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MWC-Highlights: Handy mit drei Display-Teilen und neue Google-Brille

05. März 2026 um 13:30

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MWC 2026 Mobilfunkmesse Highlights

Der Mobile World Congress 2026 (MWC 2026) in Barcelona zeigt deutlich, dass die Hardware-Innovationen wieder an Fahrt aufnehmen. Zwischen KI-integrierten XR-Brillen und neuen Formfaktoren bei Foldables kristallisieren sich fünf klare Highlights heraus, die den Markt im kommenden Jahr prägen könnten.

Google XR: Die Rückkehr der Datenbrille mit Gemini-Power

Google hat auf dem MWC eine XR-Brille demonstriert, die optisch kaum von einer herkömmlichen Brille zu unterscheiden ist, jedoch ein Display direkt auf das rechte Auge projiziert. Im Kern steht die tiefe Integration des KI-Assistenten Gemini. In einer Live-Demo konnte die Brille per Kamera ein Gemälde analysieren, den Künstler identifizieren und über die integrierten Lautsprecher passende Musik von YouTube Music abspielen. Auch Google Maps ist direkt im Sichtfeld nutzbar, per Nano-Banana konnten Objekte direkt in ein von der Brille aufgenommenes Foto gesetzt werden.

Die Google XR-Brille projeziert einen kleinen Bildschirm auf das rechte Auge. (Bild: BASIC thinking)

Obwohl das Produkt bereits auf der letzten Google I/O im letzten Jahr angeteasert wurde, bleibt die Markteinführung noch vage. Es ist unklar, ob Google die Brille unter eigener Flagge oder in Kooperation mit Partnern wie Samsung veröffentlicht. Preis und Verfügbarkeit wurden bisher nicht offiziell kommuniziert.

Motorola Razr Fold: Akku-Riese im faltbaren Segment

Mit dem Razr Fold liefert Motorola ein faltbares Smartphone ab, das vor allem durch seine technischen Eckdaten beeindruckt. Herzstück ist der neue Snapdragon 8 Elite der fünften Generation, flankiert von einem für Foldables ungewöhnlich großen 6.000 mAh-Akku. Dieser kann auch mit 80 Watt schnell wieder aufgeladen werden. Auf der Rückseite verbaut Motorola drei Flaggschiff-Kameras, die bis zu 100-fach zoomen können.

Das Motorola Razr Fold zusammengefaltet beim MWC 2026
Das Motorola Razr Fold bietet einen riesigen Akku, der schnell wieder aufgeladen werden kann. (Bild: BASIC thinking)

Besonders hervorzuheben ist die dedizierte „Moto AI“-Taste und das Versprechen von sieben Jahren Android-Updates, was die Langlebigkeit des Geräts unterstreichen soll. Das Razr Fold ist nach IP49-Standard gegen Staub und Wasser geschützt und soll im April 2026 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.999 Euro erscheinen.

Leica Leitz Phone: Das Kamera-Smartphone mit haptischem Zoom

In einer engen Kooperation zwischen Leica und Xiaomi entstand das neue Leitz Phone, welches auf dem Xiaomi 17 Ultra basiert. Das Gerät positioniert sich mit einem Preis von 2.000 Euro im absoluten Premium-Segment. Die technische Ausstattung umfasst 16 GB RAM, 512 GB Speicher und ein 6,9 Zoll großes Display.

Das Leica Leitzphone in der schwarzen Farbe
Das Leitz Phone nutzt einen physischen Drehring für die Zoom-Steuerung. (Bild: BASIC thinking)

Das Alleinstellungsmerkmal ist die Kamera-Hardware: Ein physischer Ring am Kameragehäuse erlaubt es, den Zoom haptisch zu steuern. Das System besteht aus einer 200-MP-Zoomkamera, einer 50-MP-Hauptkamera und einem 50-MP-Ultraweitwinkel, ergänzt durch die typischen Leica-Filter für eine spezifische Bildästhetik.

Honor MagicPad 4: Schlankes Tablet als PC-Ersatz

Honor präsentiert mit dem MagicPad 4 das nach eigenen Angaben dünnste Android-Tablet auf dem Markt. Für einen Preis von 699 Euro (UVP) bietet es ein 165-Hz-OLED-Display und einen 10.000 mAh starken Akku. Honor positioniert das Gerät explizit als „Companion“ für MacBook- oder iPhone-Nutzer, was durch Funktionen wie den einfachen Dateiaustausch und die Nutzung als Zweitbildschirm verdeutlicht wird.

Das Honor MagicPad 4 ist laut Hersteller das dünnste Android-Tablet auf dem Markt. (Bild: BASIC thinking)

Die Software-Oberfläche wurde stark in Richtung einer PC-Nutzererfahrung optimiert, um produktives Arbeiten mit Stift und Tastatur zu ermöglichen. Unter der Haube arbeitet ein Snapdragon 8 Gen 5.

Samsung Galaxy Z Tri-Fold: Zehn Zoll für die Hosentasche

Nach dem Release in den USA und Korea zeigt Samsung nun auch auf dem MWC das Galaxy Z Tri-Fold. Durch die doppelte Faltung erreicht das Gerät im aufgeklappten Zustand eine Displaydiagonale von 10 Zoll. Das Format ist so optimiert, dass Videos ohne schwarze Balken dargestellt werden können und drei Apps komfortabel nebeneinander Platz finden.

Das Samsung Galaxy Z TriFold aufgefaltet beim MWC 2026
Das Samsung Galaxy Z TriFold lässt sich zweimal zusammenfalten. (Bild: BASIC thinking)

Trotz des komplexen Formfaktors integriert Samsung ein Kamerasystem mit 200-MP-Hauptsensor, Ultraweitwinkel und Telefoto. Mit einem Preis von 2.899 US-Dollar bleibt das Tri-Fold jedoch vorerst ein Luxusobjekt für Early Adopter; ein offizieller Termin für den deutschen Markt steht noch aus.

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Denkzettel für Deutschland: Energiepolitik zerschellt im Iran

05. März 2026 um 11:00

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Spritpreise Iran deutsche Energiepolitik Öl Gas

Der Iran-Krieg ist geografisch zwar weit von Deutschland entfernt, ökonomisch ist er aber längst hier angekommen. Grund ist die Sperrung der Straße von Hormus seitens des Iran, durch die jeweils rund 20 Prozent der globalen Öl- und Gasversorgung abgewickelt werden. Die Folge: Die Öl-, Sprit- und Gaspreise steigen weltweit. Doch als hätte es keine Warnungen gegeben, setzt die Union seit geraumer Zeit wieder vermehrt auf fossile Energien und verschleppt den Ausbau der Erneuerbaren. Eine kommentierende Analyse.

Energie als Druckmittel und Politikum

  • Die Straße von Hormus ist eine Meerenge zwischen den Küsten des Irans und des Omans. Durch sie verläuft der gesamte Schiffsverkehr von und zu den Öl- und Gashäfen Kuwaits, Katars, Bahrains, des Iraks, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Irans. Hinzu kommt der größte Teil des saudi-arabischen Verkehrs. Über die Straße von Hormus werden 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggasversorgung (LNG) abgewickelt.
  • Aktuell stecken mehrere Öl- und Gastanker aufgrund einer Blockade des Iran in der Straße von Hormus fest. Das Mullah-Regime setzt Energie damit als Druckmittel und Politikum ein. Die Diesel- und Benzinpreise in Deutschland haben laut ADAC daraufhin teilweise die Zwei-Euro-Marke überschritten und sind um bis zu 20 Cent pro Liter gestiegen. Die Kosten für 100 Liter Heizöl legten um rund 30 Euro zu. Der Gaspreis hat sich hingegen binnen weniger Tage fast verdoppelt. (Stand: 4. März 2026)
  • Statt den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben, um Strom lokal und unabhängig von geopolitischen Konflikten sowie Abhängigkeiten zu produzieren, setzen CDU/CSU seit geraumer Zeit wieder mehr auf fossile Energie. Das sogenannte Heizungsgesetz soll etwa abgeschafft werden, um wieder Öl- und Gasheizungen zu erlauben. Für Solaranlagen auf Hausdächern soll es keine Förderung mehr geben. Statt den Netzausbau zu forcieren, will das Wirtschaftsministerium den Ausbau von Wind- und Solarkraft in einigen deutschen Regionen sogar gänzlich stoppen.

Iran-Krieg: Deutsche Energiepolitik am Scheideweg

Kriege mögen geografisch fern erscheinen, schlagen ökonomisch aber auch hierzulande ein. Der Iran-Krieg ist da keine Ausnahme. Doch wer wie die Union weiterhin auf fossile Abhängigkeiten setzt, anstatt den Ausbau der Erneuerbaren zu forcieren, spielt ein riskantes Spiel.

Denn die Straße von Hormus zeigt erneut, dass fossile Energien ein perfides Wettrennen zwischen Politik und Marktmechanismen offenbaren und die Gas-, Öl- und damit letztlich auch die Spritpreise erheblich erschüttern. Zugegeben: Auch die Erträge aus Solar- und Windkraft können schwanken, doch sie tanzen nach einem ganz anderen Takt – und zwar klimafreundlich, lokal und unabhängig von Mullahs, Monarchen oder Marktspekulanten.

Wer dieser Tage ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage sein Eigen nennt, ist gegen solche Preisschocks hingegen überwiegend immunisiert. Öl und Gas sind nicht nur ohnehin schon teurer. Die Abhängigkeit von fossilen Energien ist ein hausgemachtes Problem.

Theoretisch dürfte es zumindest kurzfristig nicht zu Versorgungsengpässen kommen, da es noch Öl und Gas gibt und Blockaden umgangen werden können. Doch das Problem ist nicht die physische Knappheit, sondern Preishascherei und geopolitische Erpressbarkeit. Wer hier nicht umdenkt, sitzt bald auf einem finanziellen Pulverfass.

Stimmen

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in einem Interview bei Bericht aus Berlin: „Deutschland erhält über die Straße von Hormus keine signifikanten Mengen an LNG. Auch beim Öl ist es so, dass unsere Hauptbezugsquellen nicht von dort stammen. Was wir beobachten werden, sind die Preisentwicklungen, aber mit Sicherheit keine Knappheit. Wir haben unsere Öl- und Gaslieferungen diversifiziert. Es kann zu Preissteigerungen kommen. Das hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem davon, wie lange der Konflikt anhält.“
  • Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverband e.V., gegenüber der BILD: „Es gibt überhaupt keinen Grund, momentan – gestern nicht, heute nicht – die Preise zu erhöhen. Es ist reine Abzocke. Bis der teure Ölpreis bei uns in Deutschland ankommt, vergeht mindestens eine Woche.“ Er fordert: „Einmal am Tag dürfen die Preise erhöht werden und danach geht es nur noch nach unten – wie das in Österreich seit Jahren funktioniert. Es wäre schön, wenn die Politik gegenüber den großen Konzernen ein bisschen mehr Eier in der Hose hätte.“
  • Grünen-Chef Felix Banaszak kritisierte die Bundesregierung in einer Pressekonferenz scharf: „Auf diese Erschütterungen an den Märkten muss eine deutsche Bundesregierung reagieren. Die Reaktion auf die geopolitische Lage ist, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu intensivieren. Das Richtige in dieser Situation wäre doch jetzt, dass wir uns so schnell wie möglich von Gas und Öl unabhängig machen, statt weiter die politische Ambition in Abhängigkeit von Gas und Öl zu richten.“

Denkzettel für die deutsche Energiepolitik?

Die aktuellen Preisschocks sind ein Denkzettel für die Energiepolitik der Bundesregierung – vor allem aber für die Union. Denn statt den Ausbau der Erneuerbaren zu hemmen, sich von Lobbyisten einlullen zu lassen und auf fossile Energien zu setzen, wären Investitionen in Solar- und Windkraft sowie Energiespeicher in Kombination mit einer Forcierung des Netzausbaus perspektivisch deutlich sinnvoller – vor allem mit Blick auf das Portemonnaie der Verbraucher.

Klar: Die Preise wären auch ohne die politischen Entscheidungen der Union gestiegen, da Deutschland nach wie vor von Öl und Gas abhängig ist und es auch künftig in einem gewissen Maß sein wird. Aber die Lektion aus der Straße von Hormus sollte sein, dass diese Entscheidungen vor allem perspektivisch falsch sind. Wer jetzt noch Öl und Gas hofiert, spielt ein riskantes Doppelspiel mit bezahlbaren Energiepreisen in Deutschland.

Kurzum: Der Iran-Krieg zeigt, dass geopolitische Risiken nicht wegdiskutiert werden können und dass fossile Rückschritte teuer erkauft werden. Denn wer glaubt, dass Großmachtpolitik, die Kriege im Iran und der Ukraine sowie weltweite Unsicherheiten, die die Öl- und Gaspreise beeinflussen, nur eine Momentaufnahme sind, irrt gewaltig und hat die Weltwirtschaft nicht verstanden.

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Cybersecurity-Weiterbildung neu gedacht: Cybersteps setzt auf Militär-Expertise

05. März 2026 um 09:30

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Cybersecurity Weiterbildung

Cyberangriffe nehmen rasant zu, doch Deutschlands Fachkräfteausbildung hinkt hinterher. Cybersteps setzt hier an: Mit Methoden aus der militärischen Elite wird die Cybersecurity-Weiterbildung neu definiert, praxisnah, individuell und kompromisslos auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet. Während andere Programme sich nur auf Theorie und Governance, Risk und Compliance (GRC) konzentrieren, bietet Cybersteps praxisorientierte und technisch fundierte Trainings, die auf tägliche Herausforderungen im Cyberspace vorbereiten und vermittelt dabei auch die nötigen GRC-Kenntnisse.

Die Digitalisierung schreitet voran. Mit ihr wächst das Risiko von Cyberattacken. Während viele deutsche Weiterbildungsangebote weiterhin einen starken Fokus auf GRC legen, fehlen praxisnahe, technisch ausgelegte Trainings, die tatsächlich auf den Arbeitsalltag vorbereiten.

Genau hier setzt Cybersteps an: Das Programm bringt militärische Cyber-Expertise erstmals flächendeckend in die zivile Weiterbildung und liefert die nächste Generation von battle-ready Cybersecurity-Profis.

Militärische Methoden für den deutschen Arbeitsmarkt

Cybersteps wurde von internationalen Elite-Veteranen gegründet, die jahrelang Cyberabwehr in hochkritischen Umgebungen trainiert und geleitet haben. Das Team weiß: Wer Hacker stoppen will, braucht kein klassisches Frontalunterrichts-Wissen, sondern Techniken, wie sie in Cyber-Kommandoeinheiten üblich sind, von realitätsnahen Simulationen bis zu individueller Taktikschulung.

Hinter Cybersteps steht zudem die Expertise von Mitgründer Roman Dvorkin, einem führenden Cybersecurity-Researcher mit über zehn Jahren Erfahrung im militärischen und zivilen Sektor. Als Spezialist für Network- und IoT-Sicherheit sowie Entdecker diverser CVE-Schwachstellen bringt er das Wissen eines preisgekrönten Hackathon-Gewinners direkt in die Ausbildung ein. Sein Ansatz ist dabei stets persönlich: „Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, das Element der Cybersecurity zu finden, das man wirklich liebt. Sei es die Forschung, Datenanalyse oder die Beratung“, so Dvorkin. „Ich bin hier, um Ihnen dabei zu helfen, diese Leidenschaft zu entdecken und zu vertiefen.“

Das Herzstück: Personalisiertes Lernen, permanente Praxiseinsätze und ein Curriculum, das gezielt auf die gefragtesten Rollen in Deutschland vorbereitet. Die Programme dauern 3 bis 14 Monate und sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar. Die Ausbildung erfolgt online und live. Interaktiv, im direkten Austausch mit den Trainern und anderen Teilnehmenden.

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Mehr als nur GRC: Technische Skills im Fokus

Der deutsche Markt ist geprägt von GRC, Audit und Compliance. Wichtige Felder, aber rein strategisch. Cybersteps erweitert das Portfolio: Das Training deckt die gesamte Bandbreite technischer Cybersecurity ab, von Security Operations Center (SOC) über Cloud-Sicherheit bis hin zu Penetration Testing und Incident Response. So entstehen nicht nur neue Karrierewege jenseits von Audit und Governance, sondern auch ein stärkeres technisches Fundament für alle, die weiterhin im GRC-Bereich arbeiten möchten.

  • Individuelle Spezialisierung: SOC, Cloud Security, Penetration Testing, GRC und mehr
  • Technisch fundiertes Wissen und Hands-on Labs
  • Rollenspezifische Vorbereitung für den deutschen Arbeitsmarkt

Dem Fachkräftemangel technisch begegnen

Der Mangel an qualifizierten Cybersecurity-Experten ist in Deutschland längst ein kritischer Faktor für Unternehmen und Behörden. Laut aktuellen Studien fehlen zehntausende Fachkräfte, besonders in technisch anspruchsvollen Bereichen wie Incident Response, Security Operations oder Cloud-Sicherheit. Herkömmliche Weiterbildungsangebote können den Bedarf nicht decken, da sie oft zu theorielastig sind und an der Praxis vorbeigehen. Cybersteps setzt genau hier an: Durch intensive Simulationen, echte Angriffs- und Verteidigungsszenarien sowie kontinuierliches Feedback wird die Lücke zwischen Theorie und Arbeitsalltag geschlossen.

Mit diesem Ansatz entstehen nicht nur sofort einsatzbereite Cybersecurity-Analysten, sondern auch belastbare Teams, die aktiv zur Sicherheit von Unternehmen beitragen. Cybersteps arbeitet eng mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen und passt die Trainingsinhalte ständig an aktuelle Bedrohungen und Tools an. So bleiben Absolventen immer am Puls der Zeit und sind nach Abschluss der Weiterbildung bestens auf den schnellen Berufseinstieg vorbereitet.

Karriere-Booster: Von Quereinsteiger bis Fachkraft

Cybersteps richtet sich sowohl an Quereinsteiger als auch an erfahrene IT-Kräfte, die sich spezialisieren oder umschulen möchten. Durch das individuelle Lernkonzept, 1:1-Coachings und kontinuierliche Karriereunterstützung beschleunigen Absolventen ihre Laufbahn spürbar. Jeder Teilnehmende erhält zudem ein leistungsfähiges Laptop für die Dauer der Weiterbildung, um die praktischen Übungen unter realen Bedingungen absolvieren zu können.

Das Programm ist AZAV-zertifiziert und kann mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters zu 100 Prozent gefördert werden. So bleibt der Zugang auch für Arbeitsuchende und Umschüler offen, die einen schnellen Einstieg in die Cybersecurity anstreben.

Praxis, Innovation und Unterstützung bei der Arbeitssuche

Cybersteps bietet mehr als nur Wissenstransfer. Die Trainer kommen aus internationalen Elite-Einheiten und kennen die aktuellen Angriffsvektoren und Verteidigungstechniken aus eigener Erfahrung. In Live-Sessions und realistischen Cyber-Krisenszenarien trainieren Teilnehmende, wie sie Angriffe erkennen, abwehren und dokumentieren. Exakt so, wie es im Ernstfall gefordert wird.

  • 100 % online, live und interaktiv
  • 3 bis 14 Monate Laufzeit, flexibel wählbar
  • Individuelle Karriereberatung und -vermittlung
  • AZAV-zertifiziert, volle Kostenübernahme durch Bildungsgutschein

Der Erfolg gibt dem Konzept recht: Cybersteps-Absolventen übernehmen verantwortungsvolle Rollen in Unternehmen, Behörden und Organisationen, in technischen Security-Teams ebenso wie in GRC-Funktionen, aber stets mit einem deutlichen Plus an Praxis und Problemlösungskompetenz.

Falls auch du über eine Karriere in der Cybersecurity nachdenkst und mehr über das Programm sowie die staatliche Förderung per Bildungsgutschein erfahren möchtest, kannst du hier ein kostenloses Beratungsgespräch mit der Cybersteps-Zulassungsabteilung vereinbaren.

Hier Details zur Cybersecurity-Weiterbildung

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Social Media und KI: Kinder werden erstmals dümmer

05. März 2026 um 05:45

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Social Media KI Bildschirmzeit Kinder Jugendliche dümmer

Die Generation Z liegt im Bildungsniveau erstmals hinter vorherigen Jahrgängen zurück. Eine mögliche Ursache könnte die zunehmende Bildschirmzeit der Gen Z sein, die sich negativ auf die Bildung auswirkt. Experten warnen deshalb nun vor langfristigen Auswirkungen auf Bildungs- und Arbeitsmarktchancen.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die durchschnittlichen Intelligenzwerte von Generation zu Generation immer weiter erhöht. Gemessen wird dieses Phänomen mit dem sogenannten Flynn-Effekt.

Über viele Jahrzehnte hinweg waren jüngere Jahrgänge ihren Vorgängern messbar überlegen. Grund hierfür waren unter anderem verbesserte Bildung oder bessere Ernährung.

Doch dieser Trend ist nun in Stocken geraten. Denn erstmals seit Beginn vergleichender Bildungsstudien schneidet eine Generation im Vergleich schlechter ab als die Jahrgänge vor ihr. Es handelt sich um die Gen Z, also die zwischen 1997 und 2010 Geborenen.

Gen Z fällt im Bildungsranking zurück

Der australische Neurowissenschaftler Jared Cooney Horvath hat Unmengen von Daten aus standardisierten akademischen Tests ausgewertet und kürzlich vor dem Ausschuss des US-Senats für Handel, Wissenschaft und Verkehr präsentiert. „Sie sind die erste Generation in der modernen Geschichte, die bei standardisierten akademischen Tests schlechter abschneidet als die vorherige“, erklärt der Wissenschaftler gegenüber der New York Post.

In „praktisch allen kognitiven Bereichen“ hätten sie schlechter abgeschnitten als ihre Vorgängergeneration. Untersucht wurden dabei neben der grundlegenden Aufmerksamkeit auch Gedächtnis, Lese- und Schreibfähigkeit, Rechnen sowie exekutive Funktionen bis hin zum allgemeinen IQ.

Die kognitive Entwicklung werde seit dem späten 19. Jahrhundert standardisiert und gemessen. In der Gen Z zeige sich nun erstmals, dass sie kognitiv weniger leistungsfähig sind, als vorherige Generationen im gleichen Alter.

„Und zu allem Übel überschätzen die meisten dieser jungen Leute ihre Intelligenz“, so Horvath weiter. Denn je intelligenter sie sich selbst einschätzten, desto dümmer seien sie in Wirklichkeit.

Ruiniert Bildschirmzeit die Gen Z?

Horvath sieht vor allem die wachsende Bildschirmzeit als Problem an. Denn die Generation Z sei die erste Generation, die mit ständiger Bildschirmzeit aufgewachsen ist.

„Mehr als die Hälfte der Zeit, die ein Teenager wach ist, verbringt er damit, auf einen Bildschirm zu starren“, erklärt Horvath. „Menschen sind biologisch darauf programmiert, von anderen Menschen und durch vertieftes Lernen zu lernen, nicht durch das Durchblättern von Bildschirmen nach Stichpunktzusammenfassungen.“

Doch auch in der Bildung würden vermehrt Bildschirme für sogenannte Bildungstechnologien eingesetzt. Anschließend verbrächten die Schüler dann ihre Freizeit an Smartphone, Tablet oder Laptop.

Trend bezieht sich nicht nur auf die USA

Doch genau diese steigende Bildschirmzeit habe die Gen Z „zu oberflächlichen Lernern gemacht“, erklärt der Neurowissenschaftler. Er plädiert deshalb vor allem an Schulen, die Bildschirmzeit von Schülern zu begrenzen.

Doch dabei handle es sich nicht nur um einen lokalen Trend in den USA. „Wenn man sich die Daten aus 80 Ländern ansieht, zeigt sich: Sobald digitale Technologien in Schulen weit verbreitet sind, sinken die Leistungen deutlich“, erklärt er. Schulen müssten den Einsatz von Technologie in den Klassenzimmern einschränken, damit sich das Lernen wieder weiterentwickeln kann.

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Geburtenrate: Die Länder mit den meisten unehelichen Kindern

04. März 2026 um 20:34

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Familie Geburten Kind Eltern

Die klassische Vorstellung von Familie wird in unserer modernen Gesellschaft oft auf die Probe gestellt. Und doch gibt es Länder, in denen es auch heute noch kaum Geburten außerhalb der Ehe gibt. In diesem Artikel klären wir, wo die meisten und die wenigsten unehelichen Kinder auf die Welt kommen.

Die Art und Weise, wie Menschen zusammenleben und Kinder großziehen, wandelt sich rasant. War die Ehe früher noch eine zwingende Voraussetzung für die Gründung einer Familie, ist sie heute in vielen modernen Gesellschaften eine Option, die man wählen kann oder auch nicht. Zwar verspricht eine Hochzeit Stabilität und Steuervorteile, doch viele Menschen entscheiden sich bewusst dagegen.

Dieser Trend ist besonders in Lateinamerika und den nordischen Staaten zu beobachten. Hier ist das Zusammenleben ohne Trauschein seit Jahrzehnten gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich weitgehend einer Ehe gleichgestellt. Neben der Romantik spielen also auch rechtliche Rahmenbedingungen und soziale Sicherungssysteme eine zentrale Rolle.

In Asien gibt es die wenigsten außerehelichen Geburten

Der weltweite Durchschnitt bei den untersuchten Nationen liegt laut der OECD bei 42,3 Prozent. In Deutschland geht es eher konservativ zu. Die BRD befindet sich mit einer Quote von 33,1 Prozent im hinteren Mittelfeld.

Noch einmal deutlich niedriger sind die Werte der vier asiatischen Länder, die Teil der Studie sind. Japan (2,4 Prozent), die Türkei (3,1), Südkorea (4,7) und Israel (8,6) bilden als Block das Schlusslicht. In diesen Nationen ist eine Geburt ohne Trauschein die absolute Ausnahme. Kulturelle Erwartungen und religiöse Traditionen dürften die Hauptgründe sein.

Die Staaten in Europa verteilen sich über die komplette Liste. Griechenland bildet das Schlusslicht mit 9,7 Prozent. Aber auch sechs Plätze in der Top Ten gehen nach Europa. Ein Erdteil eilt der restlichen Welt jedoch davon. Welcher das ist, verraten wir im folgenden Ranking der Länder mit den meisten unehelichen Geburten.

Platz 10: Schweden

Schweden eröffnet unsere Top Ten mit einer Quote von 57,5 Prozent. In dem skandinavischen Land sind hohe Raten an Geburten außerhalb der Ehe seit langem fester Bestandteil der gesellschaftlichen Realität. Das liegt vor allem an einem starken Sozialsystem und umfassenden rechtlichen Schutzmechanismen für Kinder und Partner in Lebensgemeinschaften.

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Telekom will jedes Telefon zum KI-Assistenten machen – sogar Uralt-Handys

04. März 2026 um 11:00

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Telekom KI Assistent Netz Magenta AI Call Assistant

Die Deutsche Telekom will ein KI-Modell in sein Mobilfunknetz integrieren. Jedes Telefon soll dadurch zu einem smarten Assistenten werden – theoretisch sogar Dumbphones. Während Apple, Samsung und Google ihre KI-Assistenten an teure Hardware koppeln, verfolgt die Telekom mit dem Magenta AI Call Assistant einen komplett anderen Ansatz. Ob und wie gut die KI funktioniert, ist aber noch unklar. Beim Datenschutz gibt es ebenso offene Fragen. Eine kommentierende Analyse.

Telekom präsentiert Magenta AI Call Assistant

  • Laut Telekom soll künftig prinzipiell jeder während eines Telefonats eine KI-Stimme aktivieren können. Das Unternehmen will dazu eine Künstliche Intelligenz in sein Mobilfunknetz integrieren. Da die KI voraussichtlich über eine Cloud läuft, ist sie theoretisch auf jedem Telefon nutzbar. Das gilt sowohl für das neueste iPhone als auch für Nokia-Klassiker. Der Magenta AI Call Assistant soll noch in diesem Jahr starten. Im Gegensatz zu KI-Diensten wie Apple Intelligence, dem Google Assistant oder Samsungs Bixby ist die Telekom-KI nicht an bestimmte Geräte gebunden.
  • Mit dem Sprachbefehl „Hey Magenta“ sollen Nutzer die KI während eines Gesprächs aktivieren können. Alternativ sei dies über eine Zahlenkombination auf der Tastatur möglich. Da das System ohne App oder ein spezielles Betriebssystem auskommen soll und stattdessen über das Mobilfunknetz der Telekom läuft, können theoretisch auch Kunden anderer Anbieter auf die KI zugreifen – vorausgesetzt einer der Gesprächspartner ist Telekom-Nutzer.
  • Der Magenta AI Call Assistant soll der Telekom zufolge zum Start drei Kernfunktionen umfassen: Live-Übersetzungen in bis zu 50 Sprachen, eine automatische Zusammenfassung von Gesprächen per Text sowie Antworten zu Alltagsfragen. Die KI könne zudem Restaurantreservierungen, Arzttermine und Reisen buchen. Die Telekom hat ihren Anrufassistenten gemeinsam mit dem britischen Softwareunternehmen ElevenLabs entwickelt.

Telekom-KI funktioniert auf jedem Telefon

Die Telekom beschreitet mit dem Magenta AI Call Assistant einen Pfad, der einer Art Anti-iPhone-Strategie gleichkommt. Das Unternehmen will KI mehr als Dienst denn als ein reines Produkt anbieten. Statt Nutzern teure Hardware aufzudrängen, spinnt die Telekom einen KI-Assistenten direkt ins Netz.

Das erscheint durchaus clever und offenbart einen kleinen Schlag gegen die oligopole Hardwarespirale der Tech-Giganten. Denn die geplante Telekom-KI soll prinzipiell ohne teures Smartphone nutzbar sein.

Doch das Konzept hat auch Tücken. Ein Netz voller lauschender Assistenten klingt zwar praktisch, kann aber zu seltsamen Erfahrungen während des Telefonierens führen – etwa wenn Gespräche permanent unterbrochen werden. Die Telekom muss deshalb erst einmal beweisen, dass der Magenta AI Call Assistant einen wirklichen Nutzen hat.

Die Diffusionskurve zwischen einem praktischen Mehrwert und einem übergriffigen KI-Assistenten könnte nämlich steil sein. Der Ansatz, auf eine universelle Zugänglichkeit zu setzen, ist zwar radikal, könnte aber ein komplett neues KI-Ökosystem eröffnen. Allerdings muss der Magenta AI Call Assistant dafür zunächst einmal nachweisen, ob Reichweite und ein hürdenloser Zugang über den Wert reiner Funktionalität hinausgehen.

Stimmen

  • Abdu Mudesir, Vorstand Product & Technology der Deutschen Telekom, in einem Statement: „Wir sind KI-Optimisten und setzen KI verantwortungsvoll ein. Wir bringen sie direkt in unsere Netze, Produkte und Services – skalierbar, sicher und mit klarem Mehrwert für Menschen und Wirtschaft. Denn KI wird zur Schlüsseltechnologie. Unsere Kunden können KI-Dienste direkt im Telefonat dazuschalten. So kommt beispielsweise der Dolmetscher in den Anruf. Mit unserem Magenta AI Call Assistant sind wir weltweit die ersten, die solche KI-Funktionen direkt aus dem Netz anbieten. Wir beseitigen Barrieren. Keine Apps, keine speziellen Geräte, keine technische Komplexität.“
  • Analyst Ben Wood vom Marktforschungsinstitut CCS Insight sieht in KI-Assistenten einen aktuellen Trend: „Das ist ein lobenswertes Ziel, auch wenn es in der Realität schwer zu erreichen ist. KI ist ein Gamechanger und wird wahrscheinlich die Art und Weise, wie wir in Zukunft mit Smartphones interagieren, grundlegend verändern.“ Wood sieht das Telekom-Projekt als weiteren Beweis dafür, dass die Preise für umfangreiche KI-Funktionen in Smartphones sinken.
  • Avijit Ghosh, Forscher bei der KI-Community-Plattform Hugging Face, hat Bedenken: „Das klingt einfach nach einer schlechten Benutzererfahrung. Angenommen, ich telefoniere mit meiner Mutter und mitten im Gespräch fange ich einfach an, mit einem Assistenten zu sprechen, der immer zuhört. Das wäre für mich eine sehr seltsame Erfahrung. Ich bin ein großer Befürworter von speziell entwickelten KI-Systemen. Dieses System scheint mir zu allgemein, um es ohne Sicherheitsvorkehrungen auf die Bevölkerung loszulassen.“

Nützlich oder nervig? KI-Assistenten in Telefonaten

Die Telekom will den Magenta AI Call Assistant noch in diesem Jahr an den Start bringen – zunächst für Mobilfunkkunden. Festnetzanschlüsse sollen offenbar später folgen. Doch die entscheidende Frage ist weniger die nach dem genauen Termin, sondern ob die Telekom-KI einen wirklichen Mehrwert mit sich bringen wird. Hinzu kommt die Frage, wie gut und schnell ein solches System agieren kann, wenn es nicht lokal auf einem Gerät, sondern über das Mobilfunknetz läuft.

Vor allem Live-Übersetzungen könnten praktisch sein, jedoch eher in einer Nische. Ob Nutzer der KI wirklich mitten in Gesprächen Fragen stellen oder sie Reisen buchen lassen, entscheiden aber nicht Marketing-Slogans, sondern Qualität und Praktikabilität. Auf technischer Ebene ist der Ansatz nicht bahnbrechend, doch die Telekom könnte vor allem über den Zugang zu einem breiten Nutzerkreis punkten. Vorausgesetzt, dass der Magenta AI Call Assistant angenommen wird.

Fragen nach etwaigen Risiken bleiben jedoch offen. Denn die angepriesenen Funktionen der Telekom-KI setzen voraus, dass Gespräche aufgezeichnet werden. Das Unternehmen betont zwar, dass Daten ausschließlich auf europäischen Servern landen und nach der Verarbeitung gelöscht würden. Fraglich ist jedoch, ob sie der Telekom-Beteuerung nach wirklich lückenlos vor einem Zugriff Dritter geschützt sind. Und: ob der Magenta AI Call Assistant nicht auch von Betrügern missbraucht werden könnte.

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KI senkt Energiekosten: Hessen heizt nur noch, wenn es sinnvoll ist

04. März 2026 um 05:45

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KI gegen Energiekosten

Fünf hessische Gemeinden erproben derzeit ein KI-System, das die Energiekosten in öffentlichen Gebäuden senken soll. Es soll Heizung und Beleuchtung in Echtzeit an die Menschen in einem Raum anpassen. 

Laufen Heizungen in Kindergärten bald nicht mehr nach der Uhrzeit, sondern nach der Anzahl der Kinder im Raum?  Zugegeben: Diese Idee mag auf den ersten Blick etwas abstrakt erscheinen, könnte aber bald Realität werden. Denn in fünf Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises soll eine speziell entwickelte Künstliche Intelligenz in öffentlichen Gebäuden wie Kitas, Rathäusern und Friedhofshallen für massive Energieeinsparungen sorgen.

Der Ansatz ist relativ simpel: Die KI erkennt, wie viele Menschen in einem Raum sind und passt daraufhin Heizung und Beleuchtung in Echtzeit an. Der Hintergrund ist, dass viele Kommunen sich durch hohe Energiekosten einer starken finanziellen Belastung ausgesetzt sehen.

Schwimmbäder, Rathäuser oder Turnhallen müssen etwa beheizt und beleuchtet werden, auch wenn die Räume nur teilweise oder gar nicht genutzt werden. Genau hier soll das neue KI-System Abhilfe schaffen, indem es Gebäude künftig bedarfsgerecht mit Strom und Wärme versorgt. Statt starren Zeitplänen entscheiden Sensoren, ob die Heizung aufgedreht oder das Licht angeschaltet wird. Ist niemand im Raum, bleiben Licht und Heizung aus.

Intelligente Steuerung: KI reduziert Energiekosten

Das Projekt, das mit 1,2 Millionen Euro aus einem Förderprogramm des Landes Hessen unterstützt wird, baut auf einem bereits abgeschlossenen Vorhaben auf. In den beteiligten Gemeinden Bad Zwesten, Borken, Jesberg, Neuental und Wabern installierten Fachbetriebe bereits erste digitale Thermostate, CO2-Messgeräte und Stromsensoren in den Gebäuden.

Diese erste Bestandsaufnahme, so Digitalisierungsbeauftragter Michael Meichsner, war entscheidend, um einen unnötigen Verbrauch überhaupt zu identifizieren. So konnte das Land in einer Veranstaltungshalle schon ohne die KI eine kontinuierlich laufende Lüftungsanlage anpassen und Einsparungen in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr erzielen.

Das neue KI-System soll diese manuellen Anpassungen nun komplett übernehmen und perfektionieren. Beispielsweise in der Kita Lummerland in Neuental, in der Kinder in sechs verschiedenen Gruppenräumen untergebracht sind. Bisher regelt der Betreiber dort alles über Kalender oder schaltet die Heizung von Hand an und aus.

KI erkennt Anzahl an Menschen über Atemluft

In Zukunft sollen CO2-Messgeräte über die Atemluft erkennen, wie viele Kinder sich gerade im Raum aufhalten. Die KI wertet diese Daten dann aus und stellt die Heizung jederzeit bedarfsgerecht ein. Das soll nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen menschlichen Vorteil haben. Denn Betreuer würden so entlastet und hätten mehr Zeit für die Kinder.

Die Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis sehen sich als Vorreiter, insbesondere im ländlichen Raum. Sie hoffen, dass ihre Erfahrungen eine Blaupause für ähnliche Projekte in ganz Hessen sein werden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Denn das Projekt spart nicht nur Geld, das dann an anderer Stelle in Angebote wie Schwimmbäder oder Jugendzentren investiert werden kann.

Es ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die KI hilft, den Energieverbrauch zu senken und so Ressourcen zu schonen. Es ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Technologie einen konkreten, positiven Einfluss auf den Alltag haben kann und wie wir im Kampf gegen steigende Energiekosten ein unsichtbares, aber sehr smartes Hirn zu Hilfe nehmen können.

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Diese 10 deutschen Städte haben die höchste Schulden

03. März 2026 um 20:41

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Deutschland als Nation verschuldet sich immer weiter. Aber auch den einzelnen Städten geht es in der Regel nicht anders. In welchen Kommunen die Verschuldung am höchsten ist, klären wir in diesem Ranking.

Die Verschuldung Deutschlands schreitet immer weiter voran. Inzwischen ist die BRD mit über 30.000 Euro pro Staatsbürger in den Miesen. Insgesamt geht es steil auf die drei Billionen Euro zu. Und fast 7.000 Euro kommen pro Sekunde hinzu. Die Zahlen sind erschreckend und betreffen nicht nur den Bund. Auch die einzelnen Städte schreiben zu großen Teilen rote Zahlen. Aber wo ist die Verschuldung am Schlimmsten?

Diese Städte in Deutschlande haben die höchsten Schulden

Der Bund deutscher Steuerzahler (BdSt) hat die Daten von 194 Städten analysiert. Unterm Strich steht für 2025 ein Minus von 11,46 Milliarden Euro. Jede untersuchte Kommune liegt im Durchschnitt also mit rund 59 Millionen Euro im Minus. Rechnet man diesen Berg an Schulden auf die einzelnen Einwohner herunter, ergibt sich eine zusätzliche Belastung von 264,58 Euro pro Kopf.

Nur eine kleine Gruppe von 29 Städten kann einen Haushaltsüberschuss aufweisen. Besonders positiv sieht es unter anderem in Cottbus, Freiburg, Leipzig und München aus. An dieser Stelle interessiert uns allerdings die Gesamtverschuldung.

Die Gründe für das finanzielle Tief sind vielfältig. Eine schwache Konjunktur trifft auf explodierende Sozial- und Zinsausgaben. Besonders kritisch wird vom BdSt die Entwicklung der Personalkosten bewertet, die durch die letzten Tarifabschlüsse massiv gestiegen sind.

Interessanterweise lässt sich kein direkter Zusammenhang zwischen der Größe einer Stadt und ihrer finanziellen Lage ableiten, wenn man diese auf die einzelnen Bürger herunterrechnet. Kleine Gemeinden kämpfen oft mit ähnlichen Problemen wie Millionenstädte. In der folgenden Übersicht sind aber in erster Linie Großstädte vertreten, da diese logischerweise die höchste Gesamtverschuldung aufweisen.

Platz 10: Leipzig

Leipzig eröffnet unsere Top Ten der verschuldeten Kommunen in Deutschland. Die Gesamtverschuldung beträgt 3.065.321.681 Euro und knackt damit die Messlatte von drei Milliarden Euro. Trotz dieser hohen Summe gehört Leipzig zu den wenigen Städten, die im laufenden Haushalt einen Überschuss ausweisen können.

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KI-Streit im Weißen Haus: OpenAI vertickt ChatGPT ans US-Militär

03. März 2026 um 11:00

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OpenAI ChatGPT Militär USA Trump

Die Trump-Administration hat Anthropic aus US-Behörden verbannt, weil das KI-Unternehmen sich weigert, seine Modelle für das US-Militär und für Überwachungsmethoden freizugeben. Aus Geldsorgen und ohne Rücksicht auf Verluste hat sich nun OpenAI den Deal gekrallt. Doch er könnte dem Unternehmen teuer zu stehen kommen. Eine kommentierende Analyse.

US-Regierung verbannt Anthropic aus Behörden

  • Im Juli 2025 hatte das Pentagon Anthropic einen Vertrag mit einem Volumen von 200 Millionen US-Dollar zugesagt, um die KI-Modelle des Unternehmens in seine Arbeitsabläufe zu integrieren. Nachdem die Algorithmen jedoch zur history Gefangennahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro eingesetzt wurden, eskalierte ein öffentlicher Streit.
  • Wie Anthropic in einem Blogbeitrag erklärte, lehnt das Unternehmen den Einsatz seiner KI für autonome Waffen oder die Massenüberwachung ab. Leistungsstarke Algorithmen könnten aus scheinbar harmlosen Daten einen gigantischen Überwachungspool erstellen. Das Rechtssystem käme der technologischen Entwicklung nicht hinterher. Nachdem sich Anthropic weigerte, seine KI für alle „rechtmäßigen Verwendungszwecke“ freizugeben, stufte die US-Administration das Unternehmen als Sicherheitsrisiko ein und untersagte Behörden die Nutzung.
  • Nur wenige Stunden nachdem das Pentagon angekündigt hatte, Anthropic zu verbannen, gab OpenAI eine Vereinbarung zur militärischen Nutzung von ChatGPT bekannt. Während Anthropic ankündigte, Klage einzureichen, soll der KI-Chatbot Claude des Unternehmens unterstützend bei den US-Militärschlägen im Iran zum Einsatz gekommen sein. Dem Pentagon zufolge basiere die Entscheidung auf einer Übergangsvereinbarung mit Anthropic.

OpenAI vertickt ChatGPT ans US-Militär

Laut OpenAI beinhaltet die Vereinbarung zur Freigabe der hauseigenen KI-Modelle für das Verteidigungsministerium und US-Militär mehr Schutzmaßnahmen als der Deal mit Anthropic. Allerdings untersagt der Vertrag weder eine militärische Nutzung noch eine Nutzung zur Massenüberwachung.

Er sieht lediglich vor, dass die KI-Modelle des Unternehmens im Einklang mit dem Rechtssystem und der Verfassung genutzt werden. Und genau hier liegt das Problem. Denn dass es die Trump-Administration mit dem Rechtssystem nicht so genau nimmt, dürfte hinlänglich bekannt sein.

Unliebsame Richter werden etwa abgesägt, Gerichtsurteile ignoriert und das Gesetz wird stets zum eigenen Vorteil ausgelegt, nicht aber zugunsten der Vereinigten Staaten und der gesamten Bevölkerung.

Vor allem die fadenscheinige Rechtsauslegung des Trump-Lagers sowie die Tatsache, dass die Gesetzgebung und Justiz der technologischen Entwicklung rund um KI nicht hinterherkommt, sind die wahren Beweggründe für den Anthropic-Protest.

OpenAI scheint sich derweil blauäugig auf die Versprechen einer Regierung zu verlassen, die schon allzu häufig ihre Versprechen gebrochen hat – und zwar allem Anschein nach aus finanziellen statt moralischen Gründen.

Stimmen

  • US-Präsident Donald Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social zur Verbannung der Anthropic-KI: „Die Vereinigten Staaten von Amerika werden niemals zulassen, dass eine radikal linke, woke Firma uns vorschreibt, wie unsere großartige Armee Kriege führt und gewinnt. Diese Entscheidung liegt bei ihrem Oberbefehlshaber. Die linken Spinner bei Anthropic haben einen katastrophalen Fehler begangen, indem sie versucht haben, das Kriegsministerium unter Druck zu setzen und es zu zwingen, sich an ihre Nutzungsbedingungen statt an unsere Verfassung zu halten.“
  • OpenAI-Chef Sam Altman in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Heute haben wir mit dem Kriegsministerium eine Vereinbarung getroffen, unsere Modelle in ihrem geheimen Netzwerk einzusetzen. Die Sicherheit von KI und die Verteilung sind Kern unserer Mission. Zwei unserer wichtigsten Sicherheitsprinzipien sind das Verbot der Massenüberwachung im Inland und menschliche Verantwortung für die Anwendung von Gewalt, auch bei autonomen Waffensystemen. Das Kriegsministerium stimmt diesen Grundsätzen zu und spiegelt sie in Gesetzen und Richtlinien wider.“
  • Anthropic-Gründer Dario Amodei hat auf die Einstufung seines Unternehmens als Sicherheitsrisiko reagiert. In einem Interview mit CBS spricht er von einem beispiellosen Vorgang: „Diese Einstufung hat es noch nie zuvor bei einem amerikanischen Unternehmen gegeben. Und ich denke, es wurde in einigen ihrer Erklärungen, in ihrer Wortwahl, sehr deutlich, dass dies vergeltend und strafend war. Meinungsverschiedenheiten mit der Regierung sind das Amerikanischste auf der Welt.“

OpenAI droht Imageschaden

Die Entscheidung, mit der US-Regierung zusammenzuarbeiten, könnte OpenAI teuer zu stehen kommen. Denn bereits nachdem bekannt wurde, dass die KI-Modelle von Anthropic bei der Entführung des venezolanischen Diktators Maduro zum Einsatz kamen, erlitt der Konkurrent einen Imageschaden.

Ob die Intervention des US-Militärs in Venezuela im Einklang mit der Verfassung war, steht aber noch in Frage. Eigentlich hätte dieser Fall OpenAI ein lehrendes Beispiel sein können. Doch stattdessen vertraut man blind den Versprechen der US-Administration. Offenbar vor allem deshalb, weil OpenAI nach wie vor defizitär ist und händeringend nach Geldgebern sucht.

Falls dem Unternehmen jedoch ein Anthropic-Moment wie in Venezuela ereilen sollte, könnte die Nutzerbasis erheblich bröckeln – sofern sie das nicht ohnehin schon tut. Denn bereits nachdem bekannt wurde, dass die KI-Modelle von OpenAI von der höchst umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE genutzt wurden, flammte eine Protestwelle auf.

Unter dem Hashtag QuitGPT wurden Nutzer dazu aufgefordert, ihr ChatGPT-Abo zu kündigen und die Plattform nicht mehr zu nutzen. Aufgrund des neuen Deals mit dem Pentagon keimt dieser Protest nun weiter aus.

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Spracheingabe beim Mac: Nachrichten, Notizen und Dokumente erstellen

03. März 2026 um 05:45

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Spracheingabe Mac MacBook Apple Diktierfunktion

Mit der Spracheingabe kannst du auf deinem Mac Texte schneller und intuitiver verfassen – ganz ohne deine Tastatur. Das System verschriftlicht dein gesprochenes Wort und erleichtert so den Arbeitsalltag sowie die barrierefreie Nutzung.

Ob Alexa, Siri oder die Sprachnachricht bei WhatsApp – Sprache ist für die Kommunikation mit digitalen Geräte längst Teil des Alltags geworden. Auch am Computer gewinnt diese Technologie zunehmend an Bedeutung, weil sie das Schreiben von Texten beschleunigt und den Umgang mit Technik vereinfacht.

Auch auf deinem Mac kannst du Spracheingabe nutzen und so langwieriges Tippen auf der Tastatur beschleunigen. Die Funktion ist laut Apple überall verfügbar, wo normalerweise Text eingegeben werden kann. Wir zeigen dir, wie du das Tool auf deinem Mac aktivierst und im Anschluss Texte einsprechen kannst.

Spracheingabe auf dem Mac – so aktivierst du das Tool

Die Diktierfunktion auf dem Mac ist in zahlreichen Sprachen verfügbar. Darunter unter anderem Deutsch, Englisch, Italienisch, Griechisch oder Tschechisch. Die vollständige Liste findest du auf der Website von Apple.

Willst du die Spracheingabe auf deinem Mac aktivieren, kannst du dies in den Systemeinstellungen tun. Öffne die Rubrik „Tastatur“ am linken Rand des Fensters. Dort findest du den Bereich „Diktierfunktion„.

Über einen einfachen Schieberegler kannst du die Funktion aktivieren. Auch weitere Einstellungen sind hier möglich. So kannst du wählen, in welcher Sprache du diktieren willst, welches Mikrofon als Quelle dafür verwendet werden soll und ob du die automatische Interpunktion nutzen möchtest.

Außerdem bietet Apple dir die Möglichkeit, einen Kurzbefehl für das Starten der Spracheingabe auf deinem Mac auszuwählen. Hier findest du zahlreiche Optionen in einem Drop-down-Menü, wie beispielsweise die Mikrofon-Taste auf deinem Mac.

Du kannst aber auch einen eigenen Kurzbefehl erstellen. Wähle hierfür im Drop-down-Menü bei Kurzbefehl die Option „Anpassen …“ und drücke dann die von dir gewünschten Tasten.

So kannst du die Spracheingabe auf deinem Mac nutzen

Hast du all diese Einstellungen vorgenommen, kannst du mit der Spracheingabe auf deinem Mac loslegen. Platziere hierfür deinen Cursor in einer App auf deinem Mac an der Stelle, an der du Text eingeben möchtest.

Drücke nun deine Mikrofon-Taste oder die von dir gewählte Tastenkombination zum Starten der Diktierfunktion. Alternativ kannst du die Spracheingabe auch über das Menü am oberen Bildschirmrand nutzen. Klicke hierfür auf „Bearbeiten“ und wähle dann „Diktat starten„.

Hast du die Spracheingabe gestartet, hörst du einen Ton, der die Bereitschaft zum Diktieren signalisiert. Außerdem siehst du anstelle deines Cursors ein kleines Mikrofon in deinem Textfeld.

Nutzt du einen Mac mit Apple Chip kannst du auch während des Diktieren deine Tastatur weiter verwenden. Du musst hierfür das Diktat nicht beenden.

Du kannst bei der Nutzung der Spracheingabe auf deinem Mac außerdem Emoji oder Satzzeichen einfügen. Hierfür bietet Apple zahlreiche Kurzbefehle, die auf dieser Seite gelistet sind.

Zum Beenden deines Diktats drückst du erneut deine Mikrofon-Taste oder die von dir gewählte Tastenkombination. Es ist erneut ein Ton zu hören und dein Cursor ist wieder an der Stelle des Mikrofon-Symbols zu sehen.

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HubSpot Free CRM vs. Freshsales: Was ist besser für wachsende Startups?

03. März 2026 um 03:00

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HubSpot Free CRM vs. Freshsales

Startups müssen ein CRM-System zu finden, das nicht nur kostenlos ist, sondern auch mit ihren Anforderungen und ihrem Wachstum Schritt hält. Zwei der beliebtesten Lösungen sind das HubSpot Free CRM und Freshsales. Doch welches Tool eignet sich besser für ambitionierte Gründer und junge Unternehmen? In diesem Artikel vergleichen wir beide Systeme ausführlich, zeigen echte Praxisbeispiele, erklären Workflows und beantworten die wichtigsten Fragen – damit du die beste Entscheidung für dein Startup treffen kannst.

Direkter Vergleich: HubSpot Free CRM und Freshsales für Startups

HubSpot Free CRM und Freshsales sind beide darauf ausgelegt, kleinen Unternehmen einen schnellen Einstieg in die Welt der Kundenbeziehungsverwaltung zu ermöglichen. Sie bieten intuitive Oberflächen, Automatisierungen und Integrationen, die speziell für wachsende Teams attraktiv sind. Doch die Unterschiede liegen im Detail – und genau diese Details entscheiden darüber, welches System für dein Startup die bessere Wahl ist.

Kriterium HubSpot Free CRM Freshsales
Preis 100% kostenlos, Basisfunktionen Free-Plan mit Basisfunktionen, Upgrade nötig für viele Features
Kontakt- und Lead-Management Unbegrenzte Kontakte, übersichtliche Timeline, Segmentierung Bis zu 100 Kontakte im Free-Plan, einfache Lead-Verwaltung
E-Mail-Integration Gmail/Outlook-Integration, Tracking, Vorlagen, Automatisierung Gmail/Outlook-Integration, Basis-Tracking, weniger Automatisierung
Automatisierungen Workflows ab kostenpflichtigem Plan, Basis-Automatisierung im Free-Plan Lead-Zuweisung, einfache Automatisierungen, komplexere nur im Paid-Plan
Reporting & Dashboards Individuelle Dashboards, Standard-Reports, Export-Funktion Standard-Reports, eingeschränkte Anpassung im Free-Plan
Integrationen Über 2.000 Apps, Marketing, Vertrieb, Support Über 50 Apps, Fokus auf Vertrieb
DSGVO-Konformität Free-Plan: US-Server, erst ab Starter: Wahl europäischer Server, Details regelt der HubSpot Product & Services Catalog. Serverstandort EU/US je nach Plan, Datenschutzoptionen
Skalierbarkeit Nahtlose Upgrades, Marketing- und Sales-Funktionen Upgrade auf Freshsales Growth/Pro für mehr Funktionen
Support Community, E-Mail-Support, umfangreiche Wissensdatenbank E-Mail-Support, Wissensdatenbank, Chat-Support ab Paid-Plan

Für wen eignet sich das HubSpot Free CRM besonders?

Das HubSpot Free CRM ist ideal für Startups, die unbegrenzte Kontakte verwalten möchten und Wert auf eine intuitive Benutzeroberfläche legen. Die Plattform bietet zahlreiche Integrationen und ermöglicht einen schnellen Einstieg in Marketing-Automation, sobald das Unternehmen wächst.

Besonders attraktiv ist die Möglichkeit, das System mit dem Wachstum des Startups zu erweitern – von kostenlosen Basisfunktionen bis hin zu leistungsstarken Marketing- und Sales-Hubs.

HubSpot im Einsatz (Bild: HubSpot)

Wann ist Freshsales die bessere Wahl?

Freshsales punktet mit einer sehr einfachen Bedienung und einem klaren Fokus auf Vertriebsprozesse. Für Startups, die zunächst nur wenige Kontakte verwalten und vor allem den Vertrieb digitalisieren möchten, ist Freshsales eine solide Wahl.

Wer jedoch schnell wächst und komplexere Marketing- oder Service-Prozesse abbilden will, stößt im Free-Plan schnell an Grenzen und muss auf kostenpflichtige Tarife upgraden.

Freshsales
Freshsales im Einsatz (Bild: Freshsales)

Die wichtigsten Vorteile von HubSpot Free CRM für Startups

HubSpot Free CRM bietet eine Reihe von Vorteilen, die speziell für wachsende Startups entscheidend sind:

  • Unbegrenzte Kontakte: Startups können beliebig viele Leads und Kunden verwalten, ohne Zusatzkosten.
  • Skalierbarkeit: Mit dem Wachstum des Unternehmens lassen sich weitere Funktionen und Hubs einfach hinzufügen.
  • Intuitive Oberfläche: Die Benutzerführung ist selbsterklärend und für Teams ohne IT-Know-how geeignet.
  • Marketing- und Vertriebsintegration: Schon im Free-Plan lassen sich E-Mail-Kampagnen, Landing Pages und Lead-Tracking nutzen.
  • Umfangreiche Integrationen: Über 2.000 Apps und Schnittstellen für alle gängigen Tools.

Die wichtigsten Nachteile von HubSpot Free CRM für Startups

Trotz der zahlreichen Vorteile bringt das HubSpot Free CRM auch einige Einschränkungen mit sich, die gerade für wachsende Startups relevant sind. Ein zentrales Thema ist die Automatisierung: Während grundlegende Funktionen kostenlos verfügbar sind, lassen sich komplexe Workflows und Automatisierungen erst ab dem kostenpflichtigen Starter-Tarif nutzen. Das kann für Unternehmen, die ihre Prozesse früh skalieren möchten, eine Hürde darstellen.

Ein weiterer Nachteil betrifft die DSGVO-Konformität. Im kostenlosen Free-Plan werden die Daten auf US-Servern gespeichert, was nicht vollständig den Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung entspricht. Erst ab dem Starter-Tarif besteht die Möglichkeit, den Serverstandort zu wählen und beispielsweise auf deutsche oder europäische Server – wie in Frankfurt am Main – zu wechseln, um die Datenhoheit zu gewährleisten. Die Verfügbarkeit hängt allerdings vom Account-Setup und Vertragsdetails ab.

Auch beim Reporting zeigt sich eine Einschränkung: Individuelle Reports und erweiterte Dashboards sind im Free-Plan nur begrenzt verfügbar. Startups, die tiefergehende Analysen und maßgeschneiderte Auswertungen benötigen, stoßen hier schnell an Grenzen und müssen für mehr Flexibilität auf ein Upgrade setzen.

Die wichtigsten Vorteile von Freshsales für Startups

Freshsales überzeugt mit folgenden Stärken:

  • Einfache Bedienung: Minimalistische Oberfläche, ideal für kleine Teams.
  • Lead-Management: Schnelle Erfassung und Zuweisung von Leads.
  • Basis-Automatisierung: Automatische Lead-Zuweisung und einfache Workflows im Free-Plan.
  • Preisstruktur: Klare Upgrade-Optionen, günstige Einstiegspreise für Paid-Pläne.

Die wichtigsten Nachteile von Freshsales für Startups

Auch Freshsales bringt einige Einschränkungen mit sich, die insbesondere für wachsende Startups entscheidend sein können. Im kostenlosen Tarif besteht ein Kontaktlimit: Unternehmen können maximal 100 Kontakte verwalten, was für viele junge Firmen schnell zu wenig ist und einen frühen Wechsel in einen kostenpflichtigen Plan erforderlich macht.

Ein weiterer Nachteil zeigt sich bei den Integrationen. Freshsales bietet im Vergleich zu HubSpot deutlich weniger Schnittstellen zu anderen Tools und Plattformen. Das erschwert die Vernetzung mit wichtigen Anwendungen im Bereich Marketing, Vertrieb oder Support und kann die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ausbremsen.

Im Bereich Marketing-Funktionen müssen Startups ebenfalls Abstriche machen. Im Free-Plan sind keine integrierten Marketing-Tools enthalten, sodass Unternehmen für E-Mail-Kampagnen, Landing Pages oder Automatisierungen auf externe Lösungen zurückgreifen müssen. Das erhöht den Aufwand und die Komplexität im Alltag.

Schließlich ist die DSGVO-Konformität bei Freshsales nicht einheitlich geregelt. Der Serverstandort und die Datenschutzoptionen variieren je nach gewähltem Tarif. Startups, die besonderen Wert auf Datensicherheit und Compliance legen, müssen sich vorab genau informieren, welche Optionen im jeweiligen Plan verfügbar sind.

Praxisbezug: Typische Workflows im HubSpot Free CRM für Startups

Startups profitieren besonders von den folgenden Workflows im HubSpot Free CRM:

  • Lead-Erfassung: Neue Kontakte werden automatisch über Formulare, E-Mails oder Landing Pages ins CRM übernommen.
  • Lead-Qualifizierung: Mit Tags und Segmenten lassen sich Leads nach Relevanz ordnen und priorisieren.
  • Follow-up-Automatisierung: Erinnerungen und Aufgaben werden automatisch erstellt, damit kein Lead verloren geht.
  • E-Mail-Tracking: Jede Interaktion wird dokumentiert, sodass das Team immer den Überblick behält.
  • Reporting: Standard-Dashboards zeigen den aktuellen Stand der Pipeline und die wichtigsten Kennzahlen.

Praxisbezug: Typische Workflows in Freshsales für Startups

Freshsales bietet folgende Workflows für kleine Teams:

  • Lead-Erfassung: Manuelle Eingabe oder Import aus CSV-Dateien.
  • Lead-Zuweisung: Automatische Verteilung auf Teammitglieder.
  • Deal-Management: Übersichtliche Pipeline mit Drag-and-Drop-Funktion.
  • Kommunikation: E-Mail-Integration für einfache Kommunikation mit Leads.

Echte Case Study: YuLife skaliert Vertrieb und Kundenservice mit HubSpot CRM

Das britische Insurtech YuLife revolutioniert den Markt für Lebensversicherungen und digitale Benefits. Das Unternehmen wuchs rasant und benötigte ein CRM-System, das sowohl den Vertrieb als auch den Kundenservice effizient unterstützt und mit dem Wachstum Schritt hält. Mit HubSpot CRM gelang YuLife die nahtlose Verbindung von Sales, Marketing und Service – alles auf einer Plattform.

  • Zentrale Datenhaltung: Alle Kundendaten, Interaktionen und Vertriebschancen werden in HubSpot gebündelt und sind für das gesamte Team transparent einsehbar.
  • Automatisierte Lead-Qualifizierung: Leads werden automatisch nach Relevanz bewertet und an die passenden Vertriebsmitarbeiter weitergeleitet.
  • Effiziente Kommunikation: E-Mail- und Chat-Integrationen sorgen für schnelle, personalisierte Antworten und eine hohe Kundenzufriedenheit.
  • Service-Automatisierung: Tickets und Anfragen werden zentral verwaltet, sodass das Service-Team schneller reagieren und Probleme lösen kann.
  • Skalierbare Workflows: Mit HubSpot konnte YuLife Prozesse automatisieren und flexibel an neue Anforderungen anpassen – vom Onboarding bis zur Betreuung bestehender Kunden.

Ergebnis: YuLife steigerte die Effizienz im Vertrieb, verbesserte die Kundenzufriedenheit und konnte das Wachstum nachhaltig beschleunigen. Die Plattform von HubSpot ermöglichte es dem Startup, alle Teams miteinander zu vernetzen und die Customer Journey ganzheitlich zu steuern.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So startest du mit dem HubSpot Free CRM

Der Einstieg ins HubSpot Free CRM ist einfach und dauert nur wenige Minuten. So funktioniert es:

  1. Registrierung: Gehe auf die HubSpot CRM-Seite und erstelle einen kostenlosen Account. Du benötigst nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Nach der Registrierung kannst du direkt mit dem Setup beginnen.
  2. Unternehmensdaten anlegen: Gib die wichtigsten Informationen zu deinem Startup ein, z.B. Name, Branche und Teamgröße. So wird das CRM optimal für deine Bedürfnisse konfiguriert.
  3. Kontakte importieren: Lade bestehende Kontakte per CSV-Datei hoch oder verbinde HubSpot mit deinem E-Mail-Postfach, um Kontakte automatisch zu synchronisieren.
  4. Pipeline einrichten: Lege die wichtigsten Vertriebsphasen fest, z.B. Lead, Angebot, Abschluss. So behältst du den Überblick über alle Deals.
  5. Integrationen aktivieren: Verbinde HubSpot mit Tools wie Gmail, Outlook, Slack oder Zapier, um Workflows zu automatisieren und Daten zentral zu verwalten.
  6. Team einladen: Füge weitere Nutzer hinzu und weise ihnen Rollen und Berechtigungen zu. So arbeitet das gesamte Team effizient im CRM.

FAQ: HubSpot Free CRM vs. Freshsales – die wichtigsten Fragen

Ist das HubSpot Free CRM wirklich kostenlos?

Ja, das HubSpot Free CRM ist dauerhaft kostenlos und bietet unbegrenzte Kontakte sowie viele Basisfunktionen. Erst für erweiterte Automatisierung und Marketing-Features fallen Kosten an.

Wie viele Kontakte kann ich im Freshsales Free-Plan verwalten?

Im Freshsales Free-Plan sind maximal 100 Kontakte möglich. Für mehr Kontakte ist ein Upgrade erforderlich.

Ist HubSpot Free CRM DSGVO-konform?

Im Free-Plan werden die Daten auf US-Servern gespeichert, was nicht vollständig DSGVO-konform ist. Ab dem Starter-Tarif kann der Serverstandort (z.B. Frankfurt am Main) gewählt werden, sodass HubSpot DSGVO-konform genutzt werden kann. Die Verfügbarkeit hängt aber vom Account-Setup und Vertragsdetails ab.

Welche Integrationen bietet HubSpot im Free-Plan?

Das HubSpot Free CRM bietet über 2.000 Integrationen, darunter E-Mail, Kalender, Marketing-Tools, Support-Systeme und viele mehr.

Kann ich mit HubSpot Free CRM automatisierte Workflows nutzen?

Im Free-Plan sind nur Basis-Automatisierungen möglich. Für komplexe Workflows ist ein Upgrade auf den kostenpflichtigen Starter-Tarif erforderlich.

Welches CRM ist besser für wachsende Startups?

Das HubSpot Free CRM bietet mehr Skalierbarkeit, unbegrenzte Kontakte und eine bessere Integration von Marketing und Vertrieb. Freshsales eignet sich für sehr kleine Teams mit Fokus auf den Vertrieb, stößt aber bei Wachstum schnell an Grenzen.

Fazit: HubSpot Free CRM oder Freshsales – was ist besser für Startups?

Wachsende Startups profitieren langfristig vom HubSpot Free CRM, da es unbegrenzte Kontakte, eine starke Skalierbarkeit und zahlreiche Integrationen bietet. Die Plattform eignet sich für Teams, die nicht nur den Vertrieb, sondern auch Marketing und Service digitalisieren wollen. Freshsales ist eine gute Wahl für sehr kleine Teams mit Fokus auf den Vertrieb, stößt aber bei Wachstum schnell an Grenzen. Wer von Anfang an auf Wachstum setzt und flexibel bleiben möchte, sollte auf das HubSpot CRM setzen.

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Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Smartwaxx (+Gewinnspiel)

02. März 2026 um 22:22

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Wachs-Sticks Höhle der Löwen Smartwaxx Haarentferner Wachs Nase Ohren

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Dem Erfinder der Wachs-Sticks von Smartwaxx.

Für viele sind Nasen- und Ohrhaare ein kleines, aber unangenehmes Detail im Alltag. Denn: Die Entfernung ist oft umständlich, unhygienisch oder schlicht schmerzhaft. Genau hier setzt Smartwaxx an. Gründer Samuel Kirchberger-Puechlong, der von allen nur Sam genannt wird, hat aus einer simplen Idee eine marktreife Innovation entwickelt.

Ein Haarentfernungssystem, das speziell für Nasen- und Ohrenhaare konzipiert ist – einfach, hygienisch und für ein deutlich angenehmeres Waxing-Erlebnis. Mit seinem Produkt und Konzept konnte Sam Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben den Smartwaxx-Gründern zu seinen Erfahrungen in den Show befragt.

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Smartwaxx: Die Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo Sam, du bist in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Erst einmal möchte ich mich an dieser Stelle beim ganzen Team hinter der VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ bedanken. Ich wurde sehr herzlich empfangen und habe mich vom ersten Moment an gut aufgehoben gefühlt. Und es fühlt sich verdammt gut an. Für Smartwaxx ist die Teilnahme ein großer Meilenstein und eine enorme Anerkennung für die bisherige Arbeit.

Eine solche Plattform zu bekommen, bedeutet Sichtbarkeit, Vertrauen und die Chance, das Produkt auf ein neues Level zu heben. Gleichzeitig war es für mich als Unternehmer eine neue Herausforderung, an der ich persönlich wachsen durfte.

Unter Druck, vor erfahrenen Investoren und laufenden Kameras die eigene Vision klar zu vertreten, ist eine besondere Situation. Genau solche Momente stärken die unternehmerische Reife und zeigen, wofür man die letzten Jahre gearbeitet hat.

Was macht dein Produkt so besonders?

Smartwaxx ist ein speziell entwickeltes System zur Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren. Viele kennen das Problem: Trimmer schneiden die Haare nur oberflächlich, Scheren sind unpräzise und professionelle Geräte oft teuer oder umständlich in der Anwendung.

Smartwaxx funktioniert anders. Auf dem Stick befindet sich bereits eine vorgeformte Wachsglocke. Diese wird mit einem handelsüblichen Haartrockner erwärmt, kurz eingeführt und härtet dort kontrolliert aus. Beim Herausziehen werden die unerwünschten Haare sauber entfernt. Es ist kein zusätzliches Gerät notwendig und der Ablauf lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren.

Besonders ist die Kombination aus Anwendungssystem, Rezeptur und hygienischer Verpackung. Die Sticks sind in Sachets verpackt, jeweils zwei Stück pro Einheit. Das speziell entwickelte Wachs haftet gezielt an den Haaren und nicht an der empfindlichen Haut.

Dadurch ist die Anwendung im Vergleich zu klassischem Waxing deutlich angenehmer und nahezu schmerzfrei. Das Ergebnis hält spürbar länger an als bei klassischen Methoden wie Trimmern oder Scheren, da die Haare nicht nur gekürzt, sondern vollständig entfernt werden, ohne die natürliche Schutzfunktion der Nasenhaare zu beeinträchtigen.

Smartwaxx ist sowohl für Profis im Friseur und Barber Bereich als auch für Privatanwender konzipiert und verbindet einfache Anwendung mit professionellem Anspruch.

Wie bist du auf deine Idee und dein Konzept gekommen?

Die Idee entstand aus einer realen unternehmerischen Situation. Ein enger Freund von mir hatte sich selbstständig gemacht und schnell gemerkt, wie herausfordernd es ist, als Unternehmer dauerhaft profitabel zu arbeiten. Im Rahmen meiner Unterstützung bei Strategie und Positionierung wurde deutlich, dass vielen Friseuren, Barbern und Kosmetikern einfache, rentable Zusatzleistungen fehlen, die sich ohne große Investitionen integrieren lassen.

Parallel fiel mir auf, dass die bestehenden Methoden zur Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren entweder umständlich oder wenig praktikabel waren. Genau aus dieser Kombination entstand das Konzept: eine Lösung zu entwickeln, die professionell funktioniert, ohne kompliziert zu sein, und Unternehmern aus den relevanten Sektoren eine unkomplizierte Möglichkeit bietet, zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Als sich in der Testphase zeigte, dass auch viele Männer das Produkt gerne zu Hause anwenden würden, wurde das System konsequent weitergedacht. So entstand Smartwaxx als durchdachte Lösung für Profis im Friseur und Barber Bereich ebenso wie für Privatanwender.

„Die Höhle der Löwen“

Und wie bist du bei DHDL gelandet?

Der Impuls kam tatsächlich stark aus meinem Umfeld. Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, dass Smartwaxx perfekt in die VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ passen würde.
Anfangs war es eher ein Gedanke, irgendwann wurde daraus eine ernsthafte Überlegung.

Letztlich war die Entscheidung logisch: Die VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ steht für Neuheiten, Innovationen und unternehmerischen Mut. Genau dafür steht auch Smartwaxx Es war daher nur konsequent, diesen Schritt zu gehen und das Produkt auf einer Bühne zu präsentieren, die genau für solche Innovationen gemacht ist.

Was ging kurz vor deinem Pitch in dir vor?

Bis kurz vor dem Pitch war ich erstaunlich ruhig. Erst in dem Moment, als ich im Set vor den Löwen stand, habe ich eine kurze Nervosität gespürt. Das ist ein besonderer Augenblick, in dem einem bewusst wird, dass jetzt alles zusammenkommt.

Diese Nervosität konnte ich jedoch schnell ablegen. Was mir dabei geholfen hat, war meine emotionale Intelligenz und die Fähigkeiten, die dahinterstehen. Diese haben mich über meinen gesamten unternehmerischen Weg begleitet und mir immer wieder geholfen, in Drucksituationen klar zu bleiben.

Lustigerweise wurde ich sogar von den Löwen auf meine Gelassenheit angesprochen. Das hat mir gezeigt, wie wichtig innere Stabilität ist und wie sehr sie sich auch nach außen widerspiegelt.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Die Verhandlungen nach der Show liefen genau so, wie man es sich wünscht: transparent, strukturiert und auf Augenhöhe. Es ging nicht nur um Zahlen, sondern um ein gemeinsames Verständnis für Vision, Tempo und langfristige Ausrichtung.

Im Austausch mit meinen Investor Ralf Dümmel und seinem Team habe ich mich jederzeit wohl und ernst genommen gefühlt. Die Gespräche waren professionell, klar und lösungsorientiert. Genau so stellt man sich eine Zusammenarbeit vor, wenn man gemeinsam etwas Großes aufbauen möchte.

Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Smartwaxx weiter

Was ist seit dem Dreh und deiner Teilnahme mit dir und deinem Produkt passiert?

Seit dem Dreh ist viel passiert. Wir sind direkt in die Weiterentwicklung von Smartwaxx eingestiegen und haben gemeinsam intensiv gebrainstormt, um das Produkt, die Positionierung und die nächsten strategischen Schritte weiter zu schärfen. Parallel dazu wurden alle rechtlichen und strukturellen Themen sorgfältig geprüft und sauber aufgesetzt.

Genau die Punkte, die bei Startups im schnellen Wachstum oft liegen bleiben, haben wir bewusst aufgegriffen. Ziel war es, nicht nur ein erfolgreiches Produkt zu verkaufen, sondern eine Marke aufzubauen, die langfristig Bestand hat und professionell strukturiert ist.

Wie geht es jetzt weiter?

Jetzt geht es darum, Smartwaxx konsequent weiter zu skalieren und strategisch auszubauen. Der Fokus liegt auf dem weiteren Vertriebsausbau, dem Aufbau starker Handelspartnerschaften und der Internationalisierung, insbesondere innerhalb Europas.

Gleichzeitig arbeiten wir an der Erweiterung des Produktsortiments, um weitere einfache und effektive Lösungen im Bereich spezialisierter Pflege zu entwickeln. Ziel ist es, SMARTWAXX langfristig als festen Bestandteil in Badezimmern sowie im Friseur und Barber Bereich zu etablieren und die Marke Schritt für Schritt nachhaltig wachsen zu lassen.

Wenn du zurückblickst: Wie bewertest du deine Erfahrungen bei DHDL?

Rückblickend war die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ eine wichtige Erfahrung für Smartwaxx, aber noch wertvoller für mich persönlich als Unternehmer. Natürlich ist es ein großer Schritt für ein Produkt, so eine Bühne zu bekommen.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ein Unternehmen immer relativ ist. Märkte verändern sich, Produkte können scheitern oder sich weiterentwickeln. Was jedoch bleibt, sind die Erfahrungen, die man sammelt, und die Fähigkeiten, die man in solchen Situationen entwickelt. Diese sind langfristig unbezahlbar und prägen einen als Unternehmer weit über ein einzelnes Projekt hinaus.

Gewinnspiel: Sicher dir ein exklusives Wachs-Stick-Set von Smartwaxx aus „Höhle der Löwen“

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Rückerstattung: Die schnellsten Finanzämter in Deutschland

02. März 2026 um 20:20

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Finanzämter Steuererklärung Steuer

Steuerzahler sind verpflichtet, ihre Formulare pünktlich einreichen. Das bedeutet aber nicht, dass diese auch schnell beantwortet werden, denn die Bearbeitungszeiten gehen weit auseinander. Welche Finanzämter besonders zügig antworten, klären wir in diesem Ranking.

Einige Finanzämter stellen die Geduld der Steuerzahler mit Wartezeiten von über 100 Tagen auf die Probe. Welche Behörden sich in Deutschland am längsten Zeit lassen, haben wir in unserem Ranking mit den langsamsten Finanzämtern geklärt. Dass es auch anders geht, zeigen wir in diesem Artikel, mit dem wir besonders zügige Beamte in der Finanzverwaltung der Bundesrepublik küren wollen.

Diese Finanzämter arbeiten am schnellsten

Besonders schön ist es, wenn man eine Rückzahlung erhält. Diese fallen in den verschiedenen Bundesländern allerdings unterschiedlich hoch aus: Spitzenreiter ist Hamburg mir einer durchschnittlichen Erstattung von 1.615 Euro, gefolgt von Hessen mit 1.566 Euro. Ganz hinten liegt Sachsen-Anhalt mit einem Schnitt von 1.124 Euro. Der nationale Rekord für eine Privatperson lag im vergangenen Jahr bei mehr als 213.000 Euro.

Aber egal ob Nachzahlung oder Rückerstattung, es ist doch immer schön, Gewissheit zu haben. Und der aktuelle Steuerreport 2026 von Smartsteuer verrät, bei welchem Amt ein Steuerbescheid bereits nach gut drei Wochen im Briefkasten liegen kann.

Wer den Vorgang beschleunigen will, sollte seine Unterlagen im März einreichen. In diesem Monat beträgt die Bearbeitung im bundesweiten Schnitt lediglich 43 Tage. Im August müssen steuerpflichtige Bürger mit 80 Tagen deutlich mehr Zeit einplanen. Der Rekord für die erste Abgabe im Jahr 2026 liegt übrigens bei sieben Sekunden nach Mitternacht am ersten Januar.

In der folgenden Liste präsentieren wir die zehn Finanzämter, bei denen im vergangenen Jahr die eingereichten Unterlagen am schnellsten bearbeitet wurden.

Platz 10: Kaufbeuren m. Außenstelle Füssen

Den Einstieg in die Top Ten macht das Amt in Kaufbeuren mit der Außenstelle Füssen. Hier dauert die Bearbeitung einer Steuererklärung im Durchschnitt 39 Tage. Der Medianwert, also die exakte Mitte aller abgegebenen Unterlagen, liegt sogar nur bei 28 Tagen. Viele Fälle können also noch zügiger abgewickelt werden.

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KI-Firma will größte Problem autonomer Autos gelöst haben

02. März 2026 um 13:30

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KI autonomes Fahren DeepScenario

In der Serie „Start‑up‑Check!“ nehmen wir regelmäßig die Geschäftsmodelle von Start‑ups unter die Lupe. Was steckt hinter dem Unternehmen? Was macht das Start‑up so besonders und was gibt es zu kritisieren? Heute: DeepScenario.

Start‑ups: Das klingt nach Erfindergeist, Zukunftstechnologien, neuen Märkten. Doch in der Realität erweisen sich viele der Neugründungen leider oft als eine Mischung aus einer E‑Commerce‑Idee, planlosen Gründern und wackeligen Zukunftsaussichten.

Dabei gibt es sie durchaus: die Vordenker, die an den großen Problemen tüfteln und Geschäftsmodelle revolutionieren. Sie zu finden und vorzustellen, ist die Aufgabe des Formats „Start‑up‑Check“. Heute: DeepScenario, Automotive-Tech-Start-up.

Was steckt hinter DeepScenario?

  • Branche: Automotive Tech
  • Gründer: Holger Banzhaf (Geschäftsführer), Jacques Kaiser, Nijanthan Berinpanathan
  • Gründungsjahr: 2021
  • Geschäftsmodell: B2B-Softwareplattform für die Erstellung realistischer 3D-Verkehrsszenarien für das Testen von Fahrsystemen
  • Ziel: Mithilfe von realitätsnahen Testszenarien die Entwicklung autonomer Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme zu beschleunigen

Autonome Fahrzeuge müssen auch dann richtig reagieren, wenn etwas Unerwartetes passiert: Ein Kind läuft zwischen parkenden Autos auf die Straße, ein Radfahrer taucht im toten Winkel auf, ein Fahrzeug bremst abrupt. Genau solche sicherheitskritischen Situationen – sogenannte Edge Cases – sind in realen Testfahrten kaum reproduzierbar und in künstlichen Simulationen oft nur unzureichend abgebildet.

Hier setzt DeepScenario an.

Holger Banzhaf, Jacques Kaiser und Nijanthan Berinpanathan gründeten ihr Start-up 2021. Die Gründer setzen auf Computer Vision, Robotik und KI, die an deutschen Forschungseinrichtungen und von deutschen Industriepartnern entwickelt wurden.

Die AI Scenario Engine von DeepScenario analysiert Verkehrsvideos – etwa von Dashcams, Verkehrskameras oder Drohnen – automatisiert und überführt sie in simulationsfähige, dreidimensionale Verkehrsszenarien. So lassen sich auch seltene Edge Cases systematisch in Testumgebungen integrieren.

Geschäftsmodell und Praxisbeweis

DeepScenario vertreibt die AI Scenario Engine als B2B-Softwareplattform an Automobilhersteller und Zulieferer. Die Bereitstellung erfolgt als Cloud- oder On-Premise-Lösung. Abgerechnet wird über Lizenz- beziehungsweise Subskriptionsmodelle, ergänzt um nutzungsabhängige Komponenten, etwa auf Basis der generierten Szenarien oder der eingesetzten Rechenleistung.

Zu den Anwendern zählten im vergangenen Jahr unter anderem Bosch und Mercedes-Benz. Sie nutzten die Technologie, um autonome Fahrfunktionen unter realitätsnahen Bedingungen zu validieren und Testabdeckungen systematisch zu erweitern.

Der industrielle Mehrwert liegt dabei weniger in der reinen Szenariogenerierung als in der Skalierbarkeit: Reale Verkehrsdaten aus Testfahrzeugen, Infrastrukturkameras oder Förderprojekten werden automatisiert in simulationsfähige 3D-Modelle überführt und stehen unmittelbar für virtuelle Testläufe zur Verfügung. Feldtests lassen sich dadurch gezielt ergänzen, ohne jedes Szenario physisch reproduzieren zu müssen.

Kernfunktionen der AI Scenario Engine

Monokulare Computer Vision: Das System erkennt und verfolgt Fahrzeuge, Fußgänger und weitere Verkehrsteilnehmer in Videodaten einzelner Kameras. Aus zweidimensionalen Bildsequenzen werden Bewegungsbahnen und Objektbeziehungen rekonstruiert.

  • Szenario-Mining: Verkehrsabläufe – etwa Brems-, Abbiege- oder Überholmanöver – werden aus Videodaten extrahiert und in einem räumlich-zeitlichen Modell abgebildet. Dadurch entstehen statistisch repräsentative Testszenarien auf Basis realer Verkehrsbeobachtungen.
  • Generative Verkehrsmodelle: Ein lernbasiertes Modell bildet regionale Fahrmuster ab und erzeugt daraus neue, simulationsfähige Verkehrssituationen. Ziel ist es, reale Datenverteilungen systematisch zu erweitern, ohne sich ausschließlich auf synthetische Annahmen zu stützen.

„Was die AI Scenario Engine von anderen Lösungen unterscheidet, ist unser Prozess des Szenario-Minings“, erklärt Holger Banzhaf, CEO und Mitgründer von DeepScenario in einem Interview mit Munich Startup.

Dabei nutzen wir unsere bahnbrechenden Bildverarbeitungsalgorithmen, um Zugang zu repräsentativen Verteilungen der realen Welt zu erhalten und das in allen drei räumlichen Dimensionen und der Zeitdimension.

Einordnung und Mehrwert

Der praktische Nutzen liegt vor allem in der Skalierung realitätsnaher Tests:
Virtuelle Szenarien können in großer Zahl generiert und systematisch variiert werden. Dadurch lassen sich Entwicklungszyklen verkürzen und der Aufwand für physische Testfahrten reduzieren.

Ob sich daraus signifikante Kostenvorteile oder Sicherheitsgewinne ergeben, hängt von der Integrationstiefe in bestehende Testarchitekturen sowie von regulatorischen Anerkennungsprozessen ab.

Im Wettbewerbsumfeld positioniert sich DeepScenario gegenüber Anbietern wie Cognata und Parallel Domain mit dem Anspruch, reale Videodaten unmittelbar in simulationsfähige 3D-Szenarien zu überführen. Der Kern des Ansatzes adressiert damit einen strukturellen Zielkonflikt der Branche: Wie lassen sich Tests zugleich skalieren und realitätsnah gestalten?

Skalierung: Markt, Kapital und Anwendungsbereiche

Im Oktober 2022 schloss DeepScenario eine Finanzierungsrunde mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und MobilityFund sowie mehreren Business Angels ab. Die genaue Summe wurde nicht öffentlich beziffert. Das Kapital dient dem Ausbau der Plattform, der Internationalisierung sowie der weiteren Integration in industrielle Testumgebungen.

Strategisch liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Automobilindustrie – einem Markt, in dem Validierungskapazitäten mit zunehmender Automatisierung zum Engpassfaktor werden. Parallel prüft das Unternehmen Anwendungsfelder in Smart-City-Infrastrukturen und im Verkehrsmanagement, wo die Analyse realer Verkehrsdaten ebenfalls eine Rolle spielt.

Mit steigender Komplexität autonomer Fahrfunktionen wächst der regulatorische und wirtschaftliche Druck, Testabdeckung zu erhöhen und gleichzeitig Entwicklungszyklen zu verkürzen. Für Anbieter wie DeepScenario entscheidet sich die Skalierung daher nicht nur an technologischer Leistungsfähigkeit, sondern an Integrationsfähigkeit, Standardisierung und industrieller Anschlussfähigkeit.

DeepScenario: Zwischen Innovationsanspruch und industrieller Bewährungsprobe

DeepScenario adressiert einen strukturellen Engpass in der Entwicklung autonomer Systeme: die Skalierung realitätsnaher Testszenarien unter wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Der Ansatz, reale Verkehrsdaten systematisch in simulationsfähige 3D-Modelle zu überführen, setzt genau an dem Zielkonflikt zwischen Testabdeckung und Aufwand an.

Mit Investoren wie HTGF und MobilityFund sowie ersten industriellen Anwendern positioniert sich das Start-up als spezialisierter Anbieter im Bereich datengetriebener Szenariogenerierung.

Entscheidend wird sein, in welchem Maß sich die Technologie in bestehende Testarchitekturen integrieren lässt und regulatorische Anforderungen erfüllt. Gelingt das, kann die AI Scenario Engine zu einem relevanten Baustein in der Validierung autonomer Fahrfunktionen werden.

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Solar-Förderstopp: Lobby-Ministerin plant Geschenk für Ex-Arbeitgeber E.ON

02. März 2026 um 11:00

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Solar Förderung Stopp Reiche Solaranlagen Einspeisevergütung

Das Bundeswirtschaftsministerium will unter der Leitung von Ministerin Katharina Reiche (CDU) die Förderung für kleine Solaranlagen auf Hausdächern abschaffen. Das Vorhaben würde nicht nur vielen Verbrauchern Steine in den Weg legen, sondern auch der deutschen Wirtschaft und dem Klimaschutz schaden. Eine kommentierende Analyse.

Wirtschaftsministerium will Förderung von Solaranlagen stoppen

  • Das Bundeswirtschaftsministerium will die Förderung für neue, kleine Solaranlagen einstellen. Das geht aus einem aktuellen Arbeitsentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) umkrempeln soll. Vor allem kleine Solaranlagen seien demnach bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich, da die Anschaffungskosten gesunken sind. Geht es nach dem Wirtschaftsministerium, soll es künftig keine Förderung für Anlagen unter 25 Kilowatt installierter Leistung mehr geben.
  • Bisher erhielten private Betreiber von Solaranlagen als Förderung zwischen 6,73 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde erzeugtem Strom. Diese Vergütung soll gestrichen werden. Netzbetreiber müssten sich zudem nicht mehr verpflichten, Strom abzunehmen. Anlagenbetreiber sollen stattdessen selbst einen Abnehmer suchen und mindestens 50 Prozent des erzeugten Stroms verbrauchen. Für Solaranlagen mit weniger als sieben Kilowatt installierter Leistung würde ein intelligenter Stromzähler bis Ende 2028 Pflichtauflage werden.
  • Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft würden sich nur noch 40 Prozent der 1.048 befragten Immobilienbesitzer eine Solaranlage kaufen, falls die Förderung gestrichen wird. Dem Verband zufolge ist die Nachfrage für Solaranlagen im Heimsegment seit zwei Jahren stark rückläufig.

Keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft

Wer ab März 2026 noch behauptet, dass die Bundesregierung mit Blick auf die europäischen Klimaschutzziele, an denen sie nach wie vor festhält, noch auf Kurs ist, der verdrängt die Realität. Denn: Studien zufolge stand die anvisierte Klimaneutralität bereits zuvor auf der Kippe.

Doch nun will Lobbyismus-Ministerin Katherina Reiche die Förderung von Solaranlagen auf Hausdächern streichen, Öl- und Gasheizungen wieder erlauben und den Solar- und Windkraftausbau sogar teilweise stoppen. Damit – man muss es leider so hart sagen – macht Reiche keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft, sondern im Sinne der Fossil-Lobby und Großkonzerne, die ihre Geschäftsmodelle lieber konservieren als transferieren wollen.

Zugegeben: Es ist nicht alles nachhaltig, was grün glänzt. Das Stromsystem ächzt im Sommer etwa in der Mittagssonne. Es braucht einen gewissen Anteil an Gaskraftwerken als Reserve. Und ja: Die Förderlandschaft ist komplex und sollte auch entsprechend der Realität angepasst werden. Aber zwischen Reform und Kahlschlag liegt ein Unterschied.

Denn wer die Vergütung streicht, die Abnahmeverpflichtung kippt, 50 Prozent Eigenverbrauch vorschreibt und zusätzlich Smart-Meter-Pflichten auflädt, baut keine Brücke ins neue Energiesystem, sondern eine Mauer. Hinzu kommt, dass der Nutzen dezentraler Solarenergie nicht im Vorgarten endet.

Jedes eingespeiste Sonnenkilowatt kommt nämlich in Form von nachhaltigem und günstigem Strom der Allgemeinheit zugute, reduziert Importe, stärkt die Versorgungssouveränität und dämpft langfristig die Preise. Doch statt Netzbetreiber stärker in die Verantwortung zu nehmen und Flexibilität intelligent zu organisieren, werden Bürgern und kleinen sowie mittelständischen Betrieben Steine in den Weg gelegt.

Stimmen

  • Im geleakten Entwurf zur geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes heißt es: „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Instrument, um eine treibhausgasneutrale Stromversorgung auf Basis eines wachsenden Anteils erneuerbarer Energien zu erreichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll stetig, kosteneffizient, umweltverträglich und netzverträglich erfolgen. Das EEG bedarf aus einer Reihe von Gründen einer grundlegenden Neuordnung.“
  • Verena Fluri, Expertin für Energiewirtschaft am Fraunhofer Institut und Autorin einer Studie zur Direktvermarktung von kleinen PV-Anlagen erläutert: „Unsere Studie zeigt, dass die Prozesse in der Direktvermarktung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht reif für eine großskalige Nutzung im PV-Eigenheimsegment sind. Ein Wechsel in die Direktvermarktung würde die Wirtschaftlichkeit von PV-Kleinanlagen deutlich verschlechtern und viele neue Anlagen unwirtschaftlich machen.“
  • Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in einem Statement: „Dieser EEG-Entwurf ist ein beispielloser Angriff auf die Bürgerenergie und ein Geschenk an die fossile Lobby. Die Bundesregierung verabschiedet sich damit faktisch von ihren eigenen Klimazielen. Statt den Solarausbau auf Millionen Dächern massiv zu beschleunigen, werden private Anlagen finanziell ausgetrocknet, in eine realitätsferne Direktvermarktung gezwungen und durch zusätzliche Auflagen unrentabel gemacht.“

Solar-Förderstopp würde Arbeitsplätze gefährden

Sollte die geplante Reform Realität werden, droht der Solarausbau im Eigenheimsegment weiter einzubrechen. Ohne Vergütung und mit unsicherer Direktvermarktung könnte aus Zurückhaltung ein Stillstand werden. Damit gerät nicht nur das Ausbauziel ins Wanken, sondern auch das Versprechen, Klimaschutz als Gemeinschaftsprojekt zu denken – mit potenziell teuren Folgen bis hin zu EU-Strafzahlungen.

Auch ökonomisch ist der Kurs riskant. Denn: Wenn weniger günstiger Solarstrom ins Netz eingespeist wird, steigt zwangsläufig der Anteil teurerer Kohle- und Gaskraft – und damit der Druck auf die Strompreise. Zwar sollen größere Anlagen weiter gefördert werden. Davon würden aber vor allem Großkonzerne wie E.ON (Ex-Arbeitgeber von Katherina Reiche) und RWE profitieren. Doch eine Energiewende, die sich auf Freiflächenparks verengt, verteuert Netzausbau und Verteilung, während Bürgerstrom vor Ort ungenutzt bleibt.

Hinzu kommt der arbeitsmarktpolitische Faktor: Rund 100.000 Menschen arbeiten in der Solarbranche. Wenn das Dachgeschäft einbricht, geraten Handwerksbetriebe, Planer und Zulieferer unter Druck. Tausende Arbeitsplätze stünden in Gefahr. Ja, Module sind günstiger geworden und rechnen sich mancherorts auch ohne Förderung. Aber ohne klare Anreize und faire Marktbedingungen wird der technologische Fortschritt ausgebremst.

Kurzum: Es ist zwar richtig, dass Solaranlagen besser in das Stromsystem integriert werden müssen. Der Entwurf sieht dafür aber schlichtweg keine Anreize vor. Statt die Netzbetreiber in die Pflicht zu nehmen und es privaten Erzeugern zu ermöglichen, ihren Strom selbst und direkt zu vermarkten, stellt man sich hin und predigt Klimaschutz, nimmt aber in Kauf, dass die Abhängigkeiten von Kohle und Öl bestehen bleiben. Was für ein verlogener Irrsinn!

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Kosmetikstudio: Wie Planity Software dir hilft, dein Business im Jahr 2026 zu boosten

02. März 2026 um 09:30

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Planity

Im Kosmetikstudio reiht sich oft ein hektischer Tag an den nächsten: Kund:innen empfangen, Behandlungen durchführen, ans Telefon gehen, Bestände verwalten, die Kasse vorbereiten… und das ohne Fehler und ohne Raum für Unvorhergesehenes. Genau aus diesem Grund wurde Planity entwickelt  die All-in-One-Software für kosmetikstudio, die den Salon Alltag vereinfachen und Inhaber:innen entlasten soll. 

Die dazugehörige Online-Buchungsplattform ist in Frankreich, Deutschland und Belgien verfügbar und zieht jeden Monat 14 Millionen Nutzer:innen an, die dadurch Beauty-Termine schneller und einfacher buchen können.

In diesem Artikel erfährst du mehr über die Lösung, die bereits von 50.000 Salons genutzt wird – sowie einige praktische Tipps, wie du die Funktionen im Alltag optimal einsetzt.

Dein Terminkalender, automatisch rund um die Uhr gefüllt

Ob ein neu eröffnetes Studio oder ein bereits etablierter Salon – alle stehen vor denselben Herausforderungen: Eingabefehler vermeiden, keine Kund:innen wegen verpasster Anrufe verlieren, flexibel auf Änderungen reagieren und trotzdem einen gut getakteten Tagesplan behalten.

Um diese Herausforderungen zu meistern, wird die Online-Terminbuchung mit Planity zu einem echten Vorteil. Dein Kalender füllt sich automatisch, Lücken werden optimiert und jede Buchung, Änderung oder Stornierung aktualisiert sich in Echtzeit. Deine Kundschaft profitiert von einer intuitiven, reibungslosen Erfahrung und kann rund um die Uhr in wenigen Sekunden von jedem Gerät einen Termin buchen.

Tipp: Nimm dir Zeit, deine Zeitslots und Dienstleistungen richtig einzustellen. So bleibt dein Kalender optimal organisiert, deine Kund:innen buchen einfacher – und du kannst dich auf das Wesentliche konzentrieren: Deine Kundschaft zu verwöhnen und hochwertige Dienstleistungen zu bieten.

Planity: die komplette Verwaltung deines Instituts mit nur einem Klick

Einen Salon zu führen bedeutet, täglich zwischen den Behandlungen und allen Aufgaben im Hintergrund zu jonglieren: Terminplanung, Kasse, Lager, Verkaufsübersicht… Ein Gleichgewicht, das ohne zentrales Werkzeug schwer zu halten ist.
Neben dem Online-Kalender, der die Terminbuchung erleichtert und verpasste Anrufe reduziert, sorgt die integrierte Kassensoftware – inklusive Online-Zahlung – für einen reibungslosen Bezahlvorgang und weniger Verspätungen. Die Statistiken der täglichen Auslastungen und Termine zeigt, was besonders gut läuft, und der Buchhaltungsexport erleichtert die Zusammenarbeit mit dem Steuerberater – ein großer Zeitgewinn zum Monatsende.

Der Online-Shop eröffnet zudem eine zusätzliche Verkaufsfläche für Pflegeprodukte oder Geschenkkarten, auch außerhalb der Öffnungszeiten. Und das Bestandsmanagement verhindert mit einer zuverlässigen und zentralisierten Lösung Last-Minute-Engpässe.

Tipp: Achte darauf, dass deine Kasse und die Online-Zahlungsoptionen korrekt eingerichtet sind. Das erleichtert jede Transaktion, reduziert Verzögerungen und ermöglicht eine lückenlose Echtzeit-Verfolgung deiner Verkäufe.

Steigere die Sichtbarkeit deines Instituts bei der lokalen Kundschaft

Planity verschafft Beauty-Pros eine große Online-Präsenz mit 14 Millionen Nutzer:innen, die regelmäßig Termine auf Planity buchen. Ein auf der Plattform gelisteter Salon verfügt über ein detailliertes Profil, das Öffnungszeiten, Team, Leistungen, Fotos und verifizierte Bewertungen zeigt – ein Plus für Glaubwürdigkeit und Bekanntheit. Diese Profile sind so strukturiert, dass sie von Google schnell gefunden werden und in relevanten Suchergebnissen erscheinen, was die organische Sichtbarkeit deines Betriebs steigert.

Die Plattform sorgt außerdem für eine optimierte Online-Präsenz. Dank präziser Geolokalisierung erscheinen Salons in den lokalen Suchergebnissen, wenn Nutzer:innen diese in ihrer Nähe suchen – zum Beispiel „Kosmetikstudio Köln“ oder „Nagelstudio München“. So erreichst du effektiv lokale und gezielt interessierte Kundinnen und Kunden.

Tipp: Halte deine Informationen stets aktuell und motiviere deine Kund:innen, verifizierte Bewertungen zu hinterlassen. In Kombination mit einer regelmäßigen Optimierung deines Planity-Profils steigert das deine lokale Reichweite und stärkt die digitale Präsenz deines Instituts!

Zusatzverkäufe, treue Kund:innen und neue Chancen: Steigere deinen Umsatz

Kund:innen, die über eine Plattform buchen, erhalten einen vollständigen Überblick über dein Beauty-Angebot. Neue Kund:innen finden dein Institut dank der Geolokalisierung leichter, während deine Stammkundschaft neue Behandlungen in deinem Salon entdecken kann. Planity erleichtert auch Zusatzverkäufe – etwa über Geschenkkarten, eine sichere Methode, um Kund:innen zu begeistern und langfristig zu binden.

SMS-Erinnerungen reduzieren verpasste Termine und verhindern Umsatzeinbußen. Benachrichtigungen über frei gewordene Zeitfenster dank einer Warteliste ermöglichen es Kund:innen, einen früheren Termin zu buchen und Lücken im Kalender vom Salon leichter zu füllen. Die Vorauszahlung bei der Buchung sichert zudem deine Einnahmen und verhindert „No-Shows“. Das Ergebnis: ein dauerhaft aktives Studio, zufriedene Kund:innen und ein natürlicher, stetiger Umsatzanstieg.

Tipp: Stelle sicher, dass deine Leistungen immer aktuell sind und, dass alle Funktionen, wie SMS, Benachrichtigungen und Geschenkkarten, aktiviert sind. So optimierst du deinen Kalender, ziehst neue Kund:innen an und stärkst gleichzeitig die Bindung deiner Stammkundschaft – für ein solides Wachstum.

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Pseudo-Lärm und Infraschall: Keine Belege für Windrad-Mythen

02. März 2026 um 05:45

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Windparks Gesundheitsrisiken Erneuerbare Energien Windenergie Energiewende Gesundheit

Windparks gelten als Schlüsseltechnologie der Energiewende, stoßen jedoch immer wieder auf Kritik aus der Bevölkerung. Im Mittelpunkt stehen vor allem Sorgen über Lärmbelastung und mögliche Gesundheitsrisiken durch niedrigfrequenten Infraschall. Doch gibt es tatsächlich belastbare Belege für diese Befürchtungen?

Die Windenergie spielt eine zentrale Rolle beim Umbau der Energieversorgung hin zu mehr Klimaschutz und Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Als vergleichsweise kostengünstige und emissionsarme Technologie leistet sie einen wesentlichen Beitrag zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen.

Deshalb ist ihr Ausbau in den vergangenen Jahren auch strategisch vorangetrieben worden. Allein im Jahr 2025 betrugt der Anteil der Windenergie an Land und auf See 26,6 Prozent des gesamten Bruttostroms in Deutschland. Zehn Jahre zuvor waren es noch 12,3 Prozent.

Doch mit dem fortschreitenden Ausbau von Windkraftanlagen wachsen auch die Bedenken vieler Anwohner in nahegelegenen Wohngebieten. Häufig genannt werden Sorgen über Lärmbelastung durch das gleichmäßige Geräusch der Rotoren sowie über möglichen Infraschall, der als gesundheitliches Risiko wahrgenommen wird.

Bergen Windparks tatsächlich Gesundheitsrisiken?

Die Debatte um mögliche Gesundheitsrisiken durch Windparks sorgt auch gerichtlich immer wieder für Auseinandersetzungen. So hatte im Jahr 2019 beispielsweise ein Landwirt und Pensionsbetreiber vor dem Landgericht Paderborn Schadenersatz von einem Windparkbetreiber erstreiten wollen.

Es sei durch den Betrieb der Anlagen unter anderem „zu Störungen der Nachtruhe mit häufigen Aufwachereignissen, teilweisem Herzrasen, Druck auf den Ohren, vermehrten Kopfschmerzen, innerer Unruhe sowie Unausgeglichenheit und Müdigkeit“ gekommen. Vor allem der sogenannten Infraschall – Schall mit sehr niedriger Frequenz, der für das menschliche Ohr nicht hörbar ist – gelte hierbei als Belastung und potenzielle Ursache.

Doch das Landgericht wies die Klage zurück. Der Kläger habe nicht hinreichend beweisen können, dass die auftretenden Beschwerden durch den Infraschall des Windparks verursacht wurden. Sein Vortrag hätte lediglich „auf Hypothesen und Forschungsansätzen aufbaut, die jedoch noch nicht zu gesicherten Erkenntnissen geführt haben“.

Im Urteil des Landgerichts heißt es außerdem, es stehe nicht in Frage, „dass Infraschall existiert und auch gemessen werden kann“. Doch lasse der aktuelle Forschungsstand keinen Rückschluss darauf zu, dass der von Windrädern erzeugte Infraschall negative gesundheitliche Auswirkungen habe. Auch die vom Kläger geschilderten Symptome seien nicht eindeutig darauf zurückzuführen.

Wie ist der Stand der Forschung?

Im Jahr 2020 veröffentlicht das technische Forschungszentrum Finnland in Zusammenarbeit mit dem finnischen Institut für Gesundheit und Soziales, der finnischen Arbeitsschutzbehörde und der Universität Helsinki die Ergebnisse einer Langzeitstudie zu den Auswirkungen von Infraschall durch Windenergieanlagen. Bei dieser konnten keine Hinweise für eine Gesundheitsgefährdung von Anwohnern gefunden werden.

Für die Studie wurden neben einer Langzeitmessung von Schall in Wohngebäuden in der Nähe von Windenergieanlagen ebenfalls Befragungen und Hörtests durchgeführt. Die Forscher konnten bei Simulationen des Schalls von Windparks zusätzlich keine Reaktionen des autonomen Nervensystems auf Infraschall messen.

Dennoch von Anwohnern und Betroffenen wahrgenommene gesundheitliche Beeinträchtigungen seien auf den „Nocebo-Effekt“ – analog zum „Placebo-Effekt“ – zurückzuführen. Bei diesem treten negativen Gesundheitseffekt dadurch auf, dass Betroffene negative Effekte erwarten.

Davor warnte das Umweltbundesamt bereits 2016 in einem Positionspapier. Demnach komme es nicht zu negativen Auswirkungen auf die Gesundheit durch akustische Effekte oder eine mögliche Infraschallbelastung durch Windenergieanlagen.

Trotz klarer wissenschaftlicher Befunde dazu komme es immer wieder zu Ängsten und Bedenken bei Anwohnern „bezüglich potenzieller gesundheitlicher Risiken“. Wichtig sei es hier laut dem Umweltbundesamt „die Personen adäquat zu informieren und sie nicht mit ihren Bedenken alleine zu lassen“.

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Die besten Bahnhöfe in Deutschland 2026

01. März 2026 um 20:15

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besten Bahnhöfe Deutschland 2026

Wer viel mit der Bahn unterwegs ist, verbringt oft mehr Zeit auf dem Bahnsteig als im Zug selbst. Doch: Wie sauber, einladend und sicher ist es rund um die mehreren Hundert Bahnhofgebäude hierzulande? In unserem wöchentlichen Ranking zeigen wir dir die zehn besten Bahnhöfe in Deutschland 2026.

Ob aus Umwelt- oder Komfortgründen: Viele Menschen fahren mit der Deutschen Bahn. Doch Verspätungen und verpasste Anschlüsse sind für zahlreiche Reisende Alltag. Wer mit der Bahn unterwegs ist, verbringt deshalb mitunter viel Zeit an Bahngleisen.

Viele Bahnhöfe sind jedoch längst keine reinen Verkehrsknotenpunkte mehr, sondern auch Aufenthaltsort, Einkaufsmeile oder Kulturstandort. Zudem vermitteln sie einen ersten Eindruck einer Stadt. Zwischen den besten und schlechtesten Bahnhöfen in Deutschland liegen jedoch Welten, wie eine aktuelle Analyse zeigt.

Die besten Bahnhöfe in Deutschland

Das Reiseportal Tripz hat 388 Hauptbahnhöfe in Deutschland anhand ihrer Google-Bewertungen unter die Lupe genommen. Über 190.000 Rezensionen flossen in die Analyse ein. Grundlage waren die 500 größten Städte Deutschlands.

Tripz hat laut eigenen Angaben nur Einträge berücksichtigte, die eindeutig als Bahnhof identifizierbar waren – über die entweder über die Google-Maps-Kategorie oder den Namen. Bei mehreren Einträgen hat das Reiseportal jeweils den Datensatz mit der höchsten Anzahl an Bewertungen analysiert.

Zudem wurden nur Bahnhöfe mit mindestens 50 Google-Rezensionen berücksichtigt, um eine gewisse Vergleichbarkeit und statistische Relevanz zu gewährleisten. Unter Berücksichtigung aller Kriterien flossen 388 Hauptbahnhöfe in die Analyse mit ein. Stand der Erhebung ist der 17. Februar 2026. Im folgenden Ranking zeigen wir dir die zehn besten Bahnhöfe in Deutschland 2026.

Platz 10: Görlitz

Mit 4,3 Sternen bei 456 Google-Bewertungen belegt der Bahnhof Görlitz (Sachsen) Platz zehn im Ranking der besten Bahnhöfe in Deutschland. Seine Ursprünge sowie Jugendstil-Architektur gehen bis in das Jahr 1847 zurück. Der Bahnhof Görlitz ist Deutschlands östlichster Bahnhof.

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Auf Netflix: Neue Serien und Filme im März 2026

01. März 2026 um 18:00

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Neu auf Netflix März, Streaming, Film, Serie, Peaky Blinders, One Piece

Auf Netflix erscheinen fast jeden Tag neue Serien und Filme. Das gilt sowohl für Eigenproduktionen als auch für Lizenzprodukte. Welche Filme und Serien neu auf Netflix im März 2026 erscheinen, verraten wir dir in der folgenden Übersicht.

Netflix zählt weltweit über 220 Millionen Abonnements. Sie sind jeden Monat dazu bereit, für die Nutzung des Streaming-Dienstes einen festen Betrag zu überweisen.

Netflix hat es dabei binnen weniger Jahre geschafft, einen behäbigen und von starken Playern dominierten Markt komplett zu revolutionieren. Als Hauptgrund für die Beliebtheit von Netflix gilt das stetig wachsende Angebot an Filmen und Serien.

Neu auf Netflix im März 2026

Damit du bei allen neuen Eigenproduktionen und Lizenzprodukten den Überblick behältst, haben wir für dich eine Übersicht erstellt. Diese Serien und Filme erscheinen auf Netflix im März 2026.

(Bei Serien, die neu auf Netflix im März 2026 erscheinen, haben wir für dich in Klammern die Staffel notiert. Bei internationalen Filmen, die neu auf Netflix im März 2026 erscheinen, haben wir – soweit vorhanden – den deutschen Titel ergänzt.)

1. März

  • Woman of the Hour
  • Die Newsreader Staffel (1 und 3)

2. März

  • The Actor Awards Presented by SAG-AFTRA
  • Gabby’s Dollhouse (Staffel 13)
  • Eine Million Minuten

4. März

  • Die Waffenruhe
  • Banlieusards 3
  • Blue Therapy – Paare auf der Couch

5. März

  • Vladimir
  • Ein Freund, ein Mörder – Der Fall Emelie Meng

6. März

  • War Machine 
  • Parque Lezama
  • Boyfriend on Demand
  • Hello Bachchon
  • Still Shining
  • Die Dinosaurier
  • Der TikTok-Killer

7. März

  • BEASTARS (Letzte Staffel Teil 2)

10. März

  • ONE PIECE (Staffel 2)

11. März

  • Age of Attraction
  • Louis Theroux: Inside the Manosphere 
  • The Man in the High Castle (Staffeln 1-4)

12. März

  • Made in Korea
  • Love Is Blind: Das Wiedersehen
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16. März

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18. März

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19. März

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21. März

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23. März

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27.  März

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31. März

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Batterie-Technologien im Vergleich: Lithium, Natrium, Festkörper und Redox Flow

01. März 2026 um 06:00

Der Beitrag Batterie-Technologien im Vergleich: Lithium, Natrium, Festkörper und Redox Flow erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Batterien-Vergleich Lithium Natrium Festkörper Akkus

Ob Lithium-Ionen, Festkörper-, Natrium- oder Redox-Flow-Batterien: Akkus gelten als Herzstück der Energiewende. Doch welche Technologie wird sich durchsetzen? Ein Überblick über Stärken, Schwächen und den aktuellen Stand der Forschung.

Batterie-Technologien im Vergleich

Batterien sind aus unserem Alltag kaum mehr wegzudenken. Sie treiben unsere Smartphones, Laptops, Elektroautos und sogar ganze Stromnetze an. Doch Batterie ist nicht gleich Batterie. Denn es gibt verschiedene Technologien mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen.

Wir haben die vier wichtigsten Batterie-Technologien miteinander verglichen: Lithium-Ionen-, Festkörper-, Natrium-Ionen- und Redox Flow-Batterien. Den Fokus legen wir dabei auf Vorteile, Nachteile sowie den aktuellen Stand der Forschung und werfen einen Blick auf Alltagstauglichkeit sowie industrielle Anwendungen.

Lithium-Ionen-Batterien

Lithium-Ionen-Batterien gelten gewissermaßen als Standard unter den Akkus. Sie kommen in Smartphones, Laptops, Elektrowerkzeugen, E-Bikes und vor allem in Elektroautos zum Einsatz. Heißt konkret: überall dort, wo viel Energie auf kleinem Raum benötigt wird. Die Akkus funktionieren, vereinfacht gesagt, durch das Hin- und Herwandern von Lithium-Ionen zwischen zwei Elektroden (Anode und Kathode) in einem flüssigen Elektrolyten. Forscher entwickeln Lithium-Ionen-Akkus bereits seit den 1990er-Jahren kontinuierlich weiter. Daher dominieren sie seit Jahrzehnten den Batteriemarkt. Ihre Verbreitung beruht primär auf ihrem ausgezeichneten Leistungsprofil für den Alltag.

Vorteile

Ein wesentlicher Vorteil von Lithium-Ionen-Batterien ist ihre hohe Energiedichte. Das bedeutet, dass sie viel Energie in einem relativ kleinen und leichten Paket speichern können. Ein moderner Lithium-Akku liefert pro Kilogramm Masse deutlich mehr Energie als ältere Akku-Technologien. Außerdem sind Lithium-Ionen-Batterien relativ langlebig und haben eine hohe Zyklenfestigkeit. Das heißt, dass sie hunderte bis tausende Ladezyklen überstehen, bevor ihre Kapazität spürbar nachlässt.

Ein weiterer Pluspunkt: eine relativ geringe Selbstentladung. Lithium-Ionen-Batterien verlieren also unbenutzt nur wenig Ladung. Bei Teilladungen wird die Kapazität zudem nicht dauerhaft beeinträchtigt. Hinzu kommt, dass Lithium-Ionen-Akkus relativ schnelle Ladezeiten ermöglichen und in unterschiedlichsten Formen und Größen hergestellt werden können. All das macht sie enorm vielseitig – vom Smartphone bis zum Elektroauto.

Nachteile

Ein wesentlicher Nachteil von Lithium-Ionen-Batterien ist der Faktor Sicherheit. Bei Beschädigung oder falscher Handhabung – etwa bei Überladung oder Kurzschlüssen – können sie überhitzen und im schlimmsten Fall Feuer fangen oder explodieren. Dieses Risiko wird zwar durch eingebaute Schutzmechanismen und Batteriemanagement-Systeme minimiert, kann aber nie ganz ausgeschlossen werden.

Ein weiterer Schwachpunkt sind die Kosten und Ressourcen. Denn Lithium-Ionen-Akkus basieren teilweise auf teuren und knappen Rohstoffen wie Lithium, Kobalt oder Nickel. Zwar sind die Preise in den vergangenen Jahren gesunken, aber die Materialien sind immer noch teurer als bestimmte Alternativen. Zudem entstehen Abhängigkeiten von wenigen Förderländern, was zu Versorgungsrisiken führen kann. Der Lithium-Abbau und die Kobaltgewinnung gehen außerdem oft mit Umweltproblemen und ethischen Fragen einher.

Selbst ohne Nutzung verlieren Lithium-Akkus über die Jahre etwas an Kapazität. Hohe Temperaturen beschleunigen diese Degradation. Dieses Phänomen ist mitunter von älteren Smartphone-Akkus bekannt, die nach einigen Jahren nicht mehr so lange durchhalten wie zuvor. Extreme Kälte kann die Leistungsfähigkeit von Lithium-Ionen-Batterien zudem vorübergehend verringern. Insgesamt erfordern die Akkus daher ein gewisses Temperatur- und Lademanagement, um eine optimale Lebensdauer und Sicherheit zu gewährleisten.

Stand der Forschung

Obwohl Lithium-Ionen-Batterien bereits sehr ausgereift sind, wird weltweit weiter geforscht, um sie zu optimieren. Im Fokus stehen dabei höhere Energiedichten, ein schnelleres Laden und eine längere Lebensdauer. Forscher experimentieren etwa mit neuen Materialien wie Silizium-Nanopartikeln in der Anode, um die Kapazität zu steigern. Kobaltfreie Kathodenchemie wie Lithium-Eisenphosphat (LFP) haben sich zudem bereits bewährt, um Kosten zu senken und die Umweltbilanz zu verbessern. Gleichzeitig sorgen immer intelligentere Batteriemanagement-Systeme und Künstliche Intelligenz dafür, dass die Nutzung effizienter und sicherer wird.

Ein interessanter Ansatz für die Zukunft sind Lithium-Akkus mit festen Elektrolyten – sogenannte Festkörperbatterien. Zudem werden alternative Lithium-basierte Technologien wie Lithium-Schwefel-Verbindungen erforscht, die perspektivisch noch höhere Reichweiten ermöglichen könnten. Lithium-Ionen-Batterien bleiben vermutlich vorerst die dominierende Batterietechnologie. Kontinuierliche Verbesserungen sorgen dafür, dass sie auch in den kommenden Jahren im Alltag und in der Industrie eine Schlüsselrolle spielen. Die Investitionen in neue Fabriken und Weiterentwicklungen sind enorm, was zeigt, wie viel Potenzial nach wie vor in der Technologie gesehen wird. Für Verbraucher bedeutet das, dass Geräte und Fahrzeuge mit Lithium-Akkus tendenziell immer sicherer, leistungsfähiger und preisgünstiger werden.

Festkörper-Batterien

Festkörper-Batterien, auch Feststoffbatterien genannt, gelten als vielversprechende nächste Akku-Generation. Das Besondere an ihnen ist ihr Aufbau. Anders als bei herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien ist der Elektrolyt etwa nicht flüssig, sondern fest. Bei aktuellen Batterien bewegen sich Lithium-Ionen durch eine brennbare Flüssigkeit zwischen Anode und Kathode, was zwar reibungslos funktioniert, aber gewisse Risiken birgt. In einem Festkörper-Akku übernimmt ein festes Material (zum Beispiel eine Keramik oder ein spezielles Polymer) die Rolle als Ionenleiter. Diese scheinbar kleine Änderung hat große Effekte. Denn Sicherheit und Energiedichte können deutlich erhöht werden. Viele Hersteller betrachten die Festkörperbatterie deshalb als „Super-Batterie“ der Zukunft.

Vorteile

Der größte Vorteil von Festkörper-Batterien ist ihre hohe Energiedichte. Da durch den festen Elektrolyten neue Anodenmaterialien möglich werden (etwa reines Lithium-Metall statt Graphit) kann eine Festkörperzelle wesentlich mehr Energie pro Kilogramm speichern. Für Elektroautos bedeutet das nach aktuellen Schätzungen etwa 20 bis 30 Prozent mehr Reichweite. Gleichzeitig verspricht die Technologie kürzere Ladezeiten. Teilweise ist sogar von halb so langer Zeitspanne die Rede. Diese Kombination könnte das heutige Reichweiten- und Ladeproblem von E-Autos erheblich entschärfen.

Ein weiterer Pluspunkt ist die höhere Sicherheit, denn der feste Elektrolyt ist nicht entflammbar. Ein Festkörper-Akku kann daher nicht so schnell überhitzen oder in Brand geraten. Das könnte Elektroautos in Unfallsituationen sicherer machen und die Notwendigkeit aufwendiger Kühlsysteme reduzieren. Zudem neigen Feststoffakkus zu weniger Nebenreaktionen und mechanischen Veränderungen während der Ladezyklen, was prinzipiell eine längere Lebensdauer ermöglichen könnte.

Nachteile

Der Hauptknackpunkt ist derzeit, dass es noch keine Massenproduktion von echten Festkörper-Batterien gibt. Die Technologie befindet sich zwar in der Übergangsphase vom Labor zur Industrie, aber es gibt noch einige Herausforderungen. Eine davon ist die Herstellung im großen Maßstab. Denn es werden neue Materialien und Prozesse benötigt, die aktuell noch kompliziert und teuer sind. Experten sind sich einig, dass Festkörper-Akkus anfangs deutlich teurer sein werden als herkömmliche Lithium-Ionen-Batterien. Dass langfristig niedrigere Kosten in Aussicht stehen, muss sich aber erst noch zeigen.

Auch technisch gibt es Hürden. Die Schnittstelle zwischen festem Elektrolyt und Elektroden muss etwa perfekt funktionieren, damit der Ionenfluss stabil bleibt. In der Praxis neigen einige Prototypen jedoch zu Problemen wie einem Kontaktverlust oder der Dendritenbildung (mikroskopische Lithium-Fasern), die die Batterie beschädigen können. Außerdem verändern einige Feststoff-Zellen beim Laden ihr Volumen. Mercedes-Benz musste bei seinem Festkörper-Prototyp daher spezielle mechanische Puffer einbauen, um die Ausdehnung der Zellen abzufangen. Solche konstruktiven Kniffe zeigen, dass sich die Technik noch in der Entwicklung befindet.

Stand der Forschung

Die gute Nachricht: Die Erforschung von Festkörper-Batterien macht rasante Fortschritte. Es findet sogar ein regelrechter Wettstreit statt. Große Automobilkonzerne und Start-ups investieren beispielsweise Milliarden in die „Wunderakkus“. Volkswagen arbeitet etwa mit dem US-amerikanischen Start-up QuantumScape zusammen und will noch 2025 eine Pilotfabrik in Betrieb nehmen. BMW und Ford kooperieren mit Solid Power, einem weiteren Spezialisten, der ab 2026 erste Zellen in Serie liefern will. Mercedes-Benz hat wiederum Anfang 2025 für Aufsehen gesorgt, als ein elektrisches Testfahrzeug (EQS) mit einer Festkörper-Batterie über 1.000 km Reichweite erzielte. Der Prototyp basiert auf einer Lithium-Metall-Anode und erreicht Energiedichten von bis zu 450 Wattstunden pro Kilogramm.

Auch in China tut sich viel: E-Autobauer Nio präsentierte Ende 2023 etwa einen „Ultralangstrecken-Akku“ für seinen ET7, der mit 150 Kilowattstunden Kapazität ebenfalls über 1.000 Kilometer weit kam. Allerdings ist unklar, inwieweit es sich bei dem Akku schon um eine vollwertige Festkörper-Batterie handelt. In der Batterie-Branche geht man davon aus, dass zuerst hochpreisige Fahrzeuge (Luxuslimousinen, E-Sportwagen) mit Festkörper-Akkus ausgestattet werden, sobald diese verfügbar sind. Die Technik wird anfangs teuer und knapp sein, könnte aber in den 2030ern flächendeckend zum Einsatz kommen. Insgesamt herrscht eine Aufbruchstimmung, zumal es fast wöchentlich Meldungen über neue Durchbrüche bei Feststoffakkus gibt. Zwar ist noch Geduld gefragt, doch die Aussicht auf deutlich bessere Batterien beflügelt die gesamte Elektrobranche.

Natrium-Ionen-Batterien

Natrium-Ionen-Batterien gelten als vielversprechende „Alternative“ zur klassischen Lithium-Ionen-Technologie, insbesondere wenn es um Kosten und Rohstoffe geht. Wie der Name schon verrät, speichert diese Batterie Energie nicht mit Lithium-Ionen, sondern mit Natrium-Ionen, also Ionen des Elements, das wir aus Kochsalz kennen. Chemisch funktioniert das ähnlich. Natrium-Ionen wandern beim Laden von der Kathode zur Anode und beim Entladen zurück, durch einen geeigneten Elektrolyten. Ein zentrales Argument für die Technologie ist die Rohstoffverfügbarkeit: Natrium ist in riesigen Mengen auf der Erde vorhanden (etwa im Meerwasser oder in Salzlagerstätten), und es muss nicht in wenigen Ländern mühsam gefördert werden. Lithium und Kobalt hingegen sind „kritische“ Rohstoffe. Denn sie sind teuer, teils umweltschädlich im Abbau und geopolitisch heikel. Die Natrium-Ionen-Technologie könnte also Batterien billiger und nachhaltiger machen. Und das ohne große Leistungseinbußen, so die Hoffnung.

Vorteile

Der größte Trumpf von Natrium-Ionen-Akkus ist ihre Kosteneffizienz und Umweltfreundlichkeit. Schätzungen zufolge liegen die Herstellkosten schon heute rund 40 Prozent unter denen vergleichbarer Lithium-Akkus. Das liegt primär daran, dass auf teure Materialien verzichtet werden kann. So können Hersteller statt Kupfer einfaches Aluminium für bestimmte Batterie-Komponenten verwenden. Zudem enthält die Zelle kein Lithium und kein Kobalt, was Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit verbessert. Statt Kobalt nutzen Hersteller oft alternative Kathodenmaterialien (etwa auf Eisenbasis) und für die Anode sogenannte Hard Carbon (Hartkohlenstoff), den sie sogar aus Biomasse-Abfällen wie Kaffeesatz oder Holzspänen gewinnen können.

Natrium-Batterien sind auch robuster gegenüber Temperaturen. Sie überhitzen weniger leicht und funktionieren auch bei Kälte noch zuverlässig. Hersteller geben an, dass ihre Natrium-Zellen bis zu minus 20 Grad Celsius oder sogar minus 40 Grad Celsius einsetzbar sind. Ein großer Vorteil etwa für den Wintereinsatz im Auto oder in kalten Regionen. Hinzu kommt eine potenziell hohe Lebensdauer. Erste Tests attestieren der Technologie viele Ladezyklen. Und das ohne großen Kapazitätsverlust. Die ohnehin bessere Umweltbilanz (weil einfachere Rohstoffgewinnung) wird dadurch weiter gesteigert. Alles in allem könnten Natrium-Ionen-Batterien eine preiswerte, sichere und langlebige Lösung sein, besonders für stationäre Speicher und preisgünstige E-Fahrzeuge. Der Tonus vieler Experten ist ermutigend: Natrium könnte die Elektromobilität breiter, massentauglicher machen und die Energiewende beschleunigen.

Nachteile

Der Preis für die genannten Vorteile ist vorwiegend eine geringere Energiedichte. Aktuelle Natrium-Ionen-Zellen erreichen etwa 75 bis 160 Wattstunden pro Kilogramm, während Lithium-Ionen-Batterien (je nach Chemie) um die 120 bis 250 Wattstunden pro Kilogramm schaffen. Praktisch bedeutet das, dass ein Natrium-Akku gleicher Masse weniger Energie speichert. Er ist also schwerer und voluminöser für die gleiche Kapazität. In Elektroautos würde das entweder geringere Reichweite oder mehr Gewicht bedeuten. Dieser Rückstand ist zwar schon kleiner geworden (CATL, der Weltmarktführer für Batterien, gibt für seine erste Natrium-Generation 175 Wattstunden pro Kilogramm an). Doch selbst damit bleibt Natrium vorerst eher für Fahrzeuge mit moderatem Reichweiten-Bedarf oder für stationäre Speicher attraktiv.

Ein weiterer Schwachpunkt ist, dass die Natrium-Ionen-Technik noch neu und wenig erprobt ist. Die globale Batterieindustrie ist auf Lithium ausgerichtet. Ein Wechsel zu Natrium erfordert daher Umstellungen bei Herstellern und Zulieferern. Zwar können viele Produktionsanlagen dank „Drop-In“-Kompatibilität weitergenutzt werden, aber es fehlen noch Erfahrungswerte aus dem Massenbetrieb. Auch sind Natrium-Zellen derzeit kaum in Geräten verfügbar. Early Adopter könnten mit Kinderkrankheiten rechnen. Zudem ist die Energiedichte-Problematik bisher nicht gelöst. Forschungsteams arbeiten daran, neue Elektrodenmaterialien zu finden, um die Kapazität zu erhöhen. Aktuell liegt die Speicherkapazität etwa ein Drittel unter der moderner Lithium-Zellen, und auch die bisher erreichte Zyklenlebensdauer hinkt teils hinter hochwertigen Li-Ion-Zellen her.

Stand der Forschung

2025 befinden sich Natrium-Ionen-Batterien auf dem Sprung zur Marktreife. In China sind Ende 2023 tatsächlich schon erste Elektroautos mit Natrium-Akku in Serie gegangen. Ein Beispiel ist der kompakte Kleinwagen JAC Yiwei E10X, der mit einer 25-Kilowattstunden-Natrium-Batterie etwa 250 Kilometer Reichweite erzielt. Das Auto kostet in China nur rund 12.000 Euro. Dieser Wagen zeigt, wofür Natrium prädestiniert ist: günstige E-Autos für den Stadtverkehr. Der Batteriehersteller CATL liefert passende Zellen mit circa 160–175 Wattstunden pro Kilogramm Energiedichte und verspricht für die zweite Generation sogar 200 Wattstunden pro Kilogramm. Interessant ist auch die hohe Ladefähigkeit. In 20 Minuten lässt sich der kleine Akku von zehn auf 80 Prozent laden. Auch BYD, ein großer chinesischer E-Autobauer, setzt auf Natrium: Das Modell Seagull, ein Stadtauto, wurde 2023 vorgestellt und soll 2025 in Europa auf den Markt kommen. Allerdings dürfte aufgrund von Anpassungen und Importzöllen der Preis steigen.

Europa und Deutschland möchten bei Natrium-Ionen nicht den Anschluss verpassen. Mehrere Forschungsprojekte (zum Beispiel ENTISE und NaKlaR) und Start-ups arbeiten an leistungsfähigen Natrium-Zellen. Ein am Karlsruher KIT gegründetes Start-up entwickelt etwa einen neuen Kathodenwerkstoff namens „Preußisch Weiß“ auf Basis von Natrium, Eisen und Mangan. Die EU fördert ebenfalls die Entwicklung, denn das Potenzial für stationäre Energiespeicher ist riesig. Natrium-Ionen-Batterien sind ideal, wenn Gewicht und Größe nicht kritisch sind, etwa als Hausakku für Solaranlagen oder in riesigen Pufferspeichern für Wind- und Solarparks. Tatsächlich kommen erste Natrium-Großspeicher bereits zum Einsatz, um Schwankungen erneuerbarer Energien auszugleichen. Spannende Ideen gibt es auch im Bereich schwerer Fahrzeuge: Da Natrium-Akkus schwer sind, könnten sie in elektrischen Baggern, Kränen oder Straßenwalzen gleich doppelt nützlich sein – als Energiequelle und als nötiges Ballastgewicht.

Redox Flow-Batterien

Redox-Flow-Batterien (auf Deutsch auch Flussbatterien oder Flüssigbatterien genannt) sind eine vollkommen andere Art von Energiespeicher, die primär in stationären Anwendungen eingesetzt wird. Im Alltag trifft man sie (noch) selten an, doch für die Industrie und die Energiewende sind sie hochinteressant. Das Prinzip einer Redox-Flow-Batterie ist eher mit einem Mini-Kraftwerk vergleichbar als mit einem klassischen Akku im Handy oder Auto. Hier wird Energie in zwei flüssigen Elektrolyten gespeichert, die in Tanks aufbewahrt und bei Bedarf durch eine Reaktionszelle gepumpt werden. „Redox“ steht für Reduktion und Oxidation. Das sind zwei chemische Reaktionen, die gekoppelt ablaufen und dabei Elektronen freisetzen oder aufnehmen.

Vereinfacht gesagt: Zwei chemische Flüssigkeiten (zum Beispiel Vanadium-Lösungen in verschiedenen Oxidationsstufen) zirkulieren in getrennten Kreisläufen und tauschen in der Zelle Ionen aus, wodurch Strom fließt. Die Besonderheit ist, dass Leistung und Kapazität entkoppelt sind. Die Leistung hängt von der Größe der Zelle (Stacks) ab, die Kapazität von der Menge der gespeicherten Flüssigkeit in den Tanks. Möchten Besitzer also mehr Leistung, fügen sie einfach mehr Zellen hinzu. Möchten Sie hingegen mehr Energie speichern, vergrößern sie die Tanks.

Vorteile

Redox-Flow-Batterien glänzen mit einigen Eigenschaften, die sie ideal für stationäre Einsätze machen. Erstens sind sie sehr sicher. Die verwendeten Flüssigkeiten sind meist wasserbasiert und nicht brennbar. Eine Explosionsgefahr besteht praktisch nicht. Das ist ein Riesenbonus, wenn wir an die Brandrisiken von Lithium-Ionen denken. Ein Redox-Flow-Speicher kann etwa in einem Keller oder Industrieareal stehen, ohne spezielle Brandschutzmaßnahmen. Zweitens haben sie eine sehr lange Lebensdauer. Da die elektrochemische Reaktion nicht in festen Materialien abläuft, nutzen sich die Elektrolyte kaum ab. Hierbei sprechen Experten von Zyklenfestigkeit. Selbst nach zehntausend Ladezyklen tritt kaum ein Kapazitätsverlust auf. Solche Batterien können 20 bis 30 Jahre oder länger im Betrieb bleiben. Das ist deutlich mehr als die zehn bis 15 Jahre eines typischen Lithium-Heimspeichers.

Außerdem sind Redox-Flow-Systeme recycelbar und reparierbar. Denn ihr Aufbau ist modular, defekte Teile (Pumpen, Membranen, Zellen) kann Fachpersonal einfach austauschen. Gleichzeitig lassen sich die Flüssigkeiten wieder aufbereiten. Ferner kommen sie meist ohne seltene Metalle wie Kobalt oder Lithium aus. Oft verwenden Hersteller Vanadium oder es gibt sogar Ansätze mit einfachen Stoffen wie Eisen oder organischen Verbindungen. Umwelttechnisch sind sie daher attraktiv. Ein weiterer Vorteil ist die erwähnte individuelle Skalierbarkeit von Leistung und Kapazität. Man kann gewaltige Energiemengen speichern, indem Besitzer einfach größere Tanks verwenden. Dabei tritt praktisch keine Selbstentladung auf. Ist die Batterie ungenutzt, halten die separaten Tanks ihre Ladung über lange Zeit. Redox-Flow-Batterien eignen sich somit hervorragend als Pufferspeicher für erneuerbare Energien.

Nachteile

Bei so vielen Vorteilen fragt man sich, warum Redox-Flow-Batterien nicht überall im Einsatz sind. Der Hauptgrund ist ihre geringere Energiedichte und damit verbunden der Platz- und Gewichtsbedarf. Verglichen mit Lithium-Ionen enthält eine Flussbatterie pro Kilogramm oder pro Liter viel weniger Energie. Die Tanks und das gesamte System müssen ziemlich groß dimensioniert werden, um nennenswerte Kapazitäten zu erreichen. Das ist für mobile Anwendungen unpraktisch. Ein Elektroauto, das Tanks mit Chemikalien und Pumpen herumfährt, ist eher unvorstellbar. Redox-Flow bringt nur stationär einen Sinn, und zwar nur dort, wo genug Raum zur Verfügung steht und Gewicht keine Rolle spielt. Ein weiterer Nachteil sind die hohen Anschaffungskosten. Die Materialien (etwa Vanadium) und Komponenten wie Membranen sind teuer, und die Systeme sind komplex (Pumpen, Steuerung etc.). Allerdings relativieren sich die Kosten über die lange Lebensdauer.

Die Technologie ist zudem bisher nicht so massenhaft verbreitet; das Marktvolumen ist klein (nur wenige Prozent des Speicher-Marktes), was die Preise hoch hält. Ein Umdenken ist aber im Gange, da Lithium-Systeme an Grenzen stoßen (für riesige Speicher über vier Stunden sind sie ineffizient). Ein spezieller Schwachpunkt klassischer Redox-Flow-Batterien ist der Einsatz von Vanadium. Dieses Metall ist relativ selten, unterliegt Preisschwankungen und die Verbindungen können in manchen Zuständen giftig sein. Das mindert etwas die Umweltvorteile. Deshalb wird intensiv an Alternativen geforscht. Beispiele sind etwa organische Redox-Flow-Batterien, die anstelle von Vanadium auf organische Moleküle setzen, oder Varianten mit billigem Eisen und anderen Elementen.

Stand der Forschung

Redox-Flow-Batterien haben sich in den vergangenen Jahren vom reinen Forschungsobjekt zu realen Anwendungen entwickelt. Seit Jahrzehnten gibt es Pilotanlagen, und inzwischen sind kommerzielle Systeme verfügbar. In Wind- und Solarparks werden Redox-Flow-Speicher eingesetzt, um Stromüberschüsse zu puffern. Beispiele finden sich etwa in Deutschland, Japan, den USA und China. Ein Meilenstein war die Inbetriebnahme eines riesigen Redox-Flow-Parks in China 2022. Diese Anlage kann mit 100 Megawatt Leistung und 400 Megawattstunden Kapazität ganze Stadtteile mit Strom versorgen. Solche Großprojekte zeigen die Skalierbarkeit eindrucksvoll. Gleichzeitig fließt viel Kapital in Start-ups und Unternehmen, die die Flow-Batterien verbessern.

Die Forschung konzentriert sich derzeit hauptsächlich darauf, neue Elektrolyt-Flüssigkeiten zu entwickeln, um teures Vanadium zu ersetzen und die Energiedichte zu erhöhen. Organische Moleküle, die aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden können, sind ein spannender Ansatz. Auch die Membran-Technologie wird verfeinert, um Verluste zu senken und Kosten zu sparen. Für Privathaushalte waren Flussbatterien lange Zeit zu groß und zu teuer. Doch auch hier gibt es Fortschritte. 2023 kam der erste Redox-Flow-Heimspeicher in der DACH-Region auf den Markt. Dieses Gerät (ungefähr so groß wie ein Schrank) richtet sich an Solarstrom-Nutzer, die Wert auf Sicherheit und Langlebigkeit legen. Zwar ist es in der Anschaffung teurer als ein Lithium-Speicher, muss aber theoretisch erst nach Jahrzehnten ausgetauscht werden und birgt kein Brandrisiko. Solche Entwicklungen zeigen, dass die Technik stetig marktreifer wird.

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