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Klebemaßband aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an klemab (+Gewinnspiel)

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Klebemaßband Höhle der Löwen klemab

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Der Klebemaßband-Erfinder von klemab, Vick Manuel.

Heimwerker kennen das: Zollstock in der einen Hand, Bleistift irgendwo verschwunden, Kreppband am Ärmel, das Maßband rollt von selbst wieder ein und am Ende ist die Linie trotzdem schief. Genau solche Momente wollte Vick Manuel nicht länger hinnehmen.

Der Gründer von klemab entwickelte ein Klebemaßband, der sich wie ein flexibles Lineal an nahezu jede Form anpasst und gleichzeitig klebt. Mit seinem Produkt konnte Manuel Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben den klemab-Gründer zu seinen Erfahrungen in der Show befragt.

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klemab: Das Klebemaßband aus „Die Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo Vick, du bist in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?



Es ist ein beeindruckendes Gefühl. Als langjähriger Fan der VOX Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ plötzlich selbst vor den Löwen zu stehen, ist eine Mischung aus großer Vorfreude und gesundem Respekt. Man weiß nie genau, was passiert, aber die Chance zu bekommen, sein Projekt vor einem Millionenpublikum zu präsentieren, ist eine einmalige Erfahrung.

Was macht dein Produkt klemab so besonders?

Bei klemab ist das Besondere, dass es ein bekanntes Problem löst: Das umständliche Hantieren mit Zollstock und Stift beim Abkleben. Durch die aufgedruckte Skala wird das Klebemassband zum All-in-one-Tool. Es ist ein einfaches, aber effektives Upgrade für jeden Haushalt, bei dem die Praxisnähe an erster Stelle steht.

Wie bist du auf die Idee und das Konzept von klemab gekommen?

Die Idee entstand direkt aus der Not heraus. Ich bin selbst viel handwerklich tätig. Bei einem Projekt bin ich fast verzweifelt, während ich versucht habe, gleichzeitig den Zollstock zu halten, das Malerband zu fixieren und Markierungen zu setzen. Als ich online nach einer Lösung suchte und nichts fand, war klar: Ich muss das passende Klebemaßband selbst entwickeln.

„Die Höhle der Löwen“

Und wie bist du bei DHDL gelandet?

Ich wollte meine Idee von echten Profis validieren lassen. Für mich war die Show der ultimative Härtetest. Ich wusste, wenn die Löwen das Potenzial erkennen, dann hat klemab eine echte Chance, in jedem Haushalt ein nützliches Werkzeug zu werden.

Was ging kurz vor deinem Pitch in dir vor?

In dem Moment, bevor man durch die Türen geht, ist die Anspannung enorm. Ich habe mich innerlich noch einmal auf meine Vorbereitung besonnen – ich hatte mir extra alte Folgen angeschaut, um Fehler zu vermeiden. Ich war konzentriert und bereit, für meinen Deal zu kämpfen.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Die Due Diligence und die anschließenden Verhandlungen mit Ralf Dümmel und dem Team von DS Produkte verliefen sehr geordnet. Ralf ist genauso authentisch, wie man ihn aus dem Fernsehen kennt. Wir haben direkt nach dem Dreh mit der Arbeit losgelegt, was für mich als Einzelgründer eine enorme Unterstützung war.

Klebemaßband aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit klemab weiter

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit dir und deinem Produkt passiert?

Seit dem Dreh ist viel passiert. Wir haben das Produkt mit der Expertise von Ralfs Team für den Handel vorbereitet. Durch die größere Nachfrage können wir klemab jetzt zu einem besseren Preis für die Endkunden anbieten. Ich bin zwar weiterhin berufstätig, aber das Unternehmen wächst stetig.

Wie geht es jetzt weiter?

Die Vision ist klar: klemab soll als praktisches Hilfsmittel in jedem Werkzeugkasten und Bastelschrank zu finden sein. Ich habe zudem noch weitere Ideen in der Schublade, die das Heimwerken in Zukunft einfacher machen sollen.

Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertest du deine Erfahrungen bei DHDL?

Es war eine wichtige Erfahrung in meiner bisherigen Gründerreise. Die Show ist ein gewaltiges Sprungbrett, aber die eigentliche Arbeit beginnt erst danach. Für mich war es der entscheidende Schritt, um aus einer guten Idee ein echtes Unternehmen zu machen.

Gewinnspiel: Sicher dir ein Klebemaßband von klemab aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir das Klebemaßband von klemab aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 29. März 2026 (12:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du ein Klebemaßband haben möchtest.

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Einsendeschluss ist Montag, der 29. März 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Das sind die mächtigsten Armeen der Welt

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Soldaten Armeen Hubschrauber Militär

Noch vor Kurzem galt ein starkes Militär für viele westliche Staaten als Luxus. Die sich häufenden Kriege und Konflikte der letzten Jahre, haben nicht nur in Deutschland ein Umdenken eingeläutet. Welche Nationen momentan die mächtigsten Armeen haben, verraten wir in diesem Ranking.

Militärische Stärke ist in den vergangenen Jahren wieder ein zentrales Thema in der internationalen Politik geworden. Bewaffnete Konflikte und erodierende Allianzen machen es für einzelne Nationen notwendig, in ihre Armeen zu investieren. Wichtig ist aber nicht nur die reine Anzahl an Soldaten, sondern ein komplexer Mix aus technologischer Überlegenheit, finanziellen Ressourcen und dem Zugang zu strategischen Ressourcen.

Diese Armeen haben momentan die Nase vorne

Supermächte wie die USA, China und Russland haben massiv in autonome Systeme und die Cyberkriegsführung investiert. Andere Industriestaaten sind momentan dabei, technologisch aufzuholen. Ganz unten in der Liste von Globalfirepower stehen Länder wie Island und Costa Rica , die ganz bewusst auf eigene Streitkräfte verzichten und ihre Sicherheit auf anderen Wegen zu organisieren versuchen.

Wie schlagkräftig die jeweiligen Streitkräfte sind, wird anhand von 60 Kriterien festgelegt. Deutschland schafft es als gerade einmal auf Platz 14, obwohl das Land noch immer eine führende globale Wirtschaftsmacht ist. Entsprechend punktet die Bundesrepublik durch eine hohe Kaufkraft und bedeutende Kohlereserven, weist jedoch strukturelle Schwächen bei der Artillerie und dem paramilitärischen Personal auf.

Einer der Aufsteiger ist die Ukraine, die durch den andauernden Konflikt mit Russland auf Platz 20 der Liste vorrückt. Auffällig ist auch Israel, das über 8,8 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts für das Militär aufwendet. Das ist der weltweit höchste Wert und langt insgesamt für Rang 15.

Im folgenden Ranking wollen wir jedoch klären, welche Mächte es mit ihren Armeen in die Top Ten geschafft haben. Beim sogenannten Power-Index gilt: je kleiner, desto besser. Zum Vergleich: Den schlechtesten Wert hat Bhutan mit 5,7991.

Platz 10: Italien

Deutschland mag die höchste Wirtschaftskraft haben, doch militärisch steht die Bundesrepublik bei weitem nicht an der Spitze Europas. Unter anderem werden wir in Sachen militärische Stärke von Italien überboten. Die italienischen Streitkräfte überzeugen vor allem durch ihre moderne maritime Ausstattung. Das Land gehört bei der Anzahl der Flugzeugträger, Zerstörer und Tankerflotten zur weltweiten Spitzengruppe. Der aktuelle Power-Index beträgt 0,2211.

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Perowskit-Solarzellen: Winzige Kristallkeime beheben versteckten Fehler

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Perowskit-Solarzellen

Perowskit-Solarzellen galten lange als Hoffnungsträger. Doch beim Hochskalieren gingen meist wertvolle Prozente verloren. Forscher ist es nun gelungen, den Effizienzverlust mithilfe winziger Kristallkeime zu reduzieren. 

Forscher am Qingdao Institute of Bioenergy and Bioprocess Technology (QIBEBT) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften veröffentlichten kürzlich einen neuen Ansatz für Perowskit-Solarzellen. Mit dem sogenannten CSV-Pre-Seeding behoben sie mikroskopische Defekte an den verborgenen Grenzflächen der Zellen. Der Effizienzverlust bei der Skalierung auf industrielle Maße lag damit bei unter drei Prozent und unterschreitet viele bisherige Berichte.

Invertierte Perowskit-Solarzellen ordnen die Schichten so an, dass die Lochtransportschicht unter dem lichtabsorbierenden Material liegt. Um die Haftung zu verbessern, modifizierten die Wissenschaftler das Substrat mit selbstorganisierten Monolagen (SAM). Diese Schichten wirken oft wasserabweisend, was eine gleichmäßige Benetzung mit der flüssigen Perowskit-Lösung normalerweise erheblich erschwert.

Perowskit-Solarzellen: Stabförmige Kristalle als Wegweiser

Die Forscher nutzten für den Prozess speziell entwickelte, stabförmige Nanokristalle mit der chemischen Formel PDPbI_4-DMSO. Diese stabförmige Struktur verbessert die Ausbreitung der Lösung auf der SAM-Oberfläche und steuert das Wachstum der Perowskit-Schicht. Sie wirken wie Wegweiser auf einer Baustelle, an der die Kristalle schneller und geordneter wachsen.

Beim Erhitzen setzt das Material die eingebetteten Dimethylsulfoxid-Moleküle (DMSO) kontrolliert frei. Dieser Vorgang des gittergebundenen Lösungsmittelglühens erzeugt eine lokale Gaszone direkt an der Grenzfläche. Sie wirkt wie eine schützende Dunstglocke, unter der sich die Kristallkörner stabil anordnen und Fehlstellen im Material schließen.

Die Forscher kombinierten das CSV-Pre-Seeding mit einer industriellen Schlitzdüsenbeschichtung, um ein Mini-Modul mit einer Fläche von 49,91 Quadratzentimetern zu fertigen. Das Gerät erreichte eine Energieumwandlungseffizienz von 23,15 Prozent. Im Vergleich zu kleinen Laborzellen fiel der Wirkungsgrad damit um weniger als drei Prozent ab, was viele frühere Forschungsberichte übertrifft.

Neues Prinzip für Halbleiter-Technik

Das Verfahren schließt Hohlräume an der Grenzfläche und sorgt für glattere Übergänge zwischen den einzelnen Kristallkörnern. Dadurch entsteht eine dichte Schicht, die wesentlich widerstandsfähiger gegen Belastungen durch Licht oder Hitze ist. Diese Technik überwindet den langjährigen Engpass bei der Massenproduktion leistungsstarker Perowskit-Module.

Über die Photovoltaik hinaus etabliert das Konzept einen vielseitigen Denkansatz für andere Halbleiter. Durch die gezielte Anpassung organischer Kationen, der chemischen Bausteine, die die Eigenschaften des Materials bestimmen, lässt sich eine breite Bibliothek an CSV-Materialien entwerfen. Dies ermöglicht eine präzise Steuerung von Grenzflächen in verschiedenen optoelektronischen Bauteilen.

Das neue Prinzip öffnet Türen für die Entwicklung effizienterer Leuchtdioden (LEDs) oder Sensoren auf Basis von Halbleitern mit weichem Gitter. Die Strategie erlaubt die Kontrolle über tief liegende Materialschichten, die bisher nur schwer zugänglich waren. Damit bereitet die Entdeckung den Boden für eine industrielle Fertigung von Hightech-Bauteilen, die einem ähnlichen Prinzip wie schnelle Druckverfahren folgt.

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KI-Betrug: Warum du deinen Sinnen nicht mehr trauen kannst

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KI-Betrug Betrugsmaschen Künstliche Intelligenz

Betrugsmaschen gibt es seit Anbeginn der Menschheit. Jede technische Innovation wurde von Betrügern missbraucht, um daraus Profit zu schlagen. Wir denken nur an SMS oder E-Mails, die an unsere Passwörter wollen. Mit den täglich besser werdenden KI-Tools ist der Zeitpunkt erreicht, an dem der gesunde Menschenverstand nicht mehr genügt. Eine kommentierende Analyse.

KI-Betrug nimmt immer weiter zu

  • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) gibt jährlich einen Bericht zur Lage der IT-Sicherheit in Deutschland aus. In der neusten Auswertung steht, dass mehr als jeder fünfte Deutsche (22 Prozent) schon einmal von Cyberkriminalität betroffen gewesen ist. Im Jahr 2025 sind sieben Prozent der Deutschen das Opfer einer Straftat im Internet geworden.
  • Mit 43 Prozent landet „Betrug“ auf dem ersten Platz vor gefälschten Online-Shops (22 Prozent) und Datendiebstahl (20 Prozent). KI-Anwendungen landen mit zwei Prozent relativ weit hinten im Ranking. Allerdings unterstreicht die Existenz von KI-Betrug und KI-Manipulation in einer behördlichen Auswertung, dass Künstliche Intelligenz auch auf der dunklen Seite des Internets angekommen ist.
  • Wie groß die Gefahr tatsächlich ist, untermauert auch das Risikobarometer des Versicherers Allianz, das im Januar 2026 erschienen ist. Demnach ist „Künstliche Intelligenz“ mit 32 Prozent nach Cyber-Vorfällen die zweitgrößte Gefahrenquelle. Diese Einschätzung teilt nicht irgendjemand, sondern über 3.000 Risikomanagement-Experten in einer repräsentativen Umfrage.

Größte Schwachstelle: Mensch

Die Risikoeinschätzung der Allianz mit Blick auf die Gefahren durch Künstliche Intelligenz ist mit Sicherheit nicht übertrieben. Das zeigt sich schon alleine durch die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten für AI Crime. Perfekte Nachrichten ohne Rechtschreib- und Grammatikfehler, die noch dazu auf den persönlichen Schreibstil des Opfers zugeschnitten sind? Liefert KI.

Gefälschte Anrufe von vermeintlichen Unfällen, bei denen angebliche Verwandte ins Telefon weinen? Lassen sich aus Audio-Dateien – zum Beispiel aus öffentlich einsehbaren Instagram-Reels – problemlos erstellen. KI regelt.
Dein Vorgesetzter, dessen KI-Abbild dich via Deepfake in einem Teams-Meeting zu einer Überweisung vom Firmenkonto auffordert? KI macht’s möglich.

Das Problem – beruflich wie privat – sind wir selbst. Der Mensch ist und bleibt die größte Schwachstelle von technischen Systemen. Wir reagieren wunderbar auf emotionale Erpressung und vergessen unter Zeitdruck, nachzudenken. In der Folge passieren uns Fehler, von denen wir im Alltag abstreiten würden, dass wir sie machen. Einem Fremden Geld überweisen? Niemals! Trotzdem ergaunern sich Betrüger jeden Tag große Geldsummen.

Stimmen

  • BSI-Präsidentin Claudia Plattner und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt sehen in ihrem Fazit die Bevölkerung in der Pflicht: „Der Schutz der Angriffsflächen ist 2026 der entscheidende Hebel, um die Cybersicherheit zu verbessern. Wie der diesjährige Bericht zeigt, suchen Angreifer verstärkt einfach anzugreifende Ziele mit schlechter Resilienz aus. Nur, wer sich aktiv schützt, erhöht die Chancen, Gefährdungen zu entgehen oder Schadwirkungen zu minimieren. Die Bürgerinnen und Bürger müssen ihr Bewusstsein für Cybersicherheit erhöhen und resilienter werden.“
  • Das Internet Organised Crime Threat Assessment (IOCTA) der europäischen Polizeibehörde Europol warnt in einem Bericht: „Durch die breite Nutzung von Large Language Models (LLMs) und generativer KI gewinnen Social-Engineering-Methoden an Schlagkraft: Die Kommunikation wird passgenau auf die Opfer zugeschnitten, während kriminelle Abläufe gleichzeitig automatisiert werden.“
  • Michael Bruch, Global Head of Risk Consulting Advisory Services bei Allianz Commercial, bezeichnet Künstliche Intelligenz als Big Mover: „Die schnelle Evolution und Adoption von KI gestaltet die globale Risikolandschaft grundlegend um und macht sie zu einer der zentralen Gefahren für Unternehmen. Zwar könnte man sie als bloß einen weiteren Punkt auf der immer länger werdenden Liste geschäftlicher Herausforderungen betrachten, doch ihr transformatives Potenzial verändert alles.“

KI-Betrug: Warum du deinen Sinnen nicht mehr trauen kannst

Was können wir Verbraucher also tun? Wer glaubt, dass geübte Sinne allein genügen, um KI-Betrug aus dem Weg zu gehen, der täuscht sich. Eine britische Studie zeigt, dass selbst Personen mit ausgezeichneter Gesichtserkennung nur in 41 Prozent der Fälle gefälschte Gesichter erkennen. Der Durchschnittsmensch schneidet nochmals deutlich schlechter ab.

Wir können uns also nicht auf unser Gehirn – unseren verlässlichen Begleiter in den letzten Jahrtausenden der Evolution – verlassen. Deshalb müssen wir uns ein möglichst großes Auffangnetz aufbauen. Ein Beispiel gefällig? Bei verdächtigen Anrufen solltest du immer darum bitten, eine Telefonnummer zum Rückruf und die entsprechende Dienststelle zu erhalten – klappt zum Beispiel wunderbar, um nicht auf KI-Polizisten oder falsche Bankmitarbeiter hereinzufallen.

Ebenso wichtig ist die Multi-Faktor-Authentifizierung. Also: Nicht nur ein Passwort verwenden und sich auf SMS-Codes stützen, da diese mittlerweile abgefangen werden können. Deshalb lieber auf biometrische Schlüssel wie dein Gesicht oder deinen Fingerabdruck setzen. In den Zeiten der KI-Revolution ist unsere Menschlichkeit unser bester Schutz.

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Kleines Kraftwerk Quattro M: Das smarte Balkonkraftwerk mit Speicher für nur 889 Euro

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Kleines Kraftwerk Quattro M

Wer jetzt mit der Eigenstromproduktion starten will, erhält mit dem Quattro M (1800 Wp)-Balkonkraftwerk von Kleines Kraftwerk das perfekte Set. Im Paket enthalten ist außerdem die Anker Solarbank 2 E1600 Pro, was zusammen eines der besten Solartechnologien entspricht. Maximale Effizienz, eine einfache Installation und volle Kontrolle und das zu einem Top-Preis von aktuell nur 889 Euro anstatt 1.849 Euro.

Hochmoderne Solartechnik für maximale Erträge

Zum Set gehören vier bifaziale 450 Wp-Solarmodule mit TopCon- Technologie, die von beiden Seiten Sonnenlicht und sogar Streulicht einfangen können. Im Vergleich zu Standardmodulen lässt sich so der Ertrag um bis zu 38 Prozent steigern – und das auf geringster Fläche. Mit einer Gesamtleistung von 1800 Wp liefert das Set je nach Standort und Ausrichtung bis zu 2.324 kWh pro Jahr, was den durchschnittlichen Strombedarf eines Zwei-Personen-Haushalts deutlich senken kann.

  • 4x 450 Wp bifaziale Solarmodule (TopCon-Technologie)
  • 25 Jahre Garantie auf die Module
  • Hoher Wirkungsgrad, wetterfest, langlebig

Jetzt Angebot sichern

Intelligenter Speicher: Anker Solarbank 2 E1600 Pro

Das Herzstück des Sets ist die Anker Solarbank 2 E1600. Denn sie macht das kleine Kraftwerk zu einem echten Energiespeicher. Mit 1,6 kWh Kapazität, LiFePO4-Technologie und integriertem 800 W-Wechselrichter kannst du Solarstrom speichern und genau dann nutzen, wenn du ihn brauchst. Die Solarbank ist modular erweiterbar: Bis zu fünf BP2700-Batterien à 2,7 kWh lassen sich anschließen – jede für nur 699 Euro (statt 899 Euro). So wächst dein System mit deinem Bedarf. Die intelligente Steuerung erfolgt komfortabel per Anker App.

  • 1,6 kWh Speicher (LiFePO4, 10 Jahre Garantie, 6.000 Ladezyklen)
  • Erweiterbar auf bis zu 15,1 kWh Gesamtspeicher
  • 4 MPP-Tracker für maximale Effizienz
  • 800 W Wechselrichter – optimal für Balkonkraftwerke
  • Inkl. Anker Smart Meter für Echtzeit-Lastmanagement
  • Vollständige App-Steuerung (iOS & Android)

Rundum-Sorglos-Paket: Zubehör und Montage

Im Lieferumfang ist alles enthalten, was du für eine schnelle und sichere Inbetriebnahme brauchst:

  • 3 m Anker SOLIX Stromanschlusskabel mit Schutzkontaktstecker
  • 3 m Multi-Contact 4 Solarkabel
  • Deutsche Montageanleitung, geprüftes Zubehör
  • Kostenloser Versand per Spedition nach Deutschland & Österreich

Optional kannst du eine Premium-Halterung für Flachdach, Ziegeldach, Gitterbalkon, Wand oder Garten für nur 178 Euro (statt 396 Euro) dazubestellen. So findet das Kraftwerk überall einen stabilen und sicheren Platz.

Volle Kontrolle und maximale Flexibilität

Mit der kostenlosen Anker App und dem integrierten Smart Meter hast du deinen Stromverbrauch und die Energieproduktion immer im Blick. Die App zeigt live an, wie viel Strom eingespeist, gespeichert oder direkt verbraucht wird. So holst du das Maximum aus deinem Balkonkraftwerk heraus und kannst den Stromverbrauch intelligent anpassen.

  • Fernsteuerung und Monitoring per App
  • Automatische Optimierung der Eigenverbrauchsquote
  • Plug-and-Play: Installation in wenigen Minuten ohne Elektriker
  • 0 Prozent Mehrwertsteuer für Privatkunden
  • Deutscher Support

Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Fokus

Das Kleine Kraftwerk Quattro M ist eine Investition, die sich auszahlt: Durch die Kombination aus leistungsstarken Modulen und flexiblem Speicher sparst du Jahr für Jahr Stromkosten – und schützt das Klima. Die Amortisation kann bereits nach wenigen Jahren erreicht werden. Dank langlebiger Komponenten und bis zu 25 Jahren Garantie ist das System auf einen langfristigen Einsatz ausgelegt.

  • Stromkostenersparnis: bis zu 570 Euro jährlich möglich
  • Schnelle Amortisationszeit
  • Volle Flexibilität bei der Erweiterung
  • Alle Komponenten zertifiziert (CE, VDE, EMC, RoHS usw.)

Fazit: Das perfekte Set für die private Energiewende

Das Kleine Kraftwerk Quattro M mit Anker Solarbank 2 E1600 Pro ist die ideale Lösung für alle, die unabhängig von steigenden Strompreisen werden und auf nachhaltige Technologie setzen wollen. Ob auf dem Balkon, Dach oder im Garten – das Set bietet maximale Flexibilität und lässt sich individuell erweitern. Jetzt zum Aktionspreis sichern und einen wichtigen Schritt Richtung Energieunabhängigkeit machen.

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Forscher entwickeln kompostierbare Schaltkreise – auf Schokolade

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Kompostierbare Schaltkreise Leiterbahnen auf Schokolade

Forscher der University of Glasgow haben kompostierbare Schaltkreise entwickelt, indem sie Leiterbahnen unter anderem auf Schokolade und andere biologisch abbaubare Materialien druckten. 

Im Jahr 2024 wurden weltweit 62 Millionen Tonnen Elektroschrott entsorgt. Die Europäische Union recycelt bisher weniger als 17 Prozent dieser Abfälle. Ein Forscherteam der Universität Glasgow präsentiert mit biologisch abbaubaren Schaltkreisen nun eine Lösung für dieses wachsende Problem. Wie die Wissenschaftler im Fachjournal Communications Materials erklären, nutzen sie ein spezielles Verfahren namens „Wachstums- und Transfer-Additiv-Fertigungsverfahren“.

Mit dieser Methode gelang es den Forschern, leitfähige Metallspuren auf umweltfreundliche Oberflächen wie Papier oder Biokunststoff zu drucken. Die Methode macht herkömmliche Leiterplatten überflüssig, die oft auf Mülldeponien landen und dort schädliche Chemikalien freisetzen. Die kompostierbaren Schaltkreise sollen eine vergleichbare Leistung wie traditionelle Platinen haben.

Kompostierbare Schaltkreise: Zink als umweltfreundliche Alternative

Das Forscherteam nutzte zudem Zink statt Kupfer, um die elektrische Leitfähigkeit der Bauteile sicherzustellen. Die Metallspuren weisen dabei lediglich eine Breite von fünf Mikrometern auf. In ihrer Arbeit sehen die Wissenschaftler einen großen Schritt hin zu einer Kreislaufwirtschaft für Elektronik. Sie betonen, dass Entwickler Geräte von Beginn an für die Wiederverwendung oder den sicheren Abbau konzipieren sollten.

Die Organisation UK Research and Innovation unterstützt das verantwortliche Zentrum für Elektronik mit über sechs Millionen Pfund. Diese finanziellen Mittel fördern die Suche nach neuen Wegen für nachhaltigere Industrien. Das Zentrum untersucht dabei ergänzende Technologien wie die effiziente Verarbeitung und das Recycling von Altgeräten.

Nach der Nutzung könnten Anwender 99 Prozent der Materialien sicher über die gewöhnliche Bodenkompostierung entsorgen. Alternativ löst gewöhnlicher Essig die Schaltkreise vollständig auf. Konventionelle Leiterplatten belasten hingegen oft die Umwelt, da ihre Materialien schwer oder nur kostspielig recycelbar sind.

Leiterbahnen auf Schokolade

Eine Untersuchung der Forscher belegt die ökologischen Vorteile der neuen Technologie im Vergleich zu Standardplatinen. Die biologisch abbaubaren Komponenten senken den CO2-Ausstoß in diesem Bereich um 79 Prozent. Zudem verringern sie den Ressourcenverbrauch um 90 Prozent.

Professor Jeff Kettle hebt hervor, dass der Prozess fast jedes Trägermaterial akzeptiert. Zu Demonstrationszwecken brachte das Team die Schaltkreise sogar erfolgreich auf Schokolade auf. In praktischen Tests bewährten sich die Platinen bereits in Temperatursensoren, LED-Zählern und taktilen Sensoren.

Die Leistungsfähigkeit der Materialien bleibt unter normalen Umgebungsbedingungen über mehr als ein Jahr stabil. Das Team erkundet nun weitere Anwendungsfelder wie die Biosensorik oder formbare Elektronikkomponenten. Kompostierbare Schaltkreise könnten den ökologischen Fußabdruck künftiger Geräte erheblich senken.

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Die besten Antivirenprogramme im Vergleich

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besten Antivirenprogramm Vergleich

Die Zeit von Cyberattacken und Virenangriffen ist längst nicht vorbei. Umso wichtiger ist es, den eigenen Computer effektiv und sinnvoll zu schützen und auf ein zuverlässiges Antivirenprogramm zu setzen. In unserem wöchentlichen Ranking zeigen wir dir die zehn besten Antivirenprogramme – laut Stiftung Warentest. 

Ein Popup taucht auf: Ihr Computer ist gefährdet. Wer auf ein sicheres Antivirenprogramm verzichtet, sollte spätestens nun hellhörig werden und den eigenen Rechner schnell und gründlich auf Viren, Schadsoftware und Co. prüfen. Wer die besten Antivirenprogramme bereits kennt und auf eines davon setzt, kann sich im Regelfall recht entspannt zurücklehnen und das Tool die Arbeit machen lassen. Dennoch ist es immer ratsam, den Virenschutz aktuell und sicher zu halten.

Den eigenen Computer oder Laptop abzusichern, muss dabei noch nicht einmal teuer sein. Denn unter den besten Antivirenprogrammen, die Stiftung Warentest ermittelt hat, sind auch preiswerte und mitunter gar kostenlose Tools dabei. Auf Basis dieser Programme ergibt sich auch unser Ranking der zehn besten Antivirenprogramme 2026 und du erfährst schnell, wie du deinen Computer vor Viren, Trojanern und Co. schützen kannst.

Die besten Antivirenprogramme Im Vergleich

Natürlich gibt es bei den besten Antivirenprogrammen auch Programme, die Geld kosten oder für die man ein paar Euro mehr ausgeben muss. Dafür bekommt man dann aber in aller Regel auch einen umfassenden Schutz vor allen möglichen digitalen Plagegeistern und Gefahren. Und das hier sind die – die zehn besten Antivirenprogramme, die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen hat:

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Platz 10: AVG AntiVirus Free

Wie es der Anhang bereits vermuten lässt: AVG AntiVirus Free ist kostenlos und hat es dennoch in das Ranking der besten Antivirenprogramme geschafft. Das AVG-Tool bekommt dabei die Gesamtnote 1,7 und somit ein „gut“. Vor allem bei der Schutzwirkung kann AVG AntiVirus Free mit einer 1,3 und damit „sehr gut“ punkten. Erhältlich ist AVG AntiVirus Free vornehmlich für Windows-Geräte.

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Strom aus Abwasser: Mikroben machen Kläranlagen zu grünen Energiequellen

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Strom aus Abwasser Kläranlagen Energie Mikroben

Abwasser enthält nicht nur wertvolle Energie, sondern auch wichtige Rohstoffe. Forscher zeigen, wie spezielle Mikroorganismen diese Ressourcen nutzbar machen können. Kläranlagen könnten damit künftig Strom aus Abwasser erzeugen und gleichzeitig wichtige Nährstoffe zurückgewinnen.

In Deutschland fallen jedes Jahr enorme Mengen Abwasser an. Rund 8,3 Milliarden Kubikmeter waren es allein im Jahr 2022. Gereinigt wird diese Menge vorwiegend in den rund 8.700 Kläranlagen, die bislang vor allem dafür sorgen, Schadstoffe aus dem Wasser zu entfernen.

Doch im Abwasser steckt noch mehr. Denn aus Abwasser können nicht nur Düngemittel wie Phosphor gewonnen werden, auch die Erzeugung von Strom ist möglich.

So könnte mithilfe von Mikroben das Abwasser zu einer wichtigen Energie- und Rohstoffquelle umgewandelt werden. Wissenschaftler von der Universität Greifswald und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig haben den aktuellen Forschungsstand ausgewertet und das globale Potential für diese Vorgehensweise errechnet.

Wie wird aus Abwasser Strom?

Weltweit entstehen jährlich rund 359 Milliarden Kubikmeter Abwasser. Dieses Potenzial wollen die Forscher aus Greifswald und Leipzig nicht ungenutzt lassen.

Denn bisher wird aus Abwasser in Kläranlagen nur sauberes Wasser erzeugt. Mit der Hilfe von mikrobiellen elektrochemischen Technologien (MET) ist es aber möglich, auch Strom und Nährstoffe aus dem Abwasser zu gewinnen.

Bei den MET handelt es sich um spezielle Mikroorganismen, die im Abwasser bereits vorkommen. Diese können die enthaltene chemische Energie in elektrische umwandeln. Gleichzeitig wird das Wasser gereinigt.

Die Wissenschaftler aus Greifswald und Leipzig haben in ihrer gemeinsamen Forschungsreview, die im Fachjournal Frontiers in Science veröffentlicht wurde, den aktuellen Forschungsstand zusammenfasst. Dabei konnten sie in der Zweitnutzung des Abwassers ein enormes Potenzial für die Energie- und Rohstoffgewinnung ausmachen.

Denn in dem weltweiten Aufkommen von Abwasser stecken laut Studienleiter Prof. Dr. Uwe Schröder von der Universität Greifswald mehr als 800.000 Gigawatt chemische Energie. Diese seien vergleichbar mit der Jahresproduktion von 100 Kernkraftwerken. „Abwasser enthält außerdem reichlich Nährstoffe, die wir bislang verkommen lassen“, so der Forscher aus Greifswald.

Erste Tests waren bereits erfolgreich

Damit ergebe sich außerdem ein wichtiger Beitrag für die Bereitstellung von sauberem Wasser weltweit. „Der breite Einsatz dieser Technologien bietet viele Vorteile, besonders für Regionen mit stark belastetem Abwasser, in denen bestehende Technologien zur Aufbereitung zu teuer sind oder nicht alle erreichen“, erklärt Co-Autor Prof. Dr. Falk Harnisch vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig.

In der Praxis wurde das Verfahren bereits getestet. So wurde beispielsweise im Jahr 2015 die Toilettenbeleuchtung beim Glastonbury Festival mit Strom aus dem vor Ort erzeugten Abwasser versorgt.

Zusätzlich könnten auch kostbare Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor mit der Hilfe von METs aus dem Abwasser gewonnen werden. Die Forscher sehen hier eine wichtige Möglichkeit für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft.

„Bis etwa 7 Prozent des Phosphatbedarfs und 11 Prozent des globalen Bedarfs an Ammoniumstickstoff ließen sich aus Abwasser gewinnen“, erklärt Schröder. Damit könnten die Rohstoffe nachhaltiger genutzt werden und gleichzeitig die extrem energieintensive Gewinnung der Rohstoffe verringert werden.

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So überträgst du deine Daten von ChatGPT zu Claude

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Daten von ChatGPT zu Claude übertragen

OpenAI ist erneut in Ungnade gefallen. Diesmal hat der ChatGPT-Erfinder seine Modelle für das US-Militär und Überwachungsmethoden freigegeben. Claude-Entwickler Anthropic hilft Usern nun, die Platform zu wechseln. Wir zeigen dir, wie du deine Daten beim KI-Wechsel von ChatGPT zu Claude mitnimmst.

Claude-Entwickler Anthropic hat sich kürzlich aus ethischen Gründen gegen verschiedene US-Behörden gestellt. Das KI-Unternehmen weigerte sich, seine Modelle für das US-Militär und Überwachungsmethoden freizugeben. Stattdessen hat OpenAI dem Deal mit dem US-Kriegsministerium zugestimmt.

Diese Entscheidung hat Konsequenzen für alle: User weltweit kehren ChatGPT den Rücken und befördern Claude auf Platz eins der App-Store-Charts. Um User dabei zu unterstützen, das KI-Modell zu wechseln, hilft Anthropic mit einigen Maßnahmen nach.

Per Prompt: Daten von ChatGPT zu Claude übertragen

Das Unternehmen veröffentlichte eine Anleitung, die Nutzern erklärt, wie sie ihre Chats und persönlichen Präferenzen von anderen KI-Diensten zu Claude übertragen.

Ziel ist es, den Wechsel so einfach wie möglich zu gestalten. Anthropic stellt dazu einen speziellen Prompt zur Verfügung, der auch Nutzern der kostenfreien Sprachmodell-Versionen zugänglich ist.

Der Befehl löst aus, dass ChatGPT alle gespeicherten Informationen strukturiert ausgibt. So erhalten User Details wie Arbeitsstil, Projekte, persönliche Vorlieben und technische Frameworks in einem Code-Block, den sie dann wiederum bei Claude einfügen können. Vor dem Import können sie die Daten prüfen und bearbeiten.

So gelingt der Wechsel von ChatGPT zu Claude

Vor allem für Menschen, die regelmäßig mit KI-Tools arbeiten, ist es wichtig, dass bei einem Umzug keine Daten verloren gehen. Mit dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung transferierst du alle wichtigen Chats und Präferenzen von ChatGPT zu Claude.

Schritt 1: Den digitalen „Kontext“ sichern

Um sicherzugehen, dass keine Daten verloren gehen, kannst du einen Daten-Export bei ChatGPT anfordern. So gehts:

  • Logge dich in deinen ChatGPT-Account ein.
  • Gehe zu den Einstellungen (unten links auf dein Profilbild klicken).
  • Wähle den Reiter „Datenkontrollen“.
  • Klicke bei „Daten exportieren“ auf „Export“.
  • Bestätige deine Anfrage.

OpenAI sendet dir anschließend einen Download-Link per E-Mail. Wichtig: Der Link ist meist nur 24 Stunden gültig.

Schritt 2: Import der Daten in Claude

Bei Claude nutzt du die neue Import-Funktion für den „Speicher“. So gehts:

  • Melde dich bei Claude an.
  • Gehe in die Einstellungen (unten links auf dein Profilbild klicken).
  • Klicke auf „Fähigkeiten“.
  • Suche den Punkt „Speicher von anderen KI-Anbietern importieren“.
  • Klicke auf Import starten.

Wechsel per Prompt

Um dir den Umzug zu vereinfachen, hat Anthropic einen Prompt bereitgestellt, mit dem du deine Daten einfach transferieren kannst. Gehst du bei Claude in die Einstellungen, öffnet sich ein Pop-up-Fenster, das den Prompt bereithält:

Export all of my stored memories and any context you’ve learned about me from past conversations. Preserve my words verbatim where possible, especially for instructions and preferences.

## Categories (output in this order):

1. **Instructions**: Rules I’ve explicitly asked you to follow going forward — tone, format, style, „always do X“, „never do Y“, and corrections to your behavior. Only include rules from stored memories, not from conversations.

2. **Identity**: Name, age, location, education, family, relationships, languages, and personal interests.

3. **Career**: Current and past roles, companies, and general skill areas.

4. **Projects**: Projects I meaningfully built or committed to. Ideally ONE entry per project. Include what it does, current status, and any key decisions. Use the project name or a short descriptor as the first words of the entry.

5. **Preferences**: Opinions, tastes, and working-style preferences that apply broadly.

## Format:

Use section headers for each category. Within each category, list one entry per line, sorted by oldest date first. Format each line as:

[YYYY-MM-DD] – Entry content here.

If no date is known, use [unknown] instead.

## Output:
– Wrap the entire export in a single code block for easy copying.
– After the code block, state whether this is the complete set or if more remain.

Folge den Anweisungen im Pop-up-Fenster, um die exportierten Informationen von ChatGPT in Claude einzufügen oder hochzuladen. Claude analysiert sie und übernimmt sie in sein Gedächtnis, damit die KI dich von Anfang an so gut kennt wie ChatGPT.

Schritt 3: Den alten Account löschen (optional)

Wenn der Umzug abgeschlossen ist und du sicher bist, dass alles funktioniert, kannst du dein OpenAI-Konto schließen. So gehts:

  • Gehe bei ChatGPT wieder in die Einstellungen.
  • Wähle den Reiter „Konto„.
  • Klicke auf „Konto löschen„.

Achtung: Dieser Schritt ist endgültig. Du kannst dieselbe E-Mail-Adresse später nicht für ein neues Konto verwenden. Die Daten werden laut OpenAI innerhalb von 30 Tagen gelöscht.

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Das waren die meistverkauften Automarken im Februar 2026

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beliebtesten Autos Juni 2025 Neuzulassungen meistverkauften Autos

Der Automarkt in Deutschland befindet sich im Aufwind. Im Februar 2026 konnte ein ordentliches Plus bei den Verkäufen verzeichnet werden. Welche Automarken die meisten Fahrzeuge absetzen konnten, verraten wir in diesem Ranking.

Insgesamt wurden im Februar 211.262 neu zugelassenen Personenkraftwagen registriert. Das entspricht einem Zuwachs von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Nachdem der Januar relativ schwach war, gleichen sich die Verkaufszahlen für 2026 denen von 2025 immer mehr an. Wie gewohnt präsentieren wir in unserem Ranking die erfolgreichsten Automarken des Monats.

Diese Automarken sind im Februar vorne

68,5 Prozent alles Neuwagen wurde gewerblich zugelassen – ein Anstieg von 5,4 Prozent. Die privaten Zulassungen stagnieren hingegen und kommen auf ein minimales Plus von 0,7 Prozent (31,5 Prozent Marktanteil).

Wie schon in den letzten Monaten, schreitet die Elektrifizierung des deutschen Automarktes weiter voran. 84.838 der Neuwagen verfügen über einen hybriden Antrieb, was einem Anteil von 40,2 Prozent entspricht. Besonders Plug-in-Hybride verzeichnen mit 24.328 Fahrzeugen einen starken Zuwachs von 24,5 Prozent. Reine E-Autos erreichen 46.275 Zulassungen und einen Marktanteil von 21,9 Prozent. Sie liegen damit 28,7 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats.

Entsprechend verlieren Verbrenner an Boden. Die Anzahl der Benziner sank um 14,9 Prozent auf 48.404 Fahrzeuge. Das sind nur noch 22,9 Prozent des Marktes. Bei Diesel-Fahrzeugen liegt der Rückgang, bedingt durch die vielen gewerblichen Käufe, bei lediglich 2,4 Prozent.

Besonders stark sind erneut SUVs vertreten, die ihren Vorsprung auf einen Anteil von 33,8 Prozent ausbauen können. Zudem erleben Wohnmobile mit einem Plus von 74,5 Prozent einen regelrechten Boom. Da planen viele Käufer offenbar schon ihren Sommerurlaub.

Welche Automarken die Stoßstange vorne haben, zeigen wir in der folgenden Galerie. Die Daten stammen vom Kraftfahrt-Bundesamt.

Platz 10: Fiat

Die Top Ten wird von Fiat eröffnet. Durch 5.993 neu zugelassene Fahrzeuge erreicht der italienische Hersteller einen Marktanteil von 2,8 Prozent. Fiat kann ein beeindruckendes Wachstum von 113,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat vorweisen.

Fiat Panda Auto Straße
Foto: Fiat

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Samsung Galaxy S26 Ultra: Jetzt für nur 1 Euro sichern

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Samsung Galaxy S26 Ultra

Samsung setzt mit dem Galaxy S26 Ultra neue Maßstäbe in Design, Kamera und Performance. Wer jetzt zugreift, bekommt das Top-Smartphone nicht nur ab 1 Euro, sondern profitiert von exklusiven Vorteilen: doppelter Speicher und die Galaxy Buds 4 Pro gratis – nur im Aktionszeitraum bei Vodafone für Business-Kunden.

Mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra präsentiert Samsung ein Flaggschiff, das in puncto Innovation und Leistungsfähigkeit keine Kompromisse macht. Das Gerät überzeugt durch ein brillantes Dynamic AMOLED 2X-Display, eine leistungsstarke Quad-Kamera mit bis zu 200 Megapixeln und den besonders effizienten Snapdragon Prozessor der neuesten Generation. Dazu kommt ein zeitloses Design und ein Akku, der auch intensive Tage mühelos übersteht.

Top-Angebot im Aktionszeitraum

Exklusiv nur bis 10. März 2026 gibt es das Samsung Galaxy S26 Ultra im GigaMobil M Tarif von Vodafone bereits ab einmalig 1 Euro. Das Angebot richtet sich an alle, die Wert auf ein High-End-Smartphone legen und von maximaler Flexibilität profitieren wollen. Besonders attraktiv: Im Rahmen dieser Aktion erhalten Käufer die Double Memory Option – das heißt, für den Preis der kleineren Speichervariante gibt es die nächstgrößere Version. Dazu gibt es die neuen Galaxy Buds 4 Pro gratis obendrauf.

Galaxy S26 Ultra ab 1 Euro sichern

Technische Highlights des Galaxy S26 Ultra

  • 6,8 Zoll Dynamic AMOLED 2X-Display mit 120 Hz
  • 200 MP Quad-Kamera für professionelle Fotos und Videos
  • Snapdragon 8 Gen 3 Prozessor für maximale Performance
  • Bis zu 12 GB RAM und jetzt doppelt so viel Speicher
  • 5.500 mAh Akku mit Schnellladefunktion
  • IP68-zertifiziert: Wasser- und staubgeschützt
  • One UI 6.1 auf Basis von Android 14

Double Memory und Galaxy Buds 4 Pro gratis

Im Aktionszeitraum profitieren Neukunden und Vertragsverlängerer bei Vodafone von der beliebten Double Memory-Aktion: Wer die kleinere Speichervariante wählt, erhält automatisch die nächstgrößere – ohne Aufpreis. So steht noch mehr Platz für Fotos, Videos und Apps zur Verfügung. Zusätzlich gibt es die neuen Galaxy Buds 4 Pro gratis dazu.

Die kabellosen In-Ear-Kopfhörer überzeugen mit exzellentem Klang, adaptivem Noise Cancelling und langer Akkulaufzeit – perfekt für Musik, Podcasts und Telefonate unterwegs.

Der GigaMobil M Tarif – perfekt für Power-User

Das Galaxy S26 Ultra entfaltet sein volles Potenzial im starken GigaMobil M Tarif. 50 GB Highspeed-Datenvolumen, 5G inklusive, Allnet- und SMS-Flat sowie EU-Roaming sorgen für ein sorgenfreies Nutzungserlebnis. Der Tarif ist flexibel und bietet alles, was anspruchsvolle Nutzer erwarten.

Fazit: Jetzt eines der leistungsstärksten Smartphones am Markt sichern

Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist das Smartphone für alle, die keine Kompromisse eingehen wollen. Mit Vodafone profitieren Käufer aktuell von einem unschlagbaren Preis, doppeltem Speicher und den Galaxy Buds 4 Pro als Gratis-Zugabe. Das Angebot gilt nur bis zum 10. März – jetzt sichern und maximal profitieren!

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Nächster Solar-Moment? China will europäische Wärmepumpen-Branche kapern

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Wärmepumpen China Erneuerbare Energien Energiewende

China rückt den Wärmepumpenmarkt in den Fokus und will seine Kapazitäten mit einem ambitionierten Aktionsplan massiv ausbauen. Für europäische Anbieter wächst damit der Wettbewerbsdruck – und die Sorge vor einem Déjà-vu wie bei der Solarindustrie.

Wärmepumpen gelten als zentrale Technologie der Energiewende im Gebäudesektor, weil sie fossile Heizsysteme ersetzen und den CO2-Ausstoß von Gebäuden drastisch senken können. Da sie vorwiegend Strom nutzen, der zusätzlich zunehmend aus erneuerbaren Quellen stammt, sind sie ein wichtiger Baustein für das Erreichen der Klimaziele und die zunehmende Unabhängigkeit von Gas und Öl.

Allein im Jahr 2025 wurden in Deutschland laut dem Bundesverband Wärmepumpe (BWP) rund 299.000 neue Wärmepumpen installiert. Ein Plus von rund 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024, in dem nur rund 193.000 Wärmepumpen hinzukamen.

Der wachsende Markt ruft jedoch auch internationale Hersteller auf den Plan. Besonders deutlich zeigt sich das am Beispiel China, das mit einem staatlich gesteuerten „Aktionsplan zur Förderung einer hochwertigen Entwicklung in der Wärmepumpenindustrie“ gezielt den massiven Ausbau des Wärmepumpensektors vorantreiben will.

Der Bundesverband Wärmepumpe hat dieses Aktionspapier veröffentlicht und ausgewertet. Der BWP geht davon aus, dass daraus resultierend „steigender Wettbewerbsdruck für die europäische Wärmepumpenindustrie erwartet werden kann“.

Sind bald alle Wärmepumpen „Made in China“?

Der Aktionsplan zeigt, dass China Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie für die Energiesouveränität und die Erreichung von Klimazielen und zur CO2-Reduktion einschätzt. Bis zum Jahr 2030 sieht der Plan konkrete Ziele vor. So will China unter anderem die Effizienz von Wärmepumpen um mehr als 20 Prozent steigern.

Zusätzlich sollen die Fertigungs- und F&E-Kapazitäten für Wärmepumpen kontinuierlich verbessert werden. Es sollen in diesem Zeitraum Durchbrüche bei Kerntechnologien wie Hochleistungs-Hochtemperatur-Wärmepumpen, hocheffizienten Kompressoren und neuartigen Kältemitteln erarbeitet werden.

Doch China will im Bereich der Wärmepumpen nicht nur in Forschung und Entwicklung und im Ausbau im eigenen Land vorankommen. Auch ein „ausgebauter internationaler Wettbewerbsvorteil“ wird bis zum Jahr 2030 konkret als Ziel im Strategiepapier aufgeführt.

Der Bundesverband Wärmepumpe liest daraus, „dass China einen breiten und politisch gestützten Nachfragehochlauf fördern möchte“. Denn der Plan umfasst nicht nur den Gebäudesektor, sondern zielt auch auf Industrie, Landwirtschaft und Verkehr ab. China könne so im Inland bereits einen breiten Markt abdecken – nicht nur einzelne Nischenprodukte.

Was bedeutet das für die Wärmepumpenindustrie in Europa?

Doch droht der europäischen Wärmepumpenindustrie damit nun ein Szenario, das viele aus der Solarbranche nur zu gut kennen? Innerhalb weniger Jahre hatten chinesische Hersteller dort mit massiver staatlicher Unterstützung, hohen Stückzahlen und niedrigen Preisen große Teile der hiesigen Produktion verdrängt.

Wegfallende staatliche Subventionen taten ihr übriges für die deutsche Solarbranche. Angesichts des rasch wachsenden Wärmepumpenmarkts wächst nun die Sorge, dass sich diese Entwicklung wiederholen könnte.

EU-Kommissar Stéphane Séjourné fordert auch deshalb in einem Gastkommentar im Handelsblatt: „Wir müssen ein für alle Mal eine echte europäische Präferenz in unseren strategisch wichtigsten Sektoren etablieren.“

Vor allem auch im Hinblick auf die Wärmewende spiele der Energiesektor eine wichtige Rolle. „Ohne eine ehrgeizige, wirksame und pragmatische Industriepolitik ist die europäische Wirtschaft dazu verdammt, nur ein Spielplatz für ihre Konkurrenten zu sein“, meint Séjourne.

Auch der Bundesverband Wärmepumpe erwartet als Konsequenz aus den Bemühungen in China einen deutlich ansteigenden Wettbewerbsdruck. Denn mit den ehrgeizigen Plänen für das Steigern des Inlandsvolumens, die modernisierte Fertigung, zentral entwickelte Kernkomponenten und ein Vorantreiben der internationalen Standardisierung könnte chinesische Hersteller „ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit deutlich ausbauen“.

Für China bilde das Strategiepapier „die Grundlage für einen beschleunigten Markthochlauf der Wärmepumpentechnologie“. Das wiederum erhöhe den Qualitäts- und Konsolidierungsdruck im Markt.

Dadurch könne der Preisdruck bei Luft-Wasser-Wärmepumpen und einzelnen Komponenten in Europ steigern. Für europäische Endkunden erwartet der BWP ein breiteres Angebot zu „voraussichtlich sehr kompetitiven Preisen“.

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Physical AI: Was droht, wenn KI einen Körper bekommt

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Physical AI Roboter KI Körper Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz erobert unseren Alltag in Form von Software-Lösungen. Doch digitale Assistenten sind erst der Anfang der KI-Revolution. Im nächsten Schritt soll Künstliche Intelligenz dabei helfen, unsere physische Welt zu erobern und einen Körper bekommen. Eine kommentierende Analyse.

Was ist Physical AI?

  • Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Physical AI als „die Verbindung von künstlicher Intelligenz mit physischen Systemen wie Kameras, Geräten, Anlagen, Drohnen, Robotern und selbstfahrenden Autos und Bussen. Sie ermöglicht diesen, komplexe Vorgänge in der physischen Welt wahrzunehmen, zu analysieren, zu evaluieren und auszuführen.“
  • Bislang hat sich das Training von neuen Technologien wie humanoiden Robotern oder Greifarmen in der Produktion als sehr schwierig und kostenintensiv gestaltet, da es wenige Daten gibt und ein hoher Aufwand notwendig war. An dieser Stelle setzen Multimodal Large Language Models (MLLMs) an.
  • Sie trainieren humanoide Roboter mit Milliarden realen Datensätzen, ohne dass die teure Technologie gefährdet ist. Ein anschauliches Beispiel ist Nvidia Cosmos. Das autonome Auto bekommt durch Physical AI die Gefahren des Verkehrsalltags durch unzählige Videoaufzeichnungen beigebracht – ohne eine reale Fahrt auf der Straße, bei der ein Unfall einen Prototypen-Schaden in Millionenhöhe verursachen könnte.

Humanoide Roboter noch viel zu teuer

Der Figure 03, Teslas Optimus und die Roboter von Boston Dynamics haben eines gemeinsam: Sie liefern teilweise beeindruckende Vorführungen, sind allerdings für den Einsatz in den eigenen vier Wänden zu teuer. Ein gutes Beispiel dafür ist auch der Pflegeroboter Moya, der knapp 180.000 US-Dollar kosten soll.

Physical AI könnte zum Gamechanger für humanoide Roboter werden. Durch das unkomplizierte Training und die Vermenschlichung der Maschinen durch den Umgang mit physikalischen Gesetzen und unberechenbaren menschlichen Umgebungen werden unsere Roboter-Assistenten immer besser. Das wiederum ermöglicht die Skalierung in der Industrie. Dort können die Roboter in einem geschützten Umfeld lernen und noch besser werden.

Sobald humanoide Roboter dann in Fabriken funktionieren, können Roboter-Produzenten wie Elon Musks Tesla die Herstellungs- und Entwicklungskosten deutlich senken. Das wiederum ermöglicht perspektivisch den Einzug in unser Privatleben.

Stimmen

  • Markus Hacker, Director Enterprise DACH bei Nvidia, skizziert in einem Gastbeitrag die Weiterentwicklung der Robotik: „Roboter werden intelligente Einheiten, die nicht nur wahrnehmen, begründen und planen, sondern auch eigenständig handeln und aus ihren Erfahrungen lernen können. Ihr Einsatzbereich wird sich von Operationssälen und Rechenzentren über Fabriken bis hin zu Verkehrsleitsystemen und ganzen Städten erstrecken. Statische, manuell gesteuerte Systeme weichen zunehmend interaktiven, intelligenten Lösungen.“
  • Physical AI hat nicht nur Auswirkungen auf unser Bruttoinlandsprodukt, sondern auch auf unsere Arbeitswelt. Darauf weisen Theresa Wolf und Andrea Willige vom World Economic Forum in einem Papier hin: „Maschinenbediener zu Robotertechnikern, Logistik-Teams koordinieren künftig mobile Roboter, Instandhaltungsteams verlagern ihren Schwerpunkt auf vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance), und Fertigungsingenieure werden sich auf das Training und die Optimierung von KI- und Robotiksystemen konzentrieren.“
  • Etwaigen Untergangsszenarien für die Menschheit widerspricht Professor Wolfgang Wahlster, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, in einem Interview: „Maschinelles Lernen unterscheidet sich prinzipiell vom menschlichen Lernen. Es geht in der KI keinesfalls darum, menschliches Verhalten mit all seinen Stärken, aber auch den vielen Schwächen perfekt nachzubilden, sondern wir wollen dem Menschen mit KI assistieren, wo dies sinnvoll ist. Beim Lernen von Regelmäßigkeiten in sehr großen Datenmengen sind maschinelle Lernverfahren dem Menschen heute bereits überlegen.“

Physical AI: Luftschloss oder Alltagshelfer?

Physical AI ist zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Metaverse vergleichbar. Eine Technologie, die großes Potenzial bietet, ihrer Zeit jedoch voraus ist und deshalb zum Teil auf Luftschlössern in Fantasiewelten aufbaut. Realistische Schätzungen gehen davon aus, dass die ersten humanoiden Roboter gegen Ende der 2020er Jahre in Fabriken Einzug halten werden.

In unserem Haushalt könnten sie ab Mitte der 2030er Jahre helfen. Wir sprechen also trotz der steilen Lernkurve von Physical AI von einem Zeitraum von mindestens einem Jahrzehnt – ein Zeitraum, der sich kaum verlässlich vorhersagen lässt.

Fest steht jedoch, dass der Erfolg von Physical AI dazu beitragen könnte, Menschen körperlich zu entlasten. Wenn wir weniger manuelle Tätigkeiten übernehmen, können wir uns auf wichtigere Aufgaben konzentrieren.

Dazu gehört beispielsweise die Pflege von Angehörigen oder die Zeit mit der Familie. Vielleicht sorgt der technologische Fortschritt also tatsächlich einmal für eine ökonomische Entlastung der Menschheit und eine sozial-zwischenmenschliche Revolution.

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Forscher entwickeln Tofu-Batterie mit Lebensdauer von 328 Jahren

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Tofu-Batterie Wasserbatterie Akku China

Forscher haben eine wasserbasierte Batterie mit einem pH-neutralen Elektrolyten entwickelt, die nicht brennbar und extrem langlebig ist. In Labortests überstand der Energiespeicher Hunderttausende Ladezyklen, was rechnerisch einer Lebensdauer von mehreren Jahrhunderten entspricht. Könnte die „Tofu-Batterie“ ein Schritt in Richtung sichere und nachhaltige Großspeicher sein?

Ohne Batteriespeicher kann die Energiewende nicht gelingen. Denn ohne sie lässt sich Strom aus Wind- und Solaranlagen nicht zuverlässig speichern oder bedarfsgerecht abrufen.

Da erneuerbare Energien abhängig von Wetterlage und Tageszeiten sind, braucht es leistungsfähige, sichere und langlebige Speicher. Denn nur so können Versorgungssicherheit und Netzstabilität sichergestellt und Klimaziele erreicht werden.

Schätzungen zufolge wird der Markt für Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) bis zum Jahr 2030 deshalb auf einen Wert von bis zu 150 Milliarden US-Dollar ansteigen. 2023 lag die Zahl weltweit noch zwischen 44 und 55 Milliarden US-Dollar.

Doch derzeit dominierenden Batteriesysteme, wie beispielsweise Lithium-Ionen-Akkus, stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Doch nicht nur ihre teure und ressourcenintensive Produktion sind nachteilig, auch die hohe Brennbarkeit der verwendeten Materialien ist problematisch.

Zusätzlich verlieren sie mit der Zeit deutlich an Kapazität, was vor allem die Nutzung in stationären Großspeichern wenig praktikabel macht. Wissenschaftler weltweit forschen daher an alternativen Energiespeichern.

Forscher der City University of Hong Kong und der Southern University of Science and Technology haben nun ein System vorgestellt, das die bekannten Sicherheits- und Haltbarkeitsprobleme herkömmlicher Batterien gezielt umgeht. Die wasserbasierte Batterie arbeitet mit einem pH-neutralen Elektrolyten, ist nicht brennbar und zeigt selbst nach einer enorm hohen Anzahl an Ladezyklen kaum Alterungserscheinungen.

„Tofu-Batterie“ überdauert 120.000 Ladezyklen

Die sogenannte „Tofu-Batterie“ könnte eine neue Generation von Energiespeichern bedeuten. Durch den Einsatz eines wasserbasierten und pH-neutralen Elektrolyten ist sie nicht nur nachhaltig, sondern auch sicher.

Denn bei der Herstellung kommen keine brennbaren oder giftigen Chemikalien zum Einsatz. Statt herkömmlichen Säuren und Laugen haben die Forscher neutrale Magnesium- und Calciumsalze als Elektrolyt verwendet. Diese werden so ähnlich auch bei der Herstellung von Tofu eingesetzt.

Auch bei der negativen Elektrode setzen die Forscher auf eine Alternative. Während hier normalerweise metallbasierten Materialien genutzt werden, setzen die Forscher auf ein eigens entwickeltes Material aus kovalenten organischen Polymeren.

„Im Vergleich zu herkömmlichen wässrigen Batteriesystemen bietet das neue System eine außergewöhnliche Langzeitstabilität und ist unter neutralen Bedingungen umweltfreundlicher“, erklären die Forscher in ihrer Studie, die im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht wurde. „Die Elektrolyte wässriger Batterien sind meist sauer oder alkalisch, was zu unvermeidlichen Nebenreaktionen führt.“

Durch den Einsatz eines Elektrolyten mit einem pH-Wert von 7 können die Forscher solche Nebenreaktionen umgehen. Die Zellen sollen außerdem „umweltverträglich und ungiftig“ und „direkt in die Umwelt entsorgt werden“.

„Tofu-Batterie“ kann Lebensdauer von mehr als 300 Jahren erreichen

In den Labortests der Forscher blieb die „Tofu-Batterie“ über 120.000 Ladezyklen stabil. Hochgerechnet kommt sie somit auf eine Lebensdauer von mehr als 300 Jahren. Zum Vergleich: Ein herkömmlicher Smartphone-Akku überdauert lediglich einige Hundert Ladezyklen, bevor seine Kapazität merklich absinkt.

Allerdings ist das neuartige Batteriesystem der Forscher kaum für mobile Geräte wie Smartphones oder Smartwatches gedacht. Denn aufgrund ihrer Größe eignet es sich eher für Großspeicher.

Bei einem Spannungsintervall von 2,2 Volt kommt die „Tofu-Batterie“ auf eine spezifische Energie von bis zu 48,3 Wattstunden je Kilogramm. Damit liegt sie zwar unter der Energiedichte eines herkömmlichen Smartphone-Akkus, für wässrige organische Batterie erreicht sie damit allerdings einen hohen Wert.

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Das sind die schlechtesten Bahnhöfe in Deutschland 2026

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Bahnhöfe Deutschland Bahnsteig Zug

Ein unfreiwilliger Aufenthalt an einem Bahnhof kann schnell zum Alptraum werden. Schmutz, Kriminalität und kaputte Anlagen verhageln vielen Menschen die Reise. Um welche Bahnhöfe in Deutschland es besonders schlimm steht, verraten wir in diesem Ranking.

Bahnhöfe sind häufig der Startpunkt einer Reise und der erste Eindruck, den Reisende von einer Stadt bekommen. Zudem fungieren sie als Treffpunkte und Einkaufsmöglichkeiten. Entsprechend wichtig ist das Aushängeschild in Form des Bahnhofsgebäudes für die jeweiligen Kommunen. Und umso schlimmer ist es, wenn Besucher durch mangelnde Barrierefreiheit, defekte Aufzüge und unsaubere Anlagen abgestoßen werden.

Diese deutschen Bahnhöfe schneiden schlecht ab

Das Portal tripz hat eine umfassende Analyse von 388 deutschen Hauptbahnhöfen auf Basis von über 190.000 Google-Rezensionen vorgenommen. Die Studie zeigt, wie weit Anspruch und Realität bei der Deutschen Bahn teilweise auseinanderklaffen.

Spitzenreiter der Liste ist Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Der Bahnhof bekommt von den Besuchern 4,5 Sterne. Welche Standorte sonst noch überzeugen, erfahrt ihr in unserem Ranking mit den besten Bahnhöfen in Deutschland. An dieser Stelle wollen wir jedoch einen Blick ans Ende der Tabelle werfen.

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 3,7. Nur etwa 18 Prozent der Bahnhöfe schaffen es, die Marke von vier Sternen zu knacken. Die Mehrheit von rund 79 Prozent der Stationen bewegt sich zwischen drei und vier Sternen. Die Verlierer in unserem Ranking liegen aber allesamt darunter und haben eine Zwei vor dem Komma.

Auch ein bundesweites Gefällt ist auszumachen. Besonders düster sieht es im Saarland aus, das mit einem Schnitt von rund 3,49 Sternen das Schlusslicht unter den Bundesländern bildet. Ganz oben steht Berlin mit einem Wert von 4,3 – allerdings gibt es hier auch nur einen Hauptbahnhof. In der folgenden Übersicht präsentieren wir die zehn Bahnhöfe, die momentan bei den Fahrgästen am schlechtesten abschneiden.

Platz 10: Gotha

Die Top Ten der Verlierer wird von Gotha in Thüringen eröffnet. Die Station kommt auf eine Bewertung von nur 2,8 Sterne bei 231 Rezensionen. Damit gehört Gotha zu den 13 Standorten, denen die Nutzer nicht einmal drei Sterne geben wollen. Der Ort hat 46.400 Einwohner.

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MWC-Highlights: Handy mit drei Display-Teilen und neue Google-Brille

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MWC 2026 Mobilfunkmesse Highlights

Der Mobile World Congress 2026 (MWC 2026) in Barcelona zeigt deutlich, dass die Hardware-Innovationen wieder an Fahrt aufnehmen. Zwischen KI-integrierten XR-Brillen und neuen Formfaktoren bei Foldables kristallisieren sich fünf klare Highlights heraus, die den Markt im kommenden Jahr prägen könnten.

Google XR: Die Rückkehr der Datenbrille mit Gemini-Power

Google hat auf dem MWC eine XR-Brille demonstriert, die optisch kaum von einer herkömmlichen Brille zu unterscheiden ist, jedoch ein Display direkt auf das rechte Auge projiziert. Im Kern steht die tiefe Integration des KI-Assistenten Gemini. In einer Live-Demo konnte die Brille per Kamera ein Gemälde analysieren, den Künstler identifizieren und über die integrierten Lautsprecher passende Musik von YouTube Music abspielen. Auch Google Maps ist direkt im Sichtfeld nutzbar, per Nano-Banana konnten Objekte direkt in ein von der Brille aufgenommenes Foto gesetzt werden.

Die Google XR-Brille projeziert einen kleinen Bildschirm auf das rechte Auge. (Bild: BASIC thinking)

Obwohl das Produkt bereits auf der letzten Google I/O im letzten Jahr angeteasert wurde, bleibt die Markteinführung noch vage. Es ist unklar, ob Google die Brille unter eigener Flagge oder in Kooperation mit Partnern wie Samsung veröffentlicht. Preis und Verfügbarkeit wurden bisher nicht offiziell kommuniziert.

Motorola Razr Fold: Akku-Riese im faltbaren Segment

Mit dem Razr Fold liefert Motorola ein faltbares Smartphone ab, das vor allem durch seine technischen Eckdaten beeindruckt. Herzstück ist der neue Snapdragon 8 Elite der fünften Generation, flankiert von einem für Foldables ungewöhnlich großen 6.000 mAh-Akku. Dieser kann auch mit 80 Watt schnell wieder aufgeladen werden. Auf der Rückseite verbaut Motorola drei Flaggschiff-Kameras, die bis zu 100-fach zoomen können.

Das Motorola Razr Fold zusammengefaltet beim MWC 2026
Das Motorola Razr Fold bietet einen riesigen Akku, der schnell wieder aufgeladen werden kann. (Bild: BASIC thinking)

Besonders hervorzuheben ist die dedizierte „Moto AI“-Taste und das Versprechen von sieben Jahren Android-Updates, was die Langlebigkeit des Geräts unterstreichen soll. Das Razr Fold ist nach IP49-Standard gegen Staub und Wasser geschützt und soll im April 2026 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.999 Euro erscheinen.

Leica Leitz Phone: Das Kamera-Smartphone mit haptischem Zoom

In einer engen Kooperation zwischen Leica und Xiaomi entstand das neue Leitz Phone, welches auf dem Xiaomi 17 Ultra basiert. Das Gerät positioniert sich mit einem Preis von 2.000 Euro im absoluten Premium-Segment. Die technische Ausstattung umfasst 16 GB RAM, 512 GB Speicher und ein 6,9 Zoll großes Display.

Das Leica Leitzphone in der schwarzen Farbe
Das Leitz Phone nutzt einen physischen Drehring für die Zoom-Steuerung. (Bild: BASIC thinking)

Das Alleinstellungsmerkmal ist die Kamera-Hardware: Ein physischer Ring am Kameragehäuse erlaubt es, den Zoom haptisch zu steuern. Das System besteht aus einer 200-MP-Zoomkamera, einer 50-MP-Hauptkamera und einem 50-MP-Ultraweitwinkel, ergänzt durch die typischen Leica-Filter für eine spezifische Bildästhetik.

Honor MagicPad 4: Schlankes Tablet als PC-Ersatz

Honor präsentiert mit dem MagicPad 4 das nach eigenen Angaben dünnste Android-Tablet auf dem Markt. Für einen Preis von 699 Euro (UVP) bietet es ein 165-Hz-OLED-Display und einen 10.000 mAh starken Akku. Honor positioniert das Gerät explizit als „Companion“ für MacBook- oder iPhone-Nutzer, was durch Funktionen wie den einfachen Dateiaustausch und die Nutzung als Zweitbildschirm verdeutlicht wird.

Das Honor MagicPad 4 ist laut Hersteller das dünnste Android-Tablet auf dem Markt. (Bild: BASIC thinking)

Die Software-Oberfläche wurde stark in Richtung einer PC-Nutzererfahrung optimiert, um produktives Arbeiten mit Stift und Tastatur zu ermöglichen. Unter der Haube arbeitet ein Snapdragon 8 Gen 5.

Samsung Galaxy Z Tri-Fold: Zehn Zoll für die Hosentasche

Nach dem Release in den USA und Korea zeigt Samsung nun auch auf dem MWC das Galaxy Z Tri-Fold. Durch die doppelte Faltung erreicht das Gerät im aufgeklappten Zustand eine Displaydiagonale von 10 Zoll. Das Format ist so optimiert, dass Videos ohne schwarze Balken dargestellt werden können und drei Apps komfortabel nebeneinander Platz finden.

Das Samsung Galaxy Z TriFold aufgefaltet beim MWC 2026
Das Samsung Galaxy Z TriFold lässt sich zweimal zusammenfalten. (Bild: BASIC thinking)

Trotz des komplexen Formfaktors integriert Samsung ein Kamerasystem mit 200-MP-Hauptsensor, Ultraweitwinkel und Telefoto. Mit einem Preis von 2.899 US-Dollar bleibt das Tri-Fold jedoch vorerst ein Luxusobjekt für Early Adopter; ein offizieller Termin für den deutschen Markt steht noch aus.

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Denkzettel für Deutschland: Energiepolitik zerschellt im Iran

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Spritpreise Iran deutsche Energiepolitik Öl Gas

Der Iran-Krieg ist geografisch zwar weit von Deutschland entfernt, ökonomisch ist er aber längst hier angekommen. Grund ist die Sperrung der Straße von Hormus seitens des Iran, durch die jeweils rund 20 Prozent der globalen Öl- und Gasversorgung abgewickelt werden. Die Folge: Die Öl-, Sprit- und Gaspreise steigen weltweit. Doch als hätte es keine Warnungen gegeben, setzt die Union seit geraumer Zeit wieder vermehrt auf fossile Energien und verschleppt den Ausbau der Erneuerbaren. Eine kommentierende Analyse.

Energie als Druckmittel und Politikum

  • Die Straße von Hormus ist eine Meerenge zwischen den Küsten des Irans und des Omans. Durch sie verläuft der gesamte Schiffsverkehr von und zu den Öl- und Gashäfen Kuwaits, Katars, Bahrains, des Iraks, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Irans. Hinzu kommt der größte Teil des saudi-arabischen Verkehrs. Über die Straße von Hormus werden 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggasversorgung (LNG) abgewickelt.
  • Aktuell stecken mehrere Öl- und Gastanker aufgrund einer Blockade des Iran in der Straße von Hormus fest. Das Mullah-Regime setzt Energie damit als Druckmittel und Politikum ein. Die Diesel- und Benzinpreise in Deutschland haben laut ADAC daraufhin teilweise die Zwei-Euro-Marke überschritten und sind um bis zu 20 Cent pro Liter gestiegen. Die Kosten für 100 Liter Heizöl legten um rund 30 Euro zu. Der Gaspreis hat sich hingegen binnen weniger Tage fast verdoppelt. (Stand: 4. März 2026)
  • Statt den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben, um Strom lokal und unabhängig von geopolitischen Konflikten sowie Abhängigkeiten zu produzieren, setzen CDU/CSU seit geraumer Zeit wieder mehr auf fossile Energie. Das sogenannte Heizungsgesetz soll etwa abgeschafft werden, um wieder Öl- und Gasheizungen zu erlauben. Für Solaranlagen auf Hausdächern soll es keine Förderung mehr geben. Statt den Netzausbau zu forcieren, will das Wirtschaftsministerium den Ausbau von Wind- und Solarkraft in einigen deutschen Regionen sogar gänzlich stoppen.

Iran-Krieg: Deutsche Energiepolitik am Scheideweg

Kriege mögen geografisch fern erscheinen, schlagen ökonomisch aber auch hierzulande ein. Der Iran-Krieg ist da keine Ausnahme. Doch wer wie die Union weiterhin auf fossile Abhängigkeiten setzt, anstatt den Ausbau der Erneuerbaren zu forcieren, spielt ein riskantes Spiel.

Denn die Straße von Hormus zeigt erneut, dass fossile Energien ein perfides Wettrennen zwischen Politik und Marktmechanismen offenbaren und die Gas-, Öl- und damit letztlich auch die Spritpreise erheblich erschüttern. Zugegeben: Auch die Erträge aus Solar- und Windkraft können schwanken, doch sie tanzen nach einem ganz anderen Takt – und zwar klimafreundlich, lokal und unabhängig von Mullahs, Monarchen oder Marktspekulanten.

Wer dieser Tage ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage sein Eigen nennt, ist gegen solche Preisschocks hingegen überwiegend immunisiert. Öl und Gas sind nicht nur ohnehin schon teurer. Die Abhängigkeit von fossilen Energien ist ein hausgemachtes Problem.

Theoretisch dürfte es zumindest kurzfristig nicht zu Versorgungsengpässen kommen, da es noch Öl und Gas gibt und Blockaden umgangen werden können. Doch das Problem ist nicht die physische Knappheit, sondern Preishascherei und geopolitische Erpressbarkeit. Wer hier nicht umdenkt, sitzt bald auf einem finanziellen Pulverfass.

Stimmen

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in einem Interview bei Bericht aus Berlin: „Deutschland erhält über die Straße von Hormus keine signifikanten Mengen an LNG. Auch beim Öl ist es so, dass unsere Hauptbezugsquellen nicht von dort stammen. Was wir beobachten werden, sind die Preisentwicklungen, aber mit Sicherheit keine Knappheit. Wir haben unsere Öl- und Gaslieferungen diversifiziert. Es kann zu Preissteigerungen kommen. Das hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem davon, wie lange der Konflikt anhält.“
  • Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverband e.V., gegenüber der BILD: „Es gibt überhaupt keinen Grund, momentan – gestern nicht, heute nicht – die Preise zu erhöhen. Es ist reine Abzocke. Bis der teure Ölpreis bei uns in Deutschland ankommt, vergeht mindestens eine Woche.“ Er fordert: „Einmal am Tag dürfen die Preise erhöht werden und danach geht es nur noch nach unten – wie das in Österreich seit Jahren funktioniert. Es wäre schön, wenn die Politik gegenüber den großen Konzernen ein bisschen mehr Eier in der Hose hätte.“
  • Grünen-Chef Felix Banaszak kritisierte die Bundesregierung in einer Pressekonferenz scharf: „Auf diese Erschütterungen an den Märkten muss eine deutsche Bundesregierung reagieren. Die Reaktion auf die geopolitische Lage ist, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu intensivieren. Das Richtige in dieser Situation wäre doch jetzt, dass wir uns so schnell wie möglich von Gas und Öl unabhängig machen, statt weiter die politische Ambition in Abhängigkeit von Gas und Öl zu richten.“

Denkzettel für die deutsche Energiepolitik?

Die aktuellen Preisschocks sind ein Denkzettel für die Energiepolitik der Bundesregierung – vor allem aber für die Union. Denn statt den Ausbau der Erneuerbaren zu hemmen, sich von Lobbyisten einlullen zu lassen und auf fossile Energien zu setzen, wären Investitionen in Solar- und Windkraft sowie Energiespeicher in Kombination mit einer Forcierung des Netzausbaus perspektivisch deutlich sinnvoller – vor allem mit Blick auf das Portemonnaie der Verbraucher.

Klar: Die Preise wären auch ohne die politischen Entscheidungen der Union gestiegen, da Deutschland nach wie vor von Öl und Gas abhängig ist und es auch künftig in einem gewissen Maß sein wird. Aber die Lektion aus der Straße von Hormus sollte sein, dass diese Entscheidungen vor allem perspektivisch falsch sind. Wer jetzt noch Öl und Gas hofiert, spielt ein riskantes Doppelspiel mit bezahlbaren Energiepreisen in Deutschland.

Kurzum: Der Iran-Krieg zeigt, dass geopolitische Risiken nicht wegdiskutiert werden können und dass fossile Rückschritte teuer erkauft werden. Denn wer glaubt, dass Großmachtpolitik, die Kriege im Iran und der Ukraine sowie weltweite Unsicherheiten, die die Öl- und Gaspreise beeinflussen, nur eine Momentaufnahme sind, irrt gewaltig und hat die Weltwirtschaft nicht verstanden.

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Cybersecurity-Weiterbildung neu gedacht: Cybersteps setzt auf Militär-Expertise

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Cybersecurity Weiterbildung

Cyberangriffe nehmen rasant zu, doch Deutschlands Fachkräfteausbildung hinkt hinterher. Cybersteps setzt hier an: Mit Methoden aus der militärischen Elite wird die Cybersecurity-Weiterbildung neu definiert, praxisnah, individuell und kompromisslos auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet. Während andere Programme sich nur auf Theorie und Governance, Risk und Compliance (GRC) konzentrieren, bietet Cybersteps praxisorientierte und technisch fundierte Trainings, die auf tägliche Herausforderungen im Cyberspace vorbereiten und vermittelt dabei auch die nötigen GRC-Kenntnisse.

Die Digitalisierung schreitet voran. Mit ihr wächst das Risiko von Cyberattacken. Während viele deutsche Weiterbildungsangebote weiterhin einen starken Fokus auf GRC legen, fehlen praxisnahe, technisch ausgelegte Trainings, die tatsächlich auf den Arbeitsalltag vorbereiten.

Genau hier setzt Cybersteps an: Das Programm bringt militärische Cyber-Expertise erstmals flächendeckend in die zivile Weiterbildung und liefert die nächste Generation von battle-ready Cybersecurity-Profis.

Militärische Methoden für den deutschen Arbeitsmarkt

Cybersteps wurde von internationalen Elite-Veteranen gegründet, die jahrelang Cyberabwehr in hochkritischen Umgebungen trainiert und geleitet haben. Das Team weiß: Wer Hacker stoppen will, braucht kein klassisches Frontalunterrichts-Wissen, sondern Techniken, wie sie in Cyber-Kommandoeinheiten üblich sind, von realitätsnahen Simulationen bis zu individueller Taktikschulung.

Hinter Cybersteps steht zudem die Expertise von Mitgründer Roman Dvorkin, einem führenden Cybersecurity-Researcher mit über zehn Jahren Erfahrung im militärischen und zivilen Sektor. Als Spezialist für Network- und IoT-Sicherheit sowie Entdecker diverser CVE-Schwachstellen bringt er das Wissen eines preisgekrönten Hackathon-Gewinners direkt in die Ausbildung ein. Sein Ansatz ist dabei stets persönlich: „Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, das Element der Cybersecurity zu finden, das man wirklich liebt. Sei es die Forschung, Datenanalyse oder die Beratung“, so Dvorkin. „Ich bin hier, um Ihnen dabei zu helfen, diese Leidenschaft zu entdecken und zu vertiefen.“

Das Herzstück: Personalisiertes Lernen, permanente Praxiseinsätze und ein Curriculum, das gezielt auf die gefragtesten Rollen in Deutschland vorbereitet. Die Programme dauern 3 bis 14 Monate und sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar. Die Ausbildung erfolgt online und live. Interaktiv, im direkten Austausch mit den Trainern und anderen Teilnehmenden.

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Mehr als nur GRC: Technische Skills im Fokus

Der deutsche Markt ist geprägt von GRC, Audit und Compliance. Wichtige Felder, aber rein strategisch. Cybersteps erweitert das Portfolio: Das Training deckt die gesamte Bandbreite technischer Cybersecurity ab, von Security Operations Center (SOC) über Cloud-Sicherheit bis hin zu Penetration Testing und Incident Response. So entstehen nicht nur neue Karrierewege jenseits von Audit und Governance, sondern auch ein stärkeres technisches Fundament für alle, die weiterhin im GRC-Bereich arbeiten möchten.

  • Individuelle Spezialisierung: SOC, Cloud Security, Penetration Testing, GRC und mehr
  • Technisch fundiertes Wissen und Hands-on Labs
  • Rollenspezifische Vorbereitung für den deutschen Arbeitsmarkt

Dem Fachkräftemangel technisch begegnen

Der Mangel an qualifizierten Cybersecurity-Experten ist in Deutschland längst ein kritischer Faktor für Unternehmen und Behörden. Laut aktuellen Studien fehlen zehntausende Fachkräfte, besonders in technisch anspruchsvollen Bereichen wie Incident Response, Security Operations oder Cloud-Sicherheit. Herkömmliche Weiterbildungsangebote können den Bedarf nicht decken, da sie oft zu theorielastig sind und an der Praxis vorbeigehen. Cybersteps setzt genau hier an: Durch intensive Simulationen, echte Angriffs- und Verteidigungsszenarien sowie kontinuierliches Feedback wird die Lücke zwischen Theorie und Arbeitsalltag geschlossen.

Mit diesem Ansatz entstehen nicht nur sofort einsatzbereite Cybersecurity-Analysten, sondern auch belastbare Teams, die aktiv zur Sicherheit von Unternehmen beitragen. Cybersteps arbeitet eng mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen und passt die Trainingsinhalte ständig an aktuelle Bedrohungen und Tools an. So bleiben Absolventen immer am Puls der Zeit und sind nach Abschluss der Weiterbildung bestens auf den schnellen Berufseinstieg vorbereitet.

Karriere-Booster: Von Quereinsteiger bis Fachkraft

Cybersteps richtet sich sowohl an Quereinsteiger als auch an erfahrene IT-Kräfte, die sich spezialisieren oder umschulen möchten. Durch das individuelle Lernkonzept, 1:1-Coachings und kontinuierliche Karriereunterstützung beschleunigen Absolventen ihre Laufbahn spürbar. Jeder Teilnehmende erhält zudem ein leistungsfähiges Laptop für die Dauer der Weiterbildung, um die praktischen Übungen unter realen Bedingungen absolvieren zu können.

Das Programm ist AZAV-zertifiziert und kann mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters zu 100 Prozent gefördert werden. So bleibt der Zugang auch für Arbeitsuchende und Umschüler offen, die einen schnellen Einstieg in die Cybersecurity anstreben.

Praxis, Innovation und Unterstützung bei der Arbeitssuche

Cybersteps bietet mehr als nur Wissenstransfer. Die Trainer kommen aus internationalen Elite-Einheiten und kennen die aktuellen Angriffsvektoren und Verteidigungstechniken aus eigener Erfahrung. In Live-Sessions und realistischen Cyber-Krisenszenarien trainieren Teilnehmende, wie sie Angriffe erkennen, abwehren und dokumentieren. Exakt so, wie es im Ernstfall gefordert wird.

  • 100 % online, live und interaktiv
  • 3 bis 14 Monate Laufzeit, flexibel wählbar
  • Individuelle Karriereberatung und -vermittlung
  • AZAV-zertifiziert, volle Kostenübernahme durch Bildungsgutschein

Der Erfolg gibt dem Konzept recht: Cybersteps-Absolventen übernehmen verantwortungsvolle Rollen in Unternehmen, Behörden und Organisationen, in technischen Security-Teams ebenso wie in GRC-Funktionen, aber stets mit einem deutlichen Plus an Praxis und Problemlösungskompetenz.

Falls auch du über eine Karriere in der Cybersecurity nachdenkst und mehr über das Programm sowie die staatliche Förderung per Bildungsgutschein erfahren möchtest, kannst du hier ein kostenloses Beratungsgespräch mit der Cybersteps-Zulassungsabteilung vereinbaren.

Hier Details zur Cybersecurity-Weiterbildung

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Social Media und KI: Kinder werden erstmals dümmer

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Die Generation Z liegt im Bildungsniveau erstmals hinter vorherigen Jahrgängen zurück. Eine mögliche Ursache könnte die zunehmende Bildschirmzeit der Gen Z sein, die sich negativ auf die Bildung auswirkt. Experten warnen deshalb nun vor langfristigen Auswirkungen auf Bildungs- und Arbeitsmarktchancen.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die durchschnittlichen Intelligenzwerte von Generation zu Generation immer weiter erhöht. Gemessen wird dieses Phänomen mit dem sogenannten Flynn-Effekt.

Über viele Jahrzehnte hinweg waren jüngere Jahrgänge ihren Vorgängern messbar überlegen. Grund hierfür waren unter anderem verbesserte Bildung oder bessere Ernährung.

Doch dieser Trend ist nun in Stocken geraten. Denn erstmals seit Beginn vergleichender Bildungsstudien schneidet eine Generation im Vergleich schlechter ab als die Jahrgänge vor ihr. Es handelt sich um die Gen Z, also die zwischen 1997 und 2010 Geborenen.

Gen Z fällt im Bildungsranking zurück

Der australische Neurowissenschaftler Jared Cooney Horvath hat Unmengen von Daten aus standardisierten akademischen Tests ausgewertet und kürzlich vor dem Ausschuss des US-Senats für Handel, Wissenschaft und Verkehr präsentiert. „Sie sind die erste Generation in der modernen Geschichte, die bei standardisierten akademischen Tests schlechter abschneidet als die vorherige“, erklärt der Wissenschaftler gegenüber der New York Post.

In „praktisch allen kognitiven Bereichen“ hätten sie schlechter abgeschnitten als ihre Vorgängergeneration. Untersucht wurden dabei neben der grundlegenden Aufmerksamkeit auch Gedächtnis, Lese- und Schreibfähigkeit, Rechnen sowie exekutive Funktionen bis hin zum allgemeinen IQ.

Die kognitive Entwicklung werde seit dem späten 19. Jahrhundert standardisiert und gemessen. In der Gen Z zeige sich nun erstmals, dass sie kognitiv weniger leistungsfähig sind, als vorherige Generationen im gleichen Alter.

„Und zu allem Übel überschätzen die meisten dieser jungen Leute ihre Intelligenz“, so Horvath weiter. Denn je intelligenter sie sich selbst einschätzten, desto dümmer seien sie in Wirklichkeit.

Ruiniert Bildschirmzeit die Gen Z?

Horvath sieht vor allem die wachsende Bildschirmzeit als Problem an. Denn die Generation Z sei die erste Generation, die mit ständiger Bildschirmzeit aufgewachsen ist.

„Mehr als die Hälfte der Zeit, die ein Teenager wach ist, verbringt er damit, auf einen Bildschirm zu starren“, erklärt Horvath. „Menschen sind biologisch darauf programmiert, von anderen Menschen und durch vertieftes Lernen zu lernen, nicht durch das Durchblättern von Bildschirmen nach Stichpunktzusammenfassungen.“

Doch auch in der Bildung würden vermehrt Bildschirme für sogenannte Bildungstechnologien eingesetzt. Anschließend verbrächten die Schüler dann ihre Freizeit an Smartphone, Tablet oder Laptop.

Trend bezieht sich nicht nur auf die USA

Doch genau diese steigende Bildschirmzeit habe die Gen Z „zu oberflächlichen Lernern gemacht“, erklärt der Neurowissenschaftler. Er plädiert deshalb vor allem an Schulen, die Bildschirmzeit von Schülern zu begrenzen.

Doch dabei handle es sich nicht nur um einen lokalen Trend in den USA. „Wenn man sich die Daten aus 80 Ländern ansieht, zeigt sich: Sobald digitale Technologien in Schulen weit verbreitet sind, sinken die Leistungen deutlich“, erklärt er. Schulen müssten den Einsatz von Technologie in den Klassenzimmern einschränken, damit sich das Lernen wieder weiterentwickeln kann.

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Geburtenrate: Die Länder mit den meisten unehelichen Kindern

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Die klassische Vorstellung von Familie wird in unserer modernen Gesellschaft oft auf die Probe gestellt. Und doch gibt es Länder, in denen es auch heute noch kaum Geburten außerhalb der Ehe gibt. In diesem Artikel klären wir, wo die meisten und die wenigsten unehelichen Kinder auf die Welt kommen.

Die Art und Weise, wie Menschen zusammenleben und Kinder großziehen, wandelt sich rasant. War die Ehe früher noch eine zwingende Voraussetzung für die Gründung einer Familie, ist sie heute in vielen modernen Gesellschaften eine Option, die man wählen kann oder auch nicht. Zwar verspricht eine Hochzeit Stabilität und Steuervorteile, doch viele Menschen entscheiden sich bewusst dagegen.

Dieser Trend ist besonders in Lateinamerika und den nordischen Staaten zu beobachten. Hier ist das Zusammenleben ohne Trauschein seit Jahrzehnten gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich weitgehend einer Ehe gleichgestellt. Neben der Romantik spielen also auch rechtliche Rahmenbedingungen und soziale Sicherungssysteme eine zentrale Rolle.

In Asien gibt es die wenigsten außerehelichen Geburten

Der weltweite Durchschnitt bei den untersuchten Nationen liegt laut der OECD bei 42,3 Prozent. In Deutschland geht es eher konservativ zu. Die BRD befindet sich mit einer Quote von 33,1 Prozent im hinteren Mittelfeld.

Noch einmal deutlich niedriger sind die Werte der vier asiatischen Länder, die Teil der Studie sind. Japan (2,4 Prozent), die Türkei (3,1), Südkorea (4,7) und Israel (8,6) bilden als Block das Schlusslicht. In diesen Nationen ist eine Geburt ohne Trauschein die absolute Ausnahme. Kulturelle Erwartungen und religiöse Traditionen dürften die Hauptgründe sein.

Die Staaten in Europa verteilen sich über die komplette Liste. Griechenland bildet das Schlusslicht mit 9,7 Prozent. Aber auch sechs Plätze in der Top Ten gehen nach Europa. Ein Erdteil eilt der restlichen Welt jedoch davon. Welcher das ist, verraten wir im folgenden Ranking der Länder mit den meisten unehelichen Geburten.

Platz 10: Schweden

Schweden eröffnet unsere Top Ten mit einer Quote von 57,5 Prozent. In dem skandinavischen Land sind hohe Raten an Geburten außerhalb der Ehe seit langem fester Bestandteil der gesellschaftlichen Realität. Das liegt vor allem an einem starken Sozialsystem und umfassenden rechtlichen Schutzmechanismen für Kinder und Partner in Lebensgemeinschaften.

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