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Solar-Rekord geknackt: Forscher durchbrechen zentrale Effizienzgrenze

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Rekord Solarenergie Licht doppelt

Die Solarenergie könnte bald einen entscheidenden Sprung machen. Denn ein internationales Forscherteam hat einen neuen Effizienzrekord aufgestellt. Hintergrund ist eine spezielle Methode, die Licht doppelt nutzt.

Forscher der Kyushu University in Japan und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben eine neue Methode entwickelt, um deutlich mehr Energie aus dem Sonnenlicht zu gewinnen. Das Team nutzt dafür einen speziellen Prozess, den Fachkreise als Singlet Fission bezeichnen.

Diese Technik gilt laut Yoichi Sasaki, außerordentlicher Professor an der Kyushu University, oft als Ideallösung für die Verbesserung der Lichtumwandlung. Mit dem technologischen Ansatz durchbrachen die Wissenschaftler offenbar eine langjährige physikalische Grenze der Solartechnik.

Den Prozess der Energieübertragung stellen sich die Beteiligten wie einen Staffellauf vor, bei dem Teilchen die Energie Stück für Stück weitergeben. Herkömmliche Solarzellen verwerten jedoch nur einen kleinen Teil des verfügbaren Sonnenlichts effektiv. Das sorgt für ein energetisches Ungleichgewicht. Die Folge: Heutige Solarzellen nutzen nur rund ein Drittel des einfallenden Lichts.

Rekord-Solarenergie: Effizienzsteigerung durch Überwindung physikalischer Grenzen

Vor allem hochenergetische Photonen aus blauem Licht geben einen Großteil ihrer Energie ungenutzt als Wärme ab. Um dieses Problem zu lösen, setzen Yoichi Sasaki und sein Team auf einen innovativen Metallkomplex auf Molybdän-Basis. Dieser dient als sogenannter Spin-Flip-Emitter, bei dem Elektronen während der Interaktion mit Licht ihren Spin ändern. Durch diese Änderung sammeln die Molybdän-basierten Metallkomplexe die erzeugte Energie besonders effizient ein.

Normalerweise erzeugt ein einzelnes Photon nur einen einzigen Energieträger. Das neue Verfahren soll hingegen die Aufspaltung in zwei Einheiten ermöglichen, wodurch die nutzbare Energie theoretisch verdoppelt wird. Sasaki erklärte aber, dass ein Mechanismus namens FRET die Energie leicht „stehlen“ kann, bevor diese Vervielfältigung überhaupt stattfindet. Durch eine gezielte molekulare Gestaltung der Molybdän-Komplexe unterdrückte das Team diesen Verlustmechanismus.

Potenziale und realistischer Zeitplan der Technologie

In ihren Experimenten mit einer speziellen Lösung auf Tetracen-Basis erreichten die Forscher eine Quantenausbeute von rund 130 Prozent. Pro absorbiertem Lichtteilchen aktivierte das System in dieser Testumgebung also etwa 1,3 Molybdän-Komplexe. Damit demonstrierten die Institute in Japan und Deutschland, dass die herkömmliche Effizienzgrenze im Labor überschritten werden kann.

Dieser Fortschritt markiert laut Sasaki einen wichtigen Meilenstein für die zukünftige Energiegewinnung. Obwohl die Ergebnisse vielversprechend erscheinen, befindet sich die Forschung aktuell noch in einem frühen Proof-of-Concept-Stadium. Eine sofortige Markteinführung von entsprechenden Solarzellen ist daher vorerst nicht zu erwarten. Das Team plant nun die Integration der Materialien in Festkörpersysteme, um die Energieübertragung weiter zu optimieren.

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E-Auto an der Wohnung laden: Wer jetzt vom 500-Millionen-Fördertopf profitiert

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E-Auto Elektroauto an der Wohnung Laden Ladesäule Fördertopf Prämie

Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat ein neues Förderprogramm für den Aufbau von E-Ladesäulen in und an Mehrparteienhäusern vorgestellt. Ziel ist es, den Zugang zu Ladeinfrastrukturen an bis zu neun Millionen Stellplätzen wie Wohnungen zu erleichtern. Ob das aufgeht, ist aber fraglich. Eine kommentierende Analyse.

E-Auto an der Wohnung laden: Neues Förderprogramm für Ladesäulen

  • Der Bund will private Ladeinfrastrukturen für Elektroautos fördern. Heißt konkret: die Anschaffung und Einrichtung von Ladesäulen und Wallboxen sowie Netzanschlüsse und notwendige Baumaßnahmen. Das Programm umfasst drei Förderstufen. Antragsberechtigt sind: Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG), kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Privateigentümer von Wohneigentum zur Vermietung sowie Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen mit einem größeren Wohnungsbestand.
  • Insgesamt steht ein Fördervolumen von 500 Millionen Euro bereit. Die Ladeleistung pro Ladepunkt darf maximal 22 Kilowatt betragen. Anträge können ab dem 15. April 2026 gestellt werden und sind für KMU sowie WEG bis zum 15. Oktober 2026 möglich. Unternehmen mit einem großen Wohnungsbestand können bis zum 10. November 2026 eine Förderung beantragen. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur, die unter dem Dach der bundeseigenen NOW GmbH die Aktivitäten zum Ausbau der Ladeinfrastruktur plant, betreut das Förderprogramm inhaltlich.
  • Eine der Förderbedingungen ist, dass mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze eines Mehrparteienhauses vorverkabelt werden. Pro Mehrparteienhaus müssen zudem mindestens sechs Stellplätze für E-Autos verfügbar sein. Der Förderbetrag pro Stellplatz beträgt maximal jeweils: 1.300 Euro ohne installierte Wallbox, 1.500 Euro mit Wallbox oder 2.000 Euro mit einem Ladepunkt, der bidirektionales Laden unterstützt.

Emissionen im Verkehr 2025 gestiegen

Das neue Förderprogramm Ladeinfrastruktur trifft einen wunden Punkt der Mobilitätswende. Denn bislang waren Elektroautos vor allem für Eigenheimbesitzer attraktiv, da sie sich problemlos eine Wallbox an Haus, Einfahrt oder Garage montieren lassen können, um ihre Fahrzeuge relativ günstig zu laden.

Mieter in Mehrparteienhäusern standen bislang vor der Hürde, entweder kein Ladekabel in greifbarer Nähe zu haben oder auf Ladestationen von Privatunternehmen mit relativ hohen Tarifen ausweichen zu müssen. Das neue Förderprogramm könnte die Elektromobilität vor diesem Hintergrund deutlich attraktiver machen – zumal die aktuelle Weltlage einmal mehr offenbart, wie volatil die Spritpreise sind.

Das Problem: Laut Umweltbundesamt sind die Treibhausgasemissionen im Verkehr im vergangenen Jahr wieder gestiegen, da das gesamte Verkehrsaufkommen zugenommen hat. Will man die europäischen Klimaschutzziele erreichen, braucht es in der Verkehrsbranche deshalb mehr Schub. Andernfalls drohen Sanktionen oder Strafen seitens der EU.

Hinzu kommt, dass die Bundesregierung parallel zur durchaus löblichen Ladeinfrastruktur-Förderung das Verbrenner-Aus aufgeweicht hat und nur spärlich bis gar nicht in Schienen und Bahnverkehr investiert. Zudem wird das Deutschlandticket immer teurer. Will heißen: Der aktuelle Mix an Maßnahmen offenbart eher Stillstand als Aufbruch.

Stimmen

  • Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) in einem Statement: „Der Umstieg auf das E-Auto scheitert oft nicht am Willen, sondern an der Lademöglichkeit zu Hause. Gerade in Deutschland lebt ein Großteil der Menschen in Mehrparteienhäusern – doch die zugehörigen Stellplätze sind bislang nur unzureichend mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. Das ändern wir jetzt mit unserer Förderung. Wir machen Investitionen in private Lademöglichkeiten deutlich attraktiver und bringen die Infrastruktur dorthin, wo sie gebraucht wird. Denn Elektromobilität gelingt nur, wenn sie alltagstauglich ist.“
  • Dagmar Fehler, CEO und Sprecherin der NOW GmbH: „In Deutschland gibt es rund 21 Millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern und fast 9 Millionen Stellplätze, die dazu gehören – ein riesiges Potenzial für den Ausbau von privater Ladeinfrastruktur. Weil das Laden zu Hause besonders beliebt ist, setzt die neue BMV-Förderung genau hier an. Die Nationale Leitstelle Ladeinfrastruktur begleitet das Förderprogramm fachlich und organisatorisch – von der Entwicklung bis zur praktischen Umsetzung.“
  • Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge kritisierte gegenüber dem ARD-Morgenmagazin: „Grundsätzlich finden wir ein Förderprogramm für die E-Mobilität richtig. Wir würden es stärker konzentrieren auf Familien und Menschen mit unteren Einkommen und halten es nicht für notwendig, auch Hybride oder eher teure Autos zu fördern. Das halten wir für eine Verschwendung von Geld, das an anderer Stelle besser eingesetzt wird.“

Neue Förderung für Ladesäulen ausgeglichen genug?

Die neue Ladeinfrastruktur-Förderung könnte sich vor allem in Kombination mit der neuen E-Auto-Prämie rentieren. Allerdings steht weder das Antragsportal für die Kaufprämie noch sind alle Fragen final geklärt.

Hinzu kommt, dass die neue Förderlogik für Ladesäulen und Wallboxen wie ein starrer Baukasten wirkt. Doch nicht jedes Mehrparteienhaus ist ein LEGO-Set mit genormten Parkplätzen. Ob das durchaus vorhandene Potenzial der neuen Maßnahme auch wirklich ausgeschöpft wird, hängt letztlich vor allem daran, ob genügend Förderberechtigte mitziehen.

Doch während die Förderkulisse bereits steht, bleibt die Frage offen, ob sie auch wirklich zielgenau ist. Denn: Wenn die Förderung alle betrifft, trifft sie letztlich vielleicht nicht die richtigen.

Oder andersherum: Was bringt ein Parkplatz-Anteil mit 20 Prozent Ladesäulen, wenn dort niemand ein E-Auto besitzt oder es sich leisten kann, während die Fördermittel dann an anderer Stelle fehlen? Am Ende bleibt jedoch die Hoffnung, dass vor allem die Förderberechtigten die Mittel wohl überlegt in Anspruch nehmen.

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Günstige Sommerreifen im Check: Was kann der Norauto Prevensys 5 von ATU?

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Sommerreifen günstig kaufen Norauto Prevensys 5 bei ATU

Der Sommer steht vor der Tür – jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um sich mit neuen Reifen auszustatten. Wer Sommerreifen günstig kaufen möchte, trifft mit den Norauto Prevensys 5 bei ATU eine solide und sichere Wahl. Der Reifen bietet starke Leistung bei Nässe, hohen Fahrkomfort und eine beeindruckende Laufleistung. Wir zeigen dir, warum!

Reifen sind ein zentrales Sicherheitselement am Auto. Gerade in der warmen Jahreszeit kommt es auf kurze Bremswege, zuverlässige Haftung bei Regen und einen niedrigen Verschleiß an. Wer nicht zu Premiumpreisen einkaufen will, aber trotzdem auf Qualität setzt, sollte die Norauto Prevensys 5 Sommerreifen im Blick behalten.

Die Eigenmarke von ATU ist das Ergebnis jahrzehntelanger Erfahrung und wurde zusammen mit einem führenden europäischen Reifenhersteller entwickelt. Der Prevensys 5 steht für moderne Technik, hohe Sicherheit und ein Top-Preis-Leistungs-Verhältnis.

Starke Nasshaftung und kurze Bremswege

Besonders hervorzuheben ist die Nasshaftung: Der Norauto Prevensys 5 erreicht laut EU-Reifenlabel die Klasse A bei Nässe. Das ist die Bestnote für Sommerreifen und sorgt für erstklassige Bremsleistung sowie zuverlässigen Schutz vor Aquaplaning. Verantwortlich dafür ist das optimierte Profildesign mit breiten Rillen, die Wasser schnell ableiten und so die Kontrolle auch bei starkem Regen sichern.

Der Reifen wurde von unabhängigen Prüfinstituten wie DEKRA getestet, die die hohe Sicherheit und Performance bestätigen – auch bei plötzlichen Wetterumschwüngen und auf nasser Fahrbahn bleibt das Fahrverhalten stabil und vorhersehbar.

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Hoher Komfort: Leise und effizient unterwegs

Komfort spielt beim täglichen Einsatz der Reifen eine große Rolle. Der Norauto Prevensys 5 Sommerreifen überzeugt mit niedrigem Abrollgeräusch und angenehmem Fahrverhalten – das schont nicht nur die Ohren, sondern auch die Nerven bei längeren Fahrten.

Das Profil wurde zusätzlich für Elektrofahrzeuge optimiert, um Effizienz und Geräuschkomfort weiter zu verbessern. Dank moderner Gummimischung und stabiler Karkasse bleibt das Lenkverhalten präzise, das Auto reagiert direkt und sicher auf jede Steuerbewegung.

Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit: Mehr Kilometer, weniger Kosten

Ein echter Pluspunkt ist die garantierte Laufleistung: Bis zu 50.000 Kilometer garantiert ATU auf den Norauto Prevensys 5 – und das innerhalb von fünf Jahren. Das sind 20 Prozent mehr als beim Vorgängermodell. Die hohe Lebensdauer wird durch eine verbesserte Mischung und ein robustes Profil ermöglicht, das auch nach vielen Kilometern nicht an Grip verliert. Für Vielfahrer oder Pendler ist das ein klarer Kostenvorteil, denn Reifenwechsel werden seltener nötig.

Zudem ist der Rollwiderstand um 13,6 Prozent gegenüber dem Vorgänger gesunken. Das bedeutet weniger Energieverlust, niedrigeren Kraftstoffverbrauch und einen kleineren CO2-Fußabdruck – besonders relevant für alle, die auf Wirtschaftlichkeit und Umwelt achten.

Das ist wichtig zu wissen:

  • EU-Label A bei Nasshaftung
  • 50.000 km Laufleistungsgarantie
  • Bis zu 20 Prozent längere Lebensdauer als der Vorgänger
  • 13,6 Prozent geringerer Rollwiderstand für mehr Effizienz
  • Leise und komfortabel – auch für E-Autos optimiert
  • Top Preis-Leistung exklusiv bei ATU

Direkter Vergleich: Norauto Prevensys 5 vs. Premiumreifen

Die Frage, ob teure Premiumreifen wirklich immer die bessere Wahl sind, stellt sich bei einem Modell wie dem Prevensys 5 neu. Im Alltag zeigen sich die Unterschiede zu Premiumherstellern oft geringer als gedacht. Bei Sicherheit, Komfort und Haltbarkeit punktet der Norauto Prevensys 5 Sommerreifen auf Augenhöhe – aber zu deutlich attraktiveren Preisen.

Gerade das Gesamtpaket aus geprüfter Sicherheit, langen Laufzeiten und niedrigen Betriebskosten macht ihn zur Empfehlung für preisbewusste Autofahrer, die beim Sommerreifen kaufen nicht auf Qualität verzichten wollen.

Auch beim Thema Nachhaltigkeit setzt der Norauto Prevensys 5 ein Zeichen: Der in Europa produzierte Reifen besteht zu rund 35 Prozent aus biobasierten oder recycelten Materialien. Damit ist er nicht nur für den Geldbeutel, sondern auch für die Umwelt eine bessere Wahl.

Fazit: Sommerreifen günstig kaufen – mit Sicherheit und Komfort

Wer auf der Suche nach einem zuverlässigen, langlebigen und effizienten Sommerreifen ist, trifft mit dem Norauto Prevensys 5 die richtige Entscheidung. Starke Nasshaftung, hoher Komfort und eine außergewöhnliche Laufleistung machen ihn zum Top-Tipp für den nächsten Reifenkauf. Jetzt den Norauto Prevensys 5 Sommerreifen bei ATU entdecken, Sommerreifen günstig kaufen und entspannt durch die Saison fahren:

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Studie enthüllt massive KI-Schwächen – Agents of Chaos lassen Forscher rätseln

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KI Schwächen Agenten Agents of Chaos

Autonome KI-Agenten gelten als nächste Stufe der Künstlichen Intelligenz. Doch eine neue Studie mit dem Titel „Agents of Chaos“ zeigt ihre Schattenseiten und demonstriert, wie leicht sich diese Systeme manipulieren lassen.

KI-Agenten können Aufgaben weitgehend selbstständig erledigen und benötigen dabei keine ständige Begleitung vom Menschen. Sie reagieren nicht mehr nur auf einzelne Anfragen, sondern können mehrschrittige Ziele verfolgen und sich an neue Situationen anpassen.

Damit können sie Arbeitsprozesse deutlich effizienter machen und Routineaufgaben automatisiert erledigen. Eine Umfrage aus dem Jahr 2025 zeigt auch, dass viele Unternehmen sich von KI-Agenten deutliche Produktivitätsgewinne versprechen.

70 Prozent der befragten Führungskräfte bewerten KI-Agenten als einen der drei wichtigsten Technologie-Trends im Jahr 2025. Spitzenreiter sind dabei der Versicherungssektor mit 85 Prozent sowie der Einzelhandel mit 81 Prozent.

Gleichzeitig bringen KI-Agenten aber auch neue Risiken mit sich. Da sie eigenständig handeln und Entscheidungen treffen, können Fehler oder Manipulationen weitreichendere Folgen haben als bei herkömmlichen KI-Systemen.

Genau das bestätigt auch eine aktuelle Studie mit dem Titel „Agents of Chaos“ vom Bau Lab der Northeastern University. Die Forscher zeigen, wie anfällig solche Agenten für Angriffe sind und wie schnell aus hilfreichen Tools potenzielle Chaos-Agenten werden können.

KI-Agenten zeigen im Test massive Schwächen

Für ihre Untersuchungen haben die Forscher der Northeastern University sechs autonome KI-Agenten auf einem Live-Server bei Discord eingesetzt. Die Agenten erhielten dabei unter anderem Zugriff auf E-Mail-Konten und durften selbstständig per E-Mail oder Discord-Nachricht mit den Forschern und anderen KI-Agenten kommunizieren.

Gleichzeitig erlaubten die Forscher den KI-Agenten die Kontrolle über ihre eigenen Computersysteme. Hier war es den Agenten erlaubt, eigene Dateien zu erstellen oder verändern sowie neue Tools zu installieren, die sie für die Erledigung ihrer Aufgaben benötigen.

Über zwei Wochen hinweg haben 20 Forscher die autonomen Agenten untersucht. Ziel der KI-Systeme sollte es dabei sein, die Forscher bei alltäglichen administrativen Aufgaben zu unterstützen.

Die Forscher haben gleichzeitig versucht, die Agenten zu manipulieren und so ihre Grenzen auszutesten. „Das Identifizieren von Schwachstellen ist eine hervorragende Methode, um die Grenzen des jeweiligen Systems zu ermitteln“, erklärt Hauptautorin Natalie Shapira.

Wie sich KI manipulieren lässt

Bereits nach wenigen Gesprächen gelang es der Forscherin, den KI-Agenten „Ash“ zu manipulieren. Sie brachte ihn dazu, ein geheimes Passwort vor seinem Besitzer – einem anderen Forscher – zu verbergen.

Später verlangte sie von Ash, er solle die E-Mail mit dem Passwort löschen. Da es in dem eigens für das Experiment eingerichteten Postfach jedoch keine Löschfunktion gab, entschied Ash sich für die „nukleare Option“ und setzte den gesamten E-Mail-Server zurück.

„Man weiß nie, wie diese Agenten und Modelle Anweisungen interpretieren, und sie könnten sie ganz anders interpretieren, als man erwartet hat“, erklärt Christoph Riedl, Professor für Informationssysteme und Netzwerkforschung an der Northeastern University. „Wenn das auf einer ChatGPT-Website passiert, ist das kein Problem. Man sagt einfach: ‚So habe ich das nicht gemeint. Können Sie das bitte anders machen?'“

In der realen Welt reiche das allerdings nicht aus. Laut Riedl liegt das daran, dass KI-Agenten generell „furchtbar schlecht“ darin sind, logisch zu denken. Das sei besonders problematisch, „wenn mehrere Nutzer in einer ‚konfliktreichen‘ Situation sind“.

KI-Agenten geben private Informationen preis

Auch private Informationen waren vor den KI-Agenten nicht sicher. Riedl bat im Gespräch einen KI-Agenten darum, einen Termin mit einem Kollegen zu vereinbaren.

Der KI-Agent konnte diese Aufgabe nicht erledigen, gab aber ungefragt die E-Mail-Adresse des anderen Forschers weiter. Riedl sieht das kritisch: „Wenn es sich um den KI-Assistenten eines CEOs handelt, dessen E-Mail-Adresse absichtlich geheim gehalten wird … nur weil ich den Namen kenne, heißt das nicht, dass ich auch die E-Mail-Adresse kenne, aber der Agent hat sie einfach so preisgegeben.“

Insgesamt war es für die Forscher einfach, die Leichtgläubigkeit der KI-Agenten auszunutzen. Durch anhaltenden emotionalen Druck konnten sie die KI-Agenten sogar dazu bringen, gegen ihre Berechtigungen zu verstoßen und beispielsweise bestimmte Dokumente zu löschen.

„Diese Verhaltensweisen werfen ungeklärte Fragen hinsichtlich Verantwortlichkeit, delegierter Befugnisse und der Haftung für Folgeschäden auf“, fasst Shapira zusammen. „Sie deuten darauf hin, dass mit der Einbindung von KI-Systemen in reale Infrastrukturen mit Kommunikationskanälen, delegierten Befugnissen und permanentem Speicher neue Arten von Fehlern entstehen.“

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Neues Experten-Ranking zeigt die schönsten Orte der Welt

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Red Rocks Amphitheatre schönste Orte der Welt USA

There’s no place like home, sagen die Engländer. Allerdings gibt es Orte, die objektiv noch deutlich schöner sind. Doch egal ob Gebirge, Meer oder Stadt: Ein neues Experten-Ranking zeigt die schönsten Orte der Welt.

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters, und jeder Mensch hat seine eigenen Lieblingsorte. Eine objektive Liste mit den attraktivsten Gegenden der Welt zu erstellen, ist also nicht leicht. Manche Menschen zieht es eher in die Berge, andere hingegen bevorzugen das Meer. Trotzdem haben es sich die Reiseexperten von Time Out zur Aufgabe gemacht, die absoluten Highlights unseres Planeten in ein Ranking zu packen.

Das sind die schönsten Orte der Welt

Die Liste umfasst 51 Orte, von denen sehr viele tatsächlich in Europa liegen. Gleich fünf der zehn attraktivsten Gegenden befinden sich auf unserem Kontinent, viele davon nur eine kurze Flugreise entfernt. Deutschland ist in der prestigeträchtigen Auswahl zwar nicht vertreten, dafür lassen sich viele der Ziele von Mitteleuropa aus schnell erreichen. Vor allem Süd- und Westeuropa sind prominent vertreten, doch auch im Osten gibt es einige Schätze zu finden.

Die Auswahl basiert auf den echten Erfahrungen eines globalen Netzwerks von Reisejournalisten. Sie haben Strände, Städte und Täler weltweit besucht, um Orte zu finden, die eine außergewöhnliche Faszination ausüben. Besonders beliebt scheinen inzwischen Plätze zu sein, die abseits des Massentourismus liegen und eine gewisse Ruhe ausstrahlen. Wenn bei dem Besuch auch noch ein echtes Postkartenmotiv herausspringt, kann das natürlich auch nicht schaden.

Wer für den Sommer noch ein Urlaubsziel sucht, sollte dringend einen Blick auf die Liste werfen. Für fast jedes Budget ist etwas dabei – egal, ob wir von Geld oder Zeit sprechen. Das komplette Ranking mit allen 51 Einträgen gibt es direkt bei Time Out. Wir konzentrieren uns an dieser Stelle auf die zehn bestplatzierten Gegenden, die wir in der folgenden Galerie kurz vorstellen wollen.

Platz 10: Punakha-Tal, Bhutan

Das fruchtbare Tal im Herzen Bhutans ist ein Ort tiefer Spiritualität. Während auf den Gipfeln noch Schnee liegt, sprießen hier im Frühjahr grüne Reis- und Chilifelder. Goldene Klöster und bunt bemalte Schreine thronen über den bekannten Hängen, die wie begrünte Terrassen aussehen.

Punakha Valley Bhutan
Bild: DepositPhotos

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Schon gesehen? Diese Netflix-Neuheiten starten im April 2026

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Auf Netflix erscheinen fast jeden Tag neue Serien und Filme. Das gilt sowohl für Eigenproduktionen als auch für Lizenzprodukte. Welche Filme und Serien neu auf Netflix im April 2026 erscheinen, verraten wir dir in der folgenden Übersicht.

Netflix zählt weltweit über 220 Millionen Abonnements. Sie sind jeden Monat dazu bereit, für die Nutzung des Streaming-Dienstes einen festen Betrag zu überweisen.

Netflix hat es dabei binnen weniger Jahre geschafft, einen behäbigen und von starken Playern dominierten Markt komplett zu revolutionieren. Als Hauptgrund für die Beliebtheit von Netflix gilt das stetig wachsende Angebot an Filmen und Serien.

Neu auf Netflix im April 2026

Damit du bei allen neuen Eigenproduktionen und Lizenzprodukten den Überblick behältst, haben wir für dich eine Übersicht erstellt. Diese Serien und Filme erscheinen auf Netflix im April 2026.

(Bei Serien, die neu auf Netflix im April 2026 erscheinen, haben wir für dich in Klammern die Staffel notiert. Bei internationalen Filmen, die neu auf Netflix im April 2026 erscheinen, haben wir – soweit vorhanden – den deutschen Titel ergänzt.)

1. April

  • Podlachien – Alle für eine
  • El último gigante
  • Sarah Millican: Late Bloomer
  • WWE SummerSlam: 2025
  • WWE Crown Jewel: 2025
  • WWE Survivor Series: 2025
  • Royal Rumble: 2026
  • WWE Elimination Chamber: 2026
  • Eat Pray Bark – Therapie auf 4 Pfoten 
  • Liebe im Spektrum (Staffel 4)

2. April

  • XO, Kitty (Staffel 3) 
  • Sins of Kujo
  • Alkhallat+: The Series
  • Agent from Above
  • The Ramparts of Ice
  • Die Gangster Gang: Die Serie (Staffel 2)

3. April

  • Fühlt ihr meine Stimme?
  • Bloodhounds (Staffel 2)
  • Knokke Off (Staffel 3)
  • Maamla Legal Hai (Staffel 2)
  • Clans (Staffel 2)
  • Moriah Wilson: Die tragische Wahrheit

7. April

  • Untold: Chess Mates
  • Sheng Wang: Purple

8. April

  • Vertrau mir: Der falsche Prophet

9. April

  • 18th Rose
  • Big Mistakes
  • Bandi – Unter Geschwistern
  • Transformers One

10. April

  • Thrash
  • Rabo de Peixe (Staffel 3)

11. April

  • Tyson Fury vs. Arslanbek Makhmudov

12. April

  • Zuhause bei den Furys (Staffel 2)
  • Million Dollar Secret (Staffel 2)
  • Perfil falso (Staffel 3)
  • Made with Love
  • Das Gesetz nach Lidia Poët (Staffel 3)

13. April

  • Noah Kahan: Out of Body 

14. April

  • Crooks (Staffel 2) 
  • Untold: Jail Blazers

15. April

  • Machos alfa (Staffel 5)
  • The Middle (Staffel 1 – 9)

16. April

  • BEEF (Staffel 2)
  • Ronaldinho: The One and Only

17. April

  • 180
  • Roommates
  • We Are All Trying Here
  • Eine Gorilla-Story erzählt von David Attenborough 

18. April

  • Funny AF with Kevin Hart

WWE WrestleMania: Ausgabe 42: 2026 

  • Joker: Folie à Deux
  • Lilly und die Kängurus

20. April

  • Supernova Strikers: Genesis
  • CoComelon: Unser Viertel (Staffel 7)

21. April

  • Untold: The Shooting at Hawthorne Hill

22. April

  • Santita
  • Sold Out on You
  • This Is a Gardening Show
  • Lainey Wilson: Keepin‘ Country Cool
  • Smile 2: Siehst du es auch?

23. April

  • Unchosen
  • Stranger Things: Tales from ‘85 
  • Recalé
  • Running Point (Staffel 2)

24. April

  • Apex

26. April

  • Teen Lover

27. April

  • Straight to Hell

29. April

  • Bonjour Agneta 
  • Should I Marry A Murderer?
  • Schattenseite

30. April

  • Man on Fire 

Demnächst verfügbar

  • Dandelion
  • If Wishes Could Kill

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KI-Agenten in der Fertigung: Warum Chatbots nur der Anfang sind

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KI Agenten Fertigung

In der deutschen Fertigungsindustrie steht ein massiver Wissenstransfer bevor. Die geburtenstarken Jahrgänge gehen in den Ruhestand, und mit ihnen Jahrzehnte an Erfahrungswissen. Die Hannover Messe 2026 zeigt erstmals, wie KI-Agenten weit über den Chatbot hinaus ganze Prozessketten in der Fabrik übernehmen.

Fachkräftemangel kostet die Industrie 49 Milliarden Euro — pro Jahr

Die Lage ist strukturell: Das Institut der deutschen Wirtschaft beziffert den jährlichen Wertschöpfungsverlust durch fehlende Fachkräfte auf 49 Milliarden Euro — über alle Branchen hinweg. Gleichzeitig steckt das Erfahrungswissen ganzer Generationen in PDF-Handbüchern, Excel-Listen und den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Laut einer McKinsey-Erhebung verbringen Wissensarbeiter durchschnittlich 1,8 Stunden pro Tag mit der Suche nach Informationen. In der Fertigung verschärft sich das Problem, weil technische Dokumentationen oft unstrukturiert oder veraltet vorliegen.

Heißt konkret: Ein Servicetechniker steht vor einer Fehlermeldung an der Maschine beim Kunden, sucht in der Betriebsanleitung nach dem Fehlercode und findet nichts. Also ruft er den erfahrenen Kollegen an — der aber bereits im Ruhestand ist. Oder auf einer anderen Baustelle. Oder beides.

Doch das Problem reicht weiter als die Werkshalle. Es betrifft den Einkauf, das Controlling, den Kundendienst und die Qualitätssicherung. Überall dort, wo Wissen in Dokumenten steckt und Menschen dieses Wissen manuell verarbeiten. Und zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Hannover Messe 2026: KI rückt ins Zentrum der Fertigung

Die Deutsche Messe AG positioniert Künstliche Intelligenz auf der Hannover Messe 2026 erstmals als eigenständiges Ausstellungsthema. Das Leitbild: raus aus der Theorie, rein in die industrielle Anwendung. Vom 20. bis 24. April zeigen rund 3.500 Aussteller, wie KI in der Produktion tatsächlich funktioniert — nicht als Forschungsprojekt, sondern als produktiver Bestandteil der Wertschöpfungskette.

Der Trend geht dabei klar in eine Richtung: weg vom isolierten Chatbot, hin zur KI-Prozessautomatisierung mit Agenten, die eigenständig Dokumente analysieren, Daten abgleichen und Prozessschritte auslösen. Laut Gartner werden bis Ende 2026 rund 40 Prozent aller Enterprise-Anwendungen eine Form von KI-Agenten enthalten. Oder kurzum: Systeme, die nicht nur antworten, sondern arbeiten.

Vom Auftragseingang bis zum Kundendienst: Wo KI-Agenten bereits im Einsatz sind

Ein KI-Chatbot im Maschinenbau beantwortet Fragen. Ein KI-Agent erledigt Aufgaben. Der Unterschied ist fundamental. Und er zeigt sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette, vom Auftragseingang bis zur Wartung beim Kunden vor Ort.

Lastenheft-Analyse und Angebotsprozesse: Am Anfang steht der Auftrag. Automobilzulieferer wie Schaeffler erhalten von ihren OEM-Kunden jährlich tausende Anforderungsdokumente. Schaeffler setzt generative KI im Maschinenbau ein, um Systemanforderungen automatisiert zu verarbeiten — bei über 100.000 Stunden jährlichem Aufwand eine Reduktion um 60 Prozent. Das Prinzip lässt sich auf jeden Bestell- und Angebotsprozess übertragen: Der Agent extrahiert Anforderungen, gleicht sie mit dem Produktportfolio ab und markiert Abweichungen.

DIN-Normen und Compliance: Bevor ein Produkt in die Fertigung geht, muss es normkonform sein. Ein Agent durchsucht relevante Normenwerke und gleicht sie mit der aktuellen Produktdokumentation ab. Bei Maschinenfabrik Reinhausen — einem Unternehmen mit über 20 Jahren Erfahrung im maschinellen Lernen — sind ISO-Normen wie 27001 und 55001 bereits fester Bestandteil der KI-gestützten Produktentwicklung. Für regulierte Branchen spart das nicht nur Zeit, sondern verhindert teure Zertifizierungsprobleme.

Materialzeugnisse und Ersatzteilidentifikation: In der laufenden Produktion fallen pro Lieferung Materialzeugnisse, Prüfberichte und Zertifikate an. Ein Agent extrahiert die relevanten Werte wie Legierungen, Toleranzen und Prüfstempel und gleicht sie automatisiert mit den Spezifikationen ab. Bei der Ersatzteilsuche identifiziert das System anhand von Fotos oder Teilenummern das passende Bauteil aus Katalogen mit zehntausenden Positionen.

Frachtrechnungsprüfung: Nach dem Versand folgt die Abrechnung. Ein Agent vergleicht eingehende Logistikrechnungen mit Lieferscheinen, Rahmenverträgen und Tariftabellen. Bei Tausenden von Positionen pro Monat reduziert das den manuellen Prüfaufwand um bis zu 80 Prozent. Die Investition rechnet sich laut Praxisberichten in sechs bis neun Monaten.

KI im After Sales — Servicetechniker-Assistenz und Wissensdatenbank: Hier kommt die RAG-Technologie ins Spiel (Retrieval-Augmented Generation). Der Techniker steht vor der Maschine, gibt einen Fehlercode ein, und der KI-Assistent durchsucht Betriebsanleitungen, Wartungshandbücher und Ersatzteilkataloge in Sekunden. Das Ergebnis: eine schrittweise Diagnose mit Quellenangabe. Bis zu 40 Prozent weniger Serviceeinsätze vor Ort, weil sich mehr Fälle bereits am Telefon lösen lassen.

Wie groß der Bedarf im After Sales ist, zeigen zwei Beispiele: Liebherr verwaltet allein im Bereich Mining über 50.000 technische Dokumentationsthemen, verteilt auf ein globales Servicenetz. Deutz setzt auf ein interaktives 3D-Servicehandbuch, das den Detailgrad automatisch an die Erfahrung des Technikers anpasst. Denn das Wissen muss im Unternehmen bleiben, auch wenn der Experte geht.

Kundenbeschwerde-Management und First Level Support: Am Ende der Kette stehen Reklamationen und Supportanfragen. Ein Agent klassifiziert eingehende Beschwerden, leitet sie an die richtige Fachabteilung weiter und beantwortet Standardfälle automatisiert aus der Wissensdatenbank. Der First Level Support im Maschinenbau — heute oft Engpass wegen fehlender Fachkräfte, lässt sich damit zu großen Teilen automatisieren. Bei Herstellern mit globalem Servicenetz wie Deutz, wo über 200 Techniker allein in Deutschland rund 1.600 Stunden pro Jahr beim Kunden vor Ort arbeiten, reduziert das die Bearbeitungszeit pro Vorgang erheblich.

Controlling-Agent: Parallel dazu laufen die Zahlen. Monatsabschlüsse, Kostenstellenberichte, Abweichungsanalysen. Aufgaben, die Controller Stunden kosten, weil sie Daten aus SAP, Excel und E-Mails zusammensuchen. Ein KI-Agent konsolidiert automatisiert und liefert aufbereitete Reports. Schaeffler zeigt, wohin das führt: Mit ML-gestützter Prognose stieg die Vorhersagegenauigkeit im Ersatzteilgeschäft von 63 auf 79 Prozent.

Dabei gilt überall dasselbe Prinzip: Die Technik ist nicht der Engpass. Der Engpass sind die Daten.

Stimmen

Phillip Pham, Geschäftsführer von Pexon Consulting, einem auf KI-Beratung für Maschinenbauer und Fertigung spezialisierten Dienstleister mit 80 Mitarbeitern: „Bei einem unserer Kunden lagen 14.000 technische PDFs auf einem Netzlaufwerk — ohne Verschlagwortung, ohne Struktur. Die KI war in drei Wochen implementiert. Die Dokumentenaufbereitung hat drei Monate gedauert. Wer Wissensmanagement mit KI einführen will, scheitert nicht an der Technik, sondern an der Datenqualität.“

Jochen Köckler, CEO Deutsche Messe AG, gegenüber der Pressestelle der Hannover Messe: „Wer heute mutig in KI, Automatisierung und digitale Systeme investiert, schafft die Grundlage für Effizienzsprünge, Resilienz und nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.“

Fraunhofer IFF, Forschungsprojekt KI_eeper zum Wissenstransfer: „Babyboomer, die in den kommenden Jahren in Rente gehen, verursachen, dass Unternehmen einen Großteil ihres Erfahrungswissens verlieren — insbesondere das implizite Wissen in manuellen Produktionstätigkeiten, das nur in den Mitarbeitern selbst verankert ist.“

Was das für IT-Verantwortliche bedeutet

Die Einstiegshürde ist niedriger als viele erwarten. Ein Pilotprojekt auf Basis von Azure Search und Azure KI-Services lässt sich in acht bis zwölf Wochen umsetzen — inklusive Dokumentenaufbereitung und Integration in bestehende Arbeitsumgebungen. Die Kosten für einen funktionsfähigen Prototyp liegen bei rund 10.000 Euro.

Laut Google Cloud sehen 78 Prozent der Fertigungsentscheider bereits einen messbaren Nutzen durch KI-Anwendungen. Die Rechnung ist einfach: Wenn 100 Sachbearbeiter jeweils 30 Minuten manuelle Dokumentenarbeit pro Tag einsparen, ergibt das bei einem internen Stundensatz von 40 Euro eine jährliche Ersparnis von rund 350.000 Euro.

Allerdings: Die Frage ist nicht mehr, ob KI-Agenten in der Fertigung kommen. Laut Bitkom setzen bereits 42 Prozent der deutschen Industrieunternehmen KI in der Produktion ein — fast doppelt so viele wie im Vorjahr. Laut VDMA erwarten 53 Prozent der Maschinenbauer innerhalb von drei Jahren ein Umsatzplus durch KI.

Denn am Ende entscheidet nicht die Technik über den Erfolg von KI in der Fertigung. Sondern die Frage, ob Unternehmen ihr Erfahrungswissen rechtzeitig in eine KI-gestützte Wissensdatenbank überführen, bevor es mit den erfahrenen Mitarbeitern in den Ruhestand geht.

Wer wissen will, wie ein KI-Agent im After Sales konkret aussieht, findet bei Pexon Consulting eine Fallstudie aus dem Maschinenbau — inklusive Architektur, Zeitplan und Kostenrahmen.

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EU Inc.: Gründen in 48 Stunden – Europa plant die schnellste Firma der Welt

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EU Inc. Unternehmen gründen

Die EU Inc. revolutioniert die Unternehmensgründung: Ein digitaler, grenzüberschreitender Online-Prozess ersetzt langwierige nationale Bürokratie und stärkt Europas internationale Wettbewerbsfähigkeit. Damit setzt Europa ein klares Signal für moderne Wettbewerbsfähigkeit und lässt veraltete Gründungsmuster hinter sich.

Es gibt Momente, in denen man als Beobachter der rechtlichen Entwicklung Europas denkt: Das was hier geplant ist, könnte wirklich etwas verändern. Der Entwurf der Europäischen Kommission zur „EU Inc.“, der geplanten neuen europäischen Gesellschaftsform, ist für mich genau so ein Moment.

Nicht, weil hier eine weitere Gesellschaftsform eingeführt werden soll. Sondern weil Europa endlich beginnt, die Gründung von Unternehmen so zu denken, wie sie im Jahr 2026 funktionieren sollten: digital, schnell und modern ausgerichtet.

EU Inc.: Die Verordnung bricht nationale Hürden

Wer in Deutschland ein Unternehmen gründet, merkt schnell: Es ist ein umständlicher und langwieriger Prozess. Die Abläufe sind formalisiert, viele Institutionen und Behörden wie Notar, Gewerbeamt, Finanzamt, etc. sind eingebunden, aber oftmals ohne automatische Abstimmung. Und auch wenn vieles inzwischen digitaler geworden ist, bleibt das Gefühl, dass man sich durch ein System bewegt, das aus einem anderen Jahrhundert stammt.

Der Entwurf zur neuen „EU Inc.“ setzt genau hier an. Er denkt Gründung konsequent als Online-Prozess, der ohne physisches Erscheinen bei irgendwelchen Stellen oder Behörden funktionieren soll. Das ist kein kleiner technischer Fortschritt, sondern ein klarer Perspektivwechsel auf die Durchführung von Unternehmensgründungen.

Was ich besonders spannend finde: Die EU Inc. soll mittels einer Verordnung eingeführt werden. Das bedeutet, dass die Regelungen zur EU Inc. unmittelbar gelten und keine Umsetzung in nationales Recht benötigen wie bei einer europäischen Richtlinie. Umgehungen der europäischen Vorgaben durch die Mitgliedsstaaten sollte so effektiv verhindert werden.

Keine Gesellschaftsform ohne Kontrolle

Ein Punkt, der in diesem Zusammenhang erwähnt werden sollte, ist die Rolle der Kontrolle. Der Kommissionsentwurf verzichtet nicht auf rechtliche Absicherung. Notarielle oder andere präventive Prüfungen bleiben möglich, wenn Mitgliedsstaaten dies für notwendig erachten. Aber diese Prüfungen werden nicht mehr als zwingende Zwischenschritte gedacht, sondern als Teil des gesamten, europäischen Gründungsprozesses.

Das klingt unspektakulär, ist aber in der Praxis – insbesondere für Deutschland – etwas völlig Neues. Denn viele Verzögerungen entstehen bei uns nicht durch einzelne Beteiligte, sondern durch Schnittstellen, Abstimmungen und Übermittlung von Informationen – teilweise in Formaten ohne Berücksichtigung von digitalen Möglichkeiten. Man denke beispielsweise an die Übersendung von Mitteilungen deutscher Handelsregister in Papierform, anstatt über ein Online-Portal oder per E-Mail).

Geschwindigkeit wird plötzlich ernst genommen

Was mich an diesem Entwurf besonders überzeugt, ist der Mut zur Konsequenz. Die Kommission spricht nicht nur über Digitalisierung. Sie verknüpft sie mit klaren Zielvorgaben, die zwingend umzusetzen sind.

Dazu gehören der zeitliche Umfang von maximal 48 Stunden bis zur Existenz der Gesellschaft, niedrige Kosten von maximal 100 Euro, standardisierte Dokumente sowie eine zentrale europäische Schnittstelle, über die die Gründungen durchgeführt werden. Das ist endlich nicht mehr Symbolpolitik, sondern ein ernst gemeinter Versuch, den Gründungsprozess zu beschleunigen.

EU Inc.: Gründen im Express-Tempo

Gerade aus deutscher Sicht ist das spannend. Denn hier liegt seit Jahren ein strukturelles Problem: Nicht einzelne Schritte sind zu langsam. Wobei das auch der Fall ist. Man denke nur an das Versenden der Gebührenrechnungen des Handelsregisters per Post bei UG-Gründungen. Das sorgt dafür, dass dadurch schon mehrere Tage an Verzögerung auftreten.

Der gesamte Prozess ist zu langsam. Wer gründet, will nicht primär wissen, welche Schritte juristisch elegant sind, sondern wie schnell er oder sie tatsächlich mit der neuen Gesellschaft starten kann.

Die EU Inc. adressiert genau das. Sie reduziert nicht nur Formalien, sondern versucht, den gesamten Ablauf logisch zu verschlanken. Das ist ein Unterschied, den man in der Praxis sofort spüren wird.

Eine Gesellschaftsform, die nach Europa klingt und nicht nach Verwaltung

Ein weiterer Punkt, der meiner Ansicht schnell übersehen wird: Eine „GmbH“ als deutsche Gesellschaftsform ist international zumindest erklärungsbedürftig. Das gilt natürlich für alle Gesellschaftsformen, die in anderen Mitgliedsstaaten verwendet werden. Eine „EU Inc.“, die in allen Mitgliedsstaaten gleich ist, versteht man sofort. Meiner Meinung nach wird das sogar außerhalb Europas der Fall sein.

Das mag nach einem Nebenaspekt klingen, ist es aber nicht. Gerade für Start-ups, die früh international denken, europäische oder internationale Investoren ansprechen oder Teams über Ländergrenzen hinweg aufbauen, ist diese Klarheit hinsichtlich der Gesellschaftsform ein echter Pluspunkt. Die EU Inc. wirkt hier wie ein bewusst gestaltetes Angebot an genau diese Zielgruppe.

Dazu kommt schließlich die inhaltliche Flexibilität und Einfachheit der EU Inc. Ein Mindestkapital ist nicht erforderlich, die digitale Anteilsübertragung ist Standard und es gibt weniger formale Hürden bei Veränderungen im Gesellschafterkreis.

Das sind keine simplen Details, sondern wichtige Kernelemente, die beim Gebrauch einer Gesellschaftsform elementar sind, insbesondere dann, wenn diese schnell wächst und sich verändert.

Eine Verschiebung zum Wesentlichen

Wichtig ist mir an dieser Stelle eines: Dieser Entwurf, so neu auch der Gründungsprozess insbesondere für Deutschland gedacht ist, ist zwar kein Frontalangriff auf das bestehende System. Allerdings ist klar, dass es wohl zu umfassenden Veränderungen kommen wird.

Kontrolle von dem, was im Rahmen einer Gründung passiert, bleibt weiterhin möglich, und das Ziel der Rechtssicherheit bleibt ebenfalls bestehen. Der Weg dorthin wird jedoch anders gedacht, nämlich weniger als starre Abfolge von Pflichtterminen, sondern mehr als integrierter, digital unterstützter Prozess.

Und es wird in der Folge zur Beseitigung von Engpässen kommen. Alles andere wäre ja auch sinnlos, da aufgrund eines neuen Prozesses das Ziel doch auf jeden Fall eine Verbesserung sein sollte.

Es geht auch nicht darum, einzelnen Akteure wie Notaren oder Handelsregistern die Schuld zuzuweisen, dass sie es sind, die den Gründungsprozess verlangsamen. Letztendlich setzen diese das um, was die Gesetze vorgeben. Nur sind die Gesetze nicht mehr zeitgemäß.

Warum EU Inc. gerade für Deutschland relevant ist

Deutschland steht seit Jahren vor einer Situation, die bislang nicht so richtig gelöst wurde: Wie schafft man es, Gründungen von Kapitalgesellschaften einfacher, schneller und attraktiver zu machen, ohne die rechtliche Qualität des Gründungsprozesses aufzugeben?

Die Antwort waren bislang marginale und mutlose Neuerungen wie beispielsweise die Durchführung des – weiterhin zwingenden – Notartermins per Video-Call, was aber den Prozess als solchen nicht verbessert hat und auch bislang nicht wirklich angenommen wird.

Die EU Inc. könnte genau hier eine Antwort liefern. Sie zwingt Deutschland zwar nicht, sein bestehendes System der Gründung von Kapitalgesellschaften komplett umzubauen, es bleibt vielmehr neben dem europäischen bestehen.

Ein Weckruf für den Gesetzgeber

Aber die Art der Gründung der EU Inc. schafft eine Alternative, die den Druck erhöhen wird, Prozesse neu zu denken. Denn warum sollten Gründer in Deutschland noch eine GmbH gründen, wenn sie das Gleiche mit einer EU Inc. Bekommen, nur eben ohne den umständlichen Prozess?

Darüber hinaus bietet die EU Inc. Gründern erstmals die Möglichkeit, sich bewusst für ein Modell zu entscheiden, das stärker auf Geschwindigkeit und Skalierbarkeit ausgelegt ist als bei anderen Gesellschaften. Gerade für digitale Geschäftsmodelle, internationale Teams und wachstumsorientierte Start-ups ist das hochrelevant.

Wer heute ein Unternehmen aufbaut, denkt oftmals gleich international. Die Rechtsform sollte das widerspiegeln. Meine Vermutung ist, dass die EU Inc. schneller akzeptiert wird, als sich mache Gesetzgeber vorstellen können.

EU Inc.: Ein überfälliger Schritt in die richtige Richtung

Der Entwurf zur EU Inc. ist für mich extrem spannend. Zwar muss erst noch abgewartet werden, wie die Diskussion über diesen Entwurf verläuft. Aber er ist ein starkes Signal, der mich hoffen lässt, dass endlich wirklich zu Veränderungen kommt.

Meiner Ansicht nach zeigt Europa, dass es verstanden hat, worauf es bei moderner Unternehmensgründung ankommt, nämlich klare, bessere und schnellere Abläufe sowie digitale Umsetzung. Hoffentlich wird das in Deutschland verstanden.

Wenn dieser europäische Ansatz in der finalen Fassung erhalten bleibt, könnte die EU Inc. mehr sein als nur eine neue Rechtsform. Sie könnte der Moment sein, in dem Europa beginnt, Gründungen wirklich als Standortfaktor und Wettbewerbsvorteil zu begreifen. Und das wäre – gerade auch aus deutscher Sicht – eine Entwicklung, über die man sich wirklich freuen kann. Ich werde es auf jeden Fall tun.

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KI im Kinderzimmer: Sind Chatbots die Zigarette des 21. Jahrhunderts?

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KI Kinder Sucht Chatbots Zigarette Künstliche Intelligenz Jugendliche

Immer mehr junge Menschen, die mit KI-Chatbots interagieren, laufen Gefahr, mediensüchtig zu werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der DAK-Gesundheit. Besonders pikant: 33 Prozent der Befragten gaben an, sich von KI-Chatbots besser verstanden zu fühlen als von echten Menschen. Chatbots könnten damit zur Zigarette des 21. Jahrhunderts mutieren. Eine kommentierende Analyse.

KI-Chatbots machen Kinder süchtig

  • KI-Modelle wie ChatGPT, Gemini und Co. sind mittlerweile fester Bestandteil im Alltag vieler junger Menschen. Das Problem: KI kommt nicht nur bei der Hausaufgaben-Hilfe zum Einsatz, sondern viele Jugendliche und Kinder interagieren in ihrer Freizeit zunehmend mit Chatbots. Laut einer Suchtstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sei Einsamkeit einer der Hauptgründe dafür.
  • Der Untersuchung zufolge gaben etwa 7,8 Prozent der Befragten an, dass sie Chatbots nutzen, weil sie sich einsam fühlen. Jeder Dritte sagte, dass er oder sie sich von KI besser verstanden fühle als von Menschen und ihr Dinge anvertraue, die sonst nur engen Freunden vorbehalten wären. Kinder und Jugendliche mit höheren psychosozialen Belastungen wie Stress, Angst oder Depressionen zeigten eine erhöhte Bindung zu KI-Chatbots.
  • Die Studie hat nicht nur die KI-Nutzung von Kindern und Jugendlichen unter die Lupe genommen, sondern auch von digitalen Netzwerken wie Instagram und TikTok sowie Streaming-Diensten, Messengern wie WhatsApp und Online-Games. Das Ergebnis: Millionen Heranwachsende haben Probleme aufgrund eines hohen Medienkonsums. Rund 1,5 Millionen Jugendliche und Kinder seien bereits von einer Sucht bedroht oder sogar betroffen. Die Politik diskutiert währenddessen ein Social-Media-Verbot für Kinder. Die Effizienz einer solchen Maßnahme ist aber umstritten.

KI simuliert menschliche Gefühle

Der KI-Konsum vieler Heranwachsender ist keine kleine Randnotiz der Digitalisierung, sondern ein leiser Paradigmenwechsel mit kuscheliger Stimme. Denn Chatbots sind nicht mehr nur ein Werkzeug. Sie simulieren menschliche Verhaltensweisen wie Geduld, Verständnis sowie Emotionen und sind dabei stets verfügbar, aber nie genervt.

Vor diesem Hintergrund erscheint es wenig verwunderlich, dass sich viele Jugendliche und Kinder von KI verstanden fühlen. Das Problem: Chatbots sind oftmals Ja-Sager und nicht kritisch. Es ist deshalb äußerst fraglich, ob es solche simulierten menschlichen Eigenschaften überhaupt braucht. Denn: Sie schaden vermutlich mehr, als dass sie nützen.

Die Logik der Anbieter ist derweil so simpel wie wirkungsvoll: Wer immer zuhört, nie widerspricht und Bestätigung in Dauerschleife liefert, hält Nutzer im eigenen Ökosystem. KI wird dadurch zu einem Resonanzraum mit Suchtpotenzial. Oder: Während Social Media die Zigarette des 21. Jahrhunderts ist, ist KI eine subtilere, personalisiertere und schwerer zu regulierende E-Zigarette.

Auffällig dabei ist, wie stark emotionale Bedürfnisse zur Eintrittskarte werden. Chatbots sind zwar nicht die Ursache für Einsamkeit, doch Stress oder Überforderung können solche Phänomene sogar noch verschärfen. Denn wer sich zu sehr an maschinelle Nähe gewöhnt, könnte echte Reibung verlernen.

Stimmen

  • DAK-Vorstandschef Andreas Storm nimmt die Politik in die Pflicht: „Die anhaltend hohe Mediensucht zeigt den großen Handlungsbedarf. Für eine sinnvolle Altersregulierung braucht es jetzt eine rasche gesetzliche Regelung bis zur Sommerpause. Damit erste Maßnahmen dann bereits im kommenden Schuljahr greifen, sollten wir unabhängig von einer EU-weiten Lösung handeln. Der wachsende Trend der Chatbot-Nutzung zeigt, dass wir es mit einer neuen Qualität digitaler Medien zu tun haben. Umso wichtiger ist eine frühzeitige Vermittlung von Medienkompetenz in der Schule.“
  • Kerstin Paschke, Studienleiterin und ärztliche Leiterin des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am UKE, in einem Statement: „Durch die Imitation menschlicher Kommunikation und die häufig bestätigenden Reaktionen sollen intensive Nutzungsmuster gefördert werden. Hierdurch können junge Menschen im Rahmen einer sogenannten parasozialen Beziehung eine emotionale Bindung zum Chatbot entwickeln, die mit größeren psychischen Belastungen einhergeht und problematische Nutzungsmuster begünstigen kann. Aus Sicht des Kinder- und Jugendschutzes braucht es daher stärkere Regulierung, unabhängige Aufsicht und eine altersgerechte Gestaltung dieser Systeme.“
  • Janosch Dahmen, Arzt und Bundestagsabgeordneter der Grünen, gegenüber der Deutschen Presse Agentur: „Wir erleben gerade, was passiert, wenn eine ganze Generation mit Produkten aufwächst, die gezielt auf maximale Bindung und Abhängigkeit ausgelegt sind. Gerade bei Kindern und Jugendlichen, deren Gehirn sich noch entwickelt, führt das zu Kontrollverlust, Abhängigkeit und erhöhter psychischer Belastung – von Angststörungen bis Depressionen.“

Bestätigungsschleifen: KI gefährdet Kinder

Die naheliegendste Antwort auf den problematischen KI-Konsum vieler Jugendlicher und Kinder beginnt dort, wo viele Debatten enden: im Klassenzimmer und innerhalb der Familie. Heißt: Medienkompetenz müsste raus aus der PowerPoint-Präsentation und rein ins echte Leben. Und zwar nicht als Warn- oder Wahlplakat, sondern als praktisches Verständnis dafür, wie KI funktioniert, warum sie so angenehm wirkt und wo ihre blinden Flecken liegen.

Denn nur wer versteht, wie Bestätigungsschleifen ablaufen, fällt ihnen nicht so leicht zum Opfer. Gleichzeitig verschiebt sich die Verantwortung zurück ins Analoge hin zu Erziehungsberechtigten, Bezugspersonen und Lehrern. Nicht nur als Kontrollinstanz mit Bildschirmzeit-Stoppuhr, sondern als Gegenangebot zur Maschine.

Chatbots glätten nämlich Gespräche und simulieren weder Reibung noch Widerspruch. Echte Kommunikation wird damit zunehmend zu einer Schlüsselkompetenz und einem Schutzfaktor. Ohne Druck auf die Anbieter sind Aufklärung und ein menschlicher Umgang nur ein Fragment.

Denn Unternehmen, die Systeme bauen, die sich wie Freunde anfühlen, können sich nicht aus der Verantwortung ziehen, wenn genau aus diesem Grund Abhängigkeiten entstehen. Alterskontrollen und Transparenz wären vor diesem Hintergrund der absolute Mindeststandard. KI offenbart nämlich ein ähnliches Müllproblem wie E-Zigaretten.

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Langdock: Deutsche Alternative zu ChatGPT und Co.?

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Langdock KI Künstliche Intelligenz Sprachmodelle

Eine leistungsfähige KI-Plattform ohne Datenabfluss in die USA: Das verspricht das deutsche Unternehmen Langdock. Die Plattform setzt gezielt auf europäische Datenschutzstandards und richtet sich vor allem an Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen. Doch ist eine solche europäische Lösung tatsächlich eine Alternative zur direkten Nutzung von ChatGPT und Co?

Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren enorm an Fahrt aufgenommen. Spätestens seit der Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 ist KI in der breiten Masse angekommen.

Millionen Menschen nutzen Künstliche Intelligenz inzwischen im Alltag. Und auch das Geschäftsfeld KI wächst zunehmend. Lag der weltweite Umsatz im Bereich Künstliche Intelligenz im Jahr 2024 noch bei rund 228 Milliarden US-Dollar, wird für 2028 bereits ein Wert von 632 Milliarden US-Dollar erwartet.

Gleichzeitig wächst damit jedoch auch das Bewusstsein für Themen wie Transparenz und Kontrolle über die eigenen Daten. Gerade in Europa wird die Entwicklung im KI-Bereich zunehmend kritisch betrachtet, da viele der führenden KI-Dienste von US-Unternehmen stammen. Die deutsche KI-Lösung Langdock will genau an dieser Stelle anknüpfen und verspricht mehr Datenschutz und einen sicheren Umgang mit sensiblen Daten.

Ist Langdock eine Alternative zu ChatGPT und Co.?

Langdock ermöglicht es, „KI sicher und flexibel“ im ganzen Unternehmen auszurollen – so heißt es auf der eigenen Website des Unternehmens. Langdock nutzt als All‑in‑One‑KI‑Plattform jedoch nicht ein eigenes, vollständig selbst entwickeltes Sprachmodell, sondern greift auf verschiedene bestehende KI-Modelle zurück.

Teams nutzen Langdock im Chat für tägliche Unterstützung, zur Automatisierung von Workflows, zum Research in internen Dokumenten und zum Aufbau eigener KI‑Anwendungen – alles mit vollständiger DSGVO-Konformität und Sicherheitsgarantien auf Enterprise-Niveau.

Diese können je nach Bedarf kombiniert werden, während dabei europäische Datenschutzstandards eingehalten werden. So integriert Langdock unter anderem auch KI-Modelle von Google, OpenAI oder Meta – bettet diese aber in eine datenschutzkonforme Umgebung ein.

Langdock vereint damit die verschiedenen verfügbaren KI-Modelle in einer zentralen, übersichtlichen Oberfläche. Was sich jedoch von der Nutzung von ChatGPT und Co. unterscheidet: Die Daten werden bei der Nutzung in Deutschland verarbeitet.

Datenschutz bei Langdock

Beim Datenschutz setzt Langdock vor allem auf strikte europäische Standards und technische Absicherung. Durch das Hosting in der EU unterliegt die Verarbeitung der Daten den Vorgaben der DSGVO.

Langdock fungiert dabei als Zwischenschritt zwischen Nutzer und KI-Modell. Denn bevor eine Anfrage an externe KI-Anbieter weitergeleitet wird, werden sensible Informationen anonymisiert oder entfernt.

Dadurch sollen Rückschlüsse auf einzelne Nutzer oder Unternehmen verhindert werden. Gleichzeitig sorgt diese Architektur dafür, dass Unternehmen die Vorteile leistungsfähiger KI-Modelle nutzen können, ohne ihre Daten direkt und ungeschützt an Drittanbieter weiterzugeben.

Zusätzlich schließt Langdock die Nutzung von Kundendaten für das Training von KI-Modellen aus. Das KI-Startup verspricht seinen Kunden damit maximale Datensouveränität.

Langdock zielt hauptsächlich auf Unternehmen

Langdock wurde in erster Linie für Unternehmen und Organisationen entwickelt, für private Nutzer bedeutet Langdock im Vergleich zum frei zugänglichen ChatGPT einen Aufpreis. Allerdings könnte die KI-Lösung für datenschutzbewusste Nutzer eine Alternative sein. Auch diejenigen, die gern verschiedene KI-Modelle testen oder nutzen, kommen auf ihre Kosten.

Die Plattform richtet sich vor allem an große Teams, die KI einsetzen und zentral steuern wollen. Daher bietet die KI-Lösung auch umfangreiche Team-Funktionen sowie zentrale Admin-Kontrollen, die bei Angeboten wie ChatGPT Plus so oft nicht in dieser Form vorhanden sind.

Admins können bei Langdock detailliert festlegen, wer Zugriff auf welche KI-Modelle und Funktionen hat. Ziel ist es, sensible Unternehmensdaten zu schützen und die KI-Nutzung im Unternehmen gezielt zu steuern.

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Ständig am Smartphone: 7 einfache Digital-Detox-Tricks, die sofort wirken

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Digital Detox Smatphone Tipps Tricks

Smartphones sollten unser Leben eigentlich vereinfachen, stattdessen fühlen sie sich häufig wie eine Bürde an, die wir nicht ablegen können. Zum Glück gibt es einige Digital-Detox-Tricks, mit denen wir dem digitalen Stress entgegenwirken können.

Als „der Computer für die Hosentasche“ für die breite Masse erschwinglich wurde, waren die Hoffnungen groß. Das Smartphone hätte eigentlich das Potenzial, unseren Alltag zu erleichtern. Doch für viele Menschen ist das Gerät inzwischen wie eine Droge, von der sie einfach nicht die Finger lassen können. Einige Nutzer greifen inzwischen zu sogenannten Digital-Detox-Tricks, um die negativen Einflüsse zu reduzieren.

Weniger Zeit am Smartphone mit diesen Digital-Detox-Tricks

Die vielen Eindrücke und Informationen sowie die ständige Erreichbarkeit haben mittlerweile ernsthafte gesundheitsschädigende Auswirkungen auf viele Menschen. Stress, brennende Augen, Nervosität und Brainfog sind nur einige der Symptome (via Frontiers). Es fällt immer schwieriger, sich zu konzentrieren, wenn man das Gefühl hat, jeden Moment ohne Handy etwas verpassen zu können. Sei es eine Nachricht von Freunden oder die aktuellste News.

Zumindest ist in der breiten Bevölkerung inzwischen ein Bewusstsein für diese Probleme entstanden. Unter dem Begriff Digital Detox werden Lösungen gesucht, die das digitale Wohlbefinden aufbessern. Knapp die Hälfte aller Deutschen hat im Jahr 2026 Erfahrungen mit dem „Medienfasten“ gesammelt. Das Hauptziel ist es, dem Gehirn wieder echte Pausen zu gönnen, also Phasen ohne Smartphone, in denen der kognitive „Akku“ wieder aufgeladen werden kann.

Die Folgen eines übermäßigen Handy-Konsums können schlimmstenfalls Angststörungen und gravierende Schlafprobleme auslösen. Da die Wenigsten auf ein Smartphone komplett verzichten können oder wollen, müssen wir lernen, verantwortungsvoll mit der Technologie umzugehen. Die folgenden sieben Digital-Detox-Tricks helfen dabei, die Zeit am Bildschirm und den digitalen Stress zu reduzieren.

Das Smartphone bewusst ausschalten

Meistens wird ein Smartphone nur abgeschaltet, um ein neues Update zu laden. Dabei kann es befreiend sein, einfach so den Saft abzudrehen. Laut Experten sollte das Gerät mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen ausgeschaltet werden und auch nach dem Aufwachen erst mit einer Stunde Verzögerung wieder zum Einsatz kommen. Und wenn man das Handy wieder anschaltet, merkt man in der Regel, dass man gar nicht so viel verpasst hat.

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EcoFlow Frühlingsdeals: Balkonkraftwerke jetzt zum Aktionspreis bei Powerness

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EcoFlow Frühlingsdeals

Die EcoFlow Frühlingsdeals machen den Einstieg in die unabhängige Stromversorgung so attraktiv wie nie. Powerness bietet exklusive Komplett-Bundles mit hochwertigen EcoFlow-Speichern, bifazialen JA Solar 450W-Modulen und Smart Meter – und das zu unschlagbaren Aktionspreisen. Wer clever ist, nutzt den Abholservice an acht Standorten in Deutschland und spart sich Versandkosten sowie lange Lieferzeiten.

Erneuerbare Energien gewinnen stetig an Bedeutung – und mit einem Balkonkraftwerk von Powerness lässt sich Solarstrom jetzt noch einfacher selbst produzieren und nutzen. Die limitierten EcoFlow Frühlingsdeals richten sich an alle, die sich maximale Effizienz, flexible Speicherlösungen und ein Komplettpaket wünschen, das sofort startklar ist.

Neben den günstigen Preisen überzeugt Powerness durch einen einzigartigen Abholservice: Acht Abholstationen in ganz Deutschland ermöglichen den schnellen und kostenfreien Zugang zum Wunschbundle, ohne dass schwere Module oder Speicher umständlich geliefert werden müssen.

EcoFlow Frühlingsdeals: Aktions-Bundles und Preise im Vergleich

Mit den drei exklusiven Frühlingsdeals von Powerness ist für jeden Bedarf das passende Set dabei. Die Pakete sind jeweils optimal abgestimmt und enthalten alles, was für ein modernes und leistungsfähiges Balkonkraftwerk benötigt wird:

Alle Bundles kommen mit leistungsstarken, bifazialen Solarmodulen von JA Solar, die auch bei diffusem Licht hohe Erträge liefern. Die EcoFlow STREAM Ultra Speicherlösungen ermöglichen nicht nur die flexible Zwischenspeicherung der Sonnenenergie, sondern sorgen auch für eine intelligente Steuerung und maximale Eigenverbrauchsquote – unterstützt durch den mitgelieferten Smart Meter.

Jetzt EcoFlow Frühlingsdeals sichern

Sofort, flexibel und ohne Versandkosten: Powerness Abholservice in acht Städten

Ein Highlight der EcoFlow Frühlingsdeals ist der deutschlandweite Abholservice, der nicht nur Zeit und Geld spart, sondern auch für maximale Flexibilität sorgt. Während andere Anbieter oft lange Lieferzeiten und hohe Transportkosten für große Solarpakete verursachen, bietet Powerness die Möglichkeit, das gewünschte Bundle direkt an einem von acht Standorten abzuholen. Die Pick-up-Points befinden sich in:

  • Mönchengladbach
  • Weinheim
  • Berlin
  • Hamburg
  • Tuningen
  • Riegelsberg
  • München
  • Westerkappeln

So lässt sich das neue Balkonkraftwerk innerhalb weniger Tage in Betrieb nehmen – ganz ohne Wartezeit oder Transportrisiko. Einfach online bestellen, Abholstation auswählen, Termin vereinbaren und das Wunschpaket vor Ort in Empfang nehmen. Die Powerness-Teams unterstützen bei Fragen und sorgen für einen reibungslosen Ablauf.

Was macht die EcoFlow Frühlingsdeals besonders?

  • Kompakte Komplettlösungen: Speicher, Solarmodule und Smart Meter optimal aufeinander abgestimmt
  • Top-Preise: Bis zu 200 Euro Ersparnis bei Selbstabholung gegenüber Versand
  • Innovative Technik: EcoFlow STREAM Ultra Speicher für smarte Eigenverbrauchsoptimierung
  • Hocheffiziente Solarmodule: Bifaziale JA Solar 450W für maximale Energieausbeute
  • Einfache Installation: Plug-&-Play für schnellen Start – auch für Laien geeignet
  • Sofort verfügbar: Acht Abholstationen bundesweit, keine Lieferzeit
  • Individuelle Beratung: Vor Ort kompetente Unterstützung durch Powerness Mitarbeiter

Warum jetzt auf ein Balkonkraftwerk von Powerness setzen?

Die Strompreise steigen, die Förderungen für Solarprojekte laufen – jetzt ist die beste Zeit, um in ein eigenes Balkonkraftwerk zu investieren. Mit den EcoFlow Frühlingsdeals von Powerness lassen sich die laufenden Stromkosten senken und ein wichtiger Beitrag zur Energiewende leisten. Die Bundles sind ideal geeignet für Hausbesitzer, Mieter und alle, die Wert auf Flexibilität und moderne Technik legen.

Die Bestände der Aktionspakete sind limitiert – sichern lohnt sich also! Wer jetzt bestellt, profitiert von sofortiger Verfügbarkeit, persönlicher Beratung und unschlagbaren Preisen.

Abholstation wählen & Bundle sichern

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Weltpremiere: Forscher testen erste funktionierende Quantenbatterie

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Quantenbatterie Batterie Akku Energiewende Forschung

Australische Forscher haben erstmals eine funktionierende Quantenbatterie entwickelt und erfolgreich getestet. Die Technologie kann Energie deutlich schneller speichern als herkömmliche Batterien und könnte so die Energieversorgung der Zukunft grundlegend verändern.

Da Strom aus erneuerbaren Quellen wie Sonne und Wind starken Schwankungen unterliegt, gewinnt das Thema Energiespeicherung immer mehr an Bedeutung. Denn eine klimafreundliche Energieversorgung lässt sich nur dann zuverlässig aufbauen, wenn überschüssige Energie gespeichert und bei Bedarf wieder abgegeben werden kann.

Quantenbatterien könnten hierfür in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, da sie Energie besonders schnell aufnehmen und wieder abgeben können. Vor allem bei starken Schwankungen in der Stromerzeugung könnte das von großem Vorteil sein.

Australischen Forschern ist es nun gelungen, die weltweit erste Quantenbatterie zu entwickeln und zu testen. Sie gehen davon aus, dass diese Technologie in Zukunft den Weg für superschnelles Laden von Geräten ebnen könnte.

Können Quantenbatterien die Energieversorgung revolutionieren?

Quantenbatterien beruhen – wie ihr Name bereits verrät – auf den Gesetzen der Quantenphysik. Sie speichern die Energie nicht chemisch wie herkömmliche Batterien, sondern nutzen dafür quantenmechanische Effekte.

Seit den 2010er-Jahren wird an diesem Konzept intensiv geforscht, im Jahr 2013 wurden sie erstmals als theoretisches Konzept vorgeschlagen. Nun ist es Wissenschaftlern in Australien nach eigenen Angaben gelungen, mit ihren Forschungsergebnissen einen bedeutenden Fortschritt in diesem Bereich zu erzielen.

Für die Studie, die im Fachmagazin Nature Light: Science & Applications veröffentlicht wurde, haben Forscher der australischen Wissenschaftsbehörde Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO), der University of Melbourne und des Royal Melbourne Institute of Technology (RMIT) zusammengearbeitet. Sie sind davon überzeugt, dass ihre Entwicklung „die Art und Weise, wie wir in Zukunft Energie speichern und nutzen, grundlegend verändern“ wird.

„Der Vorteil der Quantentechnologie liegt darin, dass das System Licht in einem einzigen, extremen ‚Superabsorptionsereignis‘ absorbiert, wodurch die Batterie deutlich schneller geladen wird“, erklärt Co-Autor und Associate Professor James Hutchison von der University of Melbourne.

Bei dem vorliegenden Prototypen handle es sich um den ersten seiner Art, der „einen vollständigen Batteriezyklus durchläuft: Man lädt ihn auf, speichert Energie und kann ihn wieder entladen“, erklärt Hauptautor Dr. James Quach von der CSIRO gegenüber dem Guardian.

Quantenbatterie könnte Schnelladen auf ein neues Level heben

Herkömmliche Batterien brauchen laut Quach für das Aufladen je nach Größe eine längere Zeit: „Deshalb dauert das Aufladen Ihres Mobiltelefons etwa 30 Minuten und das Ihres Elektroautos über Nacht.“

Die Quantenbatterie hingegen weise in diesem Zusammenhang eine besondere Eigenschaft auf: „Je größer sie sind, desto schneller laden sie sich auf“, so der Forscher. Hierbei kommen die sogenannten „kollektiven Effekte“ zum Tragen, wodurch Quantenzellen schneller laden, wenn mehr Zellen beteiligt sind.

So haben es die Forscher geschafft, ihren Prototypen in Femtosekunden (Quadrillionstel Sekunden) aufzuladen. Die Energie wurde dann für Nanosekunden gespeichert. Laut Quach stellt das eine Leistung dar, als würde eine Batterie eine Minute zum Aufladen brauchen und dann „ein paar Jahre geladen bleiben“.

Der aktuelle Prototyp hat jedoch nur eine Kapazität von wenigen Milliarden Elektronenvolt. Das ist laut Quach „sehr gering“ und reiche nicht aus, um damit irgendetwas Sinnvolles zu betreiben“.

Daher wollen er und sein Team nun als nächsten Schritt daran arbeiten, die Speicherdauer zu verlängern. „Sobald die Technologie ausgereift ist, müsste man nicht mehr an einer Tankstelle anhalten, um das Auto aufzuladen; man könnte es unterwegs aufladen“, so Quach.

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KI zerstört Jobs – braucht Deutschland das bedingungslose Grundeinkommen?

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Technologie KI Künstliche Intelligenz bedingungsloses Grundeinkommen

Künstliche Intelligenz, der demografische Wandel und strukturelle Verschiebungen setzen den deutschen Arbeitsmarkt zunehmend unter Druck. Während in einigen Branchen Fachkräfte fehlen, drohen in anderen massive Jobverluste. Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) hat nun ein bedingungsloses Grundeinkommen als Teillösung ins Spiel gebracht. Eine kommentierende Analyse.

Was ist ein bedingungsloses Grundeinkommen?

  • Ob humanoide Roboter, Selbstbedienungskassen oder Automatisierung durch KI: Der Arbeitsmarkt steht vor einem schier nie da gewesenen Wandel. Doch während in einigen Branchen massive Jobverluste drohen, fehlt es in anderen wie der Pflege oder Gastronomie an Personal. Gleichzeitig geraten die Sozialsysteme durch eine alternde Gesellschaft an ihre Grenzen. Ansätze, um die sozialen Folgen abzufedern, gibt es viele. Darunter: eine Reichensteuer, neue Arbeitsmodelle, gesteuerte Zuwanderung, Reformen des Gesundheits- und Sozialsystems sowie ein bedingungsloses Grundeinkommen.
  • Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist, jedem ein existenzsicherndes Einkommen durch den Staat zu gewähren, das nicht an Bedingungen geknüpft ist. Befürworter sagen, dass es frei mache, Sorgen nehme und jedem die Möglichkeit liefere, sich frei zu entfalten – auch auf dem Arbeitsmarkt. Außerdem würde es die Sozialbürokratie überflüssig machen. Kritiker sind der Auffassung, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen zu einem Personalmangel führe, nicht finanzierbar sei und viele in eine „soziale Hängematte“ abgleiten würden.
  • Bei gleichzeitigem Wegfall von Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld, der Grundsicherung im Alter und dem Kindergeld würde die Einführung eines existenzsichernden bedingungslosen Grundeinkommens das deutsche Sozialsystem erheblich vereinfachen. Denn der bürokratische Aufwand zur Gewährung wäre deutlich geringer. Die Einführung eines BGE würde aber die Höhe der staatlichen Transferzahlungen enorm erhöhen. Zur Finanzierung wären massive Steuererhöhungen notwendig. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Studie des RWI und der Universität Stuttgart.

Unsere Einordnung

Die Debatte um ein bedingungsloses Grundeinkommen pendelt auffällig zwischen zwei Narrativen. Einerseits: der Angst vor der „sozialen Hängematte“, zu hohen Kosten und einem letztlich kollabierenden Staat. Andererseits: der Hoffnung auf eine Gesellschaft, die endlich weniger krank ist, produktiver arbeitet sowie freier leben kann.

Beides ist auf einen kompletten Staat umgemünzt – weniger empirische Gewissheit als kulturelle Projektion, je nachdem, ob man Menschen eher einen Rückzug ins Nichtstun ankreidet oder eine freie Entfaltung zutraut. Dass das Modell in vielen Varianten finanziell kaum belastbar erscheint, wird in der politischen Zuspitzung oft erstaunlich selektiv behandelt.

Genauso selektiv wie die Gegenseite gern übersieht, dass weniger Arbeitsdruck auch weniger Arbeitsunfälle, weniger Stress und damit potenziell weniger psychische Erkrankungen bedeutet und obendrein das Gesundheitssystem entlasten könnte. Zwischen beiden Polen liegt ein Reformmix, der teilweise Realität werden könnte, aber selten als Gesamtbild gedacht wird.

Denn in Kombination mit einer Reichensteuer, Arbeitszeitmodellen wie der 4-Tage-Woche, einer steuerlichen Umverteilung sowie einer Reform des Gesundheitssystems wäre ein bedingungsloses und existenzsicherndes Grundeinkommen durchaus finanzierbar. Nimmt man zusätzlich noch die Großkonzerne, also die Profiteure des Technologie-getriebenen Arbeitsmarktwandels finanziell in die Pflicht, könnte man die Einkommenssteuer so gestalten, dass Arbeit trotzdem ein Anreiz ist.

Denn selbst wenn sie steigt, wäre die Steuer deutlich geringer als die postulierten bis zu 70 Prozent mancher Studien, die zusätzliche Mechanismen zur Finanzierbarkeit außer Acht lassen. Die eigentlich Frage ist letztlich aber weniger, ob Menschen arbeiten wollen, sondern unter welchen Bedingungen Arbeit so gestaltet werden kann, dass sie nicht permanent an ihrer eigenen Erschöpfung zehrt und sich für alle lohnt.

Stimmen

  • Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung: „Ich halte es für möglich, dass dank KI sehr hohe Gewinne erlöst werden können, auch in Deutschland. Und ich bin überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen ein Teil der Lösung werden kann, um die Umwälzungen am Arbeitsmarkt aufzufangen. Aber ausreichen wird das nicht. Wir Menschen brauchen eine sinnstiftende Tätigkeit. Kaum jemand kann doch nur zu Hause sitzen und Videos schauen, ohne verrückt zu werden.“
  • Robin Jessen, Leiter der RWI-Forschungsgruppe Mikrostruktur von Steuer- und Transfersystemen, warnt: „Die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens in existenzsichernder Höhe würde den Anreiz, zu arbeiten, deutlich verschlechtern. Wegen des Rückgangs der Arbeitsstunden ist es selbst durch starke Steuererhöhungen nicht finanzierbar. Ein Grundeinkommen, das von der Haushaltszusammensetzung und der Miethöhe abhängt, wäre theoretisch finanzierbar. Es wäre aber sehr teuer und nur über starke Steuererhöhungen finanzierbar. Der Anreiz, zu arbeiten, würde auch hier deutlich sinken – insbesondere im oberen Einkommensbereich. Infolgedessen würde der Arbeitskräftemangel erheblich verschärft.“
  • Jürgen Schupp, Wissenschaftler im Geschäftsbereich Sozioökonomisches Panel des DIW Berlin, in einem Statement: „Unsere Studie zeigt das Gegenteil – die Teilnehmer blieben aktiv im Arbeitsmarkt und nutzten die Zahlungen in einer Weise, die auf Verantwortung und Fürsorge hinweist. Die Resultate widerlegen gängige Mythen über das bedingungslose Grundeinkommen, insbesondere die Vorstellung, dass es zu einem Rückzug aus dem Arbeitsmarkt kommt. Da aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren Deutschlands Sozialsysteme umgebaut werden müssen, sollte eine evidenzbasierte und ergebnisoffene Debatte alle Reformoptionen in den Blick nehmen.“

Ausblick

Ein realistisches Szenario ist kein radikaler Systemwechsel, sondern ein zunehmend hybrides Modell: mehr flexible Arbeitszeitformen, stärkere Investitionen in Weiterbildung, gezielte Zuwanderung und ein Umbau der sozialen Sicherungssysteme. Das Grundeinkommen bleibt dabei eher Referenzpunkt als kurzfristige Realität, aber eher einer, der die Debatte strukturell verschiebt.

Kritisch betrachtet steht und fällt die Machbarkeit mit zwei harten Faktoren. Erstens: der Finanzierung, die ohne massive Umverteilung kaum darstellbar ist. Und zweitens: den Arbeitsanreizen, die sich tatsächlich verändern könnten – allerdings nicht zwangsläufig zum Negativen. Wenn Menschen weniger Existenzdruck haben, steigt nicht nur die Zufriedenheit, sondern auch die Produktivität. Genau hier kippt die „Hängematten“-Erzählung, auch wenn es sie nicht vollständig entkräftet.

Entscheidend wird daher die Frage der Lastenverteilung. Eine stärkere Beteiligung hoher Vermögen über eine Reichensteuer sowie eine konsequente Einbindung von Plattformökonomien und digitalen Gewinnen in die Finanzierung sozialer Systeme, könnte ein BGE überhaupt erst in den Bereich des Denkbaren rücken. Denn genau diese Akteure profitieren von der Transformation, die klassische Erwerbsarbeit zunehmend unter Druck setzt.

Gleichzeitig bleibt ein Risiko, das nicht wegmodelliert werden kann. Ein dauerhaft hoher Steuerbedarf könnte Arbeitsanreize tatsächlich verzerren und ein schlecht ausbalanciertes System würde diese Dynamik verstärken. Das Grundeinkommen ist damit weder Heilsversprechen noch ökonomischer Selbstmord. Sondern: Ein hochsensibler Balanceakt zwischen Entlastung, Umverteilung und der Frage, wie viel gesellschaftliche Umstellung politisch überhaupt tragfähig ist, ohne in neue Ungleichgewichte zu kippen.

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Rotierendes Gerät gewinnt Energie aus Wellen

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Energie aus Wellen

Forscher haben ein rotierendes Gerät entwickelt, das Energie aus Wellen gewinnen kann. Es richtet sich je nach Wellengang selbstständig aus.

Ozeanwellen könnten eine ertragreiche und zuverlässige erneuerbare Energiequelle darstellen. Forscher der Universität Osaka untersuchen mit dem Gyroskopischen Wellenenergiekonverter (GWEC) eine Methode, um diese Energie effizienter zu nutzen. Das System wandelt die ständige Bewegung des Meeres mithilfe eines rotierenden Schwungrads innerhalb einer schwimmenden Plattform in sauberen Strom um.

Das Prinzip der gyroskopischen Präzession treibt die mechanische Energiegewinnung der Anlage an. Dieses Phänomen lässt sich mit einem Spielzeugkreisel oder einem rotierenden Fahrradreifen vergleichen. Wenn eine äußere Kraft auf ein solches Objekt wirkt, weicht es kontrolliert zur Seite aus, anstatt umzukippen.

Energie aus Wellen: Mechanik der Wellenwandlung

Ähnlich reagiert das integrierte Schwungrad im Ozean, wenn Wellen die Plattform in eine Auf- und Abbewegung versetzen. Das Schwungrad ändert daraufhin seine Ausrichtung im Raum. Ein Generator nutzt diese mechanische Kraft schließlich und erzeugt daraus elektrischen Strom.

Eine präzise Steuerung passt das System dabei aktiv an den jeweiligen Rhythmus der Wellen an. Dadurch nimmt der Konverter selbst bei unregelmäßigem Seegang ein Maximum an Energie auf. Dieser Ansatz unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Methoden, die oft nur unter sehr spezifischen Bedingungen funktionieren.

Klassische Anlagen wie Point-Absorber oder Pendel-WECs sind auf eine punktuelle Resonanz angewiesen. Sie arbeiten nur dann effizient, wenn die Wellen in einem ganz bestimmten Rhythmus schwingen. Diese Abhängigkeit von einer einzelnen Resonanzbedingung schränkt ihre Leistung im unbeständigen Ozean stark ein.

Vorteile gegenüber herkömmlichen Systemen

Sobald die Wellenfrequenz von diesem Idealwert abweicht, bricht die Energieaufnahme dieser Systeme massiv ein. Der GWEC hingegen verspricht eine Breitband-Effizienz über ein weites Frequenzspektrum. Das System spielt seine volle Stärke jedoch nur aus, wenn es ideal mit dem Rhythmus der Wellen harmoniert.

Die Anlage hält die maximale Energieaufnahme-Effizienz von fünfzig Prozent fast unabhängig von der Wellenfrequenz aufrecht. In der Wellenenergietheorie markiert dieser Wert das fundamentale physikalische Maximum. Das Schwungrad fängt somit konstant die Hälfte der eintreffenden Energie ein.

Forscher Takahito Iida belegt diese Leistungsfähigkeit mithilfe der linearen Wellentheorie. Er analysiert in der Studie die komplexen Wechselwirkungen zwischen den Wellen und der Mechanik. Iida ermittelte dabei konkret die idealen Drehzahlen für das Schwungrad und den Betrieb des Generators.

Kosten-Frage: Wie effizient ist Wellenkraft?

Numerische Simulationen im Zeit- und Frequenzbereich untermauern die theoretischen Annahmen zur Breitbandfähigkeit. Die Zeitbereich-Simulationen waren dabei kritisch, um die Reaktion des Systems bei nicht linearen Wellenverläufen zu prüfen. Durch die Bewertung nicht linearer Effekte erkannten die Forscher reale physikalische Einschränkungen der Anlage frühzeitig.

Trotz der technischen Fortschritte bleibt die wirtschaftliche Umsetzung ein kritischer Faktor für den Erfolg. Kritiker betonen, dass letztlich die Kosten pro Kilowattstunde über die Marktreife einer Technologie entscheiden. Ingenieurskunst allein reicht nicht aus, wenn die Erzeugung im Vergleich zu anderen grünen Energien zu teuer bleibt.

Die Studie der Universität Osaka evaluiert daher die Eignung des Systems für eine großflächige Stromerzeugung. Ein effizienter Betrieb über weite Frequenzbereiche könnte die Gesamtkosten senken, da die Anlagen seltener stillstehen. Ob der GWEC den Sprung aus dem Labor in die industrielle Anwendung schafft, hängt von weiteren Praxistests ab.

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Weniger Plastik: Diese Tipps verändern sofort deinen Alltag

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Plastik Gabel Flasche Folie Müll

Auch wenn es in der Industrie Bestrebungen gibt, die Nutzung deutlich zu verringern, umgibt uns Plastik noch immer in fast allen Lebensbereichen. Allerdings gibt es auch Maßnahmen, wie wir als Konsumenten den Verbrauch reduzieren können. Wir verraten dir zehn Tipps für weniger Plastik im Alltag.

Trotz Bemühungen der Politik, durch Regularien die Nutzung einzuschränken, bestimmt Plastik noch immer unseren modernen Alltag. Egal ob Verpackungen von Lebensmitteln, die Plastiktüte für den Transport oder die Zahnbürste im heimischen Badezimmer – ein Verzicht im großen Stil gestaltet sich oft schwierig. Hinzu kommt das viele Mikroplastik, von dem viele Menschen gar nichts ahnen. Wer auf den Kunststoff im großen Stil verzichten will, muss sich viel Mühe geben.

Tipps für weniger Plastik im Alltag

In den 1950er Jahren lag die Produktion von Plastik noch bei verschwindend geringen 1,5 Millionen Tonnen. Heute fluten jährlich fast 400 Millionen Tonnen den Weltmarkt. Das Problem dabei ist die Langlebigkeit der chemischen Verbindungen. Plastik zersetzt sich nicht einfach, sondern zerfällt über Jahrhunderte in immer kleinere Fragmente, die schließlich als Mikroplastik in unsere Nahrungskette gelangen und so unsere Gesundheit schädigen.

Besonders betroffen sind die Meere, die als globales Endlager herhalten müssen. Statistisch gesehen landen jede Sekunde zwei Lkw-Ladungen Kunststoffmüll im Ozean. In Europa ist Deutschland der größte Produzent von Plastik. Dabei stehen wir doch eigentlich wie keine andere Nation für Recycling, oder? Weit gefehlt, denn über zwei Drittel des in der BRD gesammelten Plastikmülls landen in der Verbrennungsanlage, anstatt hochwertig wiederverwertet zu werden.

Die Verantwortung alleine Politik und Wirtschaft zu überlassen, ist wie immer keine gute Idee. Natürlich sind die Hebel von Privatverbrauchern deutlich kleiner, aber dennoch sind sie vorhanden. Um Plastik einzusparen, muss man kein spartanisches Einsiedlerleben führen. Häufig sind es simple Gewohnheiten, die sich relativ leicht umstellen lassen. Hier sind zehn Tipps, wie man seinen ökologischen Fußabdruck verkleinern kann.

Schluss mit Plastiktüten

In vielen Geschäften sind sie gar nicht mehr verfügbar und doch sieht man sie immer noch häufig. Wer konsequent auf Rucksäcke, Körbe oder Stofftaschen setzt, kann über ein Leben hinweg auf tausende Plastiktüten verzichten. Allein beim Kauf von Obst und Gemüse summieren sich die dünnen Plastikbeutel für einen durchschnittlichen Haushalt auf Hunderte Exemplare pro Jahr.

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Jetzt zuschlagen: Vodafone verdoppelt Datenvolumen – ab 9,99 Euro monatlich

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Vodafone

Jetzt sparen: Vodafone bietet bis 01.04. deutlich mehr Datenvolumen, unlimitierte Tarife und bis zu 30 Prozent Rabatt – schon ab 19,99 Euro monatlich für GigaMobil XS mit 25 GB. Alle unter 28 Jahren zahlen nur 14,99 Euro für 20 GB. Wer bereits Internet von Vodafone hat, bekommt die GigaMobil-Tarife sogar ab 9,99 Euro. Wir zeigen dir alles, was du wissen musst!

Mehr Datenvolumen und unlimitierte Tarife: Was steckt hinter der Vodafone-Aktion?

Die Mobilfunk-Aktion von Vodafone bringt für Neukunden eine starke Aktion: Viele Tarife erhalten ein deutlich erhöhtes Datenvolumen, einige werden sogar komplett unlimitiert – ideal für Streaming, Gaming, Arbeiten oder einfach sorgenfreies Surfen. Die Rabatte machen die Tarife auch preislich besonders attraktiv.

Wer bereits einen Internetanschluss von Vodafone besitzt, profitiert zusätzlich von einem exklusiven Preisvorteil: 10 Euro monatlich werden auf die Grundgebühr angerechnet. Smartphones sind optional zubuchbar, sodass sich die Tarife flexibel an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen.

Die Aktion läuft nur bis einschließlich 01.04. und gilt für alle GigaMobil-Tarife ohne Smartphone. Damit richtet sich das Angebot sowohl an Bestandskunden als auch an alle, die neu zu Vodafone wechseln wollen.

Zu den Vodafone-Tarifen

GigaMobil-Tarife für Erwachsene: Preise und Leistungen im Überblick

Die GigaMobil-Tarife bieten eine breite Auswahl für verschiedene Nutzerbedürfnisse – vom preiswerten Einstieg bis zu unlimitiertem Datenvolumen. Besonders interessant: Die Grundpreise sind durch die Aktion deutlich reduziert, das Datenvolumen wurde zum Teil vervielfacht.

  • GigaMobil XS: 25 GB statt 7 GB für 19,99 Euro (Listenpreis: 29,99 Euro)
  • GigaMobil S: 35 GB statt 25 GB für 24,99 Euro (Listenpreis: 39,99 Euro)
  • GigaMobil M: Unbegrenzt statt 50 GB für 37,49 Euro (Listenpreis: 49,99 Euro)
  • GigaMobil L: Unbegrenzt statt 280 GB für 44,99 Euro (Listenpreis: 59,99 Euro)
  • GigaMobil XL: Unbegrenzt für 59,99 Euro (Listenpreis: 79,99 Euro)

Der Rabatt ist besonders für Vielnutzer interessant, denn ab GigaMobil M entfällt jegliche Begrenzung des Datenvolumens. Wer schon einen Internetanschluss bei Vodafone hat, spart weitere 10 Euro monatlich und zahlt beispielsweise für GigaMobil XS mit 25 GB nur 9,99 Euro. Die Tarife sind SIM-only und können bei Bedarf mit einem Smartphone erweitert werden.

Für junge Leute unter 28: GigaMobil Young mit extra Datenvolumen und Preisvorteil

Vodafone bietet für Nutzer unter 28 Jahren die GigaMobil Young-Tarife mit noch mehr Datenvolumen und stärkeren Rabatten. Die Konditionen sind speziell auf die Bedürfnisse junger Menschen zugeschnitten: mehr Flexibilität, größere Datenpakete und besonders günstige Grundgebühren. Wer bereits Vodafone-Internet nutzt, erhält auch hier 10 Euro Rabatt auf die monatliche Gebühr.

  • GigaMobil Young XS: 20 GB statt 14 GB für 14,99 Euro (Listenpreis: 19,99 Euro)
  • GigaMobil Young S: 100 GB statt 50 GB für 22,49 Euro (Listenpreis: 29,99 Euro)
  • GigaMobil Young M: Unbegrenzt statt 100 GB für 27,99 Euro (Listenpreis: 39,99 Euro)
  • GigaMobil Young L: Unbegrenzt statt 280 GB für 34,99 Euro (Listenpreis: 49,99 Euro)
  • GigaMobil Young XL: Unbegrenzt für 48,99 Euro (Listenpreis: 69,99 Euro)

Das bedeutet: GigaMobil Young S mit 100 GB gibt es für Vodafone-Internet-Kunden schon ab 12,49 Euro monatlich – ein Preis, der sonst kaum zu finden ist. Die Tarife können flexibel ohne Smartphone gebucht werden, sodass man selbst entscheidet, ob ein neues Gerät benötigt wird oder nicht.

Wer profitiert von der Aktion?

Das Angebot richtet sich sowohl an Neukunden als auch an Bestandskunden, die ihren Vertrag verlängern möchten. Besonders profitieren:

  • Nutzer, die hohe Datenvolumen brauchen – ab GigaMobil M gibt es unbegrenztes Surfen.
  • Junge Leute unter 28 mit den GigaMobil Young-Tarifen und extra Rabatten.
  • Vodafone-Internetkunden mit den zusätzlichen 10 Euro monatlicher Ersparnis.
  • Alle, die flexibel entscheiden möchten, ob sie ein Smartphone zum Tarif dazu nehmen.

Im Vergleich zu anderen Mobilfunkanbietern bietet Vodafone mit dieser Aktion ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – vor allem für Vielnutzer und Familien, die auf hohe Datenvolumen angewiesen sind.

So funktioniert der Tarifwechsel oder Neuabschluss

Wer bereits bei Vodafone ist, kann die Aktion direkt nutzen und den Vertrag verlängern oder upgraden. Neukunden können einfach online einen passenden Tarif auswählen – mit oder ohne Smartphone. Besonders interessant für Familien: Die Aktion gilt auch für weitere Rufnummern und lässt sich so individuell anpassen.

Junge Leute Angebot entdecken

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Flugreisen sind klimaschädlicher als gedacht – vollkommen unnötig

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Flugreisen unnötig klimaschädlich Kondensstreifen

Kondensstreifen sind mehr als nur weiße Linien am Himmel, sie verstärken den Treibhauseffekt deutlich. Neue Forschungen zeigen jedoch, dass schon kleine Anpassungen der Flugrouten die Klimabelastung des Luftverkehrs halbieren könnten. 

Eine neue Studie der Universität von Cambridge zeigt, dass kleine Änderungen der Flugrouten die Klimabelastung durch den Luftverkehr senken könnten. Das gezielte Vermeiden von Bedingungen für Kondensstreifen würde den Erwärmungseffekt der Branche demnach fast halbieren.

Die Forscher schlagen vor, die Reiseflughöhe lediglich um einige tausend Fuß anzupassen. Diese Maßnahme stelle einen Hebel für den Klimaschutz in der modernen Luftfahrt dar.

Der Hintergrund: Kondensstreifen entstehen, wenn heiße Abgase in der Reiseflughöhe auf kalte, feuchte Luftmassen treffen. Dabei gefriert der enthaltene Wasserdampf schlagartig zu Eiskristallen. Diese Kristalle bilden künstliche Wolken, die über viele Stunden am Himmel verbleiben können.

Kondensstreifen: Flugreisen unnötig klimaschädlich

Diese Wolken fangen die von der Erde abgegebene Wärme ein und verstärken den Treibhauseffekt. Ohne Gegenmaßnahmen verursachen die Streifen Schätzungen zufolge bis 2050 rund 36 Prozent mehr Erwärmung als das reine Kohlendioxid der Flugzeuge. Ohne Umsteuern könnten sie für eine zusätzliche Erwärmung von etwa 0,054 Grad Celsius verantwortlich sein.

Jessie Smith aus Cambridge betont das Potenzial dieser Erkenntnisse. Laut ihrer Einschätzung lassen sich die Auswirkungen auf die Temperatur ungewöhnlich schnell reduzieren. Innerhalb eines Jahrzehnts könnte ein großer Teil der Erwärmungswirkung der Luftfahrt herausgenommen werden.

Dieser Ansatz ermöglicht eine einfache operative Umsetzung im Vergleich zu nachhaltigen Flugkraftstoffen. Für die Änderung der Flughöhe sind keine technischen Modifikationen am Flugzeug notwendig. Piloten führen solche Anpassungen bereits heute routinemäßig durch, um Turbulenzen auszuweichen.

Nachhaltige Kraftstoffe hingegen stehen vor gewaltigen Hürden. Zwar kann die Umleitung der Flugzeuge den Treibstoffverbrauch leicht ansteigen lassen. Die geringere Erwärmung durch weniger Kondensstreifen gleicht diesen Effekt jedoch mehr als aus.

Luftfahrt könnte CO2-Ausstoß kurzfristig reduzieren

Das Programm könnte bis 2045 rund neun Prozent des verbleibenden globalen Temperaturbudgets sichern. Damit ließe sich das Überschreiten der Zwei-Grad-Celsius-Grenze des Pariser Abkommens messbar hinauszögern. Wissenschaftler halten den zusätzlichen Arbeitsaufwand für die Flugsicherung dabei für moderat.

Ein frühzeitiger Beginn ist für die Wirksamkeit von entscheidender Bedeutung. Ein Aufschub um zehn Jahre mindert die Effektivität der Maßnahme um rund 78 Prozent. Man sollte nicht auf perfekte Vorhersagemodelle warten, bevor man mit der Erprobung beginnt.

Piloten, Meteorologen und politische Entscheidungsträger müssen nun eng zusammenarbeiten, um diese Strategie umzusetzen. Eine Effektivität von nur 25 Prozent liefert bereits einen bedeutenden Nutzen für das Klima. Der erste Schritt bestünde darin, die Wirksamkeit durch Tests unter Beweis zu stellen.

Die Luftfahrtindustrie besitzt hiermit ein Werkzeug, um ihren ökologischen Fußabdruck kurzfristig zu reduzieren. Während der Sektor sich auf kohlenstoffarme Antriebe umstellt, bietet die Vermeidung von Kondensstreifen eine sofort verfügbare Lösung. Die Methode bietet der Branche damit einen Weg, internationale Klimaziele schneller zu erreichen.

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Digitale sexualisierte Gewalt: Collien Fernandes ist nur die Spitze des Eisberges

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Collien Fernandes digitale sexualisierte Gewalt

Schauspielerin Collien Fernandes hat Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Der Vorwurf: Online-Missbrauch und sexualisierte Gewalt im Netz. Der Fall lenkt die Aufmerksamkeit auf eine Schattenseite des Internets, die von der Politik viel zu lange vernachlässigt wurde. Die Zahl der Fälle lässt sich kaum verlässlich beziffern. Eine kommentierende Analyse.

Collien Fernandes: Was ist passiert?

  • Schauspielerin und Moderatorin Collien Fernandes hat Ende 2025 in Spanien Anzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erstattet. Der Vorwurf: Online-Missbrauch und sexualisierte Gewalt im Internet. Zuerst hatte der Spiegel (€) im Rahmen einer umfangreichen Recherche über den Fall berichtet. Demnach seien über Jahre hinweg Fake-Profile von Fernandes im Internet erstellt worden, über die Männer mit gefälschten Stimmen, Fake-Bildern und DeepFakes kontaktiert wurden. Collien Fernandes hat sich zu dem Fall in einem Instagram-Beitrag geäußert.
  • Bei digitaler sexualisierter Gewalt handelt es sich um unerwünschte oder schädliche intime Inhalte, die mithilfe von Software generiert und auf diversen Plattformen im Netz verbreitet werden. Die häufigsten Vorgehen: Identitäten werden missbraucht, Bilder manipuliert oder Inhalte ohne Einwilligung im Netz verbreitet. Digitale sexualisierte Gewalt ist zwar kein neues Phänomen. Doch: Mithilfe von KI können mittlerweile sogar Laien täuschend echte Bilder, Videos und Stimmen generieren. Gesichter werden dabei entweder auf andere Körper montiert oder Inhalte werden komplett mit KI erstellt.
  • Es ist bislang kaum zu beziffern, wie groß das Problem ist. Schätzungen zufolge kursierten 2023 rund 100.000 KI-generierte Videos im Internet, von denen 96 Prozent sexuell oder gegen Frauen gerichtet waren. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, da sich KI-Tools seither rasant weiterentwickelt haben. Laut einer Studie werden vor allem Prominente zu Opfern sexualisierter Gewalt, da von ihnen viele Inhalte im Netz kursieren, mit denen Täter KI-Modelle füttern können. Eines der bekanntesten Opfer ist Sängerin Taylor Swift, von der bereits vor zwei Jahren KI-generierte sexuelle Inhalte verbreitet wurden.

Digitale sexualisierte Gewalt ist längst Alltag

So schlimm der Fall um Collien Fernandes an sich bereits ist, offenbart er einen oftmals gleichen gesellschaftlichen Reflex: Es muss erst medial eskalieren, bevor auf ein schon zuvor bestehendes Problem politischer Handlungsdruck folgt. Dass die Schauspielerin in Spanien klagt, wo sie zwischenzeitlich mit ihrem Ex-Mann gelebt hat, ist kein Zufall.

Denn eine erste Anzeige gegen Unbekannt lief in Deutschland ins Leere. Offizielle Begründung: wegen „fehlender Ermittlungsansätze“. Es fehlt schlichtweg die juristische Grundlage. In Spanien hingegen gibt es bereits seit 2004 ein Gesetz, das explizit digitale Gewalt im Internet mit einschließt und auch auf Fälle wie den von Fernandes angewandt werden kann.

Doch auch in Deutschland war digitale sexualisierte Gewalt zuvor längst Alltag, interessierte nur erstaunlich wenige. Ein Blick nach Italien offenbart eine ähnliche Trägheit. Dort hat man zwar unlängst ein Gesetz verabschiedet und das Problem als eigenständiges Delikt benannt. Doch nur, weil Ministerpräsidentin Giorgia Meloni zuvor selbst Opfer von sexuellen DeepFakes wurde.

Das sagt viel über die Logik moderner Gesetzgebung aus, bei der Betroffenheit Weitsicht ersetzt und viele Fälle ungehört oder ungeahndet bleiben. Hinzu kommt eine technologische Dynamik, die den Rechtsstaat alt aussehen lässt. Was früher technisches Know-how erforderte, gelingt heute mit ein paar Klicks. Eine Kombination aus Anonymität, Plattformlogik und KI macht Tätertum zudem skalierbar und Opfer dauerhaft verletzlich.

Stimmen

  • Josephine Ballon, Juristin und Geschäftsführerin der gemeinnützigen Organisation HateAid, in einem Interview mit dem NDR: „Das allergrößte Problem ist, dass es selbst für technische Laien einfach ist, Deepfakes zu erstellen. Dafür braucht man nicht mehr als ein Profilbild von Instagram oder LinkedIn. Das zweite Problem ist, dass Deepfakes nicht explizit strafbar sind, sondern dass es sich bisher maximal um einen Bagatelldelikt handelt und es keinen Straftatbestand gibt, der explizit auch den sehr schweren Eingriff in das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung abbildet.“
  • Günter Krings, stellvertretender Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, gegenüber Legal Tribune Online: „Wer täuschend echte KI-Bilder, -Videos oder -Audios ohne Einwilligung der Betroffenen verbreitet, trifft heute oft nur auf schwer passende Auffangtatbestände. Das Strafrecht und das Kunsturheberrecht helfen in Teilen, greifen aber nicht zuverlässig bei synthetischen Inhalten, insbesondere nicht bei massenhafter Online-Verbreitung, sexualisierten Deepfakes oder manipulativen Wahlkampf-Clips. Italien zeigt mit der Einführung der Strafbarkeit, wie es gehen kann. Deutschland sollte diese Richtung einschlagen und die strafrechtliche Schutzlücke schließen.“
  • Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) will ein geplantes Gesetz gegen digitale Gewalt zügig umsetzen. In den Tagesthemen sagte sie: „Wir werden mit dem digitalen Gewaltschutzgesetz zwei Blöcke regeln. Das Einen ist, dass wir Strafbarkeitslücken schließen. Das heißt bei pornografischen DeepFakes das Herstellen und Teilen unter Strafe stellen. Das Zweite ist eine bessere Durchsetzbarkeit. Es soll einen Auskunftsanspruch geben, der dazu führt, dass man Auskunft über Inhalte und einer IP-Adresse erhält. Betroffene Personen sollen zudem eine Account-Sperre beantragen können.“

Gegen digitale sexualisierte Gewalt: Ein Gesetz allein reicht nicht

Die Mühlen der deutschen Politik und Behörden mahlen langsam und kommen vielen technologischen Entwicklungen nicht hinterher – auch weil man viel verpennt hat. Die entscheidende Frage: Kommt ein Gesetz bevor die nächste technologische Eskalationsstufe droht und mit Weitblick vor diesem Hintergrund weiter gefasst wird? Oder: Reguliert man wieder nur das, was gestern schon überholt war?

Mindestens genauso wichtig muss es aber sein, endlich die Plattformen aus der Zuschauerrolle zu holen und sie in die Pflicht zu nehmen. Denn solange Konzerne Inhalte algorithmisch verstärken und Verantwortung von sich weisen, bleiben Strafverschärfungen nur ein Stückwerk.

Deshalb braucht es klare Haftungsregeln, schnellere Löschmechanismen und echte Sanktionsmöglichkeiten. Ansonsten wird digitale sexualisierte Gewalt weiterhin profitabel bleiben – und genau das ist das eigentliche Problem. Zur unbequemen Wahrheit gehört aber auch, dass selbst dann Gesetze nicht jede Straftat verhindern oder ahnden können.

Aus diesem Grund sollten spezialisierte Ermittlungsstellen, internationale Kooperationen und niedrigschwellige Hilfsangebote für Betroffene ins Leben gerufen werden. Denn solange Täter anonym oder global agieren und Opfer lokal allein gelassen werden, bleibt der digitale Raum ein asymmetrisches Spielfeld mit erschreckend klar verteilten Rollen.

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Schutz für deine Chats: So kannst du Face ID für WhatsApp aktivieren

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WhatsApp Face ID aktivieren iPhone Datenschutz

WhatsApp legt seit jeher großen Wert auf Privatsphäre. Wenn du deine WhatsApp-Chats allerdings noch ein Stück besser schützen willst, kannst du dafür auf dem iPhone Face ID aktivieren. Wir zeigen dir, wie du die Funktion in wenigen Schritten einschaltest.

Die Beliebtheit von WhatsApp ist nach wie vor ungebrochen. Millionen Menschen nutzen den Messenger täglich, um mit Freunden, Familie und Kollegen in Kontakt zu bleiben.

Es ist also kaum verwunderlich, dass WhatsApp im Ranking der beliebtesten sozialen Netzwerke und Messenger in Deutschland im Jahr 2025 mit 85,1 Prozent der Internetnutzer den ersten Platz belegen konnte. Weit abgeschlagen dahinter folgte Facebook erst mit einem Wert von 58,9 Prozent.

Doch gerade die intensive Nutzung des Messengers führt dazu, dass immer mehr persönliche und sensible Inhalte über WhatsApp ausgetauscht werden. Daher wird der Schutz der eigenen Chats für viele Nutzer immer wichtiger, um persönliche Informationen vor unbefugtem Zugriff zu schützen.

Eine einfache Möglichkeit dafür bietet die Gesichtserkennung deines iPhones. Mit Face ID kannst du den Zugriff auf WhatsApp zusätzlich absichern, sodass nur du deine Chats öffnen kannst. Wir zeigen dir, wie du die Einstellung vornehmen kannst.

iPhone: Face ID für WhatsApp aktivieren

Mit der Einrichtung von Face ID bei WhatsApp kannst du verhindern, dass andere Personen deine Nachrichten lesen oder sogar eigene Nachrichten in deinem Namen versenden können. Die Einstellung erfolgt mit wenigen Klicks.

Öffne hierfür WhatsApp und navigiere zu deinem Profil, indem du in der unteren rechten Ecke deines Bildschirms auf dein Profilbild klickst. Hier findest du den Bereich Datenschutz.

Wenn du ein Stück runterrollst, kommst du zu dem Punkt „App-Sperre“. Hier kannst du nun über einen Schieberegler aktivieren, dass WhatsApp künftig nur noch mit Face ID geöffnet werden kann.

Hast du die Einstellung aktiviert, bekommst du von WhatsApp noch verschiedene Optionen zur Auswahl. Hier kannst du einstellen, ob die Chat-Sperre sofort, nach einer Minute, nach 15 Minuten oder erst nach einer Stunde greifen soll.

Alternativer Weg für die Einstellung

Face ID lässt sich außerdem über deinen Home-Bildschirm für WhatsApp aktivieren. Halte hierfür die App kurz gedrückt, bis sich das kleine Menü öffnet.

Wähle hier nun die Option „Face ID anfordern“. Danach öffnet sich noch ein kleines Fenster, in dem du die Einstellung bestätigen musst. Hier wird außerdem darauf hingewiesen, dass App-Inhalte nicht in Mitteilungsvorschauen oder Spotlight angezeigt werden.

Die Funktion ist für alle Geräte seit dem iPhone 5s und ab iOS 9 verfügbar und kann auch mit Touch ID verwendet werden. Sollten Face ID oder Touch ID einmal nicht funktionieren, kannst du auch deinen Code nutzen.

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