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Received today — 28. September 2026BASIC thinking

Auch das noch: Meta will mit KI-Tamagotchi ständig bei dir sein

28. September 2026 um 11:00

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Meta Muse Charm KI Tamagochi Künstliche Intelligenz Chatbot

Meta hat mit Muse Charm ein tragbares KI-Gerät vorgestellt, das als niedliches Tamagotchi verkauft wird. In Wahrheit handelt es sich aber um einen absoluten Datenschutz-Albtraum. Denn hinter der putzigen Fassade stecken Kameras, Mikrofone und eine permanente 5G-Verbindung – gekoppelt an einen KI-Agenten, der E-Mails liest, Einkäufe erledigt und tief in den Alltag seiner Nutzer eingreift. Das Ziel ist klar: Meta will uns noch gläserner machen. Eine kommentierende Analyse.

Was ist Muse Charm?

  • Facebook-Konzern Meta hat auf seiner Entwicklerkonferenz Meta Connect am 23. September 2026 ein neues tragbares KI-Gerät präsentiert. Muse Charm soll noch 2026 auf den Markt kommen. Einen konkreten Termin oder Angaben dazu, in welchen Ländern das sogenannte KI-Tamagotchi erhältlich sein wird, teilt Meta aber bislang nicht mit. Muse Charm soll sich etwa an einer Tasche oder einem Schlüsselbund befestigen lassen und ist deutlich kleiner als ein Smartphone. Den bisherigen Angaben zufolge verfügt das KI-Gerät über ein kleines Display, Mikrofone, Kameras und eine eigene Mobilfunkverbindung über 5G. Es basiert auf der Meta-KI Muse, mit der es verknüpft ist.
  • Muse ist seit dem 8. September 2026 in den USA verfügbar. Bei dem KI-Assistenten handelt es sich um eine eigenständige App für Browser, iOS und Android. Pikant: Muse verfügt nicht nur über die Fähigkeit, Fragen zu beantworten, sondern kann selbstständig E-Mails lesen und verfassen, Formulare ausfüllen, einen Urlaub planen und Online-Käufe tätigen. Dazu merkt sich die KI Nutzer-Vorlieben und macht ohne Aufforderung eigene Vorschläge. Der Agent ist auch aktiv, wenn die App geschlossen ist. Um all diese Aufgaben erledigen zu können, muss Muse auf entsprechende Informationen zugreifen. Laut Meta werden sensible Daten wie Passwörter oder Kontonummern in einen separaten Speicher ausgelagert, der getrennt von anderen Nutzern ist und auf den Muse angeblich keinen direkt einsehbaren Zugriff hat.
  • Amazon ist von Muse alles andere als amused. Der Online-Händler hat den KI-Agenten Muse aus seinem Online-Shop ausgesperrt, weil er sein Geschäftsmodell bedroht sieht und um Werbeeinnahmen fürchtet. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass Meta den Einsatz von Muse nicht angekündigt habe und der Agent sich beim Zugriff nicht als solcher zu erkennen gebe, wenn Muse im Auftrag von Nutzern Produkte sucht oder gar Käufe durchführt. Amazon sieht darin Sicherheits- und Datenschutzrisiken und verlangt, dass externe KI-Agenten ihre Nutzung transparent machen und die Zustimmung des jeweiligen Dienstes einholen. Nachdem Meta eine Anfrage zur Entfernung seines Bots abgelehnt hatte, blockierte Amazon den neuen KI-Agenten des Facebook-Konzerns kurzerhand.

Warum das KI-Tamagotchi von Meta kein niedliches Spielzeug ist

Meta verkauft Muse Charm als eine Art Spielzeug und niedliches Tamagotchi. Und zwar ganz bewusst, aber natürlich nicht ohne Hintergedanken – da lege ich mich persönlich fest! Denn: Muse Charm ist nicht einfach ein putziger digitaler Schlüsselanhänger, der auf Zuruf mit einem plaudern kann. Das Teil ist der absolute Endgegner im ohnehin schon gruseligen Datenschutzalbtraum.

Oder: Kameras, Mikrofone, ein Display sowie Mobilfunk verbinden sich miteinander, um einen direkten Zugang zu einem KI-Agenten zu ermöglichen, der ohnehin schon tief in den digitalen Alltag seiner Nutzer eindringt. Denn: Muse liest auf Wunsch E-Mails, füllt Formulare aus, plant Reisen und erledigt Einkäufe.

Durch die Datenschutzbrille, die Meta zweifellos nicht auf hat, ist das äußerst heikel. Wenn es um den Umgang mit persönlichen Daten geht, hat der Zuckerberg-Konzern in den vergangenen Jahren ohnehin schon reichlich Vertrauen verspielt. Und jetzt soll obendrein ein Gerät hinzukommen, das noch tiefer in den Alltag seiner Nutzer vordringen soll und potenziell permanent zuhört, zusieht und Zusammenhänge herstellt.

Meta betont zwar, dass Muse über eine abgeschottete Umgebung verfügt. Das Problem ist aber nicht nur, was die KI heute darf. Es geht auch um die Frage, wie viel Einblick ein Konzern künftig bekommen kann, wenn immer mehr persönliche Lebensbereiche an einen solchen Agenten gekoppelt werden.

Oder: Meta verkauft ein vermeintliches Kinderspielzeug mit dem Hintergedanken, dass es für das Unternehmen ein Kinderspiel wäre, das Tamagotchi als Hintertür für einen noch größeren Datendiebstahl zu nutzen – ohne Rücksicht auf Verluste. Denn das Unternehmen will noch mehr Daten als ohnehin schon. Und noch mehr … und noch mehr. Kurzum: Wenn die Meta-Perversbrillen und das Display von Muse Charm nicht ohnehin schon gläsern wären, sollen sie ihre Nutzer und die Gesellschaft noch gläserner machen.

Stimmen

  • Meta-Chef Mark Zuckerberg während seiner Keynote am 23. September 2026 zu Muse Charm: „Wir haben das gesamte Muse-Erlebnis, einschließlich der gesamten Echtzeit-Sprach- und Avatar-Technologie, in etwas gepackt, das auf einen Schlüsselanhänger passt und jederzeit für Gespräche zur Verfügung steht. Man tippt einfach hier auf den Fingerabdrucksensor in der Ecke und kann sofort mit dem Sprechen beginnen, ohne das Smartphone entsperren oder eine App öffnen zu müssen. Wenn man also keine Brille trägt, ist das mit Abstand der schnellste Weg, mit dem Muse zu sprechen und zu zeigen, was um einen herum vor sich geht.“
  • Tate Jarrow, Berater für Cybersicherheit, kritisiert die Meta-KI Muse in einem Beitrag auf Substack entschieden: „Verwende Muse nicht. Generell empfehle ich, Meta-Produkte zu meiden, da das Unternehmen eine miserable Bilanz in Bezug auf den Schutz der Privatsphäre und der Daten seiner Nutzer vorzuweisen hat, und ich würde einem von Meta entwickelten KI-Agenten keinen umfassenden Zugriff gewähren. Es kann jedoch schwierig sein, Meta zu vermeiden, da viele Menschen Instagram- oder Facebook-Konten haben, um mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, mit denen sie in Verbindung bleiben möchten. Wenn Sie diese Produkte nutzen, würde ich die KI nicht verwenden und sicherstellen, dass Ihre Datenschutzeinstellungen so streng wie möglich sind.“
  • Patrick Wardle, Mitbegründer der gemeinnützigen Stiftung Objective-See, die sich auf die Sicherheit von Apple-Geräten konzentriert, in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) zu Muse: „Bitte installieren Sie die App nicht – es ist ein Kinderspiel, Muse zur ultimativen Hintertür zu machen. Ja, als KI-Assistent, der dafür entwickelt wurde, Ihren Mac zu verwalten, benötigt Muse umfassenden Zugriff auf Ihr digitales Leben. Doch schwerwiegende 0-Day-Sicherheitslücken können es lokalen Malware-Programmen oder Angreifern ermöglichen, die App unbemerkt zu kapern. (…) Hast du Muse Zugriff auf irgendetwas gewährt? Jetzt hat der (lokale) Angreifer ebenfalls Zugriff darauf: Nachrichten, E-Mails, Finanzen.“

Auf Druck von Mark Zuckerberg: Muse Charm kommt früher als geplant

Eigentlich wollte Meta Muse Charm erst 2027 auf den Markt bringen. Nun ging es deutlich schneller – auf Druck von Mark Zuckerberg. Das kommt nicht nur von ungefähr, sondern passt auch zu einem Konzern, der beim Rennen um KI-Geräte offenbar keine Zeit verlieren will.

Mit Muse Charm wird aus dem Agenten obendrein ein physischer Begleiter, der jederzeit griffbereit und übergriffig ist. Meine Vermutung: Meta will das Teil noch im Dezember auf den Markt bringen – vor dem Weihnachtsgeschäft. Na dann, Merry Christmas!

Indes: Angesichts dessen, was Meta in puncto Datenschutz und Persönlichkeitsrechte immer wieder vorgeworfen wurde, dürfte das kaum das letzte Kapitel bleiben. Das Motto scheint eher zu lauten: einfach mal machen und erst dann schauen, ob und wer sich beschwert. Zumal es bereits binnen weniger Tage Beschwerden über Muse gab.

Klar: Auch Amazon ist kein Unschuldslamm, hat aber zu Recht deutlich gemacht, dass nicht jede Form von KI in einem digitalen Wilden Westen enden muss. Oder: Muse Charm fehlt schlichtweg der Charme! Denn ein Gerät, das theoretisch ständig mithören und seine Umgebung erfassen kann, sollte nicht als niedliches Spielzeug verkauft werden.

Zugegeben: Nutzer können vielleicht noch selbst entscheiden, ob sie eine Kamera oder ein Mikrofon mit sich herumtragen. Ihre Mitmenschen haben dieses vermeintliche Privileg aber nicht. Oder um es mit den Worten von Tate Jarrow zu halten: Nutze kein Muse; und das KI-Tamagotchi erst recht nicht!

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Dateien sicher löschen: Warum es nicht ausreicht, den Papierkorb zu leeren

28. September 2026 um 09:30

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Stellar File Eraser

Wer sensible Dateien löscht, will meistens nur eins: dass sie weg sind. In der Praxis bleiben aber oft verwertbare Datenreste zurück: auf der Festplatte, in Browsern oder als Systemspuren. Stellar File Eraser setzt genau dort an und ermöglicht es, Dateien dauerhaft zu löschen, statt sie lediglich zu entfernen.

Windows und viele Programme verhalten sich beim Löschen pragmatisch: Die Datei ist für Nutzer nicht mehr sichtbar, der Speicherplatz wird als „frei“ markiert. Die Inhalte können jedoch unter Umständen mit Datenrettung Tools wieder auftauchen, solange sie nicht überschrieben wurden. Gerade bei Geräten, die weitergegeben, verkauft oder im Unternehmen neu verteilt werden, wird das schnell zum Risiko.

Stellar File Eraser positioniert sich als Komplettlösung zur Datenlöschung: einzelne Dateien und Ordner löschen, Internet- und Anwendungsspuren entfernen und den ungenutzten Speicherplatz so bereinigen, dass gelöschte Inhalte nicht mehr sinnvoll wiederherstellbar sind.

Was „sicher löschen“ bedeutet und wo die typischen Datenreste entstehen

Beim sicheren Löschen von Dateien reicht es nicht immer aus, sie einfach zu entfernen: Gelöschte Inhalte können unter Umständen wiederhergestellt werden, solange die entsprechenden Speicherbereiche nicht überschrieben wurden.

Zusätzlich entstehen im Alltag Spuren, die nicht wie Dateien wirken, aber sehr aussagekräftig sein können: Browser-Verlauf, Cookies, temporäre Dateien, Autovervollständigungen oder App-Protokolle. Wer Geräte gemeinsam nutzt, im Homeoffice arbeitet oder mit Kundendaten umgeht, sollte diese Artefakte nicht unterschätzen.

Stellar File Eraser im Überblick: Dateien, Spuren und freier Speicherplatz

Stellar bündelt mehrere Löschaufgaben in einem Dateien Löschen Tool. Laut Anbieter lassen sich sensible Daten dauerhaft entfernen, sowohl auf dem PC als auch auf Windows-kompatiblen externen Speichermedien.

Im Kern deckt die Software drei typische Einsatzfelder ab:

  • Dateien & Ordner endgültig löschen (gezielte Auswahl statt Komplettlöschung)
  • Spuren löschen (System-, Anwendungs- und Internetaktivitäten)
  • Freien Speicherplatz bereinigen bzw. überschreiben, um die Wiederherstellung gelöschter Daten zu erschweren

Gerade dieser Punkt ist entscheidend, wenn gelöschte Daten nicht mehr wiederhergestellt werden sollen. Wer Dateien und Ordner dauerhaft löschen möchte, kann sie mit einem geeigneten Tool gezielt entfernen und zusätzlich den freien Speicherplatz überschreiben, um die Wiederherstellung bereits gelöschter Inhalte zu erschweren.

Stellar File Eraser ausprobieren

Spuren entfernen: Browser, Apps, temporäre Dateien: der unterschätzte Teil

Selbst ohne kritische Dateien kann ein System eine Menge preisgeben: Welche Seiten wurden besucht, welche Formulardaten wurden gespeichert, welche temporären Dateien liegen herum? Stellar File Eraser unterstützt hier unter anderem das Löschen von Browserdaten wie Verlauf, Cookies und temporären Dateien sowie von Autovervollständigungsdaten für Formulare und Passwörter.

Hinzu kommen Anwendungsspuren. Viele Programme legen Logfiles, Caches oder lokale Datenbanken an. Das kann harmlos sein oder ein Problem, wenn darüber Chat-Verläufe, Dateinamen, Kontakte oder Nutzungsprofile nachvollziehbar werden. Ein zentrales „Spuren löschen“-Modul spart Zeit gegenüber der manuellen Suche in zahlreichen Ordnern und Einstellungen.

Gezielt statt radikal: Suche, Löschliste, Wiederholbarkeit

Nicht immer geht es um eine komplette „Aufräumaktion“. Häufig sollen bestimmte Dokumente, Ordnerstrukturen oder Dateitypen verschwinden, etwa Scans von Ausweisen, Vertrags-PDFs, alte Backups oder Exportdateien aus Tools. Stellar File Eraser bietet dafür eine Suche nach Dateinamen sowie die Möglichkeit, anhand von Dateiendungen zu finden.

Praktisch ist außerdem das Prinzip einer Löschliste: Wer regelmäßig ähnliche Dateigruppen entfernen muss, kann wiederkehrende Löschjobs strukturieren, statt jedes Mal neu zu klicken. Das ist vor allem in kleinen Teams oder auf Arbeitsrechnern sinnvoll, wenn klare Routinen entstehen sollen.

Zeitplanung: Löschjobs automatisieren (mit Einschränkungen)

Ein realistisches Sicherheitskonzept scheitert oft an der Konsequenz: Daten und Spuren sammeln sich täglich. Stellar File Eraser setzt deshalb auf geplante Aufgaben, mit Optionen wie einmalig, täglich, wöchentlich, monatlich oder beim Systemstart. So können Löschvorgänge in Zeiten laufen, in denen der Rechner ohnehin wenig genutzt wird.

Wichtig: Laut Anbieter ist aktuell keine Planung von zwei unterschiedlichen Uhrzeiten am selben Tag innerhalb einer Aufgabe vorgesehen. Für die meisten Szenarien reicht ein fester Rhythmus trotzdem aus, entscheidend ist, dass überhaupt regelmäßig bereinigt wird.

Kompatibilität & Anforderungen: Für wen passt das Tool?

Stellar File Eraser ist als Desktop-Software ausgelegt. In den technischen Spezifikationen nennt Stellar u. a. folgende Eckdaten: Windows 11, 10, 8.1, 8 (jeweils 64 Bit) sowie Windows Server 2019, 2016 und 2012. Als Mindestanforderung werden 4 GB RAM (8 GB empfohlen) und rund 250 MB Speicher für Installationsdateien angegeben.

Damit richtet sich das Tool sowohl an Privatnutzer, die einen PC vor Verkauf/Weitergabe vorbereiten, als auch an kleine Unternehmen, die Datenhygiene und Datenschutz einfacher operationalisieren wollen, ohne komplexe Prozesse oder separate Spezialtools.

Wann sich Stellar File Eraser besonders lohnt

Die Software ist vor allem dann sinnvoll, wenn nicht nur aufgeräumt, sondern Datenschutz praktisch umgesetzt werden soll. Typische Situationen:

  • Gerät verkaufen oder weitergeben: persönliche Dokumente und Spuren entfernen, ohne sich auf Standard-Löschen zu verlassen
  • Geteilte PCs/Arbeitsplätze: Browser- und App-Spuren regelmäßig bereinigen
  • Umgang mit sensiblen Dateien: Ausweise, Steuerunterlagen, Verträge, Kundendaten
  • Externe Datenträger: USB-Sticks/SD-Karten/Externe Laufwerke, auf denen häufig Dateien wechseln

Wer hingegen nur ab und zu Downloads löscht und kein Risiko durch Wiederherstellbarkeit sieht, kommt oft auch mit Bordmitteln weiter. Sobald jedoch Vertraulichkeit und Compliance eine Rolle spielen, wird „wirklich löschen“ zum eigenen Use Case.

Stellar File Eraser: Der direkte Weg zur dauerhaften Datenlöschung

Stellar File Eraser bündelt diese Funktionen in einem Tool und ermöglicht es, Löschvorgänge gezielt und wiederholbar durchzuführen. Wer Datenschutz nicht nur als Einstellung, sondern als Routine versteht, kann damit Löschprozesse einfacher in den Arbeitsalltag integrieren.

Mehr Details, Funktionen und Download gibt es direkt beim Anbieter: Stellar File Eraser.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Warum reicht das normale Löschen unter Windows nicht aus?

Beim Standard-Löschen ist eine Datei für den Nutzer nicht mehr sichtbar, während der entsprechende Speicherplatz als „frei“ markiert wird. Solange dieser Bereich nicht überschrieben wird, lassen sich die Inhalte mit Datenrettung Tools unter Umständen wiederherstellen. Stellar File Eraser kann Ordner und Daten sicher löschen und freien Speicherplatz gezielt überschreiben, um die Wiederherstellung bereits gelöschter Inhalte zu erschweren.

2. Welche Daten kann ich mit Stellar File Eraser dauerhaft löschen?

Die Software löscht einzelne Dateien und Ordner endgültig. Sie entfernt außerdem System-, Anwendungs- und Internetspuren wie Browserverlauf, Cookies, temporäre Dateien sowie Autovervollständigungsdaten für Formulare und Passwörter. Zusätzlich kann sie freien Speicherplatz bereinigen, damit bereits gelöschte Inhalte nicht wiederhergestellt werden können.

3. Funktioniert Stellar File Eraser auch mit USB-Sticks und externen Festplatten?

Ja. Laut Anbieter lassen sich sensible Daten sowohl auf dem PC als auch auf Windows-kompatiblen externen Speichermedien dauerhaft entfernen, zum Beispiel auf USB-Sticks, SD-Karten und externen Laufwerken.

4. Kann ich Löschvorgänge automatisch planen?

Ja. Löschaufgaben lassen sich einmalig, täglich, wöchentlich, monatlich oder beim Systemstart ausführen. Innerhalb einer Aufgabe ist derzeit allerdings keine Planung zu zwei unterschiedlichen Uhrzeiten am selben Tag möglich.

5. Welche Systemvoraussetzungen hat Stellar File Eraser?

Die Software läuft unter Windows 11, 10, 8.1 und 8 (jeweils 64 Bit) sowie unter Windows Server 2019, 2016 und 2012. Benötigt werden mindestens 4 GB RAM (empfohlen sind 8 GB) und rund 250 MB Speicherplatz für die Installation.

Stellar File Eraser herunterladen

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66 statt 33 Prozent: Forscher wollen Grenze beim Solar-Wirkungsgrad sprengen

28. September 2026 um 05:45

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Wirkungsgrad Solarzellen Solarenergie Energiewende Erneuerbare Energien Photovoltaik

Solarzellen stoßen bisher an eine physikalische Effizienzgrenze. Doch ein neuer theoretischer Ansatz könnte diese deutlich verschieben. Forscher zeigen, wie sogenannte heiße Elektronen künftig besser genutzt und damit deutlich höhere Wirkungsgrade für Solarzellen möglich werden könnten.

Für die Leistungsfähigkeit einer Solaranlage ist der Wirkungsgrad der Solarzellen entscheidend. Denn er gibt an, welcher Anteil der einfallenden Sonnenenergie tatsächlich in elektrische Energie umgewandelt werden kann.

Je höher also dieser Wert ist, desto mehr Strom lässt sich auf derselben Fläche erzeugen. Damit ist der Wirkungsgrad ein wichtiger Faktor hinsichtlich der Kosten und des Flächenbedarfs für den Einsatz auf Dächern oder in Solarparks.

Herkömmliche Solarzellen, die das Sonnenlicht in nur einer Halbleiterschicht umwandeln, stoßen hierbei jedoch an eine physikalische Grenze. Denn nach dem sogenannten Shockley-Queisser-Limit liegt der theoretisch maximal erreichbare Wirkungsgrad für diese Zellen unter üblichen Bedingungen bei rund 33 Prozent.

Forscher der Universität Groningen haben nun jedoch einen Mechanismus untersucht, der helfen könnte, diese Grenze künftig zu überwinden. Mit dieser theoretischen Forschung könnte die Wirkungsgradgrenze in der Photovoltaik langfristig weiter verschoben werden.

Was bedeutet die neue Theorie für den Wirkungsgrad von Solarzellen?

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen sogenannte heiße Elektronen, die nach der Aufnahme besonders energiereicher Lichtteilchen zunächst über überschüssige Energie verfügen. Normalerweise geht diese Energie innerhalb kürzester Zeit als Wärme verloren.

Innerhalb von Pikosekunden (0,000000000001 Sekunden) verflüchtigt sich diese Wärme unter normalen Umständen. „Das bedeutet, dass die Energie verloren geht, noch bevor das heiße Elektron das Material der Solarzelle verlässt“, erklärt Jan Anton Koster, Professor für Physik neuartiger Halbleiter und Bauelemente an der Universität Groningen.

Wie die Forschung nun jedoch zeigt, bleibt diese zusätzliche Energie in bestimmten Zinn-Perowskiten deutlich länger erhalten. Dadurch könnte diese Energie potenziell für die Stromerzeugung nutzbar gemacht werden.

Damit gerät zugleich eine der zentralen Annahmen des Shockley-Queisser-Limits ins Wanken. Denn das Modell geht unter anderem davon aus, dass die überschüssige Energie heißer Elektronen vollständig und sehr schnell in Form von Wärme verloren geht. Gelingt es, einen Teil dieser Energie stattdessen elektrisch nutzbar zu machen, ließe sich diese Verlustquelle verringern und die bisherige Wirkungsgradgrenze prinzipiell überschreiten.

Forscher zweifelten zunächst an der Messung

Ausgangspunkt für die Untersuchungen an der Universität Groningen war ein Experiment der Forscherin Maria Antonietta Loi, Professorin für Photophysik und Optoelektronik. Sie beobachtete in einem Experiment, dass heiße Elektronen ihre überschüssige Energie in einem Zinn-Perowskit nicht – wie sonst üblich – innerhalb weniger Pikosekunden verloren.

Stattdessen verlagerte sich der Abkühlungsprozess bis in den Nanosekundenbereich und dauerte damit etwa 1.000-mal länger. „Die Messungen waren eindeutig, aber wir verstanden die zugrundeliegende Physik nicht“, erklärt Lois Kollege Koster.

Um die Beobachtung zu erklären, untersuchten Koster und sein Doktorand Tim Faber den Energieverlust mithilfe von Simulationen. Dabei zeigten sich zwei Effekte.

Zum einen kann die beim Abkühlen entstehende Wärme von den Elektronen teilweise wieder aufgenommen werden. Dieses Phänomen ist als „Hot Phonon Bottleneck“-Effekt bekannt, reiche allerdings allein nicht aus, um die extrem langen Abkühlzeiten zu erklären.

Erst als die Forscher zusätzlich den sogenannten Burstein-Moss-Effekt berücksichtigten, stimmten die Simulationen mit den Messungen überein. „Als wir auch diesen Prozess in die Simulation integrierten, stellten wir fest, dass der Energieverlust nun im Nanosekundenbereich lag – genau wie in den Experimenten von Maria Loi beobachtet“, fasst Koster zusammen.

Der Burstein-Moss-Effekt sagt aus, dass Elektronen bestimmte niedrigere Energiezustände nicht einnehmen können, wenn diese bereits besetzt sind. Dadurch werden die heißen Elektronen daran gehindert, ihre überschüssige Energie schnell abzugeben und ihr Abkühlungsprozess verlangsamt sich deutlich.

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Received yesterday — 27. September 2026BASIC thinking

Licht statt Skalpell: Neuer Barcode enttarnt Zombie-Zellen im Körper

27. September 2026 um 05:45

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Licht-Barcode

Gealterte Zellen richten im menschlichen Körper nach und nach Schäden an. Bislang war es in der Medizin aber kompliziert, diese sogenannten Zombie-Zellen zu identifizieren, ohne sie dabei komplett zu zerstören. Ein internationales Forscherteam hat kürzlich einen Licht-Barcode entwickelt, der diese Zellen schadlos sichtbar macht.

Ein Forscherteam des Massachusetts Institute of Technology (MIT), des Massachusetts General Hospital, der Harvard Medical School, des Broad Institute und des Ragon Institute stellte kürzlich eine neue Messmethode vor. Die dahinter stehende Studie zeigt, wie das Aufspüren von seneszenten Zellen (umgangssprachlich auch Zombie-Zellen genannt) gelingen kann.

Solche Zellen teilen sich wegen Erbgutschäden nicht mehr, verbleiben aber im Organismus und können zu entzündlichen Erkrankungen beitragen. Das Problem dabei ist, dass bisher angewandte Tests die untersuchten Proben bei der Messung vollständig zerstörten.

Hier setzt die neue Messmethode an. Das Team kombiniert die sogenannte Raman-Mikroskopie (ein Verfahren zur Messung von Lichtstreuung im sichtbaren und infraroten Bereich) mit räumlicher RNA-Sequenzierung. Das Ergebnis ist ein biochemischer Fingerabdruck. Dieser funktioniert ähnlich wie ein Barcode an der Supermarktkasse. Denn das Signal verrät alle möglichen Details zu einer Zelle, ohne die Struktur zu schädigen.

Gewebespezifische Signale und rätselhafte Fettspeicher

Bei Versuchen mit Haut- und Lungengewebe von Mäusen (zwei und 26 Monate) traten deutliche Unterschiede hervor. In alten Hautzellen veränderten sich vor allem die Abläufe zur Muskelkontraktion und zum Umbau von Kollagen. Im Lungengewebe älterer Tiere nahm hingegen die Aktivität von Entzündungs- und Immungene stark zu. Eine Entdeckung überraschte dabei die Wissenschaftler. In den gealterten Zellen sammelten sich massenhaft Lipide (Fette) an.

Welche genauen physiologischen Folgen der Anstieg der Fettsynthese hat, ist wissenschaftlich allerdings noch ungeklärt. Klar ist nur, dass Seneszenz zwei Seiten hat. Einerseits fördern die veränderten Stoffwechselprozesse Alterungsleiden wie Arthrose, Typ-2-Diabetes, Muskelschwäche und Krebs. Denn das alternde Immunsystem kann Zombie-Zellen immer schwerer abbauen, sie können also dauerhaft Schaden anrichten. Andererseits spielt der Prozess eine wichtige Rolle bei der Wundheilung und der Entwicklung von Embryos.

Licht-Barcode bisher nicht vollständig einsetzbar

Laut den Ergebnissen könnte ein Ziel der Forschung sein, Schondiagnose im lebenden Organismus zu ermöglichen. Wenn Endoskope künftig krankes Gewebe direkt vor Ort untersuchen, könnten sich Alterskrankheiten viel früher erkennen und gezielt behandeln lassen. Das Team strebt also an, die Experimente bald auf menschlichem Gewebe fortzusetzen.

Doch der Transfer in die Praxis könnte noch etwas auf sich warten lassen. Denn derzeit benötigt die Apparatur noch bis zu 30 Stunden, um eine Gewebeprobe von gerade einmal einem Quadratmillimeter Größe komplett zu durchleuchten. Für Routineuntersuchungen am Menschen ist das zu langsam. Das Forscherteam arbeitet daher bereits an einer schnelleren Variante des Systems, um auch größere Gewebeflächen in akzeptabler Zeit zu scannen.

Der zerstörungsfreie Licht-Barcode bietet damit erstmals die Chance, die Dynamik der Zellalterung ohne Verluste zu erforschen. Ob der Sprung aus dem Labor in die Praxis gelingt, hängt nun vor allem von den Ergebnissen der nächsten Studien und der Weiterentwicklung der Technologie ab.

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63 Prozent Wertverlust: Diese Autos sind nach 5 Jahren kaum noch etwas wert

26. September 2026 um 19:31

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Ein vollelektrischer Nissan Leaf in Türkis aus dem Jahr 2025.

Autos sollten nicht als Investition angesehen werden. Es gibt Neuwagen, die nach fünf Jahren nicht einmal mehr die Hälfte ihres Preises wert sind. Vor allem Elektroautos und Luxuskarossen kommen auf dem Gebrauchtmarkt nicht annähernd an ihre Listenpreise heran.

Beim Kauf eines Neuwagens wird meistens vor allem auf den Anschaffungspreis geschaut. In zweiter Instanz werden auch Aspekte wie der Verbrauch, die Versicherung und die Wartung einkalkuliert. Doch der größte Kostenfaktor wird meistens erst sichtbar, wenn man den Wagen verkaufen möchte: der Wertverlust. Wie groß dieser ist, hängt allerdings maßgeblich vom jeweiligen Modell ab.

Diese Autos haben einen hohen Wertverlust

Unser Ranking bezieht sich auf Daten des US-Portals iSeeCars, das sich fast eine Million Gebrauchtwagen im Alter von fünf Jahren angesehen und deren Neupreis mit dem aktuellen Wert verglichen hat. Es werden also der offizielle Listenpreis und der durchschnittliche Preis auf dem Gebrauchtmarkt nebeneinander gelegt. Die Daten stammen aus den USA, doch diese sind durchaus auch für den Automarkt in Deutschland interessant.

Wenig überraschend befinden sich viele Elektroautos unter den Verlierern. Dafür gibt es zwei Gründe, die auf der Hand liegen: Batterien verlieren schnell an Laufleistung und sind eines der wertvollsten Bauteile, und die Technik schreitet so schnell voran, dass Modelle in Sachen Reichweite und Laden schnell veralten. Das Tesla Model Y, der Audi Q5 Hybrid und der Audi A8 L entkommen gerade so der Flop Ten.

Die beiden wertstabilsten Autos kommen übrigens aus Deutschland: Der Porsche 718 Cayman verliert nach fünf Jahren nur 9,6 Prozent von seinem Neuwert, und beim Porsche 911 sind es auch nur 11,1 Prozent. Sportwagen können ihren Wert überraschend stabil halten. Welche Autos hingegen unter einem extremen Wertverlust leiden, verraten wir in der folgenden Galerie mit den zehn Verlierern der Studie.

Platz 10: Infiniti QX60

Alle Wagen in der Top Ten der Verlierer müssen einen Wertverfall von mehr als der Hälfte ihres Neupreises hinnehmen – zumindest im Schnitt. Beim Infiniti QX60 sind es konkret 58,3 Prozent oder 30.099 US-Dollar.

Infiniti QX60 Wertverlust
Bild: Infiniti

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PITAKA Cases für Samsung Galaxy Z Fold8 & Z Flip8: Ultradünner Schutz, modular gedacht

26. September 2026 um 09:30

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PITAKA Z Fold8 & Z Flip8 Cases 1

Foldables sind im Alltag genial, aber sie stellen Zubehör vor neue Herausforderungen: Hinge, Rahmen, Kamera-Buckel und trotzdem soll das Gerät schlank bleiben. PITAKA bringt für das kommende Samsung Galaxy Z Fold8 (inklusive Fold8 Ultra) und Z Flip8 eine neue Case-Generation, die genau dieses Spannungsfeld adressiert: Aramidfaser, ultradünnes Design und ein modulares Schutzsystem. Beim Fold8 kommt zusätzlich ein hardwarebasierter Shortcut ins Spiel: der Aaron Button.

Die neue PITAKA Case Collection für Samsungs Foldables setzt auf das, was viele an der Marke mögen: Aramidfaser (mit PITAKAs „floating-weave“-Optik) und eine Konstruktion, die sich nicht wie ein Panzer anfühlt, sondern wie ein „naked-phone“-Upgrade. Für Foldables ist das entscheidend. Jedes zusätzliche Gramm und jeder Millimeter verändern Handling und Balance spürbar, vor allem beim Aufklappen und im One-Hand-Betrieb.

Spannend ist vor allem der Systemgedanke beim Z Fold8: PITAKA führt erstmals eine modulare Front-und-Rückseite-Lösung ein. Frontcase und Backcase lassen sich getrennt kaufen oder kombinieren – inklusive Frontframe mit Glas-Schutz. Das ermöglicht es, Schutz und Gefühl am Gerät stärker nach dem eigenen Alltag zu konfigurieren (Minimalismus vs. Rundumschutz), statt sich für „ganz oder gar nicht“ entscheiden zu müssen.

PITAKA Z Fold8 & Z Flip8 Cases 1

Wer direkt zur passenden Kollektion will: Für das Z Fold8 Ultra hat PITAKA eine eigene Übersichtsseite, ebenso für das Z Fold8 und das Z Flip8. Je nach Modell lohnt es sich, dort die Varianten (mit/ohne Hinge, als Set, als Einzelteile) zu vergleichen.

PITAKA Z Fold8 & Z Flip8 Cases entdecken

Warum Foldables besondere Cases brauchen

Ein Foldable ist nicht nur ein Smartphone mit Falte. Konstruktiv kommen mehrere Faktoren zusammen, die den Case-Markt anspruchsvoller machen: bewegliche Scharniere, unterschiedliche Belastungspunkte beim Öffnen/Schließen und das Bedürfnis, den Formfaktor nicht zu zerstören. Ein Case, das beim klassischen Smartphone noch als schlank gilt, kann beim Foldable schnell klobig wirken.

PITAKA zielt deshalb auf eine Kombination aus leichter Materialbasis und funktionalem Aufbau. Aramidfaser ist bekannt für ein gutes Verhältnis aus Gewicht und Stabilität und in Case-Designs beliebt, wenn es um „Schutz ohne Bulk“ geht. Im Alltag bedeutet das: weniger Masse in der Hand, weniger „Kante“ in der Hosentasche und eine Haptik, die sich nicht nach Gummi-Block anfühlt.

  • Handling bleibt im Fokus: ultradünn statt überdimensioniert
  • Schutz an den kritischen Stellen: Kamera- und Rahmenbereiche im Blick
  • Foldable-Logik: Lösungen, die Scharnier/Front/Back separat denken können

Modular beim Z Fold8: Frontframe + Glas und Backcase kombinieren

Die Kernidee der Fold8/Fold8-Ultra-Serie: Frontcase und Backcase sind modular. Konkret besteht das Frontcase aus einem Aramidfaser-Frontframe plus gehärtetem Glas als Screen-Protector. Das Backcase gibt es in zwei Ausprägungen: als Non-Hinge-Version (reines Aramidfaser-Backcase) oder als Hinge-Version mit zusätzlicher Scharnierkonstruktion.

Der Vorteil dieser Aufteilung liegt auf der Hand: Wer sein Foldable meist vorsichtig nutzt und das schlanke Gefühl priorisiert, kann sich eher zur minimalistischeren Kombination bewegen. Wer häufiger unterwegs ist oder schlicht mehr mechanische Sicherheit am Scharnier möchte, nimmt die Hinge-Variante, ohne zwingend bei der Front in die maximale Schutzstufe gehen zu müssen.

Fold8-Varianten bei PITAKA ansehen

Hinge-Version mit Aaron Button: Case als „Smart-Interaction“-Zubehör

Das auffälligste Feature der Fold8-Hinge-Version ist der integrierte Aaron Button: ein physischer Button im Case, der als anpassbarer Shortcut fungiert und über die PITAKA-App verwaltet wird. Die Idee dahinter ist weniger Gimmick, sondern ein zusätzlicher Interaktionspunkt am Gerät, vergleichbar mit frei belegbaren Hardware-Buttons, die viele Nutzer seit Jahren vermissen.

Laut Briefing soll der Aaron Button One-Tap-Zugriffe ermöglichen (Apps starten, Aktionen auslösen oder Smart-Devices steuern), komplett anpassbar sein und ohne komplizierte System-Konfiguration auskommen, die Verwaltung erfolgt zentral in der PITAKA-App. Damit wird das Case nicht nur zur Schutzhülle, sondern zu einem kleinen Hardware-Interface, das wiederkehrende Handgriffe abkürzt.

  • Schneller Zugriff: definierte Aktionen statt Suche in Menüs
  • Personalisierung: Funktion an eigene Routinen anpassen
  • Case bleibt schlank: Zusatzfunktion ohne „Klumpen“-Gefühl als Ziel

Z Flip8: Aramidfaser, naked-phone feel und Kamera-Schutz

Beim Galaxy Z Flip8 setzt PITAKA auf ein Standalone-Backcase aus Aramidfaser, ebenfalls mit Fokus auf ultradünnes Design. Gerade beim Flip-Format ist das relevant: Das Gerät lebt davon, kompakt zu sein. Ein dickes Case nimmt dem Konzept einen Teil seines Vorteils.

Zusätzlich nennt PITAKA ein Upgrade beim Kamera-Schutz: eine angehobene Schutzkonstruktion rund um die Kamera, damit Linsen und Ring weniger direkt aufliegen, wenn das Gerät auf dem Tisch liegt. Das ist einer dieser kleinen Punkte, die im Alltag oft entscheidender sind als Laborwerte.

Wer das Z Flip8 nutzt und vor allem Wert auf eine leichte, hochwertige Haptik legt, sollte sich daher vor allem die Flip8-Kollektion ansehen. Dort sind Farben/Patterns je nach Geschmack wählbar (im Briefing werden u. a. Black-Grey, Sunset, Moonrise und California Dream 01 genannt).

Welche Variante passt zu welchem Alltag?

Die Frage „Welches Case ist das richtige?“ ist bei Foldables noch stärker vom Nutzungsstil abhängig. PITAKAs modulare Struktur hilft dabei, nicht alles über einen Kamm zu scheren. Als einfache Orientierung:

  • Du willst maximal schlank: Non-Hinge-Backcase (Fold8/Fold8 Ultra) oder Flip8-Backcase
  • Du willst Scharnier-Fokus: Hinge-Version (Fold8/Fold8 Ultra) – besonders interessant durch Aaron Button
  • Du willst Front + Back konsistent: Frontframe + Glas mit passendem Backcase als Set

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10.000 gebrauchte Akkus getestet: Jedes 85. E-Auto hat ein Akku-Problem

25. September 2026 um 16:02

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gebrauchte E-Auto Elektroauto Akku Batterie Problem Ungleichgewicht

Ein hoher Gesundheitszustand im Diagnosebericht eines Elektrofahrzeugs garantiert nicht, dass alle Akku-Zellen im Hintergrund einwandfrei arbeiten. Gebrauchte E-Autos zeigen in Prüfberichten zwar oft gute Werte von über 95 Prozent, doch hinter Gesamtkapazitäten verbergen sich manchmal gefährliche Dysbalancen einzelner Zellen. Schon kleine Abweichungen können die Leistung deutlich reduzieren und zu teuren Folgeschäden führen. Eine neue Untersuchung deckt nun auf, worauf Käufer und Händler achten müssen.

Wer ein gebrauchtes Elektroauto kauft, hat oft ein Auge auf den Gesundheitszustand der Batterie. Ein Forscherteam der britischen Diagnostikfirma Generational veröffentlichte kürzlich eine Analyse von rund 10.000 Batterietests bei gebrauchten Stromern. Die Daten zeigen, dass der sogenannte State of Health gebrauchter E-Autos zwar bei 95,15 Prozent liegt, doch dass sich hinter diesen Werten gelegentlich ein unentdecktes Problem verbergen kann.

Denn der Gesamtwert im Prüfbericht fasst standardmäßig nur die Gesamtkapazität des Stromspeichers zusammen. Er verrät nicht, ob einzelne Zellen im Inneren fehlerhaft arbeiten. Das ist wichtig, denn ein Akku funktioniert wie eine Kette: Das schwächste Glied bestimmt die Stärke der Konstruktion. So auch bei den Batteriezellen. Denn das Laden stoppt, wenn die erste Zelle voll ist, während das Entladen endet, wenn die erste Zelle leer ist. Doch ist diese erste Zelle die Schwächste, dann beendet das System den Lade- oder Entladevorgang, selbst wenn Hunderte andere Zellen noch Kapazität bieten.

Gebrauchte Elektroautos: Wenn einzelne Zellen entscheidend sind

Bei der Mehrheit der geprüften Elektroautos arbeitet die Technik zuverlässig. Der mediane Spannungsunterschied zwischen der stärksten und der schwächsten Zelle liegt bei typischen Gebrauchtwagen gerade einmal bei acht Millivolt. Trotzdem zeigte sich bei einem von 85 Fahrzeugen (1,2 Prozent in der Stichprobe), dass eine versteckte Abweichung von über 50 Millivolt vorliegt. Das bedeutet, dass hier ein Defekt droht, der schnellstmöglich behoben werden sollte.

Bei einem von 200 Fahrzeugen kann es laut Untersuchung zudem gefährlich werden. Rund 0,5 Prozent der untersuchten Fahrzeuge weisen eine schwere Spannungsabweichung von mehr als 100 Millivolt auf. Das fällt im Fahrbetrieb häufig nicht auf, da keine Warnlampe aufleuchtet oder kein Fehler sichtbar ist. Trotzdem steigt das Risiko von Defekten deutlich an. Oliver Phillpott von Generational sagt zu diesem Kernproblem:

Die Berichterstattung über den Gesundheitszustand ist für gebrauchte Elektrofahrzeuge unerlässlich, aber sie erzählt nicht die ganze Geschichte des Batteriezustands. Sie misst die Kapazität, nicht zwangsläufig, ob die Zellen im Inneren des Pakets korrekt funktionieren.

Echte Transparenz schützt vor teuren Fehlkäufen

Bleibt eine solche Abweichung auch nach einem gezielten Angleichungsversuch (Rebalancing) bestehen, kann es zu Problemen kommen. Denn dann können die unentdeckten Zellfehler schnell zu schrumpfenden Reichweiten, ungenauen Anzeigen im Display und gestörten Ladevorgängen führen. Da die Batterie über 40 Prozent der gesamten Anschaffungskosten eines Elektroautos ausmacht, droht Käufern sowie Händlern im Ernstfall ein nicht unerheblicher Schaden.

Doch die Erkenntnisse bieten auch eine Chance. Denn eine detaillierte Zell-Diagnostik könnte echte Verlässlichkeit schaffen und vor Fehlinvestitionen schützen. Durch die frühzeitige Erkennung ist etwa ein geführtes Ausgleichen der Zellspannung im Ruhezustand möglich. Das könnte einen teuren Modultausch vermeiden. Verifizierte Zustandsdaten werden so wichtiger denn je.

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Podcast: KI außer Kontrolle? Wie der Hacker-Hype die Welt verrückt macht

25. September 2026 um 09:34

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KI Hacker-Hype Künstliche Intelligenz KI Pause

In unserem Audio-Podcast HYPE & HALTUNG nehmen wir dich immer am letzten Freitag des Monats mit hinter die Kulissen der KI-Welt. In dieser Ausgabe diskutieren wir über den Hacker-Hype rund um Künstliche Intelligenz, die Forderungen nach einer KI-Pause, politische Regulierung und mediales Versagen. 

zu Spotify zu Apple Podcasts

Der Sommer 2026 hatte es in sich: KI-Agenten brachen aus Testumgebungen aus, hackten sich ins freie Internet und verschafften sich Zugang zu fremden Systemen. Anthropic, OpenAI, Meta, Google und chinesische Anbieter räumten allesamt Sicherheitsvorfälle ein – und zwar unmittelbar nacheinander. Zufall? Wohl kaum!

Fabian Peters und André Gabriel nehmen den großen KI-Hacker-Hype auseinander und fragen: Wie gefährlich ist KI wirklich? Und: Wer dreht hier eigentlich durch?

In dieser Folge von HYPE & HALTUNG geht es um den medialen Überhype rund um KI-Sicherheitsvorfälle, die skurrile Einigkeit von Erzfeinden wie Elon Musk und Sam Altman bei der Forderung nach einer KI-Pause, den geopolitischen Dreikampf zwischen der EU, den USA und China – und darum, warum nicht die KI außer Kontrolle ist, sondern wir Menschen ihr zu wenig Kontrolle entgegensetzen.

Außerdem: politische Regulierung und warum Donald Trumps Aussage, man brauche nur „einen starken und smarten Präsidenten mit hohem IQ” zur KI-Kontrolle, mehr über Trump als über KI aussagt.

HYPE & HALTUNG ist dein monatlicher KI-Talk. Immer am letzten Freitag des Monats nehmen wir dich an der Schnittstelle zwischen Hype und Haltung mit hinter die Kulissen der KI-Welt. HYPE & HALTUNG gibt’s überall, wo es Podcasts gibt – natürlich auch bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, YouTube, RTL+ und Deezer.

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Elektro-SUVs als Familienfahrzeug der Zukunft: Komfort, Flexibilität und Alltagstauglichkeit

25. September 2026 um 09:30

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Elektro-SUVs

Die Anforderungen an ein modernes Familienfahrzeug sind heute vielfältiger denn je. Es muss ausreichend Raum für Kinder, Gepäck, Einkäufe und Freizeitaktivitäten bieten, gleichzeitig auf langen Strecken hohen Komfort gewährleisten und im täglichen Einsatz zuverlässig sowie praktisch bleiben. Neben klassischen Antrieben rücken deshalb Elektro-SUVs zunehmend in den Mittelpunkt, da sie die Vorteile eines geräumigen Familienfahrzeugs mit den Möglichkeiten moderner Elektromobilität verbinden.

Fortschritte bei Batterietechnologie, Reichweite, Ladegeschwindigkeit und intelligenten Innenraumkonzepten haben viele frühere Herausforderungen reduziert. Dadurch entwickeln sich elektrische SUVs immer stärker zu einer zukunftsfähigen Alternative für Familien, die ein vielseitiges Fahrzeug für Alltag, Freizeit und längere Reisen suchen.

Reichweite und Laden: Elektro-SUVs werden langstreckentauglich

Elektroautos wurden lange vor allem mit kurzen Stadtfahrten verbunden. Begrenzte Reichweiten und eine weniger ausgebaute Ladeinfrastruktur führten dazu, dass viele Fahrer längere Reisen kritisch betrachteten. Dieses Bild hat sich jedoch inzwischen deutlich verändert. Moderne Elektro-SUVs ermöglichen heute nicht nur alltägliche Fahrten wie Schulwege und Pendelstrecken, sondern auch längere Familienreisen.

Der smart #5 erreicht beispielsweise je nach Variante bis zu 590 Kilometer Reichweite nach WLTP. Zwar beeinflussen Faktoren wie Wetter, Geschwindigkeit, Verkehr und Fahrstil die tatsächliche Reichweite, dennoch bieten aktuelle Modelle deutlich mehr Flexibilität und Planungssicherheit.

Auch das Laden lässt sich inzwischen gut in den Alltag integrieren. Öffentliche Ladepunkte stehen an zahlreichen Autobahnen, Parkplätzen, Einkaufsstandorten und in Städten zur Verfügung. Der smart #5 kann dank 100-kWh-Batterie und einer Gleichstrom-Ladeleistung von bis zu 400 kW unter geeigneten Bedingungen in rund 18 Minuten von zehn auf 80 Prozent geladen werden. Auf längeren Fahrten kann die Ladepause sinnvoll mit einer Erholungspause verbunden werden. Wer zu Hause lädt, startet zudem jeden Morgen mit ausreichend Reichweite für die täglichen Wege.

Elektro-SUVs für Familien: Viel Platz und durchdachte Lösungen

Die wahre Familientauglichkeit eines Fahrzeugs zeigt sich besonders im täglichen Umgang mit Gepäck und Stauraum. Einkaufstaschen, Sportausrüstung, Kinderzubehör, Reisegepäck und Freizeitutensilien stellen hohe Anforderungen an die Flexibilität des Innenraums. Elektro-SUVs können hier mit großzügig dimensionierten Kofferräumen und der Möglichkeit überzeugen, den Stauraum durch das Umklappen der Rücksitze flexibel zu erweitern.

Damit steht ausreichend Platz für den Wocheneinkauf, Familienausflüge oder längere Urlaubsreisen zur Verfügung. Die elektrische Antriebstechnik geht somit nicht zulasten der Alltagstauglichkeit, sondern lässt sich mit intelligenten Raumkonzepten und familiengerechter Funktionalität verbinden.

Neben dem verfügbaren Stauraum spielt auch die Gestaltung des Innenraums eine entscheidende Rolle. Familien verbringen auf längeren Fahrten oft mehrere Stunden gemeinsam im Fahrzeug, weshalb Komfort und praktische Ausstattung besonders wichtig sind. Mehrere USB-Anschlüsse im vorderen und hinteren Bereich ermöglichen es, Smartphones, Tablets oder mobile Spielekonsolen während der Fahrt zuverlässig zu laden.

Komfortable Sitzlösungen, flexible Ablagemöglichkeiten und durchdachte Details tragen dazu bei, dass sich alle Passagiere wohlfühlen. Gerade im Familienalltag sind es diese praktischen Funktionen, die aus einem Fahrzeug eine langfristig überzeugende Mobilitätslösung machen.

Alltag mit einem Elektro-SUV: Einfach integrierte Elektromobilität

Der Wechsel zu einem Elektro-SUV verändert den täglichen Ablauf meist weniger, als viele Fahrer zunächst erwarten. Moderne Fahrzeuge machen Reichweite und Energieverbrauch transparent und informieren ähnlich wie eine klassische Tankanzeige darüber, wann ein Ladevorgang sinnvoll wird. Besonders das Laden zu Hause lässt sich unkompliziert in bestehende Routinen integrieren: Das Fahrzeug wird beispielsweise über Nacht geladen und steht am nächsten Morgen wieder mit ausreichender Reichweite bereit. Für typische Familienfahrten wie Schulwege, Einkäufe, Arbeitswege oder Freizeitaktivitäten bedeutet der Umstieg daher häufig keine Einschränkung der Mobilität. Entscheidend ist vielmehr, die Reichweite und die verfügbaren Lademöglichkeiten passend zum eigenen Alltag zu nutzen.

Auch bei den laufenden Betriebskosten können Elektrofahrzeuge Vorteile bieten, wobei diese stark vom individuellen Fahrprofil, Stromtarif und Ladeverhalten abhängen. Das Laden zu Hause kann gegenüber regelmäßigen Kraftstoffkosten wirtschaftliche Vorteile bieten, während der elektrische Antrieb durch seine geringere Anzahl beweglicher Komponenten weniger wartungsintensive Bauteile besitzt. Gleichzeitig sollte berücksichtigt werden, dass öffentliches Schnellladen andere Kosten verursachen kann. Für Familien zählt deshalb nicht allein die technische Leistungsfähigkeit eines Elektro-SUVs, sondern vor allem, wie gut Reichweite, Lademöglichkeiten, Platzangebot und Nutzungskonzept mit den persönlichen Anforderungen im Alltag harmonieren.

Fazit: Elektro-SUVs entwickeln sich zur modernen Familienlösung

Moderne Elektro-SUVs vereinen zunehmend jene Eigenschaften, die Familien heute von einem Fahrzeug erwarten: großzügigen Raum, hohen Komfort, alltagstaugliche Reichweiten und flexible Einsatzmöglichkeiten. Fortschritte bei Batterietechnologie, Ladegeschwindigkeit und Infrastruktur haben viele frühere Herausforderungen deutlich reduziert und machen elektrische SUVs zu einer ernsthaften Alternative für den Familienalltag.

Modelle wie der smart #5 verdeutlichen, dass Elektrofahrzeuge längst nicht mehr nur für kurze Strecken geeignet sind, sondern auch längere Reisen komfortabel ermöglichen können. Für Familien, die ein vielseitiges Fahrzeug für tägliche Wege, Freizeit und Urlaub suchen, bieten Elektro-SUVs damit eine zukunftsorientierte Kombination aus Praktikabilität, Komfort und moderner Mobilität – vorausgesetzt, Reichweite und Lademöglichkeiten passen zu den individuellen Anforderungen.

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Nenn mir eine Zahl: Warum KI so oft bei der 17 landet – ein Selbstversuch

25. September 2026 um 05:45

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ChatGPT Zahl 17 KI nenn mir einen Zahl zwischen 1 und 30 Künstliche Intelligenz

Fragt man KI-Modelle wie ChatGPT und Co. nach einer Zahl zwischen eins und 30, lautet die Antwort fast immer 17. Diese Aussage kursiert jedenfalls im Internet. Wir haben in der Redaktion den Test gemacht und nach möglichen Erklärungen gesucht.

„Nenn mir eine Zahl zwischen eins und 30“: Füttert man große Sprachmodelle mit dieser Aufforderung, lautet die Antwort fast immer „17“. Das jedenfalls behauptete Vitali Mursin, Head of Performance Marketing bei Creatorplace, in einem LinkedIn-Post im Sommer 2025.

Daraufhin entbrannte in der Kommentarspalte eine teils hitzige Diskussion, die sich nicht nur um die Stimmigkeit der Aussage drehte, sondern auch die Rolle und Bedeutung von KI-Modellen in unserer Gesellschaft erörterte. Auch wir wollen mitreden.

Der Test: Warum KI immer dieselbe Zahl nennt

Ein ähnliches Muster beschrieben auch das KI-Beratungsunternehmen Confias und das Schweizer Nachrichtenportal Blick, allerdings im Zahlenbereich der 50: Dort landen die gängigen Chatbots auffällig oft bei der Zahl 27.

Um eigene Daten zu erheben, haben wir in der BASIC thinking-Redaktion kurzerhand den Selbsttest gemacht. Wir baten alle unsere Redakteure: „Nenn mir eine Zahl zwischen eins und 30.“ Und siehe da: Im Chat trudelte eine 17 nach der anderen ein (insgesamt zehn).

Dafür nutzten unsere Autoren verschiedene KI-Modelle von ChatGPT in der kostenlosen Version über Claude bis hin zu Gemini for Business. „Sagen tatsächlich alle 17, die Schafe“, so der Kommentar von Kollege Jonathan Harsch. Auch Claude lieferte dieselbe Zahl.

So landet KI immer bei der Zahl 17

So verschwörerisch das Ergebnis auch wirken mag, die Erklärung ist relativ unspektakulär. Sprachmodelle berechnen bei jeder Antwort, welche Fortsetzung statistisch gesehen am plausibelsten ist. Gleichzeitig behandeln sie Zahlen wie Vokabeln.

Ihr Wissen bezieht die KI aus riesigen Mengen menschlicher Texte. Wie Confias in seinem Blogpost beschreibt, sind Menschen dabei nicht sehr kreativ: „Zahlreiche psychologische Studien zeigen, dass Menschen bestimmte Zahlen – insbesondere ungerade Zahlen zwischen 20 und 30 – als besonders „zufällig“ empfinden. In Foren, Quizshows und Spielen wird die 27 häufig genannt, wenn es darum geht, eine willkürliche Zahl auszuwählen.“

Zu einem ähnlichen Schluss kommt eine Studie auf dem Preprint-Server arXiv vom Februar 2025. Demnach neigen Menschen, die spontan eine Zahl nennen sollen, zur Sieben und meiden runde Zehnerzahlen. Sie wirken zu glatt, um zufällig zu sein. Sowohl die Zahl 17 als auch die 27 passen zu dieser Logik.

Dieselbe Untersuchung hat das Muster bei mehreren Sprachmodellen gemessen. Im Bereich eins bis zehn war die Sieben bei fast allen Modellen der klare Favorit. Im Bereich bis 100 tauchten immer wieder 37, 42, 47 und 73 auf. Selbst die sogenannte Temperature, eine Einstellung, die Antworten abwechslungsreicher machen soll, änderte daran wenig.

Glückskeks oder Statistik: die Debatte auf LinkedIn

Dass das Thema einen Nerv trifft, zeigte sich unter Mursins LinkedIn-Beitrag. Dort sammelten sich mehr als 50 Kommentare, die unterschiedliche Perspektiven auf das Ergebnis der KI widerspiegeln. Eine Auswahl:

  • „Die analytischen und reproduktiven Fähigkeiten der KI sind enorm, aber sie sind eben nicht kreativ. Bin zuweilen echt froh, daß mein Beruf sich um die Beziehungen zwischen Menschen dreht…“
  • „Bitte hör auf, KI wie einen Glückskeks zu behandeln.“
  • „Wer nur fragt wie ein Horoskop, darf sich über Wahrscheinlichkeiten dann nicht wundern. KI ist alles andere als „dumm“, man muss nur wissen wie es funktioniert. Da wären wir dann wieder beim Thema „Menschliche Intelligenz“.“

Das eigentliche Problem liegt häufig schon in der Formulierung des Prompts. Denn wer KI sinnvoll nutzen möchte, muss detailliert prompten. Ohne klaren Kontext bekommt man die statistische Mitte als Antwort.

Im Selbsttest: Kommen mit Rolle andere Zahlen?

In diesem Zusammenhang gibt es ein Zauberwort: Rollen vergeben. In den Kommentaren zum LinkedIn-Beitrag berichtet eine Userin, dass sie mit der Vorgabe von verschiedenen Rollen jedes Mal eine andere Zahl bekommen hat.

Auch ich habe das ausprobiert und den Modellen verschiedene Rollen, Geschlechter, Alter und Herkunftsländer gegeben:

  • Du bist Mathematiker. Nenn mir eine Zahl zwischen eins und 30.
  • Du bist Mathematikerin. Nenn mir eine Zahl zwischen eins und 30.
  • Du bist Biologe. Nenn mir eine Zahl zwischen eins und 30.
  • Du bist ein neunjähriges Kind. Nenn mir eine Zahl zwischen eins und 30.
  • Du bist eine 28-jährige Fotografin aus Deutschland. Nenn mir eine Zahl zwischen eins und 30.
  • Du bist ein 50-jähriger Fotograf aus Ghana. Nenn mir eine Zahl zwischen eins und 30.

Im ersten Anlauf habe ich alle Rollen nacheinander im selben Chat abgefragt. Die Ergebnisse waren erstaunlich bunt. Für einen sauberen Test habe ich jede Rolle noch einmal einzeln in einem frischen Chat ohne Verlauf abgefragt.

Die Stichproben ergaben ein gemischtes Bild. Als Mathematiker nannte Claude beispielsweise die 28, Gemini die 17. Den Tausch zur Mathematikerin ignorierten beide Modelle und blieben bei ihrer Zahl. Als Biologe wählte Claude die 23, Gemini die 16.

Ein neunjähriges Kind würde laut Claude die Zahl sieben wählen, bei Gemini die 27. Bei der 28-jährigen Fotografin aus Deutschland landeten beide Modelle wieder bei der 17. Für den 50-jährigen Fotografen aus Ghana nannte Claude ebenfalls die 17, Gemini entschied sich jedoch für die 27.

Zufällige Zahl mit KI: Was die Rollen verraten

Spannender als diese Ergebnisse sind fast die Begründungen, die beide Sprachmodelle ungefragt mitlieferten. In den Fachrollen begründeten die KI-Systeme ihre Entscheidungen mit mathematischen Eigenschaften oder biologischen Fakten, die zur jeweiligen Disziplin passen.

In den anderen Rollen erfand die Technologie persönliche Geschichten rund um Glückszahlen und Geburtstage, Lieblingssportler oder den eigenen Berufseinstieg. Unterm Strich lauteten fünf meiner zwölf Rollenantworten 17, zwei weitere 27. Das zeigt: Eine Rolle hilft zwar, eine andere Antwort garantiert sie nicht.

Eine wichtige Einordnung liefert Mursin in seinem Beitrag selbst: KI denke nicht. Stattdessen wähle sie das, was Menschen am häufigsten sagen. Wer mehr als den Durchschnitt wolle, müsse klare Fragen stellen und der KI eine Richtung vorgeben.

KI-Modelle sind schlechte Würfelspieler

Wer wirklich eine Zufallszahl möchte, dem empfiehlt Mursin, den Zusatz „zufällig gleichverteilt“ in den Prompt zu schreiben. Im Einzelfall kann das andere Zahlen liefern, aber ohne Garantie.

In einer weiteren Studie mit dem treffenden Titel „Large Language Models Are Bad Dice Players“ (zu Deutsch: „Große Sprachmodelle sind schlechte Würfelspieler“) verfehlten die Modelle die Gleichverteilung selbst dann, wenn sie ausdrücklich darum gebeten wurden. Verlässlicher sind da klassische Zufallsgeneratoren oder echte Würfel.

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DMEXCO 2026: Ibexa stellt die neue Agentic Marketing Plattform vor

24. September 2026 um 16:00

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Ibexa DMEXCO Header

Die DMEXCO in Köln heißt jedes Jahr: neue Tools, neue Versprechen und 2026 auch viel KI. Bei Ibexa ging es diesmal um eine klare These: Marketingteams scheitern nicht an Ideen, sondern an einem Stack, der zu groß geworden ist. Mit der neuen Agentic Marketing Platform sollen KI-Agenten nicht nur unterstützen, sondern Arbeit im bestehenden System auch wirklich ausführen.

Am Ibexa-Stand war schnell spürbar, worum es beim Launch eigentlich geht: Viele Teams nutzen inzwischen Dutzende Tools und in fast jedem steckt inzwischen ein eigener Copilot. Das klingt nach Fortschritt, fühlt sich im Alltag aber oft nach mehr Oberfläche an. Der Kontext liegt in einzelnen Tools, in privaten Prompts oder in Köpfen. Und sobald ein Prozess mehrere Systeme berührt, wird es langsam: Abstimmung, Übergaben, Versionen, Freigaben.

Der Tool-Dschungel ist der echte ROI-Killer

Auf der Messe wird überall über Effizienz gesprochen, aber die Ursachen sind oft banal. Eine Kampagne muss von der Idee in Assets, in mehrere Sprachen, in unterschiedliche Kanäle und am Ende in eine messbare Aktivierung. Heute bedeutet das häufig: Schritt für Schritt in verschiedenen Tools arbeiten, dazwischen kopieren, koordinieren, nachfassen.

Ibexa DMEXCO

Ibexa setzt hier nicht auf „noch ein Tool“, sondern auf eine Plattform, die den Stack verbindet und Agenten dort arbeiten lässt, wo die Arbeit tatsächlich passiert: in den Systemen, die Marketingteams täglich nutzen.

Was „agentic“ bei Ibexa bedeutet – erklärt von CMO Max Sihvonen

Im Interview hat Max Sihvonen das Buzzword erstaunlich greifbar gemacht: Klassische KI kennt jeder als „Frage – Antwort“ im Chat-Interface. Agentic sei der nächste Schritt, weil KI nicht nur reagiert, sondern Aktionen ausführt. Das Modell ist das „Gehirn“ und über Konnektoren bekommt ein Agent Zugriff auf Tools und kann Aufgaben erledigen, die sonst ein Mitarbeiter per Klick in Software macht.

Der wichtige Zusatz: Agenten sollen nicht „frei laufen“. Sihvonen hat betont, dass Menschen die Arbeit weiterhin leiten müssen, sonst wird Output schnell generisch, und Marken verlieren das, was sie unterscheidbar macht.

Was die neue Plattform kann: Agenten, die wirklich Aufgaben übernehmen

Ibexa zeigt die Plattform als zentralen Ort, um Agenten über den gesamten Marketing-Stack hinweg einzusetzen. Sihvonen hat im Gespräch mehrere Beispiele genannt, die deutlich machen, worauf Ibexa setzt: konkrete Agenten für klar umrissene Aufgaben, statt einer eierlegenden Wollmilchsau.

  • Übersetzungsagenten, die Inhalte in mehrere Sprachen übertragen – markenkonform, also mit Kontext zu Tonalität und typischen Fehlern, die Teams vermeiden wollen.
  • Audience Creator, der Segmente aus einer Customer-Data-Plattform nutzt und z. B. herausarbeitet, welche Kunden weniger kaufen und wie man sie wieder aktivieren kann.
  • Taxonomie- und Datenqualitätsagenten, die Struktur und Qualität sichern – etwa im Produktdaten- und Pricing-Umfeld.

Ibexa DMEXCO

Das Ziel dahinter ist nicht nur „schneller texten“, sondern Prozesse durchgängig zu machen: Eine Anweisung kommt aus einem Tool (zum Beispiel Projektmanagement), und der Agent führt sie im Zielsystem aus (zum Beispiel im Website-Backend). Genau diese Ausführungskette ist der Kern des Plattform-Ansatzes.

Integrationen: Warum Ibexa nicht voraussetzt, dass Kunden ihren Stack wechseln

Ein Thema, das auf der DMEXCO immer wieder entscheidet, ob ein Produkt für große Teams realistisch ist: Passt es in den vorhandenen Stack? Ibexa positioniert die Plattform so, dass Kunden sie mit ihrer bestehenden Tool-Landschaft verbinden können, statt zuerst ein neues CMS oder eine neue Website-Lösung kaufen zu müssen.

Sihvonen hat erklärt, dass es neben nativ integrierten Produkten der Ibexa Group bereits zahlreiche Konnektoren für externe Tools gibt und dass die Priorisierung an dem ausgerichtet wird, was Marketingteams tatsächlich nutzen. Als Beispiele nannte er typische Werkzeuge aus dem Alltag wie CRM-, Marketing-Automation- und Website-Systeme und konkret auch Semrush, Asana und Canva.

Ibexa DMEXCO

Kontrolle, DSGVO, Modellwahl: „Agenten“ funktionieren nur mit Leitplanken

Max Sihvonen war an einem Punkt sehr klar: Kontrolle muss einstellbar bleiben. Teams sollen entscheiden, wo Agenten autonom arbeiten dürfen und wo ein Mensch freigibt. Sein Beispiel: Standard-Übersetzungen könnten oft weitgehend automatisch laufen, während zentrale Seiten eher einen Review-Schritt brauchen.

Ibexa verknüpft das außerdem mit Datenschutz und Governance. Als europäischer Anbieter weiß Ibexa, dass DSGVO nicht verhandelbar ist. Deshalb ist sie nativ mitgedacht, was für die meisten Kundinnen und Kunden ein ausschlaggebender Punkt ist. Deshalb sollen Agenten mit Benutzerrechten arbeiten, die zu den Rechten eines Nutzers passen, statt „über allem zu stehen“. Ein weiterer Punkt aus unserem Interview: Kunden sollen ihr eigenes KI-Modell anbinden können, gerade wenn sensible Daten verarbeitet werden und ein Unternehmen bestimmte Infrastrukturen und Datenräume vorgeben muss.

Beta-Start auf der DMEXCO: Was jetzt passiert

Auf der DMEXCO wurde die Plattform zunächst als Beta vorgestellt. Laut Sihvonen geht es in den nächsten Monaten vor allem darum, die Anbindungen in echten Kundenumgebungen zu testen, Feedback zur Priorisierung weiterer Agenten einzusammeln und die Plattform in Details zu schärfen. Wichtig war ihm dabei ein praktischer Punkt: Interessenten sollen schon jetzt etwas sehen können – also Demos in einer vollständigen Umgebung, nicht nur Folien.

Fazit: Weniger KI-Show, mehr Systemdenken

Der Launch der Agentic Marketing Platform ist weniger „KI kann alles“, sondern ein Versuch, den Alltag von Marketingteams dort zu entlasten, wo es am meisten weh tut: in Übergaben zwischen Tools und im Kontextverlust. Wenn Agenten tatsächlich zuverlässig im Stack handeln können und Teams gleichzeitig klare Leitplanken, Rechte und Freigaben definieren, wird aus Assistenz ein Prozessmodell. Und genau das ist die Richtung, über die auf dieser DMEXCO viele gesprochen haben. Mehr Infos zur Plattform findest du direkt bei Ibexa.

Mehr über Ibexa erfahren

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Deutschland hat ein teures Ladesäulen-Problem – aber nicht zu wenige davon

24. September 2026 um 11:00

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Deutschland Ladesäulen Probleme Infrastruktur Markt

Deutschland hat über 210.000 öffentliche Ladepunkte, doch viele davon stehen am falschen Ort. Aktuelle Daten zeigen: Während Schnelllader an Autobahnen und Hauptstraßen boomen, dümpeln innerstädtische AC-Säulen bei gerade einmal 0,6 Ladevorgängen pro Tag rum. Eine Studie der Universität Duisburg-Essen belegt, dass nicht die Menge entscheidend ist, sondern die Platzierung. Warum der Ladesäulen-Ausbau ein Umdenken braucht. Eine kommentierende Analyse.

Detail und Daten: Das ist Deutschlands Ladesäulen-Infrastruktur

  • Eine aktuelle Erhebung der Datenanalysten von Cirrantic aus München für den Edison Charging Radar zeigen, dass der Ladesäulen-Markt in Deutschland stabil wächst und die Tarife in einer Phase der Konsolidierung verharren. Bei der Auslastung der unterschiedlichen Stationen findet demnach aber eine infrastrukturelle Verschiebung statt. Der Gesamtschnitt bei rund 27 Ladevorgängen pro Ladepunkt und Monat verharrt zwar. Leistungsstarke DC- und HPC-Lader werden mit durchschnittlich knapp über 2,5 Ladevorgängen pro Tag aber deutlich häufiger genutzt als innerstädtische AC-Säulen mit rund 0,6 Ladevorgängen täglich. Da sich der Betrieb dieser sogenannten „Schnarchlader“ kaum lohne, sei der Preis entsprechend hoch.
  • Das Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur verzeichnet 156.399 Normalladepunkte und 55.665 Schnellladepunkte, die am 1. August 2026 in Betrieb waren. An den Ladepunkten können gleichzeitig insgesamt 9,22 GW Ladeleistung bereitgestellt werden. Die Angaben enthalten auch Meldungen aus noch nicht abgeschlossenen Anzeigeverfahren. Das Ladesäulenregister hat das Ziel, der Öffentlichkeit valide Daten und Informationen zur öffentlichen Ladeinfrastruktur zur Verfügung zu stellen. Andere Behörden, Forschungseinrichtungen und Teilhaber nutzen diese Daten, um unter anderem die Entwicklung der Ladeinfrastruktur zu analysieren und selbst planen zu können.
  • Eine 2025 veröffentlichte Fachstudie der Universität Duisburg-Essen und eine Dissertation von Marcel Dumeier aus dem Jahr 2023 kommen zu dem Ergebnis, dass 118 Ladepunkte ausreichen, um 500 Fahrzeuge effizient mit Strom zu versorgen. Demnach können zwar 85 Prozent der Nutzer am Arbeitsplatz oder in der Nähe laden. Nur 37 Prozent hätten aber eine Lademöglichkeit in Wohnortsnähe. Eine optimierte Planung könne die Gesamtkosten pro Ladepunkt wiederum um bis zu 50 Prozent senken. Kontrolliertes Laden bei viel Sonne oder Wind würde zudem die Netzauslastung verbessern.

Ladesäulen an Laternen: Gut gedacht, aber schlecht platziert

Viele AC-Ladesäulen erweisen sich mittlerweile mehr oder weniger als überflüssig. Nicht unbedingt, weil niemand elektrisch fahren will, sondern weil die Säulen am falschen Ort stehen. Ein Beispiel: In meinem Wohnbezirk in Berlin gibt es gleich mehrere Straßen mit Ladesäulen, die in Straßenlaternen integriert sind. Ein tolles Konzept!

Doch: Einige dieser Ladepunkte werden kaum genutzt, weil sie in Straßen mit Einfamilienhäusern stehen – und obendrein noch an fast jeder Laterne. Meine regelmäßige Beobachtung: Die meisten von ihnen fristen ein Dasein nahe der Bedeutungslosigkeit. Nicht, weil es in diesen Straßen keine E-Autobesitzer gäbe. Sondern, weil diese eigene Wallboxen mit günstigeren Tarifen in ihrem Eigenheim haben.

In Gebieten mit Mehrfamilienhäusern herrscht in Berlin derweil eher ein Ladesäulen-Mangel. Oder: Die wenigen öffentlichen Ladesäulen in der Nähe von Wohnungen in meinem Bezirk sind regelmäßig ausgelastet. In ländlichen Regionen zeichnet sich oft ein ähnliches Bild ab.

Will heißen: Das Problem ist weniger die schiere Zahl der Ladepunkte als deren Verteilung. Denn wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, braucht eigentlich keine öffentlichen AC-Säulen vor der Haustür. Unterwegs sieht das anders aus: Dort zählt vor allem Geschwindigkeit, was auch den aktuellen Schnelllader-Boom erklärt. Kurzum: Ladesäulen müssen zum Alltag passen, nicht umgekehrt.

Oder noch kürzer: Es finden Planungsfehler statt. Ein Netz aus möglichst vielen Säulen klingt politisch zwar wunderbar, ist aber noch lange kein gutes Netz. Wenn öffentliche Infrastruktur dauerhaft kaum genutzt wird, stehen dort am Ende womöglich teure Metallpfosten herum, die vor allem eines aufladen: eine Debatte über Geldverschwendung.

Stimmen

  • Ludwig zu Hohenlohe, Geschäftsführer von Cirrantic, zum aktuellen Charging Radar für Edison – Media in einem LinkedIn-Beitrag: „Spektakuläres gibt es diesmal nicht zu vermelden. Aber genau diese Beständigkeit ist es, die mich am meisten überzeugt: Schnelllader wachsen weiter mit rund 40% pro Jahr und zementieren damit ihren Vorsprung. (…) Der leichte Rückgang im Juli? Reine Saisonalität – Urlauberverkehr und leere Städte, kein Alarmsignal. Was mich an dieser Ausgabe am meisten freut: Die Preishektik der letzten Jahre weicht einer echten Marktberuhigung. Für Fahrer bedeutet das vor allem eins – zunehmende Planungssicherheit und damit wachsende Akzeptanz für die E-Mobilität in Deutschland.“
  • Alexander Junge, Vorstand von e-Mobility Deutschland e.V., sieht zumindest kurzfristig keinen Grund zur Sorge: „Momentan ist es ganz klar so, dass es mehr Ladesäulen gibt, als für den jetzigen Fahrzeugbestand notwendig wären und für den weiteren Hochlauf sind wir gut gerüstet.“ Aufgrund der aktuell deutlich steigenden Zulassungszahlen von E-Autos müsse die Branche das Ladenetz aber weiter ausbauen. Junge kritisiert: „In der Mehrzahl der Bundesländer brauchen Trafos an Ladestationen immer noch eine Baugenehmigung. Damit wird der ursprüngliche Wille der Politik, dass Ladeinfrastruktur baugenehmigungsfrei errichtet werden kann, ausgehebelt.“
  • Wirtschaftsingenieurin Jutta Geldermann, Professorin und Inhaberin des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre (ABWL) und Produktionsmanagement an der Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Ingenieurwissenschaften, bilanzierte und kritisierte bereits im Juli 2025: „Es braucht weniger als gedacht – dafür aber an den richtigen Stellen. Einfach mal drauflosbauen ist der falsche Weg. Vorher rechnen spart hinterher Millionen. (…) Es müsste viel mehr Koordination geben: Zwischen Kommunen, Stadtwerken, Tankstellenbetreibern und Dienstleistern wie EnBW oder E.ON. Aber leider plant jeder für sich – oft am tatsächlichen Bedarf vorbei.“

Was sich beim Ladesäulen-Ausbau ändern muss

Die Frage, wie viele Ladesäulen wir brauchen, muss Hand in Hand mit der Frage gehen, wo sie gebraucht werden. Eine bessere Planung könnte dann verhindern, dass dort Ladepunkte entstehen, wo sie kaum jemand nutzt, während an anderen Orten die Nachfrage wächst. Das muss nicht zwangsläufig heißen, dass das Ausbautempo gedrosselt wird. Der Ausbau muss schlichtweg gezielter erfolgen.

Dafür bräuchte es aber mehr Koordination zwischen Kommunen, Stadtwerken, Netzbetreibern, Tankstellen und privaten Ladeanbietern. Außerdem muss die Netzinfrastruktur mitwachsen. Denn: Was bringt der schönste Schnellladepark auf dem Papier, wenn der passende Trafo zum bürokratischen Hindernislauf wird? Der Ausbau muss deshalb nicht nur auf dem Parkplatz, sondern auch im Stromnetz geplant werden.

Indes: Der weitere Ausbau bleibt wichtig! Vor allem, weil die Anzahl an Elektroautos aktuell weiter steigt. Aber Masse allein ist kein Fortschritt. Wenn die Ladeinfrastruktur an der Lebensrealität der Menschen vorbeigeht, wird es schnell teuer. Eine Idee: kaum bis gar nicht genutzte Ladesäulen verlegen. Damit keine Ressourcen verschwendet werden und die Säulen auch wirklich dort landen, wo sie sinnvoll sind.

Klar: Das hätte man natürlich bereits vorher besser machen können. Doch es ist wie es ist. Entscheidend wird sein, aus den bisherigen Fehlplanungen zu lernen, statt aus Prinzip so weiterzumachen wie bisher. Wobei natürlich auch nicht alles schlecht gelaufen ist.

Sprich: Weniger Aktionismus und dafür mehr Blick auf den tatsächlichen Bedarf. Das wäre für die Ladeinfrastruktur in Deutschland vermutlich der sinnvollere nächste Schritt. Immerhin scheint man das Problem ein Stück weit erkannt zu haben: Seit März 2026 gibt es eine Förderung von Ladesäulen für Mehrparteienhäuser.

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AI Agents selbst betreiben: Chancen und Anforderungen eigener Infrastruktur

24. September 2026 um 09:30

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AI Agents selbst betreiben

Autonome KI-Agenten übernehmen Recherche, Tool-Aktionen und Routineprozesse, aber erst mit eigener Infrastruktur werden sie wirklich „always on“. Wer AI Agents selbst betreibt, gewinnt Kontrolle über Daten, Integrationen und Regeln, übernimmt aber auch Verantwortung für Sicherheit, Betrieb und Kosten.

Der aktuelle Hype rund um AI Agents kommt nicht nur aus der Modellwelt, sondern aus der Praxis: Agenten können Aufgaben planen, Zwischenschritte ausführen und Ergebnisse in Tools zurückschreiben. Genau hier entscheidet die Infrastruktur, ob das ein Spielzeug für Tests bleibt oder ein zuverlässiger Produktionsbaustein wird. Ein Agent, der auf dem Laptop läuft, ist nicht verfügbar, sobald das Gerät schläft, ein Server dagegen ist für Dauerbetrieb ausgelegt.

Was unterscheidet einen AI Agent von einem Chatbot?

Ein Chatbot reagiert in der Regel auf einzelne Anfragen. Ein Agent arbeitet zielorientiert: Er verarbeitet Eingaben, ruft Tools auf, hält Kontext, führt Schritte nacheinander aus und dokumentiert Ergebnisse. Praktisch heißt das: Der Agent ist weniger „Antwortmaschine“, mehr Orchestrator für Workflows.

Das macht den Betrieb anspruchsvoller. Denn sobald der Agent nicht nur Texte generiert, sondern Aktionen ausführt (z. B. Tickets anlegt, Datenbankeinträge schreibt, Nachrichten versendet), wird Verfügbarkeit, Rechteverwaltung und Nachvollziehbarkeit kritisch.

  • Verfügbarkeit: Agenten müssen auch nachts und am Wochenende laufen können.
  • Integrationen: API-Zugänge, Webhooks, Connectoren – alles braucht ein stabiles Zuhause.
  • Governance: Wer darf was ausführen? Welche Aktionen brauchen Freigabe?

Chancen von Self-Hosting: Kontrolle, Datenschutz, Anpassbarkeit

Self-Hosting wird oft als mehr Aufwand abgestempelt. Dabei ist es vor allem eine andere Prioritätensetzung. Wer Agenten auf eigener Infrastruktur betreibt, bekommt drei zentrale Vorteile: Kontrolle über Datenflüsse, Kontrolle über Laufzeitumgebung und Kontrolle über Sicherheitsgrenzen.

Das ist besonders relevant, wenn Agenten mit internen Daten arbeiten (CRM, Projektpläne, Wissensdatenbanken) oder wenn Compliance-Anforderungen gelten. Ein eigener Server erlaubt zudem, Regeln und Beschränkungen direkt in der Umgebung zu erzwingen, statt sich ausschließlich auf App-Einstellungen zu verlassen.

  • Datenhoheit: Logs, Konfigurationen, Agenten-Status und Integrationsdaten liegen in deiner Umgebung.
  • Flexibilität: Eigene Plugins, eigene Toolchains, eigene Netzwerkregeln.
  • Skalierung nach Bedarf: Ressourcen lassen sich je nach Last anpassen.

Ein weiterer Pluspunkt: Wer den Agenten auf einem Server betreibt, entkoppelt ihn vom Endgerät. Der Agent bleibt erreichbar, egal ob der Rechner an ist oder nicht, ein Kernargument für echte Automatisierung.

Wenn du dafür eine stabile Basis suchst, ist ein dedizierter Hosting-Ansatz wie der OpenClaw Server ein typischer Einstiegspunkt: Server-Umgebung, Dauerbetrieb und volle Kontrolle über Setup und Daten.

OpenClaw Server ansehen

Welche Infrastruktur braucht ein AI Agent wirklich?

Die gute Nachricht: Für viele Agenten-Setups ist nicht zwingend eine High-End-Maschine nötig. Oft ist der Engpass eher Netzwerkstabilität, saubere Isolation und ein verlässlicher Betrieb. Entscheidend ist, ob der Agent nur über externe LLM-APIs arbeitet oder ob du Modelle selbst hostest.

Für einen typischen Agenten-Betrieb mit externem Modell (API) sind CPU, RAM und Storage vor allem für Laufzeit, Container, Logs, Vektordatenbank und Integrationen wichtig. Anbieter wie METANET positionieren dafür Cloud-Server-Profile mit verschiedenen Größen und optionalen Backups, freier Betriebssystemwahl und Root-Zugriff als Grundlage für Agenten-Dauerbetrieb.

  • Betriebssystem: Linux (z. B. Ubuntu) ist in der Praxis die Standardbasis.
  • Deployment: Docker/Compose vereinfacht Updates und reproduzierbare Setups.
  • Netzwerk: Firewall-Regeln, SSH-Härtung, optional VPN-Zugänge.
  • Persistenz: Volumes für Konfiguration, Logs, Datenbanken, Agenten-Zustand.

Sicherheitsanforderungen: Das unterschätzte Kernproblem

Ein Agent ist nur so sicher wie seine Tool-Rechte. Sobald ein Agent Zugriff auf E-Mail, Chat, Kalender, Ticketing oder Datenbanken hat, reicht ein falsch gesetzter Scope oder ein kompromittierter Key, um echten Schaden zu verursachen. Self-Hosting bedeutet deshalb nicht nur „wo läuft es“, sondern „wie wird es begrenzt“.

Für produktive Setups sind diese Punkte Pflicht:

  • Least Privilege: Jeder API-Key bekommt nur die Rechte, die er wirklich braucht.
  • Trennung von Umgebungen: Dev/Test/Prod getrennt, getrennte Keys, getrennte Daten.
  • Secrets-Management: Keys nicht im Code, nicht in Klartext-Konfigs, rotierbar halten.
  • Audit & Logging: Nachvollziehbar, welche Aktion wann ausgelöst wurde – inklusive Ergebnis.
  • Human-in-the-loop: Kritische Aktionen (z. B. Zahlungen, Löschungen, Massenmails) nur mit Freigabe.

Viele Anbieter sprechen in diesem Kontext auch über Isolation, Root-Kontrolle und stabile Betriebsumgebungen als Argument für VPS-/Cloud-Server statt „läuft irgendwo nebenbei“. Genau diese saubere Trennung macht Agenten im Unternehmen überhaupt erst vertretbar.

Betrieb & Wartung: Updates, Monitoring, Wiederanlauf

Der Betrieb eines Agenten ist kein „einmal installieren, fertig“. Du brauchst eine Strategie für Updates (Agent, Plugins, Container), Monitoring (CPU/RAM/Disk, Service-Status), Backup (Konfiguration und Daten) und ein klares Restart-Verhalten nach Fehlern oder Reboots.

Ein Hosting-Setup, das auf Containerisierung ausgelegt ist, erleichtert dabei vieles: Deployment wird reproduzierbar, Rollbacks sind einfacher, und Services lassen sich über definierte Startreihenfolgen stabilisieren. METANET beschreibt für OpenClaw beispielsweise einen Docker-basierten Installationsweg mit SSH-Zugriff und freier OS-Wahl als Grundlage, um den Agenten dauerhaft zu betreiben.

In der Praxis lohnt es sich, früh ein Minimal-Setup für Zuverlässigkeit einzuplanen:

  • Healthchecks: Agent/Gateway-Status regelmäßig prüfen.
  • Alerting: Benachrichtigung bei Ausfällen oder ungewöhnlicher Last.
  • Backups: Mindestens Konfiguration + persistente Daten, idealerweise automatisiert.
  • Runbook: Kurze Checkliste: „Was tun, wenn der Agent nicht reagiert?“

Cloud vs. On-Prem: Wann lohnt sich was?

On-Premises klingt nach maximaler Kontrolle. Ist aber nur dann sinnvoll, wenn auch Strom, Netzwerk, Hardware-Redundanz und 24/7-Betrieb professionell abgesichert sind. Für viele Teams ist ein Cloud Server die pragmatische Mitte: volle Admin-Kontrolle, aber ohne eigene Hardwarepflege.

Entscheidend ist, wie kritisch der Agent ist:

  • Experiment/Prototyp: kleiner VPS reicht, Fokus auf schnelles Iterieren.
  • Team-Workflow: stabile Verfügbarkeit, Backups, klare Zugriffsregeln.
  • Produktionskritisch: Monitoring/Alerting, Härtung, definierte Freigaben, Recovery-Prozesse.

Wenn du den Einstieg ohne Overengineering suchst, ist ein vorkonzipierter Hosting-Pfad oft der schnellste Weg: Server bestellen, Linux wählen, Agent per Docker ausrollen, Integrationen sauber mit minimalen Rechten anbinden und erst dann schrittweise ausbauen. Genau dafür ist der OpenClaw Server als Infrastruktur-Basis gedacht.

OpenClaw Server konfigurieren

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Meta testet Muse-KI für Anrufe – doch die führen teils Menschen im Callcenter

24. September 2026 um 05:45

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Meta KI Muse Künstliche Intelligenz Anrufe Callcenter

Meta hat für seinen KI-Assistenten Muse eine Testreihe angekündigt, bei der die KI selbstständig Telefonate führen soll. Recherchen zeigen jedoch, dass diese vermeintlich automatisierten Gespräche tatsächlich auch von Menschen in Callcentern übernommen werden können.

Für viele Menschen dürfte diese Funktion ein wahrer Traum sein: Meta hat für seinen KI-Assistenten Muse eine Testreihe angekündigt, bei der die KI lästige Telefonate übernimmt. Muse könne so beispielsweise einen Tisch im Restaurant reservieren oder den nächsten Friseurtermin vereinbaren.

„Wir weiten unsere Telefon-Beta für Muse aus!“, erklärt Metas Chief AI Officer Ryan Fox auf X. Doch wie 404 Media berichtet, testet Meta in Wirklichkeit ein Verfahren, bei dem diese Anrufe von Menschen in Callcentern durchgeführt werden.

Mensch oder Maschine – kann die Meta-KI Muse tatsächlich Anrufe tätigen?

404 Media zitiert aus einem internen Memo, in dem der Konzern die Funktionen Mitarbeitern gegenüber angekündigt hat. In diesem heißt es, das Unternehmen habe „eine Ebene mit menschlichen Agenten hinzugefügt, um den Abschluss der Anrufe zu gewährleisten“.

Muse könne demnach zwar eine Telefonnummer wählen, ein Gespräch führen und anschließend ein Transkript und eine Zusammenfassung liefern. Im Hintergrund stehen allerdings geschulte menschliche Callcenter-Mitarbeiter bereit, falls Muse nicht mehr weiterkommt.

Wie oft dies tatsächlich vorkommt, kann 404 Media nicht beziffern. In einem internen Diskussionsforum von Meta habe dieses neue Feature unter Mitarbeitern jedoch zahlreiche Fragen aufgeworfen. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich hier etwas übersehe, aber warum ist das ein ‚Feature‘?“, schreibt ein Mitarbeiter.

„Das birgt das Potenzial für massive negative PR“, erklärt ein weiterer Beschäftigter. „Die Berichterstattung über diesen Start könnte uns so darstellen, als sei unsere KI nicht gut genug, sodass wir weiterhin auf Menschen angewiesen sind.“

Mitarbeiter, die das System getestet haben, sprechen von einer „wirklich schlechten Idee“. Denn sie seien erst nach dem Gespräch darüber informiert worden, dass ein Mensch den Anruf für sie getätigt hatte.

Metas Vorgehen wirft datenchutzrechtliche Fragen auf

Die Mitarbeiter von Meta stellten außerdem Fragen zu datenschutzrechtlichen Aspekten. Denn die Anrufwünsche, die eigentlich einer KI übermittelt wurden, werden im Zweifelsfall an andere Menschen weitergeleitet.

Das kann vor allem bei vertraulichen Terminvereinbarungen, wie zum Beispiel bei einem Arzt, kritisch werden. Denn wenn Nutzer davon ausgehen, mit einer KI zu sprechen, tatsächlich aber ein Mensch im Callcenter mithört und persönliche Angaben entgegennimmt, wirft das Fragen zum Datenschutz und zur Transparenz auf.

Meta beteuert seinen Mitarbeitern in der internen Mitteilungen, die 404 Media vorliegt, gegenüber, dass die weitergeleiteten Daten dennoch sicher seien. Die externen menschlichen Auftragnehmer hätten „umfangreiche Schulungen durchlaufen, um zu gewährleisten, dass alle Daten sicher und geschützt sind“.

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Apple Watch hört ständig mit – und belauscht sogar Freunde und Familie

23. September 2026 um 20:05

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Die Apple Watch Series 12 mit braunem Armband.

Apple hat mit Siri Recap eine Datenschutz-Architektur für die neue Apple Watch gebaut, die technisch zwar kaum angreifbar ist, aber die Smartwatch auch ständig mithören lässt. Was aber auffällt: Wer mit im Raum ist oder am Nachbartisch sitzt, wird nicht gefragt ob er aufgezeichnet werden will – und merkt es auch nicht. Eine kommentierende Analyse. 

Man muss Apple eines lassen: Selten hat ein Konzern so gründlich erklärt, warum sein neues Feature eigentlich gar nicht gruselig ist. Zu den neuen Audio-Intelligence-Funktionen der Apple Watch Series 12 und Ultra 4 gibt es ein elfseitiges Whitepaper. Es beschreibt verschlüsselte Hardware-Enklaven, Audiopuffer, die sich ständig selbst überschreiben, und Schlüssel, die nach kurzer Zeit verfallen. Der zentrale Satz lautet sinngemäß: Es gäbe keine Aufnahme, die man herausgeben könne, weil keine Aufnahme existieren würde. Das mag alles stimmen. Beantwortet wird damit aber auch eine Frage, die kaum jemand gestellt hat.

Apple Watch hört über Siri Recap zu: Technisch alles sauber

Zuerst das Positive, weil es dazugehört. Siri Recap soll über den Tag hinweg erkennen, wann in der Nähe ein Gespräch läuft, und daraus Zusammenfassungen erstellen. Laut Apple landet das Audio dabei in der „Secure Exclave“ des neuen S11-Chips. Weder watchOS noch Apps noch Apple selbst sollen darauf zugreifen können. Von dort geht es verschlüsselt auf das gekoppelte iPhone, wo die Datei transkribiert wird.

Danach wird der Text eingedampft und in Apples Private Cloud Compute zusammengefasst. Das Rohaudio wird gelöscht, Sprecher werden nicht identifiziert, und nach sieben Tagen verschwinden die Zusammenfassungen, sofern man sie nicht speichert.

Das ist mehr Aufwand, als die meisten Hersteller von KI-Wearables wie Anhängern, smarten Diktiergeräten und Plaudernadeln je betreiben werden. Wer Apple vorwirft, hier fahrlässig mit Daten umzugehen, macht es sich zu einfach.
Nur ging es bei Datenschutz nie ausschließlich um Verschlüsselung.

Das Problem sitzt mit am Tisch

Alles, was Apple an Kontrolle verspricht, gilt für genau eine Person: den Menschen mit der Uhr am Handgelenk. Er willigt bei der Einrichtung ein, legt Zeiten und Orte fest und entscheidet, welche Zusammenfassungen er behält. Die Kollegin im Meeting, der Freund beim Abendessen oder Fremde in der Bahn entscheiden aber gar nichts. Sie wissen nicht einmal, dass es etwas zu entscheiden gäbe.

Apple vergleicht das Ergebnis mit „Notizen, die jemand nach einem Gespräch schreiben könnte“. Der Vergleich hinkt. Wer mitschreibt, sitzt sichtbar mit Block oder Laptop da, und man kann sich darauf einstellen. Eine Smartwatch dagegen gehört inzwischen so selbstverständlich zum Handgelenk wie früher die Armbanduhr. Genau diese Unauffälligkeit war jahrelang ihr größter Vorteil. Bei einem Gerät, das Gespräche auswertet, wird sie zum Problem.

Apple weiß es selbst

Besonders aufschlussreich ist der Vergleich mit Live Rewind, dem zweiten neuen Feature. Nach einem Doppeldruck auf die Digital Crown zeigt die Uhr die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs als Text an. Dabei spielt sie einen hörbaren Ton ab – selbst im Lautlosmodus. Das Display zeigt eine Animation und eine Mikrofonanzeige an. Apple begründet das ausdrücklich damit, Menschen in der Nähe zu warnen.

Die Apple Watch Series 12 mit den neuen Audio Intelligence Funktionen
Die Apple Watch Series 12 ist die erste Apple Watch mit den neuen „Audio Intelligence“ Funktionen.

Für 15 Sekunden auf Knopfdruck gibt es also einen Warnton. Für ein Feature, das auf Wunsch den ganzen Tag lang Gespräche zusammenfasst, gibt es keinen. Apple begründet das damit, dass kein Rohaudio aufbewahrt wird. Wer so argumentiert, verwechselt den physischen Speicher mit dem Inhalt. Mein Gegenüber interessiert nicht, ob seine Stimme als Datei existiert. Es interessiert ihn, ob das, was er gesagt hat, später in einer Zusammenfassung auf fremden Geräten steht. Genau dafür ist Siri Recap gebaut.

Siri Recap: Legal ist nicht automatisch legitim

Aus deutscher Sicht wird die Architektur noch interessanter. § 201 StGB stellt unter Strafe, das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen unbefugt „auf einen Tonträger aufzunehmen“. Apples Konzept wirkt, als hätte jemand genau diesen Tatbestand danebengelegt. Es gibt einen flüchtigen Puffer, der sich laufend überschreibt, keine Datei, keine Aufnahme und am Ende nur Text. Ob ein solcher Puffer ein Tonträger im Sinne der Norm ist, dürfte Juristen noch beschäftigen. Das Strafrecht hält sich eng an den Wortlaut, und viel spricht dafür, dass Apple hier bewusst knapp daran vorbeikonstruiert hat.

Beim Datenschutzrecht wird es ungemütlicher. Solange jemand die Funktion rein privat nutzt, greift wohl die sogenannte Haushaltsausnahme der DSGVO. Apple bewirbt aber selbst die Option, Siri Recap „nur am Arbeitsplatz“ laufen zu lassen. Wer im Büro Besprechungen mit Kunden oder Kollegen zusammenfassen lässt, bewegt sich kaum noch im Privaten.

Dann ist er womöglich selbst Verantwortlicher im Sinne der DSGVO und müsste die Betroffenen informieren. Wie das mit einer Uhr gehen soll, die bewusst kein Signal gibt, erklärt das Whitepaper nicht. Zudem fließen neben dem Gesprächstext auch Kalenderdaten und grobe Ortsangaben wie „Arbeit“ oder „Supermarkt“ in die Cloud-Zusammenfassung ein.

Vielleicht erklärt das, warum wir in Deutschland vorerst nur zuschauen. Siri AI kommt auf der Apple Watch in der EU zunächst nicht. Siri Recap und Live Rewind starten ohnehin erst später im Jahr als Beta, auf Englisch und in den USA. Eine Begründung für den EU-Ausschluss liefert Apple nicht. Man muss aber kein Prophet sein, um zu vermuten, dass Brüssel bei einem Dauerlausch-Feature ein paar Fragen mehr stellt als bei einem Emoji-Generator.

Präsent durch Weghören?

Bleibt die Frage nach dem Nutzen. Apple verspricht, man könne mit Siri Recap „präsent und engagiert“ bleiben. Das ist eine bemerkenswerte Logik: Man soll dem Gespräch mehr Aufmerksamkeit schenken, indem man das Zuhören an sein Handgelenk auslagert. Die Beispiele wirken bemüht. Wer im Restaurant die Tagesgerichte vergessen hat, fragt die Bedienung einfach noch einmal. Die freut sich darüber vermutlich mehr als über eine KI-Zusammenfassung ihres Vortrags.

DIe Apple Watch Ultra 4 mit "Siri Recap"
Apple bewirbt „Siri Recap“ mit teils schwer nachvollziehbaren Alltagssituationen (Bild: Apple)

Der eigentliche Grund liegt woanders. Der Markt für KI-Begleiter, die ständig mithören, wächst, und Apple will ihn nicht der Konkurrenz überlassen. Das ist nachvollziehbar. Wer diesen Markt aber anführen will, trägt auch Verantwortung dafür, welche Normen sich darin durchsetzen.

Fazit: Apple Watch hört ständig mit

Apple hat den Datenschutz bei Siri Recap als technisches Problem behandelt und es technisch gelöst. Privatsphäre ist aber zuerst eine soziale Frage. Dabei geht es nicht nur darum, wer auf Daten zugreifen kann. Es geht auch darum, ob Menschen noch sicher sein können, dass ihr beiläufiges Gespräch beiläufig bleibt.

Die Lösung läge auf der Hand, und Apple hat sie bei Live Rewind selbst gebaut: ein klar sichtbares Signal auf dem Display, solange Siri Recap aktiv ist. Das wäre kein technisches Hindernis. Es wäre ein Eingeständnis, dass die Menschen um uns herum auch ein Recht darauf haben, gefragt zu werden. Solange dieses Signal fehlt, ist die beste Datenschutz-Architektur der Branche vor allem eines: ein sehr gut verschlüsseltes Feigenblatt.

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KI-Agenten sprechen eigene Sprache – wir verstehen nur noch Bahnhof

23. September 2026 um 11:00

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KI Agenten eigene Sprache Künstliche Intelligenz

Wenn KI-Agenten miteinander kommunizieren, sparen sie sich offenbar den Umweg über menschliche Sprache. Das sollte uns zu denken geben. In einem Experiment des Forschungslabors Emergence entwickelten mehrere Modelle eigenständig neue Begriffe und Konventionen. Bis zu 55 Prozent der Nachrichten waren für Menschen kaum noch nachvollziehbar. Das ist keine Science-Fiction, sondern ein waschechtes Kontrollproblem. Was hinter dem Phänomen steckt und warum es trotzdem keine KI-Verschwörung gibt. Eine kommentierende Analyse.

Wie KI-Agenten einen eigene Sprache erschufen

  • Das Forschungslabor Emergence hat sich darauf spezialisiert, KI-Agenten simulierten Sozialexperimenten auszusetzen. Es ließ etwa schon verschiedene Modelle eine Stadt regieren. Nun machten die Forscher aus einem anderen Experiment neue Beobachtungen. Mehrere KI-Agenten haben demnach einen eigenen Dialekt untereinander entwickelt. Dieser sei von Menschen kaum noch zu verstehen. Den Ergebnissen zufolge sind die Unterschiede aber groß. 55 Prozent der Nachrichten von Google Gemini seien etwa nur schwer nachvollziehbar. Bei den anderen Modellen waren die Werte geringer: ChatGPT (50 Prozent), Claude (40 Prozent) und DeepSeek (20 Prozent).
  • Laut Emergence kommunizierten die KI-Agenten nicht nur in seltsamen Sätzen, sondern schufen auch komplett neue Begriffe. Das Labor betont, dass die Kommunikation zwischen den Modellen zwar sichtbar ist. Dies bedeute aber nicht zwangsläufig, dass man die Inhalte auch nachvollziehen könne. Über die sogenannte Neutralese wird bereits eine ähnliche Diskussion in der Branche geführt. Dabei handelt es sich um eine Kommunikationsform unter KI-Modellen, die Menschen nicht lesen können. Der Grund: Der „Denkprozess“ einer KI findet nicht in Worten statt, sondern anhand von bestimmten Vektoren und Mustern.
  • Auch die KI-Agenten von OpenAI, die eigenständig die Plattform Hugging Face hackten, um an Informationen zu gelangen, offenbarten ein ähnliches Muster. Die Modelle entwickelten im Verlauf des Vorfalls eine eigene Form der Kommunikation, die für Menschen nur schwer einzuordnen war. Weil die eigentliche Kommunikation zwischen den Agenten nicht vorgesehen war, nutzten sie unter anderem Verzeichnisnamen und Dateien als eine Art improvisiertes Nachrichtenbrett und tauschten dort stark verkürzte Codes und Anweisungen aus. So konnten sie Erkenntnisse weitergeben, Aufgaben untereinander verteilen und sich gegenseitig zur Fortsetzung bestimmter Aktionen auffordern.

Geheimsprache oder digitaler Fachjargon: Das ist der Unterschied

Wenn KI-Agenten untereinander und miteinander kommunizieren, sparen sie sich den Umweg über die menschliche Sprache. Hintergrund ist die Funktionsweise der Technologie, die auf Basis von Mustern, Vektoren und Wahrscheinlichkeiten Entscheidungen trifft. In erster Linie geschieht das natürlich vor allem aus Effizienzgründen.

Der Haken: Je effizienter KI wird, desto mehr Kommunikation findet im Hintergrund statt. Damit wird aber auch die Lücke größer zwischen dem, was stattfindet, und dem, was wir überhaupt noch verstehen können. Indes: Die vermeintliche Geheimsprache ist kein ausgeklügelter Plan, damit KI-Agenten ihre Kommunikation und ihr Vorgehen verschleiern können.

Es geht vielmehr um eine möglichst effiziente Form des Austauschs. Aufgrund von Zeit- und Kommunikationsdruck erschufen die Modelle deshalb eigene Wörter, Bedeutungen und Konventionen, die irgendwann so weit von der natürlichen Sprache entfernt waren, dass selbst die Emergence-Forscher kaum noch folgen konnten. Um eine Verschwörung handelt es sich dabei aber nicht, sondern eher um einen digitalen Fachjargon. Problem ist nur, dass der Kollege Mensch im Meeting nicht mehr versteht, was überhaupt gesagt wurde.

Bei einzelnen kryptischen Formulierungen sollte man deshalb nicht vorschnell von einer Geheimsprache im Sinne einer bewussten Täuschung sprechen. Denn für die KI-Agenten haben bestimmte Begriffe eine Bedeutung. Oder: Sprache funktioniert eben nicht allein über Wörter, sondern über gemeinsam verstandene Konventionen. Doch diese sollten auch nachvollziehbar sein, damit wir nicht die Kontrolle über KI verlieren.

Stimmen

  • Emergence lieferte einige Beispiele zur entdeckten KI-Geheimsprache. Ein DeepSeek-Modell schrieb etwa: „Sie hat gerade die Synthese benannt – Demurrage plus orales Gedächtnis ergibt ein Ventil, das nicht ghosted werden kann“. Ein Satz eines Agent von Anthropic lautete: „Ein Papier, das drei kalte Hände verschlang und jedes Mal ehrlicher wurde“. Weitere Ausdrücke: „Schmiede-Schmied“ oder „Hauptbuch erinnert sich“. Diese Phrase sei während des Emergence-Experiments über 5000 Mal verwendet worden.
  • Satya Nitta, Vorstandsvorsitzender von Emergence, gegenüber The Guardian: „Diese Agenten hatten nicht die Anweisung, eine Sprache zu erfinden. Sie entwickelten selbst einen neuen Wortschatz, gemeinsame Bedeutungen und Kommunikationskonventionen – und andere Agenten übernahmen diese.“ Tony Thorne, Leiter des Archivs für Slang und neue Sprachen am King’s College London, ordnete ein: „Es tut das, was Slang und Fachjargon in einer Geschäftswelt tun: Es schafft einen neuen Code, der die Solidarität und Identität seiner Nutzer stärkt und gleichzeitig Außenstehende ausschließt.“
  • Niall Curry, außerordentlicher Professor für Sprachen und Linguistik an der Universität Birmingham, erklärte, dass die Vereinfachung der Sprache der Agenten darauf zurückzuführen sein könnte, dass diese ihre Rechenkosten senken und ihre Effizienz steigern müssen: „Die in dieser Studie vorgelegten Erkenntnisse werfen natürlich gewisse Bedenken hinsichtlich der Überwachung auf, denn wenn wir den Austausch zwischen den Agenten nicht verstehen, bedeutet das möglicherweise, dass wir nicht sicher sein können, was die Agenten tatsächlich getan haben.“

Warum Transparenz allein das Kontrollproblem nicht löst

Um KI verantwortungsvoll kontrollieren zu können, muss man sie verstehen. Das ist bei einzelnen Modellen schon kompliziert genug. Doch wenn autonome KI-Agenten miteinander interagieren, wird die Sache noch komplizierter. Denn: Wenn mehrere Systeme ihre Kommunikation selbst organisieren und optimieren und diese für Menschen kaum noch nachvollziehbar ist, entsteht ein Kontrollproblem, das sich nicht einfach mit irgendeinem Warnhinweis lösen lässt.

Oder: Wenn Menschen nicht mehr zuverlässig rekonstruieren können, warum Agenten etwas tun, wird auch die Überwachung schwieriger. Transparenz darf derweil aber keinesfalls heißen, dass irgendwo ein Protokoll herumfliegt, sondern sie muss es ermöglichen, relevante Vorgänge nachvollziehen zu können. Ansonsten schauen wir zwar noch zu, verstehen aber irgendwann nicht mehr, was da überhaupt abgeht.

Doch die Gefahr geht dabei nicht zwangsläufig von KI selbst aus, sondern schlummert in einer mangelnden Kontrolle über Systeme, die immer eigenständiger miteinander rumkumpeln.

Oder: Je mehr Aufgaben an Agenten delegiert werden, desto wichtiger werden Mechanismen, die ihre Kommunikation nachvollziehbar und überprüfbar machen. KI-Modelle, die schneller miteinander kommunizieren können als wir selbst, erscheinen auf den ersten Blick vielleicht effizient. Doch Systeme, die niemand mehr versteht, sind vor allem eines: immer komplizierter zu kontrollieren.

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Ibexa launcht Agentic Marketing Plattform: Das musst du wissen

23. September 2026 um 09:30

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Agentic Marketing Platform

Marketingteams kämpfen heute weniger mit Ideen als mit Komplexität: zu viele Tools, zu wenig Kontext, zu viele Übergaben. Ibexa setzt genau dort an: Mit einer neuen Agentic Marketing Plattform, die KI-Agenten nicht neben den Stack stellt, sondern mitten hinein.

KI sollte Marketing einfacher machen. In der Praxis ist oft das Gegenteil passiert: Der Stack wächst, jede Plattform bringt ihren eigenen Copiloten mit, und am Ende entstehen Insellösungen, die weder Kontext teilen noch Arbeit wirklich abschließen. Genau diese Fragmentierung macht Kampagnen schwer steuerbar und erschwert es, Ergebnisse sauber zu belegen.

Warum „mehr KI“ häufig nur zu mehr Oberfläche führt

Viele Teams haben heute Dutzende Tools im Einsatz: Analytics, CRM, CMS, CDP, E-Mail, Ads, Social, Asset-Management, Personalisierung. Jedes Tool kann für sich genommen leistungsfähig sein. Aber sobald Kampagnen über mehrere Systeme laufen, werden Abstimmungen, Versionierung und Freigaben zur eigentlichen Arbeit. Parallel dazu hat sich die Customer Journey verändert: Nutzer entdecken, vergleichen und entscheiden immer häufiger in KI-gestützten Interfaces und nicht mehr entlang eines linearen Funnels.

Das Ergebnis ist ein Alltag mit zu vielen Logins, zu vielen Übergaben und zu wenig durchgehendem Überblick. Copiloten helfen punktuell beim Formulieren oder Analysieren, aber sie handeln selten im gesamten System. Sobald ein Prozess mehrere Tools betrifft, endet Assistenz oft bei Vorschlägen und die operative Umsetzung bleibt am Team hängen.

Ibexas Ansatz: Agenten, die im Stack arbeiten, nicht daneben

Mit der Ibexa Agentic Marketing Plattform positioniert Ibexa „Agentic Marketing“ als nächste Entwicklungsstufe: KI-Agenten, die Aufgaben nicht nur vorbereiten, sondern direkt in den Tools ausführen, die Marketingteams ohnehin täglich nutzen. Statt einem weiteren Einzelltool entsteht eine Art Orchestrierungsschicht über dem bestehenden MarTech-Stack.

Der zentrale Unterschied zu klassischen Assistenten: Agenten sind darauf ausgelegt, Workflows end-to-end zu begleiten, vom Briefing über die Content-Erstellung und Lokalisierung bis zur Aktivierung und laufenden Anpassung von Kampagnen. Damit wird „KI“ weniger zur Textmaschine, sondern zu einem operativen Systembestandteil.

Mehr zur Plattform

200+ Integrationen und kein Zwang zum Stack-Neubau

Für Enterprise- und Mid-Market-Teams ist nicht die Frage, ob es Tools gibt, sondern wie man sie sinnvoll verbindet. Ibexa setzt deshalb auf breite Anschlussfähigkeit: Die Plattform ist darauf ausgelegt, sich in bestehende Umgebungen einzuklinken, statt einen kompletten Neuaufbau zu verlangen. So sollen Teams Agenten dort einsetzen können, wo Arbeit wirklich entsteht: in den Systemen für Daten, Content, Experience und Aktivierung.

Agentic Marketing Platform Ibexa
Bild: Ibexa

Das nimmt einen typischen Bremsklotz aus dem Weg: monatelange Transformationsprojekte, die erst einmal Governance, Datenflüsse und Rollenmodelle klären müssen, bevor überhaupt ein Nutzen sichtbar wird. Der Anspruch: schneller produktiv werden, ohne die Architektur neu zu verhandeln.

LLM-Wahl bleibt beim Unternehmen

Ein weiterer Hebel ist die Modellwahl. Viele Unternehmen haben klare KI-Richtlinien – sei es aus Datenschutz-, Compliance- oder Risiko-Gründen. Ibexa beschreibt die Plattform als modellagnostisch: Marketingteams sollen das Large Language Model wählen können, das zu den Vorgaben ihrer Organisation passt, statt sich langfristig an ein einziges Modell zu binden.

Das ist für große Organisationen praktisch, weil sich Modell-Strategien ändern: heute ein Modell für bestimmte Inhalte, morgen ein anderes für spezielle Datenräume oder Regionen. Wenn die Orchestrierungsschicht unabhängig davon bleibt, kann die Organisation aktualisieren, ohne jeden Workflow neu zu bauen.

Kontext statt generischer Outputs: Agenten arbeiten nach Leitplanken

Damit Agenten nicht „irgendwas“ produzieren, braucht es Kontext. Ibexa setzt hier auf Unternehmenswissen als Arbeitsgrundlage: Brand Guidelines, Tone of Voice, Zielkunden, Positionierung, plus Regeln, die definieren, was ein Agent tun darf und wo menschliche Freigabe nötig ist. Ziel ist nicht, Marketer zu ersetzen, sondern die operative Last zu reduzieren und menschliches Urteilsvermögen dort einzusetzen, wo es wirklich zählt.

Das zeigt sich besonders in wiederkehrenden Szenarien, die bislang teuer sind, weil sie viele Schleifen erzeugen:

  • Landingpages schneller live bringen: statt Tage für Abstimmung, Umsetzung und Veröffentlichung.
  • Lokalisierung skalieren: Inhalte für Märkte und Kanäle anpassen, ohne jedes Mal neue Agenturprozesse zu starten.
  • Kampagnen konsistent ausrollen: gleiche Leitplanken, gleicher Kontext, weniger Versionschaos.

Governance by Design: Nachvollziehbarkeit, Rollen und Budgets

Agentic Marketing ist nur dann skalierbar, wenn Kontrolle mitwächst. Ibexa betont deshalb Governance als Fundament: Teams sollen festlegen, innerhalb welcher Leitplanken Agenten arbeiten. Gleichzeitig muss nachvollziehbar bleiben, welche Aktionen ein Agent ausgeführt hat, wem sie zugeordnet sind und wie sie abgerechnet werden.

Gerade in größeren Marketingorganisationen ist das ein entscheidender Punkt: Automatisierung ohne Audit-Trail schafft neue Risiken. Automatisierung mit klaren Regeln, Berechtigungen und Reporting kann dagegen Prozesse beschleunigen, ohne Verantwortlichkeit aufzulösen.

Agentic Marketing Plattform: Launch am 23. September 2026

Ibexa nutzt die DMEXCO 2026 in Köln als Bühne für den Launch der neuen Plattform am 23. September 2026 und startet zunächst mit einer Beta-Version, die einer begrenzten Gruppe frühen Zugang gibt. Die General Availability ist für den 12. Januar 2027 angekündigt.

Für Marketingentscheider ist der Zeitpunkt strategisch: Wer 2027 nicht nur „mehr Content“ produzieren, sondern über ein vernetztes System schneller aktivieren und optimieren will, muss jetzt die Grundlage schaffen: Prozesse, Leitplanken, Datenzugriff und Rollenmodell. Agenten sind dann nicht der nächste Copilot, sondern Teil des Operating Models.

Was das für CMO-Level-Teams konkret bedeutet

Für CMO- und Head-of-Marketing-Rollen zählen am Ende drei Dinge: Time-to-Market, Konsistenz und belastbarer Return. Ein agentischer Layer über dem Stack adressiert genau diese Achsen, vorausgesetzt, er wird nicht als Spielwiese eingeführt, sondern als System, das Workflows wirklich abschließt.

  • Weniger operative Reibung: weniger Übergaben zwischen Tools, weniger manuelle Koordination.
  • Bessere Konsistenz: ein gemeinsamer Kontext, der nicht in persönlichen Prompts verschwindet.
  • Steuerbarkeit: Agenten handeln innerhalb definierter Grenzen. Menschen entscheiden, wo es kritisch ist.

Wer jetzt mit einem klar abgegrenzten Use Case startet (z. B. Produkt-Landingpages, lokalisierte Kampagnen oder wiederkehrende Aktivierungsstrecken), kann schnell messen, ob sich der agentische Ansatz im eigenen Setup trägt.

Mehr zur Plattform

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Maschinen als Kollegen: Toyota automatisiert seine Werke mit 400.000 Robotern

23. September 2026 um 05:45

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Toyota will seine Fabriken grundlegend verändern und setzt dafür auf Hunderttausende Roboter. Rund 400.000 Maschinen sollen künftig Seite an Seite mit menschlichen Beschäftigten arbeiten. Dafür sollen jährlich Investitionen in Höhe von 6,5 Milliarden US-Dollar fließen.

Industrielle Automatisierung ist in der Automobilindustrie schon lange kein Fremdwort mehr. Denn Roboter übernehmen in den Fabriken längst zahlreiche Aufgaben in Bereichen wie Karosseriebau, Lackierung und Montage.

Dabei vernetzen und steuern digitale Systeme zunehmend die Produktionsabläufe, was mit dem Fortschreiten im Bereich der Künstlichen Intelligenz immer stärker vorangetrieben wird. Vor allem die Vernetzung von KI und Robotik macht es möglich, dass Maschinen flexibler eingesetzt werden und enger mit Menschen zusammenarbeiten können.

Auf diese Vernetzung von Mensch und Maschine will künftig auch Toyota bei der Automobilproduktion setzen. Denn wie Nikkei Asia berichtet, plant der japanische Autobauer, künftig rund 400.000 Roboter in seinen Fabriken einzusetzen. Diese sollen künftig Seite an Seite mit menschlichen Beschäftigten arbeiten und die Produktion flexibler und effizienter gestalten.

Toyota will 400.000 Roboter in der Automobilproduktion einsetzen

Toyota ist gemessen am Fahrzeugabsatz der größte Automobilhersteller weltweit. Allein im Jahr 2025 verkaufte der japanische Konzern rund 11,32 Millionen Fahrzeuge weltweit, im Jahr zuvor waren es noch 10,82 Millionen gewesen.

Entsprechend groß ist die Bedeutung der Produktionsstrategie des Automobilkonzerns. Mit dem geplanten Einsatz von rund 400.000 Robotern setzt Toyota nun verstärkt auf Automatisierung und will seine Fertigung technologisch weiterentwickeln und dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken.

Die Roboter will Toyota selbst entwickeln und später in den eigenen Fabriken sowie bei Zulieferern und Tochterfirmen einsetzen. Zum Einsatz kommen soll dabei vor allem der humanoide Roboter Eley, kurz für Embodied Learning Robot For Enhanced Yield.

Toyota setzt auf Roboter mit menschenähnlicher Statur

Der humanoide Roboter Eley soll laut Toyota mithilfe von KI menschliche Bewegungen nachahmen können und dadurch auch komplexe feinmotorische Fähigkeiten erlernen. Dabei ist auch seine Körperstruktur an den Menschen angelehnt.

Mit ähnlichen Gelenkabständen, Schulterblättern und ähnlich dicken Armen wie beim Menschen ist Eley darauf ausgelegt, menschliche Bewegungen imitieren zu können. Beine finden sich an dem Roboter allerdings nicht. Hier setzt Toyota auf eine rollende Plattform für mehr Stabilität.

Auch bei den Händen des Roboters gibt es Unterschiede. Denn hat der japanische Automobilkonzern nur zwei Finger vorgesehen, die ähnlich wie Greifer funktionieren sollen. Statt eines Gesichts erhält Eley ein Display.

Insgesamt will der Konzern für die Modernisierung seiner Produktionsstätten ab dem Jahr 2028 jährlich rund 6,5 Milliarden US-Dollar investieren. Damit sollen die humanoiden Roboter entwickelt sowie Fabriken entsprechend umgebaut werden.

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Die langlebigsten Autos der Welt – fünf nicht mehr zu haben

22. September 2026 um 21:49

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Honda Accord Autos

Was Autos kosten, ist die eine Sache, doch wie lange sie halten, ist mindestens genauso wichtig. Eine aktuelle Studie vergleicht mehr als 395 Millionen Fahrzeuge und untersucht, welche Modelle es wie häufig über die Marke von 400.000 Kilometern schaffen. Eine Hand voll Marken dominieren die Liste.

Der wahre Preis eines Autos sind die Anschaffungskosten geteilt durch die letztendliche Laufzeit. Das eine sieht man sofort, das andere erfährt man erst, wenn der Wagen nicht mehr fährt oder nicht mehr durch den TÜV kommt. Es existieren einige Modelle, die eine extrem lange Lebensspanne haben. Der Gewinner kommt auf die achtfache Reichweite im Vergleich zum Durchschnittswert.

So wurden die Autos untersucht

Bei der Studie des US-Portals iSeeCars wurden echte Tachostände von über 395 Millionen Fahrzeugen untersucht. Auf diese Weise wurde für jedes Modell die Wahrscheinlichkeit errechnet, mit der die Marke von 250.000 Meilen (respektive rund 400.000 Kilometern) erreicht wird. Schwere Nutzfahrzeuge wurden explizit nicht mit einberechnet, genauso wenig wie Autos mit wenigen verfügbaren Daten.

Der Durchschnitt liegt insgesamt bei 5,4 Prozent. Das bedeutet, etwas mehr als jeder zwanzigste Wagen schafft es über die Ziellinie. Pkw kommen auf 3,4 Prozent, SUVs auf 4,8, Hybride und Elektroautos gemeinsam auf 8,2 Prozent (wobei Hybride deutlich besser abschneiden, allerdings auch, weil die meisten Stromer bisher nicht so lange gefahren werden) und Pickups auf 11,1 Prozent.

Hersteller aus Japan dominieren das Ranking. Die Marken Toyota, Lexus, Honda und Acura stellen 25 der 27 bestplatzierten Fahrzeuge. Die beiden Ausreißer sind der Chevrolet Suburban auf Rang 24 und die Mercedes G-Klasse, die mit 17,3 Prozent auf dem vierzehnten Platz landet. Damit ist die G-Klasse auch das langlebigste deutsche Auto. Welche Wagen es in die Top Ten geschafft haben, verraten wir in der folgenden Bildergalerie.

Platz 10: Honda Accord Hybrid

Los geht es mit dem Honda Accord Hybrid, der auf 18,5 Prozent und somit auf den 3,4-fachen Wert des Durchschnitts kommt. In der separaten Pkw-Rangliste liegt der Accord sogar auf Platz drei.

Honda Accord Autos
Bild: DepositPhotos

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Vodafone Business Prime M: 100 GB SIM Only für 25 Euro – plus 100 Euro Wechselbonus

22. September 2026 um 16:00

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Vodafone Business Prime M

Mobile Arbeit frisst Daten: Videocalls, Cloud-Tools, Navigation, Hotspot fürs Notebook. Wer dafür einen Business Tarif sucht, bekommt im Vodafone Business Prime M aktuell 100 GB für 25 Euro und bei Rufnummern-Mitnahme zusätzlich einen 100 Euro Wechselbonus.

Im Aktionszeitraum vom 17.09.2026 bis 04.11.2026 lässt sich der Business Prime M als SIM Only Deal besonders klar kalkulieren: 100 GB für 25 Euro und optional +100 Euro Wechselbonus, wenn die Rufnummer mitgenommen wird. Damit wird aus einem Standard-Tarif ein Paket, das für viele kleine und mittlere Unternehmen sowie Selbstständige genau das abdeckt, was im Alltag wirklich zählt: genug Datenvolumen, planbare Kosten und ein Bonus, der den Wechsel spürbar attraktiver macht.

Für wen sich 100 GB im Business-Alltag wirklich lohnen

100 GB sind im Business-Kontext nicht nur nice to have, sondern oft gerade ausreichend. Besonders wenn Arbeit regelmäßig außerhalb des WLANs stattfindet. Typische Szenarien, in denen das Datenvolumen schnell steigt:

  • Außentermine mit spontanen Videocalls, Foto-/Dokument-Uploads und CRM-Zugriff
  • Hotspot-Nutzung fürs Notebook im Zug, im Coworking-Slot oder beim Kunden
  • Cloud-Workflows (Dateisynchronisation, Kollaboration, Backups)
  • Navigation & Karten plus Messenger, Telefonie, E-Mail – parallel und dauerhaft

Gerade Selbstständige und KMU profitieren, wenn der Tarif nicht auf Kante genäht ist. Das reduziert nicht nur Stress, sondern verhindert auch, dass Teams am Monatsende plötzlich wieder im WLAN parken müssen.

100 GB für 25 Euro sichern

Die Deal-Eckdaten: Business Prime M als SIM Only Angebot

Der Kern des Angebots ist schnell erklärt: Business Prime M mit 100 GB für 25 Euro. Der Deal läuft im genannten Zeitraum und richtet sich an Geschäftskunden. Wichtig ist vor allem, dass das Datenvolumen in der Aktion als Vorteil für den Neuabschluss genannt ist: Bei Neuabschluss sind es 100 GB monatlich (bei Vertragsverlängerung werden in der Aktion 75 GB genannt).

Zusätzlich gibt es die zweite, für viele entscheidende Komponente: den Wechselbonus. Wer im Aktionszeitraum neu aktiviert und die Rufnummer mitnimmt, erhält laut Vodafone einen einmaligen Wechselbonus als Startguthaben in Höhe von 100 Euro.

100 Euro Wechselbonus: Was die Rufnummern-Mitnahme praktisch bringt

Rufnummern-Mitnahme ist im Business oft kein „Nice-to-have“, sondern Prozess-Sicherheit: Kunden, Lieferanten und Kontakte erreichen die gewohnte Nummer – ohne Übergangschaos. Wenn dafür zusätzlich 100 Euro Startguthaben winken, wird die Entscheidung für einen Anbieterwechsel deutlich leichter.

Laut Vodafone gilt die Wechselbonus-Aktion bis zum 04.11.2026 für Neuaktivierungen mit Rufnummern-Mitnahme in den Business Prime Tarifen; der Bonus wird als Startguthaben auf dem Kundenkonto gutgeschrieben. Entscheidend: Um die Aktionsvorteile zu nutzen, muss die SIM bis zum 04.11.2026 aktiviert bzw. die Rufnummer mitgenommen werden; nachträgliche Aktivierungen/Portierungen werden laut Vodafone nicht berücksichtigt.

SIM Only plus Wunsch-Smartphone: Warum die Kombi interessant ist

SIM Only ist für viele Unternehmen die sauberste Lösung, wenn bereits Geräte vorhanden sind oder das Hardware-Setup bewusst getrennt vom Tarif laufen soll. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, den Tarif mit einem Smartphone zu kombinieren, etwa wenn Geräte ohnehin ausgetauscht werden müssen oder ein Standardgerät fürs Team eingeführt wird. Vodafone spielt diese Flexibilität auf der Angebotsseite ausdrücklich mit aus („kombinierbar/optional mit Ihrem Wunsch-Smartphone“).

In der Praxis heißt das: Wer Kosten transparent halten will, startet mit SIM Only. Wer eine Modernisierung plant, nutzt die Möglichkeit, Tarif und Gerät zusammen zu denken, ohne den Deal-Vorteil beim Datenvolumen aus dem Blick zu verlieren.

Warum Business-Tarife anders bewertet werden sollten als Privat-Tarife

Bei der Tarifwahl zählt im Unternehmen die Frage, ob der Tarif zuverlässig zu Arbeitsrealität, Prozessen und Wachstum passt. Drei Kriterien sind dafür besonders relevant:

  • Datenpuffer: Genug Volumen, damit „Sonderfälle“ (Hotspot, große Uploads) nicht sofort zum Problem werden.
  • Wechsel ohne Reibung: Rufnummern-Mitnahme und klare Aktivierungsfenster, damit der Betrieb nicht unterbrochen wird.
  • Kalkulierbarkeit: Ein Preisniveau, das auch bei mehreren SIMs im Budget bleibt.

Genau hier setzt der Business Prime M Deal an: 100 GB für 25 Euro plus 100 Euro Wechselbonus bei Portierung mit klar definiertem Aktionszeitraum bis 04.11.2026.

So nutzt du den Deal im Aktionszeitraum am besten

Wer das Angebot mitnehmen will, sollte vor allem auf Timing achten: Vodafone nennt als Voraussetzung, dass Aktivierung bzw. Rufnummern-Mitnahme bis zum 04.11.2026 erfolgen muss. Für KMU und Selbstständige ist das vor allem dann wichtig, wenn intern erst noch entschieden werden muss, wie viele SIMs gebraucht werden und ob Geräte mit umgestellt werden.

Am einfachsten ist es, direkt über die Angebotsseite einzusteigen und die Optionen (SIM Only vs. Wunsch-Smartphone) zu prüfen!

100 € Wechselbonus holen

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