer müssen wichtige Inhalte daher oft manuell sichern und dann händisch wieder hinzufügen.

Bei gespeicherten Prompts ist dabei besondere Vorsicht geboten. Denn der neue Chatbot könnte auf diese anders reagieren als das bisher genutzte System. Je nachdem können identische Anweisungen so zu deutlich unterschiedlichen Ergebnissen führen. Deshalb empfiehlt es sich, übernommene Prompts zunächst zu testen und bei Bedarf an den neuen Chatbot anzupassen.

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Wie kann das sein? Leser finden KI-Geschichten besser als menschliche

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Ki Geschichten besser Künstliche Intelligenz Mensch Texte

Mit der enormen Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz ist es oft kaum noch machbar, Texte von Menschen und KI zu unterscheiden. Eine neue Studie zeigt nun sogar, dass KI-Geschichten bei Lesern teilweise besser ankommen als von Menschenhand verfasste Texte.

Künstliche Intelligenz hat sich in nur wenigen Jahren rasant entwickelt. KI-Tools können heute inzwischen nicht mehr nur einfache Fragen beantworten, Texte schreiben sowie Bilder und Videos erstellen. Sie können auch Geschichten erzählen, die auf den ersten Blick kaum noch von menschlichen Werken zu unterscheiden sind.

Insbesondere der Durchbruch von ChatGPT hat dazu beigetragen. Das KI-Tool aus dem Hause OpenAI ist laut einer Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2025 auch die bekannteste generative KI-Anwendung in Deutschland. Demnach nutzen 43 Prozent der Befragten das Tool, weitere 43 Prozent kennen es, nutzen es aber nicht.

Die Fortschritte dieser Technik sind so enorm, dass es gerade bei Texten immer schwieriger wird zu erkennen, ob sie von einem Menschen oder einer KI stammen. Genau damit beschäftigt sich eine aktuelle Studie der Villanova University.

Studie zeigt: KI-Geschichten kommen besser an als menschliche

Für ihre Untersuchung haben die Forscher drei fiktive Kurzgeschichten von menschlichen Autoren sowie drei von ChatGPT geschriebene Geschichten verwendet. In drei Experimenten sollten Probanden diese Geschichten einschätzen.

In dem ersten Experiment erhielten die 1.682 Teilnehmer eine Geschichte. Dazu bekamen sie teils korrekte und teils falsche Informationen darüber, ob diese von einer KI oder einem Menschen verfasst worden war. Im Anschluss sollten die Probanden die Qualität bewerten sowie angeben, wie fesselnd die Geschichte für sie war.

In den beiden weiteren Experimenten erhielten die 424 beziehungsweise 481 Probanden jeweils eine von einem Menschen sowie eine von einer KI verfassten Geschichte. Dabei erhielten die Probanden keine Informationen zum Autor, denn diese sollten die Urheberschaft nach dem Lesen selbst bestimmen.

Die Ergebnisse zeigten dabei ein klares Bild: Die Studienteilnehmer bewerteten die von KI generierten Geschichten am besten, wenn sie dachten, diese wären von einem Menschen verfasst worden.

Warum bewerten Menschen KI-Texte besser?

„Ich würde sagen, dass die öffentlichen Vorstellungen über die Fähigkeiten von KI zunehmend veraltet sind“, erklärt Hauptautorin Deena Weisberg von der Villanova University. „Wir gehen davon aus, dass kreatives Schreiben spezifisch menschliche Eigenschaften wie emotionales Verständnis und Lebenserfahrung erfordert; dies führt dazu, dass Menschen die Fähigkeiten der KI unterschätzen.“

Dieses Verhalten offenbart laut Weisberg „eine Voreingenommenheit zugunsten von Erzählungen, die von echten Menschen verfasst wurden“. Dieser Effekt tritt jedoch nicht nur ein, wenn Geschichten tatsächlich von Menschen geschrieben wurden – sondern auch, wenn die Leser dies nur annehmen.

Die Gründe hierfür sieht Weisberg in der Art des Schreibens. „Texte von KI sind tendenziell klarer, direkter und leichter zu erfassen“, erklärt die Wissenschaftlerin. „Im Gegensatz dazu sind von Menschen verfasste Geschichten oft subtiler und komplexer.“

Die Forscher konnten außerdem feststellen, dass bei der Unterscheidung zwischen KI-Texten und menschlichen Geschichten die Vertrautheit mit KI-Systemen eine große Rolle spielt. Denn Menschen, die mehr mit KI-Systemen zu tun haben, können in einem Text eher die für KI-Texte typischen Muster erkennen. „Dies deutet darauf hin, dass die Förderung von KI-Kompetenz ein Weg sein könnte, Menschen dabei zu unterstützen, sich in der neuen, von KI geprägten Welt zurechtzufinden“, so Weisberg.

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Mit diesen 4 Fragen kannst du deine Datenschutzkompetenz testen

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Datenschutz Kompetenz Fragen herausfinden

Wer persönliche Daten schützen will, braucht mehr als nur ein gutes Gefühl für Privatsphäre. Forscher der Universität Würzburg haben untersucht, wie sich Kompetenz in Sachen Datenschutz erfassen lässt. Mit diesen vier Fragen lässt sich testen, wie gut du beim Thema Datenschutz wirklich aufgestellt bist.

Wer sich im Netz bewegt, hinterlässt dabei digitale Spuren – ob beim Scrollen in sozialen Netzwerken, beim Online-Shopping oder beim Installieren neuer Apps. Bei all diesen Tätigkeiten geben wir oft mehr persönliche Informationen preis, als uns bewusst ist.

Denn die gesammelten persönlichen Daten werden verarbeitet und weitergegeben. Umso wichtiger ist es, zu wissen, welche Daten gesammelt werden, wer darauf zugreifen kann und welche Möglichkeiten es gibt, die eigene Privatsphäre zu schützen.

Besonders sichtbar wird das beim Thema Cookies. Denn kaum eine Website kommt heute ohne ein entsprechendes Banner aus – und genauso oft wird es aus Gewohnheit möglichst schnell weggeklickt.

Statt sich mit Einstellungen und Einwilligungen zu beschäftigen, wählen viele Nutzer den bequemsten Weg. Dabei entscheiden gerade diese wenigen Klicks darüber, welche Daten gesammelt und für welche Zwecke sie verwendet werden dürfen.

Doch wie gut wissen Nutzer tatsächlich über Datenschutz Bescheid und wie lässt sich diese Kompetenz überhaupt messen? Genau dieser Frage sind Forscher der Julius-Maximilians-Universität Würzburg nachgegangen. In ihrer Studie haben sie vier Fragen herausgestellt, mit denen sich Datenschutzkompetenz zuverlässig erfassen lässt.

Testverfahren für die Erfassung von Datenschutzkompetenz

Gemeinsam mit der Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit haben die Forscher der Universität Würzburg ein Testverfahren entwickelt, das die Datenschutzkompetenz hinterfragt. Dabei kommen vier konkrete Testfragen zum Einsatz, bei denen die Befragten ihre Kompetenz hinsichtlich des Datenschutzes selbst einschätzen können.

Die Antworten auf diese Fragen werden in einer fünfstufigen Skala abgefragt. Diese reicht von „Damit habe ich mich noch gar nicht beschäftigt“ bis hin zu „Ich kenne mich sehr gut damit aus und könnte es anderen erklären“.

„Um Datenschutzkompetenz in der Breite fördern zu können, benötigt die Wissenschaft Instrumente, die zugleich präzise und effizient sind“, erklärt Professorin Carolin Wienrich, Leiterin des Lehrstuhls für Psychologie Interaktiver Systeme an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Bisher habe die Messung von Datenschutzkompetenz als zu komplex für standardisierte Bevölkerungsbefragungen gegolten. Die neue Kurzskala schließe diese Lücke jedoch. Denn anhand von nur vier Fragen stelle diese eine wesentliche Neuerung gegenüber bisherigen, oft sehr umfangreichen Fragebögen dar.

Datenschutzkompetenz: Vier Fragen genügen

Die vier Fragen der von den Forschern entwickelten Kurzskala umfassen die vier Bereiche der Datenschutzkompetenz. Zunächst wird dabei das Wissen über institutionelle Praktiken mit der Frage „Wie gut kennen Sie sich damit aus, welche Daten Unternehmen über Sie speichern und wofür sie diese nutzen?“ erhoben.

Die zweite Frage betrifft das „Wissen über Datenschutzstrategien“. Hierfür nutzten die Forscher für ihren Fragebogen die Frage: „Wie gut kennen Sie sich mit Möglichkeiten aus, Ihre persönlichen Daten effektiv zu schützen?“

Auch das Wissen über Datenschutzrecht spielt eine wesentliche Rolle bei der Erfassung der Datenschutzkompetenz. Hierfür kam die Frage „Wie gut kennen Sie sich mit Ihren rechtlichen Ansprüchen und Datenschutzrechten gegenüber Unternehmen aus?“ zum Einsatz.

Als letzten Punkt haben die Forscher faktisches Datenschutzwissen abgefragt. Dieses wurde mit der Frage „Wie gut kennen Sie sich mit aktuellen Diskussionen, Begriffen und potenziellen Risiken rund um den Datenschutz aus?“ abgefragt.

Anhand dieser Fragen konnten die Forscher ihre neue Skala in einer großen, repräsentativen Umfrage zur Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) validieren. Insgesamt wurden 1.666 Personen befragt.

Dabei konnten die Forscher bei Probanden, die auf der Vier-Fragen-Skala hohe Selbsteinschätzungswerte erreichten, in einem anschließenden Test zu den technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen der ePA auch tatsächlich größeres Wissen nachweisen.

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Größter Offshore-Windpark Deutschlands fertig: Strom für 1,1 Millionen Haushalte

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Offshore-Windpark He Dreiht Windenergie Erneuerbare Energie Energiewende größte Windpark Deutschland

Vor der Nordseeküste nimmt mit „He Dreiht“ einer der größten Offshore-Windparks Deutschlands Gestalt an. Das EnBW-Projekt soll im Spätsommer in Betrieb gehen und dann rund 1,1 Millionen Haushalte mit Strom aus erneuerbarer Quelle versorgen.

Erneuerbare Energien sollen im Rahmen der Energiewende fossile Energieträger zunehmend ersetzen und gleichzeitig eine klimafreundliche und verlässliche Stromversorgung ermöglichen. Eine Schlüsselrolle dabei spielt die Windkraft, deren Ausbau sowohl an Land als auch auf See vorangetrieben wird.

Dabei gelten vor allem Offshore-Windparks als bedeutend, da auf dem Meer meist stärkere und gleichmäßigere Winde wehen als an Land. So können die sehr großen Anlagen entsprechend hohe Strommengen erzeugen.

Aktuell sind in Deutschland laut der Stiftung Offshore-Windenergie 1.764 Offshore-Windenergieanlagen in Betrieb. Diese vereinen zusammen eine Leistung von 10,8 Gigawatt.

64 Windkraftanlagen stehen im Offshore-Windpark „He Dreiht“

In den kommenden zehn Jahre soll es laut der Stiftung eine deutliche Steigerung der installierten Gesamtleistung geben. Denn auch die Bundesregierung forciert den Ausbau der Windenergie auf See in ihren Klimazielen.

Demnach soll die installierte Offshore-Leistung bis 2030 auf mindestens 30 Gigawatt steigen, bis 2035 auf mindestens 40 Gigawatt. Für das Jahr 2045 sind mindestens 70 Gigawatt vorgesehen. Große Windparks wie „He Dreiht“ in der Nordsee sollen dazu beitragen, diese Ziele zu erreichen und den Anteil erneuerbarer Energien an der deutschen Stromversorgung weiter zu erhöhen.

Der Energiekonzern EnBW hat mit dem Offshore-Windpark „He Dreiht“ eines der größten deutschen Windenergieprojekte auf See weitgehend fertiggestellt. Insgesamt sollen hier ab dem Spätsommer 64 Windkraftanlagen künftig große Mengen Strom aus erneuerbarer Energie erzeugen.

Größter Offshore-Windpark Deutschlands soll 1,1 Millionen Haushalte versorgen

Der Offshore-Windpark entsteht in der Nordsee, rund 110 Kilometer westlich von der Insel Helgoland. Die Installation der 64 Windkraftanlagen mit einer Leistung von jeweils 15 Megawatt ist durch den Hersteller Vestas abgeschlossen.

„Mit dem Abschluss der Installation der Windkraftanlagen haben wir einen weiteren wichtigen Meilenstein bei He Dreiht erreicht“, erklärt Peter Heydecker, Vorstand für Nachhaltige Erzeugungsinfrastruktur bei der EnBW. „Offshore-Wind ist eine heimische, erneuerbare Energiequelle, die große Strommengen über viele Stunden im Jahr erzeugen kann und damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Dekarbonisierung des Stromsystems leistet.“

Bei der Anlage handelt es sich um das bislang größte Offshore-Projekt des Energiekonzerns. Dabei wurden rund 2,4 Milliarden Euro investiert.

„Als unser bislang größtes Offshore-Projekt steht He Dreiht für den konsequenten Ausbau der Erneuerbaren und die Weiterentwicklung unseres Erzeugungsportfolios in Richtung Klimaneutralität“, erklärt Heydecker weiter. Das Projekt soll insgesamt auf eine Gesamtleistung von 960 Megawatt kommen und damit rechnerisch rund 1,1 Millionen Haushalte abdecken können.

Die meisten der Windkraftanlagen sind bereits ans Netz angeschlossen, voraussichtlich im Spätsommer soll dann der gesamte Windpark vollständig in Betrieb gehen.

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