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Received yesterday — 13. August 2026BASIC thinking

KI lässt Gehälter schrumpfen: Wer laut ifo-Studie mit weniger Geld rechnen muss

13. August 2026 um 11:00

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KI sinkende Gehälter Löhne ifo Studie Künstliche Intelligenz

Viele Unternehmen in Deutschland rechnen damit, dass sich der Einsatz von KI in den kommenden Jahren negativ auf Löhne und Gehälter auswirken wird. Besonders betroffen könnten dabei Beschäftigte mit wenig Berufserfahrung sein, wie eine Umfrage des Ifo-Instituts unter mehr als 3.000 KI-nutzenden Unternehmen zeigt.

Künstliche Intelligenz hat nach nur wenigen Jahren die Arbeitswelt bereits spürbar verändert. Denn KI-Tools werden bereits in vielen Bereichen regelmäßig eingesetzt und automatisieren Aufgaben oder unterstützen Beschäftigte bei alltäglichen Tätigkeiten.

In vielen Branchen hat KI auch bereits Auswirkungen auf die Anforderungen an viele Berufsbilder. Mit dem zunehmenden Einsatz der Technologie rücken vermehrt aber auch Auswirkungen auf die Bezahlung stärker in den Fokus.

Eine aktuelle Umfrage des Ifo-Instituts zeigt, wie Unternehmen in Deutschland die Folgen des KI-Einsatzes für künftige Lohnentwicklungen einschätzen. Dafür hat das Institut für Wirtschaftsforschung im Juni 2026 im Rahmen der Ifo-Konjunkturumfrage mehr als 3.000 Unternehmen in Deutschland befragt, die bereits KI nutzen.

Unternehmen rechnen mit sinkenden Gehälern durch KI

Bereits in den kommenden fünf Jahren könnte sich der Einsatz von KI negativ auf Löhne auswirken. Davon gehen zahlreiche Unternehmen in Deutschland aus.

Betroffen könnten dabei vor allem Arbeitskräfte mit weniger als fünf Jahren Berufserfahrung sein. Auch unabhängig von ihrem Bildungsabschluss rechnen viele Arbeitgeber bei Berufseinsteigern mit Lohneinbußen durch den Einsatz von KI.

Bei Beschäftigten ohne Hochschul- oder Fachhochschulabschluss erwarten rund 48,3 Prozent der Unternehmen sinkende Löhne. Bei Berufseinsteigern mit akademischem Abschluss könnten es sogar 50,8 Prozent sein.

Von Lohnsteigerungen durch den Einsatz von KI sind hingegen nur wenige Unternehmen überzeugt. Hier liegt der Prozentsatz für Berufsanfänger ohne akademischen Abschluss bei nur 5,9 Prozent, mit akademischem Abschluss bei 16,3 Prozent.

Diese Erwartung steigt jedoch mit zunehmender Berufserfahrung. Denn für Beschäftigte mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss gehen 26 Prozent der befragten Unternehmen von Lohnsteigerungen aus.

„Für Arbeitskräfte mit formalen Abschlüssen – besonders in Kombination mit längerer Berufserfahrung – halten Unternehmen häufiger positive Lohneffekte durch KI für möglich“, so Ifo-Forscherin Anna Ruffert.

Welche Unterschiede gibt es zwischen den Branchen?

Insbesondere die Dienstleistungsbranche zeichnet ein pessimistisches Bild für die kommenden fünf Jahre. Bei Beschäftigten mit wenig Berufserfahrung und ohne (Fach-)Hochschulabschluss gehen 53,3 Prozent davon aus, dass die Löhne sinken werden. Bei mehr Berufserfahrung liegt die Quote noch immer bei 44,2 Prozent.

Auf den Plätzen zwei und drei folgen der Handel sowie das verarbeitende Gewerbe. Auch hier erwarten viele Unternehmen sinkende Löhne durch den Einsatz von KI. Im Handel rechnen 47,9 Prozent der Betriebe bei Beschäftigten mit kürzerer Berufserfahrung mit Lohneinbußen, bei länger Beschäftigten sind es 41,3 Prozent. Im verarbeitenden Gewerbe liegen die Anteile bei 46,5 beziehungsweise 38,9 Prozent.

Deutlich seltener erwarten Bauunternehmen sinkende Löhne. Dort sind es 39 Prozent bei kürzerer und 31,3 Prozent bei längerer Berufserfahrung. Höherqualifizierte können hier eher mit steigenden Löhnen rechnen. Der Anteil liegt mit kurzer Berufserfahrung bei 24 Prozent und bei 29,8 Prozent für Arbeitskräfte mit mehr als fünf Jahre Berufserfahrung.

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Im Schwarm: Mini-Turbinen sollen Gezeitenenergie endlich nutzbar machen

13. August 2026 um 05:45

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Gezeitenturbine

Strom aus Gezeitenströmungen gilt als eine der zuverlässigsten erneuerbaren Energiequellen. Bisher scheiterte die Technologie aber oft an hohen Kosten und einer aufwendigen Infrastruktur. Das US-Start-up Sitkana will das mit modularen Mini-Turbinen, die im Schwarm arbeiten, ändern. Im Atlantik finden bereits Tests unter realen Bedingungen statt.

Wie aus einer Pressemeldung hervorgeht, geht das Unternehmen Sitkana aus Alaska den nächsten Schritt bei der Erzeugung von Gezeitenenergie. Gemeinsam mit dem Testnetzwerk Marine Renewable Energy Collaborative erprobt das Clean-Tech-Start-up an der Bourne Tidal Test Site im Cape Cod Canal im US-Bundesstaat Massachusetts ein neues Prototyp-System.

Das Prinzip: Statt einzelner riesiger Anlagen setzt die Firma auf kleinere, modulare Mini-Gezeitenturbinen. Der Vorteil sei, dass ein flexibler Zusammenschluss wie bei Bausteinen möglich ist. Laut offiziellen Angaben benötigt diese Bauweise für die Skalierung weder eine großflächige Infrastruktur noch spezialisierte Installationsgeräte.

Warum Mini-Gezeitenturbinen günstiger sind als Großanlagen

Im laufenden Testbetrieb unter realen Meeresbedingungen liegt der Fokus unter anderem auf der Sammlung von präzisen Daten zur tatsächlichen Stromerzeugung. Gleichzeitig untersuchen Fachleute die Zuverlässigkeit, die Haltbarkeit der Materialien und die ökologischen Auswirkungen auf die maritime Umwelt. Lance McMullan, Gründer und CEO des Entwicklerunternehmens Sitkana, dazu:

Unser Ziel ist es, den Bau, den Einsatz und die Wartung von Meeresenergieanlagen in abgelegenen Gebieten zu vereinfachen. BTTS ist einer der wenigen Orte, an denen wir unser gesamtes System an einem einzigen Standort testen können. Über die Messung der Leistungsfähigkeit hinaus können wir den Betrieb in einer realen Meeresumgebung beobachten und die Wechselwirkungen mit der Tierwelt besser verstehen. Diese Tests sind entscheidend für unseren Weg hin zu kommerziellen Einsätzen.

Neben dem eigentlichen Turbinentest wurde laut Meldung auch der Teststandort selbst technisch aufgerüstet. Das Areal am Cape Cod Canal bietet die Voraussetzungen, um in Zukunft auch netzgekoppelte Anlagen unter realistischen Bedingungen zu prüfen. Damit soll es künftig einfacher sein, die Meeresenergie direkt in bestehende Elektrizitätsnetze einzuspeisen.

Bald auch Gezeitenturbinen in der Elbe und Weser?

Trotz der vielversprechenden Ansätze stehen der Technologie noch technische und ökologische Herausforderungen bevor. Experten bewerten erst noch die Leistung, Zuverlässigkeit und Haltbarkeit der Anlage in starken Strömungen unter realen Bedingungen. Zudem soll der Testbetrieb dazu dienen, die Wechselwirkungen der Turbinen mit der maritimen Tierwelt besser zu verstehen.

Grundsätzlich lässt sich das modulare Konzept auch auf europäische Gewässer übertragen. In Deutschland ist das Potenzial für klassische Gezeitenkraftwerke aufgrund der flachen Topografie aber begrenzt.

Doch modulare Strömungsturbinen könnten in engen Fahrwassern oder Flussmündungen wie an der Elbe und Weser theoretisch Anwendung finden. Die Entwicklung zeigt, dass die dezentrale Meeresenergie ein Baustein für einen verlässlichen und grundlastfähigen Energiemix sein kann.

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Mit dieser KI-App identifizierst du Vogelarten am Klang – ohne Internet

12. August 2026 um 19:51

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KI-app für Vogelarten

Die Bestimmung von Tiergeräuschen scheitert oft an Gebieten ohne Mobilfunkabdeckung. Ein interdisziplinäres Forscherteam hat deshalb eine KI-App namens BirdNET Live zur Erkennung von Tier- und Vogelarten entwickelt, die auch offline funktioniert. 

Stell dir vor, du bist in der Natur. Du hörst die Vögel zwitschern und fragst dich, was sich da gerade auf den Ästen versteckt. Leider hast du aber keinen Empfang, um das Zwitschern per App oder KI zu entschlüsseln. Eine Neuentwicklung der Technischen Universität Chemnitz, der Universität Würzburg und der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald könnte dieses Problem künftig lösen.

Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projekts „RangerSound“ ist nämlich eine KI-App namens BirdNET Live entstanden. Die Anwendung soll insgesamt 8.927 Vogelarten von weltweit etwa 11.000 bekannten Spezies identifizieren können. Und das komplett offline. Hinzu kommen 268 Säugetierarten, 254 Insektenarten sowie 340 Amphibienarten. Die App kann also fast 10.000 Tierarten anhand ihrer Laute erkennen.

KI-App erkennt fast 10.000 Tier- und Vogelarten

Stefan Kahl von der Technischen Universität Chemnitz hat einen Vergleich zu vergleichbaren Anwendungen gezogen. Diese würden lediglich bis zu 2.300 Tierarten erkennen. Um BirdNET Live für Naturfreunde auf der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen, verspricht die neue App inhaltliche Details in 25 Sprachen.

Das Konzept der sogenannten Edge-AI macht dies möglich. Bei dieser Art der KI laufen rechenintensive Modelle nicht auf externen Servern in Rechenzentren, sondern lokal auf dem Endgerät. Das Forscherteam sagt, dass es die dahinterstehenden mathematischen Modelle so stark vereinfacht und verkleinert hat, dass sie wie ein komprimiertes Nachschlagewerk in der Hosentasche funktionieren.

BirdNET Live ermöglicht Vogelbestimmung aus der Hosentasche

Durch Edge-AI sollen die Berechnungen in wenigen Millisekunden erfolgen und der Akku geschont bleiben. Eine kontinuierliche Erfassung von Audiosignalen sei so möglich. Stefan Kahl unterstreicht die technologische Weiterentwicklung:

Auf den ersten Blick wirkt die lokale Ausführung der KI auf dem Smartphone wie eine kleine, logische Weiterentwicklung. Dahinter steckt jedoch ein enormer technologischer Fortschritt bei der Optimierung unserer KI-Modelle.

In der Praxis kann etwa das Endgerät wasserdicht verpackt im Rucksack bleiben, während ein externes Mikrofon kontinuierlich Umgebungsgeräusche aufzeichnet. BirdNET Live speichert alle Audiodaten zunächst lokal, sodass Nutzer diese später anhören, exportieren oder zur Überprüfung weiterleiten können.

Bedeutung für den weltweiten Artenschutz

Wie wertvoll systematische Akustikdaten für die Wissenschaft sind, zeigte bereits die Vorgänger-Plattform BirdNET. Diese verzeichnete laut eigenen Angaben mehr als zwei Millionen aktive Nutzer, über sechs Millionen Downloads und mehr als 250 Millionen verifizierte Naturbeobachtungen.

Über das vernetzte System BirdWeather dienten diese Daten als Grundlage für eine im Fachjournal Nature veröffentlichte Studie über die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf den nächtlichen Vogelgesang. Mit der neuen Offline-Funktionalität schließt die Technologie nun die Lücke in Ökosystemen ohne Mobilfunkempfang.

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Dieses Solarauto erzeugt mehr Strom, als es zum Fahren braucht

12. August 2026 um 11:00

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Solarauto BMW Deep Orange 17

Solarautos galten lange als naive Spielerei – mit zu wenig Leistung und zu viel Wunschdenken. Der Deep Orange 17 der Clemson University zeigt jetzt, dass sich das ändern könnte: mit über 1.700 Solarzellen, 550 Kilo Gewicht und bis zu 70 Kilometern Reichweite pro Tag allein durch Sonnenstrom. Das reicht locker für den deutschen Durchschnittspendler. Was das für die Entwicklung von Solarautos bedeutet. Eine kommentierende Analyse.

Was der Deep Orange 17 anders macht als bisherige Solarautos

  • Solarautos wandeln Sonnenenergie in elektrischen Strom um. Die Zellen sind beispielsweise auf dem Autodach oder der Motorhaube verbaut. Der gewonnene Strom kann beim Fahren direkt an den E-Motor weitergeleitet oder beim Parken in der Batterie gespeichert werden. Bislang haben sich viele Hersteller an Solarautos versucht – und sind gescheitert. Aktuell versuchen es unter anderem Nissan und Aptera. Größte Herausforderung: Solarzellen haben einen begrenzten Wirkungsgrad. Nur rund 20 Prozent der eintreffenden Sonnenenergie können in Strom umgewandelt werden.
  • Die US-amerikanische Clemson University hat mit dem Deep Orange 17 nun einen Prototyp vorgestellt, dessen Karosserie fast komplett aus Solarmodulen besteht. Er soll im Alltag mehr Solarstrom erzeugen, als er zum Fahren braucht. Dazu wurden über 1.700 Solarzellen montiert, die pro Tag Energie für bis zu 70 Kilometer Reichweite liefern. Denn: Das Solarauto soll nach 20 gefahrenen Kilometern genügend überschüssige Energie erzeugt haben, um 50 weitere Kilometer zu fahren. Wetter und Parkplatz entscheiden aber mit. Der Deep Orange 17 wiegt gerade einmal 550 Kilogramm. Hinter dem Projekt stecken Masterstudierende der Clemson University, die das Fahrzeug gemeinsam mit Ingenieuren von BMW entwickelt haben. Bei dem Solarauto handelt es sich um ein reines Forschungsfahrzeug.
  • Laut Allianz Direct legen Pendler in Deutschland im Schnitt rund 18 Kilometer pro Tag zurück. Mit dem Deep Orange 17 wäre das problemlos möglich. Aber auch Solarzellen auf klassischen E-Autos könnten einen Teil der täglichen Reichweite leisten und obendrein die Stromnetze entlasten, indem Fahrzeuge weniger an Ladesäulen hängen. Zu diesem Ergebnis kommt auch ein Forschungskonsortium, an dem unter anderem das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE beteiligt ist. Vor allem auf E-Lkw und Anhängern sei der Einsatz von Solarmodulen aufgrund der großen Dachflächen äußerst effizient.

Alltagstauglich? Was die Zahlen wirklich bedeuten

Forschungsprojekte wie der Deep Orange 17 sind leider nicht alltagstauglich. Doch sie offenbaren das Potenzial von Solarzellen auf Elektroautos. Nicht nur, um die Reichweite zu steigern, die bei vielen Stromern mittlerweile oftmals ohnehin schon den meisten Ansprüchen genügt, sondern auch, um die Stromnetze zu entlasten.

Wie viel Strom vom Auto- oder Lkw-Dach kommt, hängt aber von Jahreszeit, Wetter und Parkplatz ab. Ein Stromer mit Solarzellen, der den ganzen Tag bei praller Sonne unter freiem Himmel steht, gewinnt natürlich viel mehr Energie als bei trübem Wetter im Herbst.

Die Zahlen des Deep Orange 17 sind deshalb etwas mit Vorsicht zu genießen. Doch sie offenbaren auch die enormen Fortschritte in der Solarbranche. Zellen werden etwa nicht nur immer effizienter, sondern mitunter auch leichter und biegsamer. Will heißen: Der Einsatz von Solarzellen auf Fahrzeugen wird attraktiver.

Das „Tanken“ von Sonnenenergie kostet zwar nichts und erhöht die Unabhängigkeit von Strompreisen, doch der Nutzen ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Darunter: Kosten, Wetter, Gewicht und zusätzliche Elektronik. Oder kurzum: Die Solarenergie allein reicht für den Betrieb eines Elektroautos nicht aus. Und dennoch gewinnt sie im Fahrzeugbereich zunehmend an Bedeutung.

Stimmen

  • Stephan Augustin, Projektleiter für Forschung und neue Technologien bei BMW, in einem Statement zum Deep Orange 17: „Das ist ein Projekt, das wir schon seit Jahren umsetzen wollten. Es ist daher unglaublich befriedigend zu sehen, wie diese Gruppe von Studenten in den letzten zwei Jahren zusammengearbeitet, so viele technische Herausforderungen und Einschränkungen gemeistert und ein energiepositives Fahrzeug zum Leben erweckt hat.“
  • Der sogenannte Autopapst Ferdinand Dudenhöffer bescheinigte Solarautos sowie den ambitionierten Plänen vieler Hersteller bereits 2019 keine rosige Zukunft: „Die Sonnenenergie, die für einen alltagstauglichen Betrieb eines Elektroautos notwendig ist, finden Sie allenfalls in der Sahara. (…) Die Solarpanels führen vielleicht dazu, dass man zehn Minuten weniger an der Ladestation warten muss. Aber ob ein solches Auto in Serie geht, bleibt höchst fraglich. (…) Den Traum des Perpetuum mobile hat die Menschheit schon lange. Aber nach meiner Einschätzung wird die Reichweite zu gering sein.“
  • Ein Forschungskonsortium plädiert für den Einsatz von Solarmodulen auf E-Fahrzeugen, um die Netzbelastung zu senken. Christian Braun, Projektmitarbeiter und Wissenschaftler am Fraunhofer ISE, in einem Statement: „Die Studie analysierte Daten von 23 unterschiedlichen Fahrzeugtypen – von Stadtautos bis hin zu Lastkraftwagen – und kombinierte detaillierte Fahrzeug- und Fahrprofile mit Meteosat-Satellitendaten, sowie meteorologischen Daten aus Amsterdam und Madrid.“ Ergebnis: „Elektrifizierung allein reicht nicht aus. Wir brauchen Innovationen, die den Energiebedarf strukturell senken. Vehicle Integrated Photovoltaics leistet genau hier einen Beitrag“, so Lenneke Slooff-Hoek, Projektmanagerin des Projekts SolarMoves.

Wann profitieren normale E-Autos von Solarzellen?

Bisher hat sich kaum einer der großen Autohersteller an Solarautos gewagt. Der Grund: Die Technologie ist noch nicht weit genug, um für potenzielle Kunden attraktiv zu sein. Für E-Autofahrer bleibt das rein solarbetriebene Pendeln deshalb vorerst Zukunftsmusik.

Forschungsprojekte wie der Deep Orange 17 zeigen aber Fortschritte in der Solartechnologie, die das perspektivisch ändern könnten – zumindest in Form von Fahrzeugen, die mit Solar als Ergänzung betrieben werden.

Der Nutzen von Zusatzreichweiten durch die Sonne ist vor dem Hintergrund steigender Reichweiten bei E-Autos durch fortschrittliche Batterien aber fraglich. Der größte Vorteil könnten Einsparungen durch kostenloses „Tanken“ sein. Das kann aber auch eine Solaranlage am Eigenheim leisten. Viel spannender erscheint hingegen ein Einsatz bei Nutzfahrzeugen wie Lkw.

Denn durch große Dachflächen lässt sich eine gewisse Effizienz garantieren. Für Hersteller könnten Solarzellen auf Fahrzeugen zudem dabei helfen, ihre CO₂-Flottenvorgaben einzuhalten. Indes könnte vor allem die Entlastung der Stromnetze ein spannender Punkt werden, der bislang oftmals untergeht – vorausgesetzt genügend (Nutz-)Fahrzeuge werden künftig mit Solarzellen ausgestattet.

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Haushalt während einer Hitzewelle managen: 6 praktische Tipps für heiße Tage

12. August 2026 um 09:30

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Hitzewelle Tipps

Wenn die Temperaturen über Tage hinweg steigen, verändert sich auch der Alltag zu Hause. Eine Hitzewelle macht viele Dinge anstrengender, die sonst ganz selbstverständlich sind. Die Räume erwärmen sich schneller, frische Lebensmittel halten sich kürzer und selbst kleine Aufgaben im Haushalt können plötzlich viel Energie kosten. Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Du öffnest morgens das Fenster und spürst schon früh die warme Luft. Am Nachmittag fühlt sich die Wohnung schwer und aufgeheizt an.

Gerade in solchen Phasen ist es hilfreich, den Haushalt etwas anders zu organisieren. Manche Tätigkeiten lassen sich besser auf die kühleren Stunden des Tages verlegen. Andere Aufgaben profitieren von kleinen Anpassungen bei Lüften, Reinigung oder Lebensmittelaufbewahrung. Schon einfache Gewohnheiten können einen spürbaren Unterschied machen und helfen dabei, dein Zuhause trotz hoher Temperaturen angenehm zu halten.

Was eine Hitzewelle für deinen Haushalt bedeutet

Bevor wir zu konkreten Tipps kommen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Auswirkungen von großer Hitze im Alltag. Eine Hitzewelle beeinflusst nämlich nicht nur das persönliche Wohlbefinden, sondern auch viele Abläufe im Haushalt. Räume erwärmen sich schneller, Lebensmittel reagieren empfindlicher auf Temperaturunterschiede und selbst gewohnte Routinen fühlen sich plötzlich anstrengender an.

Mit steigenden Temperaturen verändern sich auch die Bedingungen in der Wohnung. Einige Herausforderungen treten besonders häufig auf.

Höhere Raumtemperaturen

Wohnräume speichern Wärme oft stärker, als man vermutet. Besonders Wohnungen unter dem Dach oder Gebäude mit schlechter Dämmung heizen sich im Laufe des Tages deutlich auf. Die warme Luft sammelt sich in den Räumen und bleibt dort häufig bis in die Nacht hinein bestehen. Dadurch fällt es schwer, die Wohnung wieder angenehm abzukühlen.

Schnellere Geruchs- und Bakterienbildung

Wärme schafft ideale Bedingungen für Bakterien. In der Küche betrifft das vor allem Arbeitsflächen, Spülen und Müllbehälter. Lebensmittelreste oder Feuchtigkeit können schneller unangenehme Gerüche verursachen. Auch im Badezimmer entwickeln sich Gerüche bei hohen Temperaturen oft schneller als gewöhnlich. Regelmäßige Reinigung wird deshalb besonders wichtig.

Mehr Staub und Schweiß im Alltag

Bei Hitze schwitzt der Körper stärker. Dadurch gelangen schnell Rückstände auf Möbel, Textilien oder Böden. Oberflächen fühlen sich klebrig an und müssen häufiger gereinigt werden. Gleichzeitig gelangen durch offene Fenster mehr Staub, Pollen und kleine Partikel in die Wohnung. Das kann dazu führen, dass Räume schneller verschmutzen.

Höhere Belastung für Körper und Kreislauf

Auch für den Körper bedeutet eine Hitzewelle mehr Belastung. Tätigkeiten wie Staubsaugen, Wischen oder das Tragen von Einkäufen können deutlich anstrengender werden. Deshalb ist es sinnvoll, Haushaltsaufgaben bewusst zu planen und auf kühlere Tageszeiten zu legen. Wer seine Routine anpasst, kann Energie sparen und den Alltag deutlich angenehmer gestalten.

Alternativ kannst du dir im Sommer auch Unterstützung holen. Eine erfahrene Reinigungskraft weiß, wie man den Haushalt während einer Hitzewelle besser organisiert, und nimmt dir diese Aufgabe ab. 

6 praktische Tipps, um deinen Haushalt während einer Hitzewelle besser zu organisieren

Während einer Hitzewelle verändert sich der Alltag im Haushalt spürbar. Räume heizen sich schneller auf, Lebensmittel reagieren empfindlicher auf Wärme und selbst kleine Aufgaben können deutlich anstrengender werden. Mit ein paar durchdachten Maßnahmen lässt sich jedoch viel erreichen. Die folgenden Tipps helfen dir dabei, dein Zuhause auch an sehr heißen Tagen angenehm, hygienisch und gut organisiert zu halten.

1. Richtig lüften und Sonnenlicht konsequent aussperren

Eine der effektivsten Methoden gegen Hitze in der Wohnung ist das richtige Lüften: 

  • Öffne deine Fenster möglichst früh am Morgen oder spät am Abend, wenn die Außentemperaturen deutlich niedriger sind. 
  • Wenn mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet werden, entsteht ein Luftzug, der warme Luft aus den Räumen transportiert.
  • Tagsüber sollten Fenster hingegen geschlossen bleiben. Besonders wichtig ist es, direktes Sonnenlicht auszusperren. Rollläden, Jalousien oder dickere Vorhänge helfen dabei, die Hitze draußen zu halten. 
  • Am besten schließt du diese schon am Vormittag. So verhinderst du, dass sich Wohnräume im Laufe des Tages stark aufheizen.

2. Haushaltsarbeiten auf kühlere Tageszeiten verlegen

Während einer Hitzewelle kann selbst Staubsaugen oder Wischen schnell anstrengend werden. Plane deshalb deine Haushaltsaufgaben bewusst:

  • Viele Tätigkeiten lassen sich gut in die frühen Morgenstunden legen, wenn die Wohnung noch kühl ist.
  • Am Abend kannst du kleinere Aufgaben erledigen, etwa das Aufräumen der Küche oder das Vorbereiten von Lebensmitteln für den nächsten Tag. Diese einfache Anpassung schont deinen Kreislauf und macht den Haushalt deutlich angenehmer.
  • Wenn der Alltag besonders stressig wird oder dich die Hitze stark belastet, kann auch professionelle Unterstützung sinnvoll sein. Eine Haushaltshilfe in Hamburg oder in deiner Stadt kann dir helfen, den Haushalt zuverlässig sauber zu halten, ohne dass sie dich bei hohen Temperaturen zusätzlich belasten müssen.

3. Küche sauber halten und Fruchtfliegen vermeiden

Hohe Temperaturen sorgen dafür, dass sich Bakterien schneller vermehren. Besonders in der Küche ist deshalb regelmäßige Reinigung wichtig. 

  • Wische Arbeitsflächen häufiger ab und reinige die Spüle gründlich, damit sich keine Lebensmittelreste ansammeln.
  • Ein Problem, das im Sommer viele Haushalte kennen, ist der sogenannte Küchenhorror der Fruchtfliegen. Die kleinen Insekten werden von überreifem Obst und offenen Lebensmittelresten angezogen. Achte darauf, Obst regelmäßig zu kontrollieren und möglichst nicht offen herumstehen zu lassen. Müllbehälter sollten häufiger geleert werden, damit sich keine Gerüche entwickeln.
  • Essig oder Natron können helfen, unangenehme Gerüche zu neutralisieren und Oberflächen hygienisch sauber zu halten.

4. Lebensmittel richtig lagern und Müll häufiger entsorgen

Während einer Hitzewelle verderben Lebensmittel deutlich schneller als gewöhnlich. Deshalb lohnt es sich, den Kühlschrank regelmäßig zu kontrollieren. 

  • Die Temperatur sollte idealerweise zwischen vier und sieben Grad liegen.
  • Empfindliche Lebensmittel wie Fleisch, Fisch oder Milchprodukte sollten möglichst zeitnah verbraucht werden. 
  • Lagere Lebensmittel in gut verschlossenen Behältern. Dadurch bleiben sie länger frisch und Gerüche verbreiten sich nicht im Kühlschrank.
  • Auch der Müll verdient besondere Aufmerksamkeit. Organische Abfälle entwickeln bei Hitze schneller unangenehme Gerüche. Entsorge Müll daher möglichst täglich und reinige den Mülleimer regelmäßig.

5. Ventilatoren und Geräte sinnvoll einsetzen

  • Ventilatoren können während einer Hitzewelle eine große Hilfe sein. Sie sorgen für Luftbewegung und lassen Räume angenehmer wirken. Besonders effektiv arbeiten sie, wenn sie so aufgestellt werden, dass die Luft im Raum zirkuliert.
  • Eine einfache Methode kann zusätzlich für etwas Abkühlung sorgen. Stelle eine Schüssel mit kaltem Wasser oder Eis vor den Ventilator. Die Luft fühlt sich dadurch etwas kühler an.
  • Auch elektrische Geräte sollten bewusst genutzt werden. Backofen, Herd oder Geschirrspüler erzeugen zusätzliche Wärme. Versuche daher, diese Geräte eher am Abend zu verwenden. Unnötige Geräte können komplett ausgeschaltet werden. So bleibt die Raumtemperatur etwas angenehmer.

6. Balkon, Garten und Pools regelmäßig reinigen

Viele Menschen verbringen im Sommer und auch während einer Hitzewelle mehr Zeit im Freien. 

  • Balkone, Terrassen oder Gärten werden dann schnell zum wichtigsten Aufenthaltsort. Damit diese Bereiche hygienisch bleiben, sollten auch sie regelmäßig gereinigt werden.
  • Wenn Kinder im Sommer gerne im Wasser spielen, lohnt es sich, den Kinderpool regelmäßig zu reinigen. Warmes Wasser kann schnell Schmutz oder Bakterien anziehen. Eine kurze Reinigung sorgt dafür, dass das Wasser frisch bleibt und sicher genutzt werden kann.
  • Auch größere Becken benötigen Pflege. Wer einen Gartenpool besitzt, sollte den Pool reinigen, bevor sich Algen oder Ablagerungen bilden. Sauberes Wasser sorgt nicht nur für mehr Hygiene, sondern auch für deutlich mehr Freude an heißen Tagen.

Wenn dir die Hausarbeit bei hohen Temperaturen zu anstrengend wird, kann professionelle Unterstützung eine große Entlastung sein. Mit einem Reinigungsservice von Helpling findest du schnell eine zuverlässige Haushaltshilfe, die dich im Alltag unterstützt. So bleibt dein Zuhause sauber und gepflegt, während du dich auf die wichtigen Dinge konzentrieren kannst und die warmen Tage etwas entspannter genießt.

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EU-Verpackungsverordnung: Diese Regeln gelten jetzt im Online-Handel

12. August 2026 um 05:45

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neue EU-Verpackungsverordnung Verpackungen Online-Handel Müll Recycling

Seit dem 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung in weiten Teilen unmittelbar. Für Hersteller und Händler bringt sie neue Pflichten und langfristig strengere Vorgaben für Verpackungen und Versandmaterial. Doch nicht alle der viel diskutierten Regeln greifen sofort.

Verpackungen gehören längst ganz selbstverständlich zum Alltag. Ob beim Lieferdienst, der Bestellung im Online-Shop oder ganz simpel im Supermarkt: Die Menge der Verpackungen ist in den vergangenen Jahren immer weiter deutlich gestiegen.

Vor allem der boomende Online-Handel sorgt dafür, dass immer mehr Waren in Kartons oder Versandtaschen zum Verbraucher gelangen. Dabei kommen nicht selten viel zu große Verpackungen oder zusätzliches Füllmaterial zum Einsatz.

Was die Produkte beim Transport schützen soll, wird allerdings nach dem Auspacken schnell zu Abfall. Die EU will deshalb gegensteuern und mit strengeren Vorgaben dafür sorgen, dass die Masse an Verpackungsmüll künftig verringert wird.

Neue EU-Verordnung: Was ändert sich in Sachen Verpackungen?

Die neue EU-Verpackungsverordnung, die sogenannte Packaging and Packaging Waste Regulation (PPWR), wird seit dem 12. August 2026 auch in Deutschland angewendet. Sie soll die bislang geltenden Vorgaben zum Thema Verpackungen europaweit stärker vereinheitlichen.

Ziel der EU ist es, Verpackungsabfälle zu reduzieren und weniger Material zu verschwenden. Zusätzlich soll auch die Recyclingfähigkeit von Verpackungen verbessert werden. Langfristig will die EU damit den Übergang zu einer stärker kreislauforientierten Verpackungswirtschaft vorantreiben.

Auch für Verbraucher wird die neue EU-Verpackungsverordnung spürbare Veränderungen mit sich bringen. Denn Verpackungen sollen künftig EU-weit einheitlicher gekennzeichnet werden. So soll einfacher erkennbar werden, aus welchem Material sie bestehen und wie sie richtig entsorgt werden.

Gleichzeitig setzt die Verordnung auf Vorgaben für recyclingfähigere und ressourcenschonendere Verpackungsmaterialien. Zudem sollen sogenannte Mogelpackungen aus dem Handel verschwinden.

Die Verpackungen sollen also stärker auf das tatsächlich notwendige Maß begrenzt werden und Packungen weniger Leerraum enthalten. So soll insgesamt Material gespart sowie Transportemissionen reduziert werden.

Welchen Zeitplan gibt es für die neue EU-Verpackungsverordnung?

Für Händler und Hersteller bedeutet der Stichtag am 12. August jedoch nicht, dass nun sämtliche neuen Vorgaben auf einmal erfüllt werden müssen. Zwar wird die PPWR ab diesem Tag grundsätzlich angewendet und bringt neue Anforderungen und Verantwortlichkeiten für Unternehmen mit sich. Viele der besonders weitreichenden Vorgaben greifen jedoch erst in den kommenden Jahren, insbesondere ab 2030.

Eine konkrete Neuerung greift jedoch bereits ab dem 12. August 2026 bei Lebensmittelverpackungen. Für die sogenannten PFAS, die auch als Ewigkeitschemikalien bekannt sind, gelten direkt verbindliche Grenzwerte.

Verpackungen, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen und diese Werte überschreiten, dürfen nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Die EU will damit den Einsatz besonders langlebiger Chemikalien in Verpackungsmaterialien deutlich zurückdrängen und mögliche Belastungen für Mensch und Umwelt verringern.

Weitere Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung greifen dann erst schrittweise in den kommenden Jahren. So wird die einheitliche Kennzeichnung für Recycling und Entsorgung beispielsweise erst zum 12. August 2028 eingeführt.

Ab dem Jahr 2030 gibt es dann nochmal einen großen Schwung an Änderungen. Ab dann müssen Verpackungen unter anderem deutlich stärker auf Recyclingfähigkeit ausgelegt sein.

Auch ein Mindestanteil an recyceltem Material wird für zahlreiche Verpackungen dann eingeführt. Die Änderungen in Sachen Mogelpackungen greifen ebenfalls ab dem 1. Januar 2030.

Das gilt auch für Versandverpackungen im Online-Handel. Künftig sollen Händler ihre Verpackungen stärker an die Größe der verschickten Produkte anpassen und unnötigen Leerraum vermeiden. Diese dürfen dann nur zu 50 Prozent aus Leerraum bestehen.

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Das sind die besten kleinen Elektro-SUVs 2026

11. August 2026 um 21:01

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Ein vollelektrischer Nissan Leaf in Türkis aus dem Jahr 2025.

Kompakte E-Autos sind das am schnellsten wachsende Segment auf dem Automarkt. Kombiniert man diese mit den beliebtesten Fahrzeugen der Deutschen überhaupt – den SUVs –, erhält man echte Verkaufsschlager. Aber welche Elektro-SUVs sind momentan die besten? Das klären wir in unserem Ranking.

Lange galten Elektroautos als teure Spielzeuge für Gutverdiener. Inzwischen hat sich das Bild jedoch gedreht, denn gerade im unteren Preissegment stehen immer mehr Modelle zur Auswahl. Vor allem kompakte Elektro-SUVs sind immer mehr im Kommen. Sie sind praktisch, sicher und relativ erschwinglich. Durch die vielen Optionen stellt sich beim Kauf aber die Frage, zu welcher Marke und zu welchem Modell Konsumenten greifen sollten.

Elektro-SUVs im Test

Für unser Ranking mit den aktuell besten Elektro-SUVs nehmen wir den umfangreichen Test des US-Fachmagazins Car and Driver her. Jedes Jahr werden von der Redaktion rund 400 Fahrzeuge durch einen standardisierten Testparcours geschickt. Bewertet werden dabei rund 200 Aspekte, darunter Dinge wie Beschleunigung, Fahrverhalten, Komfort, Platz, Verbrauch und Infotainment-System. Am Ende steht eine Gesamtnote von maximal zehn Punkten.

Da es sich um einen amerikanischen Test handelt, sind jeweils die US-Listenpreise angegeben. Diese lassen sich nicht 1-zu-1 für den deutschen Markt umrechnen. Zudem basieren die Reichweiten auf einem anderen als in Europa üblichen Standard. Die europäischen Angaben derselben Fahrzeuge fallen teilweise deutlich höher aus. Das heißt aber, dass die Autos in der Realität vermutlich mehr schaffen als hier angegeben.

Da nur acht Fahrzeuge in dem Segment getestet wurden, reicht es diesmal nicht ganz für eine Top Ten. Dafür gehen wir im folgenden Ranking näher auf die jeweiligen Eigenschaften der kompakten Elektro-SUVs ein.

Platz 8: Hyundai Kona Elektro

Wir starten mit dem Hyundai Kona Elektro, den die Tester bei 7,5 von 10 Punkten einsortieren. Der größte Trumpf des Autos ist das Preis-Leistungs-Verhältnis: Ab 34.470 Dollar geht es los. Dafür bekommen Käufer eine umfangreiche Serienausstattung, einen großen Kofferraum und guten Komfort geboten. Die Reichweite reicht je nach Batterie von 322 bis 420 Kilometern.

Ein Hyundai Kona Electric.
Bild: Hyundai

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Perversbrillen: Smart Glasses von Meta droht Verbot in Deutschland

11. August 2026 um 11:00

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Meta Smart Glasses Kamera-Brillen Ray Ban Verbot Deutschland KI-Brillen

Die Smart Glasses von Meta sind ein nett verpackter Datenschutz-Albtraum. Die Kamera-Brillen sehen aus wie normale Ray-Bans, können aber still und heimlich die Umgebung filmen. Aufnahmen landen zur Auswertung bei Billiglohn-Firmen in Afrika. Ein winziges LED-Lämpchen soll Meta zufolge ausreichen, um Umstehende zu warnen. Das ist so naiv wie kalkuliert. Jetzt prüft die Bundesnetzagentur, ob die Brillen in Deutschland überhaupt legal sind. Eine kommentierende Analyse.

Das können die Smart Glasses von Meta

  • Die sogenannten Smart Glasses von Meta können weitaus mehr als nur Sehschwächen ausgleichen. Die Brillen verfügen über kleine Kameras, eingebaute Lautsprecher und eine Sprachsteuerung. Heißt konkret: Nutzer können mit den Smart Glasses des Unternehmens Bilder oder Videos aufnehmen, Sprachaufnahmen machen oder sich Texte per KI aus fremden Sprachen übersetzen lassen. Gesteuert werden die Geräte per Sprache oder durch Berührung des Brillengestells.
  • Normalerweise haben die Smart Glasses von Meta ein kleines Lämpchen am oberen Brillenrand, das signalisieren soll, wann die Brillen Bilder oder Videos aufzeichnen. Ob das Leuchten dieser kleinen Lampe ausreichend erkennbar ist und ob andern Menschen dadurch überhaupt klar ist, dass gefilmt wird, ist äußerst fraglich. Pikant: Das Bildmaterial, das die KI-Brillen aufnehmen, wird nicht nur automatisiert in den USA oder Europa verarbeitet. Ein Teil der Bilder und Videos wird von Billiglohnkräften externer Unternehmen in Afrika analysiert, um die KI-Modelle von Meta zu trainieren.
  • Wie die New York Times unter Berufung auf ein internes Meta-Dokument berichtet, will das Unternehmen seine Kamera-Brillen noch in diesem Jahr mit einer Gesichtserkennungsfunktion ausstatten. Sie sollen Gesichter per Kamera erfassen und mit einer Datenbank abgleichen – entweder mit den eigenen Social-Media-Kontakten oder öffentlichen Profilen. Die Smart Glasses von Meta laufen unter den Marken Ray-Ban und Oakley. Sie sind auch in Europa erhältlich. Zuletzt präsentierte das Unternehmen eine Brille, die Informationen auf einem kleinen Display im Glas einblenden kann.

Warum Kamera-Brillen ein juristisches Problem sind

Eines der größten Probleme der Smart Glasses von Meta ist ihre Optik. Denn: Sie sehen aus wie stinknormale Brillen und nicht wie ein potenzielles Spionagegerät. Die Glasses erinnern fast schon an ein James-Bond-Gadget, nur dass die Kamera nicht in einem Kugelschreiber steckt, sondern mitten im Gesicht getragen wird.

Doch das macht die Brillen so heikel. Wer einer Kamera gegenübersteht, sollte schließlich auch wissen, dass er gerade einer Kamera gegenübersteht. In Deutschland gilt etwa grundsätzlich das Recht am eigenen Bild und das Persönlichkeitsrecht. Sprich: Wer gefilmt oder fotografiert wird, kann unter Umständen verlangen, dass die Aufnahmen gelöscht und nicht weiterverbreitet werden.

Bei besonders sensiblen Aufnahmen kann sogar ein Recht auf Schadensersatz bestehen. Das Problem: Betroffene müssen im Zweifel erst einmal beweisen, dass sie unfreiwillig aufgenommen wurden. Doch bei den Smart Glasses von Meta ist das gar nicht mal so leicht; das kleine rote Lämpchen hin oder her. Zumal sich auch das zukleben oder übermalen lässt.

Derweil häufen sich Berichte von Menschen, die gegen ihren Willen mit Kamera-Brillen gefilmt wurden. Auch der Begriff „Perversbrillen“ fällt immer öfter. In Deutschland hilft das Strafrecht ihnen aber allenfalls bedingt. Will heißen: Das Verbreiten oder Veröffentlichen solcher Aufnahmen ist zwar strafbar. Das Fotografieren oder Filmen in den meisten Fällen aber nicht – beispielsweise in der Öffentlichkeit.

Pikant wird es zudem beim Datenschutzrecht. Denn: Kameras oder Aufnahmegeräte, die als Alltagsgegenstände getarnt sind, sind eigentlich verboten. Zudem stellt sich die Frage, ob Nutzer mit den Meta-Brillen überhaupt selbst filmen können sollten. Die spannendsten Funktionen funktionieren nämlich auch ohne Aufnahmen. Theoretisch können die Brillen etwa auch Sehenswürdigkeiten erklären, Hindernisse erkennen oder sagen, wer vor einem steht, ohne dass Nutzer Aufnahmen machen. Sprich: Die Kamera könnte nur sehen, anstatt gleich alles aufzuzeichnen.

Stimmen

  • Der Hamburgische Datenschutzbeauftragte Thomas Fuchs, der grundsätzlich für Meta-Dienste in Deutschland zuständig ist, kritisiert gegenüber der Tagesschau: „Das LED-Signal fällt im Alltag einfach nicht genug auf. Wenn man im Park an einer Person mit Meta Glasses vorbeiläuft, kann man nicht oder zumindest nicht ohne große Anstrengung direkt sehen, dass da gefilmt wird. (…) Niemand muss hinnehmen, ohne Zustimmung gefilmt oder fotografiert zu werden. (…) Die Bundesnetzagentur hätte gute Gründe auf ihrer Seite, hier wirklich ein Verbot auszusprechen.“
  • Pikant: Meta lässt Fotos und Videos, die mithilfe seiner Ray-Ban-Kamerabrillen aufgenommen wurden, von externen Firmen in Afrika zu Hungerlöhnen und unter enormen psychischen Belastungen auswerten. Ein Mann aus Nairobi schilderte Svenska Dagbladet seine Erfahrungen: „In einigen Videos sieht man jemanden auf die Toilette gehen oder sich ausziehen. Ich glaube nicht, dass sie sich dessen bewusst sind. Man versteht, dass man in das Privatleben von jemandem hineinschaut, aber gleichzeitig wird erwartet, dass man die Arbeit erledigt. Man soll das nicht hinterfragen. Wenn man anfängt, Fragen zu stellen, ist man weg.“ Ein anderer Angestellter berichtet: „Wir sehen alles – von Wohnzimmern bis hin zu nackten Körpern. Meta hat solche Inhalte in seinen Datenbanken. Menschen können sich selbst in unvorteilhafter Weise filmen, ohne das überhaupt zu merken.“
  • Meta hat 2025 weltweit rund sieben Millionen Ray-Ban Smart Glasses verkauft. The Guardian hat mit einigen Nutzern gesprochen. Servaas aus den Niederlanden trägt seine Meta-Brille jeden Tag: „Es ist ein beeindruckendes Erlebnis. Ich liebe alles, was mit Technik zu tun hat, und das schon mein ganzes Leben lang. Ich weiß, dass Meta eure Daten liebt, [aber] ich mache mir keine Sorgen um meine Privatsphäre, da ich die Brille nur für Aufnahmen im Freien verwendet habe.“
  • Nikki aus Großbritannien ist aufgrund einer erblichen Netzhauterkrankung seit ihrer Geburt blind: „Als ich zum Dorfladen ging, hörte ich, dass vor mir etwas vor sich ging. Ich sagte: ‚Hey Meta, schau mal nach und sag mir, was vor mir ist.‘ Die Brille teilte mir mit, dass dort ein Transporter Gerüste entlud. Solche Dinge finde ich absolut erstaunlich.“ Zwar versteht sie die Datenschutzkritik, gibt aber zu bedenken: „Was ist mit Dashcams? Was ist mit Kamera-Türklingeln? Was ist mit Action-Kameras wie GoPros? Darüber beschweren sich die Leute nicht.“

Droht ein Verbot? Was Betroffene tun können

Reicht ein kaum auffälliges LED-Signal aus, damit andere Menschen erkennen können, dass sie gerade gefilmt werden? Oder braucht es bei einer Kamera, die direkt im Gesicht getragen wird, nicht eine deutlichere Warnung? Diese Fragen sind keineswegs nebensächlich, denn davon könnte abhängen, ob die Brillen in ihrer jetzigen Form überhaupt in Deutschland zulässig sind.

Damit beschäftigen sich bereits Datenschutzexperten und die Bundesnetzagentur. Sie könnten auch Gerichte auf den Plan rufen. Denn: Da man mit den Brillen Aufnahmen direkt per Sprachbefehl versenden oder in den digitalen Medien veröffentlichen kann, spricht durchaus einiges dafür, dass es sich um verbotene Telekommunikationsanlagen handelt.

Sollte diese Einschätzung bestätigt werden, wären die Folgen drastisch. Dann könnten Besitz, Herstellung und Verkauf solcher Brillen in Deutschland strafbar sein. Aus der smarten Ray-Ban würde ziemlich schnell ein juristischer Ladenhüter werden. Für Betroffene stellt sich aber schon jetzt die Frage: Was tun, wenn man tatsächlich heimlich aufgenommen wurde?

Klar ist: Niemand muss das einfach hinnehmen. Wer betroffen ist, sollte möglichst schnell Beweise wie Screenshots, Links, Nutzerprofile oder Zeitstempel sichern, die Inhalte bei der jeweiligen Plattform melden und deren Löschung verlangen. Zusätzlich kann man sich an die Datenschutzaufsicht wenden.

Letztlich zeigt die Debatte aber auch, dass Technologie der Justiz wieder einmal voraus ist. Um Menschen und Persönlichkeitsrechte zu schützen sowie einen Missbrauch von Smart Glasses vorzubeugen, braucht es deshalb schnellstmöglich rechtliche Antworten. Denn: Auch die Nutzung smarter Geräte braucht Grenzen; so nützlich sie hier und da auch sein mögen.

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Welche IT-Zertifizierungen sind wirklich wichtig?

11. August 2026 um 09:30

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IT-Zertifizierungen

Wenn sich Technologien rasant wandeln, werden IT-Zertifizierungen zum entscheidenden Wegweiser. Kaum eine Branche verändert sich derzeit so schnell wie die IT: Künstliche Intelligenz, Cloud-Technologien, Cybersecurity, Service Management und agile Arbeitsweisen entwickeln sich kontinuierlich weiter und stellen neue Anforderungen an Fach- und Führungskräfte. Deshalb wird in der Branche eine Frage immer häufiger gestellt: Welche IT-Zertifizierungen bieten heute tatsächlich einen praktischen Mehrwert und bleiben für Unternehmen langfristig relevant? Die Antwort fällt differenzierter aus, als viele erwarten, denn nicht jeder Nachweis verfolgt das gleiche Ziel.

IT-Zertifizierungen sind kein Selbstzweck

Weiterbildung gehört heute zum Berufsalltag vieler IT-Professionals. Dennoch sollten Zertifizierungen nicht gesammelt werden, sondern gezielt zur eigenen Rolle und den Anforderungen des Unternehmens passen.

Eine gute Zertifizierung vermittelt nicht nur Fachwissen. Sie schafft ein gemeinsames Verständnis für Methoden, Prozesse und Best Practices und erleichtert dadurch die Zusammenarbeit über Teams und Unternehmensgrenzen hinweg.

Gerade international anerkannte Frameworks bieten hier einen entscheidenden Vorteil.

IT Service Management: ITIL bleibt ein zentraler Standard

Wer im Bereich IT Service Management arbeitet, kommt an ITIL Version 5 kaum vorbei. Das Framework unterstützt Unternehmen dabei, Services ganzheitlich zu planen, bereitzustellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Mit der aktuellen Version wurden Themen wie digitale Produkte, künstliche Intelligenz, Wertschöpfung und Governance stärker berücksichtigt. Für Service Manager, IT-Leiter und Prozessverantwortliche gehört ITIL deshalb weiterhin zu den wichtigsten Qualifizierungen im Markt.

Projektmanagement: PRINCE2 schafft Struktur

Während ITIL den Betrieb von Services beschreibt, konzentriert sich PRINCE2 auf die erfolgreiche Steuerung von Projekten. Das Framework unterstützt Organisationen dabei,

  • Projekte planbar umzusetzen, 
  • Risiken frühzeitig zu erkennen, 
  • Verantwortlichkeiten klar zu definieren 
  • und Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen. 

Gerade Unternehmen, die komplexe Transformationsprojekte durchführen, profitieren häufig von der Kombination aus ITIL und PRINCE2.

Agile Methoden ergänzen klassische Frameworks

Moderne Organisationen verbinden heute unterschiedliche Ansätze miteinander. Scrum, Agile-Praktiken und DevOps ergänzen klassische Frameworks wie ITIL oder PRINCE2 sinnvoll.

Während agile Methoden schnelle Produktentwicklung unterstützen, sorgen etablierte Frameworks für Governance, Stabilität und klare Verantwortlichkeiten. Die Frage lautet deshalb nicht mehr: ITIL oder Agile? Sondern: Wie lassen sich beide Ansätze sinnvoll kombinieren?

Bild: SERVIEW

Neue Anforderungen durch künstliche Intelligenz

Mit dem zunehmenden Einsatz von KI entstehen neue Anforderungen an AI Governance, Compliance, Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen, Datenqualität und Risikomanagement. Entsprechend erweitern viele Unternehmen ihre Weiterbildungsprogramme um Kompetenzen rund um den verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz.

Damit entwickeln sich Themen wie AI Governance, Service Management und organisatorische Verantwortung zu neuen Bestandteilen moderner IT-Weiterbildung. SERVIEW greift diese Entwicklung unter dem Leitgedanken The Home of ITSM …and beyond auf und verbindet bewährte Frameworks mit aktuellen Anforderungen rund um KI, Service Management und Organisationsentwicklung.

Welche Zertifizierung passt zu welcher Rolle?

Eine allgemeingültige Antwort gibt es nicht. Die passende IT-Weiterbildung hängt immer von der jeweiligen Aufgabe ab.

Beispiele:

Rolle Sinnvolle Frameworks
Service Manager ITIL Version 5
Projektmanager PRINCE2
Product Owner Agile / Scrum
IT-Leiter ITIL, PRINCE2, Agile
Digitalisierungsverantwortliche ITIL, Agile, AI

Erfolgreiche Unternehmen kombinieren diese Kompetenzen gezielt und schaffen dadurch gemeinsame Standards für Zusammenarbeit und Transformation.

Weiterbildung als Wettbewerbsvorteil

Die Halbwertszeit von Wissen nimmt kontinuierlich ab. Neue Technologien, regulatorische Anforderungen und veränderte Geschäftsmodelle sorgen dafür, dass kontinuierliche Weiterbildung zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor wird. Unternehmen profitieren dabei besonders von Qualifizierungen, die nicht nur Wissen vermitteln, sondern den Transfer in die Praxis unterstützen.

Genau darauf setzt SERVIEW mit seinem praxisorientierten Trainingsansatz und einem breit aufgestellten Portfolio international etablierter Frameworks.

Moderne Lernumgebungen fördern nachhaltigen Wissenstransfer

Ein modernes Lernumfeld schafft Raum für Austausch, Praxis und nachhaltiges Lernen. Wer einen Blick in das SERVIEW Education Center & Hotel wirft, erlebt, wie Weiterbildung in einer inspirierenden Umgebung gestaltet wird.

Mehr zum SERVIEW Education Center im Video

Bild: SERVIEW

Fazit

Die wichtigste IT-Zertifizierung gibt es nicht. Entscheidend ist vielmehr, welche Kompetenzen für die jeweilige Rolle und die strategischen Ziele eines Unternehmens benötigt werden.

Frameworks wie ITIL, PRINCE2 und Agile bleiben auch 2027 zentrale Bausteine moderner IT-Organisationen. Gleichzeitig gewinnen Themen wie künstliche Intelligenz, Governance und Enterprise Service Management zunehmend an Bedeutung.

Wer Weiterbildung strategisch versteht, schafft nicht nur bessere Karriereperspektiven für Mitarbeitende, sondern stärkt auch die Zukunftsfähigkeit der gesamten Organisation.

FAQ – Häufige Fragen

Warum sind IT Zertifizierungen wichtig für die IT Karriere? 

IT Zertifizierungen dienen als international anerkannter Nachweis für Fachwissen und Methodenkompetenz. Gezielte Abschlüsse verbessern die Aufstiegschancen, schaffen ein gemeinsames Verständnis für Best Practices und helfen dabei, sich in einem technologisch wandelnden Umfeld erfolgreich zu positionieren.

Welche IT-Zertifizierung ist die richtige für mich?

Das hängt von Ihrer Rolle und Ihren beruflichen Zielen ab. Während ITIL besonders für Service Manager geeignet ist, profitieren Projektmanager häufig von PRINCE2. Für Enterprise Architects empfiehlt sich TOGAF und für Business Analysts IREB.

Welche IT-Zertifizierungen sind besonders gefragt?

Zu den international etablierten Frameworks zählen unter anderem ITIL, PRINCE2, Scrum, TOGAF und IREB. Welche Qualifizierung den größten Mehrwert bietet, hängt vom jeweiligen Einsatzgebiet ab. Darüber hinaus gewinnen Zertifizierungen in den Bereichen Cloud Computing, Cybersecurity, Enterprise Architecture und AI Governance kontinuierlich an Bedeutung.

Muss ich mehrere Frameworks lernen?

Nicht zwingend. Viele Fach- und Führungskräfte kombinieren jedoch verschiedene Methoden, um sowohl technisches als auch organisatorisches Know-how aufzubauen.

Welche Zertifizierungen bietet SERVIEW an?

SERVIEW bietet ein breites Portfolio an international anerkannten Trainings und Zertifizierungen – von IT Service Management über Projektmanagement bis hin zu Enterprise Architecture, Business Analysis und Künstlicher Intelligenz.

Wie finde ich die passende IT-Weiterbildung? 

Die Wahl der richtigen IT-Weiterbildung hängt von der aktuellen Position, den zukünftigen Aufgaben und den Unternehmenszielen ab. SERVIEW unterstützt Unternehmen und Einzelpersonen dabei, passende Qualifizierungspfade zusammenzustellen.

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Diese Solaranlage folgt der Sonne – und klappt bei Unwetter zusammen

11. August 2026 um 05:45

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FLAPTrack Solaranlage folgt der Sonne klappt bei Unwetter

Klassische Solaranlagen verlieren bei ungünstigem Wetter und in den Randzeiten des Tages wertvolle Energie. Forscher aus Graz verringern mittels FLAPTrack diese Verluste und schützen Bauteile vor schweren Schäden. Das neue System richtet sich flexibel nach dem Sonnenstand aus und klappt bei Unwettern automatisch zusammen.

Ein Forscherteam um Armin Buchroithner und Thomas Neubauer vom Institut für Elektrische Messtechnik und Sensorik der Technischen Universität Graz hat eine bewegliche Photovoltaik-Anlage entwickelt. Eine Arbeitsgruppe testet das Konzept an einer Demonstrationsanlage mit 1,8 Kilowatt-Peak-Leistung auf einem Bürogebäude am Campus Inffeldgasse.

Die ersten Messdaten zeigen einen deutlichen Ertragssprung gegenüber konventionellen Solarmodulen. Im Durchschnitt erzielt die Anlage den Forschern zufolge einen knapp 40 Prozent höheren Stromertrag im Vergleich zu fest installierten PV-Modulen. An einzelnen Tagen stieg die Stromausbeute sogar um bis zu 56 Prozent.

FLAPTrack verdoppelt Stromerzeugung von Solaranlagen

Das System trägt den Namen FLAPTrack, eine Abkürzung für „Face-to-Face Lay-Down Anti-Degradation Protection“. Die Anlage richtet die PV-Module dabei sowohl horizontal als auch vertikal kontinuierlich zum Stand der Sonne aus. Zwei Achsen sorgen dafür, dass die Solarmodule dem genauen Verlauf der Sonne folgen.

Ein linearer Aktuator übernimmt eine entscheidende Doppelfunktion. Der spezielle Stellmotor steuert im Normalbetrieb die Ausrichtung der Panels und fährt die Anlage bei Unwetter in eine Schutzposition. Armin Buchroithner betonte die finanziellen Vorteile der Konstruktion:

Durch diese Doppelfunktion sparen wir Installations- und Betriebskosten, wodurch sich die Wirtschaftlichkeit verbessert. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Systems ist aber die zusätzliche Stromausbeute in den Tagesrandzeiten: Morgens und abends, wenn der allgemeine Stromverbrauch besonders hoch ist, liefert FLAPTrack durch das optimale Sonnenstand-Tracking mehr als doppelt so viel Strom wie traditionelle PV-Anlagen, was auch zur Netzentlastung beiträgt.

Autonomer Schutz vor Hagel und Schnee

Der Klimawandel erhöht das Risiko für schwere Unwetter mit starkem Hagel. Dabei können Kompressionen der Silizium-Wafer von Solaranlagen durch Hageleinschlag sogenannte Hotspots verursachen. Durch den daraus resultierenden erhöhten Innenwiderstand reduziert sich der Wirkungsgrad des gesamten Moduls.

FLAPTrack begegnet dieser Gefahr mit einem autonomen Schutzsystem. Gekoppelt an lokale Wetterstationen und regionale Vorhersagemodelle, legt sich die Anlage bei drohendem Unwetter flach am Boden ab.

Im zusammengeklappten Zustand lassen sich die Modulrückseiten mit einem günstigen Hagelnetz vor Einschlägen schützen. Während der kalten Jahreszeit hält der Mechanismus die Oberflächen frei von Schnee, wodurch starke Wirkungsgradeinbußen vermieden werden. Integrierte Sensoren messen fortlaufend Ertrag, Windkräfte und Verschleiß, um das System schrittweise zu optimieren.

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Refurbished MacBook Air M4 im Test: Lohnt sich Swappie wirklich?

10. August 2026 um 18:57

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Apple MacBook Air M4 gebraucht Refurbished generalüberholt Test Erfahrungen Swappie

Der Refurbished-Anbieter Swappie hat sein Portfolio neben iPhones und iPads auch auf Apple-Notebooks ausgeweitet. Wir haben das 15 Zoll große MacBook Air mit M4-Chip in der höchsten Zustandsstufe „Premium“ und der gebuchten Option „Neue Batterie“ getestet. Unser Praxistest zeigt, wie gut die Aufbereitung tatsächlich ist und ob sich der Kauf gegenüber Neuware im Handel finanziell lohnt.

Refurbished und gebraucht: MacBook Air von Swappie im Test

Unser Testgerät: Ein gebrauchtes MacBook Air mit M4-Chip von Swappie aus der Premium-Kategorie. Es wird in einer eigenen, flachen Kartonverpackung geliefert, die im Inneren gut gepolstert ist. Ein Ladekabel liegt leider nicht im Lieferumfang bei.

Der optische Zustand unseres Testgeräts in der Gehäusefarbe Mitternacht rechtfertigt die Einstufung „Premium“ vollkommen. Auf dem Aluminiumgehäuse sind weder am Displaydeckel noch an der Unterseite Kratzer oder Gebrauchsspuren zu finden. Auch der Bildschirm, das Trackpad und die Tastatur wirken wie bei einem fabrikneuen Gerät ab Werk.

Das Swappie refurbished MacBook wird in einer schlichten DHL-Versandtasche geliefert (Bild: BASIC thinking)

Technische Überprüfung: Akku, SSD und Tastatur-Layout

Unter der Haube steckt ein Apple M4-Chip mit 10-Core CPU und 10-Core GPU, kombiniert mit 16 GB Arbeitsspeicher und einer 256 GB großen SSD. Da wir das Gerät mit der Zusatzoption „Neue Batterie“ geordert haben, zeigt der Blick in das macOS-Systemprofil hervorragende Werte: Die verbleibende Maximalkapazität wird mit 100 Prozent ausgewiesen, die Zahl der Ladezyklen liegt im einstelligen Bereich.

Das refurbished MacBook wird in der „Premium“ Kategorie mit einem neuen Akku ausgeliefert (Bild: BASIC thinking)

Die Überprüfung der SMART-Daten ergibt zudem eine bisherige SSD-Betriebsdauer von nur wenigen Stunden. Den integrierten Hardware-Test über die Apple-Diagnose besteht die gesamte Hardware ohne Einschränkungen. Bezüglich des Tastatur-Layouts gab es bei unserem Testmodell keine Besonderheiten, da direkt ein originales deutsches QWERTZ-Layout verbaut war.

Performance und Alltagsnutzung

Der verbaute M4-Chip verrichtet seine Arbeit gewohnt souverän und leise. Da das MacBook Air passiv gekühlt wird, bleibt es auch unter Dauerlast völlig lautlos. Ob alltägliche Office-Aufgaben, Multitasking oder der Schnitt von hochauflösenden Video-Streams: Das 15-Zoll-Display bietet viel Arbeitsfläche und die Performance liegt auf dem gewohnten Level eines aktuellen Apple-Laptops.

Preisvergleich: Wann sich die „Premium“-Stufe nicht rechnet

Für das getestete MacBook Air M4 15 Zoll mit 16 GB RAM, 256 GB SSD, 10-Core CPU/GPU und neuem Akku fallen beim Kauf über Swappie 1.189,00 Euro an (Stand: 10. August 2026). Ein genauer Blick auf die aktuelle Marktlage zeigt hier jedoch ein deutliches Einsparpotenzial-Problem für Käufer.

Vergleichbare Neuware beziehungsweise Angebote bei etablierten Fachhändlern liegen für diese Konfiguration oft bei rund 1.199,00 Euro. Inzwischen ruft Swappie für dasselbe gebrauchte Setup in der Premium-Klasse sogar 1.215,00 Euro auf. Damit ist das generalüberholte Modell bei Swappie teurer als Neuware im freien Handel. Hauptverantwortlich dafür ist der Aufpreis für den neu verbauten Akku sowie die Einwertung in die höchste Optik-Kategorie.

Swappie bietet als Ausgleich zwar eine 36-monatige Garantie sowie ein 30-tägiges Rückgaberecht, was über den gesetzlichen Standards liegt. Rein preislich verliert die höchste Zustandsstufe bei sehr aktuellen Modellreihen wie der M4-Generation jedoch ihren sonst üblichen Preisvorteil. Richtig Einsparpotenzial gibt es erst bei den älteren Modellen, die meist 100 bis 200 Euro günstiger sind als die Neuware. Diese sind jedoch bei vielen Modellen nicht verfügbar, was das Angebot deutlich verringert.

Fazit: Refurbished Macbook Air von Swappie

Das von Swappie gelieferte MacBook Air M4 15 Zoll hinterlässt technisch wie optisch einen einwandfreien Eindruck und unterscheidet sich im Alltag nicht von einem Neugerät.

Wer jedoch zur höchsten Zustandsstufe „Premium“ greift und zusätzlich einen frischen Akku bucht, zahlt fast den identischen oder sogar einen höheren Preis als für Neuware bei anderen Online-Händlern.

Attraktiv ist das Refurbished-Angebot in diesem Fall vor allem für Käufer, die primär Wert auf die dreijährige Verkäufergarantie legen. Wer sich jedoch mit einem geringwertigeren Zustand zufrieden geben kann, der kann ein paar Euro beim Kauf sparen, indem er eine günstigere Kategorie auswählt.

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Migranten als Versuchskaninchen? Bund plant Asylverfahren mit KI

10. August 2026 um 11:00

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Asylverfahren KI Künstliche Intelligenz Abschiebungen Deutschland

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzentwurf beschlossen, nachdem Behörden bei asyl- und aufenthaltsrechtlichen Verfahren auch Künstliche Intelligenz einsetzen dürfen. Das passt zur Digitaloffensive von Deutschland – gerade im Verwaltungssektor. Kritische Stimmen wie die von AlgorithmWatch warnen jedoch, dass das neue Migrationsgesetz die Persönlichkeitsrechte gefährden und Diskriminierung fördern könne. Eine kommentierende Analyse.

Was das KI-Migrationsgesetz vorsieht

  • Effizienter, einheitlicher, hochwertiger und sicherer soll die Migrationsverwaltung durch den beschlossenen Gesetzentwurf werden – wie viele administrative Abläufe in Deutschland. Das passt zunächst in die Entwicklung, denn Deutschland muss die Digital-Geschwindigkeit weiterhin erhöhen: Laut Branchenverband Bitkom liegt die Bundesrepublik im Digitalranking nun auf Platz 17 – zuvor war es noch Platz 14. Und immerhin ist die fortschreitende Digitalisierung ein Koalitionsvorhaben.
  • Bereits im November 2025 wurden Eckpunkte zum Einsatz von KI in Visumverfahren und der Migrationsverwaltung beschlossen. Darauf beruht der jetzige Entwurf des KI-Migrationsverwaltungsgesetzes (KIMVG). Ziel ist es, Prozesse zu beschleunigen, systematischer auszuwerten und – in der Regel knappe – Ressourcen zielgerichteter einzusetzen. Das Gesetz soll die rechtliche Basis für rechtssicheren und datenschutzkonformen KI-Einsatz schaffen.
  • Konkret bedeutet das Folgendes: Relevante Behörden wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) dürfen KI-Systeme und andere Automatisierungslösungen anhand von personenbezogenen Daten aus Asyl- und Aufenthaltsverfahren entwickeln. Auf diese Weise ließen sich Abläufe und Muster analysieren, um Anträge schneller zu bearbeiten und bessere Entscheidungen zu treffen, heißt es. Bei begründeten Zweifeln soll KI auch Angaben aus Anträgen mit öffentlichen Web-Informationen abgleichen.

Warum der KI-Einsatz bei Asylverfahren heikel ist

KI umwebt das private, gesellschaftliche und berufliche Leben immer mehr. Ob es sich dabei um ein Auffang- oder ein Spinnennetz mit akutem Vergiftungsrisiko handelt, ist meist nicht klar. Unsere regelmäßigen Good News zeigen, dass KI auch Gutes bewirken kann. Die Positivbeispiele kommen aber primär aus dem humanwissenschaftlichen Bereich.

Eine andere große KI-Motivation ist hinter Effizienz versteckter Profit. Dann gibt es noch den politischen Sektor – mit in der Sache verankerter ethischer Aufladung. Hier fällt auch das KIMVG hinein. Doch Migration ist kein leichtes Thema. Stattdessen scheidet es die Geister und politischen Lager zunehmend – Tendenz eindeutig steigend. Demnach stellt sich grundlegend die Frage, ob der Bund im Zuge sicherlich notwendiger Verwaltungsmodernisierungen hier ein sinnvolles Feld digital bestellt. Denn die Früchte könnten im schlimmsten Fall besonders faul sein, wenn KI Fehler macht – und das macht sie.

Bei jedem KI-Einsatz ist es entscheidend, wie stark die menschliche Hand ist, die darüber wacht. Im hiesigen Fall soll die rechtliche Bewertung und endgültige Entscheidung im Einzelfall bei Menschen liegen. Die KI bliebe rein assistiv – wenn es denn dabei bleibt.

Als Grund für den Gesetzentwurf werden begrenzte Personalkapazitäten bei gleichzeitig hohen Antragszahlen genannt. Das birgt schon im Kern ein signifikantes Risiko (wenn sich die Anträge beispielsweise weiter mehren und die Personaldecke durch Ausfälle noch dünner wird): sich mehr auf die KI zu verlassen, als es eigentlich gedacht ist. Doch das Motto „wird schon schiefgehen“ gilt nicht – es geht um Menschenleben.

Stimmen

  • Aus dem Entwurf zum KIMVG: „Die Komplexität rechtlicher Vorgaben, unterschiedliche Verfahrensarten und individuelle Sachverhalte führen zu einer uneinheitlichen Verwaltungspraxis und erschweren eine einheitliche Rechtsanwendung. Ohne strukturelle Anpassungen ist angesichts begrenzter Ressourcen und weiter steigender Antragseingänge eine zusätzliche Belastung der Verfahren absehbar.“
  • Nora Oppermann ist Junior Policy Managerin bei AlgorithmWatch. Sie kritisiert die vorgelagerte KI-Technologie für die Migrationsverwaltung hinsichtlich der Grenzkontrollen auf EU-Ebene und bemängelt konkret: „Das KI-Migrationsverwaltungsgesetz setzt nun die Fehler auf Bundesebene fort: Das Innenministerium plant, Menschen, die auf eine sichere Ankunft hoffen, unausgereiften KI-Systemen auszusetzen und ihre Schicksale für evidenzlose Forschung zu nutzen. Migrant*innen werden so zu Versuchskaninchen – das ist einer Demokratie nicht gerecht.“
  • In einer Stellungnahme begrüßt der AWO Bundesverband „das Anliegen des Bundesministeriums des Innern, die Migrationsverwaltung zukunftsfähig aufzustellen und Verwaltungsverfahren zu verbessern.“ Allerdings nicht wie aktuell, denn „beim geplanten Einsatz künstlicher Intelligenz in Asyl- und Migrationsverfahren sieht der Verband jedoch erhebliche grund- und datenschutzrechtliche sowie sozialpolitische Risiken und empfiehlt dringend, den Entwurf zurückzuziehen und grundlegend zu überarbeiten.“

Was passiert, wenn KI falsch liegt?

KI kann nicht zu hundert Prozent fair sein, weil sie aus riesigen Datenmengen lernt, die teilweise unvollständig oder falsch sind. Dadurch übernimmt KI auch von Vorurteilen geprägte Daten, was zum bekannten Bias-Problem führt – also zu Verzerrungen. Im thematischen Worst Case könnte so eine Abschiebung unberechtigterweise eingeleitet werden. Auch wenn das Beispiel sehr linear ist, spiegelt es eine mögliche Realität.

Zudem gibt es genug denkbare Negativfälle zwischen einer völlig korrekten Sachbearbeitung und dem Worst Case – beispielsweise eine „enormative Grundlage für intransparente, algorithmisch gesteuerte Entscheidungsprozesse, die weder für Betroffene nachvollziehbar noch vor Gericht substantiiert angreifbar sind“, wie es die Menschenrechtsorganisation Pro Asyl beschreibt. So löblich und nötig Digitalisierungsmaßnahmen gerade in der Verwaltung auch sind, sie müssen die Grundrechte, Transparenz und den Rechtsschutz wahren und dürfen den Raum für die Verletzung von Persönlichkeitsrechten und diskriminierende Entscheidungen nicht künstlich erweitern.

Zumal es hier nicht um eine Wohnungsummeldung oder eine unternehmensrelevante Genehmigung geht. Nicht falsch verstehen, auch das sind wichtige Verfahren. Die Migrationsverwaltung behandelt aber hochsensible persönliche Daten, Fluchterfahrungen und traumatische Erlebnisse. Klar definierte Schutzmechanismen sind dahingehend Pflicht, würden im Entwurf laut AlgorithmWatch jedoch fehlen.

Kritisiert wird auch die behördliche Breite. Neben dem BAMF und den Ausländerbehörden seien auch das Bundesverwaltungsamt, die Bundespolizei und die Landespolizeibehörden mit Befugnissen ausgestattet. Je mehr involviert sind, desto unübersichtlicher werden die Berechtigungen.

Unterm Strich bleibt es jedoch vor allem bei der Kernfrage: Welche Rolle behält der Mensch? Andererseits: Selbst wenn die finale Entscheidung ein Mensch trifft, bleibt sie durch das KIMVG algorithmisch gesteuert.

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EnBW baut altes Kraftwerk in Pumpspeicher um – 350 Meter senkrecht im Berg

10. August 2026 um 05:45

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Pumpspeicherkraftwerk Deutschland Berg EnBW

Tief im Schwarzwald baut der Energieversorger EnBW das traditionsreiche Wasserkraftwerk Forbach zu einem modernen Pumpspeicher aus. Eine unterirdische „Wasserbatterie“ soll künftig überschüssigen Strom speichern und bei Bedarf innerhalb kurzer Zeit wieder ins Netz einspeisen.

Wind- und Solarenergie liefern zwar klimafreundlichen Strom, sind jedoch stark von Wetter und Tageszeit abhängig. Das führt zu erheblichen Schwankungen in der Stromerzeugung.

So entsteht bei hoher Sonneneinstrahlung oder starkem Wind zeitweise mehr Energie, als tatsächlich auch benötigt wird. Während Windflauten oder Dunkelheit hingegen reicht die erzeugte Energie nicht aus, um den Bedarf zu decken.

Für den Ausgleich solcher Schwankungen sind leistungsfähige Speicherlösungen entscheidend. Denn sie können überschüssigen Strom aufnehmen und ihn bei hoher Nachfrage wieder abgeben. Speicher helfen so, Erzeugungsspitzen abzufangen und das Stromnetz stabil zu halten.

Dabei kommen unterschiedliche Technologien zum Einsatz, wie Batteriespeicher, Wasserstoffspeicher oder Pumpspeicherkraftwerke. Auf eine solche Lösung setzt auch der Energieversorger EnBW am Standort in Forbach im Schwarzwald. Dort wird das bestehende Wasserkraftwerk derzeit zu einem modernen Pumpspeicher ausgebaut, der überschüssige Energie aufnehmen und bei Bedarf wieder ins Stromnetz einspeisen kann.

Pumpspeicherkraftwerk in Forbach soll Stromspitzen abfangen

Bei einem Überangebot an Wind- oder Solarstrom nutzt ein Pumpspeicherkraftwerk die überschüssige Energie, um Wasser in ein höher gelegenes Speicherbecken zu pumpen. Übersteigt der Strombedarf dann die Erzeugung aus Windkraft- oder Solaranlagen, wird das Wasser aus dem Speicherbecken wieder abgelassen.

Auf seinem Weg treibt es dabei durch Turbinen Generatoren an. Auf diesem Weg kann das Kraftwerk Erzeugungsspitzen aufnehmen, kurzfristige Engpässe ausgleichen und gleichzeitig auch zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen.

Genau das plant EnBW im Nordschwarzwald mit dem mehr als 100 Jahre alten Rudolf-Fettweis-Werk. Dieses wird aktuell zu einem modernen Pumpspeicherkraftwerk umgebaut.

Dafür entstehen im Berg ein unterirdischer Wasserspeicher als neues Unterbecken sowie eine weitere Kaverne für Turbinen und Generatoren. Als Oberbecken dient weiterhin die Schwarzenbachtalsperre, die bis zu 14 Mio. Kubikmeter Wasser aufnehmen kann.

Zwischen der Schwarzenbachtalsperre und dem Kraftwerk liegen rund 357 Höhenmeter. Auf dem Weg nach unten baut das Wasser dadurch einen Druck von etwa 35 bar auf – genug, um die Turbinen mit großer Kraft anzutreiben und Strom zu erzeugen.

Das rund 280 Millionen Euro teure Projekt soll 2027 in Betrieb gehen und künftig innerhalb weniger Sekunden Strom aufnehmen oder bereitstellen können.

Pumpspeicherkraftwerk nutzt Stollen als Speicherraum

Statt eines neuen Speicherbeckens an der Oberfläche will EnBW ein verzweigtes Stollensystem im Berg nutzen. Ein Hauptstollen verbindet die Anlage mit dem bereits vorhandenen Ausgleichsbecken, sechs Nebenstollen schaffen weiteren Platz. So können insgesamt rund 400.000 Kubikmeter Wasser gespeichert werden.

Bisher floss das Wasser im Kraftwerk in Forbach nach der Stromerzeugung weiter. Die neue Unterstufe macht jedoch einen Kreislauf möglich. Denn nach dem Weg durch die Turbinen wird das Wasser in unterirdischen Speichern aufgefangen und bei überschüssigem Strom wieder hinauf in die Schwarzenbachtalsperre gepumpt. Wird erneut Energie benötigt, fließt es wieder nach unten und erzeugt dabei Strom – so kann dasselbe Wasser immer wieder genutzt werden.

Nach dem Ausbau soll das Schwarzenbachwerk eine Turbinenleistung von 54 Megawatt erreichen und im Pumpbetrieb bis zu 57 Megawatt aufnehmen können. Zusammen mit den 22 Megawatt des bereits bestehenden Murgwerks verfügt der Standort damit über eine Erzeugungsleistung von insgesamt 76 Megawatt. Im Tagesspeicherbetrieb soll das Kraftwerk künftig eine Speicherkapazität von rund 456 Megawattstunden erreichen.

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Diesen Ländern rennen die meisten Touristen weg

09. August 2026 um 20:32

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Israel Jerusalem Tourismus Touristen

Die Corona-Pandemie war so etwas wie ein Reset für den weltweiten Tourismus. Seitdem hat sich einiges verschoben. Manche Länder erleben einen regelrechten Reiseboom, während in anderen Ländern die Besucherzahlen stark zurückgehen. Wir zeigen dir die zehn Länder, denen die. meisten Touristen wegrennen.

Die gute Nachricht ist, dass sich der internationale Reiseverkehr seit der Corona-Pandemie längst erholt hat. Manche Regionen sind in den letzten Jahren sogar richtig durchgestartet. Dafür kämpfen einige etablierte Reiseziele mit einem deutlichen Rückgang der Touristenzahlen. Ausschlaggebend für den Negativtrend sind oft politische Strategien, geopolitische Krisen und die Nachwirkungen jahrelang geschlossener Grenzen.

Diese Regionen werden bei Touristen immer beliebter

Für unser Ranking interessiert uns, welche Länder seit 2019 am meisten Touristen verloren haben. Da es nur um den Trend geht, sind einige klassische Reiseziele mit dabei, obwohl sie in absoluten Zahlen auch weiterhin sehr viele Besucher empfangen. Die Zahlen stammen aus dem Bericht „Tourism Trends and Policies 2026“ der OECD (via Visual Capitalist).

Einen positiven Trend können vor allem der Nahe Osten und Nordafrika verzeichnen. Angeführt wird die Liste von Saudi-Arabien mit einem Zuwachs von 67 Prozent. Das ist kein Zufall, denn das Land hat ein politisches Programm, mit dem die Abhängigkeit vom Öl reduziert werden soll – unter anderem durch Tourismus. Dahinter folgen Marokko (53 Prozent) und Ägypten mit (47 Prozent).

Auch Südamerika legt kräftig zu, allen voran Brasilien und Kolumbien. In Europa stehen Norwegen, Serbien und Dänemark ganz vorne, in Asien sticht Japan mit einem Plus von 34 Prozent hervor. Deutschland hat hingegen eine negative Bilanz, wenn auch relativ moderat. Welche Länder seit Beginn der Pandemie am schlimmsten getroffen sind, verraten wir im folgenden Negativ-Ranking.

Platz 10: USA

Den Auftakt macht eines der bekanntesten Reiseziele der Welt. In die USA kommen momentan 14 Prozent weniger internationale Gäste als noch 2019. Das Land zieht sowohl Städte- als auch Naturtouristen an, allerdings hat das Image in den letzten Jahren deutlich gelitten. Kanada muss ebenfalls Einbußen in Kauf nehmen (minus 11 Prozent).

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iPhone-Speicher voll? So schaffst du Platz über die Systemdaten

09. August 2026 um 05:45

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iPhone Speicher voll Systemdaten Apple Smartphone

Der iPhone-Speicher ist voll, obwohl kaum Fotos oder Apps auf dem Smartphone gespeichert sind? Häufig belegen in diesem Fall sogenannte Systemdaten überraschend viel Platz. Doch mit einigen gezielten Schritten lässt sich der Speicher wieder freigeben.

Ein voller Speicher auf dem iPhone kann schnell nervig werden. Denn ist der Speicherplatz aufgebraucht, lassen sich unter anderem keine neuen Fotos oder Videos mehr aufnehmen. Auch Apps können in diesem Fall nicht mehr aktualisiert werden und selbst die Installation wichtiger iOS-Updates scheitert mitunter an fehlendem Speicherplatz.

Besonders frustrierend ist es, wenn ein Großteil des Speichers von sogenannten „Systemdaten“ verstopft wird. Bei diesen lässt sich oft schwer nachvollziehen, wie sie zustande gekommen sind. Doch mit einigen gezielten Maßnahmen kann wieder deutlich mehr Speicher freigegeben werden.

Speicher auf dem iPhone kontrollieren – so geht’s

Wie viel Speicher auf dem iPhone noch verfügbar ist, lässt sich direkt in den Einstellungen prüfen. Öffne hierfür die Einstellungen-App und navigiere zum Menüpunkt „Allgemein“. Öffne dann den Punkt „iPhone-Speicher“.

Dein iPhone berechnet nun den Speicher, das kann einige Sekunden dauern. Ist die Berechnung abgeschlossen, zeigt dir iOS übersichtlich an, wie sich der belegte Speicher auf Apps, Fotos, Medien und Systemdaten verteilt.

Am oberen Bildschirmrand wird die Speicherbelegung über einen Balken dargestellt. Scrollt man ein Stück herunter, zeigt das iPhone diese Informationen auch noch einmal in einer übersichtlichen Liste an.

Dort findet sich eine Aufstellung, welche App oder Anwendung auf dem iPhone wie viel Speicher benutzt. Tippt man eine dieser Apps an, lässt sich außerdem sehen, wie viel des benötigten Speichers auf die App-Größe beziehungsweise Dokumente & Daten entfällt.

Was sind Systemdaten auf dem iPhone?

Apple hat die Systemdaten auf dem iPhone früher in der Kategorie „Sonstiges“ zusammengefasst. Dort werden laut Apple „Caches, Protokolle und andere Ressourcen, die derzeit vom System verwendet werden“ zusammengefasst.

Das klingt auf den ersten Blick relativ schwammig, bezieht sich aber unter anderem auf Caches von Safari, Siri-Stimmen oder Aktualisierungen. Werden viel Musik oder Videos gestreamt, kann dies aufgrund der gespeicherten Caches auch zu einer großen Menge an Systemdaten führen.

Daher ist es normal, wenn die Systemdaten mehrere Gigabyte auf dem iPhone einnehmen. Allerdings lässt sich die Größe mit wenigen Schritten dennoch reduzieren.

iPhone voll: So kannst du Systemdaten löschen

In einem ersten Schritt können hierfür die Safari-Caches geleert werden. Das geht ganz einfach über die Einstellungen. Navigiere hier zum Punkt Apps und wähle Safari aus. Dort lassen sich „Verlauf und Websitedaten löschen“. Außerdem ist es ratsam, unnötig geöffnete Tabs im Safari-Browser zu schließen.

Ähnlich lässt sich Systemspeicher in der Nachrichten-App einsparen. Denn diese App speichert normalerweise alle alten Nachrichten unbegrenzt. Das lässt sich aber ebenfalls in den App-Einstellungen reduzieren – beispielsweise auf „1 Jahr“ oder 30 Tage“.

Große Apps, die viel Speicher einnehmen, lassen sich auch direkt in den iPhone-Einstellungen für den Speicher verwalten. Die Liste hier sortiert die Apps nach verwendeter Speichergröße.

In Streaming-Apps geladene Podcasts, Serien oder Filme, die viel Speicher einnehmen, können dabei direkt in den Einstellungen gelöscht werden. Öffnet man die Speicherübersicht für eine Streaming-App, zeigt das iPhone alle geladenen Inhalte an. Diese lassen sich dann über einen Wisch nach links direkt löschen.

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Die meistverkauften Automarken im Juli 2026 in Deutschland

08. August 2026 um 20:23

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Automarken BMW Auto Marke

Offensichtlich haben die Menschen im Sommer Besseres zu tun, als sich ein Auto zu kaufen, denn der Neuwagenmarkt in Deutschland stagniert. Einige interessante Entwicklungen gibt es trotzdem. Wir präsentieren in diesem Artikel die Automarken, die sich im Juli am besten verkaufen konnten.

Der Juni 2026 war relativ stark, doch im Juli legt der deutsche Automarkt offenbar eine kleine Sommerpause ein. Zumindest gehen die Verkaufszahlen etwas nach unten. Gegenüber dem Vorjahr bleibt das Niveau aber nahezu unverändert. Ein wichtiger Trend setzt sich hingegen fort, und er verschiebt langsam, aber sicher die Kräfteverhältnisse der in Deutschland verkauften Automarken.

Automarken mit Elektroautos sind im Kommen

Die Rede ist natürlich von Elektroautos. Zum zweiten Mal in Folge sind reine E-Autos die am häufigsten zugelassene Antriebsart. 78.609 verkaufte Stromer ergeben einen Anteil von 29,3 Prozent am Gesamtmarkt und ein Plus von 61,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dahinter folgen Hybride mit 27,9 Prozent, Benziner mit 18,9 Prozent, Diesel mit 11,8 Prozent und Plug-in-Hybride mit 11,4 Prozent.

Insgesamt kamen im Juli 268.068 Pkw neu auf die deutschen Straßen. Das entspricht einem kaum relevanten Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Juni ist das sogar ein Rückgang um 9,5 Prozent. Die Zahlen stammen wie immer vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).

Für die Top Ten reicht es noch nicht, aber einige Newcomer aus China streben auch bei uns immer weiter nach vorne. BYD kommt auf 5.240 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 2,0 Prozent, MG Roewe konnte 3.698 Fahrzeuge verkaufen (1,4 Prozent). Damit bewegen sich die beiden Hersteller auf einem Niveau mit etablierten Automarken wie Kia, Dacia, Fiat, Toyota und Peugeot, die es ebenfalls nicht in unser folgendes Ranking geschafft haben.

Platz 10: Renault

Ganz knapp reicht es für Renault. Der französische Hersteller kommt im Juli auf 6.708 Neuzulassungen und einen Marktanteil von 2,5 Prozent. Der erste Verfolger Kia kommt auf denselben gerundeten Marktanteil und liegt weniger als 100 Fahrzeuge zurück.

Renault 5 Kleinwagen Elektro grün R5
Bild: Renault

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Klamotten mit QR-Code: Berliner Firma will Fast Fashion umkrempeln

08. August 2026 um 05:45

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In der Serie „Start-up-Check!“ nehmen wir regelmäßig die Geschäftsmodelle von Start-ups unter die Lupe. Was steckt hinter dem Unternehmen? Was macht das Start-up so besonders und was gibt es zu kritisieren? Heute: circular.fashion.

Start-ups: Das klingt nach Erfindergeist, Zukunftstechnologien, neuen Märkten. Doch in der Realität erweisen sich viele der Neugründungen leider oft als eine Mischung aus einer E-Commerce-Idee, planlosen Gründern und wackeligen Zukunftsaussichten.

Dabei gibt es sie durchaus: die Vordenker, die an den großen Problemen tüfteln und Geschäftsmodelle revolutionieren. Sie zu finden und vorzustellen, ist die Aufgabe des Formats „Start-up-Check“. Heute: circular.fashion, ein Berliner DeepTech-Start-up.

Was steckt hinter circular.fashion?

  • Branche: Fashion Tech / CleanTech / Circular Economy
  • Gründer: Ina Budde (CEO) und Mario Malzacher
  • Gründungsjahr: 2017
  • Geschäftsmodell: B2B-Software-Plattform, die Materiallieferanten, Modemarken, Konsumenten, Sortierer und Recycler vernetzt
  • Ziel: Vollständig zirkuläre Textilindustrie durch digitale Produktpässe, Designstandards und Recycling-Infrastruktur

Von den jährlich weltweit produzierten 100 Milliarden Kleidungsstücken wird laut Zahlen des EU-Parlaments nur ein Prozent hochwertig recycelt – Faser zu Faser, ohne Qualitätsverlust. Zwölf Prozent werden downgecycelt, also zu minderwertigeren Produkten verarbeitet.

Der Großteil landet auf Deponien, wird verbrannt oder in Entwicklungsländer exportiert. Die Textilindustrie ist für zehn Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich – mehr als die internationale Luft- und Seeschifffahrt zusammen.

All diese Zahlen sind erschreckend und belegen die nahezu exzessive und nicht nachhaltige Ressourcenverschwendung der Modeindustrie. Das Berliner Start-up circular.fashion will dieses Ungleichgewicht beenden.

Mit einer digitalen Plattform, die alle Akteure der Wertschöpfungskette verbindet, schafft das Unternehmen die Voraussetzung für echtes Faser-zu-Faser-Recycling. Das Versprechen: Die Produkte von heute werden die Ressourcen von morgen.

circular.fashion: Von der Designerin zur Systemveränderin

Hinter dem Unternehmen steht Ina Budde, eine Modedesignerin, die während ihres Studiums erkannte, dass nachhaltige Einzelprodukte nicht ausreichen.

Sie identifizierte strukturelle Barrieren, die alle Modemarken treffen: fehlendes Wissen über recyclingfähiges Design und fehlende Infrastrukturen, damit Materialien und Produkte im Kreislauf bleiben.

Als unabhängige Beraterin für Nachhaltigkeit und kreislauffähiges Design baute Budde zunächst ein Netzwerk von innovativen Materialherstellern und Textilrecyclern auf. Parallel lehrte sie an internationalen Hochschulen – von Hamburg bis Melbourne – Sustainable Design und Circular Economy.

2017 gründete sie gemeinsam mit Mario Malzacher, einem Wirtschaftsinformatiker mit Erfahrung in Logistik und Prozessmanagement, circular.fashion in Berlin.

Die Technologie: Ein digitales Ökosystem für Kreislaufwirtschaft

Das Geschäftsmodell ist klar B2B-orientiert: Modemarken zahlen für den Zugang zur Software, für Workshops und Zertifizierungen. Das Start-up ist dabei keine klassische Beratung, sondern eine Innovationsagentur und Software-Plattform, die drei zentrale Herausforderungen der Textilindustrie adressiert:

1. Circular Design Software (CDS)

Designer und Marken können über die Plattform recyclingfähige Produkte gestalten. Eine Materialdatenbank enthält hunderte sorgfältig geprüfter Stoffe und Zutaten, die für Faser-zu-Faser-Recycling geeignet sind. Der Produktkonfigurator gibt Designern in Echtzeit Feedback, wie recyclingfähig ein Kleidungsstück ist.

2. Die circularity.ID – der digitale Produktpass

Jedes Kleidungsstück, das über die Plattform gestaltet wurde, erhält einen scanbaren QR-Code. Dieser digitale Pass speichert die vollständige Material- und Produktinformation: Welche Fasern wurden verwendet? Wie ist das Produkt konstruiert?

  • Für Konsumenten bedeutet das: Transparenz über die Herkunft und den ökologischen Fußabdruck eines Produkts. Ein Smartphone-Scan zeigt, wo das Kleidungsstück zurückgegeben werden kann und wie es recycelt wird.
  • Für Altkleidersortierer bedeutet das: Sie können Textilien eindeutig identifizieren und an die richtigen Recyclingunternehmen weiterleiten. Bisher scheiterte hochwertiges Recycling oft daran, dass Sortierer nicht wussten, aus welchen Materialien ein Kleidungsstück besteht – Etiketten fehlen, sind ausgewaschen oder unvollständig.

3. Reverse Supply Chain Intelligence

Die Plattform vernetzt die Rückführungskanäle. Läden für nachhaltige Mode, Marken und Recyclingunternehmen werden Teil eines Systems, in dem ausgemusterte Kleidung nicht im Müll, sondern in neuen Fasern landet. Circular.fashion testet portofreie Rücksendeaufkleber, die online abgerufen werden können.

Global Change Award und Partnerschaften

2019 gewann Budde mit ihrer Firma den Global Change Award der H&M Foundation, eine Auszeichnung für nachhaltige Innovation in der Modeindustrie. Das Preisgeld von 200.000 Euro ermöglichte es dem Team, Branchenexperten einzustellen und die Technologie weiterzuentwickeln.

In den vergangenen Jahren hat circular.fashion Unternehmen weltweit begleitet und international Professionals geschult. Zu den Kunden zählen die Otto Group, Zalando, H&M, C&A oder Intersport.

Zalando etwa nutzt die Plattform, um als Katalysator für seine Retail-Partner zu fungieren – als Botschafter und Wissensvermittler für zirkuläre Mode.

Pilotprojekte laufen mit Modelabels wie Myrka Studios aus Berlin und Jan’n June aus Hamburg. Deren Kleidungsstücke tragen bereits die circularity.ID und sind auf dem Markt erhältlich.

Aktuelle Projekte und regulatorischer Rückenwind

2026 ist für circular.fashion ein entscheidendes Jahr. Die EU hat neue Regeln gegen die Vernichtung unverkaufter Kleidung und Schuhe beschlossen. Ab dem 19. Juli 2026 müssen große Unternehmen entsprechende Vorgaben erfüllen. Das passt direkt zur Lösung des Start-ups: Rückverfolgbarkeit, Produktdesign und Kreislaufmodelle.

Aktuell arbeitet das Start-up gemeinsam mit Fashion for Good an dem Projekt „Closing the Footwear Loop“ – einer Roadmap für zirkuläres Schuhdesign. Kriterien wie sichere Materialien, Recyclability, Haltbarkeit und Reparierbarkeit stehen im Fokus.

Zudem skaliert circular.fashion die circularity.ID und rollt ID-basierte Sortierstationen in Recyclinganlagen aus. Ziel sei es, einen globalen Standard für digitale Produktpässe für Textilien zu etablieren.

Circular.fashion: Finanzierung und Wettbewerb

Die bisherige Finanzierung kam unter anderem aus dem Global Change Award 2019, dem Berliner Startup-Stipendium der Freien Universität Berlin und weiteren Förderungen. Weitere Auszeichnungen wie der Next Economy Award 2015, der Bundespreis Ecodesign 2016 und der Lavera Green Fashion Award 2015 haben dem Unternehmen Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit verschafft.

Im Bereich digitaler Produktpässe und Recycling-Infrastruktur gibt es inzwischen mehrere Player. Reverse Resources, ebenfalls ein Global Change Award-Gewinner, kartiert und handelt mit Textilabfällen.

CircularFabrics entwickelt Technologien für das Recycling von Nylon aus gemischten Textilabfällen. Refiberd nutzt KI, um die Faserzusammensetzung in Kleidungsstücken zu identifizieren.

Circular.fashion hat jedoch einen Vorsprung durch seine ganzheitliche Plattform: Während viele Wettbewerber sich auf ein Glied der Kette konzentrieren, deckt Ina Budde mit ihrem Team Design, Zertifizierung, digitale Produktpässe und Recycling-Vernetzung ab.

Wenn es dem Berliner Start-up gelingt, seinen Standard als Branchenstandard zu etablieren, könnte circular.fashion tatsächlich das fehlende Bindeglied werden, das die Modeindustrie von linear zu zirkulär transformiert.

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Das sind die besten Kfz-Versicherungen in Deutschland

07. August 2026 um 21:05

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besten Kfz Versicherungen Auto Versicherung

Autofahren wird immer teurer. Neben den Kosten für den Treibstoff und die Fahrzeuge selbst betrifft das auch die Versicherungsbeiträge. Allerdings ist der günstigste Tarif nicht automatisch der beste. Wir klären in diesem Artikel, welche Kfz-Versicherungen bei den Kunden am besten abschneiden.

Bei den Kfz-Versicherungen gibt es deutlich größere Unterschiede als bei vielen anderen Versicherungen. Häufig lässt sich mit wenigen Klicks eine Menge Geld sparen. Nur auf den Preis eines Tarifs zu schauen, wäre jedoch ein Fehler. Spätestens bei einem Schadensfall spielen Aspekte wie Service, Leistungsumfang und Transparenz eine mindestens genauso große Rolle.

Deshalb ergibt es Sinn, die Kunden nach ihrer Zufriedenheit mit den jeweiligen Kfz-Versicherungen zu fragen. Sie wissen am besten, wie gut einem diese in der Not zur Seite stehen. Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat 3.916 Bewertungen von Versicherten ausgewertet. Bewertet wurden Aspekte wie das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Vertragsleistungen, der Service und die Transparenz.

Zwei unterschiedliche Kfz-Versicherungen

Das DISQ unterscheidet zwischen zwei Arten von Anbietern: Filialversicherer und Direktanbieter. Versicherer mit einer Filiale punkten vor allem mit Beratung vor Ort, bei den Direktanbietern werden meist die Internetseite oder die App bewertet. Das hat Auswirkungen auf die Kundentreue. Mitglieder bei Filialanbietern wechseln deutlich seltener die Versicherung.

Einige der größten deutschen Anbieter haben es nicht in unsere Top Ten geschafft. Darunter die Allianz, Axa und der ADAC. Die Continentale landet mit 73,8 Punkten sogar auf dem letzten Platz. Wer hingegen in der Spitzengruppe vertreten ist und zu den besten Kfz-Versicherungen in Deutschland gehört, verraten wir in folgendem Ranking.

Platz 9 (geteilt): Zurich

Direkt zu Beginn gibt es einen Gleichstand, denn zwei Anbieter erreichen 80,5 Punkte. Einer davon ist die Zurich, die wie alle anderen Vertreter in dieser Liste das Urteil „sehr gut“ einfährt. Für seinen Service bekommt der Konzern 84,5 Punkte – hier liegt seine Stärke. Aber auch sonst gibt es keine großen Ausreißer nach unten.

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Propan-Wärmepumpen für Mehrfamilienhäuser: Fraunhofer entwickelt 3 Geräte

07. August 2026 um 11:00

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Wärmepumpe Mehrfamilienhaus, Fraunhofer-Institut, Propan-Wärmepumpe

Fast drei Viertel aller Wohnungen in Deutschland werden noch mit Gas oder Öl beheizt. Wärmepumpen kommen bislang vor allem in Einfamilienhäusern zum Einsatz. Das Fraunhofer ISE hat jetzt Lösungen für ein bislang schwieriges Feld entwickelt: Wärmepumpen für Mehrfamilienhäuser.

Beim Heizen ist Deutschland nach wie vor stark von fossilen Energieträgern abhängig. Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (Stand Juni 2026) zufolge werden 56,1 Prozent der rund 43,8 Millionen Wohnungen mit Gas beheizt, weitere 17,2 Prozent mit Heizöl. Fernwärme kommt auf 15,5 Prozent. Elektro-Wärmepumpen sowie Solar- und Geothermie zusammen erreichen dagegen nur 4,5 Prozent.

In Neubauten hat sich der Einbau von Wärmepumpen mittlerweile zum Standard entwickelt. In bestehenden Mehrfamilienhäusern sieht das allerdings anders aus. Dort bleiben sie weiterhin eine Randerscheinung. Das möchte das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ändern.

Mehrfamilienhäuser als Wärmepumpen-Sonderfall

Eine Standardlösung wie im Einfamilienhaus gibt es bisher nicht. Der Grund liegt in der Komplexität des Gebäudetyps. Die Heizlasten der vom Fraunhofer ISE untersuchten Beispielgebäude lagen zwischen 23 und 93 Kilowatt.

Manche Häuser versorgen jede Wohnung einzeln über Gasetagenheizungen, andere über eine Zentralheizung. Auch die Wärmequelle ist nicht frei wählbar: Bei dichter Bebauung fehlt oft der Platz für eine Luftwärmepumpe.

Hinzu kommen Anforderungen an die Warmwasserbereitung, den Schallschutz und die Sicherheit. Jedes Gebäude braucht deshalb eine eigene Systemplanung, was den Heizungstausch aufwendiger macht als im Einfamilienhaus.

Wärmepumpe im Mehrfamilienhaus: Das Projekt LC R290

Genau da setzt das Forschungsprojekt „LC R290“ an. Gemeinsam mit 20 Unternehmen aus der Heizungsbranche und der Wohnungswirtschaft hat das Fraunhofer ISE typische Lösungskonzepte für den Heizungstausch erarbeitet. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Im ersten Schritt analysierte das Team Beispielgebäude aus dem Bestand der beteiligten Wohnungsbaugesellschaften, um daraus die Anforderungen abzuleiten. Anschließend untersuchte es mehrere Modernisierungsvarianten: zentrale Wärmepumpen für die Innen- und Außenaufstellung sowie wohnungsweise Lösungen. Der Fokus lag auf Ansätzen, die möglichst wenig Umbau erfordern und wenig Platz brauchen.

„Aufgrund der verschiedenen Herausforderungen, etwa die Frage nach einer geeigneten Wärmequelle oder dem begrenzten Platzangebot, gibt es nicht die eine technologische Lösung, vielmehr haben wir mehrere Lösungen entwickelt, die zur Anwendung kommen können“, erklärt Projektkoordinator Björn Nienborg. Wichtig sei eine auf das Gebäude abgestimmte Systemplanung von Wärmepumpe, Speicher, Hydraulik, Regelung und Wärmeverteilung.

Forscher nutzen Propan als Kältemittel

Als Kältemittel setzte das Projektteam durchgehend auf Propan, daher auch die Projektbezeichnung „R290“. Das hat einen regulatorischen Hintergrund: Die EU schränkt synthetische Kältemittel mit hoher Klimawirkung schrittweise ein.

Nach der F-Gase-Verordnung dürfen Monoblock-Wärmepumpen bis 12 Kilowatt ab 2032 keine fluorierten Kältemittel mehr enthalten, für Split-Geräte derselben Leistungsklasse läuft die Frist bis 2035. Propan fällt als natürliches Kältemittel nicht unter diese Beschränkungen.

Der Nachteil: Propan ist brennbar. Deshalb spielte die Frage, wie sich die eingesetzte Menge reduzieren lässt, in allen Varianten eine zentrale Rolle.

Drei Geräte für unterschiedliche Gebäude

Da es für Mehrfamilienhäuser keine Standardlösung gibt, entwickelte das Forschungsteam während des Projekts mehrere Demonstratoren.

  • Option 1: Für den Austausch zentraler Heizungen im Außenbereich entwickelte das Team ein Gerät, bei dem die Propan-Füllmenge gegenüber vergleichbaren Wärmepumpen um 20 Prozent sank. Gleichzeitig stieg die Effizienz um 15 Prozent.
  • Option 2: Für die Innenaufstellung entstand ein kompaktes Baumuster einer Sole-Wasser-Wärmepumpe mit 28 Kilowatt Heizleistung. Auch hier ging es vor allem darum, die Füllmenge zu senken, um die Anforderungen an das Sicherheitskonzept zu begrenzen.
  • Option 3: Die dritte Variante richtet sich an Gebäude, in denen einzelne Wohnungen unabhängig voneinander modernisiert werden sollen, etwa bei vorhandenen Gasetagenheizungen. Dieser Demonstrator mit 4,9 Kilowatt Heizleistung nutzt eine hydraulisch erschlossene Wärmequelle wie Geothermie, Grundwasser oder ein Niedertemperatur-Wärmenetz. Er kam mit 150 Gramm Propan aus.

Fraunhofer-Institut führt über 100 Sicherheitstests durch

Weil Propan brennbar ist, prüfte das Team auch, was bei einem Leck im Innenraum passiert. In Ausströmversuchen stellten die Forscher solche Fälle experimentell nach und führten mehr als 100 Tests mit fünf verschiedenen Sicherheitskonzepten durch.

Das Ergebnis bestätigte das in den Normen EN 378 und IEC 60335-2-40 beschriebene Konzept des „belüfteten Gehäuses“ vollumfänglich. Zwei weitere Ansätze, das Schornstein- und das Drainagekonzept, gelten als potenziell günstiger und sollen in weiteren Forschungsarbeiten vertieft werden. Die gewonnenen Messdaten können die beteiligten Hersteller nutzen, um ihre eigenen Sicherheitskonzepte zu verfeinern.

Heizen in Bestandsimmobilien: Projektergebnisse treffen auf neue Rechtslage

Das Kernergebnis des Projekts: Wärmepumpen können alte Gas- und Ölheizungen auch in bestehenden Mehrfamilienhäusern ersetzen, sofern das gesamte System passend zum Gebäude ausgelegt wird.

Allerdings hat sich ausgerechnet jetzt der rechtliche Rahmen verschoben. So trat im Juli 2026 das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) in Kraft, das das bisherige Gebäudeenergiegesetz ersetzt.
Die pauschale Vorgabe, dass neue Heizungen mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen müssen, ist damit entfallen. Eigentümer können wieder frei entscheiden, welche Heizung sie einbauen, auch neue Gas- und Ölheizungen bleiben zulässig.

Ganz ohne Klimavorgaben kommen sie trotzdem nicht aus. An die Stelle der 65-Prozent-Regel tritt die sogenannte Bio-Treppe: Neu eingebaute fossile Heizungen müssen ab 2029 mindestens zehn Prozent klimafreundliche Brennstoffe nutzen, ab 2030 sind es 15 Prozent, ab 2035 dann 30 und ab 2040 schließlich 60 Prozent.

Ob diese Brennstoffe in ausreichender Menge und zu vertretbaren Preisen verfügbar sein werden, ist offen. Für Eigentümer verschiebt sich die Rechnung damit von der Anschaffung auf die Betriebskosten über die gesamte Lebensdauer der Heizung.

Damit die Projektergebnisse dort ankommen, wo sie gebraucht werden, fließen sie nun in das Folgeprojekt „MAMMUT“ ein. Ziel ist es, ein Software-Tool zur Entscheidungsfindung sowie Auslegung von Wärmepumpensystemen im Mehrfamilienhaus mit direkt angebundener Angebotserstellung, insbesondere für SHK-Betriebe, zu entwickeln.

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Podcast: Ausgegoogelt? Ecosia startet eignen Suchindex in Deutschland

07. August 2026 um 09:03

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BREAK THE WEEK Podcast

BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In dieser Ausgabe diskutieren wir über den europäischen Suchindex von Ecosia, einen Hacker-Hype rund um KI und Stand der Digitalisierung in Deutschland.

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Die Themen dieser Ausgabe:

  • KI erkennt psychische Erkrankungen bei Kindern frühzeitig durch Sprachanalyse
  • KI-Hacking bei OpenAI, Anthropic und Meta: echte Gefahr oder PR-Manöver?
  • Deutschland rutscht im EU-Digitalranking auf Platz 17 – trotz verbessertem DESI-Wert
  • Wedium: Neues europäisches soziales Netzwerk mit Ausweis-Anmeldung
  • Ecosia und Qwant starten europäischen Suchindex in Deutschland

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