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Lese-Ansicht

Genialer Trick: Android Auto läuft wieder direkt auf eurem Smartphone

Navigation, Gps, Navigationssystem, Android Auto, Android Automotive, Routenplaner, google auto, PhoneAuto Nach dem offiziellen Aus im Jahr 2022 lässt sich Android Auto ab sofort wieder direkt auf dem Smartphone-Display nutzen. Dank der kostenfreien App PhoneAuto benötigen Autofahrer theoretisch keine externen Bildschirme mehr als Infotain­ment­system. (Weiter lesen)
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ADAC schlägt Alarm: Notbremsassistenten übersehen viele Kinder

Auto, Technologie, PKW, autonomes Fahren, Kinder, SUV, Grid, Verkehrssicherheit, Sensorik, Softwareupdate, Adac, Datenvisualisierung, Tesla Model Y, Fahrerassistenzsystem, Fahrerassistenzsysteme, Kindersicherheit, Assistenzsysteme, Opel Astra, Mercedes CLA, Fußgängererkennung, Euro NCAP, Warnsymbol, Hyundai Tucson, Hologram, Kollisionsvermeidung, Notbremsassistent, Reflektoren, BYD Seal, Dacia Duster, Sicherheitsjacke, Parkszenario, Zukunftsfahrzeug, Fahrzeuginterface, Redaktionsbild Aktuelle Notbremsassistenten weisen bei Dunkelheit gravierende Schwächen auf. Eine ADAC-Studie mit sechs Neuwagen zeigt, dass die Systeme Personen in stark reflektierender Kleidung oft nicht rechtzeitig erkennen. Besonders Kinder sind gefährdet. (Weiter lesen)
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Hammer-Urteil: Gericht hält Rückabwicklung bei Cupra Born für möglich

volkswagen, Vw, Marke, Konzern, Seat, Markenstrategie, Cupra Wegen einer möglichen Brandgefahr beim Cupra Born hält das Landgericht Offenburg die Rückabwicklung eines Kaufvertrags für denkbar. Der Rückruf betrifft Fahrzeuge aus dem Zeitraum von Februar 2022 bis April 2024. Seat muss sich nun erklären. (Weiter lesen)
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Die meistverkauften Automarken im September 2026 in Deutschland

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meistverkauften Automarken September 2026 Deutschland

Nach dem Sommerloch legt der deutsche Automarkt im September wieder ordentlich zu. Zudem setzen Stromer ihren Siegeszug weiter fort. Das sorgt im Ranking der beliebtesten Automarken für frischen Wind.

Insgesamt wurden im September 256.774 Pkw neu zugelassen. Das ist ein Plus von 9,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum August wurden über 40.000 Fahrzeuge mehr verkauft. Das liegt in erster Linie an Privatkunden, deren Zulassungen um 28,5 Prozent steigen und momentan bei 40,3 Prozent aller Neuanmeldungen ausmachen. Die offiziellen Daten stammen wie üblich vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Diese Automarken sind im Aufwind

Elektroautos haben ihren Platz an der Spitze zementiert und werden diesen vermutlich auch nicht mehr hergeben. Im vergangenen Monat wurden 88.599 E-Autos neu zugelassen – das sind 34,5 Prozent vom Gesamtmarkt. Und im Vergleich zum Vorjahresmonat hat sich die Zahl fast verdoppelt. Der Grund ist klar: Zum einen die E-Auto-Prämie, die seit Mai gewährt wird und bereits an 100.000 Antragsteller ausbezahlt wurde; zum anderen die hohen Benzinpreise, die einen Stromer immer attraktiver erscheinen lassen.

Auf Platz zwei der Antriebsarten liegen Hybride mit 71.190 Zulassungen, gefolgt von Benzinern (44.632), Dieselfahrzeugen (23.058) und Plug-in-Hybriden (9,0). Trotz des Booms ist die Gesamtzahl an Elektroautos auf den deutschen Straßen noch immer gering. Der Anteil liegt derzeit bei rund 4,1 Prozent.

An dieser Stelle geht es allerdings um die Zulassungszahlen der Automarken, die natürlich von diesen Trends beeinflusst werden. Knapp an der Top Ten vorbei schrammen im September Hyundai, Renault, Kia und Toyota. Toyota muss ein Minus von 24,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr verkraften. Nach oben gehen die Zahlen für BYD und MG Roewe. Unter den deutschen Marken legt Smart am stärksten zu.

Welche Automarken bei den Deutschen momentan am beliebtesten sind, verraten wir in der folgenden Galerie.

Platz 10: Dacia

Den Einstieg macht die Billigmarke Dacia, von der 7.168 Fahrzeuge im September neu zugelassen wurden. Das entspricht einem Marktanteil von 2,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr kann Dacia ein Plus von 25,7 Prozent verzeichnen.

Dacia Spring Electric Auto Mini-SUV
Bild: Dacia

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VW will China-Software auch in Autos für Europa nutzen

China, Elektroauto, volkswagen, Vw, EV, Volkswagen ID. UNYX 08, UNYX Volkswagen prüft die Verwendung einer mit dem chinesischen Part­ner Xpeng entwickelten Software-Plattform bei seinen Fahr­zeugen für Märkte außerhalb Chinas. Die sogenannte China Electronic Architecture könnte bald auch in deutschen Autos laufen. (Weiter lesen)
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Polnische Zulassung, falscher Schein: Tesla Cybertruck auf A99 gestoppt

Elektroautos, Elektromobilität, tesla, Elektroauto, Tesla Motors, Cybertruck, Tesla Cybertruck, Basismodell Ein Tesla Cybertruck darf mit polnischer Zulassung zwar vorüber­gehend auf deutschen Straßen fahren, doch für einen schwedischen Fahrer endete die Tour auf der A99. Ein Pkw-Führerschein reicht für das Gefährt mit 4200 Kilogramm zulässiger Gesamtmasse nicht aus. (Weiter lesen)
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Dashcam-Tipp: 70mai A900 als 4K-Rundumschutz für euer Auto

Kamera, Auto, Recht, Videoaufzeichnung, Dashcam, Dashcams, 70mai A900 Parkrempler, Auffahrunfall, keine Zeugen: Für solche Momente bringt 70mai die A900-Dashcam. Sie filmt vorn wie hinten in 4K, soll auch nachts Kennzeichen lesbar halten und passt aufs geparkte Auto auf. Zum Aktionsstart sinkt der Preis jetzt spürbar. (Weiter lesen)
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Merz' Attacke auf E-Auto-Offensive gefährdet 350.000 Jobs in Europa

Auto, Produktion, Roboter, Fertigung, Automatisierung, Fabrik, Robot, Werk, Massenproduktion, Massenfertigung, Automat, Produktionsanlagen, Industrieroboter, Fließband, Fließbandfertigung, Fabrikroboter, Manipulator, Gelenkarmroboter Vertreter der CDU brüsten sich derzeit damit, dass Bundeskanzler Friedrich Merz einen EU-Vorstoß zur schnelleren Elektrifizierung des Autoverkehrs stark aufgeweicht hat. Das allerdings gefährdet Hunderttausende Arbeitsplätze in der Industrie. (Weiter lesen)
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Daten beim Fahren: Android Auto bekommt massives Update für Gemini

Display, Auto, Multimedia, Sprachsteuerung, Navigation, Google Maps, Musik-Streaming, Android Auto, Infotainmentsystem, Routenführung, Fahrzeug-Infotainment, Navigations-App, Kartenansicht, Auto-Display, Smartphone-Schnittstelle, Head-Unit, Fahrer-Assistenz Google erweitert seinen KI-Assistenten Gemini für Android Auto um die sogenannte Personal Intelligence. Die Software greift auf Wunsch tief in private Dienste wie E-Mails und Fotos ein. Nutzer in Deutschland bleiben aber vorerst ausgeschlossen. (Weiter lesen)
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Android Auto: Diese 11 Must-Have-Apps machen jede Fahrt besser

Touchscreen, Faq, Android Auto, Infotainment, Infotainmentsystem, Fahrzeug-Infotainment, App-Interface, Fahrzeugdisplay, Infotainment-Screen Android Auto bietet viel mehr als nur Google Maps und Standard-Apps. Wir zeigen euch die besten Anwendungen für Navigation, Unterhaltung und nützliche Helfer, die in keinem Auto fehlen sollten. So holt ihr das Maximum aus eurem Fahrzeug-Display heraus. (Weiter lesen)
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Top Ten ohne Tesla: Die besten Elektroautos 2026 laut ADAC

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besten Elektroautos E-Autos Deutschland ADAC

Elektroautos werden auch in Deutschland immer beliebter. Die steigende Nachfrage führt dazu, dass auch die Auswahl an Modellen inzwischen breit gefächert ist. Doch zu welchem E-Auto sollte man beim Kauf greifen? Der ADAC hat die derzeit besten Fahrzeuge in dem Segment gekürt.

Das Angebot an Elektroautos wird von Jahr zu Jahr größer und damit auch unübersichtlicher. Neben den deutschen und anderen europäischen Herstellern stehen auch etliche Vertreter aus Japan, China und den USA zur Verfügung.

Zum einen gelten beim Kauf eines E-Autos die klassischen Kriterien wie der Preis, die Leistung, das Platzangebot und die Sicherheit. Zum anderen spielt die Reichweite der verbauten Batterie eine Rolle. Der ADAC hat sich im Rahmen eines umfangreichen Tests all diese Aspekte angesehen und sie bewertet.

Diese Elektroautos können überzeugen

Für 2026 hat der ADAC seine Wertungen überarbeitet – sie sind also nicht mehr mit den Noten aus den vergangenen Jahren vergleichbar. Unser Ranking beinhaltet entsprechend nur Modelle, die erst in diesem Jahr getestet wurden. Konkret werden die Bewertungskriterien „Umwelt“ und „Sicherheit“ inzwischen nicht mehr doppelt gezählt. Dadurch gehen die Noten der meisten Elektroautos etwas nach unten. Bei einer gleichen Gesamtnote entscheidet das Preis-Leistungs-Verhältnis über die Platzierung.

Ganz neu im Test ist unter anderem die Performance-Version des Tesla Model Y. Das Modell landet bei einer 2,2 und schafft es damit ganz knapp nicht in die Top Ten. Ebenso ergeht es dem Nissan Leaf und dem Hyundai Ioniq 6, die mit derselben Note abschneiden. Dahinter folgt der XPeng P7+ mit einer 2,3. Am unteren Ende der Liste liegen der Suzuki e Vitara und der Kia PV5, die jeweils auf eine 2,6 kommen, sowie der Renault Twingo (2,8).

Uns interessiert in der folgenden Galerie jedoch, wer oben im Ranking steht. Los geht es mit dem zehnten Platz.

Platz 10: Audi S e-tron GT

Der Audi S e-tron GT ist eines von mehreren Fahrzeugen mit einer 2,1. Allerdings ist das Modell recht teuer und bekommt deshalb beim Preis-Leistungs-Verhältnis nur eine 3,8. Das ist der schlechteste Wert aller getesteten Autos.

Ein Audi S e-tron GT.
Bild: Audi

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Deutschlandticket vs. Tankrabatt – zweierlei Maß?

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Deutschlandticket Preiserhöhung Tankrabatt Geldverschwendung Kritik DUH

Während der Preis für das Deutschlandticket im nächsten Jahr erneut ansteigt, häuft sich die Kritik am derzeitigen Tankrabatt. Vor allem die Deutsche Umwelthilfe (DUH) positioniert sich klar und stellt eindeutige Forderungen. Doch es sollte nicht nur um Ticketpreise gehen – sondern auch um die dringend benötigte Verkehrswende. Eine kommentierende Analyse.

Deutschlandticket, Tankrabatt, DUH-Kritik: Worum es geht

  • Das Deutschlandticket wird wieder teurer: Ab dem 1. Januar 2027 kostet es 66,80 Euro pro Monat. Damit erhöht sich der Preis um 3,80 Euro. Vom 9-Euro-Testangebot abgesehen handelt es sich um die dritte Preissteigerung seit der Einführung des Deutschlandtickets, das zum offiziellen Start 49 Euro gekostet hat. Als Erklärung für die erneute Erhöhung werden Personal-, Energie- und allgemeine Betriebskosten genannt – Grundlage ist hier der von der Verkehrsministerkonferenz (VMK) im März einstimmig beschlossene Preisindex.
  • Im Zuge des Iran-Krieges haben sich die Kraftstoffpreise stark erhöht. Daraus resultiere „eine starke Belastung für Bürgerinnen und Bürger, die auf die Nutzung des Autos angewiesen sind“, wie es im Koalitionsantrag steht. Daraufhin hat der Bundestag am 25. September 2026 den Tankrabatt beschlossen. Weil die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent pro Liter sinkt und dadurch auch die Mehrwertsteuer nach unten geht, ergibt sich beim Tanken vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 eine Brutto-Ersparnis von rund 17 Cent pro Liter.
  • Die DUH übt scharfe Kritik an den regelmäßigen (innerhalb von vier Jahren um mehr als ein Drittel) Preiserhöhungen und bringt auch den Tankrabatt ins Spiel. Während Bund und Länder die Zuschüsse beim Deutschlandticket bis 2030 eingefroren haben, würde der Tankrabatt etwa 2,5 Milliarden Euro kosten. Die Kritik richtet sich gegen die Unverhältnismäßigkeit: „Für die Subventionierung von Benzin und Diesel dagegen stehen innerhalb kürzester Zeit Milliarden bereit“, heißt es in der Pressemitteilung der DUH.

Zweierlei Maß: Warum der Vergleich berechtigt ist

Alle Jahre wieder: Das Deutschlandticket wird teurer. 55 Prozent Personal, 20 Prozent Energie und 25 Prozent allgemein. So setzt sich der neue Kostenindex zusammen, nach dem der Preis wohl weiterhin jährlich erhöht wird. Das soll die Bürger vor politischer Willkür schützen, hilft aber auch dem Bund selbst, da er die staatlichen Zuschüsse in Höhe von 1,5 Milliarden Euro nicht aufstocken muss. Genau hier fußt die Kritik der DUH.

Auch wenn der direkte Vergleich zwischen Tankrabatt und Deutschlandticket auf den ersten Blick eher hinkt als stabil geradeaus fährt, hat der DUH-Vorwurf einer „verfehlten Verkehrspolitik“ durchaus seine Berechtigung. Auf der einen Seite (Autofahrer) reagiert der Staat auf höhere Preise mit finanzieller Entlastung, auf der anderen mit einem reglementierten Modell, das steigende Kosten an die Verbraucher weitergibt.

Hinzu kommt, dass ein Tankrabatt nicht nur diejenigen unterstützt, die wirklich darauf angewiesen sind. Sicherlich kam bei der Spritpreisbremse im Jahr 2022 einiges bei den Verbrauchern an. Doch auch die Mineralöl- und Raffinerieunternehmen haben stark profitiert. Und das tun sie erneut: „Ölkonzerne geben Tankrabatt bislang nur teilweise weiter“, wie das ifo Institut verkündet. Hier könnte eine Übergewinnsteuer oder vergleichbare Lösung dazu dienen, außergewöhnliche Krisengewinne abzuschöpfen und einen Teil der staatlichen Entlastungskosten zu refinanzieren – oder anderweitig sinnvoll zu investieren.

Deshalb sollte es nicht nur um Geldtöpfe und Finanzierungsbereitschaft gehen, sondern auch um eine generelle Kritik am erneuten Tankrabatt. Fakt ist nämlich, dass zu den begünstigten Verbrauchern auch diejenigen gehören, die genug Geld haben, um SUV, Porsche und Co. auch bei 2,20 Euro pro Liter und mehr lächelnd zu tanken.

Natürlich sind viele Menschen auf ein Auto angewiesen – gerade in außerstädtischen Regionen. Aber es nutzen auch 14,5 Millionen Menschen das Deutschlandticket. Zweierlei Maß? Der Eindruck entsteht. Dennoch sollte den Autofahrern in der jetzigen Situation geholfen werden. Nur statt über den Tankrabatt auch hohe Einkommen zu entlasten, wäre eine einkommensabhängige Direktauszahlung denkbar. Doch dann steigen die Großverdiener wie bei der Vermögenssteuerdebatte auf ihre Konzerndächer.

Stimmen

  • Florian Neumeier, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Finanzwissenschaft, beurteilt den Start des aktuellen Tankrabatts: „Am ersten Oktober wurde der Rabatt vollständig weitergegeben, während die Weitergabe am Wochenende unvollständig blieb.“ Als „wenig zielgenau“ bezeichnet ifo-Experte Christian Gréus den Tankrabatt und ergänzt: „Haushalte mit geringem Einkommen, kleinen Autos und geringer Kilometerleistung profitieren kaum von diesem Entlastungspaket.“
  • Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, bemängelt die kontinuierliche Preiserhöhung des Deutschlandtickets und schlägt die Brücke zum Tankrabatt: „Das höhlt das Versprechen einer sozialverträglichen und planbaren Finanzierung aus. Mit nur einem Teil der Milliardenkosten für den Tankrabatt hätte sich die erneute Preissteigerung beim Deutschlandticket verhindern lassen. CDU-Verkehrsminister Bilger lässt mit seiner autofixierten Politik Millionen Menschen im Stich, die auf einen bezahlbaren und zuverlässigen öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind.“
  • Jens Hilgenberg, Leiter für Verkehrspolitik beim BUND, sieht nicht nur den finanziellen Aspekt, sondern auch eine Gefahr für die Mobilitätswende (via tagesschau.de): „Die ständigen Diskussionen um das Ticket und seinen Preis sind ermüdend und erzeugen Unsicherheiten. Die Menschen brauchen langfristige Planbarkeit, um ihr Mobilitätsverhalten dauerhaft zu ändern.“

Günstige Tickets reichen nicht – was die Verkehrswende wirklich braucht

Die DUH fordert „ein Deutschlandticket für 29 Euro für zwölf Monate und anschließend einen dauerhaft stabilen Preis von maximal 49 Euro“. Doch Ticketpreise allein machen die Debatte nicht aus. Laut DUH brauche es zudem „eine Ausbauoffensive für Bus und Bahn und eine bundesweite Mobilitätsgarantie mit verlässlichen Mindeststandards für Stadt und Land“.

Der Mobilitätscheck ÖPNV des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zeigt anhand aktueller Zahlen, dass das Stimmungsbild in dieselbe Richtung unterwegs ist. Etwa 7.500 Menschen aus Deutschland haben an einer Onlinebefragung teilgenommen. Untersucht wurde, was einen attraktiven ÖPNV ausmacht. „Bezahlbare Ticketpreise“ landete mit 48,3 Prozent nur an vierter Stelle – nach „gute Erreichbarkeit, gutes Streckennetz“, „dichter Takt“ und „verlässliche Abfahrtszeiten“.

Der Zusammenhang zwischen ÖPNV-Nutzung und Angebotszufriedenheit ist interessant. Denn wer den ÖPNV seltener als einmal monatlich nutzt, ist besonders unzufrieden. Dabei soll das Deutschlandticket im Sinne der Mobilitätswende gerade jene in Bus und Bahn holen, die mehr mit dem Auto fahren. „Damit Deutschland seine Klimaziele erreicht, müssen mehr Menschen auf Bus und Bahn umsteigen“, sagt Alexander Kaas Elias, ÖPNV-Experte des VCD.

„Je mehr Menschen es [das Deutschlandticket] nutzen, desto stabiler kann der Preis langfristig bleiben“, so NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Der Zuspruch erfolgt aber nicht primär über das Geld, wie die Umfrageergebnisse des VCD zeigen. Verlässlichkeit ist eine der zentralen Säulen. Davon abgesehen ist der Deutschlandticketpreis auch ab 2027 für viele noch lukrativ. Eine aktuelle ADAC-Studie zeigt, dass es in deutschen Großstädten zwar deutliche Preisunterschiede beim ÖPNV gibt, das Deutschlandticket generell aber günstiger als Monatskarten ist.

Ja, der Tankrabatt ist aktionistisch und das falsche Signal. Ja, die Preispolitik beim Deutschlandticket hat hier einen bitteren Beigeschmack. Aber: Um mehr Menschen dazu zu bewegen, auf Bus und Bahn umzusteigen, sind stabile, günstige Ticketpreise nicht der Gamechanger. Es braucht ein zuverlässiges, flächendeckendes und attraktives Angebot: häufigere Verbindungen, gut ausgebaute Infrastruktur, bessere Anschlüsse sowie pünktliche und saubere Züge und Busse.

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Ranking 2026: Diese 10 Autos sind am umweltfreundlichsten

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Citroen e-C3 Autos E-Auto

Elektroautos sind in der Regel umweltfreundlicher als Verbrenner, so viel ist klar. Aber wie viele Schadstoffe setzt ein Wagen von der Herstellung bis zur Verschrottung wirklich frei? Die Institution Green NCAP hat den kompletten Lebenszyklus einiger Modelle durchgerechnet und das Ergebnis vorgelegt.

Im Verbrauch sind E-Autos normalerweise umweltfreundlicher als Verbrenner, denn Strom lässt sich mit erneuerbaren Energien erzeugen und verursacht beim Fahren keine Emissionen. Ein Gegenargument sind die Herstellung und Verschrottung. Denn bei diesen Prozessen entstehen vor allem durch die verbaute Batterie durchaus eine Menge Emissionen. Deshalb ist es bei der Berechnung des CO2-Abdrucks wichtig, den gesamten Lebenszyklus eines Autos zu betrachten.

So entstehen Schadstoffe bei Autos mit Elektroantrieb

Durchgeführt wurde die Studie von Green NCAP, einer Initiative von Euro NCAP. Die Institution prüft seit 2019 die Umweltfreundlichkeit von Autos. Mit dem Green NCAP soll der Ecotest des ADAC ersetzt werden – der Automobilclub ist eines der Gründungsmitglieder. Berücksichtigt werden Aspekte wie Rohstoffgewinnung, Produktion, Wartung, Nutzung, Entsorgung und Recycling. Bisher wurden 37 Modelle nach dem Schema getestet, die maximal fünf Sterne erreichen können.

Wenig überraschend dominieren E-Autos. Sie machen die ersten 16 Plätze komplett unter sich aus. Der beste Verbrenner ist der Seat Ibiza 1.0 MPI, der auf 67 Prozent und 3,5 Sterne kommt, gefolgt vom Toyota C-HR Hybrid mit 66 Prozent und ebenfalls 3,5 Sternen. Ein Elektromotor ist also nicht gleichbedeutend mit einer guten CO2-Bilanz. Der schlechteste Vertreter der Antriebsart ist der Kia EV9, der lediglich 56 Prozent und 3 Sterne erreicht. Grund ist die Größe der Batterie.

Ganz am Ende der Rangliste steht der MG HS 1.5 T-GDI mit 26 Prozent und 1,5 Sternen. In Sachen Treibhausgase wird der Wagen mit null von zehn Punkten bewertet. Uns interessiert allerdings das andere Ende der Liste. Deshalb präsentieren wir in der folgenden Galerie die zehn Autos mit der aktuell besten Umweltbilanz.

Platz 10: Volvo EX30 Single Motor

Eröffnet wird die Top Ten vom Volvo EX30 Single Motor. Der Wagen wird mit 89 Prozent und 4,5 Sternen bedacht. Nur ein Prozentpunkt fehlt, um die vollen 5 Sterne zu kassieren. Vor allem bei den Treibhausgasen kann der Elektro-SUV punkten.

Volvo EX30 SUV
Bild: Volvo

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China setzt auf Natrium: Diese Hilfsbatterie soll E-Autos günstiger machen

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Natrium-Ionen-Akku

Chinesische Autobauer läuten eine neue Generation im E-Auto-Markt ein. Ab 2027 soll der Natrium-Ionen-Akku die Steuerung moderner Niedervolt-Bordnetze übernehmen. Die neue Batterietechnik könnte Kosten sowie Gewicht einsparen und funktioniert selbst bei niedrigen Temperaturen.

Der chinesische Batteriehersteller Xupai will ab dem Jahr 2027 die Elektroautomarke Arcfox aus der BAIC-Gruppe mit neuartigen Natrium-Ionen-Akkus beliefern. Mindestens 200.000 Fahrzeuge sollen laut den Angaben mit der neuen Technik produziert werden. Doch der Akku hat eine Besonderheit: Er treibt nicht die Räder an. Das System übernimmt die Rolle der klassischen Hilfsbatterie im 12-Volt-Bordnetz. Das kann man sich wie einen digitalen Zündschlüssel vorstellen, der Displays, Scheinwerfer und Assistenzsysteme aufweckt, bevor der Hauptantrieb startet.

Eine Analyse zeigt, dass der entscheidende Vorteil beim Preis liegt. Hochrate-Lithium-Akkus für Niedervolt-Anwendungen kosten Autobauern demnach derzeit 0,12 bis 0,20 US-Dollar pro Wattstunde. Natrium-Ionen-Zellen schlagen dagegen mit nur 0,10 US-Dollar pro Wattstunde zu Buche.

Natrium-Ionen-Akku: Robuste Technik ohne Extra-Ballast

Das System birgt einige Vorteile für Autofahrer. Natrium-Ionen-Batterien arbeiten in einem Temperaturbereich von minus 20 bis plus 80 Grad Celsius ohne Probleme. Ein eigenes Thermomanagementsystem ist nicht notwendig. Das bedeutet, dass Autobauer auf den Einbau einer Kühlung für die Hilfsbatterie verzichten können.

Das spart Bauteile, reduziert das Gewicht und die Kosten. Herkömmliche Lithium-Akkus büßen ab 40 Grad Celsius Leistung ein und lassen sich unter minus 20 Grad Celsius nur noch sehr schwer laden.

Sie sind als Hilfsbatterie also nicht die beste Lösung; kosten zwar nur 0,06 US-Dollar pro Wattstunde, sind für Fahrzeuge jedoch eher ungeeignet. Grund ist, dass sie die geforderten schnellen Stromspitzen schlicht nicht abgeben können, wenn moderne Bordsysteme zum Leben erwachen.

Ein riesiger Markt im Umbruch

Der globale Automobilmarkt für Niedervolt-Systeme soll von circa 2,1 Milliarden US-Dollar auf geschätzte 2,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2032 wachsen. Der Dienstleister IAV schätzt, dass Natrium-Ionen-Batterien innerhalb der nächsten zehn Jahre bis zu 90 Prozent aller Niedervolt-Anwendungen im Auto übernehmen könnten.

Denn softwaregesteuerte Fahrzeuge benötigen immer mehr Strom für Fahrassistenten und smarte Cockpits. Künftig gewinnt deshalb auch der Trend zu 48-Volt-Bordnetzen an Bedeutung. Bei höherer Spannung transportiert das Netz dadurch mehr Energie bei geringerer Stromstärke. Folglich können Autohersteller deutlich dünnere und leichtere Kabelbäume verbauen.

Obwohl Forscherteams seit Jahrzehnten an der Technologie arbeiten, litten frühere Generationen unter schnellem Kapazitätsverlust und hohen Kosten. Doch diese Hürden sollen jetzt überwunden sein. Ab 2027 kommt die Natrium-Ionen-Technologie auf die Straßen. Nicht als lauter Hauptantrieb, sondern als hoffentlich verlässliches System im Hintergrund.

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