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Stromversorgung in Deutschland auch ohne Grundlastkraftwerke möglich

20. Januar 2026 um 14:00

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Stromversorgung Grundlastkraftwerke Strom Klima Erneuerbare Energien Solarenergie Windkraft

Mit dem Fortschreiten der Energiewende geraten klassische Grundlastkraftwerke zunehmend in die Kritik. Eine Analyse mehrerer Wissenschaftsakademien beleuchtet, welche Rolle sie künftig noch spielen können – und welche Fragen sich für Versorgungssicherheit, Systemstabilität und den Ausbau erneuerbarer Energien daraus ergeben.

Die Bundesregierung hat in ihren Klimazielen auch für den Strommix in Deutschland klare Zielsetzungen vorgesehen. Allein bis zum Jahr 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch auf mindestens 80 Prozent steigen, um Emissionen deutlich zu senken.

Langfristig strebt Deutschland bis 2045 Klimaneutralität an, was einen weitgehenden Verzicht auf fossile Energieträger im Stromsektor bedeutet. Gleichzeitig soll der Ausbau von Windkraft, Solarenergie und weiteren erneuerbaren Technologien intensiv gefördert werden, um die Versorgungssicherheit auch bei wachsendem Strombedarf zu gewährleisten.

Im Jahr 2025 konnten in Deutschland bereits 288,7 Terawattstunden des gesamten Bruttostroms aus erneuerbaren Energien gewonnen werden. Der Anteil auf die gesamte Strommenge beträgt damit 58 Prozent. Die Stromerzeugung aus Steinkohle und Kernenergie ist gleichzeitig deutlich zurückgegangen.

Doch der vermehrte Einsatz erneuerbarer Energien bringt auch Herausforderungen mit sich. Denn Wind- und Solarenergie unterliegen natürlichen Schwankungen und stehen nicht jederzeit unbegrenzt zur Verfügung. Das wiederum bringt hohe Anforderungen an Netze, Speicher und flexible Kraftwerke mit sich.

Kritiker fordern deshalb, bewährte Grundlastkraftwerke nicht vorschnell aus dem Energiesystem zu verdrängen. Doch ist dies wirklich notwendig? Eine Studie der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften, Leopoldina und Akademienunion gibt Antworten.

Ist eine sichere Stromversorgung auch ohne Grundlastkraftwerke möglich?

Für das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) haben sich Forscher der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech), Leopoldina und Akademienunion zusammengeschlossen. Gemeinsam sind sie der Frage auf den Grund gegangen, ob welche Rolle Grundlastkraftwerke in Zukunft noch spielen müssen oder vielleicht sogar können.

Für die Untersuchung hat zunächst das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) Szenarioanalysen durchgeführt. Diese wiederum haben die ESYS-Forscher analysiert sowie Ergebnisse diskutiert und eingeordnet.

Sie kamen dabei zu dem Schluss, dass eine sichere Energieversorgung in Zukunft auch ohne die sogenannten Grundlastkraftwerke möglich sein wird. Allerdings könnten sie unter bestimmten Voraussetzungen dennoch einen Teil des Energiesystems abdecken.

Wann können Grundlastkraftwerke sinnvoll sein?

Die Energiemix aus Solar- und Windenergie muss laut den Forschern mit weiteren Systemen kombiniert werden, um eine klimafreundliche und zuverlässige Stromversorgung künftig zu ermöglichen. Dazu zählen unter anderem Speicher, aber auch flexible Wasserstoffsysteme sowie Residuallastkraftwerke.

Bei letzteren handelt es sich um Kraftwerke, die nur bei Bedarf zeitweise arbeiten. Das können beispielsweise mit Wasserstoff betriebene Gasturbinenkraftwerke sein.

Aber auch Grundlastkraftwerke könnten in dieses System integriert werden, falls sie wirtschaftlicher als ihre Alternativen sind. Sie könnten dann laut den Forschern beispielsweise mit ihren Stromüberschüssen Elektrolyseure mit Strom versorgen und so Wasserstoffimporte verringern.

Am ehesten würden sich hierfür demnach Gaskraftwerke eignen. Allerdings müsse hierfür die Infrastruktur für abgeschiedenes Kohlendioxid erst noch aufgebaut werden.

„Damit Grundlastkraftwerke zu einer substanziellen Kostensenkung führen, müssten ihre Kosten erheblich unter das heute prognostizierte Niveau fallen“, erklärt Karen Pittel, Leiterin des ifo-Instituts und stellvertretende Vorsitzende des ESYS-Direktoriums. „Tatsächlich schätzen wir Risiken für Kostensteigerungen und Verzögerungen bei Grundlasttechnologien tendenziell sogar höher ein als beim weiteren Ausbau der Solar- und Windenergie.“

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Krumme KI-Rechnung: Elon Musks Privatkrieg gegen OpenAI

20. Januar 2026 um 11:00

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KI-Krieg Elon Musk OpenAI Klage

Elon Musk hat Klage gegen OpenAI und Partnerunternehmen Microsoft eingereicht. Als Mitgründer des KI-Unternehmens fühlt er sich um seine Anteile am aktuellen Erfolg betrogen. Seine Schadenersatzforderung beläuft sich auf einen bis zu dreistelligen Milliardenbetrag. Eine kommentierende Analyse.

Elon Musk reicht Milliarden-Klage gegen OpenAI ein

  • Elon Musk ist Mitgründer von OpenAI, verließ das Unternehmen aber 2018 aufgrund interner Streitigkeiten. Nun behauptet Musk, er sei unrechtmäßig um seine damalige Investition in Höhe von 38 Millionen US-Dollar gebracht worden. Ein von ihm herangezogener Experte beziffert diese auf eine aktuelle Forderung in Höhe von 65,5 bis 109,43 Milliarden US-Dollar von OpenAI sowie 13,3 bis 25,06 Milliarden US-Dollar von Microsoft.
  • Die aktuelle Klage ist Teil eines größeren Konflikts. Im März 2025 wies ein Gericht einen Eilantrag von Elon Musk ab, der OpenAIs Umstrukturierung in ein gewinnorientiertes Unternehmen stoppen sollte. Der Richter entschied aber, ein Hauptverfahren aufzunehmen, das für April 2026 erwartet wird. Musk hat zudem Apple und OpenAI verklagt. Der Vorwurf: Die beiden Unternehmen würden gemeinsame Sache machen, wodurch Musks KI-Chatbot Grok im App Store benachteiligt werde.
  • OpenAI wirft dem Tesla-Chef vor, das Unternehmen mit seinen rechtlichen Schritten behindern zu wollen, um sich selbst Vorteile im KI-Wettstreit zu verschaffen. Im Zuge der Streitigkeiten sind mittlerweile Hunderte E-Mails, Dokumente und private Einträge an die Öffentlichkeit gelangt. In einer Stellungnahme wirft OpenAI Musk Kirschenpickerei vor. Seine Klage soll zahlreiche Zitate aus dem Kontext reißen.

Widersprüchliche Argumentation von Musk

Im Rechtsstreit zwischen Elon Musk und OpenAI scheint Geld allenfalls eine Nebenrolle zu spielen. Vielmehr führt Musk eine Art Privatkrieg gegen den ChatGPT-Entwickler, der einen Wendepunkt im KI-Wettstreit darstellt, in dem ideologische Illusion auf strategische Visionen und kommerzielle Realität treffen.

Die ursprüngliche Mission von OpenAI, eine KI zum Wohle der Menschheit zu entwickeln, wurde etwa längst vom Kapitalmarkt eingeholt. Die erfolgte Umwandlung in ein zumindest in Teilen gewinnorientiertes Unternehmen ist durchaus kritisierbar.

Doch Elon Musk kritisiert paradoxerweise einerseits genau diese Umwandlung, will andererseits aber davon profitieren. Aus den Dokumenten geht zudem hervor, dass Musk OpenAI selbst profitabel machen wollte, indem er eine Fusion mit Tesla und damit mehr Macht anstrebte.

Dass er mit xAI mittlerweile selbst ein KI-Unternehmen führt, das mit Grok einen eigenen Chatbot auf den Markt gebracht hat, lässt die Klage eher wie einen strategischen Schachzug erscheinen.

Pikant: OpenAI bestreitet zwar nicht, dass Elon Musk einst einige Millionen US-Dollar investiert hat. Doch die Forderung des reichsten Menschen der Welt erscheint mit dem bis zu 2.900-Fachen seines ursprünglichen Einsatzes bei einer Spende an eine damalige Non-Profit-Organisation einfach nur absurd.

Stimmen

  • Elon Musks Anwalt Steven Molo argumentiert in der eingereichten Klageschrift: „Genauso wie ein früher Investor in ein Start-up Gewinne erzielen kann, die um ein Vielfaches höher sind als seine ursprüngliche Investition, sind die unrechtmäßigen Gewinne, die OpenAI und Microsoft erzielt haben – und zu deren Rückzahlung Herr Musk nun berechtigt ist –, viel höher als die ursprünglichen Beiträge von Herrn Musk.“
  • OpenAI ließ in einem Statement gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg verlauten: „Die Klage von Musk ist weiterhin unbegründet und Teil seiner anhaltenden Belästigung, und wir freuen uns darauf, dies vor Gericht zu beweisen. Diese jüngste unseriöse Forderung dient ausschließlich dazu, diese Belästigungskampagne fortzusetzen.“
  • OpenAI-Mitgründer Greg Brockman in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter) zu den Vorwürfen: „Ich habe großen Respekt vor Elon, aber die Art und Weise, wie er aus meinem persönlichen Tagebuch herausgepickt hat, ist mehr als unehrlich. Wir hatten uns darauf geeinigt, dass ein gewinnorientiertes Unternehmen der nächste Schritt für die Mission von OpenAI sei. Der Kontext zeigt, dass es in diesen Ausschnitten eigentlich darum ging, ob man Elons drakonische Bedingungen akzeptieren sollte.“

Der kalte Krieg der Chatbots

Ganz von der Hand zu weisen ist Elon Musks aktuelle Klage nicht. Denn als Gründungsmitglied und Mäzen von OpenAI hat er in gewissem Maße zum aktuellen Erfolg des Unternehmens beigetragen. Doch: Seine Argumentation hinkt sowohl inhaltlich als auch finanziell gewaltig.

Eine Entschädigung für Musk ist zwar nicht ausgeschlossen, doch die genannten Forderungen sind sowohl spekulativ als auch astronomisch – offenbar aber bewusst so inszeniert. Denn Elon Musk scheint es weniger ums Geld zu gehen als darum, ein weiteres Störfeuer im KI-Wettstreit zu entfachen.

Parallel dazu könnte der kalte Krieg der Chatbots spürbar heißer werden, da Macht und Politik mittlerweile offenbar eine größere Rolle spielen als die KI-Technologie selbst. Ein weiterer Knackpunkt: Klagen solcher Art beschäftigen Gerichte teilweise über Jahre.

Statt die Justiz unnötig zu belasten, täte Elon Musk gut daran, zunächst damit anzufangen, rechtspopulistische und sexualisierte Inhalte von seinen eigenen Plattformen zu verbannen. Dass OpenAI zwar mit einem Wert von bis zu 500 Milliarden US-Dollar eingestuft wird, aktuell aber keinen Gewinn macht, könnte Musk weiteren Wind aus den Segeln nehmen.

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Hoover HF1 Plus Pet Flexi im Test: Kompakter Tierhaar-Staubsauger (+ Gewinnspiel)

20. Januar 2026 um 09:30

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Hoover HF1 Plus Pet Flexi

Haustiere bringen Freude – und jede Menge Haare. Das weiß jeder, der Hund, Katze oder Nager in den eigenen vier Wänden hat. Gewöhnliche Staubsauger geraten hier schnell an ihre Grenzen. Wir haben mit dem Hoover HF1 Plus Pet Flexi einen Akku-Staubsauger ausprobiert, der speziell auf die Bedürfnisse von Tierhaushalten ausgelegt ist. Kann das handliche Gerät wirklich überzeugen? Das klärt unser ausführlicher Praxistest.

Design und Verarbeitung: Schlank, leicht, flexibel

Der HF1 Plus Pet Flexi überzeugt beim ersten Auspacken durch seine angenehme Kompaktheit. Mit 110,8 cm Höhe und einem Gewicht von 2,4 kg (das Handteil sogar nur 1,4 kg!) ist er spürbar leichter als viele Mitbewerber und lässt sich entsprechend auch einfach führen. Die Verarbeitung wirkt solide, wenn auch nicht herausragend wertig – einzelne Spaltmaße sind vorhanden, stören im Alltag aber nicht.

Zum Hoover HF1 Plus Pet Flexi

Die Flexibilität des Geräts zeigt sich vor allem beim Saugrohr: Dank integriertem Gelenk gelangt die Hauptdüse flach unter Möbel. Auch das Zubehör – von Mini-Turbodüse für Polster und Tierhaare bis hin zur Fugendüse für Ecken – ist praxisnah, wenngleich etwas weniger umfangreich als bei manchen Premium-Geräten.

Hoover HF1 Plus Pet Flexi
Lieferumfang vom Hoover HF1 Plus Pet Flexi

Bedienung: Einfachheit als Stärke

Der Umgang mit dem HF1 Plus Pet Flexi ist bewusst auf das Wesentliche reduziert. Zwei Tasten am Handteil: Ein/Aus sowie der Wechsel zwischen Standard- und Turbo-Modus. LEDs zeigen Ladestand und Betriebsmodus an. Großes Plus: Das Gerät bleibt auch frei aufrecht stehen (“Park & Go”) – eine Funktion, die im Alltag wirklich praktisch ist.

Intuitive, simple Bedienung bedeutet aber auch Einschränkung: Es gibt keine exakten Restlaufzeitangaben, keine Komfort-Spielereien wie App-Anbindung oder automatische Saugkraftanpassung. Wer einen zuverlässigen Alltagsbegleiter sucht, findet das aber durchaus sympathisch.

Akkuleistung und Lautstärke: Ausdauer ok, aber nicht rekordverdächtig

Eine Akkuladung reicht im Standardbetrieb rund 45 Minuten (mit Bodendüse), im Turbomodus ist es etwas weniger. Wer vorrangig große Flächen reinigen will, muss eventuell nachtanken oder sich einen Zweitakku anschaffen – der Akku lässt sich immerhin sehr einfach wechseln. Das vollständige Aufladen dauert ca. 3,5 Stunden.

In puncto Lautstärke: Im Standard-Modus bleibt der Staubsauger mit etwa 70 dB relativ dezent, im Turbo-Modus wird er lauter (bis zu 77 dB). Insgesamt rangiert er damit im Mittelfeld vergleichbarer Geräte.

Der Hoover HF1 Plus Pet Flexi im Test

Reinigung & Wartung: Durchdacht und schnell erledigt

Der Staubbehälter fasst 700 ml – großzügig für typische Wohnungsgrößen – und lässt sich auf Knopfdruck per Fallklappe entleeren. Nur wenn sich Haare mal verfangen, muss kurz nachgeholfen werden. Auch das Filtersystem lässt sich gut warten: Die Filterelemente sind mit Wasser auswaschbar und sollten für einen Tag durchtrocknen. Vorteil für Allergiker: Feinstaub, Pollen und Milben werden dank EPA-Filter (E10) nicht wieder in die Luft geblasen.

Ein cleveres Detail für Tierhaushalte: Die Walzenrollen der Düsen sind so konstruiert, dass sich Haare nur selten drumwickeln. Sollte es doch passieren, lassen sie sich zum Reinigen einfach ausbauen.

Die spezielle Tierhaarbürste

Reinigungsleistung: Besonders stark gegen Tierhaare

Auf Hartboden und Teppichen sammelt der Hoover HF1 Plus Pet Flexi im Test solide Werte: Im Standardmodus auf glatten Flächen werden rund 90 Prozent aller Partikel beim ersten Mal aufgesaugt, im Turbo-Modus sogar bis zu 95 Prozent auf Teppich. Besonders die Mini-Turbodüse punktet: Tierhaare lassen sich aus Polstern und Teppichen fast vollständig entfernen – und zwar meistens schon nach ein bis zwei Zügen.

Einziger kleiner Schwachpunkt: Sehr feiner Sand kann sich auf Kurzflorteppichen trotz Turbo-Modus mitunter etwas halten. Hier sind mehrere Überfahrten nötig.

Fazit: Gute Lösung für Tierhaare, einfache Bedienung, fairer Preis

Der Hoover HF1 Plus Pet Flexi ist vor allem für Haushalte mit Tieren eine überzeugende Empfehlung – insbesondere, wenn ein handlicher, leichter und unkomplizierter Staubsauger gesucht wird. Für große Wohnflächen könnte die Akkulaufzeit zu kurz sein, und ein paar Komfortfunktionen fehlen. Aber für typische Apartments und Haushalte mit Tierbesitzern, die sich ein gutes Gesamtpaket für einen fairen Preis von 159,99 Euro wünschen, liefert Hoover hier ein wirklich solides Produkt ab.

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Gewinnspiel: Gewinne einen Hoover HF1 Plus Pet Flexi im Wert von 159,99 Euro

Wir verlosen einen HF1 Plus Home im Wert von 129 Euro unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst also nur am Stichtag 20. Februar 2026, 12 Uhr unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du den HF1 Plus Pet Flexi gewinnen möchtest.

Den Gewinner oder die Gewinnerin ziehen wir am 20. Februar 2026 und benachrichtigen ihn oder sie anschließend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Freitag, der 20. Februar 2026, 12 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt nach Ablauf von einer Woche, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich dieser nicht innerhalb von einer Woche nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Die  Daten der anderen Teilnehmer werden nicht an Dritte weitergegeben oder zu anderen Zwecken genutzt.

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Schweizer Start-up bindet CO2 in Gestein und produziert parallel Wasserstoff

20. Januar 2026 um 05:45

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CO2 grüner Wasserstoff Erneuerbare Energien Klimaschutz Energiewende

Ein Schweizer Start-up will in einem kompakten System CO2-Emissionen aus Industrieanlagen in stabile Mineralien und grünen Wasserstoff umwandeln. Eine schlüsselfertige Einheit mit der Größe eines Schiffscontainers könnte die Kohlenstoffspeicherung vor Ort wirtschaftlicher und praktikabler machen – und gleichzeitig wertvolle Nebenprodukte liefern.

Die Bundesregierung plant in ihren Klimazielen, auch die CO2-Emissionen der Industrie bis 2030 deutlich zu senken. Mit der Einhaltung von Emissionsobergrenzen soll so das übergeordnete Ziel erreicht werden, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren.

Doch bis zur Erreichung der Ziele muss die deutsche Industrie zusätzliche Maßnahmen ergreifen. Denn das bisherige Tempo der Emissionsreduzierung würde nicht ausreichen, um die Lücke bis 2030 zu schließen.

Eine Möglichkeit für diese Reduktion hat das Schweizer Startup DeltaSpark mit einem Komplettsystem entwickelt, das nicht nur CO2-Emissionen reduziert, sondern diese auch gleichzeitig in feste Mineralien und sauberen Wasserstoff umwandelt.

Dieses System erzeugt grünen Wasserstoff aus CO2 – direkt vor Ort

Die Natur kann eine gewisse Menge Kohlendioxid ganz von selbst unschädlich machen. Dabei löst sich ein Teil des CO2 aus der Luft im Wasser, reagiert mit Gestein und wird dort über Jahrtausende als festes Mineral gespeichert.

Dieser natürliche Prozess läuft zwar ganz ohne Technik ab, ist aber äußerst langsam. Denn das Kohlendioxid aus der Atmosphäre löst sich im Regen- oder Meerwasser und bildet eine schwache Säure. Diese greift Gestein an, löst Mineralien heraus und bindet das CO2 schließlich in stabile, feste Verbindungen wie Kalkstein.

Dieses chemische Reaktion fungiert als natürlicher Klimaregulator, dauert allerdings Jahrtausende und kann mit dem enormen Ausstoß von CO2 auf der Erde nicht mithalten. In Zusammenarbeit mit der technischen Hochschule EPFL hat sich das Startup SeltaSpark jedoch dieses System zunutze gemacht und beschleunigt.

Das System von DeltaSpark soll als schlüsselfertige Einheit in der Größe eines Standard-Seecontainers zur Verfügung gestellt werden. Darin kann CO2 mit der Hilfe von Elektrolyse gezielt umgewandelt werden. Das Gas wird dabei in einzelne, stabile Bestandteile zerlegt, die sich mit Metallen verbinden. So entsteht aus dem klimaschädlichen Gas innerhalb kurzer Zeit ein fester Stoff, der dauerhaft gebunden bleibt.

„Wir sind die erste Lösung, die sowohl die CO2-Speicherung als auch die gleichzeitige H2-Produktion ermöglicht“, erklärt Luc Bondaz, einer der Mitgründer von DeltaSpark. Das System funktioniere dabei nahezu bei Umgebungstemperatur.

Täglich werden bis zu zwei Tonnen CO2 verarbeitet

Die modulare Bauweise des System ermögliche es den Produktionsstätten, diese direkt an der Emissionsquelle aufzustellen. Dabei könnten täglich bis zu zwei Tonnen CO2 verarbeitet werden.

Das System zerlegt Kohlendioxid in sauberen Wasserstoff und feste Mineralien, die die Anlagenbetreiber anschließend weiterverwenden können. „Die Anlagenbetreiber müssen nicht nur keine Kosten für die Kohlenstoffspeicherung tragen, sondern erhalten auch nützliche Reaktionsprodukte“, so Bondaz.

So könnten Karbonatmineralien zur Herstellung nachhaltigerer Baumaterialien verwendet werden. Der saubere Wasserstoff wiederum als potenzielle Energiequelle genutzt werden.

In einem nächsten Schritt möchte das Schweizer Startup nun einen Prototypen erstellen. Dafür soll eine erst kürzlich eingegangene Finanzierung in Höhe von 600.000 CHF zum Einsatz kommen.

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Die kultigsten deutschen Werbespots

19. Januar 2026 um 20:18

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Werbespots Edeka Supergeil

Werbung soll uns in erster Linie Dinge verkaufen. Doch manche Spots sind so gelungen, dass sie letztendlich bekannter werden, als die Produkte oder Services selbst. Einige Clips prägen sogar unsere Sprache und unser kollektives Gedächtnis.

Werbung ist nicht mehr das, was sie mal war. Wer Filme und Serien streamt oder Youtube schaut, bekommt (in manchen Abos) entweder gar keine Werbung angezeigt oder wartet nur darauf, den Einspieler unterbrechen zu können. Nur noch selten erreichen Clips heutzutage einen Kultstatus, auch wenn Ausnahmen wie Ralf Schumacher (wir-kaufen-dein-Auto) die Regel bestätigen.

Früher war das anders. Häufig blieb man beim linearen Fernsehen auch während des Werbeblocks sitzen, um sich über neue Produkte zu informieren oder sich von den Werbespots unterhalten zu lassen. Viele dieser Kurzfilme prägten Slogans, die heute noch Millionen Deutsche zitieren können.

Diese Werbespots machen das Produkt zur Nebensache

Auf die Frage „Ist der neu?“ würde eine ganze Generation mit „Nein, mit Perwoll gewaschen!“ antworten. Und auf die Frage „Was wollt ihr dann?“ folgt selbstverständlich „Maoam!“ Natürlich hat jeder seine eigenen Favoriten, aber einige Werbespots sind unbestreitbar Teil des deutschen Kulturguts.

Wenn man einmal anfängt, in der eigenen Erinnerung zu kramen, kommen die Sprüche nur so hervorgesprudelt. „Der Joghurt mit der Ecke“ zum Beispiel ist ein Jingle, der für immer im Unterbewusstsein vieler Deutschen bestand haben wird. Manchmal ist es auch ein Spruch wie „Morgens halb zehn in Deutschland“, „Geiz ist geil“ oder Verona Pooths „Da werden sie geholfen“.

Auch Charaktere wurden durch Werbung berühmt. Unter anderem „Meister Proper“ oder das „HB-Männchen“. Und manchmal ist es auch der komplette Kurzfilm an sich, der einem in Erinnerung bleibt. So zum Beispiel bei „Werther’s Echte“.

Die absoluten Favoriten sind aber meistens witzig – manchmal absichtlich, manchmal auch nicht. Das zeigt auch das Beispiel von Nescafé und dem von einer zugeparkten Frau beschuldigten Angelo, der sie mit Hilfe seines Espresso verführt, obwohl er gar kein Auto hat. Zehn der besten Clips, die wir in der folgenden Liste präsentieren, vereinen oft mehrere dieser Aspekte.

AOL

„Bin ich schon drin?“ Mit diesem Satz nahm Boris Becker einer ganzen Nation die Angst vor dem Internet. Beckers naive Neugier in Kombination mit dem selbstironischen Spruch ist deutsche Technikgeschichte.

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Received yesterday — 19. Januar 2026BASIC thinking

Gas für gestern? EU genehmigt neue Kraftwerke für Deutschland

19. Januar 2026 um 11:00

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Gaskraftwerke Deutschland EU Wasserstoff

Die EU-Kommission und die Bundesregierung haben einen Durchbruch zum Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland erzielt. Das Ergebnis: ein Kompromiss und ein Robert-Habeck-Plan-Light. Und: eine Schlappe für Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), die vieles verzögert hat und Strom dadurch vermutlich teurer macht. Eine kommentierende Analyse.

EU genehmigt Bau neuer Gaskraftwerke in Deutschland

  • Neue Gaskraftwerke sollen die Versorgungssicherheit in Deutschland zu jedem Zeitpunkt gewährleisten. Heißt konkret: Sie sollen als Backups einspringen, wenn der Strombedarf durch erneuerbare Energien nicht zu decken ist – etwa in Dunkelflauten, wenn keine Sonne scheint oder kein Wind weht. Als Übergangstechnologie sind neue Gaskraftwerke unstrittig. Die geplante Umsetzung der deutschen Strategie wird aber heftig kritisiert.
  • Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche wollte eigentlich Gaskraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 20 Gigawatt bauen lassen. Zahlreiche Experten warnten vor einer teuren Überkapazität. Reiche-Vorgänger Robert Habeck hatte sich ebenfalls für neue Kraftwerke eingesetzt, aber nur mit insgesamt zehn bis 12,5 Gigawatt Leistung. Die EU hat nun zwölf Gigawatt durchgewunken. Sämtliche Gaskraftwerke sollen in Zukunft auch auf Wasserstoff umgestellt werden können. Katherina Reiche wollte das nicht.
  • Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) legte Beschwerde gegen Pläne der Bundesregierung ein, den Bau und Betrieb neuer Gaskraftwerke mit staatlicher Beihilfe – also Steuergeldern – zu fördern. Durch die geplante Förderung würden neue fossile Abhängigkeiten entstehen, der Wettbewerb verzerrt und saubere Alternativen ausgebremst. Die DUH fordert stattdessen staatliche Hilfen für Batteriespeicher, Stromnetze und Maßnahmen, die den Stromverbrauch in Spitzenzeiten senken.

Bundesregierung will Gaskraftwerke mit Steuergeldern fördern

In der Energiebranche stellt eigentlich niemand in Frage, dass es für die Versorgungssicherheit in Deutschland neue Gaskraftwerke braucht. Doch damit sich die Rechnung lohnt, dürfen sie allenfalls eine Übergangstechnologie mit der Möglichkeit einer Umrüstung auf Wasserstoff sein.

Wirtschaftsministerin Katerina Reiche wollte all das nicht. Mit ihren Plänen hätte sie Deutschland einen Bärendienst erwiesen und zurück in fossile und geopolitische Abhängigkeiten getrieben. Die EU-Kommission hat sie jedoch zurecht in die Schranken gewiesen.

Dass die EU überhaupt auf den Plan gerufen wurde, hängt damit zusammen, dass die Bundesregierung die neuen Gaskraftwerke fördern will – zu Lasten des Staatshaushalts und damit auch des Steuerzahlers. In diesem Punkt hat die Kommission eingelenkt, mit der Begründung, dass Wettbewerbsverzerrungen und eine Unterwanderung der EU-Klimaschutzziele ausgeschlossen seien.

Hintergrund der geplanten Förderungen: Die Kapazitäten werden nicht durchgängig, sondern nur punktuell gebraucht. Hinzu kommt, dass sowohl der Bau als auch Betrieb teuer ist und die Stromkosten punktuell nach oben treiben könnte. Letztlich ist die neue Kraftwerksstrategie für Deutschland ein Kompromiss und ein Habeck-Plan-Light, der für Wirtschaftsministerin Reiche mehr Schlappe als Erfolg sein dürfte.

Der Knackpunkt: Ohne Reiches Intervention hätte alles deutlich schneller gehen können. Wobei sich nach wie vor die Frage stellt, ob nicht zumindest ein Teil der Fördermittel in Batteriespeichern oder für den Ausbau des Stromnetzes besser angelegt wäre.

Stimmen

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zur Einigung mit der EU: „Mit den Ausschreibungen über zwölf Gigawatt neuer, zusätzlicher steuerbarer Leistung schaffen wir die Grundlage für eine gesicherte Stromversorgung in Deutschland und damit für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Industrie. Zugleich setzen wir den Startpunkt für einen umfassenden, technologieoffenen Kapazitätsmarkt, mit dem wir den Zubau weiterer Kraftwerke und anderer flexibler Kapazitäten anreizen.“
  • Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in einem Statement: „Staatliche Förderung muss technologieoffen sein für umweltfreundlichere Alternativen. Wo Gaskraftwerke dennoch gebraucht werden, darf es keine Förderung ohne klare Regeln geben: Jede Anlage braucht ein festes Datum für den Umstieg auf grünen Wasserstoff. Energieministerin Reiche droht mit den geplanten Staatshilfen für neue Gaskraftwerke neue fossile Abhängigkeiten zu schaffen, Wettbewerb zu verzerren und sauberere Alternativen auszubremsen.“
  • Helena Melnikov, Hauptgeschäftsführerin der Deutschen Industrie- und Handelskammer, hat gemischte Gefühle: „Versorgungssicherheit ist für die Wirtschaft von zentraler Bedeutung. Dazu gehören in gewissem Umfang auch moderne Gaskraftwerke. Effizienter und günstiger als Subventionen wäre eine Pflicht für Stromversorger, Stromlieferungen am Markt abzusichern.“

Neue Gaskraftwerke nicht die einzige Alternative

So wichtig und richtig Kompromisse in Demokratien auch sind, ist aktuell noch unklar, wer am Ende die Rechnung der neuen Kraftwerksstrategie der Bundesregierung begleicht. Der Bundeshaushalt in Form von indirekten Steuergeldern oder die Stromkunden per direkter Umlage?

Durch die geplanten Subventionen setzt Deutschland so oder so auf eine teure Technologie – und zwar nicht in Form eines Trinkgeldes, sondern eines Dauerauftrags. Großkonzerne wie RWE oder Uniper scharen deshalb bereits mit den Hufen. Das häufig genannte Argument, dass es zusätzliche Kapazitäten braucht, ist zwar unstrittig. Doch Gaskraftwerke sind nicht die einzige Alternative.

Unklar ist vor allem, wer am Ende die Rechnung begleicht: der Bundeshaushalt oder die Stromkunden per Umlage. Denn mindestens fünf Milliarden Euro könnten jährlich fällig werden. Das ist kein Trinkgeld, sondern ein Dauerauftrag. Die Industrie warnt etwa schon, dass Strom in Deutschland zum Luxusgut wird.

Die Tatsache, dass bei einer künftigen Umrüstung der Kraftwerke sowohl klimaschädlicher als auch grüner Wasserstoff in Frage kommen sollen, lässt zwar Spielraum, sich im Nachhinein aber präzisieren. Letztlich stellt die Kraftwerksstrategie der Bundesregierung deshalb halb Zukunft, halb Vergangenheit, aber auch Chancen und Risiken zugleich dar.

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5-Minuten-Training schärft Blick, um KI-Gesichter zu erkennen

19. Januar 2026 um 05:45

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KI Gesichter Künstliche Intelligenz Deep Fakes

KI-generierte Gesichter können gezielt zur Täuschung eingesetzt werden und damit Desinformation, Identitätsmissbrauch und Manipulation in sozialen Netzwerken erleichtern. Eine neue Studie zeigt allerdings, dass schon wenige Minuten Training ausreichen, um Menschen deutlich besser darin zu machen, KI-generierte Gesichter zu erkennen.

Gefakte Inhalte können sich in den sozialen Netzwerken besonders schnell verbreiten. Oft bleiben sie dabei ungeprüft und können so Meinungen, Vertrauen und gesellschaftliche Debatten erheblich beeinflussen. Das ist besonders problematisch, da Nutzer zunehmend Entscheidungen auf Basis digitaler Inhalte treffen, deren Herkunft und Echtheit schwer zu überprüfen sind.

Immer besser werdende KI-Generatoren verschärfen diese Problematik noch weiter. Denn durch sie werden Fake-Inhalte immer realistischer, was gezielte Täuschungen in großem Maßstab ermöglichen.

Die Grenzen zwischen echt und gefälscht verschwimmen zunehmend, was die zuverlässige Einordnung digitaler Inhalte immer schwieriger macht. Forscher der Universitäten Leeds, Reading, Greenwich und Lincoln haben nun aber herausgefunden, dass bereits fünf Minuten Training Menschen bedeutend besser darin machen können, KI-generierte Fake-Gesichter von echten zu unterscheiden.

Wie gut können Menschen KI-generierte Gesichter erkennen?

Für ihre Studie, die im wissenschaftlichen Journal Royal Society Open Science veröffentlicht wurde, haben die Forscher die Fähigkeit von 664 Teilnehmern untersucht, zwischen echten menschlichen und KI-generierten Gesichtern zu unterscheiden.

Die Teilnehmer wurden dabei in mehrere Gruppen unterteilt. Insgesamt 283 Teilnehmer wurden dabei als sogenannte Super-Erkenner eingestuft. Dabei handelt es sich um Menschen, die Gesichter besonders gut erkennen können.

Beide Gruppen wurden dann mit echten sowie KI-genrierten Bildern von menschlichen Gesichtern konfrontiert. Für die Erstellung der fiktiven Bilder haben die Forscher auf die Computersoftware StyleGAN3 zurückgegriffen. Laut den Forschern habe es sich dabei zum Zeitpunkt der Studie um das fortschrittlichste System gehandelt.

„KI-Bilder sind immer einfacher zu erstellen und immer schwieriger zu erkennen“, erklärt Dr. Eilidh Noyes von der School of Psychology der Universität Leeds. „Sie können für kriminelle Zwecke missbraucht werden, daher ist es aus Sicherheitsgründen von entscheidender Bedeutung, dass wir Methoden zur Erkennung künstlicher Bilder testen.“

Ohne jegliches Training konnten die Super-Erkenner in 41 Prozent der Fälle gefälschte Gesichter korrekt erkennen. Studienteilnehmer mit normalen Fähigkeiten kamen im Schnitt hingegen nur auf 31 Prozent.

Training steigert die Erkennungsquote

Auch wenn KI-generierte Gesichter immer besser werden, gibt es dennoch meist Darstellungsfehler, wie falsch ausgerichtete Zähne, ungewöhnliche Haarlinien oder deformierte oder nicht passende Ohren oder Ohrringe. Mit der Hilfe eines kurzen Trainings wurden die Studienteilnehmer hinsichtlich dieser Fehler geschult.

Dadurch konnte die Erkennungsrate in beiden Gruppen erheblich verbessert werden. Super-Erkenner konnten ihre Quote um 20 Prozent steigern und kamen nach ihrem kurzen Training im Schnitt auf 61 Prozent. Normale Teilnehmer konnten nach dem Training ebenfalls ein Plus in Höhe von 20 Prozent verzeichnen und erkannten im Anschluss durchschnittlich 51 Prozent der gefälschten Bilder.

Dass sich das Training in beiden Gruppen gleichermaßen auswirkt, weise darauf hin, dass die sogenannten Super-Erkenner bei der Identifizierung KI-generierter Gesichter möglicherweise andere visuelle Hinweise nutzen als typische Beobachter. Durch die Kombination von Training und den Einsatz der natürlichen Fähigkeiten von Super-Erkennern könnten Probleme durch Fake-Gesichter im Netz behoben werden, so die Forscher.

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Klimawandel: Diese deutschen Regionen sind besonders bedroht

18. Januar 2026 um 20:34

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Schild Verkehr Ampel Meer Wasser Klimawandel Überschwemmung

Der Klimawandel ist schon lange keine abstrakte Gefahr mehr, sondern eine konkrete Belastung für die Infrastruktur deutscher Städte und Gemeinden. Ein aktueller Index zeigt auf, wo bis 2050 das höchste Risiko für extreme Wetterereignisse besteht.

Das Wetter in Deutschland wird extremer. Immer wieder gibt es Ausschläge in die eine oder andere Richtung. Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln haben deshalb gemeinsam mit der ERGO Versicherung den sogenannten Klimarisikoindex entwickelt, der die Anfälligkeit von insgesamt 400 Kreisen und kreisfreien Städten analysiert.

So unterschiedlich beeinflusst der Klimawandel deutsche Regionen

Bei der Methodik des Index werden zehn verschiedene Naturereignisse bewertet. Besonders zerstörerische Gefahren wie Starkregen, Überschwemmungen und Sturmfluten schlagen mit jeweils 15 Prozent in der Gesamtwertung zu Buche. Hitzestress, Hitzewellen, Stürme und Tornados werden mit jeweils 10 Prozent gewichtet. Wasserknappheit, Dürre und Hagel fließen mit 5 Prozent in den Index ein.

Küstenregionen stehen in einem solchen Ranking natürlich weit oben, aber es gibt auch gute Neuigkeiten. Die Stadt Kempten im Allgäu gilt mit einem aktuellen Wert von 2,78 und einem prognostizierten Anstieg auf lediglich 3,1 im Jahr 2050 als eine der sichersten Regionen Deutschlands. Bemerkenswert ist auch die gute Platzierung einer Stadt wie Dortmund, die trotz ihrer Lage im Ruhrgebiet nur auf einen aktuellen Indexwert von 3 und einen Anstieg auf 3,32 kommt. Es geht eben nicht darum, wo der Klimawandel vorangetrieben wird, sondern wo er sich auswirkt.

Vielen Kommunen fehlt das Geld, um die notwendigen Investitionen in den Klimaschutz und die Anpassung der Infrastruktur zu tätigen. IW-Experten betonen, dass Bundesmittel gezielter bei den Gemeinden landen müssen, um unter anderem die Kanalisation auf Starkregen vorzubereiten oder Städte gegen Hitzewellen zu rüsten. Im folgenden Ranking zeigen wir auf, welche Regionen bis 2050 besonders unter dem Klimawandel leiden könnten (via IW).

Platz 10: Friesland

Der Landkreis Friesland eröffnet die Top Ten der am stärksten bedrohten Regionen. Aktuell liegt der Indexwert bei 4,44 und wird bis zum Jahr 2050 auf 4,7 ansteigen. Zwar denkt man erst einmal an gesunde Meeresluft, aber als flache Küstenregion ist Friesland besonders anfällig für Sturmfluten und Stürme.

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Leitendes Plastik: Forscher drucken Elektroden direkt auf die Haut

18. Januar 2026 um 06:00

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Elektroden auf der Haut

Forscher aus Schweden haben ein Verfahren entwickelt, um Elektroden in Form von leitfähigen Polymeren direkt auf biologischem Gewebe herzustellen. Statt gefährlicher Lösungsmittel oder hochenergetischer Laser kommt dabei lediglich sichtbares Licht zum Einsatz. 

Neue Forschungsergebnisse aus Schweden legen nahe, dass sich Licht verwenden lässt, um Elektroden aus leitendem Plastik zu formen. Durch die Verwendung von ungiftigen Stoffen sei ein Einsatz auf nahezu allen Oberflächen möglich. Es soll sogar möglich sein, Elektroden in Form von leitfähigen Polymeren direkt auf der menschlichen Haut herzustellen.

Studienautor Professor Xenofon Strakosas betont, dass durch den Ansatz die Herstellung von elektronischen Komponenten ohne komplizierte Geräte möglich ist. Die Forscher arbeiten bereits seit einiger Zeit an Lösungen aus leitendem Plastik – sogenannten konjugierten Polymeren –, die die gleiche Leitfähigkeit wie Metall aufweisen.

Elektroden auf der Haut: Ungiftige Polymere als Basis

Üblicherweise bestehen Polymere aus langen Kohlenwasserstoff-Ketten, wobei jede sich wiederholende Einheit als Monomer bezeichnet wird. In einem Prozess namens Polymerisation verbinden sich mehrere Monomere zu einem Polymer.

Bisher ist dieser Prozess auf giftige Stoffe angewiesen. Das schränkte den Einsatz in sensiblen Bereichen wie der Medizin massiv ein. Die Forscher entwickelten deshalb einen Ansatz, der diesen Prozess lediglich unter sichtbarem Licht möglich macht.

Die Grundlage bilden spezielle wasserlösliche Monomere, die im Labor geschaffen wurden. In der Praxis wird die Flüssigkeit mit den Monomeren auf einer beliebigen Oberfläche aufgetragen – etwa Glas oder eben der menschlichen Haut. Ein Laser oder eine haushaltsübliche LED-Lampe malen dann die klassischen Leiterbahnen auf den Stoff.

Intelligente Textilien und Datenautobahnen auf der Haut

Überreste können anschließend einfach weggewischt werden. Zurück bleiben lediglich die frisch aufgedruckten Leiterbahnen. In einem Experiment druckten die Forscher solche Elektroden auf Mäuse. Im Vergleich zu klassischen EEG-Elektroden zeigten die aufgedruckten Bahnen ein deutliches Bild der Gehirnaktivität.

In Zukunft könnte der Ansatz Datenautobahnen auf der Haut oder sogar Klamotten ermöglichen, um flexibel Informationen austauschen zu können. Die Forscher hoffen, langfristig die Sicherheit von Geräten und Systemen nachhaltig zu verbessern.

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Die besten Tech-Aktien 2026 – laut Analysten

17. Januar 2026 um 20:48

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besten Technologie Tech-Aktien 2026

Wer 2026 an der Börse Erfolg haben will, sollte die Analysen der Profis von J.P. Morgan genau im Blick behalten. Die Investmentbank hat eine Auswahl an Aktien aus der Tech-Welt veröffentlicht, die in den kommenden Monaten durch die Decke gehen könnten.

Tech-Aktien standen schon im vergangenen Jahr unter dem alles überstrahlenden KI-Stern. Da Künstliche Intelligenz in vielen Firmen mittlerweile tief in Kernbereiche wie Suche, Werbung und Kundenbindung integriert ist, dürfte diese Dominanz 2026 weiter zunehmen. Damit eröffnen sich auch völlig neue Wege der Monetarisierung für Anleger.

Diese Tech-Aktien könnten 2026 ordentlich Rendite bringen

Analysten wie Doug Anmuth von J.P. Morgan blicken optimistisch auf das aktuelle Börsenjahr (via Börse-Online). Er prognostiziert für die sogenannten Mega-Caps mit einem Marktwert von über 200 Milliarden US-Dollar ein solides Umsatzwachstum im Bereich von zehn bis fünfzehn Prozent. Doch der Erfolg ist kein Selbstläufer, denn die Unternehmen müssen hohe Investitionen stemmen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Anleger sollen daher auf Unternehmen setzen, die den Spagat zwischen KI-Innovation und Disziplin erfolgreich meistern.

Während viele Anleger sich auf bekannte Namen wie Nvidia oder Apple konzentrieren, sind die echten Gewinne häufig mit Firmen aus der zweiten oder dritten Reihe zu machen. Unternehmen aus den Bereichen Cybersicherheit, Softwareentwicklung oder spezialisierte Finanzdienstleister rücken verstärkt in den Fokus. Hier finden sich oft aussichtsreiche Bewertungen, die sich noch nicht auf dem Markt widerspiegeln.

Der Aktienmarkt ist in diesem Jahr von einer neuen Sachlichkeit geprägt. Es geht nicht mehr um vage Versprechungen, sondern um die Frage, wer die digitale Transformation in bare Münze umwandeln kann. Wer die richtige Auswahl trifft, kann von den langfristigen Trends der Automatisierung und Cloud-Infrastruktur profitieren. Die folgenden elf (alphabetisch sortierten) Tech-Aktien sind laut J.P. Morgan die vielversprechendsten Investitionsmöglichkeiten.

Arista Networks

Arista Networks eröffnet die Liste der Analysten-Tipps. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Netzwerk-Lösungen, die für den Betrieb moderner Cloud-Strukturen unverzichtbar sind. Da der Datenhunger durch KI-Anwendungen in diesem Jahr weiter steigen wird, scheint Arista ein sicherer Gewinner zu sein.

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HBO Max: Neuer Streamingdienst für Deutschland – alles, was du wissen musst

17. Januar 2026 um 06:15

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HBO Max, Streaming-Dienst, Serie, Film, Medien, Plattform

HBO Max geht in acht neuen Ländern an den Start, unter anderem in Deutschland. Um sich den Erfolg hierzulande zu sichern, hat sich das Unternehmen mit anderen Plattformen zusammengetan.

Manch einer hat sich schon gefragt, ob es HBO wohl niemals in Deutschland geben wird. Doch nun ist es so weit: Seit dem 13. Januar 2026 ist der US-amerikanische Streaming-Riese auch bei uns offiziell verfügbar.

HBO Max direkt oder als Zusatzabo streamen

In anderen europäischen Ländern wie Spanien oder Polen gibt es HBO Max schon seit Langem. Zwar konnten auch deutsche Film- und Serienfans HBO-Inhalte abrufen, bisher allerdings nur als Erweiterung von Abos bei Sky oder WOW.

Dazu hatte das US-amerikanische Unternehmen bereits 2012 einen entsprechenden Deal mit dem Sender ausgehandelt. Der läuft nun allerdings aus und HBO Max kommt auf direktem Wege zu den Kunden.

Wie HBO in einer offiziellen Mitteilung erklärt, können User in Deutschland den Streaming-Dienst ab sofort über die App beziehen. Dennoch gibt es in Deutschland, Italien und Österreich zusätzlich die Möglichkeit, ein Zusatzabonnement für Amazon Prime Video abzuschließen.

Auch über Amazon buchbar

HBO setzt auf Partnerschaften

Außerdem scheint sich WBD noch ein weiteres Hintertürchen offenzuhalten, denn in Deutschland wird HBO Max im Bundle mit RTL Plus verfügbar sein.

Ganz zum Vorteil von RTL: Nachdem der Sender Sky im Sommer 2025 für 150 Millionen US-Dollar aufgekauft hatte, verlor er durch den auslaufenden Vertrag zunächst die HBO-Inhalte. Durch die neue Partnerschaft ist das Problem gelöst.

Für Sky-Kunden wichtig: HBO-Serien, die bisher bereits im Abo enthalten waren, werden auch weiterhin verfügbar sein. Neue Serien wie beispielsweise „The Pitt“ starten allerdings nur noch bei HBO Max. Zusätzlich wird waipu.tv HBO Max nahtlos in seine Plattform für den deutschen Start integrieren.

Inhalt und Kosten: Alles, was du über das HBO Max-Abo wissen musst

Inhaltlich setzt HBO Max auf eine Mischung aus globalen Giganten und lokalen Produktionen. Neben dem neuen Game of Thrones-Ableger „A Knight of the Seven Kingdoms“ und dem aktuellen Kinohit „One Battle After Another“ investiert der Dienst außerdem in deutsche Originale.

Für Herbst 2026 ist mit „4 Blocks Zero“ ein Prequel des Berliner Gangster-Epos geplant. Außerdem soll Sport für Zug sorgen. So sind beispielsweise die Olympischen Winterspiele 2026 in jedem Abo-Modell enthalten.

HBO Max startet in Deutschland mit drei Basismodellen:

  • Basis mit Werbung: 5,99 Euro pro Monat (Full HD, 2 Geräte).
  • Standard: 11,99 Euro pro Monat (Full HD, werbefrei, 30 Downloads).
  • Premium: 16,99 Euro pro Monat (4K Ultra HD, Dolby Atmos, 100 Downloads).

Diese Preise gelten als Einführungstarife bis Ende 2026, bevor sie im Folgejahr moderat angehoben werden. Verfügbar ist der Streaming-Dienst über die gängigen App-Stores, ausgewählte Fernseher, Mobiltelefone, Tablets, Spielekonsolen, PCs und online abrufbar.

Kann sich HBO Max gegen Rivalen durchsetzen?

Der Dienst von Warner Bros. Discovery (WBD) gilt als eine Art Erfinder der US-Qualitätsserie. Dass dieser Titel durchaus verdient ist, beweisen Erfolgstitel wie „Games of Thrones“, „Die Sopranos“, „The Last of Us“ und „Euphoria“.

Obwohl HBO Max mit einem starken inhaltlichen Portfolio an den Start geht, bleibt offen, ob die Menschen in Deutschland bereit sind, Geld in einen weiteren Streaming-Dienst zu investieren. Denn auch Netflix und Amazon Prime Video sind weiterhin beliebte Plattformen.

Außerdem steht Medienberichten auch WBD selbst die Übernahme bevor. Wenn die Gerüchte stimmen, könnte ausgerechnet Rivale Netflix der Käufer sein. Was das für beide Dienste letztendlich bedeutet, bleibt abzuwarten.

HBO Max startete zuerst 2020 in den USA und wurde seitdem nach Lateinamerika, Europa und Asien ausgeweitet. Der Dienst soll im März 2026 auch in Großbritannien und Irland an den Start gehen und damit seinen europäischen Rollout abschließen. Für das dritte Quartal 2025 meldete Warner Bros. Discovery 128 Millionen globale Streaming-Abonnenten.

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Fachkräfte aus diesen Ländern verdienen in Deutschland am meisten

16. Januar 2026 um 20:40

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Mann Fachkräfte Labor Pipette Wissenschaft

Auch wenn immer wieder von einem Fachkräftemangel die Rede ist, kommen weiterhin viele Menschen nach Deutschland, um hier zu arbeiten. Bei den Löhnen gibt es im Hinblick auf die Nationalität der Arbeitnehmer aber große Unterschiede.

Deutsche Arbeiter verdienen im eigenen Land nicht das meiste Geld. Tatsächlich schaffen sie es nicht einmal in die Top Ten. Eine aktuelle Liste des Instituts der Deutschen Wissenschaft in Köln, zeigt auf, welche Nationalitäten in der Bundesrepublik die höchsten Löhne erhalten. Generell verdienen Ausländer im Schnitt zwar weniger, doch Fachkräfte aus einigen Ländern lassen die Deutschen hinter sich.

Fachkräfte aus diesen Ländern sahnen ab

Nach dem Gehalt zu fragen, gehört sich eigentlich nicht, aber im Namen der Wissenschaft geben Menschen natürlich lieber Auskunft. Die Analyse der Bruttomedianlöhne von Vollzeitbeschäftigten offenbart eine Lohnschere, die weit auseinander geht.

Mit einem durchschnittlichen Bruttolohn von 4.177 Euro landen einheimische Arbeitnehmer weit abgeschlagen hinter der internationalen Konkurrenz und schaffen es nicht einmal in unser Ranking. Der Gesamtschnitt aller ausländischen Beschäftigten ist allerdings noch einmal deutlich niedriger. Das Mittel liegt bei lediglich 3.204 Euro brutto monatlich.

Warum Menschen aus manchen Ländern überdurchschnittlich hohe Gehälter bekommen, liegt primär an der Qualifikation und der Wahl der Branche. Vor allem in den sogenannten MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik ist der Zuzug von hochqualifizierten Akademikern ein entscheidender Faktor für die deutsche Wirtschaft. Diese Fachkräfte kommen oft gezielt für anspruchsvolle Positionen nach Deutschland.

Ein zentraler Aspekt ist auch die Zuwanderung über die deutschen Hochschulen. Viele internationale Studenten bleiben nach ihrem erfolgreichen Abschluss im Land. Laut Experten hat sich die Zahl der Erfindungen von Menschen mit internationalen Wurzeln in den letzten zwei Jahrzehnten teilweise verzwölffacht. Trotzdem gibt es laut des IW noch Verbesserungsbedarf bei der Integration. Welche Nationalitäten aber schon jetzt ordentlich Geld einstreichen, verraten wir in unserem Ranking.

Platz 10: Frankreich (inklusive Monaco)

Den zehnten Platz in Sachen Löhne belegen Fachkräfte aus Frankreich und Monaco. Der Bruttomedianlohn liegt bei 4.605 Euro im Monat. Das zeigt auf, dass die direkte Nachbarschaft zur Bundesrepublik nicht nur kulturell, sondern auch finanziell Früchte trägt.

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Weltweit erste E-STATCOM: Künstliche Trägheit soll Stromnetz stabilisieren

16. Januar 2026 um 15:15

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E-STATCOM Superkondensator

TenneT und Siemens Energy haben den weltweit ersten E-STATCOM mit Superkondensatoren vorgestellt. Das Kompensator-System soll künstliche Trägheit in das deutsche Stromnetz bringen, um es zu stabilisieren und Blackouts zu vermeiden. 

Die Energiewende stellt die Stromnetze vor große Herausforderungen, da herkömmliche Kraftwerke wie Kohle- und Kernkraftwerke schrittweise abgeschaltet werden. Denn diese konventionellen Anlagen lieferten jahrzehntelang nicht nur Strom, sondern auch Stabilität, indem ihre massiven, rotierenden Generatoren die Netzfrequenz konstant bei 50 Hertz hielten.

Bei einem Anstieg der Nachfrage oder dem Ausfall eines Generators diente die kinetische Energie dieser rotierenden Massen als Puffer, der Netzbetreibern Zeit zum Reagieren verschaffte. Ohne diesen Puffer kann das Fehlen der Netzstabilität zu Geräteschäden, Kaskadenausfällen oder sogar landesweiten Stromausfällen führen.

E-STATCOM mit Superkondensatoren: Künstliche Trägheit als Stabilisator für das Stromnetz

Die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen wie Wind- und Solaranlagen, die durch Wechselrichter angebunden sind, verschärft das Problem, da diese keine Trägheit in das Netz einspeisen. An dieser Stelle kommt der weltweit erste E-STATCOM ins Spiel.

Dabei handelt es sich um eine Technologie, die von TenneT Germany und Siemens Energy in Deutschland entwickelt wurde. Das System stabilisiert das Netz durch den Einsatz von Superkondensatoren, die in Millisekunden kurze Energiestöße liefern und so eine Art „künstliche Trägheit“ erzeugen.

Der E-STATCOM stabilisiert gleichzeitig sowohl die Spannung als auch die Frequenz im Stromnetz. Er fungiert als Reservoir für sofortige elektrische Energie. Diese Stabilität wird konstant rund um die Uhr gewährleistet, wodurch wichtige Herausforderungen im Netz gemildert und Blackouts verhindert werden können.

Ein Modell für zukünftige Netze

Der Standort Mehrum wurde bewusst gewählt, da er genau zwischen zwei Nord-Süd-Korridoren liegt und von dort aus die Netzstabilität auf beiden Korridoren beeinflussen kann.

Die Technologie ist ein wichtiger Schritt für die Integration erneuerbarer Energien. Ohne ein modernisiertes Netz, das eine stabile Übertragung der erneuerbaren Energie gewährleistet, kann die Energiewende nicht erfolgreich verlaufen. Der E-STATCOM in Mehrum gilt als wichtiges Projekt, das beweist, dass die globale Energiewende machbar ist.

Gleichzeitig dient es als Blaupause für erneuerbare-fähige Netze weltweit. Das System wird nach der Bauphase noch monatelang getestet, bevor es in den kommerziellen Betrieb geht.

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Lost in Translation? ChatGPT bekommt eigenen Übersetzer

16. Januar 2026 um 11:00

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ChatGPT Übersetzer Translate OpenAI

OpenAI hat mit ChatGPT Translate einen eigenen Übersetzer an den Start gebracht. Neben klassischen Übersetzungen ermöglicht das Tool auch Umformulierungen für bestimmte Zielgruppen wie Kinder oder ein akademisches Publikum. Der Übersetzer hat allerdings noch einige Schwachstellen. Eine kommentierende Analyse.

ChatGPT bekommt eigenen Übersetzer

  • ChatGPT Translate kann OpenAI zufolge Tonfall, Redewendungen und Kontexte in Texten erkennen, um präzise Übersetzungen zu liefern. Auch umgangssprachliche und regionale Ausdrucksweisen sollen für das Tool kein Problem sein.
  • Der OpenAI-Übersetzer soll wie Google Translate oder DeepL die Ausgangssprache automatisch erkennen können. Auch die Benutzeroberfläche ähnelt denen der Konkurrenz. Aktuell unterstützt ChatGPT Translate rund 50 verschiedene Sprachen. Darunter: Englisch, Deutsch, Französisch und Spanisch.
  • Laut OpenAI geht ChatGPT Translate über einen klassischen Übersetzer hinaus. Das Tool soll per Mausklick etwa auch spezielle Textanpassungen ermöglichen. Darunter: flüssigere Formulierung, Umformulierung in einen sachlichen, geschäftlichen Stil, Übersetzung zum Verständnis für ein Kind und Übersetzungen für ein akademisches Publikum.

ChatGPT Translate: Noch nicht ganz ausgereift

Normalerweise hängt OpenAI jede noch so kleine Funktion an die ganz große Glocke. Bislang gibt es ungewöhnlicherweise jedoch keine offiziellen Statements zu ChatGPT Translate (Stand: 15. Januar 2026). Das Tool stellt dennoch ein direktes Konkurrenz-Angebot zu etablierten Übersetzern wie DeepL oder Google Translate dar.

Es war zwar zuvor bereits möglich, Texte mit ChatGPT zu übersetzen. Mit ChatGPT Translate hat OpenAI aber eine gesonderte Übersetzungs-Oberfläche geschaffen, die den Angeboten der Konkurrenz nicht zufällig ähnelt, sondern ein vertrautes Gefühl schaffen soll.

Der eigentliche Mehrwert von ChatGPT Translate könnte in der Nachbearbeitung von Übersetzungen liegen. Unterhalb der Übersetzung gibt es dazu klickbare Optionen. Über die Auswahl landet man allerdings auf der normalen ChatGPT-Oberfläche.

Ganz ausgereift scheint der Übersetzer daher nicht. Das Angebot, Texten einen akademischen Tonfall einzuhauchen, entbehrt zudem nicht einer gewissen Ironie. Denn Studien zufolge haben KI-Übersetzer vor allem mit technischen und wissenschaftlichen Begriffen so ihre Probleme.

Stimmen

  • Laut Franziska Neziri, Vizepräsidentin des Schweizer Verbands der Übersetzer, Terminologen und Dolmetscher (ASTTI), ist KI ausserstande, menschliche Erfahrungen zu machen, und kann somit den erhaltenen Input auch nicht mit früheren Erfahrungen abgleichen, was wir Menschen dagegen tagtäglich tun. Sie kann also z. B. keine Emotionen empfinden und diese folglich auch nicht nachvollziehen.
  • Oliver Czulo, Professor für Übersetzungswissenschaft am Geisteswissenschaftlichen Zentrum (GWZ) der Universität Leipzig, in einem Interview: „Die Maschine hat kein Verständnis davon, was Geschlecht ist und was Stereotype sind. Übersetzungsmodelle sind nichts anderes als statistische Modelle, die aber keinerlei Verständnis von der Welt haben. Wie gut Modelle funktionieren, hängt von Daten ab. Es gibt bestimmte Sprachenpaare wie Englisch–Deutsch oder Englisch–Französisch, bei denen die Maschine schon teilweise wirklich gute Vorübersetzungen leisten kann.“
  • Dolmetscher Nathan Chacón zu den Auswirkungen von KI-Übersetzern auf seinen Job: „Es gibt viele Übersetzer da draußen und sie haben meine Bedenken bestätigt. Ich sehe, wie KI-Tools die Kontrolle übernehmen“. Chacón müsse derzeit vor allem KI-Übersetzungen korrigieren, da Künstliche Intelligenz Redewendungen wie „it’s raining cats and dogs“ – (zu Deutsch: „Es regnet in Strömen“) – nicht erkennen könne.

KI-Übersetzer: OpenAI hinkt der Konkurrenz hinterher

Ob sich ChatGPT Translate als feste Alternative zu Google Translate und DeepL etablieren kann, bleibt abzuwarten. Denn: Bislang hinkt OpenAI der Konkurrenz bei der Sprachauswahl deutlich hinterher. Die Veröffentlichung eines hauseigenen dezidierten Übersetzers zeigt aber, dass sich das Unternehmen künftig stärker in diesem Bereich positionieren will.

Weitere Sprachen, Funktionen und vor allem mehr Marketing dürften deshalb die logische Folge sein. Zwar befindet sich OpenAI noch nicht auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Doch mit weiteren Upgrades sowie der Popularität von ChatGPT könnte das Unternehmen schnell Boden gutmachen.

Im privaten und zwischenmenschlichen Alltag dürfte das Tool deshalb schnell zum praktischen Begleiter werden. Für professionelle Übersetzer und Dolmetscher werden KI-Übersetzer dennoch keine direkte Gefahr darstellen.

Ihr Berufsbild dürfte sich allerdings weiter verschieben: weg von direkten Übersetzungen und hin zu mehr Korrekturen. Denn Halluzinationen, kulturelle Fehlgriffe oder falsch verstandene Metaphern sind keine KI-nderkrankheiten, sondern Nebenwirkungen statischer Sprachmodelle.

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Kredit und Todesfall: Diese Versicherung verhindert, dass deine Familie zahlen muss

16. Januar 2026 um 09:30

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Kredit und Todesfall Ablebensversicherung

Du hast einen Kredit aufgenommen, vielleicht für die Traumwohnung oder das erste Auto. Die monatlichen Raten zahlst du pünktlich ab. Alles läuft nach Plan. Doch dann passiert das Unvorstellbare: Ein Unfall, eine schwere Krankheit und plötzlich bist du nicht mehr da. Was passiert jetzt mit deinem Kredit?

Die Antwort ist härter, als viele denken: Deine Angehörigen schwelgen nicht nur in Erinnerungen, sondern erben auch deine Schulden. Die Bank möchte ihr Geld zurück – egal, ob deine Familie emotional oder finanziell dazu in der Lage ist. Genau hier kommt eine Absicherung ins Spiel, über die viel zu wenige sprechen.

Was eine Ablebensversicherung leistet

Viele Kreditnehmer sichern sich über eine Ablebensversicherung bei Kreditverpflichtungen ab. Das Prinzip ist einfach: Du zahlst monatlich einen vergleichsweise kleinen Beitrag. Im Gegenzug springt die Versicherung ein, wenn du während der Kreditlaufzeit verstirbst. Sie übernimmt die Restschuld komplett oder zahlt die vereinbarte Summe aus.

Anders als klassische Lebensversicherungen funktioniert diese Absicherung nach dem Risikoansatz. Es gibt keinen Sparanteil, keine Gewinnbeteiligung. Stattdessen konzentriert sie sich auf den reinen Schutz. Das macht sie deutlich günstiger.

Wenn der Kredit zur Last für Hinterbliebene wird

Stell dir vor, du hast gerade eine Eigentumswohnung gekauft. 250.000 Euro Kredit, Laufzeit 25 Jahre. Du bist hauptverdienend, dein Partner arbeitet Teilzeit. Dann passiert ein tragischer Unfall.

Jetzt steht dein Partner mit zwei Problemen da. Einerseits fehlt das Haupteinkommen. Andererseits läuft der Kredit weiter – 1.200 Euro monatlich müssen weiter fließen. Ohne diese Summe droht im schlimmsten Fall der Verlust der Wohnung. Deine Familie muss ausziehen, obwohl sie gerade ihren größten Halt verloren hat.

Tausende Familien stehen jährlich vor genau diesem Problem. Dabei gibt es eine Lösung, die genau für solche Fälle entwickelt wurde.

Zwei Varianten stehen zur Wahl

Bei der Absicherung hast du grundsätzlich zwei Optionen. Die erste nennt sich Kreditrestschuldversicherung. Hier passt sich die Versicherungssumme kontinuierlich an die sinkende Restschuld an. Je mehr du abbezahlt hast, desto niedriger wird die abgesicherte Summe. Die Prämien bleiben dabei konstant und günstig.

Die zweite Option ist die klassische Risikolebensversicherung mit fester Versicherungssumme. Diese bleibt über die gesamte Vertragsdauer konstant. Sie kostet etwas mehr, bietet aber zusätzlichen Spielraum. Wenn die Kreditschuld bereits getilgt ist, können deine Angehörigen die Summe anderweitig nutzen.

Welche Variante passt, hängt von deiner Situation ab. Bei großen Immobilienkrediten macht meist die fallende Summe Sinn. Bei mehreren kleineren Verpflichtungen kann die feste Summe flexibler sein.

Was kostet diese Sicherheit?

Die Kosten variieren stark. Versicherer berücksichtigen dein Alter, deinen Gesundheitszustand, Risikofaktoren wie Rauchen. Auch die Kredithöhe und Laufzeit spielen eine Rolle.

Ein Beispiel: Ein 30-jähriger Nichtraucher, der 150.000 Euro über 20 Jahre absichern möchte, zahlt je nach Anbieter zwischen 15 und 30 Euro monatlich. Bei einem 45-Jährigen steigen die Beiträge auf 40 bis 60 Euro.

Das klingt nach zusätzlicher Belastung. Doch für weniger als ein Restaurant-Besuch pro Monat kaufst du deiner Familie echte Sicherheit. Sie muss im Ernstfall nicht aus dem gemeinsamen Zuhause ausziehen oder Kredite mit Einkommen bedienen, das plötzlich fehlt.

Vorsicht vor teuren Bankprodukten

Wenn du einen Kredit aufnimmst, wird dir die Bank wahrscheinlich direkt eine Versicherung anbieten. Das ist bequem, aber oft nicht die beste Wahl. Denn bankeigene Produkte sind häufig deutlich teurer als externe Angebote. Die Prämien können sich um mehrere hundert Euro pro Jahr unterscheiden.

Zudem enthalten diese Pakete oft Zusatztarife, die du nicht brauchst. Arbeitslosigkeitsschutz oder Unfallversicherung klingen erstmal sinnvoll. In der Praxis erhöhen sie aber vor allem die Prämie und zahlen im Ernstfall oft nicht, weil die Bedingungen nicht erfüllt sind.

Besser: Hole dir unabhängige Angebote ein. Vergleiche mehrere Anbieter. Prüfe genau, welche Leistungen du wirklich benötigst. Oft findest du so eine Absicherung, die deutlich weniger kostet.

Wann ist der Abschluss sinnvoll?

Nicht jeder Kredit erfordert automatisch eine Absicherung. Bei kleineren Beträgen unter 20.000 Euro lohnt sich der Aufwand oft nicht. Hier können Rücklagen ausreichen.

Anders sieht es bei großen Summen aus. Immobilienkredite solltest du auf jeden Fall absichern. Vor allem, wenn du Hauptverdiener bist, wenn Kinder im Spiel sind oder wenn dein Partner die Raten allein nicht stemmen könnte.

Auch das Timing spielt eine Rolle. Je jünger du bist, desto günstiger wird die Versicherung. Mit 25 zahlst du einen Bruchteil dessen, was mit 50 fällig wird. Selbst ohne Kinder kann sich der frühe Abschluss lohnen, gerade wenn eine Familiengründung geplant ist. Besonders in jungen Jahren solltest du die finanzielle Vorsorge ernst nehmen, nicht die 4 größten Finanz-Fehler begehen und dich frühzeitig absichern.

Deine nächsten Schritte

Überprüfe zunächst deine aktuelle Situation. Welche Kredite laufen? Wie hoch sind die Restschulden? Könnten deine Angehörigen die Raten allein stemmen?

Falls nicht, hole dir Angebote von verschiedenen Anbietern ein. Achte auf transparente Konditionen und faire Kündigungsrechte. Scheue dich nicht, Fachleute zu konsultieren – bei solchen Summen lohnt sich professionelle Beratung.

Denk daran: Es geht nicht darum, dich mit dem Gedanken an deinen Tod zu beschäftigen. Es geht darum, deiner Familie im schlimmsten Fall einen echten Dienst zu erweisen. Sie wird mit genug zu kämpfen haben und finanzielle Existenzängste sollten nicht dazugehören.

Autor: Daniel Schwarz

Daniel Schwarz arbeitet als Online Marketing Manager bei Livv.at, einer digitalen Plattform der Lebensversicherung von 1871 a. G. München. Dank seiner langjährigen Erfahrung im Onlinemarketing verfügt er über tiefgehendes Fachwissen in diesem Bereich. Livv.at ermöglicht den vollständig digitalen Abschluss von Ablebens- und Risikolebensversicherungen und hilft dabei, Angehörige wie Partner, Kinder und Familien finanziell abzusichern.

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Neuartiger Beton soll Gebäude und Brücken in Batterien verwandeln

16. Januar 2026 um 05:45

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Beton als Stromspeicher Batterie Akku

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen neuartigen Beton entwickelt, der als Stromspeicher fungieren kann. Er könnte Gebäude, Gehwege und Brücken zu Batterien machen. 

Wissenschaftler des MIT haben eine Beton-Variante entwickelt, die Gebäude in Superkondensatoren verwandeln könnte. Die Forscher nutzen für das Material mit dem Namen ec3 eine Mischung aus Zement, Wasser, ultrafeinem Ruß und Elektrolyten.

Diese Kombination erzeugt ein leitfähiges Nanowerknetzwerk innerhalb der Struktur, wodurch architektonische Elemente wie Wände, Gehwege oder Brücken elektrische Energie aufnehmen und wieder abgeben könnten. Bisher stand die Technologie vor Herausforderungen wie einer zu geringen Spannungen und Problemen bei der Skalierbarkeit.

Beton als Batterie

Mit hochauflösenden 3D-Bildern gelangen es den Forschern zu sehen, wie das Kohlenstoffnetzwerk und die Elektrolyte miteinander interagieren. Diese Erkenntnisse ermöglichten es, die Speicherkapazität zu steigern, damit sich herkömmliche Baumaterialien als aktive Stromspeicher nutzen lassen.

Ein Volumen von etwa fünf Kubikmetern des Spezialbetons würde bereits ausreichen, um den täglichen Energiebedarf eines Haushalts zu decken. Das ist etwa so viel Beton wie für eine typische Kellerwand.

Obwohl die Energiedichte nicht an die von herkömmlichen Batterien heranreicht, bietet das System den Vorteil einer direkten Integration in Wohnstrukturen, was keinen zusätzlichen Platz erfordert.

Einsatzmöglichkeiten und Langlebigkeit

Ein Vorteil von ec3 ist die theoretische Lebensdauer, da das Speichersystem so lange halten kann wie das Bauwerk selbst. Die Forscher entdeckten zudem, dass eine breite Palette an Elektrolyten für das Material infrage kommt, darunter sogar Meerwasser.

Das eröffnet Chancen für küstennahe Gebiete oder für den Einsatz als Stützstrukturen für Offshore-Windparks. Zur Demonstration bauten die Wissenschaftler bereits einen kleinen Bogen aus dem leitfähigen Beton, der eine LED-Leuchte mit Strom versorgte.

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Die Festgeldkonten mit den höchsten Zinsen

15. Januar 2026 um 20:31

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besten Festgeldkonten höchsten Zinsen Festgeld

In Zeiten wirtschaftlicher Krisen und erratischer Märkte bietet das Festgeld eine gewisse Planungssicherheit durch garantierte Zinsen. Auch wenn das Zinsniveau im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken ist, bieten diese Festgeldkonten noch immer attraktive Renditen.

Festgeldkonten sind so etwas wie ein digitaler Sparstrumpf oder ein Haufen Scheine unter der Matratze. Allerdings ohne das Risiko, dass ein Dieb zugreift oder die Motten das Ersparte fressen. Wer sein Kapital für einen fest vereinbarten Zeitraum an die Bank verleiht, erhält im Gegenzug einen garantierten Zinssatz, der vor Marktschwankungen schützt. Durch die gesetzliche Absicherung (bis 100.000 Euro) sind innerhalb der EU auch Bankenpleiten oder Einbrüche in den Tresorraum keine Gefahr.

Diese Festgeldkonten bieten die besten Renditen

Für das Handelsblatt hat das Portal FMH insgesamt siebenundfünfzig in Deutschland aktive Anbieter unter die Lupe genommen. In die Auswahl schafften es nur Institute mit einem Länderrating von mindestens A, um das Risiko für deutsche Anleger so gering wie möglich zu halten.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zinsen allgemein gesunken. Die Sätze reichen von 1,0 bis 2,75 Prozent. Damit lässt sich die Inflation zwar nicht ausgleichen, aber zumindest abmildern. Neben dem reinen Zins sollten Sparer auch auf das Kleingedruckte bei der Gutschrift achten. Während manche Banken die Erträge jährlich ausschütten, sammeln andere die Zinsen bis zum Ende der Laufzeit. Das kann zum Beispiel beim Steuerfreibetrag zu Problemen führen

Für unser Rating gehen wir beispielhaft von einer Summe in Höhe von 10.000 Euro aus, die über einen Zeitraum von 12 Monaten angelegt wird. Welche Festgeldkonten in diesem Szenario am meisten abwerfen, verraten wir in der folgenden Top Ten (via FMH).

Platz 10: Ayvens Bank

Den zehnten Platz belegt die Ayvens Bank, deren Zinssatz bei 2,35 Prozent liegt. Bei einer Anlagesumme von 10.000 Euro ergibt sich nach zwölf Monaten ein Ertrag von rund 235 Euro.

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Natrium-Ionen-Batterie: Wasser-Trick verdoppelt Leistung

15. Januar 2026 um 14:03

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Natrium-Ionen-Batterien

Natrium-Ionen-Batterien dienen nicht nur als Energiespeicher, sondern verwandeln Meerwasser ganz nebenbei in Trinkwasser. Forscher haben nun herausgefunden, dass ein bekannter Batteriewerkstoff deutlich besser funktioniert, wenn sein Wassergehalt erhalten bleibt.

Forscher der University of Surrey machten kürzlich eine überraschende Entdeckung, die Natrium-Ionen-Batterien erheblich verbessern könnte. Bisher haben Wissenschaftler das in den Batterien enthaltene Wasser durch Erhitzen mühsam entfernt, da sie eine Beeinträchtigung der Leistung vermuteten. Eine neue Studie belegt jedoch, dass der Verbleib des Wassers im Material die Energiespeicherung nahezu verdoppeln kann.

Das Team nutzt ein spezielles Material namens Nanostructured Sodium Vanadate Hydrate (NVOH). Durch den Verbleib des Wassers im NVOH erreichte das System eine deutlich höhere Ladegeschwindigkeit und eine stabilere Nutzung im Alltag. In Testreihen überstand die Batterie mehr als 400 Ladezyklen ohne nennenswerte Verluste.

Sauberes Wasser durch Energiespeicherung

Das Material zählt damit zu den bisher leistungsstärksten Kathoden für Natrium-Systeme. Natrium bietet der Industrie gegenüber Lithium entscheidende Vorteile, da es überall auf der Welt im Überfluss vorkommt. Das senkt die Anschaffungskosten für Speichertechnologien und schont gleichzeitig die Umwelt.

Ein besonderer Durchbruch gelang den Forschern durch die Vielseitigkeit des Systems, das sogar in gewöhnlichem Salzwasser funktioniert. Während die Batterie Energie speichert, zieht sie aktiv das Natrium aus der Umgebungslösung. Wissenschaftler nennen diesen doppelten Nutzen eine elektrochemische Entsalzung.

Eine Elektrode aus Graphit extrahiert dabei das Chlorid aus dem Wasser. Dadurch gewann das Team frisches Trinkwasser aus ungenießbarem Meerwasser. Dieser Prozess läuft parallel zur Speicherung ab und macht die Anlage zu einem multifunktionalen Werkzeug für Küstenregionen.

Sichere Natrium-Ionen-Batterien im Alltag

In Sachen Sicherheit überzeugt die neue Technologie durch eine stabile chemische Reaktion. Bei Tests mit einem Universalindikator färbte sich das Salzwasser an der Gegenelektrode rot. Das beweist, dass das System kein Gas entwickelt, was ein wichtiges Argument für die sichere Anwendung im Alltag ist.

Die Abwesenheit von gefährlicher Gasbildung erhöht die Lebensdauer und Zuverlässigkeit der Batterie. So entsteht ein System, das für den Einsatz in sensiblen Umgebungen einsatzbereit ist. Langfristig entwerfen die Ingenieure Systeme, die Meerwasser als sicheren und unerschöpflichen Elektrolyten verwenden.

Das reduziert für die Industrie die Abhängigkeit von teuren chemischen Zusätzen. Die vereinfachte Herstellung dieser Batterien bringt die kommerzielle Nutzung in greifbare Nähe.

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Aus Personalnot: Weniger Bürokratie durch KI?

15. Januar 2026 um 11:00

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Bürokratie KI Künstliche Intelligenz Worms

KI-Modelle werden aufgrund ihres enormen Energiebedarfs häufig verteufelt. Doch sinnvoll eingesetzt kann Künstliche Intelligenz durchaus Vorteile haben – beispielsweise im Gesundheitssystem und sogar beim Kampf gegen den Klimawandel. Die Stadt Worms setzt derweil auf KI, um Bürokratie abzubauen. Kommunen aus anderen Bundesländern wollen dem nacheifern. Eine kommentierende Analyse.

Stadt Worms setzt auf KI gegen Bürokratie

  • Die Stadt Worms setzt seit rund einem halben Jahr KI-Assistenten ein, die Beschäftigte im Bauamt und in der Stadtentwicklung unterstützen sollen. Ziel ist es, Arbeitsabläufe zu erleichtern. Geht es etwa um die Planung, eine neue Kita zu bauen, sollen KI-Agenten den zuständigen Mitarbeitern etwa in Sekundenschnelle bürokratische, rechtliche und organisatorische Fragen beantworten.
  • Die eingesetzten KI-Assistenten wurden vom Wormser IT-Dienstleister Satware entwickelt. Mithilfe von Justus sowie sechs weiteren Agenten will die Stadt wieder Herr der Lage bei der Bewältigung neuer Gesetze und Verordnungen werden. Laut Satware kann KI unter anderem dabei helfen, Informationen in der Verwaltung zu bündeln und sie auf das Wesentliche reduzieren. Das Unternehmen und die Stadt Worms versprechen, dass sämtliche Daten geschützt und nicht weitergegeben werden.
  • Der Deutsche Beamtenbund (dbb) fordert bereits seit geraumer Zeit mehr Tempo bei der Digitalisierung und einen verstärkten Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Öffentlichen Verwaltung. Dem Verband zufolge ist der Öffentliche Dienst aufgrund von Personalmangel mit vielen Aufgaben überfordert. Deutschlandweit würden 600.000 Beschäftigte fehlen.

KI soll Personalmangel in öffentlicher Verwaltung kompensieren

KI kann durch die Automatisierung von Routineaufgaben und die Optimierung von Arbeitsprozessen perspektivisch dabei helfen, den Personalmangel in der öffentlichen Verwaltung zu kompensieren. Beschäftigte könnten sich dadurch „wichtigeren“ Aufgaben widmen, um andere Prozesse zu beschleunigen.

Aufgrund der zunehmenden Informationsflut wäre ein solches Szenario durchaus wünschenswert. Allein der Digitalisierung halber zu digitalisieren, wird aber nicht reichen und ist auch keine gute Idee.

Denn: Wer einen schlechten Prozess einfach automatisiert, hat am Ende nur einen schlechten Automatismus geschaffen, der womöglich mehr Arbeit erfordert als abschafft. Oder um es mit den Worten des deutschen O2-Managers Thorsten Dirks zu sagen: „Wenn Sie einen scheiß Prozess digitalisieren, haben Sie einen scheiß digitalen Prozess“.

In Worms will man das erkannt haben. Finale Entscheidungen sollen dort weiterhin Menschen treffen. KI sei ein Werkzeug, das Faktenchecks erfordert und kein Ersatz.

Stimmen

  • Justus, einer der insgesamt sieben KI-Assistenten, die in Worms zum Einsatz kommen, stellt sich selbst wie folgt vor: „Hallo, ich bin Justus! Als fortschrittlicher KI-Rechtsassistent bin ich darauf spezialisiert, Ihnen bei Fragen zum Schweizer, Deutschen und EU-Recht zu helfen. Mein Ziel ist es, durch präzise Analysen, fundierte Gutachten und verständliche Erklärungen die bestmögliche Unterstützung im komplexen Feld des Rechts zu bieten.“
  • Timo Horst, Beigeordneter der Stadt Worms, gegenüber der Tagesschau: „Man muss mit vielen Behörden kommunizieren – und gerade diesen ganzen Schriftverkehr schneller abzuwickeln, dabei hilft die KI unglaublich. Ich brauche nicht bei meinen Mitarbeitern nachzufragen, ich kann Infos direkt abrufen, kann so meine Besprechungen vorbereiten. Ich kann Justus auch in Gesprächen beispielsweise mit Kita-Trägern oder auch mit anderen Vertretern aus der Zivilgesellschaft einsetzen.“
  • Die Wissenschaftler Alexander Wuttke, Adrian Rauchfleisch und Andreas Jungherr warnen im Rahmen einer aktuellen Studie: „Die Integration von KI in Regierungsfunktionen wirft erhebliche Bedenken hinsichtlich Fairness, Transparenz und Verantwortlichkeit auf. Zwar steigern Effizienzgewinne zunächst das Vertrauen, doch gleichzeitig reduzieren sie das wahrgenommene Gefühl der Kontrolle durch Bürger. Wenn diese strukturellen Risiken in den Vordergrund treten, sinkt sowohl institutionelles Vertrauen als auch wahrgenommene Kontrolle deutlich.“

Weniger Bürokratie durch KI?

Aktuell sollen zehn Mitarbeiter in der Stadtverwaltung von Worms mit KI-Assistenten arbeiten. Sie sollen weiterhin bei der täglichen Arbeit unterstützen, perspektivisch aber keine Menschen ersetzen oder gar Jobs gefährden. Bei maroden Straßen und dem deutschen Digitalrückstand erscheint das auch alles andere als realistisch oder gar sinnvoll.

Wie groß die Entlastung durch KI ist, steht aber noch in den Sternen. Denn bislang gibt es keine abschließende Auswertung der Stadt Worms. Das Projekt stehe vielmehr noch am Anfang, soll sich aber bereits rumgesprochen haben. Kommunen aus anderen Bundesländern hätten bereits Anfragen gestellt.

Mittelfristig könnte KI in deutschen Kommunen stärker Fuß fassen, vor allem wenn sich ein positiver Effekt auf Bürokratieabbau und Effizienz bestätigt. Wichtig bleibt dabei aber das Thema Datenschutz und die Wahrung von Entscheidungsfreiheit.

Langfristig könnten KI-Systeme die öffentliche Verwaltung grundlegend verändern: Von der Bearbeitung einzelner Anträge bis hin zu strategischen Planungen in Infrastruktur, Gesundheit oder Klimaschutz. Ziel sollte es aber sein, KI als Ergänzung zu sehen, Beschäftigte zu entlasten, ihnen Freiräume zu ermöglichen und die Kontrolle zu überlassen.

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Personalisierungslücke in Deutschland: Was Kunden wollen – und was Unternehmen liefern

15. Januar 2026 um 09:30

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Customer Journey Personalisierungslücke Studie Bitrix24

Personalisierung ist das Fundament moderner Kundenkommunikation. Gerade in Deutschland, wo Datenschutz und Vertrauen besonders wichtig sind, erwarten Kunden eine individuelle Ansprache. Sie möchten, dass Unternehmen ihre Bedürfnisse in der Customer Journey verstehen und relevante Inhalte liefern – ohne dabei ihre Privatsphäre zu verletzen. Doch wie die neue Bitrix24-Studie belegt, erleben viele Verbraucher die Kontaktpunkte mit Marken weiterhin als unpersönlich und austauschbar. Hier entsteht die „Personalisierungslücke“ – der Unterschied zwischen dem, was Kunden wollen und dem, was sie tatsächlich bekommen.

Die Fakten: Personalisierung bleibt oft Wunschdenken

Die Bitrix24-Studie macht die Diskrepanz deutlich: Nur 24 Prozent der Befragten empfinden die Kommunikation von Marken als angenehm und relevant, 47 Prozent erleben sie als zufällig oder unpräzise. 13 Prozent bekommen überhaupt keine persönliche Ansprache, während 16 Prozent die Kommunikation als zu aufdringlich empfinden.

Das Problem liegt seltener am fehlenden Willen, sondern an fragmentierten Systemen, nicht vernetzten Datensilos und einer übervorsichtigen Interpretation der DSGVO. Die Idee der maßgeschneiderten Kommunikation bleibt oft Theorie, während Kunden längst personalisierte Customer Journeys einfordern.

Was Kunden wirklich wollen – und was sie stört

  • 42 Prozent wünschen sich hilfreiche Inhalte und Tipps, die konkrete Probleme lösen.
  • 22 Prozent legen Wert auf authentische, menschliche Kommunikation – keine Standardtexte.
  • Je 18 Prozent bevorzugen relevante Produktempfehlungen oder exklusive, individuell zugeschnittene Angebote.

Statt Massenmails und Werbeflut wollen Kunden echten Mehrwert. Gleichzeitig empfinden 48 Prozent die ständige Präsenz von Werbung als besonders störend, 25 Prozent beklagen eine Überflutung durch E-Mails und Push-Nachrichten. 14 Prozent fühlen sich unwohl, wenn sensible Daten offensichtlich genutzt werden, 12 Prozent kritisieren falsche Annahmen über ihre Interessen. Zu viel, zu beliebig oder zu aufdringlich – das Risiko, Kunden zu verlieren, steigt.

Zur Bitrix24-Studie

Warum viele Unternehmen scheitern – und wie es besser geht

  • Fehlende oder ungenaue Datenbasis
  • Isolierte Systeme ohne Integration
  • Unzureichend geschulte Teams
  • Automatisierung ohne menschliches Feingefühl

Die Bitrix24-Studie zeigt klar, dass Personalisierung nur dann gelingt, wenn alle Touchpoints – von Website bis Support – miteinander verbunden sind. Ein zentrales CRM-System wie Bitrix24 CRM bündelt Vertriebs-, Marketing- und Supportdaten in einem System. So wird jede Interaktion zum Teil einer ganzheitlichen, personalisierten Customer Journey und Unternehmen können Kundenbedürfnisse gezielt erfüllen.

Bitrix24 CRM: Personalisierung in der Praxis

Mit Bitrix24 CRM erhalten Unternehmen ein zentrales Tool, das sämtliche Kundendaten, Kommunikationskanäle und Workflows integriert. Egal, ob Lead-Management, E-Mail-Marketing, Social Media oder Support: Alle Informationen sind im richtigen Moment verfügbar und können automatisiert oder individuell genutzt werden. Das Ergebnis: Ein personalisiertes, konsistentes Kundenerlebnis, das Vertrauen schafft und die Kundenbindung stärkt.

Die Plattform setzt dabei auf intelligente Segmentierung, Automatisierung und KI, sodass Unternehmen relevante Inhalte, Angebote und Services zum passenden Zeitpunkt ausspielen können – DSGVO-konform und transparent. Die Customer Journey wird dadurch nicht nur personalisiert, sondern auch effizient gesteuert und messbar verbessert.

Fazit: Personalisierung ist Pflicht – und Bitrix24 schließt die Lücke

Deutsche Unternehmen, die Personalisierung gezielt einsetzen, verschaffen sich 2025 einen echten Vorteil. Die Kombination aus smarter Datennutzung, klarer Zielgruppen-Ansprache und zentralen Tools wie Bitrix24 CRM hilft, die Personalisierungslücke zu schließen. Das Ergebnis: Ein verbessertes Kundenerlebnis, mehr Loyalität und nachhaltiges Wachstum.

Mehr zur Bitrix24-Customer Journey

FAQ zur Personalisierungslücke in Deutschland

Wie kann die Personalisierung im Unternehmen gezielt verbessert werden?

Durch ein leistungsfähiges, integriertes CRM wie Bitrix24, gezielte Datennutzung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Marketing, Vertrieb und Support.

Was sind die häufigsten Fehler?

Mangelnde Datenintegration und fehlende Abstimmung zwischen Abteilungen bremsen den Erfolg.

Wie empfinden Kunden Personalisierung aktuell?

47 Prozent erleben sie als zu zufällig, nur 24 Prozent als wirklich angenehm und relevant.

Welche Art von Personalisierung wünschen sich Kunden?

Hilfreiche Inhalte, ehrliche Kommunikation und exklusive, relevante Angebote.

Was stört Kunden am meisten?

Zu viel Werbung, Datenmissbrauch und falsche Annahmen über Interessen.

Welche Tools helfen bei der Personalisierung?

Moderne CRM-Systeme, Marketingautomatisierung und KI-gestützte Datenanalyse wie in Bitrix24.

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