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Reparatur von E-Autobatterien: Weniger Spannung im Portemonnaie

06. Januar 2026 um 11:00

Der Beitrag Reparatur von E-Autobatterien: Weniger Spannung im Portemonnaie erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Wenn die Batterie allmählich den Geist aufgibt und die Reichweite sinkt, stehen viele Elektroautos vor dem Aus. Spezialisierte Unternehmen zeigen aber, dass es auch anders geht. Sie hauchen den Akkus für einen relativ schmalen Taler neues Leben ein.

Reparaturen von E-Autobatterien

  • In Deutschland gibt es bislang nur wenige Unternehmen, die Reparaturen von Antriebsbatterien für E-Autos anbieten. Denn dafür braucht es spezialisierte Werkstätten und Techniker. Firmen wie die EV Clinic in Berlin oder Volt Fix in Norderstedt haben jedoch den Schritt in diesen bislang unerschlossenen Markt gewagt – bislang mit Erfolg.
  • Dass Elektroautos schnell verschleißen, ist ein Vorurteil. Die Berater der P3 Group kommen anhand von 7.000 Datensätzen von Elektroautos etwa zu dem Ergebnis, dass die Reichweite nach 200.000 Kilometern Laufleistung im Schnitt nur um durchschnittlich circa 13 Prozent gesunken ist. Hat die Batterie doch mal einen Defekt, setzen viele Hersteller auf einen Komplettaustausch, da sie keine spezialisierte Werkstätten betreiben.
  • Laut einer Studie von Axa Novi und Wolk & Nikolic After Sales Intelligence ist das Marktpotenzial der Reparatur von E-Autobatterien enorm. Die Verlängerung der Lebensdauer von Batterien durch Wiederaufarbeitung und Reparatur unterstützt die Kreislaufwirtschaft im Automobilsektor und reduziert Abfall sowie Kosten. Herstellervorgaben stellen aber oft eine Hürde dar.

E-Autos altern langsam

Elektroautos altern langsamer, als viele glauben. Defekte sind eher selten. In der üblichen Garantiefrist von acht Jahren kümmern sich Hersteller um Ausfälle. Inzwischen gibt es aber immer mehr Fahrzeuge, die älter und nicht mehr viel wert sind. Der Einbau einer neuen Batterie würde sich bei vielen nicht lohnen – eine Reparatur schon.

Bei den Antriebsbatterien von E-Autos zeichnet sich eine Art Hop- oder Top-Regel ab: Entweder die Batteriesysteme sind gesund und verschleißen langsam sowie gleichmäßig. Oder eine oder mehrere Zellen büßen Spannung ein, was die Leistung der ganzen Batterie beeinträchtigt.

Da E-Autos aber immer besser altern gibt es außerhalb der Garantie kaum transparente Informationen seitens der Hersteller, was Verbraucher verunsichert. Externe Batterie-Checks und spezialisierte Reparatur-Unternehmen gewinnen deshalb an Bedeutung und könnten den Markt für gebrauchte E-Autos stabilisieren.

Stimmen

  • Im Februar 2025 berichtete E-Autofan Moritz Leicht auf seinem Blog über seine Erfahrungen bei der Batterie-Reparatur, die ihn gerade einmal 900 Euro gekostet hat: „Ich freue mich über den aufgefrischten Akku meines Smart Electric Drive und kann eine Reparatur definitiv empfehlen, wenn die 8 Jahre Akkugarantie vom Hersteller ausgelaufen sind und es dann tatsächlich irgendwann mal weniger Reichweite wird. Der Zelltausch geht etwa 8 Stunden und das Auto hat danach wieder spürbar mehr Reichweite.“
  • Bart Timmermans, Gründer und Geschäftsführer von Axa Novi, in einem Statement: „Unsere Studie ist eine wertvolle Informationsquelle für Unternehmen, die neue Möglichkeiten im Kfz-Ersatzteilmarkt erschließen möchten. Die Bewältigung von Herausforderungen wie Standardisierung und Wissenslücken ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Reparatur von EV-Batterien.“
  • Volt Fix-Chef Chris Le Roux gegenüber dem NDR: „Die Batterien, die wir hier sehen, kommen entweder sehr früh zu uns, also innerhalb der Hersteller-Garantie. Oder sie kommen sehr spät, wenn sie hohe Laufleistungen haben.“ Die Kosten in Garantiefällen seien aufgrund der Herstellervorgaben oft sehr hoch, so Le Roux. Diese bekommen Kunden zwar nicht zu sehen, doch nach der Garantie könne das Unternehmen deutlich günstigere Preise anbieten.

Die Politik ist gefordert

Der Reparaturmarkt von E-Autos steckt noch in den Kinderschuhen, weil Hersteller Know-how und Ersatzteile kontrollieren. Unabhängige Werkstätten brauchen Spezialwissen, Werkzeuge und Zugang zu Modulen, um alte Batterien effizient wiederzubeleben.

Standardisierung könnte aber Abhilfe schaffen, indem einheitliche Formate Reparaturen erleichtern, Kosten senken und den Markt für neue Anbieter öffnen. Politische Maßnahmen wie steuerliche Anreize oder Vorgaben zur Ersatzteilverfügbarkeit wären entscheidend, um ein solches Ökosystem zu stärken.

Langfristig könnte die Batterie-Reparatur den Wert älterer Elektroautos sichern, Abfall reduzieren und Kreislaufwirtschaft fördern. Das würde sowohl Chancen für Wirtschaft, Umwelt als auch Verbraucher eröffnen, die auf nachhaltige Mobilität setzen – jenseits der Garantiepolitik der Hersteller.

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KI-Kompetenzen: 7 Skills für mehr Kontrolle und bessere Ergebnisse

06. Januar 2026 um 05:45

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KI-Überforderung, Strategien, Tipps, Kolumne, Hilfe, Künstliche Intelligenz, Technologie

Viele fühlen sich von der Flut neuer KI-Tools und Updates überfordert. Der Motor dreht hoch, aber man kommt nicht voran. Diese sieben Ideen zeigen dir, wie du KI sinnvoll nutzt, deinen eigenen Arbeitsfluss strukturierst und endlich der KI-Überforderung entkommst.

Die Jagd nach dem neuesten KI-Tool und der neusten KI-Entwicklung sorgt gefühlt für hohe Beschleunigung, aber es geht irgendwie nicht wirklich voran.

Wenn man das ernst nimmt, ist die logische Anschlussfrage für das neue Jahr nicht: „Welche KI-Tools muss ich kennen?“, sondern: „Wie baue ich einen Umgang mit KI auf, der mich wirklich voranbringt, ohne mich zu überdrehen?“.

Sieben Ideen gegen KI-Überforderung im neuen Jahr

Damit du und ich auf der gleichen Ebene sind, muss ich am Anfang eines klarstellen: Wenn es um sinnfreie Beschleunigung geht, dann ist KI dabei nicht die Ursache, sondern vielmehr der Verstärker.

Durch sie wird sichtbar, wie oft wir Geschwindigkeit mit Richtung verwechseln. Und wie leicht „dranbleiben“ zu einer Daueranspannung wird, die sich am Ende sogar wie Stillstand anfühlt.

Bevor wir nun in konkrete Ideen einsteigen, eine wichtige Einordnung: Die folgenden Vorschläge sind bewusst keine klassischen „KI-Tipps“. Du wirst hier keine Tool-Empfehlungen finden, keine Bestenlisten und keine Anleitung nach dem Muster „So nutzt du KI richtig“. Nicht, weil das alles unwichtig wäre – sondern weil genau diese Perspektive oft Teil des Problems ist.

Wenn wir KI ausschließlich als Sammlung von Funktionen betrachten, verlieren wir schnell den Blick dafür, wie wir sie eigentlich in unseren Alltag integrieren wollen. Dann optimieren wir Details, ohne vorher geklärt zu haben, wohin wir überhaupt wollen.

Genau deshalb setzen die folgenden Ideen nicht bei der Technik an, sondern bei deiner Haltung. Sie sollen dir helfen, wieder selbst am Steuer zu sitzen und nicht nur zu reagieren, wenn der nächste Trend um die Ecke kommt.

Denk nach: So wird KI zum Werkzeug, nicht zum Stressfaktor

Dabei wirken einige der Ideen und Vorschläge vielleicht auf den ersten Blick ungewohnt, vielleicht sogar kontraintuitiv. Manche bremsen bewusst, wo sonst beschleunigt wird.

Andere setzen klare Grenzen, wo üblicherweise Offenheit propagiert wird. Das ist kein Zufall. Denn wer aus dem Leerlauf herauskommen will, braucht nicht mehr Drehzahl, sondern einen Gangwechsel.

Verstehe die folgenden Punkte deshalb weniger als Checkliste, sondern eher als Einladung zum Experimentieren. Du musst nicht alles umsetzen. Es reicht, wenn dich ein oder zwei Ideen zum Nachdenken bringen, oder dir helfen, deinen eigenen Umgang mit KI klarer, ruhiger und wirksamer zu gestalten.

1. KI nur nutzen, wenn das gewünschte Ergebnis klar definiert ist

Viele KI-Nutzungen beginnen mit „Mal sehen, was dabei herauskommt“. Das ist meiner Ansicht nach einer der Hauptgründe für „Tool-Hopping“ und „Overload“. Probiere es vielmehr einmal mit dem Folgenden: Du startest erst, wenn Du das Output-Format in einem Satz klar benennen kannst.

Beispiele:

  • „Ich will eine E-Mail mit drei Varianten und einem klaren Call-to-Action.“
  • „Ich will eine Entscheidungsvorlage mit Pro/Contra, Risiken, nächstem Schritt.“
  • „Ich will einen Entwurf, den ich in 20 Minuten finalisieren kann.“

Diese Idee wirkt banal, ist aber ein starker Filter. Sie trennt „KI als Spielwiese“ von „KI als Werkzeug“. Und sie verhindert, dass du in den Modus gerätst, in dem du zwar permanent optimierst, aber nichts abschließt.

2. Ein Monat ohne neue Prompts: Bestehende KI-Tools veredeln

Dir ist bestimmt schon aufgefallen, dass die KI-Welt neue Prompts liebt. Das Problem dabei ist: Neue Prompts erzeugen das Gefühl von Fortschritt, obwohl sie häufig nur Variation von schon Bekanntem sind.

Setze dir daher für Januar (oder für einen anderen Monat) eine klare Regel: Du erstellst keine neuen Prompts. Du nutzt nur vorhandene und verbesserst sie systematisch.

Echte Effizienz entsteht nicht durch Kreativität im Prompting, sondern durch Standardisierung: Du baust dir zwei bis fünf „Arbeits-Prompts“, die du wirklich beherrschst.

Du ergänzt Beispiele, definierst Qualitätskriterien, legst Tonalität fest und baust Kontrollfragen ein. Am Ende dieses Monats hast du nicht mehr „KI ausprobiert“, sondern ein kleines, stabiles Promptsystem für dich geschaffen.

3. KI-Ergebnisse kritisch prüfen und Qualität sichern

KI, insbesondere die gängigen Large Language Models wie ChatGPT und Gemini, haben die Eigenart, dir als Nutzer viel Bestätigung zu geben. Du kennst das sicher: „Das ist eine wichtige Frage.“, oder „Das kann ich dir präzise und strukturiert beantworten.“.

Du willst aber nicht Zustimmung, sondern Qualität. Etabliere deshalb eine Art zweite Instanz, bevor du KI-Ergebnisse übernimmst. Nutze zukünftig KI in zwei Rollen: Zum einen als Produzenten, der einen Text, Plan oder Entwurf erstellt. Zum anderen als Schiedsrichter, der das Ergebnis nach einem festen Kriterienkatalog bewertet.

Genau auf den Kriterienkatalog kommt es dabei an. Gib ihm Gewichtungen und Strafpunkte, zum Beispiel:

  • Unklare Aussagen (-2),
  • fehlende konkrete nächste Schritte (-3),
  • zu viel Buzz-Wording (-2),
  • Widersprüche (-4) oder
  • fehlender Bezug zur Zielgruppe (-3).

Der Schiedsrichter soll nicht „nett“ sein, sondern präzise. So wird KI nicht zum Ja-Sager, sondern zum Qualitätssicherungssystem. Und du kommst raus aus dem Gefühl, ständig nachbessern zu müssen, ohne zu wissen warum.

4. Zeitfenster für KI-Überforderung einplanen und Stress reduzieren

Das klingt absurd, ist aber psychologisch klug. Ein großer Teil von Unruhe entsteht, weil Überforderung als „Ausnahme“ erlebt wird, die man schnell beseitigen muss.

Drehe es deshalb um: Plane in deinem Kalender kleine Zeitfenster ein, in denen du explizit nicht produktiv sein musst, sondern nur mit KI „herumspielst“.

Jeden zweiten Mittwoch zum Beispiel nimmst du dir 30 Minuten Zeit für eine Art „KI-Radar“. Du liest zwei Updates, testest eine Funktion, probierst ein neues Tool.

Dann notierst du dir jeweils zwei Erkenntnisse: relevant oder irrelevant. Mehr nicht. Dadurch verliert das Thema seinen ständigen Druck, weil es einen festen Ort bekommt. Der Rest der Woche ist dann frei für Umsetzung.

5. Alte Gewohnheiten beenden, bevor ein neues KI-Tool eingeführt wird

KI-Tool-Sammlungen sind oft die moderne Form des schlechten Gewissens. Du hast zehn Tools, aber keine Routine. Probiere deshalb einmal die folgende Idee aus: Jedes neue Tool darf nur dann kommen, wenn du dafür etwas anderes konsequent beendest.

Beispiele:

  • „Wenn ich Tool X nutze, höre ich auf, Y manuell zu machen.“
  • „Wenn ich Tool X einführe, streiche ich Z aus meinem Wochenablauf.“

Das „Nein“ ist teuer und genau deshalb wirkt es. Es zwingt dich zur Priorisierung und verhindert, dass KI zu einer Ansammlung von (ungenutzten) Möglichkeiten wird, die dich aufgrund des Umfangs eher belastet als entlastet.

6. Jahresziele rückwärts planen: Weniger ist mehr

Viele Ziele scheitern, weil sie additiv gedacht werden, nach dem Motto: „Ich will mehr machen.“ In einem ohnehin schnellen System ist aber oft das Subtraktive der Hebel: „Was will ich endlich NICHT mehr machen?“

Schreibe dir deshalb mit Blick auf das Ende des Jahres drei Sätze auf: „Im Dezember tue ich nicht mehr …“ (z.B. „… alles sofort beantworten“, „… Texte ohne Struktur anfangen“, „… Entscheidungen ohne Kriterien treffen“).

Dann nutzt du KI als Kündigungsassistent: Sie soll dir Prozesse bauen, Textbausteine formulieren, Entscheidungsrahmen erstellen und Vorlagen generieren, damit du die von dir genannten Dinge wirklich beenden kannst.

7. Digitale Achtsamkeit: Die Offline-Session gegen KI-Überforderung

Wenn du nur eine Gewohnheit in 2026 etablieren willst, dann versuche es mit dieser: Schreibe dir einen festen Zeitraum in deinen Kalender mit etwa 60 bis 90 Minuten. Das wird deine „Offline-Produktivitätssession“.

In dieser Session halte ein Notizbuch, einen Stift und einen Tee oder Kaffee bereit. Was du nicht brauchst, ist ein Bildschirm, egal welcher Art.

Direkt vor der Session holst du dir von KI genau einen Input, zum Beispiel eine Liste von zehn blinden Flecken zu deinem aktuellen Vorhaben oder drei alternative Perspektiven auf ein Problem. Dann gehst du in deine Session und denkst über den KI-Input nach.

Diese Methode ist ein sehr wirksames Gegenmittel gegen den KI-Leerlauf. Du nutzt nämlich KI als Funken, während du die Flamme selbst entfachst. Dadurch kommst du von Leerlauf zur richtigen Richtung.

Richtungs-Kompass: Die Leitfrage, die du in jedes KI-Fenster schreibst

Am Ende läuft alles auf eine simple Fähigkeit hinaus: Die Richtung halten zu können. Und damit sind wir bei der Bonusidee. Denn um Richtung zu halten, brauchst du lediglich eine Leitfrage, die du konsequent nutzt, beispielsweise: „Bringt mich das in 30 Tagen spürbar voran oder beschäftigt es mich nur?“

Schreibe sie dir als erste Zeile in jeden Prompt. Lass KI sie mit beantworten. Du wirst überrascht sein, wie oft die ehrliche Antwort lautet: „Das ist interessant, aber nicht jetzt.“ Damit wird KI zu dem, was sie sein sollte: ein Verstärker deiner Prioritäten und nicht ein Verstärker deiner Zerstreuung.

Fazit: KI-Überforderung in den Griff bekommen

Die Entwicklungsgeschwindigkeit im KI-Bereich wird nicht abnehmen, soviel ist sicher. Entscheidend wird deshalb, wie du damit umgehst. Meine Empfehlungen sollen dir helfen, die Kontrolle zu behalten (oder wieder zurückzubekommen) und damit über die Richtung zu entscheiden beziehungsweise entscheiden zu können.

Genau das ist die Weiterentwicklung zu meiner Weihnachtskolumne: Aus dem „Weg vom Gas“ wird ein bewusstes Schalten in den richtigen Gang und Lenken in die bewusst gewählte Richtung. Aus dem Motor im Leerlauf wird ein Motor, der Kraft hat aber nicht mehr sinnlos hochdreht.

Du musst nicht alles mitmachen. Du musst nicht alles sofort verstehen. Du musst vor allem eines: entscheiden, was für dich zählt. Dann wird KI nicht zum Lärm. Dann wird sie Rückenwind. Ich wünsche alles Gute für 2026!

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Die Krankenkassen mit den niedrigsten Beitragssätzen 2026

05. Januar 2026 um 20:12

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Arzt Sparschwein Krankenkassen Versicherung

Ein neues Jahr bedeutet immer auch neue Kosten. 2026 müssen die Menschen in Deutschland in vielen Bereichen tiefer in die Tasche greifen, darunter auch für die Krankenversicherung. Deshalb ist es umso nützlicher, die Krankenkassen mit den niedrigsten Beiträgen zu kennen.

Wer am Ende des Monats mehr Netto vom Brutto übrig haben will, sollte heute nicht mehr nur über eine Gehaltserhöhungen verhandeln, sondern auch einen Blick auf seine Krankenkasse werfen. Natürlich steigen die Beiträge auch in diesem Jahr wieder an, und die Wahl einer günstigen Krankenkasse wird immer wichtiger. Die gute Nachricht ist: Bei rund der Hälfte der Versicherer ist der Zusatzbeitrag 2026 stabil geblieben.

Niedrigsten Beitragssätze 2026: Mit diesen Krankenkassen kannst du sparen

Im Mittelfeld der insgesamt siebenundsechzig von Stiftung Warentest verglichenen Krankenkassen, sind einige bekannten Namen mit vielen Kunden zu finden. Die Debeka BKK liegt zum Beispiel bei einem stabilen Beitragssatz von 17,85 Prozent, und die Salus BKK kommt nach einer moderaten Erhöhung auf 17,89 Prozent. Auch die Barmer rangieren mit einem stabilen Satz von 17,89 Prozent nur knapp hinter der Top Ten.

Bei einem Bruttoeinkommen von 3.000 Euro monatlich lässt sich durch einen Wechsel zu einer günstigen Kasse eine Ersparnis von rund 400 Euro pro Jahr erzielen. Allerdings ist bei Vergleichen Vorsicht geboten, denn der reine Blick auf die Prozentzahlen kann trügerisch sein. Auch die individuellen Bedürfnisse spielen eine Rolle.

Rund 95 Prozent der medizinischen Leistungen sind zwar gesetzlich festgeschrieben, doch die restlichen fünf Prozent machen oft den entscheidenden Unterschied im Alltag. Hier geht es um Zusatzleistungen wie professionelle Zahnreinigung, Osteopathie oder Zuschüsse zur künstlichen Befruchtung, die schnell ins Geld gehen können.

Wer wechseln möchte, hat es relativ leicht. Nach einer Mitgliedschaft von zwölf Monaten, können Versicherte mit einer Frist von zwei Monaten kündigen. Welche bundesweiten Krankenkassen sich durch günstige Konditionen dafür anbieten, verraten wir im folgenden Ranking.

Platz 9 (geteilt): Bertelsmann BKK

Die Bertelsmann BKK eröffnet unsere Liste. Mit einem Beitragssatz von 17,80 Prozent und einem Zusatzbeitrag von 3,20 Prozent ist die Kasse im Vergleich zum Vorjahr stabil. Zu den Zusatzleistungen gehört die teilweise Übernahme einer professionellen Zahnreinigung.

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Halb Smartphone, halb Kamera: Das Nubia Z80 Ultra im Test

05. Januar 2026 um 14:37

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Nubia Z80 Ultra Test Kamera Erfahrungen

Das Nubia Z80 Ultra ist ein Smartphone, das sich viele Hersteller nicht trauen würden: Ein Spagat aus klassischer 35-mm-Fotografie, riesigem Akku und modernster Technologie – und das zu einem Preis, der die etablierte Konkurrenz nervös machen könnte. 

Nubia Z80 Ultra: Design und Verarbeitung

Das Design ist typisch für die Z-Reihe von Nubia: eckig, kantig und kompromisslos flach. Es gibt keinen „Punch-Hole“-Ausschnitt für die Frontkamera, da diese – wie bei Nubia mittlerweile Tradition – unter dem Display sitzt. Das sorgt für eine ungestörte Optik und ist etwas, das andere Hersteller wie Samsung bisher aufgegeben haben.

Die Rückseite dominiert ein massives Kameraelement. Das Glas fühlt sich zwar hochwertig an und weist Fingerabdrücke gut ab, bietet aber leider kaum Halt; ohne Hülle rutscht das Gerät schnell aus der Hand. Dafür ist das Gehäuse robust gebaut und verfügt laut Datenblatt über eine IP68- und sogar IP69-Zertifizierung, was es gegen Staub und Wasser (auch unter Hochdruck) bestens schützt.

Das Nubia Z90 Ultra in Schwarz in einer Hand
Das Design des Nubia Z80 Ultra ist auffällig und außergewöhnlich. (Bild: BASIC thinking)

Besonders spannend sind die physischen Tasten an der Seite: Es gibt einen klassischen „Alert-Slider“ (Schiebeschalter) und – das ist das Highlight – eine dedizierte, zweistufige Kamerataste. Der Fingerabdrucksensor sitzt unsichtbar unter dem Bildschirm und verrichtete im Test zuverlässig seinen Dienst.

Der Bildschirm: Riesig, aber mit einem Haken

Mit 6,85 Zoll ist das OLED-Display wahrlich riesig. Die Auflösung von 2688 x 1216 Pixeln (1.5K) sorgt für eine knackige Schärfe, und dank der maximalen Bildwiederholrate von 144 Hz laufen Inhalte butterweich. Auch die Farbwiedergabe und Helligkeit haben mir im Alltag sehr gut gefallen – gerade beim Spielen oder Videoschauen spielt das ununterbrochene Display seine Stärken aus.

Der Bildschirm des Nubia Z80 Ultra mit BASIC thinking geöffnet.
Der Bildschirm des Nubia Z80 Ultra ist riesig. (Bild: BASIC thinking)

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es jedoch: Nubia verzichtet auf die LTPO-Technologie. Das Panel kann die Bildwiederholrate also nicht variabel bis auf 1 Hz herunterregeln, was bei der Konkurrenz mittlerweile Standard ist, um Energie zu sparen.

Halb Smartphone, halb Kamera: Herzstück des Nubia Z80 Ultra

Kommen wir zum eigentlichen Fokus dieses Geräts. Nubia will nicht einfach nur gute Fotos machen, sie wollen das Gefühl einer Kamera vermitteln. Das gelingt vor allem durch das optionale „Retro Kit“.

Dieses Erweiterungskit ist weit mehr als eine Spielerei. Verbindet man es mit dem Smartphone, verwandelt sich das Z80 Ultra optisch und haptisch in eine klassische Messsucherkamera. Es verfügt über zwei zusätzliche Einstellräder, einen großen Auslöser, einen Kippschalter und sogar einen Blitzschuh.

Ein Filteradapterring liegt ebenfalls bei. Wer wirklich ernsthaft mit dem Smartphone fotografieren will, für den ist dieses Zubehör eine Anschaffung wert – es macht im Alltag einfach Spaß und verändert die Art, wie man fotografiert.

Das Nubia Z80 Ultra im "Retro Kit".
Das Nubia Z80 Ultra „Retro Kit“ verwandelt das Smartphone in eine Kamera. (Bild: BASIC thinking)

Aber auch ohne Kit merkt man den Fokus: Der zweistufige Auslöser am Gerät selbst (halb drücken zum Fokussieren, durchdrücken zum Auslösen) erinnert stark an Sony-Xperia-Modelle und ist den reinen Touch-Lösungen anderer Hersteller überlegen. Der seitliche Slider lässt sich so konfigurieren, dass er direkt den „Street-Mode“ startet, was Schnappschüsse enorm erleichtert.

Die Kameras: 35mm sind die Seele

Ganz ehrlich, die Umstellung beim Nubia Z80 Ultra ist erstmal gewöhnungsbedürftig. Während fast jedes andere Smartphone da draußen standardmäßig mit einer Weitwinkel-Optik startet, setzt Nubia hier stur auf 35 mm als Hauptbrennweite.

Das heißt im Klartext: Man muss für das gleiche Motiv oft einen Schritt zurückgehen. Nubia will damit mehr auf „bewusste Fotografie“ setzen. Dazu soll auch eine physische Taste zum Auslösen helfen. Die dedizierte Kamerataste an der Seite hat zwei Druckpunkte – halb drücken zum Fokussieren, durchdrücken zum Schießen. Das kennt man sonst nur von Sony oder richtigen Kameras – und es macht im Alltag richtig Laune.

Das Kamera-Setup des Nubia Z80 Ultra
Das Nubia Z80 Ultra hat drei Kameras auf der Rückseite. (Bild: BASIC thinking)

Ein echtes Highlight für den Spieltrieb ist das optionale Retro-Kit. Klar, wenn man das dranschraubt, wird das Smartphone zum Ziegelstein und passt in keine normale Hosentasche mehr.

Aber mit den zusätzlichen Rädchen an der Belichtung zu drehen und diesen riesigen Auslöser zu drücken, gibt einem ein haptisches Feedback, das einem Touchscreen einfach fehlt. Es ist sicher nichts für jeden Tag, aber wenn ich bewusst auf Foto-Tour gegangen bin, wollte ich es nicht missen.

Kameraqualität des Nubia Z80 Ultra

Qualitativ ist die 50-MP-Hauptkamera dabei mein klarer Favorit. Die Bilder sind scharf, haben einen tollen Detailgrad und vor allem ein sehr schönes, natürliches Bokeh, das nicht so künstlich berechnet wirkt. Einen kleinen Dämpfer gibt es aber bei der Farbwiedergabe: Gerade Rottöne trifft die Software manchmal nicht ganz, das wirkt dann schnell mal etwas zu knallig oder leicht verfälscht.

Bei der Telekamera muss man ein bisschen aufpassen. Die Software neigt dazu, standardmäßig auf 85 mm zu springen, obwohl der verbaute 64-MP-Sensor eigentlich nativ bei etwa 70 mm liegt. Ich habe mir angewöhnt, das manuell auf 70 mm zu korrigieren. Der Unterschied ist sichtbar: Bei 70 mm sind die Fotos knackig und farblich oft sogar stimmiger als bei der Hauptkamera, während sie bei 85 mm schon leicht digital nachgeschärft und weicher wirken.

Die Ultraweitwinkel-Kamera mit ihren 50 MP habe ich weniger für Panoramen genutzt, sondern überraschend oft für Nahaufnahmen. Der Makro-Modus funktioniert erstaunlich gut und liefert deutlich brauchbarere Ergebnisse als diese unsäglichen 2-MP-Makrolinsen, die andere Hersteller oft verbauen.

Wir haben einige Testfotos mit dem Nubia Z80 Ultra gemacht, die du hier anschauen kannst.

Wo Licht ist, ist beim Z80 Ultra aber auch viel Schatten – und der liegt sprichwörtlich auf der Frontkamera. Da die Linse unter dem Display verbaut ist, um den Bildschirm makellos zu halten, leidet die Qualität massiv. Selfies sehen oft aus, als hätte man einen Fettfinger auf der Linse.

Es wirkt weichgezeichnet, und sobald man Gegenlicht hat, ist die Kamera komplett überfordert. Für einen schnellen Videocall reicht es, aber wer sein Instagram-Profil mit Selfies füllen will, wird hiermit nicht glücklich. Auch im Videobereich schlägt sich das Z80 Ultra wacker mit bis zu 8K30 oder 4K120 Aufnahmeoptionen.

Hardware und Performance: Power ohne Ende

Unter der Haube arbeitet absolute Spitzenklasse. Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 (3-nm-Verfahren) sorgt in Kombination mit – in meinem Testgerät – 16 GB LPDDR5X RAM und 512 GB UFS4.1 Speicher für brachiale Leistung. Im Alltag und bei Benchmarks bewegt sich das Gerät auf dem Niveau dedizierter Gaming-Smartphones.

Das Spiel "Red Dead Redemption" auf dem Nubia Z80 Ultra
Auf dem Nubia Z80 Ultra laufen alle aktuellen Mobile-Spiele wir „Red Dead Redemption“ auf höchsten Einstellungen (Bild: BASIC thinking)

Allerdings hat diese Leistung ihren Preis: Bei längerer Volllast wird das Gerät spürbar warm. Wer stundenlanges Gaming plant, sollte vielleicht eher zu einem Modell mit aktiver Kühlung (wie von RedMagic) greifen. Die Stereo-Lautsprecher und der kräftige Vibrationsmotor runden das Multimedia-Paket jedoch positiv ab.

Der Akku des Nubia Z80 Ultra ist ein echter Dauerläufer

Hier setzt Nubia neue Maßstäbe. Ein 7200 mAh Akku ist in einem Flaggschiff dieser Dicke (8,6 mm) eine Ansage. Im Test hielt das Gerät locker einen, oft sogar zwei Tage durch. Und wenn der Strom doch mal ausgeht, ist er dank 80 Watt Laden (sowohl kabelgebunden als auch kabellos!) in knapp 50 Minuten wieder voll. Das ist im Alltag ein echter Luxus und erreiche ich bei meinem iPhone 17 Pro oder Pixel 10 Pro Xl nicht.

Nubia Z80 Ultra Akku
Der 7200 mAh große Akku hält über einen Tag im Alltag. (Bild: BASIC thinking)

Software als Achillesferse

Wo viel Licht ist, ist beim Z80 Ultra leider auch viel Schatten – und der liegt auf der Software. Das Gerät kommt zwar mit dem „Nebula AIOS 2.0“ (basierend auf Android 16), doch die Erfahrung ist durchwachsen. Es gibt Übersetzungsfehler im Menü und die Update-Garantie ist im Vergleich zur Konkurrenz enttäuschend.

Nubia verspricht nur ein großes OS-Upgrade und drei Jahre Sicherheitsupdates. Im Vergleich zu Samsung oder Google, die bis zu sieben Jahre bieten, ist das schwach. Positiv hervorzuheben ist lediglich die Gaming-Oberfläche, die funktional und gut durchdacht ist.

Fazit: Nubia Z80 Ultra

Das Nubia Z80 Ultra ist ein Charakter-Smartphone. Es hat klare Ecken und Kanten – sowohl physisch als auch metaphorisch.

Wer ein Smartphone sucht, das sich durch sein Design, die physischen Kamera-Bedienelemente (besonders mit Retro Kit) und eine unglaubliche Akkulaufzeit von der Masse abhebt, der wird hier glücklich.

Die 35-mm-Optik verleiht Fotos einen einzigartigen Look. Wer jedoch Wert auf perfekte Software, lange Update-Garantien oder High-End-Selfies legt, sollte sich eher bei der Konkurrenz von Samsung oder Google umsehen.

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Straßenkraftwerk erzeugt Strom, wenn Autos darüberfahren

05. Januar 2026 um 05:45

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Strom aus Straßen

Ein österreichisches Start-up hat ein Straßenkraftwerk entwickelt, das Strom erzeugt, wenn Fahrzeuge darüberfahren. Allein schwere Lkw könnten im Hamburger Hafen jedes Jahr 40.000 Kilowattstunden generieren.

Im Rahmen der Energiewende entwickeln Forscher und Unternehmen immer wieder neue Konzepte. Ein neuer Ansatz demonstriert, wie Straßen, auf denen schwere Lastwagen unterwegs sind, zu sogenannten Straßenkraftwerken werden können.

Für diese Art der Stromerzeugung nahm die österreichische Firma Road Energy Production Systems (REPS) eine Anlage am Hamburger Hafen in Betrieb. Das Straßenkraftwerk funktioniert wie eine Bremsschwelle. Sobald schwere Fahrzeuge darüberfahren, drücken sie Segmente in der Straßendecke ein.

Die dabei entstehenden Impulse leitet das System mechanisch von der Straße zu einem Energiekonverter weiter. Dieser Konverter basiert auf dem weltweit ersten Permanent-Magnetlager, das durch eine patentierte magnetische Federung fast keine Reibung bei der Umwandlung von mechanischer in elektrische Energie erzeugt.

Straßenkraftwerk erzeugt Strom auf Straßen

Einfach gesagt wandelt das System damit auf Umwegen Bremsenergie in Strom um. Die erzeugte Elektrizität wird zwischengespeichert und kann je nach Bedarf entweder in ein Speichersystem geleitet oder direkt in das Stromnetz eingespeist werden.

Das System benötigt nur eine Eindringtiefe von acht bis zehn Zentimetern in den Boden, was eine schnelle und einfache Installation ermöglicht. Alle beweglichen Komponenten, wie die Auslöser, sollen austauschbar sein. Zudem kann die Straßenmeisterei alle kritischen Bauteile außerhalb der Fahrbahn warten. Das führt zu mehr Sicherheit sowie einer hohen Effizienz und Lebensdauer.

Der Hamburger Hafen könnte Kleinstadt mit Energie versorgen

Die Technologie ist besonders für Orte geeignet, an denen schwere Fahrzeuge mit geringer Geschwindigkeit fahren. Ein Beispiel ist das Erprobungsgebiet auf dem Hafengelände in Hamburg. Andere mögliche Orte sind Kreuzungsbereiche, Autobahnauffahrten oder Mautstellen mit einem hohen Güterverkehr.

Das erste System im Hamburger Hafen ist zwölf Meter lang und soll bereits Strom im Kilowattbereich liefern. Laut Schätzungen des Start-ups reichen 16 Lastwagen aus, um eine Kilowattstunde (kWh) Energie zu erzeugen. Durch das hohe Verkehrsaufkommen im Hamburger Hafen erwartet das Unternehmen, dass das erste System allein jährlich knapp 40.000 kWh Strom liefern kann.

Sollten alle der über 200 geeigneten Standorte im Hafen genutzt werden, könnte die jährliche Stromproduktion bei zehn Gigawattstunden liegen. Das entspricht in etwa dem Strombedarf einer Kleinstadt. Road Energy Production Systems geht davon aus, dass sich eine solche Anlage spätestens nach zehn Jahren amortisieren wird. Weltweit sollen bereits 40 Häfen Interesse an den Anlagen bekundet haben.

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Verbrenner in E-Autos umbauen: Lohnt sich der Aufwand?

04. Januar 2026 um 05:45

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Verbrenner in E-Autos umbauen Elektromobilität E-Autos Elektroautos

Der Umbau klassischer Verbrenner in E-Autos wäre eine nachhaltige Alternative zum Neuwagenkauf. Doch wie praktikabel sind solche Umbauten und welche Kosten würden diese verursachen?

Die Bundesregierung hat die Elektromobilität klar als zentralen Baustein ihrer Klimaziele verankert. So sollen bis zum Jahr 2030 rund 15 Millionen vollelektrische Fahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein.

Ziel ist es, die Emissionen im Verkehrssektor drastisch zu reduzieren. Denn nur so kann das Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2045 erreicht werden.

Doch von den 15 Millionen vollelektrische Fahrzeugen ist Deutschland noch weit entfernt. Denn am 1. Oktober 2025 waren bislang nur 1,9 Millionen Elektroautos auf deutschen Straßen unterwegs. Anfang des Jahres waren es im Vergleich dazu 29,9 Millionen Benziner sowie 13,8 Millionen Dieselfahrzeuge.

Eine Möglichkeit, die angestrebten Zahlen im Verkehrssektor dennoch bis 2030 zu erreichen, wäre der Umbau von Verbrennern in E-Autos. Doch wie praktikabel wäre das in der Realität und ab wann würde sich eine solche Investition rechnen?

Ist es sinnvoll, Verbrenner in E-Autos umzubauen?

Der Umbau von Verbrennern zu E-Autos würde eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen. Denn durch die weitere Nutzung bestehender Fahrzeuge könnten eine große Anzahl an Ressourcen gespart werden.

Der Umbau würde es ermöglichen, Karosserie, Fahrwerk und viele weitere Bauteile weiterzuverwenden, diese müssten dann – im Vergleich zum Neukauf – nicht neu produziert werden. Gleichzeitig könnten Besitzer älterer Fahrzeuge einfacher in die Elektromobilität einsteigen und müssten hierfür kein komplett neues Auto kaufen. Dadurch könnten Kosten deutlich gesenkt werden.

Zusätzlich könnte die Klimaneutralität im Verkehrssektor schneller gesenkt werden, da der Bestand an E-Autos schneller vergrößert werden könnte. Das Vorgehen würde außerdem die Lebensdauer bestehender Autos nachhaltig verlängern.

Tatsächlich gibt es in Deutschland inzwischen Firmen, die sich auf genau solche Umbauten – sogenannte Retrofits – spezialisiert haben. So beispielsweise auch die Firma E-Revolt aus dem bayerischen Dachau. Diese hat für die Umrüstung des VW Golf 7 einen Bausatz entwickelt, der den Umstieg erleichtern soll.

Ab wann lohnt sich ein solcher Umbau?

E-Revolt selbst bezeichnet das entwickelte Verfahren als „kostengünstige Alternative zum Kauf eines neuen Elektrofahrzeugs“. Das System maximiere die Nutzung von Ressourcen und minimiere den Abfall.

Michael Krail, Verkehrsexperte am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung, hat für den SWR eine Kosten-Nutzen-Analyse erstellt. Laut dem Experten sei die „Wirtschaftlichkeitsrechnung tatsächlich überraschend“.

Die Kosten für den Umbau durch E-Revolt liegen zwischen 12.000 und 15.000 Euro. Diese würden sich laut Krail beim Umbau eines zehn Jahre alten VW Golf mit Dieselmotor bei einer Fahrleistung von 14.000 km pro Jahr bereits nach sieben Jahren amortisieren. Bei einem Modell mit Benzinmotor wären dies nach neun Jahren der Fall.

Attraktiver könnten diese Umbauten natürlich auch durch staatliche Förderung werden. In Frankreich beispielsweise werden diese mit bis zum 5.000 Euro gefördert. Das deutsche Bundesverkehrsministerium hält jedoch eine „serielle Umrüstung von Pkw wirtschaftlich nicht für sinnvoll“, wie es auf Anfrage des SWR heißt.

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Diese Autos haben den höchsten Verbrauch

03. Januar 2026 um 20:29

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BMW M5 Auto Straße

Trotz hoher Spritpreise und einem steigenden Umweltbewusstsein in der Bevölkerung, gibt es noch immer Autohersteller, die auf pure Leistung setzen. Welche Modelle momentan den höchsten Verbrauch haben, zeigen wir in unserem Ranking.

Die Automobilbranche bewegt sich ganz klar in Richtung Elektromobilität und Effizienz. Aber trotz dieser Trends gibt es weiterhin einen Markt für Autos, die ohne Rücksicht auf den Verbrauch Leistung bringen sollen. Sogenannte „Spritfresser“ sind der Alptraum aller Umweltschützer und Sparfüchse. Welche Modelle 2025 am häufigsten an der Zapfsäule hängen, verraten wir in der Galerie.

Für diese Autos ist Effizienz ein Fremdwort

Eine aktuelle Liste auf Basis offizieller Daten von Natural Resources Canada (via The Car Guide) offenbart, welche Modelle momentan den höchsten Verbrauch haben. Allerdings wurden dabei extreme Sportwagen von Herstellern wie Ferrari oder Lamborghini sowie ultraluxuriöse Modelle von Firmen wie Rolls-Royce bewusst ausgeklammert. Stattdessen liegt der Fokus auf leistungsstarken, aber handelsüblichen Fahrzeugen.

Die Liste wird erwartungsgemäß von großvolumigen V8-Motoren dominiert, die oft durch Kompressoren oder Turbolader zusätzlich befeuert werden. Vor allem schwere, leistungsstarke SUVs und Pick-up-Trucks finden sich an der Spitze des Rankings wieder. Auffällig ist die starke Präsenz deutscher Premiumhersteller: Allein Mercedes-Benz und BMW sind mit insgesamt fünf Modellen in den Top Ten vertreten.

Zur Veranschaulichung: Bei einer jährlichen Fahrleistung von 20.000 Kilometern können die hier vertretenen Fahrzeuge gut und gerne Spritkosten in Höhe von 6.000 bis fast 7.500 Euro verursachen. Im Folgenden präsentieren wir die zehn Autos mit dem derzeit höchsten Kraftstoffverbrauch.

Platz 10: GMC Sierra 1500 AT4X

Die Top Ten der durstigsten Autos wird vom GMC Sierra 1500 AT4X eröffnet, der auf einen kombinierten Verbrauch von 16,0 l/100 km kommt. Der riesige Pick-up mit dem 6,2-Liter-V8-Saugmotor ist vor allem für seine Offroad-Fähigkeiten bekannt.

GMC Sierra Auto
Foto: GMC

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Heizung, Strom und Solar: Was sich 2026 für Hausbesitzer ändert

03. Januar 2026 um 05:45

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Heizung Strom Solar 2026 Energiewende Erneuerbare Energien

Der Jahreswechsel bringt immer auch Neuerungen hinsichtlich wichtiger Vorgaben und Fördermodelle. Für die Erreichung der Klimaziele stehen 2026 hier auch Heizung, Strom und Solar im Fokus. Neue Regelungen bringen für Hausbesitzer neue Pflichten, aber auch attraktive Chancen.

Das Jahr 2026 könnte für viele Hausbesitzer zahlreiche Neuerungen bedeuten. Denn in den Bereichen Heizung, Strom und Solar treten neue Vorgaben und Förderregeln in Kraft, die den Weg zu mehr Energieeffizienz ebnen sollen.

Während einige Maßnahmen verpflichtend werden, eröffnen andere attraktive finanzielle Anreize für Modernisierungen und den Einsatz erneuerbarer Energien. Wer seine Immobilie zukunftssicher aufstellen möchte, sollte die wichtigsten Änderungen kennen – und frühzeitig planen.

Was ändert sich 2026 bei Strom und Gas?

Die Strompreise könnten für Endverbraucher im Jahr 2026 günstiger werden. Denn die Bundesregierung will private Haushalte und Unternehmen bei den Stromkosten entlasten.

Dafür hat sie einen Zuschuss in Höhe von 6,5 Milliarden Euro beschlossen, der günstigere Netzentgelte nach sich ziehen soll. Allerdings sind die Stromversorger nicht verpflichtet, die Senkung der Netzentgelte direkt an ihre Kunden weiterzugeben.

Die Bundesregierung rechnet für einen Haushalt mit einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden mit einer Entlastung in Höhe von etwa 100 Euro. Hierbei kann es jedoch regional zu Unterschieden kommen.

Zusätzlich entfällt ab dem Jahr 2026 die Gasspeicherumlage. Die Bundesregierung will so Verbraucher weiter entlasten und die Energiepreise in Deutschland stabilisieren. Bisher entfallen rund 2,4 Prozent des Gaspreises auf die Gasspeicherumlage, die zuletzt 0,34 Cent brutto pro Kilowattstunde betrug.

Doch wie auch beim Strom bedeutet das nicht unbedingt, dass der Gaspreis für alle Haushalte sinkt. Denn gleichzeitig sollen die Netzentgelte für Gas in fast ganz Deutschland steigen, was die geplante Entlastung vermutlich wieder ausgleicht.

Diese Änderungen stehen 2026 bezüglich der Heizung an

Das Heizen mit Gas und Öl soll ab 2026 teurer werden. Denn ab dem Jahreswechsel steigt der CO2-Preis für diese fossilen Brennstoffe erneut deutlich. Diese Preiserhöhung soll Anreize für Hausbesitzer schaffen, auf erneuerbare Energien umzusteigen.

Für das Heizen mit Heizöl und Erdgas wird dann ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro pro Tonne CO2 eingeführt. Im Jahr 2025 gab es hier noch einen festen Wert. Daher können die tatsächlichen Kosten schwanken, werden aber insgesamt höher sein als zuvor.

Beim Heizen mit Gas könnte das für Endverbraucher im kommenden Jahre eine Erhöhung der Kosten von bis zu 1,55 Cent pro Kilowattstunde bedeuten. Pro Liter Heizöl könnten es bis zu 20,70 Cent sein.

Das ändert sich 2026 in Sachen Solar

Die Mehrwertsteuerbefreiung für neu installierte Solaranlagen bis 30 Kilowattpeak gilt auch 2026 weiterhin. Dadurch werden Hausbesitzer bei Kauf und Installation entlastet. Außerdem muss weiterhin keine Umsatzsteuer auf die Einnahmen durch eingespeisten Strom entrichtet werden.

Für neu installierte PV-Anlagen könnte es ab 2026 keine feste Einspeisevergütung mehr geben. Das bezieht sich vor allem auf die Einspeisevergütung in Zeiten negativer Strommarktpreise. Die Einspeisevergütung für bereits bestehende Solaranlagen in Höhe von 7,86 Cent pro Kilowattstunde soll jedoch weiterhin bestehen bleiben.

Neu wird ab Juli 2026 das sogenannte Energy-Sharing für Hausbesitzer und Nachbarn hinzukommen. Besitzer einer Solaranlage können eine lokale Energy Sharing Community gründen und so ihren überschüssigen Solarstrom in der Nachbarschaft verkaufen. Voraussetzung hierfür ist, dass in allen beteiligten Haushalten intelligente Stromzähler beziehungsweise Smart Meter eingebaut sind.

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KI, E-Autoprämie, Deutschlandticket: Was sich 2026 ändert

02. Januar 2026 um 10:00

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KI E-Autoprämie ÖPNV Deutschlandticket 2026

Im Jahr 2026 stehen einige Veränderungen an. Wir blicken auf das, was rechtlich und politisch rund um Elektromobilität, den ÖPNV und Künstliche Intelligenz wichtig ist. Besonders relevant sind in Deutschland die neue E-Auto-Prämie, der AI Act samt KI-Kennzeichnungspflicht und das Deutschlandticket. Eine kommentierende Analyse.

E-Auto-Prämie, AI Act und Deutschlandticket

  • Nach dem Ende des Umweltbonus zum Jahreswechsel 2023/2024 gibt es 2026 eine Neuauflage der E-Auto-Prämie in Deutschland. Vom Staat gibt es bis zu 5.000 Euro für E-Autos und Plugin-Hybride – allerdings nur für Neuwagen. Außerdem erhalten die Förderung nur Haushalte mit einem Jahreseinkommen unter 80.000 Euro – es geht also um Gering- und Mittelverdiener.
  • Mit dem AI Act hat die Europäische Union im August 2024 eine gesetzliche Regelung auf den Weg gebracht, die den Einsatz von KI regulieren soll. Alles, was damit erzeugt worden ist, war viel Unklarheit. Richtig wirksam werden die Änderungen erst ab dem 2. August 2026. Dann greift zum Beispiel auch die KI-Kennzeichnungspflicht, die Anbieter und Anwender von Künstlicher Intelligenz zu einer entsprechenden Kennzeichnung zwingen soll. Wer sich weigert, wird zur Kasse gebeten.
  • Lange war die Zukunft des Deutschlandtickets offen. Die ursprüngliche staatliche Zusage wäre Ende 2025 ausgelaufen. Jetzt steht fest: Die Zukunft des Deutschlandtickets ist für die Jahre 2026 bis 2030 sichergestellt. Das hat der Bundestag beschlossen – lediglich die AfD, die Linke und die Grünen haben dem Vorschlag der Bundesregierung nicht zugestimmt. Einziger Wermutstropfen: die Preise steigen weiter.

Neue E-Auto-Prämie ab 2026

Die Bundesregierung hat erkannt, dass es wichtig ist, der Nachhaltigkeit und der Zukunft unseres Planeten und unserer Gesellschaft in Deutschland einen gewissen Stellenwert einzuräumen. Das große Infrastrukturbudget, das mit einer Neuverschuldung in Milliardenhöhe einhergeht, hätte allerdings viel mehr Spielraum für viel konkretere Maßnahmen gegeben.

Die E-Auto-Prämie ist dafür das Paradebeispiel. Wieso gibt es eine Beschränkung anhand des Haushaltseinkommens? E-Autos sind deutlich teurer als Verbrenner – das beginnt bei der Anschaffung, geht über die notwendige Ladestruktur und endet bei den Ersatzteilen.

Wieso werden Besserverdiener gezielt ausgeschlossen? Wäre es nicht sinnvoll, wenn sich Abteilungsleiter einen E-Wagen zulegen anstatt das Geld in den nächsten Verbrenner-SUV zu investieren? Die E-Auto-Prämie ist ein gutes Beispiel für „gut gedacht, schlecht gemacht“.

Der ADAC schätzt, dass mit den drei Milliarden Euro aus dem Fördertopf rund 600.000 Fahrzeuge gefördert werden können. Wenn man die drei Milliarden Euro stattdessen in den ÖPNV-Ausbau und das Deutschlandticket gesteckt hätte, hätte man nicht nur ein kurzes Strohfeuer entfacht, sondern langfristig dafür gesorgt, dass weniger Menschen Auto fahren und die Landbevölkerung besser angebunden ist zu einem geringeren Preis.

Stimmen

  • Für Bundeskanzler Friedrich Merz ist die E-Auto-Prämie nur ein Puzzlestück in einem umfangreichen Maßnahmenpaket zum Schutz der deutschen Automobilindustrie: „Wir wollen die Automobilindustrie stärken und dabei Klimaschutz, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung in Einklang bringen. […] So sollten nach 2035 nicht nur reine Elektroantriebe, sondern auch weiterhin Plugin-Hybride sowie Range-Extender zulässig sein. Auch hochentwickelte Verbrenner – wie von den Ministerpräsidenten der Länder gefordert – sind eine Option.“
  • Carsten Lexa, Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Wirtschafts-, Gesellschafts- und Vertragsrecht, versteht den Wunsch nach einer KI-Kennzeichnungspflicht: „Viele Inhalte, die heute erstellt werden – sei es in der Musikproduktion oder im Rahmen der Bildbearbeitung – unterliegen keiner Kennzeichnungspflicht, obwohl sie digital bearbeitet werden und sich so – teilweise erheblich – von dem ursprünglichen Werk unterscheiden. Zudem wäre die praktische Umsetzung einer solchen Kennzeichnungspflicht schwierig und könnte unnötige Bürokratie schaffen, die am Ende vielleicht mehr Verwirrung stiftet als Klarheit.“
  • Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene, ist von der beschlossenen Preiserhöhung und der flexiblen Anpassung beim Deutschlandticket nicht begeistert: „Die Menschen haben die berechtigte Erwartung, dass sie das Deutschlandticket im ganzen Land nutzen können. Doch da klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander, insbesondere in ländlichen Gegenden. Die Ergebnisse des Mobilitätsbarometers sind ein Auftrag an die Politik, ein deutlich besseres Angebot an Bussen und Bahnen bereitzustellen, vor allem durch häufigere Verbindungen. Das ÖPNV-Angebot in Stadt und Land muss mit den Erwartungen der Menschen Schritt halten.“

ÖPNV und E-Autos: Was uns 2026 erwartet

Jede getroffene Maßnahme, die den ÖPNV und die nachhaltige Mobilität in Deutschland stärkt, ist gut. Trotzdem zeigen sowohl die E-Auto-Prämie als auch die KI-Kennzeichnungspflicht, dass unsere Regierung mehr von Angst, denn von Wissen getrieben ist.

Natürlich ist es wichtig, dass Menschen in Deutschland und Europa vor den Gefahren von Künstlicher Intelligenz geschützt werden. Ebenso wichtig ist es, neue Kaufanreize für E-Autos zu schaffen. Allerdings ist es mindestens genauso wichtig, nicht ein Bürokratiemonster nach dem nächsten zu erschaffen. Kaum eine regulatorische Maßnahme im Jahr 2026 ist unkompliziert. Immer gibt es unzählige Voraussetzungen oder Klauseln, die beachtet werden müssen.

Wirklich hilfreich wäre es, wenn wir unseren Regierungs- und Entscheidungsapparat gezielt verschlanken würden, sodass wirklich den Menschen geholfen wird und nicht nur neue Jobs beim Staat geschaffen werden. Wir müssen den Sozialstaat und unsere Bevölkerung stärken und ihnen nicht die Lebensexistenz entziehen. Markus Söder und sein Kampf gegen Familien in Bayern zeigen, wie es nicht geht.

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Krankenkassen: Die größten Ausgabenposten nach Leistungsbereichen

01. Januar 2026 um 20:04

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Die Beiträge für Krankenversicherungen steigen immer weiter an. Aber wofür verwenden die Krankenkassen das ganze Geld? Darüber gibt ein aktueller Bericht der GKV Aufschluss, auf dessen Basis wir ein Ranking der größten Ausgabenposten erstellt haben.

Die deutsche Bevölkerung wird immer älter, und so steigen natürlich auch die Krankenkassenbeiträge. Während einige andere Versicherungen und Lohnnebenkosten in den letzten Jahrzehnten sogar sanken, treiben die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) die Kosten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf immer neue Rekordhöhen. Und für das kommende Jahr wird der nächste Anstieg erwartet.

Dafür geben Krankenkassen die Beiträge aus

Laut der Prognose der GKV werden die Ausgaben der Krankenkassen 2026 von 330 auf 353 Milliarden Euro steigen. Das ist ein Plus von 23 Milliarden Euro respektive 6,7 Prozent in nur einem Jahr. Von der Politik sind Sparmaßnahmen geplant, die zuletzt aber vorerst gestoppt wurden. Selbst wenn dieser Stopp aufgehoben wird, wären die Änderungen aber wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Die aktuellen Zahlen der GKV zeigen auf, welche Bereiche die größten Kosten verursachen. Viele davon sind zuletzt nach oben geschossen. Auf den Krankenkassen lastet ein Kostendruck, der sich direkt auf die Beiträge auswirkt. Deshalb ist eine umfassende Gesundheitsreform dringend nötig, doch vorerst werden die Kosten weiter steigen.

Zahnersatz (4,17 Milliarden Euro), Schutzimpfungen (3,22), Früherkennungsmaßnahmen (2,93), Dialyse (2,31) und Schwangerschaft/Mutterschaft (1,53) haben es nicht in die Top Ten geschafft. Auf sonstige Leistungen verfallen 6,08 Milliarden Euro. In der folgenden Galerie zeigen wir die zehn Bereiche, für die Krankenkassen das meiste Geld ausgeben.

Platz 10: Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen

Den zehnten Platz der größten Ausgabenposten belegen die Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen, die im Jahr 2024 eine Summe von 4,63 Milliarden Euro verschlangen. Dieser Betrag fließt in Maßnahmen, die Krankheiten verhindern oder nach einer schweren Erkrankung die Gesundheit wiederherstellen sollen.

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Neu auf Amazon Prime Video im Januar 2026: Diese Filme und Serien erscheinen

01. Januar 2026 um 17:11

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Neu auf Amazon Prime Video im Januar 2026, Streaming, Film, Serie, Media, Online

Fast täglich erscheinen neue Serien und Filme auf Amazon Prime. Das gilt sowohl für Eigenproduktionen als auch für Lizenzprodukte. Wir verraten, welche Serien- und Film-Highlights neu auf Amazon Prime Video im Januar 2026 erscheinen.

784 US-Dollar würde ein Abonnement von Amazon Prime kosten, wenn du dir alle Dienstleistungen und Services bei anderen Anbietern wie Netflix oder Spotify besorgen würdest. Zu diesem Ergebnis kommt eine Erhebung der US-amerikanischen Bank JP Morgen Chase.

Im Vergleich dazu erscheinen die Preise, die Amazon aktuell für eine Prime-Mitgliedschaft verlangt, sehr moderat. Aktuell können Erwachsene für 89,90 Euro ein Jahres-Abonnement von Amazon Prime abschließen. Für Schüler und Studenten gibt es einen Rabatt.

Einer der beliebtesten Dienste von Amazon Prime ist dabei sicherlich das umfangreiche Angebot an Filmen und Serien.

Jetzt Amazon Prime Video abonnieren

Neu auf Amazon Prime Video im Januar 2026

Damit du bei allen Neuerscheinungen von Eigenproduktionen und Lizenzprodukten den Überblick behältst, haben wir für dich eine kleine Übersicht mit Highlights erstellt. Diese Serien und Filme werden exklusiv auf Amazon Prime Video im Januar 2026 erscheinen.

(Bei Serien, die neu auf Amazon Prime Video im Januar 2026 erscheinen, haben wir für dich in Klammern die Staffel notiert. Bei internationalen Filmen, die neu auf Amazon Prime Video im Januar 2026 erscheinen, haben wir – soweit vorhanden – den deutschen Titel ergänzt).

1. Januar

  • Greenland
  • Visions
  • Ghosts (Staffel 4)

2. Januar

  • Follow My Voice
  • Der Tiger
  • Fading Gigolo: The Sex Guru (Staffel 2)

3. Januar

  • Caillou (Staffel 2-5)

5. Januar

  • Frühlingsgefühle (Staffel 1)

6. Januar

  • The Occupant

7. Januar

  • Operation: Raqqa
  • Beast Games (Staffel 2) 

8. Januar

  • Fack Ju Göhte
  • Fack Ju Göhte 2
  • Fack Ju Göhte 3
  • Beast Games (Staffel 2)

10. Januar

  • Guns Up

11. Januar

  • The Night Manager (Staffel 2)
  • Under Fire

12. Januar

  • Maxxxine

13. Januar

  • F*** Marry Kill

15. Januar

  • Tod auf dem Nil (2022)

16. Januar

  • Yes Or No Games (Staffel 1)

17. Januar

  • Er ist wieder da

18. Januar

  • William Tell

19. Januar

  • Ich – Einfach Unverbesserlich 4
  • Hounds of War
  • Vorbereitung auf das nächste Leben
  • Judy Justice (Staffel 4)

21. Januar

  • Steal (Staffel 1)

23. Januar

  • Überflieger – Das Geheimnis des großen Juwels
  • Downhill Skiers – Im Rausch der Tiefe (Staffel 1)

24. Januar

  • Shot Caller
  • Benjamin Blümchen (Staffel 1-8)
  • Bibi Blocksberg (Staffel 1-8)
  • Bibi & Tina (Staffel 1-9)

26. Januar

  • Daddio
  • Identity

28. Januar

  • The Wrecking Crew

30. Januar

  • Vaka (Staffel 1)

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Neu auf Netflix: Diese Serien und Filme erscheinen im Januar 2026

01. Januar 2026 um 12:00

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Neu auf Netflix im Januar, Streaming, Filme, Serie, Stranger Things, 2026, Online, Internet

Auf Netflix erscheinen fast jeden Tag neue Serien und Filme. Das gilt sowohl für Eigenproduktionen als auch für Lizenzprodukte. Welche Filme und Serien neu auf Netflix im Januar 2026 erscheinen, verraten wir dir in der folgenden Übersicht.

Netflix zählt weltweit über 220 Millionen Abonnements. Sie sind jeden Monat dazu bereit, für die Nutzung des Streaming-Dienstes einen festen Betrag zu überweisen.

Netflix hat es dabei binnen weniger Jahre geschafft, einen behäbigen und von starken Playern dominierten Markt komplett zu revolutionieren. Als Hauptgrund für die Beliebtheit von Netflix gilt das stetig wachsende Angebot an Filmen und Serien.

Neu auf Netflix im Januar 2026

Damit du bei allen neuen Eigenproduktionen und Lizenzprodukten den Überblick behältst, haben wir für dich eine Übersicht erstellt. Diese Serien und Filme erscheinen auf Netflix im Januar 2026.

(Bei Serien, die neu auf Netflix im Januar 2026 erscheinen, haben wir für dich in Klammern die Staffel notiert. Bei internationalen Filmen, die neu auf Netflix im Januar 2026 erscheinen, haben wir – soweit vorhanden – den deutschen Titel ergänzt.)

1. Januar

  • Stranger Things 5: Das Finale
  • My Korean Boyfriend
  • Suche mich nicht
  • Amor de oficina – Eine Lovestory im Büro
  • El tiempo de las moscas
  • Dr. Seuss: Rotfisch, Blaufisch (Staffel 2)

2. Januar

  • Land der Sünde 

7. Januar

  • Unlocked: A Jail Experiment (Staffel 2)
  • Marcello Hernández: American Boy

8. Januar

  • Love Is Blind: Germany (Staffel 2)
  • HIS & HERS 

9. Januar

  • People We Meet on Vacation 
  • Machos alfa (Staffel 4)

13. Januar

  • The Boyfriend (Staffel 2)

14. Januar

  • La reina del flow (Staffel 3)
  • Star Search

15. Januar

  • Agatha Christie’s Seven Dials 
  • Love Through a Prism
  • The Upshaws (Teil 7)
  • Alles für die Liebe
  • 16. Januar

The Rip 

  • Can This Love Be Translated? 
  • No Tail to Tell

17. Januar

  • Undercover Miss Hong

20. Januaar

  • WWE: Unreal (Staffel 2)

21. Januar

  • Kidnapped: Der Fall Elizabeth Smart

22. Januar

  • Cosmic Princess Kaguya!
  • Finding Her Edge 
  • Free Bert

23. Januar

  • Der Fälscher
  • Skyscraper Live

27. Januar

  • Mike Epps: Delusional

29. Januar

  • Bridgerton (Staffel 4, Teil 1)

Demnächst verfügbar

  • Take That

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Neuartige Wärmepumpe macht Flüsse und Seen zur Heizung

01. Januar 2026 um 05:47

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Wärmepumpe Flüsse Seen Heizung

Mit einer neuartigen Wärmepumpe wollen Forscher künftig Flüsse und Seen in Deutschland als Heizung nutzen. Sie soll sogar bei Temperaturen um den Gefrierpunkt Wärmeanergie liefern.

Ganzjährige Wärme aus regionalen Gewässern: Eine naheliegende Idee, wenn man die Vielzahl von Seen und Flüssen in Deutschland bedenkt. Sie als Wärmequelle zu nutzen ist durch das Konzept der Aquathermie möglich. Dabei wird aus Wasser Wärme entzogen und durch eine Wärmepumpe auf die benötigte Heiz- oder Kühltemperatur gebracht.

Trotz ihres erheblichen Potenzials ist der Ansatz bisher allerdings nur gering verbreitet. Neben regulatorischen Hürden hat das vor allem auch mit technischen Herausforderungen zu tun. Hierzulande sind beispielsweise die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen und die Infrastruktur ein Problem. Forscher aus Sachsen wollen das nun ändern.

Wärmepumpe aus Sachsen macht Seen und Flüsse zur Heizung

Für das Projekt AQVA-HEAT III haben sich Wissenschaftler der Hochschule Zittau/Görlitz, des Fraunhofer IEG und das Institut für Luft- und Kältetechnik in Dresden zusammengetan, um die ganzjährige Wärmeversorgung durch thermische Nutzung von Oberflächengewässern zu untersuchen.

Dazu hat das Projektteam ein integriertes System entwickelt, das Gewässer als Wärmequelle nutzt. Das Besondere: Das System arbeitet in zwei Hauptstufen und ist speziell für die Nutzung von kaltem Gewässer optimiert.

Wärme selbst bei null Grad Celsius

In der ersten Stufe kommt ein sogenannter Vakuum-Flüssigeis-Erzeuger (VFE) zum Einsatz. Als Kältemittel wird direkt das Element Wasser genutzt. Das bringt unter anderem den Vorteil, dass es natürlich vorkommt und ungiftig ist.

Durch die Direktverdampfung des Fluss- oder Seewassers unter Vakuum kann die Anlage selbst bei Wassertemperaturen bis zu null Grad Celsius noch Wärme entziehen. Dieser Prozess führt zur Bildung von Flüssigeis und sorgt dafür, dass die Wärmepumpe auch im tiefsten Winter effizient betrieben werden kann.

Ein weiterer Vorteil der Verwendung von Wasser als Kältemittel ist die hohe Energiedichte. Sie ermöglicht es, auch kleinere Gewässer zu erschließen, als es mit herkömmlichen Anlagen möglich wäre.

Die resultierende Temperatur nach dem VFE liegt laut Fraunhofer IEG konstant bei mindestens 12 Grad Celsius. Eine klassische zweistufige Wärmepumpe hebt das Temperaturniveau in der zweiten Stufe auf bis zu 90 Grad Celsius an, um die Wärme ins Fernwärmenetz der Stadtwerke Zittau einzuspeisen.

So kommt die Energie ins Nahwärmenetz

Eine Herausforderung bei der Konzeption des Projekts lag in der Bewältigung des enormen Temperaturhubs von 12 Grad Celsius auf 90 Grad Celsius. Außerdem musste das Forschungsteam die umfassenden Sicherheits- und Brandschutzanforderungen einhalten, da die Wärmepumpe in einer Halle der Stadtwerke Zittau aufgestellt wird.

Ein essenzieller Bestandteil des Projekts ist zudem die Untersuchung der gewässerökologischen Folgen. Das Forschungsteam analysiert simulativ und experimentell verschiedene Verfahren zur Wasserentnahme und -rückführung, um sicherzustellen, dass die thermische Nutzung der Gewässer keine negativen Auswirkungen auf das Ökosystem hat.

Das Projektteam hat nun einen ersten Meilenstein erreicht: Die Werksabnahme der Wärmepumpe ist Anfang November 2025 in Aarhus erfolgt.

Diese Form der Wärmequellenerschließung bietet Potenziale für Planbarkeit, Versorgungssicherheit und Netzintegration und lässt sich von rund 100 kW (thermisch) bis in Megawattbereiche skalieren, wobei die genutzte Flusswassermenge und die eingesetzte Strommenge vergleichsweise gering bleiben.

Die anschließende Einbindung in die Gesamtanlage will das Projektteam im ersten Halbjahr 2026 durchführen, so das Fraunhofer IEG. Anschließend soll das Gesamtsystem ein Jahr lang in der saisonalen Erprobung laufen.

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So findest du heraus, was ChatGPT alles über dich weiß

31. Dezember 2025 um 05:45

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was weiß ChatGPT Künstliche Intelligenz KI OpenAI

ChatGPT weiß erstaunlich viel – auch über seine Nutzer. Während der KI-Chatbot Fragen beantwortet oder Texte verfasst, merkt er sich auch Details aus den Gesprächen. So kannst du prüfen, was ChatGPT inzwischen alles über dich weiß.

Die Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 hat eine neue Phase der Künstlichen Intelligenz eingeleitet. Für viele Menschen ist der KI-Chatbot aus dem Hause OpenAI kaum noch aus dem Alltag wegzudenken.

Ob im Browser, in der App oder im Chat bei WhatsApp – das KI-Modell ist inzwischen auf zahlreichen Wegen rund um die Uhr erreichbar. Das zeigt sich auch in den Nutzerzahlen: Erst Anfang Oktober verkündete OpenAI-Chef Sam Altman bei der jährlichen DevDay-Konferenz des Unternehmens, dass ChatGPT inzwischen mehr als 800 Millionen wöchentlich aktive Nutzer zählt.

Diese enorme Zahl an Nutzern ist nicht nur entscheidend für den Erfolg des KI-Modells, sondern auch für dessen Leistungsfähigkeit. Denn die Anfragen generieren einen kontinuierlichen Datenfluss, der wertvolle Informationen für die Entwicklung des KI-Modells enthält.

So kann jede Anfrage oder Reaktion zum größeren Verständnis von Modellen wie ChatGPT beitragen. Doch enthalten die Anfragen Informationen über persönliche Vorlieben, Interessen oder sensible Daten, können auch diese in den Datenstrom gelangen.

Was weiß ChatGPT über dich?

In seinen Datenschutzrichtlinien legt OpenAI dar, welche personenbezogenen Daten bei der Nutzung von ChatGPT erhoben werden. Dazu gehören unter anderem Daten, die bei der Erstellung eines Kontos angegeben werden oder Nutzungsdaten wie Eingaben, Geräte-Informationen oder Standortdaten.

Was ChatGPT über dich weiß, kommt also auch auf dein Nutzungsverhalten an. Willst du herausfinden, welche Informationen das KI-Modell über dich gespeichert hat, kannst du ganz einfach nachfragen.

Dafür kannst du im Chat einfach Fragen wie „Was weißt du über mich?“ oder „Wie heiße ich und wo arbeite ich?“ eingeben. Willst du etwas tiefer in die Materie gehen, kannst du auch auf bisherige Gespräche Bezug nehmen und ChatGPT fragen, wie es dich anhand dessen beschreiben würde.

Anhand der Länge der Antworten und den enthaltenen Details kannst du dann erkennen, wie viel ChatGPT tatsächlich durch deine Eingaben bisher über dich erfahren und sich gemerkt hat. Es ist aber auch durchaus möglich, dass dir der KI-Chatbot sagt, dass er nichts über dich weiß.

Diese Privatsphäre-Einstellungen kannst du bei ChatGPT vornehmen

Willst du verhindern, dass ChatGPT zu viel über dich lernt oder weiß, kannst du verschiedene Einstellungen vornehmen, die deine Privatsphäre schützen. So kannst du beispielsweise in den Einstellungen die Funktion „Erinnerungen“ deaktivieren.

Öffne hierfür deine Einstellungen und navigiere zum Menüpunkt Personalisierung. Hier kannst du deaktivieren, dass ChaGPT gespeicherte Erinnerungen speichert und beim Antworten berücksichtigt.

Im Bereich Personalisierung kannst du außerdem sehen, welche Einstellungen du bisher vorgenommen hast. Hier können im Bereich „Beruf“ oder „Mehr über dich“ Informationen hinterlegt sein, die ChatGPT sich merkt. Auch „Individuelle Hinweise“ können dazu beitragen.

Zusätzlich kannst du auch das ChatGPT-Datentraining ausschalten. Hierfür musst du in deinen Einstellungen den Punkt Datenkontrollen aufrufen. Ganz oben findest du die Option „Das Modell für alle verbessern“. Schalte diese Feature ab, wenn du nicht möchtest, dass OpenAI Modelle mit deinen Inhalten trainiert.

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Die besten Bücher des Jahres 2025 – laut New York Times

30. Dezember 2025 um 20:17

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Noch immer wird viel gelesen. Bücher und auch e-Book-Reader erfreuen sich großer Beliebtheit. Doch welche Bücher sind die besten des Jahres 2025? In unserem wöchentlichen Ranking zeigen wir dir, welche zehn Titel die New York Times auserkoren hat.

Gemütlich mit einem Buch die Zeit verbringen, in spannenden Geschichten versinken und die Zeit vergessen – nach wie vor sind Bücher sehr beliebt. Gleiches gilt aber auch für e-Books, die ebenso gern gelesen werden. Damit die behagliche Zeit mit einem Buch allerdings auch wirklich schön wird, braucht es in erster Linie eines: gute Bücher. Und davon gibt es jedes Jahr aufs Neue eine ganze Menge.

Doch welche Bücher sind die besten Bücher im Jahr 2025? Die New York Times hat hierzu eine klare Meinung und zehn Titel ausgewählt. Unser aktuelles Ranking zeigt daher die zehn besten Bücher im Jahr 2025 – wenn es nach der New York Times geht. Auf diese Weise fällt es vielleicht leichter, für die kommende Zeit passende Bücher auszuwählen und sich in Geschichten zu verlieren.

Die besten Bücher 2025 – laut New York Times

Ob Fiktion oder Biografie: Die New York Times hat zehn Titel ausgewählt, die im Jahr 2025 bei Leserinnen und Lesern gut ankamen und somit zu den besten Büchern des Jahres gehören. Dabei ist wichtig zu wissen, dass es sich hierbei nicht um ein Ranking im eigentlichen Sinn handelt. Denn eine endgültige Bewertung, welches Buch letztlich am besten ist, gibt es nicht. Im folgenden Ranking zeigen wir dir die zehn besten Bücher – laut New York Times.

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Angel Down von Daniel Kraus

In Angel Down aus der Feder von Daniel Kraus geht es um Zeitgeschichte, Freundschaft und und Familie. Auch die Herkunft spielt eine entscheidende Rolle. Vor allem für lange Winterabende scheint Angel Down gut geeignet zu sein, da man das Buch vielleicht gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

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Humanoide Roboter vor dem Durchbruch – aber anders als erwartet

30. Dezember 2025 um 11:00

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humanoide Roboter XPeng

Seit dem Aufkommen von Science-Fiction-Filmen sind viele Menschen von humanoiden Robotern begeistert. Ein prominentes Beispiel ist C-3PO aus Star-Wars-IV aus dem Jahr 1977. Knapp 50 Jahre später sind humanoide Roboter wieder – oder noch immer – in aller Munde. Gelingt 2026 der Durchbruch? Eine kommentierende Analyse.

Autohersteller produzieren humanoide Roboter

  • Die Forschung an humanoiden Robotern wird rund um den Globus intensiviert. Eine Studie der Technischen Hochschule Ingolstadt zeigt, dass China die Entwicklung von humanoider Robotik mit einem Marktanteil von 39 Prozent dominiert. Danach folgen die USA (24 Prozent) sowie Europa und Japan (jeweils zwölf Prozent).
  • Hinter den humanoiden Robotern stecken keine spezialisierten Firmen, sondern in erster Linie Autohersteller – richtig gelesen. Zu den größten Herstellern und zielstrebigsten Forschern gehören Toyota, Hyundai, Honda, XPENG und Tesla. Ihr Vorteil: Sie beschäftigen sich mit Automation im Bereich der Autos und haben Industrieroboter seit Jahren im Einsatz.
  • Das durchschnittliche Nettoeinkommen eines Single-Haushalts liegt in Deutschland bei rund 1.850 Euro. Die Kosten für humanoide Haushaltshilfen starten anbieterübergreifend bei 10.000 Euro. Um sich einen Roboter für die eigenen vier Wände zu kaufen, müsste die deutsche Mittelschicht sechs Monate arbeiten ohne dabei einen Cent auszugeben.

Der große Roboter-Wettstreit

Wer sich für humanoide Roboter begeistert, wurde 2025 nicht enttäuscht. Unzählige Anbieter haben in beeindruckenden Vorstellungen ihre neusten Roboter präsentiert. Der Figure 03 von Figure AI wird induktiv geladen und kann bis zu 20 Kilogramm tragen. Der Xpeng Iron agiert so menschlich, dass sich Zuschauer nicht sicher sind, ob es sich tatsächlich um einen Roboter handelt.

Und auch Teslas Optimus-Roboter beeindruckte bei seiner Vorstellung – gerade, weil er sich im Fallen erstaunlich human verhielt. Genau an dieser Stelle stehen wir gerade: 80 Prozent aller humanoiden Roboter sind Prototypen, die auf Showbühnen wahnsinnige Performances liefern.

Die Hersteller konzentrieren sich darauf, die menschlichen Zuschauer durch Menschlichkeit zu überzeugen, scheitern allerdings häufig im Alltag. Gerade einmal zehn Prozent aller humanoiden Roboter befinden sich bereits in der Serienproduktion.

Der Grund: Um den Menschen in all seinen Facetten und Fähigkeiten zu simulieren, ist noch viel Arbeit nötig. Alleine die menschliche Hand verfügt über 17.000 Tastrezeptoren. Da ist es nicht verwunderlich, dass es noch keinem Humanoiden bislang gelungen ist, die nötige Feinmotorik nachzustellen.

Stimmen

  • Simon Schmidt, Geschäftsbereichsleiter am Fraunhofer IPA, hat sich in einer Studie mit humanoiden Robotern beschäftigt. Er glaubt, dass eine private Skalierung nur dann kommt, wenn es zuvor ausreichend professionelle Einsatzbereiche gibt: „Meiner Ansicht nach wird es für einen erfolgreichen Einsatz von Humanoiden nicht nur Use Cases brauchen, die technisch möglich sind, sondern insbesondere auch Business Cases, die betriebswirtschaftlich interessant sind.“
  • An dieser Stelle setzt auch Elon Musk an. Im Juli 2024 schrieb hat der Tesla-Chef in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Tesla wird im nächsten Jahr tatsächlich nützliche humanoide Roboter in kleiner Stückzahl für den internen Einsatz produzieren und hoffentlich ab 2026 in großer Stückzahl für andere Unternehmen.“
  • Robotikforscher Rodney Brooks dagegen steht allen Präsentationen skeptisch gegenüber. Für ihn sind die Forschungsprojekte reine Geldverschwendung: „Wenn die großen Technologieunternehmen und Risikokapitalgeber, die ihr Geld in groß angelegte humanoide Trainingsprogramme stecken, nur 20 % davon ausgeben und stattdessen alles an Universitätsforscher geben würden, würden sie meiner Meinung nach schneller an ihre Ziele kommen.“

Hunmanoide Roboter: Gelingt 2026 der Durchbruch?

Bis im Jahr 2030 könnten laut einer Commerzbank-Studie rund um den Globus rund zehn Millionen humanoide Roboter im Einsatz sein. Bis 2050 soll das Marktvolumen auf über fünf Billionen (!) US-Dollar anwachsen.

Diese Zahlen lesen sich beeindruckend, könnten allerdings auch nur Menschen von Investments in KI-Fonds überzeugen sollen. Realistische Einschätzungen gehen davon aus, dass humanoide Roboter zwar tatsächlich an Bedeutung gewinnen – nicht jedoch im privaten Umfeld.

Der erste Schritt, den Tesla, Hyundai und auch das Fraunhofer-Institut skizzieren, ist die Weiterentwicklung der humanoiden Robotik in Fabriken. Die technischen Helfer verbessern ihre Fähigkeiten also unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Für 2026 – und wahrscheinlich auch für die folgenden Jahre – sind Roboter, die deine Wäsche waschen oder deinen Müll heruntertragen weiterhin Science Fiction. Da spielt es auch keine Rolle, dass Elon Musk glaubt, dass „AI und Roboter alle Jobs ersetzen werden“ und wir bald in einer kommunistischen Utopie leben, in der jeder Mensch in Wohlstand lebt, sein eigenes Gemüse anbauen kann und nur dann arbeiten muss, wenn er oder sie es will, weil der Roboter-Staat alles regelt.

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Voll auf Kommerz: ChatGPT im Jahresrückblick 2025

29. Dezember 2025 um 11:00

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ChatGPT Jahresrückblick 2025 Kommerz

2025 war für ChatGPT ein turbulentes Jahr. Einerseits stiegen die Nutzerzahlen und der Umsatz stark, andererseits wachsen auch die Verluste und der Druck zur Monetarisierung von KI steigt. Mit Werbung, Shopping und einem Börsengang stehen OpenAI und ChatGPT am Scheideweg. Eine kommentierende Analyse.

ChatGPT im Jahresrückblick 2025

  • Als ChatGPT im November 2022 in den App Stores erschienen ist, verzeichnete die Anwendung innerhalb von nur fünf Tagen eine Million Nutzer – ein neuer Rekord. Drei Jahre später nutzen 800 Millionen Menschen wöchentlich die KI von OpenAI. Das ist ein Zehntel der Weltbevölkerung.
  • Bis 2029 will OpenAI 125 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielen. Im Jahr 2025 lag dieser gerade einmal bei rund 13 Milliarden US-Dollar. Das Problem: Der Verlust lag im ersten Halbjahr 2025 bei 4,7 Milliarden US-Dollar. Die Rücklagen von OpenAI schmelzen gefühlt schneller als die Polkappen.
  • Grund für die Diskrepanz: Rund 35 Millionen Menschen haben ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen – deutlich zu wenig, um sich über ein Abomodell á la Spotify oder Netflix zu refinanzieren. Weniger als fünf Prozent der Nutzer sind bereit, für die Dienstleistungen von ChatGPT zu zahlen. Warum auch, wenn es so viele kostenlose Alternativen gibt?

OpenAi packt die Brechstange aus

OpenAI hat sich für den einfachen Weg entschieden. Das Unternehmen hat ein grandioses und innovatives Produkt auf den Markt gebracht und in kürzester Zeit Millionen von Menschen begeistert. Der Preis für das Wachstum: hohe Investitionen, viele Bewertungen und kein Cashflow.

Jetzt ist CEO Sam Altman dazu gezwungen, seine lieb gewonnen Kostenlos-Kunden zu ärgern – und dafür wählt er die Brechstange. Altman führt Werbung nicht nach und nach ein, wie es beispielsweise bei Instagram der Fall war – erst Feed, dann Storys, dann Reels und dann Shopping. Nein: Innerhalb von wenigen Monaten führt er das gesamte Waffenarsenal der digitalen Kommerzialisierung auf.

Erst werden Drittanbieter-Apps wie Spotify, Booking und Uber integriert, um den Komfort zu erhöhen. Dann folgt die PayPal Connection, um das Bezahlen zu vereinfachen und schließlich folgen ein Shopping-Berater und dazu passend personalisierte Werbeanzeigen.

Stimmen

  • Bei OpenAI-Chef Sam Altman hat sich die Einstellung offenbar zum schnellen Geld an der Börse gewandelt. Während er 2023 noch als Forscher und Optimist einen Börsengang ablehnte, war er im Herbst 2025 der Versuchung nicht mehr abgeneigt. In einem Livestream sagte er: „Ich denke, man kann mit Fug und Recht sagen, dass dies angesichts unseres Kapitalbedarfs der wahrscheinlichste Weg für uns ist.“
  • Deutlich zurückhaltender zeigt sich dabei Bret Taylor, Chair of OpenAI Board of Directors. Der Vorstandsvorsitzende legt Wert auf die Gemeinnützigkeit seiner Organisation: „OpenAI verfolgt das Ziel, dass AGI der gesamten Menschheit zugutekommt. Sowohl das Unternehmen als auch die Foundation treiben diese Mission gemeinsam voran. Je erfolgreicher OpenAI als Unternehmen ist, desto wertvoller wird der Anteil der gemeinnützigen Organisation. Diese Mittel kommen ihrer philanthropischen Arbeit zugute.“
  • Liz Reid, Search-Chefin bei Google, in einem Interview mit dem Wall Street Journal: „Der Anstieg an Suchanfragen gleicht die Rückgänge bei den Anzeigenklicks in etwa aus – wir landen am Ende ungefähr beim gleichen Ergebnis.“ Sie betont, dass Chatbots keine Produkte ersetzen können, nach denen Nutzer aktiv suchen.

Geht OpenAI 2026 an die Börse?

2026 könnte das wichtigste Jahr in der bislang sehr kurzen und zugleich sehr erfolgreichen Ära von ChatGPT werden. Durch die erfolgreiche Umwandlung in eine Public Benefit Corporation steht rein rechtlich einem Börsengang nichts mehr im Weg.

Zwar wird OpenAI nicht müde zu betonen, dass die philanthropische Foundation, die 26 Prozent der neuen Organisation hält, sich auf gemeinnützige Forschungsprojekte wie die Heilung von Krankheiten und die Verbesserung der Gesundheit durch KI konzentriert . Trotzdem sind auch die ehrenwertesten Ziele nichts mehr wert, wenn das Geld fehlt.

Letztendlich geht es um die Frage: Ist Reichtum für Sam Altman wichtiger oder geht es um eine Verbesserung der Welt? Im ersten Fall werden wir einen Börsengang und eine strukturierte Vermarktung von ChatGPT sehen.

Im zweiten Fall wird OpenAI seine Vormachtstellung einbüßen, tausende Mitarbeiter entlassen müssen, wenn das Geld aufgebraucht ist und ein Schattendasein als kleine KI-Firma fristen. Die Antwort auf die Frage könnte ein altes Finanz-Sprichwort bringen: Follow the money.

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Holz statt Lithium: Natrium-Ionen-Batterie aus dem Thüringer Wald

28. Dezember 2025 um 05:45

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Um die Energiewende voranzutreiben, sind kostengünstige, sichere und ressourcenschonende Energiespeicher gefragt. Eine neue Idee kommt aus dem Thüringer Wald: nachhaltige Batterien aus Holzabfall. Die Hintergründe.

Die Zukunft der nachhaltigen Batterie-Produktion kommt anscheinend aus dem Herzen Deutschlands: Im Thüringer Wald arbeiten Forscher daran, sogenannte Natrium-Ionen-Batterien nahezu vollständig auf Basis lokaler und nachwachsender Rohstoffe herzustellen.

Das Projekt namens „ThüNaBsE“ (Thüringer Natrium-Ionen-Batterie für die skalierbare Energiespeicherung) ist eine Zusammenarbeit des Fraunhofer-Instituts IKTS sowie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

So funktioniert die Natrium-Ionen-Batterie aus dem Thüringer Wald

Im Mittelpunkt der Forschung steht das Material Lignin. Es fällt als Nebenprodukt in großen Mengen in der Holz- und Zellstoffindustrie an. Als Biopolymer verleiht der Stoff dem Holz seine Festigkeit.

Bisher wurde Lignin üblicherweise zur Energiegewinnung verbrannt. Die Wissenschaftler haben nun allerdings einen weiteren nützlichen Verwendungszweck gefunden.

Lignin besteht hauptsächlich aus Kohlenwasserstoff-Bausteinen, die sich sinnvoll in der Chemie verwenden lassen, zum Beispiel als Elektrodenmaterial für Batterien. Im Projekt soll der biobasierte Rohstoff für die negative Elektrode genutzt werden.

Dafür wird das Lignin in einem thermischen Verfahren unter Hitze- und Luftausschluss zu hartem Kohlenstoff (Hard Carbon) veredelt. Diese poröse, stabile Kohlenstoffstruktur kann Natrium-Ionen reversibel speichern. Als Material für die positive Elektrode kommen ungiftige Eisenverbindungen, sogenannte Berliner-Blau-Analoga, zum Einsatz.

Unabhängigkeit dank lokaler Rohstoffe

Mit der nachhaltigen Natrium-Ionen-Batterie soll ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Unabhängigkeit von kritischen Rohstoffen und zur Wende hin zu günstigeren, nachhaltigeren und sicheren Batterien geleistet werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir wollen in der Wertschöpfungskette auf kritische Metalle wie Lithium, Kobalt und Nickel in Batterien verzichten“, erklärt Dr. Lukas Medenbach, Wissenschaftler am Fraunhofer IKTS in Arnstadt.

Zudem möchten wir den Fluoranteil in Elektroden und Elektrolyt möglichst niedrig halten und erproben, inwiefern er sich komplett vermeiden lässt. Kern des Vorhabens ist aber die Verarbeitung von lokal verfügbarem, hochwertigem Lignin zu leistungsfähigen Elektroden in unseren Natrium-Ionen-Batterien.

Ein weiteres Ziel des Projekts sei es, Nachwuchsforscher in Thüringen zu fördern. Daher seien an »ThüNaBsE« eine Reihe junger Wissenschaftler beteiligt, die in den Themenfeldern Energie und Batterieforschung promovieren.

Erste Tests vielversprechend

Aktuell werden in Batterietestzentren in Arnstadt, Hermsdorf und Jena erste Kleindemonstratorzellen gebaut und getestet. Begleitet werden die Laborarbeiten von realitätsnahen, multiphysikalischen Simulationen.

Die Ergebnisse sind vielversprechend: „Die Laborzelle ist nach 100 Lade- und Entladezyklen noch nicht stark degradiert. Ziel ist es, zum Projektabschluss 200 Lade- und Entladezyklen für eine Stundenampere-Vollzelle nachzuweisen“, so Medenbach.

So sollen die nachhaltigen Wald-Batterien zum Einsatz kommen

Die fertig entwickelte Batterie könnte als stationärer oder mobiler Speicher dort eingesetzt werden, wo keine schnellen Ladezeiten erforderlich sind. So eignen sich Lignin-basierte Natrium-Ionen-Batterien beispielsweise für mobile Anwendungen mit geringerem Leistungsbedarf.

Infrage kommen etwa Microcars oder Flurförderfahrzeuge wie Gabelstapler. Nach dem Abschluss der Forschungsphase ist geplant, die Technologie weiter zu skalieren und den Weg zur Marktreife in einem noch größeren Konsortium zu beschreiten.

Das Projekt wird vom Freistaat Thüringen und dem Europäischen Sozialfonds gefördert und von einem starken, überwiegend regionalen Industriebeirat begleitet.

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Seltene Erden: Die Länder mit den größten Vorkommen

27. Dezember 2025 um 20:14

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Auf der Welt herrscht ein Kampf um Seltene Erden, und wer innerhalb der eigenen Grenzen ein reichhaltiges Vorkommen besitzt, ist klar im Vorteil. Wir präsentieren die zehn Nationen, die in dieser Hinsicht die Nase vorne haben.

Donald Trump wollte sie zuletzt in ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine mit einbeziehen: Seltene Erden. Aber nicht nur die USA benötigen die Rohstoffe, denn sie sind die Basis moderner Technologie. Ob in den Motoren von Elektroautos, den Turbinen von Windrädern oder in jedem Smartphone auf dem Markt – ohne seltene Erden ist die digitale und grüne Weiterentwicklung der Wirtschaft eines jeden Landes undenkbar.

Diese Staaten besitzen am meisten Seltenen Erden

Die weltweite Verteilung ist sehr unausgeglichen, wodurch eine geopolitische Abhängigkeit von einer Hand voll Exporteuren entstanden ist. Tatsächlich kontrolliert ein einziges Land fast die Hälfte aller bekannten Vorkommen. Platz zwei kann noch einigermaßen mithalten, doch danach geht es steil bergab. Kanada und Thailand haben es knapp nicht in die Top Ten geschafft, und der Rest der Welt würde zusammengenommen nur Platz neun in diesem Ranking belegen.

Besonders für westliche Industriestaaten ist die Lage prekär. Nationen wie die USA oder Kanada, oder fast ganz Europa, die einen enormen Bedarf an Seltenen Erden haben, verfügen selbst nur über verschwindend geringe Vorkommen. Diese Abhängigkeit hat eine geopolitische Dimension erreicht und zwingt den Westen, in heimische Projekte zu investieren und neue Partnerschaften zu schmieden.

Die Suche nach neuen Vorkommen rückt immer mehr in den Fokus. Besonders in Afrika und der Arktis schlummern noch unerschlossene Potentiale. An dieser Stelle beziehen wir uns aber nur auf bereits bekannte Mengen, die auf Daten des U.S. Geological Survey (USGS) beruhen.

Platz 10: Südafrika

Eröffnet wird die Top Ten von Südafrika. Das Land verfügt über geschätzte Reserven von 860.000 Tonnen. Als rohstoffreiches Land spielt Südafrika eine wichtige Rolle auf dem afrikanischen Kontinent und hat das Potential, zu einem wichtigen Lieferanten für die globale Nachfrage zu werden.

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Batterie ohne Lithium: Aluminium-Graphit-Akku lädt in wenigen Minuten

27. Dezember 2025 um 06:00

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Lithium-freie Batterie, Batterie ohne Lithium, Aluminium-Graphit Akku Batterie

Forscher haben eine Batterie ohne Lithium entwickelt, die die Stromnetze sicherer und nachhaltiger machen könnte. Aluminium und Graphit sorgen als Hauptbestandteile für günstige und verfügbare Materialien.  

Forscher des Fraunhofer-Instituts haben einen vollständigen Batteriesystem-Demonstrator auf Basis von Aluminium-Graphit-Dual-Ionen-Batterien (AGDIB) entwickelt. Er soll die Stabilität einer neuen Batteriezellchemie nicht nur im Labor, sondern auch in einem realistischeren Szenario unter Beweis stellen.

Die wiederaufladbaren AGDIB-Zellen gelten als sichere, kostengünstige und zukunftssichere Lithium-Alternative für Hochleistungsanwendungen wie die dynamische Netzstabilisierung. Der Vorteil liegt darin, dass die aktiven Materialien Aluminium und Graphit günstig und in großer Menge verfügbar sind.

Ohne Lithium: Aluminium-Graphit-Batterie für Netzstabilität

Die AGDIB ist ein Hochleistungsspeicher, den Netzbetreiber in sehr kurzer Zeit mit hohen Raten laden und entladen können. Damit eignet sich die Batterie ideal für Anwendungen wie die dynamische Netzstabilisierung. In diesem Bereich kommen Akkus zum Einsatz, die Frequenzschwankungen mit vielen Mikrozirkulationen mit geringem Energiegehalt ausgleichen.

Das begünstigt eine hohe Leistungsfähigkeit. Im Gegensatz zu vielen etablierten Batteriesystemen ermöglicht die AGDIB sehr hohe Entladeraten und auch hohe Laderaten, was für Netzanwendungen wie die Bereitstellung von virtueller Trägheit erforderlich ist.

Die Entwicklung der Forscher konzentrierte sich auf die gesamte Wertschöpfungskette. Diese reicht von einer nachhaltigen, Lithium-freien Zellchemie über die Integration eines drahtlosen Batteriemanagementsystems (BMS) bis zu Überlegungen zur Recyclingfähigkeit.

Technologie und Aufbau des Systems

Das Testsystem besteht aus acht Batterie-Zellen, die wie Päckchen aussehen (AGDIB-Pouch-Zellen). Diese Zellen sind so miteinander verbunden, dass sie einen Akku-Block bilden (genannt Batteriemodul), der in einer bestimmten Anordnung verschaltet ist.

Damit der Akku sicher und effizient arbeitet, gibt es ein Steuersystem. Ein kleiner Teil davon ist drahtlos per Funk mit der Hauptsteuerung verbunden und kann so sicher mit ihm kommunizieren. Zusätzlich nutzt der Prototyp eine sehr moderne Technik, um den Strom genau zu messen: einen Quantensensor, der Diamanten als Basis hat.

Da dieser Sensor unglaublich empfindlich ist, kann er sowohl winzige als auch enorme Stromschwankungen extrem präzise erfassen. Sein Messbereich ist riesig und deckt fünf sogenannte Größenordnungen ab. Das bedeutet, er sieht winzige Details und gleichzeitig die großen Spitzen.

Auch die Recyclingfähigkeit der Zellen und Module wurde berücksichtigt: Die Zell-Recyclingfähigkeit wurde durch ein physikalisches Trennverfahren bewertet, das giftige Chemikalien vermeidet.

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