Strafrechtliche Untersuchung: Frankreich verschärft Verfahren gegen Elon Musk


Der Beitrag BREAK/THE WEEK 001: Ist #WirverlassenX von SPD, Grüne und Linke ein Fehler? erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
![]()
BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren Fabian und André über einen Erneuerbare-Rekord, #WirverlassenX von SPD, Grüne und Linke und einen riesigen Batteriespeicher am AKW Grohnde.
Die Themen dieser Ausgabe:
Wenn du keine neue Ausgabe von BREAK/THE WEEK verpassen willst, kannst du den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Audible, YouTube oder Deezer kostenlos abonnieren. Mit einem Abo und einer positiven Rezension auf den Podcast-Plattformen unterstützt du unsere Arbeit. Vielen Dank!
Der Beitrag BREAK/THE WEEK 001: Ist #WirverlassenX von SPD, Grüne und Linke ein Fehler? erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Der Beitrag Warum der X-Abschied von SPD, Grünen und Linken ein Fehler ist erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
![]()
SPD, Linke und Grüne haben im Rahmen einer gemeinsamen Aktion erklärt, die Plattform X (ehemals Twitter) verlassen zu wollen. Begründung: zunehmender Hass, immer mehr Desinformation, kaum noch Niveau und eine mangelnde Debattenkultur. All das ist traurigerweise richtig. Doch: Die Konsequenz ist falsch – vor allem aus Sicht politischer Parteien. Eine kommentierende Analyse.
Der Befund ist kaum zu bestreiten: X wirkt inzwischen vermehrt wie ein vermüllter digitaler Hinterhof, in dem Empörung schneller zirkuliert als Argumente. Denn: Zwischen Bots, Dauerzorn und algorithmischer Zuspitzung geraten ein Mindestmaß an Niveau und die Debattenkultur regelmäßig unter die Räder.
Während viele Nutzer Anstand und Medienkompetenz vermissen lassen, brauchen andere nach dem, was auf X an Hass und Desinformation kursiert, vermutlich regelmäßig eine Dusche. Trotzdem sendet der kollektive Rückzug von SPD, Grünen und Linken ein fragwürdiges Signal.
Politik darf sich nämlich nicht nur in Räumen aufhalten, in denen der Ton angenehm und die Zustimmung kalkulierbar ist. Denn: Demokratie ist keine Wellness-Oase mit einer Blockierfunktion für die mitunter traurige Realität. Doch: Wer den lautesten Marktplatz verlässt, überlässt ihn zwangsläufig denen, die Lautstärke mit Wahrheit verwechseln.
Zumal die Logik hinter dem Abgang widersprüchlich bleibt. Denn Instagram, TikTok oder Facebook sind keine demokratischen Luftkurorte mit Feuilleton-Etikette. Auch dort regieren Algorithmen, Aufmerksamkeit und emotionale Eskalation. All das bedeutet nicht, dass man alles hinnehmen muss, was einem auf X an Niveaulosigkeit oder Hass begegnet – zumal es für die schlimmsten Entgleisungen rechtliche Mittel gibt.
Doch Parteien haben im Gegensatz zu privatwirtschaftlichen Unternehmen einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag im Sinne der Demokratie. Sie müssten eigentlich wissen, dass demokratische Kommunikation nicht dort endet, wo sie unangenehm wird. Hinzu kommt, dass auch auf X nicht alles schwarz-weiß ist, wie Politiker wie Ricarda Lang oder Cem Özdemir mit tausenden Followern und Likes regelmäßig demonstrieren.
Indes: Wer Desinformation beklagt, muss ihr widersprechen – und zwar sichtbar, hartnäckig und dort, wo sie entsteht. Sonst bleibt am Ende nur ein symbolischer Protest gegen eine x-beliebige Plattform, während andere den nicht geführten Diskurs besetzen.
Der demonstrative X-Abschied von SPD, Grünen und Linken dürfte die politische Lagerbildung eher vertiefen als entschärfen. Denn während sich progressive Milieus auf Bluesky gegenseitig versichern, wie unerträglich X geworden ist, bleiben auf X jene zurück, die Polarisierung längst als Geschäftsmodell verstanden haben, um Menschen zu täuschen.
Das Ergebnis ist kein besserer Diskurs, sondern eine zusätzliche digitale Mauer und eine weitere Spaltung im digitalen Raum. Dabei wäre gerade jetzt politische Präsenz in schwierigen Situationen notwendig. Denn wichtige Fragen oder Ängste verschwinden nicht, nur weil man die App löscht: Migration, soziale Abstiegsängste, Identitätspolitik oder das Misstrauen gegenüber Institutionen gären weiter – selbst wenn sie häufig abstrakt oder unbegründet sind.
Doch: Wer diese Stimmungen nur noch aus Screenshots oder Talkshows kennt, verliert den Kontakt zu einem Teil der gesellschaftlichen Realität. Natürlich muss niemand Elon Musks Plattform romantisieren. Denn: X ist kein Salon der Aufklärung, sondern eher der Manipulation und Desinformation.
Doch Demokratie bedeutet eben auch, Widerspruch weitestgehend auszuhalten und dort präsent zu bleiben, wo Debatten entgleisen. Ricarda Langs Entscheidung ist deshalb womöglich die klügere Strategie als jeder Hashtag-Abschied.
Vielleicht wird der X-Exit am Ende aber ohnehin weniger historisch sein, als seine Initiatoren hoffen. Denn: Nachrichtenmacher, Journalisten und politische Akteure beobachten die Plattform weiterhin, weil dort Trends, Kampagnen und Narrative entstehen, die später weit über X hinausreichen und denen es entgegenzutreten gilt.
Mein Fazit: Der digitale Rückzug mag zwar moralisch sauber wirken. Politisch könnte er sich aber als gepflegte Form der Selbstentwaffnung erweisen. Denn: Letztlich geht es nicht nur darum, Demokratie zu verteidigen, sondern Menschen für den Diskurs zurückzugewinnen, bevor sie sich immer weiter radikalisieren.
Auch interessant:
Der Beitrag Warum der X-Abschied von SPD, Grünen und Linken ein Fehler ist erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.


Der Beitrag XChat: Warum der Musk-Messenger gegen WhatsApp keine Chance hat erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
![]()
Elon Musk hat einen eigenen Messengerdienst an den Start gebracht. XChat ist zwar eine eigenständige App, aber nur mit einem Account auf X (ehemals Twitter) nutzbar. Der Dienst will sich an bekannten Messengern wie WhatsApp oder Signal orientieren und verspricht eine einfache Bedienung. Es gibt aber einige Ungereimtheiten. Eine kommentierende Analyse.
XChat wirkt wie ein Déjà-vu im App Store. Denn: Die App hat nichts, was es nicht schon gibt. Das Einzige, was es bisher noch nicht gab, war ein Messengerdienst mit Elon-Musk-Label. Gruppenchats, selbstlöschende Nachrichten und Videoanrufe sind aber keine Kür, sondern mittlerweile vielmehr Pflichtfunktionen.
Wer sich Innovation von XChat erhofft hat, bekommt solide Durchschnittskost. Mehr aber auch nicht. Oder, um es etwas drastischer zu formulieren: Die App ist in ihrer jetzigen Form kein Konkurrent zu bereits etablierten Messengerdiensten, sondern wirkt eher wie ein Statist im ohnehin schon überfüllten Chat-Theater.
Hinzu kommt eine irritierende strategische Kehrtwende. Denn jahrelang fabulierte Elon Musk von einer Super-Plattform nach chinesischem Vorbild, nun um so eine weitere ausgelagerte App zu präsentieren. Das wirkt nicht nur wenig durchdacht, sondern vielmehr wie ein Experiment ohne klaren Plan. Auch beim Thema Daten- und Verbraucherschutz, mit dem es Musk meist nicht so ernst nimmt, gibt es mehr Unklarheit als Klarheit.
Denn wenn Datenpunkte aus verschiedenen Diensten zusammengeführt werden, entsteht aus harmlos wirkenden Informationen ein lückenloses Profil, das mehr über Nutzer verrät, als ihnen vielleicht bewusst ist. Unterm Strich erinnert XChat eher an einen Klon des Facebook Messengers, der hier und da vielleicht funktional sein mag, aber selten erste Wahl. Oder kurzum: XChat ist keine Alternative zu WhatsApp und Co, sondern eine App, die man nutzt, wenn man muss – jedoch nicht, weil man will.
Die Zukunft von XChat hängt weniger von Funktionen oder einem neuen Design ab, sondern vor allem von Vertrauen. Denn solange die technische Grundlage der Verschlüsselung diffus bleibt und Begriffe wie „Bitcoin-ähnlich“ mehr Fragen als Antworten aufwerfen, wird Skepsis die App begleiten.
In einem Markt, in dem Datenschutz und -sicherheit längst zu einem Verkaufsargument geworden sind, kann man sich Grauzonen wie bei XChat eigentlich nicht mehr leisten. Gleichzeitig steht die App vor einem klassischen Henne-Ei-Problem: Ohne Nutzer kein Netzwerk und ohne Netzwerk keine Nutzer.
Die Bindung an ein X-Konto könnte sich nämlich als Stolperstein erweisen. Denn: Was vielleicht als cleveres Ökosystem gedacht ist, wirkt eher wie ein geschlossener Club – und zwar ohne Zugang zu einem Milliardenpublikum. Der Verzicht auf Telefonnummern mag zwar elegant erscheinen, kostet aber genau den Komfort, der andere Dienste groß gemacht hat.
Letztlich bleibt die Frage, ob XChat mehr sein kann als nur ein Nebenprodukt im Universum von Elon Musk. Eine Ankündigung von X-Chefdesigner Benji Taylor deutet zwar darauf hin, dass man mit der App noch viel vor hat. Aktuell wirkt sie aber eher wie ein unnötiges Projekt ohne klares Konzept.
Auch interessant:
Der Beitrag XChat: Warum der Musk-Messenger gegen WhatsApp keine Chance hat erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.
Der Beitrag Elon Musk: Der größte Seifenblasenhändler der Welt erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.
![]()
Einst ein nachhaltiger Weltverbesserer und Elektropionier, mittlerweile nur noch ein Dampfplauderer, der davon lebt, dass ihm Millionen Menschen Geld für etwas geben, das es nicht gibt: Elon Musk und sein Herzstück Tesla stehen am Scheideweg. Eine kommentierende Analyse.
Wenn man von Tesla als größtem Autobauer der Welt spricht, ist das gleichzeitig wahr – und trotzdem gelogen. Auf der einen Seite verrät ein Blick in die Geschäftsberichte von Tesla, dass der überwiegende Großteil des Umsatzes aus der E‑Auto‑Sparte stammt. Rund 73,3 Prozent des Jahresumsatzes entfallen auf diesen Bereich. E‑Autos sind also die Haupteinnahmequelle von Tesla.
Auf der anderen Seite hat Tesla im Bereich der E‑Autos die Marktführerschaft im Jahr 2025 an BYD verloren. Während Tesla 2023 und 2024 noch vorne lag, hat BYD 2025 mit 2,26 Millionen verkauften reinen Elektroautos übernommen. Tesla kommt dagegen nur noch auf 1,64 Millionen – ein rückläufiger Wert. Die meisten Autos hatte Tesla 2023 verkauft: damals 1,81 Millionen Stück.
Und auch der Blick in die Gegenwart lässt die Augen von Elon Musk wohl eher nicht funkeln. Laut Kraftfahrtbundesamt und ADAC liegt das Tesla Model Y mit 1.340 Neuzulassungen im Februar 2026 nur noch auf Platz sieben der E‑Autos in Deutschland. Hierzulande haben Skoda, Volkswagen und Mercedes Tesla schon überholt – und auch Audi hat kaum noch Rückstand.
Quo vadis, Tesla? Wo willst du hin, Elon Musk? Noch besser: Wie lange wächst die Seifenblase von Elon Musk noch, bevor sie platzt? Aktuell hat Elon Musk laut Forbes ein geschätztes Vermögen von rund 839 Milliarden Euro – ein Großteil davon Unternehmensbeteiligungen.
Diese Werte lösen sich schnell in Luft auf, wenn aus den Hype‑Projekten Tesla, SpaceX und xAI die Luft entweicht. Es liegt in der Hand der Aktionäre. Wie lange diese noch geduldig sind, wird sich zeigen.
Fest steht: Keines von Musks Vorzeigeprojekten ist wirklich wettbewerbsfähig. Die Optimus‑Roboter stehen auf wackligen Füßen, die E‑Autos von BYD haben sich an die Spitze gesetzt, die KI Grok ist nur gut darin, falsche Quellen zu zitieren, und die Cybercabs sehen zwar gut aus, haben das Wettrennen gegen Waymo aber schon vor dem Start verloren.
Die einzige Hoffnung von Elon Musk: Solange er es schafft, mit seinen Visionen gewagte Thesen aufzustellen und kaum eines seiner Versprechen zu erfüllen, folgen ihm seine Jünger wie Lemminge. Solange das so bleibt, wird er ein reicher Schäfer bleiben.
Auch interessant:
Der Beitrag Elon Musk: Der größte Seifenblasenhändler der Welt erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.