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Amazon: „Tech Week“ mit Notebook, Tablets und mehr

22. April 2026 um 18:30

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Amazon hat eine „Tech Week“ ausgerufen und bietet eine Woche lang Elektronik, aber auch Haushaltsgeräte und Bürostühle zu Schnäppchenpreisen an.

Die Tech Week von Amazon läuft sieben Tage lang und wartet mit zahlreichen Markenprodukten auf. Vertreten sind beispielsweise Tablets von Samsung, Notebooks von Lenovo, externe Festplatte von Seagate und elektrische Zahnbürsten von Oral-B.

Mit dabei ist auch eine eigene Rubrik mit Schnäppchen unter 50 Euro sowie eine Rubrik mit Artikeln ab einer Bewertung von vier Sternen. Wie immer können die Preise der meist „befristeten Angebote“ jederzeit angehoben werden. Es ist also nicht garantiert, dass sie über die sieben Tage der „Tech Week“ stabil bleiben.

Kunden von Amazon Prime erhalten einen Gratis-Versand, alle anderen müssen einen Mindestbestellwert von 49 Euro (vor Gutschein-Rabatt und nur bei Versand durch Amazon) erfüllen. Discountfan-Tipp: Amazon Locker nutzen (dann 1,99 Euro bis 3,99 Euro Versandkosten ohne Prime je nach Artikelart) oder Amazon Prime 30 Tage gratis testen – dann gibt es auch bei niedrigem Bestellwert den Gratis-Versand.

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www.amazon.deShop-AGB Weitere Infos zu Amazon

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Neuer Apple-Chef: Wer ist eigentlich John Ternus?

21. April 2026 um 20:20

Der Beitrag Neuer Apple-Chef: Wer ist eigentlich John Ternus? erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Wer ist John Ternus Apple Chef neuer CEO

John Ternus wird der neue Apple-Chef. Doch wer ist eigentlich der Mann, der seit 25 Jahren im Apple-Universum seine Kreise zieht? Wir aktivieren die iPhone-Taschenlampe und richten die Kamera auf seine Ausbildung, Karriere und Zukunft.

Noch wird er offiziell als Senior Vice President für die Hardware-Entwicklung gelistet. Doch die Personalie John Ternus verändert sich bei Apple zum 1. September 2026 maßgeblich. Den Konzern und seine Produkte kennt er gut, denn Ternus ist seit 25 Jahren bei Apple. Die neue Aufgabe ist aber mehr als nur eine unternehmensinterne Romanze – sie hat klare Herausforderungen.

John Ternus wird Chief Executive Officer bei Apple

Ganz überraschend ist es nicht, dass John Ternus den CEO-Posten bei Apple übernehmen wird. Dahingehend hat der Gerüchtekessel schon ordentlich gebrodelt. Aber eine Ära endet definitiv – oder wird zumindest verlagert, denn Tim Cook macht als Vorstandsvorsitzender bei Apple weiter.

Um Cook soll es hier aber nicht gehen. Wir schauen genauer auf das Leben von John Ternus – vor allem im beruflichen Kontext. Was hat der Tech-Spezialist vor Apple gemacht, seit wann ernährt er sich von Äpfeln und welche Herausforderungen erwarten ihn zukünftig in Cupertino?

Vom VR-Entwickler zum Apple-Ingenieur: Wer ist John Ternus?

John Ternus hat Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau an der University of Pennsylvania studiert. Anschließend arbeitete er bei Virtual Research Systems im VR-Sektor und beschäftigte sich mit Headsets. Ternus war und ist ein Produktmensch – das sollte Apple-Fans freuen.

Sein Abschlussprojekt an der Uni war eine mechanische Hilfe für Querschnittsgelähmte, die mittels Kopfbewegungen gesteuert wird. Technisch ausgefeilt und mit einem präzisen Nutzen – etwas, wofür auch Apple-Produkte stehen.

Er verkörpert nicht den schillernden Chef, ist nicht der lauteste Leader. Aber er gilt als verlässlicher und disziplinierter Topmanager. John Ternus ist ein Macher aus dem inneren Kreis, der sich bestens mit den Geräten von Apple auskennt, weil er selbst jahrelang an der Entwicklung beteiligt war – und so Umsätze in Milliardenhöhe mitgeprägt hat.

Seine Laufbahn bei Apple

Inzwischen ist John Ternus 50 Jahre alt. Bei Apple ist er seit 2001 angestellt. Irgendwie erscheint alles wie aus dem Karrierebilderbuch: runder Geburtstag, 25 Jahre Firmenzugehörigkeit – vielleicht die perfekte Zeit, um den wichtigsten Berufsschritt zu gehen.

Das Cinema Display war das erste Apple-Projekt von Ternus. Im Jahr 2013 avancierte er zum Vice President of Hardware Engineering. Spätestens seitdem gehen alle Produkte auch durch seine Denke und Hände. Als sich Apple von Intel löst und eigene Chips designt, ist Ternus ein entscheidender Faktor.

2021 übernimmt John Ternus die Rolle, die er aktuell noch innehat. Zuletzt trat er auch immer häufiger als Präsentator bei Apple-Events auf – beispielsweise, um das iPhone Air vorzustellen. Gerade diese Auftritte interpretierten viele als klares Signal für die Cook-Nachfolge.

Dass er sich über die Entwicklung hinaus auch mit Produktionsabläufen auskennt, war sicherlich ein springender Punkt für die Entscheidung, ihn als kommenden CEO zu besetzen. Seine vielen Reisen zu Fertigungspartnern in Asien könnten sich bezahlt machen – immerhin hat Cook das operative Geschäft mit seinem Lieferkettenfokus perfektioniert.

China, KI und Trump: Welche Probleme muss Ternus lösen?

Asien und die Lieferkette sind gute Stichwörter. Denn Apple hat durchaus eine produktionsbedingte Abhängigkeit von China entwickelt – die meisten iPhones entstehen bei Foxconn. Patrick McGee von der New York Times sagte gegenüber der ARD, dass es „keinen Ort auf der Welt [gebe], wo Apple in dieser Qualität, dieser Menge und zu diesem Preis produzieren könnte – außer in China.“

Sollte die US-Regierung neue Zölle gegen China verhängen, muss Apple bedeutende Entscheidungen treffen – genauer gesagt John Ternus. Generell stellt sich die Frage nach dem Umgang mit der Regierung und speziell mit US-Präsident Donald Trump. Eine Geste von Cook war unlängst stark in der Kritik. Welche Position wird Ternus hier einnehmen?

Künstliche Intelligenz ist ein weiteres Thema, das zahlreiche Veränderungen mit sich bringt, auf die auch Apple reagieren muss. Bislang hat sich das Unternehmen hinsichtlich KI aber eher abwartend gezeigt – und wenig konkurrenzfähig. Ein „gutes“ Beispiel ist Siri. Insgesamt gibt es bei der Apple Intelligence noch viel Nachholbedarf.

Cook bezeichnet Ternus als einen „Visionär, dessen Beiträge für Apple in den letzten 25 Jahren bereits unzählbar sind.“ Er habe „den Verstand eines Ingenieurs, die Seele eines Innovators und das Herz, um integer und ehrenhaft zu führen.“ Ab September liegt es am neuen Apple-CEO, genau das unter Beweis zu stellen.

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Bundeswehr wirft erstmals Wiesel-Panzer erfolgreich aus der Luft ab

17. April 2026 um 13:08
Militär, Panzer, Bundeswehr, Wiesel Erstmals hat die Bundeswehr den leichten Waffenträger Wiesel erfolgreich aus einem A400M-Transportflugzeug abgeworfen. Der Test schließt eine taktische Lücke und ermöglicht Luftlandetruppen künftig schnellere Einsätze mit direkter Feuerunterstützung. (Weiter lesen)

US Air Force testet WarMatrix, eine KI für militärische Planspiele

16. April 2026 um 14:45
Militär, Militärtechnik, Dashboard, Hologramm, US Army, Datenvisualisierung, Kontrollraum, Kommandozentrale, Satellitenverbindung, 3d-karte, Touchscreen-Tisch, Echtzeit-Datenanalyse, Geoinformationssystem, WarMatrix Die US Air Force hat mit dem KI-System WarMatrix eine neue Ära der militärischen Simulationen eingeläutet. Die cloudbasierte Software berechnet komplexe Kriegsszenarien in Echtzeit. Menschen behalten jedoch die Kontrolle. (Weiter lesen)

Stealth-Bomber B-21 absolviert Betankungstest und zeigt neue Ansicht

15. April 2026 um 14:22
Luftfahrt, Militärtechnik, Stealth, US Air Force, Militärflugzeug, B-21, Stealth-Technologie, B-21 Raider, Tarnkappenbomber, Luftbetankung, Tankflugzeug, Nutzlastflugzeug, Flugzeugbetankung Der US-Tarnkappenbomber B-21 Raider hat erste Tests zur Luftbetankung erfolgreich gemeistert. Damit beweist das Flugzeug von Northrop Grumman seine globale Einsatzfähigkeit. Neue Bilder zeigen zudem bisher unbekannte Details der Konstruktion. (Weiter lesen)

Vier Office-Anbieter aus Europa, die ohne US-Cloud auskommen

13. April 2026 um 05:45

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Microsoft-Alternativen Europa Office-Anwendungen Software USA

Immer mehr EU-Bürger suchen nach digitalen Alternativen zu US-Produkten – gerade bei Office-Software. Der europäische Markt hat in diesem Bereich deutlich aufgeholt. Immer mehr Open-Source-Lösungen mit EU-Hosting und starker Verschlüsselung machen Microsoft 365 echte Konkurrenz. 

Über Jahrzehnte hinweg war die Abhängigkeit Europas von amerikanischer Technologie akzeptiert und bildete das Fundament unserer modernen IT-Infrastruktur. Doch neben der in den letzten Jahren gewachsenen Abneigung gegen digitale Services aus China werden inzwischen auch Produkte aus den Vereinigten Staaten in Frage gestellt.

Unternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon, Google und Meta haben nicht nur eine enorme Marktmacht, sondern nutzen diese auch aus – teilweise mit wettbewerbswidrigen Praktiken. Viele Nutzer hegen zudem Bedenken, dass sensible Daten in den Händen von US-Unternehmen nicht gut aufgehoben sind.

Seit dem erneuten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump hat das Thema wieder an Bedeutung gewonnen, da sich zunehmend die Frage stellt, ob die USA noch ein verlässlicher Partner für Europa sind. Trumps außen- und handelspolitische Entscheidungen wie seine Zollpolitik nähren zumindest die Zweifel.

Alternativen zu Microsoft 365: Office-Anbieter aus Europa

Kritiker sehen in den USA eine immer engere Verflechtung von Politik und Wirtschaft, denn Trump scheint mit vielen Tech-CEOs zu kooperieren. Geld und Fortschritt stehen an erstere Stelle, Nutzerinteressen und Datenschutz müssen hinten anstehen. Zum Glück hat Europa in den letzten Jahren technologisch deutlich aufgeholt.

Viele Alternativen „Made in Europe“ sehen sich als Gegenmodell zu amerikanischen Technologien. Die Anbieter setzen häufig auf Nachhaltigkeit, Datenschutz und klare Nutzungsbedingungen. Deshalb präsentieren wir an dieser Stelle vier Office-Anbieter aus der EU. Zuvor haben wir uns bereits europäische Cloud-Dienste und E-Mail-Anbieter angeschaut.

1. Nextcloud

Nextcloud ist mehr als nur ein einfacher Cloud-Speicher. Die in Deutschland entwickelte Plattform lässt mehrere Personen gemeinsam an Dokumenten aus der Nextcloud-Suite arbeiten. Und für die Bearbeitung von Tabellen nutzt der Service das integrierte Nextcloud Office. Dabei setzt Nextcloud auf das Prinzip „Selbstgehostet & Open Source“. Die Daten befinden sich „physisch“ immer dort, wo der Nutzer es möchte, zum Beispiel auf einem eigenen Server in Europa. Da die Dokumente direkt auf dem Server gerendert werden, gibt es beim Ausdrucken oder Teilen keine Probleme mit der Formatierung. Zudem bleiben fast alle Daten immer auf dem Server, wodurch das Risiko von Datenlecks minimiert wird. Dokumente können sogar während eines laufenden Videoanrufs gemeinsam bearbeitet werden. Die Software selbst ist kostenlos, professionelle Abos für Unternehmen starten bei etwa 36 Euro pro Nutzer und Jahr.

2. XWiki

Wenn es um die Strukturierung von Wissen und die Zusammenarbeit zwischen mehreren Abteilungen geht, ist XWiki eine der leistungsfähigsten Plattformen in Europa. Das Open-Source-Wiki wird seit über 20 Jahren in Frankreich entwickelt und soll die digitale Souveränität seiner Nutzer fördern. XWiki richtet sich an Teams, die Informationen nicht nur speichern, sondern intelligent vernetzen wollen. Die Plattform bietet einen Browser-basierten Editor, eine detaillierte Versionshistorie und ein umfangreiches Berechtigungssystem. Durch sogenanntes In-Page-Skripting lassen sich innerhalb von Wiki-Seiten kleine Formulare oder Mini-Apps erstellen. Und dank der Funktion „AppWithinMinutes“ können sogar unerfahrene Nutzer strukturierte Anwendungen per Drag-and-Drop bauen. Gehostet wird die Cloud-Variante in Frankreich über OVHcloud. Die Software ist grundsätzlich kostenlos verfügbar, professionelle Pakete beginnen bei etwa zwölf Euro pro Monat.

3. CryptPad

CryptPad ist die geeignete Software für alle Nutzer, bei denen Datenschutz ganz oben auf der Liste steht. Der französische Open-Source-Dienst verfolgt das sogenannte „Zero-Knowledge“-Prinzip. Das bedeutet, dass selbst die Betreiber der Plattform die Inhalte der Dokumente nicht lesen können, da alle Informationen Ende-zu-Ende verschlüsselt werden. CryptPad bietet eine komplette Suite mit Anwendungen, von Textverarbeitung und Tabellenkalkulation über Whiteboards bis hin zu Umfragen. Die Nutzung ist völlig anonym und ohne Registrierung möglich. Registrierte Nutzer erhalten in der kostenlosen Basisversion einen GB Speicherplatz auf dem offiziellen Server, der ebenfalls bei OVHcloud in der EU gehostet wird. Für fünf Euro pro Monat lässt sich der Speicherplatz erweitern. Unternehmen können die Software sogar auf der eigenen Hardware installieren

4. Collabora Online

Collabora Online ist streng genommen kein eigenständiger Cloud-Service, sondern wird von vielen europäischen Anbietern wie Nextcloud Office als Grundlage genutzt. Die Software basiert auf LibreOffice und bringt alle Funktionen einer Desktop-Office-Suite direkt in den Browser. Collabora bietet eine hohe Kompatibilität und unterstützt alle gängigen Microsoft-Formate. Dokumente können zeitgleich durch mehrere Personen bearbeitet werden. Der große Vorteil von Collabora Online ist die Vielseitigkeit. Der Service lässt sich nahtlos in bestehende Infrastrukturen integrieren. Da Collabora auf Open Source und Datenschutz setzt, ist es eine passende Alternative für Unternehmen, die sich von Office-Anwendungen wie Microsoft 365 unabhängig machen wollen.

Fazit: Microsoft-Alternativen aus Europa

Alle vier europäischen Alternativen haben ihre Berechtigung. Doch sie richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Wer maximale Kontrolle über seine Daten will und technisches Know-how mitbringt, ist mit Nextcloud und der selbstgehosteten Variante am besten bedient. CryptPad eignet sich dagegen besonders für Einzelpersonen und kleine Teams, die sofort und ohne Registrierung loslegen wollen und dabei höchsten Wert auf Verschlüsselung legen.

XWiki spielt seine Stärken vor allem in größeren Organisationen aus, die Wissen strukturiert aufbauen und vernetzen müssen. Eines zeigen aber alle vier Tools deutlich: Europa muss sich im Office-Bereich nicht mehr hinter den USA verstecken.

Die Kombination aus Open Source, EU-Hosting und transparenten Nutzungsbedingungen ist ein echtes Argument, gerade in einer Zeit, in der die politische Verlässlichkeit der USA als Technologiepartner zunehmend in Frage steht. Wer den Wechsel wagt, verliert in den meisten Fällen kaum Komfort, gewinnt aber deutlich an digitaler Souveränität.

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Rheinmetall wird in Deutschland europäische Marschflugkörper bauen

13. April 2026 um 14:13
Deutschland, Europa, Nato, Rheinmetall, Marschflugkörper, Destinus Ursprünglich wollte Destinus zivile Hyperschallflugzeuge entwickeln, doch nun baut die Firma mit Rheinmetall Waffen. Ein neues Joint Venture in Niedersachsen produziert ab 2026 KI-gesteuerte Marschflugkörper für den europäischen Markt. (Weiter lesen)

Neuer Quanteneffekt könnte Elektronik ohne Batterien betreiben

11. April 2026 um 06:00

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Geräte ohne Batterien Quanteneffekt

Ein internationales Forscherteam hat die physikalische Grundlage für Sensoren und Microchips ohne Batterie geschaffen. Die Wissenschaftler nutzen einen speziellen Quanteneffekt, der Wechselstromsignale aus der Umgebung direkt in nutzbaren Gleichstrom umwandelt.

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Professor Dongchen Qi von der Queensland University of Technology und Professor Xiao Renshaw Wang von der Nanyang Technological University in Singapur untersuchte neue Wege zur Energiegewinnung. Die Wissenschaftler wollen einen speziellen Quanteneffekt gezielt manipulieren, indem sie subtile Merkmale wie Defekte und interne Schwingungen in fortschrittlichen Materialien nutzen. Diese Erkenntnisse könnten laut der Studie künftig die Entwicklung kleinerer und effizienterer Technologien ermöglichen.

Im Zentrum der Untersuchung steht der sogenannte nicht lineare Halleffekt (NLHE). Im Gegensatz zum klassischen Halleffekt erlaubt dieses Phänomen die direkte Umwandlung von Wechselstromsignalen aus der Umgebung in nutzbaren Gleichstrom. Dieser Prozess funktioniert ohne den Einsatz herkömmlicher Dioden oder anderen sperrigen Bauteilen.

Wie gewinnen Geräte Energie ohne Batterie?

Laut Dongchen Qi könnte dieser Effekt theoretisch dazu führen, dass Sensoren oder Mikrochips künftig ohne Batterien betrieben werden. Die Geräte würden ihre benötigte Energie stattdessen direkt aus ihrer unmittelbaren Umgebung beziehen. Die Forscher betonen jedoch, dass ein tiefgreifendes Verständnis der internen Materialvorgänge die notwendige Voraussetzung für den Entwurf solcher zukünftigen Geräte ist.

Für ihre Experimente nutzte das Team den topologischen Isolator Bi2Te3, der für sein ungewöhnliches elektronisches Verhalten bekannt ist. Eine wichtige Beobachtung der Studie ist, dass der nicht lineare Halleffekt in diesem Material auch bei Raumtemperatur stabil bleibt. Dies wird als vielversprechendes Merkmal für die praktische Anwendung in künftiger Alltagselektronik gewertet.

Die Forscher entdeckten zudem, dass sowohl die Stärke als auch die Richtung der erzeugten Spannung von der Temperatur abhängen. Bei niedrigen Temperaturen bestimmen vor allem winzige Unvollkommenheiten im Material den Stromfluss. Sobald sich das Material erwärmt, übernehmen Schwingungen innerhalb des Kristallgitters die Kontrolle und bewirken eine Umkehr des elektrischen Signals.

Selbstversorgende Sensoren und schnellere Mobilfunknetze

Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden in der Fachpublikation Cell veröffentlicht. Gewonnene Erkenntnisse könnten laut den Forschern künftig den Einsatz von selbstversorgenden Sensoren und tragbarer Technologie unterstützen. Ebenso wäre eine Anwendung in ultraschnellen Komponenten für Mobilfunknetze der nächsten Generation denkbar.

Ziel der Forscher ist es, Quanteneffekte von einer abstrakten Theorie in eine praktische Unterstützung für technologische Entwicklungen zu überführen. Das Team sieht in seiner Arbeit einen wichtigen Schritt, um die Effizienz elektronischer Systeme langfristig zu steigern.

Dennoch bleibe die tatsächliche Umsetzung in marktreife Produkte eine Aufgabe für kommende Forschungs- und Ingenieursprojekte. Die Studie liefert die physikalische Grundlage für künftige Innovationen im Bereich der nachhaltigen Energieversorgung.

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800 Mio. versenkt: US-Marine gibt U-Boot nach 10 Jahren Sanierung auf

11. April 2026 um 14:01
Usa, Militär, Militärtechnik, Militärtechnologie, Meer, Marine, Unterwasserfahrzeug, Werft, Atom-U-Boot, USS Boise Nach mehr als zehn Jahren in der Werft und Reparaturkosten von mehreren hundert Millionen Dollar zieht die US-Marine den Schlussstrich. Das Angriffs-U-Boot USS Boise wird endgültig aufgegeben. Das markiert einen klaren strategischen Kurswechsel. (Weiter lesen)

PayPal-Alternativen aus Europa: 4 Zahlungsanbieter im Vergleich

09. April 2026 um 05:45

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PayPal Alternativen EU Zahlungsanbieter Europa

Immer mehr EU-Bürger wollen auf US-Dienste verzichten – auch beim Bezahlen. Doch wer PayPal ersetzen will, braucht Alternativen, die in puncto Funktionsumfang und Sicherheit mithalten. Europa hat in den letzten Jahren aufgeholt: Vier Zahlungsanbieter aus Dänemark, Schweden, Deutschland und den Niederlanden zeigen, dass es auch ohne US-Tech geht. 

Über Jahrzehnte hinweg war die Abhängigkeit Europas von amerikanischer Technologie akzeptiert und bildete das Fundament unserer modernen IT-Infrastruktur. Doch neben der in den letzten Jahren gewachsenen Abneigung gegen digitale Services aus China werden inzwischen auch Produkte aus den Vereinigten Staaten in Frage gestellt.

Unternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon, Google und Meta haben nicht nur eine enorme Marktmacht, sondern nutzen diese auch aus – teilweise mit wettbewerbswidrigen Praktiken. Viele Nutzer hegen zudem Bedenken, dass sensible Daten in den Händen von US-Unternehmen nicht gut aufgehoben sind.

Seit dem erneuten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump hat das Thema wieder an Bedeutung gewonnen, da sich zunehmend die Frage stellt, ob die USA noch ein verlässlicher Partner für Europa sind. Trumps außen- und handelspolitische Entscheidungen wie seine Zollpolitik nähren zumindest die Zweifel.

Alternativen zu PayPal: Zahlungsanbieter aus Europa immer gefragter

Kritiker sehen in den USA eine immer engere Verflechtung von Politik und Wirtschaft, denn Trump scheint eng mit vielen Tech-CEOs zu kooperieren. Geld und Fortschritt stehen an erstere Stelle, Nutzerinteressen und Datenschutz müssen hinten anstehen. Zum Glück hat Europa in den letzten Jahren technologisch deutlich aufgeholt.

Viele Alternativen „Made in Europe“ sehen sich als Gegenmodell zu amerikanischen Technologien. Die Anbieter setzen häufig auf Nachhaltigkeit, Datenschutz und klare Nutzungsbedingungen. Deshalb präsentieren wir an dieser Stelle vier europäische Zahlungsanbieter. Zuvor haben wir uns bereits europäische Suchmaschinen und E-Mail-Anbieter angeschaut.

1. Quickpay

Aus Dänemark kommt eine Lösung, die sich besonders durch ihre Flexibilität und Integrationsfähigkeit auszeichnet. Quickpay unterstützt alle gängigen Kreditkarten sowie Apple Pay und Google Pay und kann problemlos in nahezu jedes relevante CMS-System eingebunden werden. Ein Highlight ist die Funktion „Omnichannel“, durch die Online-Zahlungen und Transaktionen in Läden über ein einziges, einheitliches System abgewickelt werden. Quickpay bietet mit SoftPOS zudem eine moderne Alternative zu klassischen Terminals an, dank der ein einfaches Android-Gerät zur mobilen Kasse wird. Für eine Grundgebühr von sieben Euro im Monat und eine Transaktionsgebühr von 0,10 Euro erhalten kleine und mittlere Unternehmen eine professionelle Lösung. Für Großkunden gibt es individuelle Tarife.

2. Klarna

Klarna ist vermutlich der bekannteste Name im europäischen E-Commerce. Der schwedische Anbieter hat sich als Alternative zu PayPal etabliert, indem er den Fokus auf die Nutzererfahrung legt. Klarna ist vor allem für seine flexiblen Zahlungsmethoden bekannt, die es Kunden erlauben, zwischen Rechnungskauf und Ratenzahlung zu wählen. Klarna beschäftigt über 150 Experten, die sich ausschließlich mit dem Thema Betrugsprävention beschäftigen. Zudem setzt Klarna auf eine ausgefeilte Verschlüsselung und eine strikte Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA). Nutzer können dank der App auf Funktionen wie Käuferschutz und Cashback-Deals zugreifen.

3. Unzer

Auch in Deutschland wird ein Zahlungsanbieter entwickelt. Wer Wert auf eine nahtlose Integration und volle Kontrolle über das eigene Branding legt, sollte sich Unzer näher ansehen. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, die „Conversion“, also die Kaufabschlussrate, in Onlineshops zu steigern. Statistiken zeigen, dass Shops, die flexible Zahlungsarten wie Rechnung oder Ratenkauf anbieten, bis zu 40 Prozent vollere Warenkörbe und bis zu 18 Prozent mehr Umsatz generieren können. Unzer lässt sich so integrieren, dass für den Endkunden kein Drittanbieter sichtbar ist, und es findet keine unnötige Datenweitergabe an externe Firmen statt. Unzer hebt sich zudem durch sein starkes Engagement im Bereich ESG (Umwelt, Soziales und Governance) ab.

4. Adyen

Wenn man sich die Kundenliste von Adyen ansieht, wird schnell klar, dass es sich hier um einen Global Player handelt. Zalando, Spotify, eBay und Uber vertrauen alle auf die Technik aus Amsterdam. Adyen wurde 2006 mit dem Ziel gegründet, die veraltete Infrastruktur der Finanzwelt durch eine moderne Plattform zu ersetzen. Adyen ist eine reine Plattform für Finanztechnologie, die Zahlungsabwicklung, Datenoptimierung und Finanzprodukte in einer einzigen Lösung vereint. Mit über 28 Büros weltweit und einem verarbeiteten Volumen von fast einer Billion Euro zeigt Adyen, dass europäische Technik marktführend sein kann.

Fazit: Zahlungsanbieter aus Europa als Alternative zu PayPal

Wer als Privatnutzer eine echte Alternative zu PayPal sucht, kommt an Klarna kaum vorbei. Die App ist intuitiv, der Käuferschutz solide und Funktionen wie Ratenzahlung oder Cashback machen den Alltag beim Online-Shopping spürbar einfacher. Klarna ist der einzige Anbieter in dieser Liste, der sich direkt an Endverbraucher richtet – und das auf einem Niveau, das PayPal in vielen Punkten ebenbürtig ist.

Für Händler und Unternehmen hängt die Wahl vom Geschäftsmodell ab. Kleine und mittlere Shops, die eine unkomplizierte Lösung mit fairen Gebühren suchen, sind mit Quickpay gut beraten. Wer maximale Kontrolle über das Branding und höhere Conversion-Raten will, sollte sich Unzer ansehen.

Und für Unternehmen, die international skalieren wollen, führt an Adyen kein Weg vorbei – nicht ohne Grund setzen Konzerne wie Zalando und Spotify auf die Plattform aus Amsterdam. Eines zeigen alle vier Anbieter: Europa muss sich beim digitalen Bezahlen längst nicht mehr hinter den USA verstecken.

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Raspberry-Pi-Schock: Massive Preiserhöhungen durch Speicherkrise

02. April 2026 um 14:51
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Iran zerstört immens wertvolles AWACS-Radarflugzeug Boeing E-3

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