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EcoFlow Frühlingsdeals: Balkonkraftwerke jetzt zum Aktionspreis bei Powerness

25. März 2026 um 16:00

Der Beitrag EcoFlow Frühlingsdeals: Balkonkraftwerke jetzt zum Aktionspreis bei Powerness erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

EcoFlow Frühlingsdeals

Die EcoFlow Frühlingsdeals machen den Einstieg in die unabhängige Stromversorgung so attraktiv wie nie. Powerness bietet exklusive Komplett-Bundles mit hochwertigen EcoFlow-Speichern, bifazialen JA Solar 450W-Modulen und Smart Meter – und das zu unschlagbaren Aktionspreisen. Wer clever ist, nutzt den Abholservice an acht Standorten in Deutschland und spart sich Versandkosten sowie lange Lieferzeiten.

Erneuerbare Energien gewinnen stetig an Bedeutung – und mit einem Balkonkraftwerk von Powerness lässt sich Solarstrom jetzt noch einfacher selbst produzieren und nutzen. Die limitierten EcoFlow Frühlingsdeals richten sich an alle, die sich maximale Effizienz, flexible Speicherlösungen und ein Komplettpaket wünschen, das sofort startklar ist.

Neben den günstigen Preisen überzeugt Powerness durch einen einzigartigen Abholservice: Acht Abholstationen in ganz Deutschland ermöglichen den schnellen und kostenfreien Zugang zum Wunschbundle, ohne dass schwere Module oder Speicher umständlich geliefert werden müssen.

EcoFlow Frühlingsdeals: Aktions-Bundles und Preise im Vergleich

Mit den drei exklusiven Frühlingsdeals von Powerness ist für jeden Bedarf das passende Set dabei. Die Pakete sind jeweils optimal abgestimmt und enthalten alles, was für ein modernes und leistungsfähiges Balkonkraftwerk benötigt wird:

Alle Bundles kommen mit leistungsstarken, bifazialen Solarmodulen von JA Solar, die auch bei diffusem Licht hohe Erträge liefern. Die EcoFlow STREAM Ultra Speicherlösungen ermöglichen nicht nur die flexible Zwischenspeicherung der Sonnenenergie, sondern sorgen auch für eine intelligente Steuerung und maximale Eigenverbrauchsquote – unterstützt durch den mitgelieferten Smart Meter.

Jetzt EcoFlow Frühlingsdeals sichern

Sofort, flexibel und ohne Versandkosten: Powerness Abholservice in acht Städten

Ein Highlight der EcoFlow Frühlingsdeals ist der deutschlandweite Abholservice, der nicht nur Zeit und Geld spart, sondern auch für maximale Flexibilität sorgt. Während andere Anbieter oft lange Lieferzeiten und hohe Transportkosten für große Solarpakete verursachen, bietet Powerness die Möglichkeit, das gewünschte Bundle direkt an einem von acht Standorten abzuholen. Die Pick-up-Points befinden sich in:

  • Mönchengladbach
  • Weinheim
  • Berlin
  • Hamburg
  • Tuningen
  • Riegelsberg
  • München
  • Westerkappeln

So lässt sich das neue Balkonkraftwerk innerhalb weniger Tage in Betrieb nehmen – ganz ohne Wartezeit oder Transportrisiko. Einfach online bestellen, Abholstation auswählen, Termin vereinbaren und das Wunschpaket vor Ort in Empfang nehmen. Die Powerness-Teams unterstützen bei Fragen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Was macht die EcoFlow Frühlingsdeals besonders?

  • Kompakte Komplettlösungen: Speicher, Solarmodule und Smart Meter optimal aufeinander abgestimmt
  • Top-Preise: Bis zu 200 Euro Ersparnis bei Selbstabholung gegenüber Versand
  • Innovative Technik: EcoFlow STREAM Ultra Speicher für smarte Eigenverbrauchsoptimierung
  • Hocheffiziente Solarmodule: Bifaziale JA Solar 450W für maximale Energieausbeute
  • Einfache Installation: Plug-&-Play für schnellen Start – auch für Laien geeignet
  • Sofort verfügbar: Acht Abholstationen bundesweit, keine Lieferzeit
  • Individuelle Beratung: Vor Ort kompetente Unterstützung durch Powerness Mitarbeiter

Warum jetzt auf ein Balkonkraftwerk von Powerness setzen?

Die Strompreise steigen, die Förderungen für Solarprojekte laufen – jetzt ist die beste Zeit, um in ein eigenes Balkonkraftwerk zu investieren. Mit den EcoFlow Frühlingsdeals von Powerness lassen sich die laufenden Stromkosten senken und ein wichtiger Beitrag zur Energiewende leisten. Die Bundles sind ideal geeignet für Hausbesitzer, Mieter und alle, die Wert auf Flexibilität und moderne Technik legen.

Die Bestände der Aktionspakete sind limitiert – sichern lohnt sich also! Wer jetzt bestellt, profitiert von sofortiger Verfügbarkeit, persönlicher Beratung und unschlagbaren Preisen.

Abholstation wählen & Bundle sichern

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Weltpremiere: Forscher testen erste funktionierende Quantenbatterie

25. März 2026 um 13:30

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Quantenbatterie Batterie Akku Energiewende Forschung

Australische Forscher haben erstmals eine funktionierende Quantenbatterie entwickelt und erfolgreich getestet. Die Technologie kann Energie deutlich schneller speichern als herkömmliche Batterien und könnte so die Energieversorgung der Zukunft grundlegend verändern.

Da Strom aus erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind starken Schwankungen unterliegt, gewinnt das Thema Energiespeicherung immer mehr an Bedeutung. Denn eine klimafreundliche Energieversorgung lässt sich nur dann zuverlässig aufbauen, wenn überschüssige Energie gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben werden kann.

Quantenbatterien könnten hierfür in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, da sie Energie besonders schnell aufnehmen und wieder abgeben können. Vor allem bei starken Schwankungen in der Stromerzeugung könnte das von großem Vorteil sein.

Australischen Forschern ist es nun gelungen, die weltweit erste Quantenbatterie zu entwickeln und zu testen. Sie gehen davon aus, dass diese Technologie in Zukunft den Weg für superschnelles Laden von Geräten ebnen könnte.

Können Quantenbatterien die Energieversorgung revolutionieren?

Quantenbatterien beruhen – wie ihr Name bereits verrät – auf den Gesetzen der Quantenphysik. Sie speichern die Energie nicht chemisch wie herkömmliche Batterien, sondern nutzen dafür quantenmechanische Effekte.

Seit den 2010er-Jahren wird an diesem Konzept intensiv geforscht, im Jahr 2013 wurden sie erstmals als theoretisches Konzept vorgeschlagen. Nun ist es Wissenschaftlern in Australien nach eigenen Angaben gelungen, mit ihren Forschungsergebnissen einen bedeutenden Fortschritt in diesem Bereich zu erzielen.

Für die Studie, die im Fachmagazin Nature Light: Science & Applications veröffentlicht wurde, haben Forscher der australischen Wissenschaftsbehörde Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO), der University of Melbourne und des Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) zusammengearbeitet. Sie sind davon überzeugt, dass ihre Entwicklung „die Art und Weise, wie wir in Zukunft Energie speichern und nutzen, grundlegend verändern“ wird.

„Der Vorteil der Quantentechnologie liegt darin, dass das System Licht in einem einzigen, extremen ‚Superabsorptionsereignis‘ absorbiert, wodurch die Batterie deutlich schneller geladen wird“, erklärt Co-Autor und Associate Professor James Hutchison von der University of Melbourne.

Bei dem vorliegenden Prototypen handle es sich um den ersten seiner Art, der „einen vollständigen Batteriezyklus durchläuft: Man lädt ihn auf, speichert Energie und kann ihn wieder entladen“, erklärt Hauptautor Dr. James Quach von der CSIRO gegenüber dem Guardian.

Quantenbatterie könnte Schnelladen auf ein neues Level heben

Herkömmliche Batterien brauchen laut Quach für das Aufladen je nach Größe eine längere Zeit: „Deshalb dauert das Aufladen Ihres Mobiltelefons etwa 30 Minuten und das Ihres Elektroautos über Nacht.“

Die Quantenbatterie hingegen weise in diesem Zusammenhang eine besondere Eigenschaft auf: „Je größer sie sind, desto schneller laden sie sich auf“, so der Forscher. Hierbei kommen die sogenannten „kollektiven Effekte“ zum Tragen, wodurch Quantenzellen schneller laden, wenn mehr Zellen beteiligt sind.

So haben es die Forscher geschafft, ihren Prototypen in Femtosekunden (Quadrillionstel Sekunden) aufzuladen. Die Energie wurde dann für Nanosekunden gespeichert. Laut Quach stellt das eine Leistung dar, als würde eine Batterie eine Minute zum Aufladen brauchen und dann „ein paar Jahre geladen bleiben“.

Der aktuelle Prototyp hat jedoch nur eine Kapazität von wenigen Milliarden Elektronenvolt. Das ist laut Quach „sehr gering“ und reiche nicht aus, um damit irgendetwas Sinnvolles zu betreiben“.

Daher wollen er und sein Team nun als nächsten Schritt daran arbeiten, die Speicherdauer zu verlängern. „Sobald die Technologie ausgereift ist, müsste man nicht mehr an einer Tankstelle anhalten, um das Auto aufzuladen; man könnte es unterwegs aufladen“, so Quach.

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KI zerstört Jobs – braucht Deutschland das bedingungslose Grundeinkommen?

25. März 2026 um 11:00

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Technologie KI Künstliche Intelligenz bedingungsloses Grundeinkommen

Künstliche Intelligenz, der demografische Wandel und strukturelle Verschiebungen setzen den deutschen Arbeitsmarkt zunehmend unter Druck. Während in einigen Branchen Fachkräfte fehlen, drohen in anderen massive Jobverluste. Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat nun ein bedingungsloses Grundeinkommen als Teillösung ins Spiel gebracht. Eine kommentierende Analyse.

Was ist ein bedingungsloses Grundeinkommen?

  • Ob humanoide Roboter, Selbstbedienungskassen oder Automatisierung durch KI: Der Arbeitsmarkt steht vor einem schier nie da gewesenen Wandel. Doch während in einigen Branchen massive Jobverluste drohen, fehlt es in anderen wie der Pflege oder Gastronomie an Personal. Gleichzeitig geraten die Sozialsysteme durch eine alternde Gesellschaft an ihre Grenzen. Ansätze, um die sozialen Folgen abzufedern, gibt es viele. Darunter: eine Reichensteuer, neue Arbeitsmodelle, gesteuerte Zuwanderung, Reformen des Gesundheits- und Sozialsystems sowie ein bedingungsloses Grundeinkommen.
  • Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist, jedem ein existenzsicherndes Einkommen durch den Staat zu gewähren, das nicht an Bedingungen geknüpft ist. Befürworter sagen, dass es frei mache, Sorgen nehme und jedem die Möglichkeit liefere, sich frei zu entfalten – auch auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem würde es die Sozialbürokratie überflüssig machen. Kritiker sind der Auffassung, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen zu einem Personalmangel führe, nicht finanzierbar sei und viele in eine „soziale Hängematte“ abgleiten würden.
  • Bei gleichzeitigem Wegfall von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, der Grundsicherung im Alter und dem Kindergeld würde die Einführung eines existenzsichernden bedingungslosen Grundeinkommens das deutsche Sozialsystem erheblich vereinfachen. Denn der bürokratische Aufwand zur Gewährung wäre deutlich geringer. Die Einführung eines BGE würde aber die Höhe der staatlichen Transferzahlungen enorm erhöhen. Zur Finanzierung wären massive Steuererhöhungen notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie des RWI und der Universität Stuttgart.

Unsere Einordnung

Die Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen pendelt auffällig zwischen zwei Narrativen. Einerseits: der Angst vor der „sozialen Hängematte“, zu hohen Kosten und einem letztlich kollabierenden Staat. Andererseits: der Hoffnung auf eine Gesellschaft, die endlich weniger krank ist, produktiver arbeitet sowie freier leben kann.

Beides ist auf einen kompletten Staat umgemünzt – weniger empirische Gewissheit als kulturelle Projektion, je nachdem, ob man Menschen eher einen Rückzug ins Nichtstun ankreidet oder eine freie Entfaltung zutraut. Dass das Modell in vielen Varianten finanziell kaum belastbar erscheint, wird in der politischen Zuspitzung oft erstaunlich selektiv behandelt.

Genauso selektiv wie die Gegenseite gern übersieht, dass weniger Arbeitsdruck auch weniger Arbeitsunfälle, weniger Stress und damit potenziell weniger psychische Erkrankungen bedeutet und obendrein das Gesundheitssystem entlasten könnte. Zwischen beiden Polen liegt ein Reformmix, der teilweise Realität werden könnte, aber selten als Gesamtbild gedacht wird.

Denn in Kombination mit einer Reichensteuer, Arbeitszeitmodellen wie der 4-Tage-Woche, einer steuerlichen Umverteilung sowie einer Reform des Gesundheitssystems wäre ein bedingungsloses und existenzsicherndes Grundeinkommen durchaus finanzierbar. Nimmt man zusätzlich noch die Großkonzerne, also die Profiteure des Technologie-getriebenen Arbeitsmarktwandels finanziell in die Pflicht, könnte man die Einkommenssteuer so gestalten, dass Arbeit trotzdem ein Anreiz ist.

Denn selbst wenn sie steigt, wäre die Steuer deutlich geringer als die postulierten bis zu 70 Prozent mancher Studien, die zusätzliche Mechanismen zur Finanzierbarkeit außer Acht lassen. Die eigentlich Frage ist letztlich aber weniger, ob Menschen arbeiten wollen, sondern unter welchen Bedingungen Arbeit so gestaltet werden kann, dass sie nicht permanent an ihrer eigenen Erschöpfung zehrt und sich für alle lohnt.

Stimmen

  • Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Ich halte es für möglich, dass dank KI sehr hohe Gewinne erlöst werden können, auch in Deutschland. Und ich bin überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen ein Teil der Lösung werden kann, um die Umwälzungen am Arbeitsmarkt aufzufangen. Aber ausreichen wird das nicht. Wir Menschen brauchen eine sinnstiftende Tätigkeit. Kaum jemand kann doch nur zu Hause sitzen und Videos schauen, ohne verrückt zu werden.“
  • Robin Jessen, Leiter der RWI-Forschungsgruppe Mikrostruktur von Steuer- und Transfersystemen, warnt: „Die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens in existenzsichernder Höhe würde den Anreiz, zu arbeiten, deutlich verschlechtern. Wegen des Rückgangs der Arbeitsstunden ist es selbst durch starke Steuererhöhungen nicht finanzierbar. Ein Grundeinkommen, das von der Haushaltszusammensetzung und der Miethöhe abhängt, wäre theoretisch finanzierbar. Es wäre aber sehr teuer und nur über starke Steuererhöhungen finanzierbar. Der Anreiz, zu arbeiten, würde auch hier deutlich sinken – insbesondere im oberen Einkommensbereich. Infolgedessen würde der Arbeitskräftemangel erheblich verschärft.“
  • Jürgen Schupp, Wissenschaftler im Geschäftsbereich Sozioökonomisches Panel des DIW Berlin, in einem Statement: „Unsere Studie zeigt das Gegenteil – die Teilnehmer blieben aktiv im Arbeitsmarkt und nutzten die Zahlungen in einer Weise, die auf Verantwortung und Fürsorge hinweist. Die Resultate widerlegen gängige Mythen über das bedingungslose Grundeinkommen, insbesondere die Vorstellung, dass es zu einem Rückzug aus dem Arbeitsmarkt kommt. Da aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren Deutschlands Sozialsysteme umgebaut werden müssen, sollte eine evidenzbasierte und ergebnisoffene Debatte alle Reformoptionen in den Blick nehmen.“

Ausblick

Ein realistisches Szenario ist kein radikaler Systemwechsel, sondern ein zunehmend hybrides Modell: mehr flexible Arbeitszeitformen, stärkere Investitionen in Weiterbildung, gezielte Zuwanderung und ein Umbau der sozialen Sicherungssysteme. Das Grundeinkommen bleibt dabei eher Referenzpunkt als kurzfristige Realität, aber eher einer, der die Debatte strukturell verschiebt.

Kritisch betrachtet steht und fällt die Machbarkeit mit zwei harten Faktoren. Erstens: der Finanzierung, die ohne massive Umverteilung kaum darstellbar ist. Und zweitens: den Arbeitsanreizen, die sich tatsächlich verändern könnten – allerdings nicht zwangsläufig zum Negativen. Wenn Menschen weniger Existenzdruck haben, steigt nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Produktivität. Genau hier kippt die „Hängematten“-Erzählung, auch wenn es sie nicht vollständig entkräftet.

Entscheidend wird daher die Frage der Lastenverteilung. Eine stärkere Beteiligung hoher Vermögen über eine Reichensteuer sowie eine konsequente Einbindung von Plattformökonomien und digitalen Gewinnen in die Finanzierung sozialer Systeme, könnte ein BGE überhaupt erst in den Bereich des Denkbaren rücken. Denn genau diese Akteure profitieren von der Transformation, die klassische Erwerbsarbeit zunehmend unter Druck setzt.

Gleichzeitig bleibt ein Risiko, das nicht wegmodelliert werden kann. Ein dauerhaft hoher Steuerbedarf könnte Arbeitsanreize tatsächlich verzerren und ein schlecht ausbalanciertes System würde diese Dynamik verstärken. Das Grundeinkommen ist damit weder Heilsversprechen noch ökonomischer Selbstmord. Sondern: Ein hochsensibler Balanceakt zwischen Entlastung, Umverteilung und der Frage, wie viel gesellschaftliche Umstellung politisch überhaupt tragfähig ist, ohne in neue Ungleichgewichte zu kippen.

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Rotierendes Gerät gewinnt Energie aus Wellen

25. März 2026 um 05:45

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Energie aus Wellen

Forscher haben ein rotierendes Gerät entwickelt, das Energie aus Wellen gewinnen kann. Es richtet sich je nach Wellengang selbstständig aus.

Ozeanwellen könnten eine ertragreiche und zuverlässige erneuerbare Energiequelle darstellen. Forscher der Universität Osaka untersuchen mit dem Gyroskopischen Wellenenergiekonverter (GWEC) eine Methode, um diese Energie effizienter zu nutzen. Das System wandelt die ständige Bewegung des Meeres mithilfe eines rotierenden Schwungrads innerhalb einer schwimmenden Plattform in sauberen Strom um.

Das Prinzip der gyroskopischen Präzession treibt die mechanische Energiegewinnung der Anlage an. Dieses Phänomen lässt sich mit einem Spielzeugkreisel oder einem rotierenden Fahrradreifen vergleichen. Wenn eine äußere Kraft auf ein solches Objekt wirkt, weicht es kontrolliert zur Seite aus, anstatt umzukippen.

Energie aus Wellen: Mechanik der Wellenwandlung

Ähnlich reagiert das integrierte Schwungrad im Ozean, wenn Wellen die Plattform in eine Auf- und Abbewegung versetzen. Das Schwungrad ändert daraufhin seine Ausrichtung im Raum. Ein Generator nutzt diese mechanische Kraft schließlich und erzeugt daraus elektrischen Strom.

Eine präzise Steuerung passt das System dabei aktiv an den jeweiligen Rhythmus der Wellen an. Dadurch nimmt der Konverter selbst bei unregelmäßigem Seegang ein Maximum an Energie auf. Dieser Ansatz unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Methoden, die oft nur unter sehr spezifischen Bedingungen funktionieren.

Klassische Anlagen wie Point-Absorber oder Pendel-WECs sind auf eine punktuelle Resonanz angewiesen. Sie arbeiten nur dann effizient, wenn die Wellen in einem ganz bestimmten Rhythmus schwingen. Diese Abhängigkeit von einer einzelnen Resonanzbedingung schränkt ihre Leistung im unbeständigen Ozean stark ein.

Vorteile gegenüber herkömmlichen Systemen

Sobald die Wellenfrequenz von diesem Idealwert abweicht, bricht die Energieaufnahme dieser Systeme massiv ein. Der GWEC hingegen verspricht eine Breitband-Effizienz über ein weites Frequenzspektrum. Das System spielt seine volle Stärke jedoch nur aus, wenn es ideal mit dem Rhythmus der Wellen harmoniert.

Die Anlage hält die maximale Energieaufnahme-Effizienz von fünfzig Prozent fast unabhängig von der Wellenfrequenz aufrecht. In der Wellenenergietheorie markiert dieser Wert das fundamentale physikalische Maximum. Das Schwungrad fängt somit konstant die Hälfte der eintreffenden Energie ein.

Forscher Takahito Iida belegt diese Leistungsfähigkeit mithilfe der linearen Wellentheorie. Er analysiert in der Studie die komplexen Wechselwirkungen zwischen den Wellen und der Mechanik. Iida ermittelte dabei konkret die idealen Drehzahlen für das Schwungrad und den Betrieb des Generators.

Kosten-Frage: Wie effizient ist Wellenkraft?

Numerische Simulationen im Zeit- und Frequenzbereich untermauern die theoretischen Annahmen zur Breitbandfähigkeit. Die Zeitbereich-Simulationen waren dabei kritisch, um die Reaktion des Systems bei nicht linearen Wellenverläufen zu prüfen. Durch die Bewertung nicht linearer Effekte erkannten die Forscher reale physikalische Einschränkungen der Anlage frühzeitig.

Trotz der technischen Fortschritte bleibt die wirtschaftliche Umsetzung ein kritischer Faktor für den Erfolg. Kritiker betonen, dass letztlich die Kosten pro Kilowattstunde über die Marktreife einer Technologie entscheiden. Ingenieurskunst allein reicht nicht aus, wenn die Erzeugung im Vergleich zu anderen grünen Energien zu teuer bleibt.

Die Studie der Universität Osaka evaluiert daher die Eignung des Systems für eine großflächige Stromerzeugung. Ein effizienter Betrieb über weite Frequenzbereiche könnte die Gesamtkosten senken, da die Anlagen seltener stillstehen. Ob der GWEC den Sprung aus dem Labor in die industrielle Anwendung schafft, hängt von weiteren Praxistests ab.

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Received yesterday — 24. März 2026BASIC thinking

Weniger Plastik: Diese Tipps verändern sofort deinen Alltag

24. März 2026 um 20:24

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Plastik Gabel Flasche Folie Müll

Auch wenn es in der Industrie Bestrebungen gibt, die Nutzung deutlich zu verringern, umgibt uns Plastik noch immer in fast allen Lebensbereichen. Allerdings gibt es auch Maßnahmen, wie wir als Konsumenten den Verbrauch reduzieren können. Wir verraten dir zehn Tipps für weniger Plastik im Alltag.

Trotz Bemühungen der Politik, durch Regularien die Nutzung einzuschränken, bestimmt Plastik noch immer unseren modernen Alltag. Egal ob Verpackungen von Lebensmitteln, die Plastiktüte für den Transport oder die Zahnbürste im heimischen Badezimmer – ein Verzicht im großen Stil gestaltet sich oft schwierig. Hinzu kommt das viele Mikroplastik, von dem viele Menschen gar nichts ahnen. Wer auf den Kunststoff im großen Stil verzichten will, muss sich viel Mühe geben.

Tipps für weniger Plastik im Alltag

In den 1950er Jahren lag die Produktion von Plastik noch bei verschwindend geringen 1,5 Millionen Tonnen. Heute fluten jährlich fast 400 Millionen Tonnen den Weltmarkt. Das Problem dabei ist die Langlebigkeit der chemischen Verbindungen. Plastik zersetzt sich nicht einfach, sondern zerfällt über Jahrhunderte in immer kleinere Fragmente, die schließlich als Mikroplastik in unsere Nahrungskette gelangen und so unsere Gesundheit schädigen.

Besonders betroffen sind die Meere, die als globales Endlager herhalten müssen. Statistisch gesehen landen jede Sekunde zwei Lkw-Ladungen Kunststoffmüll im Ozean. In Europa ist Deutschland der größte Produzent von Plastik. Dabei stehen wir doch eigentlich wie keine andere Nation für Recycling, oder? Weit gefehlt, denn über zwei Drittel des in der BRD gesammelten Plastikmülls landen in der Verbrennungsanlage, anstatt hochwertig wiederverwertet zu werden.

Die Verantwortung alleine Politik und Wirtschaft zu überlassen, ist wie immer keine gute Idee. Natürlich sind die Hebel von Privatverbrauchern deutlich kleiner, aber dennoch sind sie vorhanden. Um Plastik einzusparen, muss man kein spartanisches Einsiedlerleben führen. Häufig sind es simple Gewohnheiten, die sich relativ leicht umstellen lassen. Hier sind zehn Tipps, wie man seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern kann.

Schluss mit Plastiktüten

In vielen Geschäften sind sie gar nicht mehr verfügbar und doch sieht man sie immer noch häufig. Wer konsequent auf Rucksäcke, Körbe oder Stofftaschen setzt, kann über ein Leben hinweg auf tausende Plastiktüten verzichten. Allein beim Kauf von Obst und Gemüse summieren sich die dünnen Plastikbeutel für einen durchschnittlichen Haushalt auf Hunderte Exemplare pro Jahr.

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Jetzt zuschlagen: Vodafone verdoppelt Datenvolumen – ab 9,99 Euro monatlich

24. März 2026 um 16:00

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Vodafone

Jetzt sparen: Vodafone bietet bis 01.04. deutlich mehr Datenvolumen, unlimitierte Tarife und bis zu 30 Prozent Rabatt – schon ab 19,99 Euro monatlich für GigaMobil XS mit 25 GB. Alle unter 28 Jahren zahlen nur 14,99 Euro für 20 GB. Wer bereits Internet von Vodafone hat, bekommt die GigaMobil-Tarife sogar ab 9,99 Euro. Wir zeigen dir alles, was du wissen musst!

Mehr Datenvolumen und unlimitierte Tarife: Was steckt hinter der Vodafone-Aktion?

Die Mobilfunk-Aktion von Vodafone bringt für Neukunden eine starke Aktion: Viele Tarife erhalten ein deutlich erhöhtes Datenvolumen, einige werden sogar komplett unlimitiert – ideal für Streaming, Gaming, Arbeiten oder einfach sorgenfreies Surfen. Die Rabatte machen die Tarife auch preislich besonders attraktiv.

Wer bereits einen Internetanschluss von Vodafone besitzt, profitiert zusätzlich von einem exklusiven Preisvorteil: 10 Euro monatlich werden auf die Grundgebühr angerechnet. Smartphones sind optional zubuchbar, sodass sich die Tarife flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen.

Die Aktion läuft nur bis einschließlich 01.04. und gilt für alle GigaMobil-Tarife ohne Smartphone. Damit richtet sich das Angebot sowohl an Bestandskunden als auch an alle, die neu zu Vodafone wechseln wollen.

Zu den Vodafone-Tarifen

GigaMobil-Tarife für Erwachsene: Preise und Leistungen im Überblick

Die GigaMobil-Tarife bieten eine breite Auswahl für verschiedene Nutzerbedürfnisse – vom preiswerten Einstieg bis zu unlimitiertem Datenvolumen. Besonders interessant: Die Grundpreise sind durch die Aktion deutlich reduziert, das Datenvolumen wurde zum Teil vervielfacht.

  • GigaMobil XS: 25 GB statt 7 GB für 19,99 Euro (Listenpreis: 29,99 Euro)
  • GigaMobil S: 35 GB statt 25 GB für 24,99 Euro (Listenpreis: 39,99 Euro)
  • GigaMobil M: Unbegrenzt statt 50 GB für 37,49 Euro (Listenpreis: 49,99 Euro)
  • GigaMobil L: Unbegrenzt statt 280 GB für 44,99 Euro (Listenpreis: 59,99 Euro)
  • GigaMobil XL: Unbegrenzt für 59,99 Euro (Listenpreis: 79,99 Euro)

Der Rabatt ist besonders für Vielnutzer interessant, denn ab GigaMobil M entfällt jegliche Begrenzung des Datenvolumens. Wer schon einen Internetanschluss bei Vodafone hat, spart weitere 10 Euro monatlich und zahlt beispielsweise für GigaMobil XS mit 25 GB nur 9,99 Euro. Die Tarife sind SIM-only und können bei Bedarf mit einem Smartphone erweitert werden.

Für junge Leute unter 28: GigaMobil Young mit extra Datenvolumen und Preisvorteil

Vodafone bietet für Nutzer unter 28 Jahren die GigaMobil Young-Tarife mit noch mehr Datenvolumen und stärkeren Rabatten. Die Konditionen sind speziell auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten: mehr Flexibilität, größere Datenpakete und besonders günstige Grundgebühren. Wer bereits Vodafone-Internet nutzt, erhält auch hier 10 Euro Rabatt auf die monatliche Gebühr.

  • GigaMobil Young XS: 20 GB statt 14 GB für 14,99 Euro (Listenpreis: 19,99 Euro)
  • GigaMobil Young S: 100 GB statt 50 GB für 22,49 Euro (Listenpreis: 29,99 Euro)
  • GigaMobil Young M: Unbegrenzt statt 100 GB für 27,99 Euro (Listenpreis: 39,99 Euro)
  • GigaMobil Young L: Unbegrenzt statt 280 GB für 34,99 Euro (Listenpreis: 49,99 Euro)
  • GigaMobil Young XL: Unbegrenzt für 48,99 Euro (Listenpreis: 69,99 Euro)

Das bedeutet: GigaMobil Young S mit 100 GB gibt es für Vodafone-Internet-Kunden schon ab 12,49 Euro monatlich – ein Preis, der sonst kaum zu finden ist. Die Tarife können flexibel ohne Smartphone gebucht werden, sodass man selbst entscheidet, ob ein neues Gerät benötigt wird oder nicht.

Wer profitiert von der Aktion?

Das Angebot richtet sich sowohl an Neukunden als auch an Bestandskunden, die ihren Vertrag verlängern möchten. Besonders profitieren:

  • Nutzer, die hohe Datenvolumen brauchen – ab GigaMobil M gibt es unbegrenztes Surfen.
  • Junge Leute unter 28 mit den GigaMobil Young-Tarifen und extra Rabatten.
  • Vodafone-Internetkunden mit den zusätzlichen 10 Euro monatlicher Ersparnis.
  • Alle, die flexibel entscheiden möchten, ob sie ein Smartphone zum Tarif dazu nehmen.

Im Vergleich zu anderen Mobilfunkanbietern bietet Vodafone mit dieser Aktion ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – vor allem für Vielnutzer und Familien, die auf hohe Datenvolumen angewiesen sind.

So funktioniert der Tarifwechsel oder Neuabschluss

Wer bereits bei Vodafone ist, kann die Aktion direkt nutzen und den Vertrag verlängern oder upgraden. Neukunden können einfach online einen passenden Tarif auswählen – mit oder ohne Smartphone. Besonders interessant für Familien: Die Aktion gilt auch für weitere Rufnummern und lässt sich so individuell anpassen.

Junge Leute Angebot entdecken

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Flugreisen sind klimaschädlicher als gedacht – vollkommen unnötig

24. März 2026 um 13:30

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Flugreisen unnötig klimaschädlich Kondensstreifen

Kondensstreifen sind mehr als nur weiße Linien am Himmel, sie verstärken den Treibhauseffekt deutlich. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass schon kleine Anpassungen der Flugrouten die Klimabelastung des Luftverkehrs halbieren könnten. 

Eine neue Studie der Universität von Cambridge zeigt, dass kleine Änderungen der Flugrouten die Klimabelastung durch den Luftverkehr senken könnten. Das gezielte Vermeiden von Bedingungen für Kondensstreifen würde den Erwärmungseffekt der Branche demnach fast halbieren.

Die Forscher schlagen vor, die Reiseflughöhe lediglich um einige tausend Fuß anzupassen. Diese Maßnahme stelle einen Hebel für den Klimaschutz in der modernen Luftfahrt dar.

Der Hintergrund: Kondensstreifen entstehen, wenn heiße Abgase in der Reiseflughöhe auf kalte, feuchte Luftmassen treffen. Dabei gefriert der enthaltene Wasserdampf schlagartig zu Eiskristallen. Diese Kristalle bilden künstliche Wolken, die über viele Stunden am Himmel verbleiben können.

Kondensstreifen: Flugreisen unnötig klimaschädlich

Diese Wolken fangen die von der Erde abgegebene Wärme ein und verstärken den Treibhauseffekt. Ohne Gegenmaßnahmen verursachen die Streifen Schätzungen zufolge bis 2050 rund 36 Prozent mehr Erwärmung als das reine Kohlendioxid der Flugzeuge. Ohne Umsteuern könnten sie für eine zusätzliche Erwärmung von etwa 0,054 Grad Celsius verantwortlich sein.

Jessie Smith aus Cambridge betont das Potenzial dieser Erkenntnisse. Laut ihrer Einschätzung lassen sich die Auswirkungen auf die Temperatur ungewöhnlich schnell reduzieren. Innerhalb eines Jahrzehnts könnte ein großer Teil der Erwärmungswirkung der Luftfahrt herausgenommen werden.

Dieser Ansatz ermöglicht eine einfache operative Umsetzung im Vergleich zu nachhaltigen Flugkraftstoffen. Für die Änderung der Flughöhe sind keine technischen Modifikationen am Flugzeug notwendig. Piloten führen solche Anpassungen bereits heute routinemäßig durch, um Turbulenzen auszuweichen.

Nachhaltige Kraftstoffe hingegen stehen vor gewaltigen Hürden. Zwar kann die Umleitung der Flugzeuge den Treibstoffverbrauch leicht ansteigen lassen. Die geringere Erwärmung durch weniger Kondensstreifen gleicht diesen Effekt jedoch mehr als aus.

Luftfahrt könnte CO2-Ausstoß kurzfristig reduzieren

Das Programm könnte bis 2045 rund neun Prozent des verbleibenden globalen Temperaturbudgets sichern. Damit ließe sich das Überschreiten der Zwei-Grad-Celsius-Grenze des Pariser Abkommens messbar hinauszögern. Wissenschaftler halten den zusätzlichen Arbeitsaufwand für die Flugsicherung dabei für moderat.

Ein frühzeitiger Beginn ist für die Wirksamkeit von entscheidender Bedeutung. Ein Aufschub um zehn Jahre mindert die Effektivität der Maßnahme um rund 78 Prozent. Man sollte nicht auf perfekte Vorhersagemodelle warten, bevor man mit der Erprobung beginnt.

Piloten, Meteorologen und politische Entscheidungsträger müssen nun eng zusammenarbeiten, um diese Strategie umzusetzen. Eine Effektivität von nur 25 Prozent liefert bereits einen bedeutenden Nutzen für das Klima. Der erste Schritt bestünde darin, die Wirksamkeit durch Tests unter Beweis zu stellen.

Die Luftfahrtindustrie besitzt hiermit ein Werkzeug, um ihren ökologischen Fußabdruck kurzfristig zu reduzieren. Während der Sektor sich auf kohlenstoffarme Antriebe umstellt, bietet die Vermeidung von Kondensstreifen eine sofort verfügbare Lösung. Die Methode bietet der Branche damit einen Weg, internationale Klimaziele schneller zu erreichen.

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Digitale sexualisierte Gewalt: Collien Fernandes ist nur die Spitze des Eisberges

24. März 2026 um 11:00

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Collien Fernandes digitale sexualisierte Gewalt

Schauspielerin Collien Fernandes hat Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Der Vorwurf: Online-Missbrauch und sexualisierte Gewalt im Netz. Der Fall lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Schattenseite des Internets, die von der Politik viel zu lange vernachlässigt wurde. Die Zahl der Fälle lässt sich kaum verlässlich beziffern. Eine kommentierende Analyse.

Collien Fernandes: Was ist passiert?

  • Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat Ende 2025 in Spanien Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Der Vorwurf: Online-Missbrauch und sexualisierte Gewalt im Internet. Zuerst hatte der Spiegel (€) im Rahmen einer umfangreichen Recherche über den Fall berichtet. Demnach seien über Jahre hinweg Fake-Profile von Fernandes im Internet erstellt worden, über die Männer mit gefälschten Stimmen, Fake-Bildern und DeepFakes kontaktiert wurden. Collien Fernandes hat sich zu dem Fall in einem Instagram-Beitrag geäußert.
  • Bei digitaler sexualisierter Gewalt handelt es sich um unerwünschte oder schädliche intime Inhalte, die mithilfe von Software generiert und auf diversen Plattformen im Netz verbreitet werden. Die häufigsten Vorgehen: Identitäten werden missbraucht, Bilder manipuliert oder Inhalte ohne Einwilligung im Netz verbreitet. Digitale sexualisierte Gewalt ist zwar kein neues Phänomen. Doch: Mithilfe von KI können mittlerweile sogar Laien täuschend echte Bilder, Videos und Stimmen generieren. Gesichter werden dabei entweder auf andere Körper montiert oder Inhalte werden komplett mit KI erstellt.
  • Es ist bislang kaum zu beziffern, wie groß das Problem ist. Schätzungen zufolge kursierten 2023 rund 100.000 KI-generierte Videos im Internet, von denen 96 Prozent sexuell oder gegen Frauen gerichtet waren. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, da sich KI-Tools seither rasant weiterentwickelt haben. Laut einer Studie werden vor allem Prominente zu Opfern sexualisierter Gewalt, da von ihnen viele Inhalte im Netz kursieren, mit denen Täter KI-Modelle füttern können. Eines der bekanntesten Opfer ist Sängerin Taylor Swift, von der bereits vor zwei Jahren KI-generierte sexuelle Inhalte verbreitet wurden.

Digitale sexualisierte Gewalt ist längst Alltag

So schlimm der Fall um Collien Fernandes an sich bereits ist, offenbart er einen oftmals gleichen gesellschaftlichen Reflex: Es muss erst medial eskalieren, bevor auf ein schon zuvor bestehendes Problem politischer Handlungsdruck folgt. Dass die Schauspielerin in Spanien klagt, wo sie zwischenzeitlich mit ihrem Ex-Mann gelebt hat, ist kein Zufall.

Denn eine erste Anzeige gegen Unbekannt lief in Deutschland ins Leere. Offizielle Begründung: wegen „fehlender Ermittlungsansätze“. Es fehlt schlichtweg die juristische Grundlage. In Spanien hingegen gibt es bereits seit 2004 ein Gesetz, das explizit digitale Gewalt im Internet mit einschließt und auch auf Fälle wie den von Fernandes angewandt werden kann.

Doch auch in Deutschland war digitale sexualisierte Gewalt zuvor längst Alltag, interessierte nur erstaunlich wenige. Ein Blick nach Italien offenbart eine ähnliche Trägheit. Dort hat man zwar unlängst ein Gesetz verabschiedet und das Problem als eigenständiges Delikt benannt. Doch nur, weil Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zuvor selbst Opfer von sexuellen DeepFakes wurde.

Das sagt viel über die Logik moderner Gesetzgebung aus, bei der Betroffenheit Weitsicht ersetzt und viele Fälle ungehört oder ungeahndet bleiben. Hinzu kommt eine technologische Dynamik, die den Rechtsstaat alt aussehen lässt. Was früher technisches Know-how erforderte, gelingt heute mit ein paar Klicks. Eine Kombination aus Anonymität, Plattformlogik und KI macht Tätertum zudem skalierbar und Opfer dauerhaft verletzlich.

Stimmen

  • Josephine Ballon, Juristin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation HateAid, in einem Interview mit dem NDR: „Das allergrößte Problem ist, dass es selbst für technische Laien einfach ist, Deepfakes zu erstellen. Dafür braucht man nicht mehr als ein Profilbild von Instagram oder LinkedIn. Das zweite Problem ist, dass Deepfakes nicht explizit strafbar sind, sondern dass es sich bisher maximal um einen Bagatelldelikt handelt und es keinen Straftatbestand gibt, der explizit auch den sehr schweren Eingriff in das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung abbildet.“
  • Günter Krings, stellvertretender Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gegenüber Legal Tribune Online: „Wer täuschend echte KI-Bilder, -Videos oder -Audios ohne Einwilligung der Betroffenen verbreitet, trifft heute oft nur auf schwer passende Auffangtatbestände. Das Strafrecht und das Kunsturheberrecht helfen in Teilen, greifen aber nicht zuverlässig bei synthetischen Inhalten, insbesondere nicht bei massenhafter Online-Verbreitung, sexualisierten Deepfakes oder manipulativen Wahlkampf-Clips. Italien zeigt mit der Einführung der Strafbarkeit, wie es gehen kann. Deutschland sollte diese Richtung einschlagen und die strafrechtliche Schutzlücke schließen.“
  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will ein geplantes Gesetz gegen digitale Gewalt zügig umsetzen. In den Tagesthemen sagte sie: „Wir werden mit dem digitalen Gewaltschutzgesetz zwei Blöcke regeln. Das Einen ist, dass wir Strafbarkeitslücken schließen. Das heißt bei pornografischen DeepFakes das Herstellen und Teilen unter Strafe stellen. Das Zweite ist eine bessere Durchsetzbarkeit. Es soll einen Auskunftsanspruch geben, der dazu führt, dass man Auskunft über Inhalte und einer IP-Adresse erhält. Betroffene Personen sollen zudem eine Account-Sperre beantragen können.“

Gegen digitale sexualisierte Gewalt: Ein Gesetz allein reicht nicht

Die Mühlen der deutschen Politik und Behörden mahlen langsam und kommen vielen technologischen Entwicklungen nicht hinterher – auch weil man viel verpennt hat. Die entscheidende Frage: Kommt ein Gesetz bevor die nächste technologische Eskalationsstufe droht und mit Weitblick vor diesem Hintergrund weiter gefasst wird? Oder: Reguliert man wieder nur das, was gestern schon überholt war?

Mindestens genauso wichtig muss es aber sein, endlich die Plattformen aus der Zuschauerrolle zu holen und sie in die Pflicht zu nehmen. Denn solange Konzerne Inhalte algorithmisch verstärken und Verantwortung von sich weisen, bleiben Strafverschärfungen nur ein Stückwerk.

Deshalb braucht es klare Haftungsregeln, schnellere Löschmechanismen und echte Sanktionsmöglichkeiten. Ansonsten wird digitale sexualisierte Gewalt weiterhin profitabel bleiben – und genau das ist das eigentliche Problem. Zur unbequemen Wahrheit gehört aber auch, dass selbst dann Gesetze nicht jede Straftat verhindern oder ahnden können.

Aus diesem Grund sollten spezialisierte Ermittlungsstellen, internationale Kooperationen und niedrigschwellige Hilfsangebote für Betroffene ins Leben gerufen werden. Denn solange Täter anonym oder global agieren und Opfer lokal allein gelassen werden, bleibt der digitale Raum ein asymmetrisches Spielfeld mit erschreckend klar verteilten Rollen.

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Schutz für deine Chats: So kannst du Face ID für WhatsApp aktivieren

24. März 2026 um 05:45

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WhatsApp Face ID aktivieren iPhone Datenschutz

WhatsApp legt seit jeher großen Wert auf Privatsphäre. Wenn du deine WhatsApp-Chats allerdings noch ein Stück besser schützen willst, kannst du dafür auf dem iPhone Face ID aktivieren. Wir zeigen dir, wie du die Funktion in wenigen Schritten einschaltest.

Die Beliebtheit von WhatsApp ist nach wie vor ungebrochen. Millionen Menschen nutzen den Messenger täglich, um mit Freunden, Familie und Kollegen in Kontakt zu bleiben.

Es ist also kaum verwunderlich, dass WhatsApp im Ranking der beliebtesten sozialen Netzwerke und Messenger in Deutschland im Jahr 2025 mit 85,1 Prozent der Internetnutzer den ersten Platz belegen konnte. Weit abgeschlagen dahinter folgte Facebook erst mit einem Wert von 58,9 Prozent.

Doch gerade die intensive Nutzung des Messengers führt dazu, dass immer mehr persönliche und sensible Inhalte über WhatsApp ausgetauscht werden. Daher wird der Schutz der eigenen Chats für viele Nutzer immer wichtiger, um persönliche Informationen vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Eine einfache Möglichkeit dafür bietet die Gesichtserkennung deines iPhones. Mit Face ID kannst du den Zugriff auf WhatsApp zusätzlich absichern, sodass nur du deine Chats öffnen kannst. Wir zeigen dir, wie du die Einstellung vornehmen kannst.

iPhone: Face ID für WhatsApp aktivieren

Mit der Einrichtung von Face ID bei WhatsApp kannst du verhindern, dass andere Personen deine Nachrichten lesen oder sogar eigene Nachrichten in deinem Namen versenden können. Die Einstellung erfolgt mit wenigen Klicks.

Öffne hierfür WhatsApp und navigiere zu deinem Profil, indem du in der unteren rechten Ecke deines Bildschirms auf dein Profilbild klickst. Hier findest du den Bereich Datenschutz.

Wenn du ein Stück runterrollst, kommst du zu dem Punkt „App-Sperre“. Hier kannst du nun über einen Schieberegler aktivieren, dass WhatsApp künftig nur noch mit Face ID geöffnet werden kann.

Hast du die Einstellung aktiviert, bekommst du von WhatsApp noch verschiedene Optionen zur Auswahl. Hier kannst du einstellen, ob die Chat-Sperre sofort, nach einer Minute, nach 15 Minuten oder erst nach einer Stunde greifen soll.

Alternativer Weg für die Einstellung

Face ID lässt sich außerdem über deinen Home-Bildschirm für WhatsApp aktivieren. Halte hierfür die App kurz gedrückt, bis sich das kleine Menü öffnet.

Wähle hier nun die Option „Face ID anfordern“. Danach öffnet sich noch ein kleines Fenster, in dem du die Einstellung bestätigen musst. Hier wird außerdem darauf hingewiesen, dass App-Inhalte nicht in Mitteilungsvorschauen oder Spotlight angezeigt werden.

Die Funktion ist für alle Geräte seit dem iPhone 5s und ab iOS 9 verfügbar und kann auch mit Touch ID verwendet werden. Sollten Face ID oder Touch ID einmal nicht funktionieren, kannst du auch deinen Code nutzen.

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Strumpfhosen-Spray aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Nylam (+Gewinnspiel)

23. März 2026 um 22:34

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Strumpfhosen-Spray Höhle der Löwen, Nylam, Ralf Dümmel, Wirtschaft, Laufmasche, Strumpfhose

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei den Erfindern des Strumpfhosen-Spray Nylam

Im Jahr 1958 wurde die erste Feinstrumpfhose auf den Markt gebracht. Seitdem kämpfen Menschen mit Laufmaschen. Die Folge: Frust, Abfall und die ständige Unsicherheit, ob das nächste Paar Strumpfhosen hält. Für Arta Klimenta war dieser Stress der Auslöser für eine neue Produktkategorie.

Gemeinsam mit ihrem Mann entwickelte sie das Stumpfhosen-Spray Nylam. Nach dem Aufsprühen bildet das Spray einen hauchdünnen Schutzfilm, der die empfindliche Oberfläche von Feinstrumpfhosen glättet und sie widerstandsfähiger macht. Die Gründerin konnte Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ mit ihrem Strumpfhosen-Spray überzeugen. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen in der Show befragt.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.

Nylam: Das Strumpfhosen-Spray aus „Die Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo, ihr seid in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Es ist ein unglaubliches Gefühl. Wir haben „Die Höhle der Löwen“ lange im Fernsehen verfolgt und plötzlich selbst dort zu stehen, ist etwas ganz Besonderes. Für uns war es eine große Chance, unser Produkt einem breiten Publikum zu präsentieren und unsere Idee vor erfahrenen Investorinnen und Investoren vorzustellen.

Was macht Nylam so besonders?

Mit Nylam haben wir eine Lösung für ein Problem entwickelt, das fast jeder kennt: Laufmaschen in Strumpfhosen. Unser Strumpfhosen-Schutzspray bildet eine unsichtbare Schutzschicht auf der Strumpfhose und reduziert das Risiko von Laufmaschen deutlich.

Gleichzeitig ist es einfach anzuwenden, hinterlässt keine Rückstände und verlängert die Lebensdauer der Strumpfhosen. Das spart Geld und schont die Umwelt. Gleichzeitig enthält es pflegende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera und ist für Strumpfhosen ab 15 DEN geeignet.

Wie seid ihr auf diese Idee und das Konzept gekommen?

Die Idee entstand tatsächlich aus einer ganz alltäglichen Situation. Arta stand eines Tages vor ihrem Kleiderschrank und hatte dort eine ganze Sammlung von Strumpfhosen, die alle wegen Laufmaschen kaum noch tragbar waren.

In diesem Moment stellte sie sich die Frage: Warum gibt es eigentlich keine Lösung, die Strumpfhosen besser schützt und ihre Lebensdauer verlängert? Aus dieser Überlegung entstand schließlich die Idee für ein Schutzspray, das die Fasern der Strumpfhose stabilisiert und so Laufmaschen vorbeugen kann.

Keine Laufmaschen bei „Höhle der Löwen“

Und wie seid ihr bei DHDL gelandet?

Wir haben uns ganz klassisch bei der Sendung beworben. Nach mehreren Gesprächen, Unterlagen und Auswahlrunden wurden wir tatsächlich eingeladen. Als dann die Zusage kam, dass wir vor die Löwen treten dürfen, war die Freude riesig – aber natürlich auch die Aufregung.

Was ging kurz vor eurem Pitch in euch vor?

Kurz vor dem Pitch waren wir natürlich sehr nervös. Man bereitet sich lange auf diesen Moment vor und weiß, dass gleich alles davon abhängt, wie gut man seine Idee präsentiert. Gleichzeitig waren wir aber auch voller Vorfreude, endlich zeigen zu können, woran wir so lange gearbeitet haben.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Die Verhandlungen waren sehr spannend und intensiv. Wir freuten uns besonders, dass wir tatsächlich einen Deal mit Ralf Dümmel in der Höhle der Löwen bekommen haben.

Das war für uns ein großartiger Moment, weil es zeigt, dass Ralf Dümmel an Nylam geglaubt hat und wir ihn als starken Partner an unserer Seite gewinnen konnten. Danach ging es darum, gemeinsam über Strategien und die nächsten Schritte für Nylam zu sprechen.

Strumphosenspray aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Nylam weiter

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit euch und eurem Produkt passiert?

Seit dem Dreh hat sich bei uns einiges getan. Wir haben unser Logo und das gesamte Design von Nylam komplett überarbeitet und der Marke einen neuen, modernen Look gegeben. Die Teilnahme an der Sendung hat uns zusätzlich motiviert, Nylam noch professioneller und stärker aufzustellen.

Wie geht es jetzt weiter?

Unser Fokus liegt jetzt darauf, Nylam weiter wachsen zu lassen. Neben unserem Online-Shop arbeiten wir aktuell daran, unser Produkt auch im stationären Handel zu platzieren, damit es für Kunden noch einfacher erhältlich ist. Gleichzeitig entwickeln wir die Marke weiter und prüfen zusätzliche Möglichkeiten rund um das Thema Strumpfhosen-Schutz und Pflege.

Wenn ihr zurückblickt: Wie bewertet ihr eure Erfahrungen bei DHDL?

Die Teilnahme war für uns eine einmalige und sehr wertvolle Erfahrung. Wir haben unglaublich viel gelernt und durften unser Produkt vor einem großen Publikum präsentieren.

Besonders stolz sind wir natürlich darauf, dass wir einen Deal bekommen und mit Ralf Dümmel einen starken Partner an unserer Seite haben. Das ist für uns ein großer Meilenstein und eine tolle Bestätigung für unsere Idee und unser Produkt Nylam.

Gewinnspiel: Sicher dir drei Mal das Strumpfhosen-Spray von Nylam aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir das Strumpfhosen-Spray von Nylam aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 12. April 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du das Strumphosen-Spray haben möchtest.

Den Gewinner ziehen wir am 12. April 2026 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 12. April 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

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Selbstreinigende Solaranlagen: Neue Beschichtung sorgt für Leistungs-Boost

23. März 2026 um 13:30

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Selbstreinigende Solaranlagen Beschichtung

Forscher haben eine Beschichtung entwickelt, mit der sich Solaranlagen selbst reinigen können. Sie soll sich auch für bestehende Module eignen und deren Leistung erhöhen. 

Forscher aus Schottland, China und Indien haben eine transparente, wasserabweisende Beschichtung für Solarmodule entwickelt. Diese zweischichtige Lösung soll die Panels selbst reinigen und dadurch die Stromausbeute erhöhen, ohne den Lichteinfall zu verringern. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber bisherigen Lösungen auf dem Markt ist der Verzicht auf sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS).

Staub, Schmutz und Vogelkot bremsen Solaranlagen im Alltag schlichtweg aus. Hierzu erklärte Sudhagar Pitchaimuthu von der Heriot-Watt University, dass die manuelle Säuberung oft ein teures Logistik-Puzzle ist und die empfindlichen Zellen zerstören kann. Solche Wartungsarbeiten fressen oft den Gewinn der Anlagen wieder auf.

Der Nano-Trick: Wie Luft Schmutz vertreibt

Die neue Technologie nutzt eine dünne Klebeschicht als Basis für wasserabweisende Silica-Nanopartikel. Diese Partikel sitzen zunächst in dieser Adhäsivschicht, bevor sie beim Aushärten des Materials fest einrasten. Sie erzeugen eine mikroskopische Rauheit auf der Oberfläche, die eine feine Luftschicht einschließt. Dadurch perlt Wasser in Tropfenform ab und nimmt Schmutzpartikel gleich mit.

Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse im Fachjournal „Colloids and Surfaces A: Physiochemical and Engineering Aspects“. Da die Beschichtung transparent bleibt, erreichen weiterhin genügend Lichtstrahlen die darunterliegenden Photovoltaikzellen zur Stromerzeugung. Dieser Prozess funktioniert rein physikalisch, ohne mechanische Einwirkung oder zusätzliche chemische Reinigungsmittel.

Selbstreinigende Solaranlagen: Nachhaltige Materialien und globale Förderung

Bei der Entwicklung setzten die Forscher bewusst auf Silica, da dieses Material reichlich in Ressourcen wie Sand oder Quarz vorkommt. Shanhu Liu von der Henan University betont, dass Silica im Vergleich zu fluorierten Polymeren oder seltenen Metalloxiden eine nachhaltigere Option darstellt.

Der bewusste Verzicht auf PFAS ist für die Umwelt entscheidend, da diese „Ewigkeitschemikalien“ in der Natur nicht abgebaut werden können. Sie reichern sich über Jahrzehnte in Ökosystemen an, was die Umwelt enorm belasten würde. Für die geplante Produktion ist zudem die Verwendung von grünem Ammoniak vorgesehen, das aus erneuerbarem Wasserstoff entsteht.

Die National Natural Science Foundation of China sowie die State Key Laboratory of Water Pollution Control and Green Resource Recycling Foundation finanzieren die Forschung aktiv. Zudem tragen das Petro-China Research Institute of Petroleum Exploration and Development und das Seed Money Scheme des Vivekanand College das Projekt finanziell. Als Nächstes will das Team die Panels unter extremen Bedingungen wie schottischen Wintern oder in der Wüste von Dubai testen.

Markteinführung und industrielle Bedeutung

Ein großer Vorteil des Systems ist die einfache Handhabung bei der Nachrüstung bestehender Anlagen. Man kann die Schicht einfach auf alte Module aufsprühen, um deren Selbstreinigungskräfte nachträglich zu aktivieren. Das Forscherteam geht davon aus, dass das Produkt innerhalb der nächsten fünf Jahre marktreif sein wird.

Sanjay S. Latthe ist überzeugt, dass die Technologie die Ausbeute der weltweiten Solarparks – die aktuell fünf Prozent des Stroms liefern – nachhaltig verbessern kann. Eine höhere Energieausbeute bestehender Anlagen sorgt für eine effizientere Nutzung sauberer Energie ohne zusätzliche Neuinstallationen. Die Reduzierung der Wartungskosten ist ein entscheidender Hebel, um dieses Ziel weltweit schneller zu erreichen.

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Mini-Atomkraftwerke: Viel PR mit wenig Power

23. März 2026 um 11:00

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Mini-Atomkraftwerke Small Modular Reactors SMR Europa Deutschland

Die EU-Kommission hat Pläne vorgestellt, um Mini-Atomkraftwerke in Europa zu fördern. In den USA erhielt nahezu zeitgleich das Unternehmen Terrapower von Bill Gates grünes Licht für den Bau erster Reaktoren. Das hat die Kernkraft-Debatte in Deutschland neu entfacht. Problem: Viele erwecken den Eindruck, dass Mini-Kernkraftwerke ein Gamechanger wären. Doch sogenannte Small Modular Reactors müssten mit Steuergeldern finanziert werden und lohnen sich allenfalls bedingt. Eine kommentierende Analyse-

Was sind Mini-Atomkraftwerke?

  • In den vergangenen Jahren hat sich an den Argumenten für und gegen Atomkraftwerke kaum etwas geändert. Der Vorteil: Kernenergie ist konstant und verursacht kaum Treibhausgase. Der Nachteil: Kernkraftwerke sind teuer und die Entsorgung von Atommüll stellt nach wie vor ein ungelöstes Problem dar. Doch obwohl diese Fakten nach wie vor stagnieren, keimt in Deutschland immer wieder eine Kernkraft-Debatte auf.
  • Anfang März 2026 hat die US-Atomaufsichtsbehörde dem Energieunternehmen Terrapower von Bill Gates grünes Licht erteilt, seine ersten kommerziellen Mini-Atomreaktoren zu bauen. Ob diese in den 2030er-Jahren den Betrieb aufnehmen dürfen, ist aber noch unklar. Nur wenige Tage später hat die EU-Kommission einen Plan vorgestellt, der eine Förderung solcher Mini-Atomkraftwerke in Europa vorsieht. Das rief zahlreiche deutsche Spitzenpolitiker auf den Plan. Während Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für ein Pilotprojekt in Bayern warb, stellte sich Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) entschieden gegen die Pläne.
  • Es gibt bislang keine einheitliche Definition für Mini-Atomkraftwerke. Die Bezeichnung Small Modular Reactor (SMR) stammt aus Übersee und hebt die modulare Bauweise der Anlagen hervor. Deutsche Behörden definieren SMRs als kleine Atomkraftwerke mit einer Leistung von 300 Megawatt (600.000 Haushalte). Zum Vergleich: Klassische Kernkraftwerke kommen auf rund 1.400 Megawatt (drei Millionen Haushalte). Die modulare Serienbauweise von Mini-Atomkraftwerken verspricht langfristig kürzere Produktionszeiten und geringere Produktionskosten. Allerdings müssten sie wie ihre großen Vorbilder staatlich finanziert werden, um sich zu rentieren – und zwar mit Steuergeldern.

Small Modular Reaktors würden Strom teurer machen

Die geplanten Mini-Meiler sollen die zwei größten Schwächen der klassischen Atomkraft kurieren: Investorenflucht und hochpreisigen Strom. Doch was auf den ersten Blick nach einem technologischen Befreiungsschlag klingt, entpuppt sich auf den zweiten als Small Marketing Reactor. Denn: Mini-Atomkraftwerke sind nicht automatisch günstiger, sondern nur anders verpackt.

Für gewisse industrielle Zweige könnten sie sich langfristig vielleicht lohnen, doch die gesamte Debatte täuscht darüber hinweg, dass Verbraucher nicht davon profitieren würden. Im Gegenteil: Große Reaktoren waren ökonomisch einst langfristig effizienter, weil sie Fixkosten auf viel Strom verteilten. Schrumpft die Anlage, schrumpft dieser Effekt gleich mit.

Das Ergebnis: Strom wird tendenziell teurer – und braucht umso mehr staatliche Starthilfe. Hinzu kommt, dass sich ein Neubau großer Atomkraftwerke auch nicht mehr lohnt, da es deutlich sinnvollere und günstigere Alternativen gibt. Klar: Die Energiewende war anfangs teuer, wird sich langfristig aber in jedem Portemonnaie positiv bemerkbar machen.

Die Grundlogik bleibt bei Mini-Atomkraftwerken deshalb erstaunlich vertraut: Ohne Subventionen geht es nicht und mit Subventionen wird es politisch. Dass die Debatte trotzdem immer wieder aufflammt, sagt weniger über technische Fortschritte als über politische Sehnsüchte aus – nach planbarer Energie, die sich nicht nach dem Wetter richtet.

Investitionen in Erneuerbare in Kombination mit Energiespeichern und einem Netzausbau erscheinen jedoch deutlich sinnvoller. Denn: Sie bringen kein Endlager-Problem mit sich und sorgen langfristig für günstigeren Strom.

Stimmen

  • EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim zweiten internationalen Gipfel zur Kernenergie in Boulogne-Billancourt bei Paris: „Ich glaube, es war ein strategischer Fehler für Europa, einer zuverlässigen, erschwinglichen und emissionsarmen Energiequelle den Rücken zu kehren. In den letzten Jahren erleben wir eine weltweite Renaissance der Kernenergie. Und Europa will an dieser Renaissance teilhaben. Deshalb legen wir heute eine neue europäische Strategie für kleine modulare Reaktoren vor.“ Ziel ist, „dass diese neue Technologie in Europa bis Anfang der 2030er-Jahre einsatzbereit ist“, erklärte sie.
  • Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) bezeichnete die Pläne der EU als „rückwärtsgewandte Strategie“. Er erklärte: „Wenn eine Risiko-Technologie nach einem Dreivierteljahrhundert noch immer am staatlichen Tropf hängt und es längst bessere Alternativen gibt, sollte man daraus Konsequenzen ziehen. Noch mehr Steuergeld für neue Risikoreaktoren auszugeben, lehne ich ab. Dazu kommt: Diese kleinen Atomkraftwerke werden schon seit Jahrzehnten angekündigt, schaffen aber den Durchbruch nicht und ringen stattdessen um Subventionen.“
  • Die SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag wehrt sich gegen „Söders Atom-Hokuspokus“ und „Märchen-Reaktor“. SPD-Energieexperte Florian von Brunn dazu: „In der gesamten westlichen Welt ist kein einziges dieser kleinen Atomkraftwerke im kommerziellen Betrieb. Es gibt welche in China und in Russland – also in zwei Ländern, die nicht gerade für eine kritische Öffentlichkeit und gute Sicherheitsstandards bekannt sind. In Kanada läuft keiner dieser kleinen Reaktoren – auch wenn Markus Söder das wahrheitswidrig behauptet hat.“

Mini-Atomkraftwerke lohnen sich nicht

Die große SMR-Hoffnung ruht auf einer Wette: weniger Risiko, weniger Sicherheitsaufwand und niedrigere Kosten. Doch wie viel Sicherheit eine Gesellschaft bereit ist einzupreisen, ist keine Ingenieursfrage, sondern eine politische und erfahrungsgemäß eine sehr teure.

Entscheidend wird aber die Lernkurve sein. Heißt: Nur wenn SMRs in Serie gebaut werden wie Flugzeuge, könnten die Kosten tatsächlich sinken. Kritiker halten dagegen, dass es dafür erst einmal Hunderte oder Tausende Bestellungen bräuchte. Ein solcher Markt existiert aber nicht, da die meisten Länder die Vorteile der Erneuerbaren mittlerweile erkannt haben.

Wahrscheinlicher ist daher ein unspektakuläres Szenario. Mini-Atomkraftwerke werden kommen, aber langsam und ausschließlich in Nischen wie abgelegenen Industriestandorten, für Spezialanwendungen oder vielleicht sogar Prozesswärme. Das könnte sinnvoll sein, ist aber kein Gamechanger, sondern eher ein weiterer Baustein. Problem: Die gesamte Debatte täuscht darüber hinweg, dass sich Atomkraft – ob in Small oder Big – großflächig einfach nicht mehr lohnt.

Und wer nun mit Frankreich, China oder den USA argumentieren möchte, dem soll gesagt sein, dass Frankreich nur Atomstrom liefern kann, weil er mit 60 Milliarden Euro an Steuergeldern bezuschusst wird. Dass die USA zwar Atomkraftwerke betreiben, aber aufgrund der zu hohen Neubaukosten und einer Klimawandel-leugnenden Regierung die Atemluft und Atmosphäre lieber mit Öl verpesten. Und: Dass China SMRs allenfalls bedingt einsetzt und mittlerweile führend im Ausbau der Erneuerbaren ist.

Warum es die Debatte dennoch gibt? Weil Politiker täuschen wollen, um Wahlen zu gewinnen. Weil Großkonzerne ihre Lobbyinteressen durchsetzen wollen. Und: Weil es häufig nicht mehr um das Wohl der Allgemeinheit geht, sondern um Macht.

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Magnesium-Sauerstoff-Batterien: Eine günstige Lithium-Alternative?

23. März 2026 um 05:45

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Magnesium-Sauerstoff-Batterie

Forschern ist es offenbar gelungen, flexible Magnesium-Sauerstoff-Batterien mit einer extrem hohen Energiedichte zu entwickeln – und zwar ohne seltene Erden. Sie könnten eine echte Alternative zu Lithium-Akkus darstellen. 

Magnesium-Sauerstoff-Batterien (Mg-O2) könnten teure Lithium-Systeme kosteneffizient ersetzen. Denn Magnesium kostet derzeit etwa 2.320 US-Dollar pro Tonne, während bei dem für Batterien notwendigen Lithium (je nach Art) etwa 20.000 bis 25.000 US-Dollar pro Tonne anfallen.

Gleichzeitig liegt die theoretische Energiedichte von Magnesium bei 6.859 Wattstunden pro Liter, während Lithium 5.960 Wattstunden pro Liter erreicht. Forschern gelang es kürzlich, bei Magnesium-Sauerstoff-Batterien bedeutende Fortschritte zu erzielen.

In der Erdkruste lagern Magnesiummengen von etwa 3,1 x 1020 Kilogramm. Das Metall macht den Betrieb sicher, da es kaum Dendriten bildet. Dabei handelt es sich um winzige Metall-Nadeln, die bei anderen Akkus Kurzschlüsse verursachen. Die neue Technologie nutzt diese Vorteile für eine Energiespeichertechnik ohne Ressourcenknappheit.

Magnesium-Sauerstoff-Batterien: Metallfreie Kathode und Korrosionsschutz

Die metallfreie Kathode besteht aus einem dreidimensionalen Netzwerk aus stickstoffdotiertem Graphen. Mit einer Schichtdicke von etwa 30 Mikrometern übernimmt dieses Bauteil gleichzeitig die Funktion des Stromkollektors. Stickstoff-Atome im Gitter beschleunigen die chemischen Abläufe ohne teure Edelmetalle wie Platin.

Zusätze wie Magnesiumchlorid (MgCl2) sorgen dafür, dass sich die Batterie gut wieder aufladen lässt. Diese Chlorid-Ionen greifen herkömmliche Kathoden aus Edelmetallen jedoch chemisch an. Stickstoffdotiertes Graphen widersteht dieser Korrosion wiederum dauerhaft und ermöglichte im Test 174 Ladezyklen ohne Funktionalitätsverlust.

In flüssigen Testaufbauten nutzt der Speicher ein Gemisch aus Magnesium-bis(trifluormethansulfonyl)imid (Mg(TFSI)2) und Magnesiumchlorid im Lösungsmittel Diglyme. Eine Porosität des Graphen-Netzwerks von bis zu 99 Prozent bietet Platz für das Entladeprodukt Magnesiumoxid (MgO). In dieser Umgebung erreichte die Zelle eine spezifische Kapazität von 20.898 Milliamperestunden pro Gramm.

Der Entladeprozess lagert das Magnesiumoxid direkt in den mikroskopischen Poren des Netzwerks ein. Die Batterie erreicht ihre Kapazitätsgrenze, sobald diese Poren vollständig verstopft sind und keine Gase mehr hindurchlassen. Dieser Verschluss blockiert den notwendigen Transport von Sauerstoff und beendet die chemische Reaktion innerhalb der Zelle.

Feststoff-Technik und Flexibilität

Die All-Solid-State-Variante nutzt einen Gel-Polymer-Elektrolyten (GPE), der auf einer Ionenflüssigkeit basiert. Dieser Feststoff-Elektrolyt besitzt eine ionische Leitfähigkeit von 2,7 Millisiemens pro Zentimeter bei einer Raumtemperatur von 25 Grad Celsius. Er verhindert das Auslaufen von Chemikalien und stabilisiert den Zelltyp gegenüber mechanischen Belastungen.

Die Feststoff-Batterie liefert eine spezifische Kapazität von 17.934 Milliamperestunden pro Gramm. Dank der mechanischen Stärke des Graphen-Netzwerks übersteht der Speicher Biegewinkel von bis zu 120 Grad im Testbetrieb. Der Zelltyp hält während der Entladung eine stabile Spannung von durchschnittlich 1,21 Volt.

Magnesium-Sauerstoff-Technologien ermöglichen Batterien, die ohne seltene Erden auskommen, nicht auslaufen und mechanisch flexibel bleiben. Der Verzicht auf flüssige Elektrolyte und teure Edelmetalle senkt die Materialkosten dauerhaft. Damit bietet die Speichertechnik eine funktionale Basis für langlebige Energiespeicher in der industriellen Anwendung.

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Das sind die zuverlässigsten Autos im Jahr 2026

22. März 2026 um 20:20

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Kfz-Versicherung Auto-Versicherung Familien

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist braucht in aller Regel Verlässlichkeit. Ein zuverlässiges Auto bietet Sicherheit, Komfort und die Gewissheit, dass man alle Ziele gut erreichen kann. Unser aktuelles Ranking zeigt dir die zehn zuverlässigsten Autos im Jahr 2026.

Nicht immer ist es ganz einfach, die zuverlässigsten Autos direkt zu erkennen. Der Markt ist groß und die Auswahl vielfältig. Somit kann es durchaus sinnvoll sein, vor dem Kauf eines neuen Autos einen Vergleich anzustellen und sich darüber zu informieren, welche Automodelle der jeweiligen Hersteller wirklich überzeugen können. Nicht immer sind das Modelle, die man direkt auf dem Schirm hat. Und vor allem sind es nicht immer die neuesten Modelle, sondern eher jene, die sich über einen längeren Zeitraum als wirklich zuverlässige Autos präsentieren konnten.

Eine Auswertung von autohero.com zeigt direkt, welches die zuverlässigsten Autos 2026 sind und welche Fabrikate dabei durch welche Aspekte überzeugen können. Aus dieser Datenbasis ergibt sich auch unser aktuelles Ranking, das dir die zuverlässigsten Autos 2026 direkt zeigt und somit bei der Kaufentscheidung für ein neues Auto sicherlich hilfreich sein kann. Einzelne Autobauer kommen dabei auch mit verschiedenen Modellen im Ranking vor.

Die zuverlässigsten Autos 2026

Kleinwagen oder SUV? Die Frage stellt sich in manchen Fällen, ebenso die Frage, ob man ein Auto für die ganze Familie sucht oder eher einen Wagen für die tägliche Fahrt zur Arbeit. Unser Ranking zeigt, welche Autos zu den zuverlässigsten im Jahr 2026 gehören und liefert dazu auch noch einzelne Merkmale, die diese Autos ganz besonders auszeichnen.

Toyota Yaris

Bei den Kleinwagen ist der Toyota Yaris bereits seit Jahren sehr gefragt und ein Garant für Zuverlässigkeit. Der Toyota Yaris ist daher im Ranking der zuverlässigsten Autos 2026 vertreten und kann vor allem mit seiner Langlebigkeit punkten. Dazu kommt, dass der Toyota Yaris wartungsarm ist und somit mit genereller Zuverlässigkeit überzeugt. Kleine Fehler gibt es zwar, diese sind beim Toyota Yaris allerdings oftmals zu vernachlässigen.

sparsamsten Autos, Toyota Yaris 1.5 Hybrid CVT
Der Toyota Yaris ist im Ranking vertreten. Hier als Hybrid-Modell. Bild: Screenshot / ADAC

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OpenAI vs. Anthropic: ChatGPT und Claude im direkten Vergleich

22. März 2026 um 06:00

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ChatGPT Claude Vergleich Anthropic OpenAI KI

ChatGPT gab lange das Tempo vor, doch einige Konkurrenten haben ihre KI-Modelle so massiv aufgerüstet, dass sie in bestimmten Bereichen inzwischen nicht nur mithalten können, sondern selbst das Feld anführen. Wir präsentieren: ChatGPT und Claude im Vergleich.

In der Technologiebranche können sich die Verhältnisse schnell ändern. Wie wir bereits in unserem Vergleich zwischen ChatGPT und Gemini resümiert haben, liefert sich Pionier OpenAI derzeit einen harten Kampf um die Führungsposition in Sachen künstliche Intelligenz.

Künstliche Intelligenz und Ethik

Neben den reinen Fähigkeiten der KIs kommt momentan eine weitere Komponente hinzu: Ethik. OpenAI galt einst als Aushängeschild für offene und verantwortungsbewusste Forschung, ist bei vielen Nutzern jedoch in Ungnade gefallen. Die Entscheidung des Unternehmens, seine Modelle für das US-Militär und die Bürgerüberwachung durch die amerikanische Regierung freizugeben, hat dem Ansehen von OpenAI und ChatGPT massiv geschadet.

Während sich Sam Altman und sein Team dem US-Kriegsministerium anbiedern, positioniert sich Konkurrent Anthropic demonstrativ am anderen Ende des Spektrums. Aus ethischen Gründen weigert sich das Unternehmen hinter der KI Claude, ihre Modelle für militärische Zwecke oder staatliche Überwachung zur Verfügung zu stellen. Deshalb kehren einige Nutzer ChatGPT momentan den Rücken zu und migrieren zu Alternativen wie Claude.

Anthropic hat sogar spezielle Maßnahmen ergriffen, mit denen die Übertragung der Nutzerdaten von ChatGPT zu Claude erleichtert wird. In diesem Artikel wollen wir die moralische Komponente aber beiseite lassen und uns auf die Technik konzentrieren. Dafür haben wir uns die aktuellen Modelle GPT-5.2 und Claude 4.6 (Sonnet und Opus) einmal näher angesehen und direkt miteinander verglichen.

ChatGPT und Claude im Vergleich

Auch wenn wir an dieser Stelle eine objektive Gegenüberstellung anstreben, spiegelt sich der philosophische Ansatz der jeweiligen Unternehmen auch in der Aufmachung und dem Design ihrer Chatbots wider. ChatGPT wirkt wie ein effizientes, aber manchmal etwas opportunistisches Werkzeug. Aufgaben werden meist ohne Rückfragen erfüllt, und die Nutzeransprache kommt häufig schablonenhaft oder sogar herablassend rüber.

Claude hingegen hat eine deutlich stärkere Tendenz zur Reflexion. Die Modelle weisen eher auf potenzielle Risiken hin oder betrachten eine Aufgabe aus ethischen Gründen differenzierter. Der Chatbot hat viel mehr einen partnerschaftlichen Charakter, was vor allem an der deutlich niedrigeren Quote an Floskeln liegt.

Textqualität und Kreativität

Die Tonalität beim Chatten lässt sich auch auf die Texterstellung übertragen. ChatGPT liefert meist solide, logisch strukturierte Texte ab. Der Nutzer-Prompt wird systematisch auseinandergenommen und umgesetzt. Das ist praktisch für sachliche Aufgaben wie Zusammenfassungen, Datenanalysen oder offizielle Anschreiben – aber nicht unbedingt für kreatives Schreiben.

Die poetischen Namen der Modelle von Claude (Sonnet, Opus, Haiku) lassen bereits erahnen, dass hier mehr Wert auf kreative Freiheit gelegt wird. Und dem ist tatsächlich so. Claude hat ein größeres erzählerisches Potenzial und klingt dabei auch noch natürlicher. Typische Klischees und stereotype Satzanfänge kommen deutlich seltener vor. Generell ist der Schreibstil von Claude menschlicher, weniger vorhersehbar und emotionaler.

Genau deshalb ist Claude vor allem in der Marketing-Branche inzwischen sehr beliebt. Bei der Erstellung von Headlines und Leads für Content-Marketing liefert Claude in der Regel authentischere Texte und vermeidet die angesprochenen Klischees, die viele andere KIs weiterhin plagen. Die KI von Anthropic scheint weniger technischen Zwängen zu unterliegen.

Logik und Strategie

Auch bei komplexen Entscheidungsfindungen unterscheiden sich die Ansätze. ChatGPT konzentriert sich auf praktische Vorteile und Optionen, wenn die KI eine Strategie ausarbeiten soll. Zahlen werden akribisch durchgerechnet und Vorgehensweisen klar auf Basis des Prompts ausgelegt. Das ist vor allem dann nützlich, wenn eine Aufgabe klar umrissen werden kann. Für die Urlaubsplanung oder Optimierungen am Arbeitsplatz ist die KI bestens geeignet.

Claude antwortete weniger wie eine Maschine und eher wie ein erfahrener Berater. Bei komplizierten Vorgängen bekommen Nutzer häufig nicht nur eine Lösung vorgelegt, sondern auch einen risikobewussten Rahmen, der klar benennt, wo künstliche Intelligenz funktioniert und wo ihre Grenzen liegen. Die Frage ist natürlich, was ein Nutzer gerne hätte: eine simple Antwort oder eine umfassende Risikoanalyse.

Die Tendenz von ChatGPT, Gegebenheiten vereinfacht darzustellen, hat durchaus ihre Vorteile. Der typische „erklär-es-mir-als-wär-ich-fünf“-Prompt ist eine Spezialität der KI. Wer auf spezifische Zielgruppen ausgerichtete Antworten haben möchte, ist bei OpenAI besser aufgehoben. Das ist nicht nur dann ein Vorteil, wenn ein Kind angesprochen werden soll, sondern auch beim Lernen neuer Konzepte und Tätigkeiten.

Zusammenfassungen und kritisches Denken

Im modernen Büroleben können präzise Zusammenfassungen durch KIs extrem viel Zeit sparen. ChatGPT liefert in diesem Zusammenhang immer wieder klare, leicht zu lesende Dokumente ab. Auch hier werden die unterschiedlichen Ansätze wieder deutlich. Claude geht nämlich einen Schritt weiter und macht aus einem einfachen Bericht oft eine umfassende Analyse. Ob man das nun gut findet oder nicht, muss jeder Nutzer für sich entscheiden.

Beim kritischen Denken ergibt sich genau das gleiche Bild. Auf komplexe Fragen mit vielen Nuancen antwortet ChatGPT mit umfassenden, strukturierten Erklärungen und bietet praktische Lösungsvorschläge an. Claude erklärt hingegen nicht nur die Mechaniken hinter der jeweiligen Problemstellung, sondern identifiziert deutlich offener ethische und wirtschaftliche Aspekte – das kann zu einer realistischeren Analyse führen.

ChatGPT vs. Claude: Die Funktionen im Vergleich

Claude hat also einiges zu bieten, hinkt bei den verfügbaren Features aber noch ein wenig hinterher. Zum Beispiel kann die KI keine Bilder generieren. Allerdings wurde mit den Funktionen Websuche und Deep Research sowie einer erweiterten Datenverarbeitung zuletzt nachgerüstet. Und die KI hat noch ein Ass im Ärmel: Mit den sogenannten „Artifacts“ wurde von Anthropic eine Funktion eingeführt, die Berufsgruppen wie Programmierern und Datenanalysten extrem effizientes Arbeiten ermöglicht. Code, Diagramme oder interaktive Tabellen können in einem separaten Fenster in Echtzeit dargestellt werden.

ChatGPT konterte mit dem ähnlichen Feature „Canvas“, mit dem Dokumente direkt im Chat bearbeitet werden können. Canvas kann auch dann zum Einsatz kommen, wenn mehrere Nutzer parallel an einem Dokument schreiben und editieren wollen. Ein weiterer Vorteil ist der „Advanced Voice Mode“, der Emotionen erkennt und so schnelle und natürliche Unterhaltungen mit dem Chatbot erlaubt.

Fazit: ChatGPT und Claude im Vergleich

Einen klaren Gewinner gibt es beim Vergleich zwischen GPT-5.2 und Claude 4.6 nicht. Und ganz ehrlich: Nutzer, die eine KI im Alltag kleine Aufgaben erledigen lassen, werden kaum einen Unterschied merken. Die jeweiligen Eigenheiten machen sich erst bei komplexen Arbeitsaufträgen bemerkbar. Zudem bewegen sich die Preise für die Einstiegsabos auf einem ähnlichen Niveau.

OpenAI bietet ein effizientes, schnelles und relativ verlässliches All-in-One-Paket, Anthropic hingegen einen kreativen Partner mit natürlichem Schreibstil. Wer kein Vielnutzer ist und nicht unbedingt Bilder generieren möchte, kann also bedenkenlos zwischen den KIs wechseln.

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Die 10 schlechtesten Filme aller Zeiten

21. März 2026 um 20:47

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schlechtesten Filme aller Zeiten

Es ist modern geworden, sich besonders schlechte Filme anzusehen und in der Bekanntschaft oder den sozialen Medien darüber auszutauschen. Doch was sind eigentlich die miesesten Streifen aller Zeiten? Das wollen wir in unserem Ranking klären.

In einer Zeit, in der uns Streaming-Plattformen so viel Content bieten, wie wir ihn in zehn Lebzeiten nicht konsumieren könnten, wird Qualität wieder wichtiger. Welche Produktionen sind es wirklich wert, dass wir unsere Zeit für sie opfern? Da wären auf der einen Seite natürlich die besten Filme aller Zeiten, die jeder gesehen haben muss. Auf der anderen Seite ist es aber auch en vogue, die schlechtesten Streifen zu kennen.

Das sind die schlechtesten Filme aller Zeiten

Egal ob The Room oder Sharknado, Filme „ironisch“ zu schauen ist ein Phänomen unserer Zeit. Natürlich ist es subjektiv, welche Produktionen wirklich mies sind, doch die Plattform Rotten Tomatoes hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine Rangliste zu erstellen und die größten Rohrkrepierer zu küren. Ab Rang 41 erhalten alle Streifen eine Wertung von 0 Prozent auf dem Tomatometer.

Darunter befinden sich durchaus bekannte Filme wie Cabin Fever, Highlander II: The Quickening und Hard Kill. Und auch in der Top Ten sind mit John Travolta, Eddie Murphy oder Nicolas Cage einige bekannte Gesichter vertreten. Ein Budget in Millionenhöhe kann eine Produktion offenbar nicht retten, wenn Originalität, Witz und ein gewisser Respekt gegenüber dem Publikum Mangelware sind.

Zugelassen werden nur Filme mit mindestens 20 Bewertungen. Entsprechend sind auf der Liste keine Indie- oder Hobby-Produktionen zu finden. Welche Titel es unter die zehn schlechtesten Filme aller Zeiten geschafft haben, verraten wir im folgenden Ranking.

Platz 10: The Ridiculous 6 (2015)

Den Auftakt macht eine Produktion, die allen Kritikern von Adam Sandler in die Karten spielen wird. The Ridiculous 6 unter der Regie von Frank Coraci erreicht wie alle folgenden Filme auch einen Tomatometer-Score von 0 Prozent. Dem Publikum gefällt der Western-Spoof offenbar deutlich besser, denn das sogenannte Popcornmeter steht immerhin auf 37 Prozent. Kritiker werfen dem Western mit Starbesetzung (Will Forte, Taylor Lautner, Steve Buscemi) seine langweiligen und beleidigenden Witze vor.

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Forscher erzielen Supraleiter-Rekord – für verlustfreie Stromübertragung

21. März 2026 um 06:00

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Rekord Supraleitung Strom Energie Energiewende

Physiker der University of Houston haben einen neuen Rekord in der Supraleitung erzielt. Sie können nun Strom unter deutlich einfacheren Bedingungen verlustfrei fließen lassen. Die besonders effiziente Energieversorgung ist damit zwar noch nicht alltagstauglich, rückt jedoch durch diesen Durchbruch ein großes Stück näher.

Energie wird selten dort erzeugt, wo sie tatsächlich auch gebraucht wird. Kraftwerke, Windparks oder Solaranlagen stehen oft weit entfernt von Haushalten oder Industrieanlagen, die auf eine zuverlässige Versorgung angewiesen sind.

Deshalb muss Energie über große Entfernungen transportiert werden, um Angebot und Nachfrage ausgleichen und eine stabile Versorgung sicherstellen zu können. Bei diesem Transportprozess, beispielsweise in Stromleitungen, geht jedoch ein erheblicher Teil der Energie verloren.

Der Grund dafür liegt im elektrischen Widerstand der Materialien. Denn wenn der Strom durch die Leitungen fließt, stoßen Elektronen mit Atomen zusammen, wodurch ein Teil der Energie in Form von Wärme abgegeben wird.

Diese Verluste summieren sich, wenn Strom lange Strecken zurücklegen muss, was die Energieübertragung ineffizient und teuer macht. Eine Lösung für dieses Problem sind Supraleiter, also Materialien, in denen der elektrische Widerstand vollständig verschwindet, sodass Strom ohne Verluste fließen kann.

Physiker der University of Houston haben in ihrer Forschung nun einen Durchbruch erzielt, der die Supraleitung unter deutlich praktikableren Bedingungen ermöglicht. Eine Entwicklung, die ein enormes Potenzial für Stromnetze und eine nachhaltigere Energiewirtschaft bedeuten könnte.

Forscher erzielen Temperaturrekord für Supraleitung

Bereits im Jahr 1911 wurde die Supraleitung entdeckt, nun haben die Wissenschaftler einen entscheidenden Fortschritt erzielt. Diese Entdeckung könnte das Feld einen großen Schritt näher an praktische Anwendungen bringen.

Die Forscher des Texas Center for Superconductivity und des Fachbereichs Physik der University of Houston konnten einen neuen Temperaturrekord für die Supraleitung unter Umgebungsdruck aufstellen. Das ist besonders von Vorteil, da die meisten Supraleiter bisher auf extrem niedrige Temperaturen gekühlt werden müssen, was sie teuer und schwierig in der Anwendung macht.

In ihrer Arbeit erreichten die Wissenschaftler eine Übergangstemperatur von 151 Kelvin, also etwa minus 122 Grad Celsius. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 1993 lag bei 133 Kelvin, also minus 140 Grad Celsius. Diese Temperatur bezeichnet den Punkt, unterhalb dessen ein Material supraleitend wird und Strom widerstandsfrei fließen kann.

„Bei der Stromübertragung im Netz gehen etwa acht Prozent der Energie verloren“, erklärt Physikprofessor und Hauptautor Ching-Wu Chu. „Wenn wir diese Energie einsparen, sparen wir Milliarden von Dollar, reduzieren den Aufwand erheblich und schonen die Umwelt.“

Die Erhöhung der Übergangstemperatur stellt dabei einen entscheidenden Faktor dar. Denn je näher diese an die Raumtemperatur herangeführt werden kann, desto praktischer und kostengünstiger könnten supraleitende Technologien werden.

Druckabschreckung ermöglicht Temperaturrekord für Supraleitung

Die Entwicklung basiert auf einer „Druckabschreckungs“-Technik. Diese wird bereits in Bereichen wie der Diamantherstellung angewendet.

Die Forscher haben das Material für diesen Vorgang zunächst starkem Druck ausgesetzt, um seine supraleitenden Eigenschaften zu verbessern und seine Übergangstemperatur zu erhöhen. Während das Material unter Druck steht, wird es auf eine bestimmte Temperatur abgekühlt und anschließend schnell und vollständig vom Druck befreit.

Dieser Vorgang fixiert die verbesserten supraleitenden Eigenschaften und hält das Material so unter normalen Bedingungen stabil. Auch die höhere Übergangstemperatur bleibt so nach Entfernen des Drucks bestehen.

„Diese Entdeckung birgt großes Potenzial“, so Chu. „Wir sind überzeugt, dass wir dieses Potenzial mit genügend Forschern und ausreichend Zeit ausschöpfen können.“

Die Supraleitung bei Umgebungsdruck und Raumtemperatur von etwa 300 Kelvin bleibe demnach weiterhin das ultimative Ziel. Dennoch handle es sich laut der Forscher bei dem neuen Rekord um einen wichtigen Fortschritt und eine bedeutende Entdeckung für die Supraleitungsforschung.

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Das sind die schönsten Reiseziele in Europa

20. März 2026 um 20:31

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schönsten Reiseziele Europa

Schöne Ziele für den Urlaub gibt es überall – und auch Europa hat in dieser Hinsicht eine ganze Menge zu bieten. Somit laden viele Reiseziele in Europa dazu ein, sie zu entdecken und kennenzulernen. Im unserem wöchentlichen Ranking zeigen wir dir die zehn schönsten Reiseziele in Europa 2026 sind.

Spanien, Portugal, Zypern – die Liste schöner Orte in Europa führt unweigerlich in diese Länder. Doch es gibt in Europa eine Vielzahl schöner Reiseziele, die sich für einen Urlaub oder auch eine Tagesfahrt auf jeden Fall eignen. Ob man nun eher den Strand bevorzugt oder doch in die Berge fahren will, hängt dabei von den persönlichen Präferenzen ab. Doch insgesamt bieten die schönsten Reiseziele in Europa für jeden Geschmack die passende Auswahl.

Die Webseite europeanbestdestinations.com hat ermittelt, welche Reiseziele auf dem europäischen Kontinent die schönsten sind – und auf dieser Basis ergibt sich unser aktuelles Ranking mit den zehn schönsten Reisezielen in Europa. Dabei sind durchaus Destinationen dabei, die man auf jeden Fall erwarten kann. Doch auch Geheimtipps oder Orte, die man nicht sofort auf dem Schirm hat, kommen darin vor.

Die schönsten Reiseziele in Europa

Endlose Strände am Mittelmeer, bunte Häuser oder Vulkanfelsen und mehr: Europa bietet eine ganze Menge und ziemlich viel Abwechslung. Das zeigt sich auch bei den zehn schönsten Reisezielen in Europa, die im folgenden Ranking zu finden sind. Vielleicht ergibt sich daraus ja ein neues Urlaubsziel für den Sommer oder aber man kann die eigene Bucketliste noch ein wenig ergänzen?

Platz 10: Almeria in Spanien

Den zehnten Platz im Ranking belegt das spanische Almeria. Almeria ist vor allem für Naturfreunde gut geeignet, zudem aber auch ein Anlaufpunkt für Strandfreunde oder alle, die entspannte Reisen bevorzugen. Zudem ist Almeria aufgrund seiner vielen Fotomotive auch wunderbar für Fotografen geeignet. Im Ranking der schönsten Reiseziele in Europa landet Almeria somit durchaus berechtigt.

Almeria landet auf Platz 10. Foto: depositphotos.com
Almeria landet auf Platz 10. Foto: depositphotos.com

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Günstiger Strom oder überschätzter Trend? Was Balkonkraftwerke wirklich leisten können

20. März 2026 um 16:00

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Balkonkraftwerke-2

Es braucht nur ein Solarmodul am Balkon, das über eine Steckdose angeschlossen wird – und schon fließt eigener Strom ins Hausnetz. Was lange nach einer experimentellen Lösung klang, lässt sich inzwischen in vielen Städten entdecken. Balkonkraftwerke haben sich vom Nischenprodukt zu einer ernstzunehmenden Option entwickelt. Doch um Erwartung und Realität abzugleichen, lohnt sich ein genauer Blick.

Energiepreise bleiben weiterhin Thema

Der Reiz liegt auf der Hand. Die Energiepreise sind weiterhin ein sensibles Thema. Zudem wächst das Interesse an unabhängigen Lösungen in vielen Haushalten. 

Kleine Photovoltaikanlagen versprechen einen einfachen Einstieg. Für sie sind keine Dachinstallation oder große Investitionen notwendig. Genau darin liegt ihre Stärke – aber auch ihre Grenze.

Wer sich näher mit den verfügbaren Systemen beschäftigt, stößt schnell auf unterschiedliche Komponenten und Komplettsets, zum Beispiel, wenn die Suche zu Solarmarkt24.de führt. Gerade Einsteiger profitieren davon, hier Leistung, Bauweise und Anschlussmöglichkeiten zu vergleichen, bevor sie sich entscheiden.

Was technisch wirklich möglich ist

Ein Balkonkraftwerk besteht aus nur wenigen Bauteilen: Solarmodul, Wechselrichter und Anschlusskabel. Der erzeugte Gleichstrom wird in Wechselstrom umgewandelt und anschließend direkt ins Hausnetz eingespeist. Geräte im Haushalt lässt sich diese Energie unmittelbar nutzen.

2024 wurde in Deutschland eine wichtige Anpassung vorgenommen: Die zulässige Wechselrichterleistung wurde auf 800 Watt angehoben. Damit dürfen solche Anlagen etwas mehr Strom einspeisen als zuvor. Der Betrieb bleibt dennoch bewusst begrenzt, um die Sicherheit des Stromnetzes zu gewährleisten.

Der zeitliche Faktor spielt eine große Rolle. Strom entsteht nur dann, wenn ausreichend Sonnenlicht vorhanden ist. Eine Speicherung erfolgt bei klassischen Balkonkraftwerken nicht. Der erzeugte Strom steht also nur in dem Moment zur Verfügung, in dem er auch produziert wird.

So viel Entlastung ist wirklich möglich

Die tatsächliche Energieersparnis hängt stark vom individuellen Alltag ab. Haushalte haben einen Grundverbrauch, da viele Geräte wie Kühlschrank, Router oder Standby-Systeme laufen konstant. Genau für diesen lässt sich ein Balkonkraftwerk nutzen. 

Ein Teil dieses Grundverbrauchs kann durch selbst erzeugten Strom abgedeckt werden. Wie groß dieser Anteil tatsächlich ist, variiert jedoch. Diejenigen, die tagsüber häufig zu Hause sind oder Geräte bewusst dann nutzen, wenn die Sonne scheint, profitieren deutlich stärker.

Ein kompletter Ersatz des Strombezugs ist jedoch nicht realistisch. Die erzeugte Menge bleibt begrenzt. Balkonkraftwerke reduzieren die Kosten, können aber keine klassische Energieversorgung ersetzen.

Was bei Anmeldung und Nutzung zu beachten ist

Die rechtlichen Rahmenbedingungen wurden in den letzten Jahren vereinfacht. In Deutschland reicht in der Regel die Registrierung im Marktstammdatenregister. Viele bürokratische Hürden, die früher abschreckend wirkten, sind mittlerweile entfallen.

Auch die Installation ist einfacher geworden. Viele Geräte werden bereits steckfertig geliefert. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die vorhandene Elektroinstallation, besonders in älteren Gebäuden. Sicherheit muss immer Priorität haben. 

Für Mieterinnen und Mieter gilt außerdem: Die Nutzung ist grundsätzlich möglich, allerdings können die baulichen Veränderungen eine Abstimmung mit dem Vermieter erforderlich machen. Dies betrifft die Befestigung am Balkon oder an der Fassade.

Fazit: sinnvoll, wenn die Erwartungen stimmen

Balkonkraftwerke sind weder als Wundermittel noch als kurzfristiger Trend zu bewerten. Sie bieten eine praktische Möglichkeit, sich mit eigener Stromerzeugung auseinanderzusetzen und die laufenden Kosten zu reduzieren.

Ihr Nutzen hängt von Details ab. Wer den eigenen Verbrauch kennt und entsprechend anpasst, kann das Potenzial besser ausschöpfen. Diejenigen, die hingegen eine vollständige Unabhängigkeit erwarten, werden enttäuscht sein.

Am Ende heißt das: Kleine Solaranlagen sind eine sinnvolle Ergänzung im Energiemix. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

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Schluss mit Giftstoffen? Neue Batterie setzt auf Wasser-Lösemittel

20. März 2026 um 13:30

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LFP-Kathoden Herstellung

Mit einer neuen, wasserbasierten Produktionsmethode könnten LFP-Batterien deutlich energiesparender und umweltfreundlicher hergestellt werden. Denn: Statt giftiger Lösungsmittel kommt ein spezielles Wassergemisch zum Einsatz.  

Lithium-Ionen-Batterien bilden das Rückgrat der Elektromobilität, belasten jedoch durch giftige Stoffe die Umwelt. Standardbinder wie Polyvinylidenfluorid (PVDF) benötigen für die Elektrodenfertigung herkömmlicherweise das giftige Lösungsmittel N-Methyl-2-Pyrrolidon (NMP). Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickelten nun eine nachhaltige Lösung auf Wasserbasis.

Studienautorin Leah Jalowy und ihr Kollege Dominik Nemec setzen auf den biobasierten Binder Carboxymethylcellulose (CMC). In enger Kooperation mit dem japanischen Maschinenhersteller Sugino optimierten sie die Produktionsprozesse für Lithium-Eisenphosphat-Kathoden (LFP). Das Team veröffentlichte seine wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Fachzeitschrift Applied Chem.

LFP-Kathoden: Neue Batterie setzt auf Wasser-Lösemittel

Das Team untersuchte systematisch zwei industriell relevante Verfahren zur Mischung der Elektrodenpaste, auch Slurry genannt. Während beim Dissolver-Mischen eine gezahnte Scheibe in der Paste rotiert, nutzt das Wet Jet Milling extremen Hochdruck. Die Anlage presst das Material mit bis zu 2.200 Bar durch präzise Mikrodüsen.

Diese Methode reduziert die mittlere Partikelgröße der Materialien um 39 Prozent. Das Wet Jet Milling senkt zudem die Viskosität bei niedrigen Scherraten um 96 Prozent, bei mittleren um 80 Prozent und bei hohen Raten um 64 Prozent. Diese physikalische Optimierung verbessert das Fließverhalten und ermöglicht einen höheren Feststoffgehalt in der Paste.

Verbesserte Performance und Energiebilanz

Hochauflösende Aufnahmen unter dem Elektronenmikroskop belegen, dass die so hergestellten Elektroden homogener und dichter gepackt sind. Eine glattere Grenzfläche zum Stromkollektor lässt einen besseren Stromfluss und eine höhere mechanische Stabilität erwarten. Die Forscher führen diese Qualität auf die effiziente Zerkleinerung der Partikel zurück.

Bei einer nominalen Laderate von 1,0 C, was einer vollen Ladung innerhalb einer Stunde entspricht, stieg die Kapazität deutlich an. Die mit Hochdruck hergestellte Variante erreichte 83,8 Milliamperestunden pro Gramm gegenüber 73,1 bei der Standard-Methode. Diese Steigerung um 12,8 Prozent resultiert aus der größeren aktiven Oberfläche der kleineren Partikel.

Nachhaltige Produktion spart 42 Prozent Energie

Die Kombination aus Wet Jet Milling und Dissolver-Mischen benötigt lediglich 0,98 Kilowattstunden pro Kilogramm Paste. Im Vergleich dazu verbraucht das reine Dissolver-Verfahren mit 1,70 Kilowattstunden pro Kilogramm deutlich mehr Prozessenergie. Zusammen mit der gesparten Trocknungsenergie erreicht das neue Verfahren eine Gesamtersparnis von 42 Prozent.

LFP-Kathoden gelten als sichere und kostengünstigere Alternative zu nickelbasierten Systemen, da sie ohne kritische Rohstoffe wie Kobalt oder Nickel auskommen. In der Praxis bedeutet das thermisch stabilere Batterien mit langer Lebensdauer für Elektroantriebe oder industrielle Speicherlösungen. Jalowy und Nemec betonen, dass die Vorteile des Verfahrens bei einer industriellen Skalierung laut der Studie noch deutlicher ausfallen könnten.

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