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Trump treibt ungewollt Erneuerbare und die Energiewende voran

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Donald Trump Energiewende Erneuerbare Iran

Normalerweise lässt US-Präsident Donald Trump nichts unversucht, den weltweiten Verbrauch von Erdöl und Erdgas zu pushen, um Exporte aus den USA anzukurbeln. Doch mit seinem Krieg gegen den Iran treibt er auch ungewollt die Energiewende voran, hin zu Erneuerbaren und Elektroautos. Denn: In vielen Ländern findet ein Umdenken statt. Die Herausforderungen sind aber enorm. Eine kommentierende Analyse.

Warum Donald Trump ungewollt die Energiewende fördert

  • Der Iran-Krieg hat die Öl- und Gaspreise weltweit in die Höhe klettern lassen. Der Grund: Mehrere Öl- und Gastanker stecken aufgrund einer Blockade sowie Drohungen des Iran in der Straße von Hormus fest oder meiden diese. Durch die Meerenge zwischen den Küsten des Irans und des Omans verläuft der gesamte Schiffsverkehr von und zu den Öl- und Gashäfen Kuwaits, Katars, Bahrains, des Iraks, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Irans. Hinzu kommt der größte Teil des saudi-arabischen Verkehrs. Über die Straße von Hormus werden 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggasversorgung (LNG) abgewickelt.
  • Die infolge des Iran-Kriegs gestiegenen Spritpreise haben das Interesse an Elektroautos sprungartig ansteigen lassen. Das bestätigten die Onlineplattformen Carwow und Meinauto.de übereinstimmend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Während E-Autos zulegen, verlieren klassische Antriebe demnach gleichzeitig leicht an Nachfrage. Ein allgemeiner Rückgang des Interesses an Mobilität ist aber nicht zu beobachten. Grund für die Entwicklung: E-Autos schlagen Verbrenner im Alltag kostenmäßig in den allermeisten Fällen.
  • US-Präsident Donald Trump lässt nichts unversucht, um die Erdöl- und Erdgasförderung in den USA anzukurbeln und den Gebrauch zu pushen – auch, weil Trump fossile Energien zunehmend ins Ausland verkaufen will. Kurios: Mit seinem Iran-Krieg fördert Trump aber gleichzeitig auch die Energiewende, hin zu Erneuerbaren und Elektroautos. Vor allem viele Länder in Süd- und Südostasien wollen weg von Öl und Gas. Immer mehr Regierungen weltweit setzen zudem massiv auf Solarenergie, Batterien und Elektroautos. Vor allem China profitiert dabei als Lieferant.

Warum fossile Energie ihren Stabilitäts-Mythos verliert

Was als geopolitischer Kraftakt rund um den Iran begann, entfaltet inzwischen Nebenwirkungen, die so in keinem Strategiepapier der Fossil-Lobby stehen. Denn: Energie wird vom Stabilitätsanker zum Risikoindikator. Jahrzehntelang galt Öl aus dem Persischen Golf in vielen asiatischen Staaten etwa als Garant wirtschaftlicher Planbarkeit. Nun reicht eine blockierte Meerenge, um dieses naive und verantwortungslose Vertrauen zu demontieren.

Die Straße von Hormus ist dabei weniger ein geografischer Engpass als ein psychologischer Kippschalter. Wenn dort Tanker stocken, stockt nicht nur der Nachschub, sondern auch das mittelalterliche Versprechen von billiger und verlässlicher fossiler Energie. Vor allem in Ländern wie Pakistan, Bangladesch oder den Philippinen offenbart sich die bisherige Versorgung deshalb als wunder Punkt.

Die Reaktionen auf die aktuellen Entwicklungen sind im asiatischen Raum derweil bemerkenswert pragmatisch und erstaunlich unideologisch. Stromrationierungen, verkürzte Arbeitswochen und geschlossene Universitäten: All das sind keine Klimapläne, sondern Notfallmaßnahmen. Und genau darin liegt die Verschiebung. Denn: Fossile Energie verliert nicht nur moralisch, sondern auch funktional ihre Selbstverständlichkeit.

Hinzu kommt ein politischer Beigeschmack, der sich kaum übersehen lässt. Donald Trump treibt mit seiner Eskalationspolitik ausgerechnet jene Dynamik voran, die er rhetorisch bekämpft: höhere Preise, mehr Unsicherheit und die Erneuerbaren. Ein klassischer Fall von „gewollt ist nicht gekonnt“ – nur eben mit globalen Nebenwirkungen. In dem Fall sogar durchaus positiven.

Und genau hier kippt die vermeintliche Logik endgültig. Die Krise wirkt wie ein unfreiwilliger, aber erfreulicher Beschleuniger der Energiewende. Nicht aus einem Klimabewusstsein, sondern einem nackten Sicherheitsinteresse. Dem Klima hilft es trotzdem. Einziger Wermutstropfen: Viele Kohlekraftwerke wurden aus der Not verlängert – vor allem in Süd- und Südostasien.

Stimmen

  • Aditya Lolla, Manager der britischen Denkfabrik Ember, zu einer aktuellen Analyse: „Wir sind nun endgültig in das Zeitalter des sauberen Wachstums eingetreten. Saubere Energie wächst derzeit schnell genug, um den steigenden weltweiten Strombedarf zu decken und die Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen vor ihrem unvermeidlichen Rückgang auf einem konstanten Niveau zu halten. Die Dynamik, die wir derzeit beobachten, ist nicht mehr nur ein Ziel, sondern wird zu einer strukturellen Realität.“
  • UN-Klimachef Simon Stiell Mitte April 2026 beim Petersberger Klimadialog in Berlin: „Der Iran-Krieg beschleunigt die globale Energiewende erheblich. (…) Die Zusammenarbeit für das Klima ist der Schlüssel, um die doppelte Gefahr der globalen Erwärmung und des Kostenchaos durch fossile Energien abzuwehren. (…) Nie war es wichtiger, schneller ins Handeln zu kommen.“
  • Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) zur Eröffnung des zweitägigen klimapolitischen Treffens in Berlin: „Die Welt ist in Aufruhr, die Lage ist ernst. (…) Klar ist, dass diese Krise eine Krise der fossilen Energien ist. (…) Fossile Energien liefern nicht die Versorgungssicherheit, die Menschen, Unternehmen, Volkswirtschaften und globale Lieferketten so dringend brauchen. Wer heute auf den Import von Öl und Gas angewiesen ist, setzt sich unkalkulierbaren Risiken aus.“

Dauerhafte Wende oder nur eine Krisenreaktion?

Die eigentliche Umwälzung der Energiekrise spielt sich nicht auf Tankern ab, sondern in Transformationsplänen. Sprich: Was früher als Zukunftsprojekt galt, wird nun zur Risikoabsicherung: Solar, Wind, Energiespeicher und die Elektromobilität. Der Druck stammt dabei weniger von globalen Klimazielen als aus der Angst vor der nächsten Blockade.

Doch die neue Energieordnung hat auch eine unbequeme Schattenseite. Sie ist technisch möglich, aber infrastrukturell noch lange nicht fertig. Viele Länder in Süd- und Südostasien stehen etwa vor einem Paradoxon aus Solarboom und mangelndem Netzausbau. Will heißen: Ohne massive Investitionen bleibt der grüne Aufbruch ein Flickenteppich mit Spannungsspitzen. Selbst Deutschland kommt beim Netzausbau nicht hinterher und verschenkt dadurch günstigen erneuerbaren Strom.

Die Asiatische Entwicklungsbank versucht gegenzusteuern und plant ein 70-Milliarden-US-Dollar-Programm inklusive eines „Pan-Asia Power Grid“. Das ist mehr als nur Infrastrukturpolitik. Es ist ein Versuch, Energie regional neu zu denken. Denn: Strom soll künftig dort ankommen, wo er gebraucht wird, und nicht nur dort entstehen, wo es sonnig ist.

Parallel dazu verschiebt sich das globale Machtgefüge entlang der Lieferketten. China profitiert als Hersteller von Solarmodulen, Batterien und E-Autos massiv – sowohl aufgrund einer globalen Strategie als auch industrieller Überlegenheit in puncto Skalierung und Preis. Der Effekt ist dennoch politisch, denn wer die Technik liefert, definiert zunehmend die Spielregeln.

Für Deutschland ist diese Entwicklung ein doppelter Spiegel. Einerseits zeigt sie, dass Energiesicherheit ohne erneuerbare Unabhängigkeit zur Illusion wird. Andererseits wird klar: Wer Netze, Speicher und die erneuerbare Stromerzeugung jetzt nicht konsequent ausbaut, zahlt später nicht nur mehr, sondern im Worst Case auch die Rechnung anderer. Ob die aktuelle Entwicklung tatsächlich der Start einer dauerhaften Energiewende ist oder nur eine hektische Krisenreaktion, wird sich aber erst zeigen, wenn der Iran-Krieg vorbei ist und die Ölpreise wieder sinken.

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Größte Moor-Solaranlage Deutschlands versorgt 9.000 Haushalte

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Moor Solaranlage Varel Deutschland

In Varel im Landkreis Friesland ist der bundesweit größte Solarpark auf wiedervernässtem Moorboden in Betrieb gegangen. Die Anlage versorgt mehr als 9.000 Haushalte mit Strom und soll gleichzeitig jährlich 23.000 Tonnen CO2 einsparen. Doch das Projekt geht noch weiter: Auf dem Gelände soll weiterhin Landwirtschaft betrieben werden, während Forscher die Auswirkungen auf die Natur untersuchen. 

In Varel im Landkreis Friesland ging Anfang Mai der bundesweit größte Moor-Solarpark auf einer wiedervernässten Moorfläche in Betrieb. Das Areal entspricht der Größe von etwa 40 Fußballfeldern. Bereits seit Anfang des Jahres speist das System Strom in das Netz ein. Mehr als 9.000 Haushalte sollen laut den Projektpartnern künftig versorgt werden können.

Hinter dem Vorhaben stehen das Energieunternehmen WI Energy GmbH, die emt²gruppe aus dem Emsland sowie zwei Landwirte aus Varel. Die Betreiber planen, mit der Anlage CO2 einzusparen und gleichzeitig rentabel zu arbeiten. Durch das Projekt sollen laut Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies jährlich mehr als 23.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Anlage befindet sich in der Nähe der Autobahn A29.

Bau von Solaranlage im Moorboden braucht 4,50 Meter tiefe Pfeiler

Die Solarmodule erzeugen Strom durch direkte Sonnenstrahlen und durch das reflektierte Licht der nassen Mooroberfläche. Das erklärte Landwirt Lars Kaper, der einer der Betreiber der Anlage ist. Während die Arbeiter die Module installierten, bauten sie zeitgleich die Kabeltrasse. Die Bodenbeschaffenheit verlangte beim Bau der Anlage besondere technische Lösungen.

Denn: Der sehr saure Moorboden machte Spezialbeschichtungen der Unterkonstruktion erforderlich. Die Ständer wurden bis zu 4,50 Meter tief in die Erde gerammt. 18 Trafostationen stehen auf dem Gelände. Sie mussten teilweise per Traktor dorthin transportiert werden, was bei einem Gewicht von bis zu 25 Tonnen nicht einfach war.

Unter den aufgeständerten Modulen verbleibt ein Platz von bis zu 2,10 Metern. Dadurch können die Betreiber die Fläche weiterhin landwirtschaftlich nutzen. Auf dem Gelände könnten künftig Rinder oder Schafe grasen. Ebenso lässt sich die gesamte Fläche komplett mähen.

Wie Forscher und Anwohner den Moor-Solarpark mitgestalten

Bürgerinnen und Bürger aus der Region konnten sich über eine Bürgerenergiegenossenschaft an dem Moor-Solarpark beteiligen. Das erhöht laut den Betreibern die Akzeptanz solcher Anlagen bei den Menschen. Das Vorhaben gilt als Innovationsprojekt, das bundesweit neue Ansätze demonstriert. Gleichzeit wird es laut Landwirt Kaper wissenschaftlich begleitet.

„Wir sehen in diesem Projekt eine große Chance, unsere Flächen nachhaltig zu nutzen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Andreas Rengstorf, einer der beteiligten Landwirte. Lars Kaper ergänzte: „Die Zusammenarbeit mit WI Energy ist sehr gut. Wir sind überzeugt, dass wir mit diesem Projekt etwas Besonderes schaffen.“

Forscher der Universität Greifswald begleiten den Moor-Solarpark bei der weiteren Entwicklung. Sie ermitteln, wie sich die Treibhausgasemissionen der wiedervernässten Fläche durch die Photovoltaik-Module verändern. Die Wissenschaftler wollen in den kommenden Jahren überprüfen, wie sich die Tier- und Pflanzenwelt im Solarpark entwickelt.

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Google: So kannst du bevorzugte Quellen in der Suche hinzufügen

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Google bevorzugte Quellen hinzufügen Suche Suchmaschine

Google macht seine Suche mit einer neuen Funktion personalisierbar. Denn künftig kannst du in der Google Suche bevorzugte Quellen festlegen und Inhalte ausgewählter Websites gezielt priorisieren. Wir zeigen dir, wie du das neue Feature nutzen kannst.

Seit dem Start im Jahr 1998 hat sich die Google Suche zur meistgenutzten Suchmaschine der Welt entwickelt und ist in diesem Segment unangefochtener Marktführer. Allein im September 2025 konnte Google im mobilen Suchmaschinenmarkt einen Marktanteil von rund 94 Prozent erreichen. Im Bereich Desktop lag der Anteil bei 82,2 Prozent.

Für viele Menschen ist die Google Suche heute der zentrale Zugang zum Internet und entscheidender Bestandteil des digitalen Alltags. Ihr Erfolg basiert vor allem auf schnellen, relevanten Ergebnissen, die aus Milliarden von Webseiten in Sekundenbruchteilen zusammengesucht werden.

Mit einem neuen Feature geht Google nun den nächsten Schritt in Richtung personalisierte Suche. Denn Nutzer können künftig erstmals bevorzugte Quellen festlegen, deren Inhalte in den Suchergebnissen stärker hervorgehoben werden.

Das Feature ist laut Google weltweit für alle Suchanfragen verfügbar, die die Funktion „Schlagzeilen“ auslösen. Wir zeigen dir, wie du das neue Feature nutzen und bevorzugte Quellen bei Google hinzufügen kannst.

Bevorzugte Quellen in der Google Suche hinzufügen – so geht’s

Seit der Einführung der AI Overview hat sich die Nutzung der Google Suche spürbar verändert. Denn Nutzer erhalten die gewünschten Antworten zunehmend direkt auf der Ergebnisseite, ohne die tatsächlichen Quellen der Informationen aufrufen zu müssen.

Für Seitenbetreiber hat das enorme Auswirkungen auf ihre Klickzahlen. Insbesondere Medienhäuser und Ratgeberportale haben durch die Änderungen in der Google Suche massiv an Traffic verloren.

Die neue Funktion „bevorzugte Quellen“ soll hier nun gegensteuern und wieder für mehr Traffic sorgen. Denn Nutzer können mit dem neuen Feature die Nachrichtenquellen angeben, die ihnen bevorzugt in den Suchergebnissen ausgegeben werden sollen.

Suchen sie dann nach einem bestimmten Thema, das eine Nachrichtenanfrage bei Google auslöst, werden diese Seiten eher im Bereich Schlagzeilen angezeigt. So werden die Ergebnisse der Google Suche künftig personalisiert angezeigt.

So wählst du deine bevorzugten Quellen bei Google aus

Das neue Feature lässt sich ganz einfach über die Google Suche verwenden. Hast du nach einem Nachrichten-Thema gesucht, erscheint in den Ergebnissen die Rubrik Schlagzeilen.

Neben dieser befindet sich nun ein kleines Stern-Symbol. Wenn du dieses anklickst, öffnet sich ein Pop-up-Fenster, über das du bevorzugte Quellen auswählen kannst. Über eine Suchmaske kannst du nach dem jeweiligen Medium suchen, dass die priorisieren möchtest.

Google bietet hier eine Liste von mehr als 200.000 internationalen Medien an. Auch BASIC thinking nutzt diese Funktion bereits und kann als bevorzugte Quelle bei Google ausgewählt werden.

Deine gewählten Quellen kannst du jederzeit über dieses Pop-up-Fenster in der Google Suche verwalten. Mit einem Klick kannst du neue hinzufügen oder auch bereits gewählte Quellen über das gesetzt Häkchen wieder entfernen.

Bevorzugte Quellen: Warum BASIC thinking hinzufügen?

BASIC thinking gibt es seit über 23 Jahren. Wir berichten mit unserem Team an der Schnittstelle zwischen Technologie, Nachhaltigkeit und digitaler Wirtschaft – ohne Paywall, ohne großen Verlag im Rücken und frei von Programmatic Ads und nervigen Blinke-Bannern. Kurzum: Wir glauben daran, dass unser Tech-Journalismus kostenlos und frei für alle zugänglich sein sollte.

Wenn du das unterstützen möchtest, ist die Einstellung als bevorzugte Quelle bei Google eine tolle Möglichkeit. Das kostet dich keinen Cent und dauert keine fünf Sekunden. Für deine Unterstützen danken wir dir sehr.

Jetzt BASIC thinking hinzufügen

 

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W Social: EU-Netzwerk mit Ausweispflicht – kann das funktionieren?

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W Social Twitter Alternative soziales Netzwerk Europa EU Kurznachrichtendienst

Seit dem 9. Mai 2026 können sich Interessierte auf die Warteliste von W Social setzen – einem neuen europäischen Kurznachrichtendienst, der als Gegenentwurf zu X, Facebook und TikTok antritt. Die Plattform setzt auf eine Ausweispflicht, europäische Server und einen offenen Algorithmus. Doch die Hürden sind hoch: Bluesky hat bereits 40 Millionen Nutzer und die Registrierung per Ausweis könnte viele abschrecken. Wir ordnen ein, was W Social anders machen will und wo die Schwächen liegen. Eine kommentierende Analyse.

Was ist W Social?

  • W Social positioniert sich als europäische Alternative zum umstrittenen Kurznachrichtendienst X (ehemals Twitter). Die Plattform will laut eigenen Angaben keine Hassrede und automatisierte Bots tolerieren. Um das zu ermöglichen, müssen sich Nutzer bei W Social mit ihrem Ausweis registrieren. Nach der Anmeldung sollen die Daten laut Geschäftsführerin Anna Zeiter „sofort gelöscht“ werden. Zeiter selbst ist Professorin für Datenschutz an der Uni Bern und hat viele Jahre für das Online-Auktionshaus Ebay gearbeitet.
  • Die Plattform befindet sich seit dem 9. Mai 2026 in einer Testphase. Am 17. Juni 2026 soll die öffentliche Beta-Version an den Start gehen. Heißt konkret: Interessierte müssen sich derzeit auf eine Warteliste setzen lassen. Im Jahresverlauf soll W Social dann den Regelbetrieb aufnehmen. Der Dienst basiert auf dem sogenannten AT-Protokoll, einem offenen und dezentralen Kommunikationsprotokoll. Nutzer können dadurch Inhalte und Profile zwischen Plattformen austauschen, die ebenfalls das AT-Protokoll nutzen. Der Kurznachrichtendienst Bluesky basiert ebenfalls auf diesem Prinzip.
  • W Social erhält eigenen Angaben zufolge von mehreren europäischen Unternehmen und Investoren finanzielle Zuwendungen. Die Plattform wird von einem gleichnamigen schwedischen Start-up betrieben, einer Tochter des Medien- und Klimaunternehmens We Don’t Have Time des Investors Ingmar Rentzhog, das gleichzeitig größter Anteilseigner ist. Daten sollen in Finnland verarbeitet werden. Zum Team von W Social gehören unter anderem zwei ehemalige schwedische Minister sowie Ex-Vizekanzler Philipp Rösler.

Warum Europa ein eigenes soziales Netzwerk will

Der Ruf nach Unabhängigkeit im digitalen Raum wird in Europa seit Jahren immer lauter. Denn: Die Übernahme von Twitter durch Elon Musk und kuschende sowie mit Donald Trump kuschelnde Tech-Bosse wie Mark Zuckerberg haben offenbart, dass Algorithmen und digitale Medien nicht mehr politisch neutral sind. Das gilt sowohl für X als auch die Meta-Plattformen Instagram und Facebook sowie TikTok aus China.

Hinzu kommt, dass sich X-Chef Elon Musk in die Politik anderer Länder einmischt. W Social will sich jedoch nicht nur als Alternative zu X positionieren, sondern als europäisches Netzwerk ein Gegenangebot zu allen US-Plattformen etablieren.

Denn: Neben einem inhaltlichen Fokus auf neutrale Algorithmen sowie einer Kampfansage gegen Hassrede und Bots setzt das Netzwerk vor allem auf eine Datenverarbeitung in Europa. Um all das garantieren zu können, hat man eine Anmeldung per Ausweis implementiert. Diese Form der Registrierung könnte aber eine Hürde darstellen.

Nicht zwangsläufig deshalb, weil Interessierte ihre Daten nicht preisgeben möchten, sondern weil dieser Prozess einen gewissen Aufwand mit sich zieht, der den einen oder anderen womöglich abschreckt. Hinzu kommt, dass eine solche Form der Registrierung einen Identitätsbetrug nicht ausschließt.

Stimmen

  • Anna Zeiter, Geschäftsführerin von W Social, in einem Beitrag auf LinkedIn: „Das Alphabet hat viele Buchstaben: zum Beispiel W! W steht für Willkommen! W ist ein neues europäisches Social-Media-Netzwerk. Unabhängig und unparteiisch. Offen für alle Menschen weltweit. Es unterliegt europäischem Recht, wird auf europäischer Infrastruktur gehostet und gehört Europäern. Geschaffen für echte Menschen.“
  • Tim Hoffmann, Persönlicher Referent des Generalsekretärs der CDU Deutschland, in einem Blogbeitrag für die Konrad Adenauer Stiftung: „Das Kernproblem demokratischer Kommunikation ist nicht die Plattform. Es ist die Bereitschaft zum offenen Diskurs; besonders dort, wo er wehtut. (…) Deutungshoheit entsteht nicht durch Rückzug. Sie entsteht durch Präsenz, durch Widerspruch, durch das wiederholte Einmischen in Debatten, die man lieber meiden würde. Wer das Feld räumt, darf sich nicht wundern, wenn andere es bestellen.“
  • Ein Reddit-Nutzer schreibt: „An sich hätte ich kein Problem mit einer Social Media Platform bei der man sich mit einem Ausweis verifizieren muss, aber auch nur dann wenn es über die eID Funktion des Ausweises funktioniert. Da kann man sich zumindest sicher sein dass die Abfrage über einen sicheren Server läuft. (…) Abgesehen davon ist W Social leider ein noch schlimmerer Name als X und die Website sieht wirklich grauenhaft aus.“

Hat W Social eine Chance?

Bluesky sowie der darauf aufbauende Web-Infrastrukturanbieter Eurosky zählen mittlerweile über 40 Millionen Nutzer. Darauf kann theoretisch auch W Social aufbauen, da das AT-Protokoll eine relativ einfache technische Grundlage für die Übertragbarkeit von Profilen und Inhalten ermöglicht.

W Social wird es dennoch nicht einfach haben. Denn: Es ist fraglich, wie viele Nutzer von Bluesky den Dienst nutzen werden, da sich die Plattform mittlerweile ein gewisses Standing erarbeitet hat und als US-Dienst zwar zahlreiche Nutzer aus den Vereinigten Staaten zählt, über Eurosky aber auch mit einer Datenverarbeitung innerhalb der EU genutzt werden kann.

Hinzu kommt die Frage, wie die Registrierung per Ausweis angenommen wird. Ebenfalls fraglich: Wie wird das Geschäftsmodell aussehen? Denn: Früher oder später muss vermutlich auch W Social Wege zur Monetarisierung suchen – etwa, wenn die beteiligten Investoren Geld verdienen wollen.

Eurosky, das perspektivisch nicht nur eine Schnittstelle zu Bluesky sein will, sondern ein eigenes Netzwerk etablieren will, hat hier den Vorteil, auf einem gemeinwohlorientierten Netzwerk aufzubauen, das von einer Stiftung betrieben wird. Letztlich muss man sich auch die Frage stellen, ob wir uns damit abfinden wollen, dass digitale Netzwerke mit allen Nebenwirkungen privat betrieben werden, oder ob Alternativen wie Spenden oder politische Fördermittel eine Alternative sein können.

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Der Versand am selben Tag wird zum neuen Standard – aber ist das für jeden Online-Shop machbar?

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Same-day-Delivery

Was vor ein paar Jahren noch ein Zusatzservice war, erscheint vielen Kunden heute als selbstverständlich. Heute bestellt, morgen geliefert das ist mittlerweile die Erwartung, und immer mehr Online-Shops bieten Same-Day-Delivery an. Dies setzt neue Maßstäbe im E-Commerce und sorgt für immer höhere Erwartungen bei den Verbrauchern.

Online-Käufer machen sich weniger Gedanken darüber, wie ein Paket versendet wird. Sie achten vor allem auf das Ergebnis: Wie schnell kommt mein Paket an oder erhalte ich eine Sendungsverfolgung? Ist dies nicht klar, springen Verbraucher schneller ab. Vor allem bei Produkten, die auch auf vielen anderen Websites erhältlich sind.

Der Druck auf Online-Shops nimmt zu

Für viele Online-Shops ist es schwierig, mit dieser Geschwindigkeit Schritt zu halten. “Heute bestellt, morgen geliefert“ bedeutet höhere Kosten und mehr Aufwand, um dies zu erreichen. Dennoch wollen viele Unternehmen ihr Bestes geben, um auf dem Markt bestehen zu können. Deshalb entscheiden sie sich für einen Partner wie Monta, der ihnen dabei helfen kann, den Logistikprozess so reibungslos wie möglich zu gestalten. 

Nicht jeder Online-Shop schafft das alleine

“Morgen bestellt, heute geliefert“ klingt verlockend, aber es ist nicht für jeden Online-Shop machbar, dies selbst zu organisieren. Für einen optimalen Ablauf ist ein Lager erforderlich, das sowohl in der Nähe des Kunden als auch des Büros liegt. Außerdem muss man intelligente Software einsetzen und das Lager gut und effizient einrichten. Ohne eine solide Grundlage wird es schwierig, Schnelligkeit und Zuverlässigkeit unter einen Hut zu bringen.

Wann ist Same-Day-Versand dann interessant? Für bestimmte Produkte und Zielgruppen bietet er durchaus einen Mehrwert. Denken Sie an Last-Minute-Käufe oder Produkte, die Menschen schnell benötigen. In diesem Fall kann Same-Day-Versand den Unterschied zwischen einem Kauf oder keinem Kauf sowie zwischen einem Erst- und einem Wiederholungskauf ausmachen.

Die Kosten bleiben eine Herausforderung

Eine schnelle Lieferung ist auch mit hohen Kosten verbunden. Denken Sie an Transport, Personal und Technik. Nicht jeder Webshop kann diese Kosten tragen und an den Kunden weitergeben. Deshalb ist es wichtig, Ihre Margen und die Erwartungen Ihrer Zielgruppe genau zu prüfen. Manchmal ist es auch nicht schlimm, ein paar Tage auf ein Paket zu warten. 

Schnelle Lieferung und die Erwartungen der Verbraucher

Die Erwartungen der Verbraucher steigen weiter, bis Bestellungen noch am selben Tag geliefert werden können. Dies wird bereits von einigen großen Anbietern umgesetzt. Nur wenige Unternehmen können hier noch mithalten. Online-Shops müssen Entscheidungen auf der Grundlage ihrer eigenen Zielgruppe und ihres Produkts treffen. Schnelligkeit bleibt wichtig, aber Zuverlässigkeit und klare Kommunikation sind für den Erfolg mindestens ebenso entscheidend.

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Balkonkraftwerk anmelden: So vermeidest du bis zu 50.000 Euro Bußgeld

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Balkonkraftwerk anmelden PV-Anlage Solaranlage Solarenergie Erneuerbare Energien

Mehr als 1,2 Millionen Balkonkraftwerke sind in Deutschland bereits registriert – Tendenz stark steigend. Was viele Betreiber nicht wissen: Wer seine Anlage nicht innerhalb eines Monats beim Marktstammdatenregister anmeldet, riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie die Registrierung funktioniert und welche Informationen du dafür brauchst.

Immer mehr Haushalte setzen angesichts steigender Energiekosten und des wachsenden Interesses an nachhaltiger Stromerzeugung auf Balkonkraftwerke. Allein im Jahr 2025 kamen in Deutschland mehr als 430.000 neue Anlagen hinzu – der größte Zuwachs seit dem Jahr 2018. Damit waren zum Jahresende mehr als 1,2 Millionen Balkonkraftwerke in Deutschland gemeldet.

Die kompakten Solaranlagen lassen sich unkompliziert installieren und ermöglichen die Produktion von eigenem Solarstrom. Damit haben sich die sogenannten Stecker-Solargeräte in den vergangenen Jahren zu einer beliebten Möglichkeit entwickelt, die Stromkosten im Alltag zu senken.

Doch trotz der vergleichsweise einfachen Installation sind beim Betrieb eines Balkonkraftwerks einige Vorgaben zu beachten. Neben technischen Anforderungen spielt vor allem die ordnungsgemäße Registrierung der Anlage beim Marktstammdatenregister eine wichtige Rolle.

Denn wer diese nicht innerhalb eines Monats nach Inbetriebnahme vornimmt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. Dieses kann die Bundesnetzagentur verhängen, da es sich hierbei um eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 95 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) handelt.

Balkonkraftwerk bei der Bundesnetzagentur anmelden

Die Anmeldung eines Balkonkraftwerks ist gesetzlich vorgeschrieben und in § 5 der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) geregelt. Ziel ist es, einen sicheren und transparenten Betrieb der Stromnetze zu gewährleisten.

Daher sind Betreiber von Balkonkraftwerken verpflichtet, ihre Anlage nach der Inbetriebnahme offiziell im Marktstammdatenregister zu erfassen. Die Anmeldung kann einfach online vorgenommen werden und wird automatisch an den Netzbetreiber gemeldet.

Die Anmeldung im Marktstammdatenregister (MaStR) ist in nur wenigen Schritten möglich. Öffne hierfür diese Website des Marktstammdatenregisters und klicke dann auf den Button „Registrierung einer Anlage, eines Anlagenbetreibers oder eines anderen Marktakteurs“. Wähle im nächsten Schritt „Registrierung einer Solaranlage“ und dann „Steckerfertige Solaranlage“ aus.

Hast du bereits ein Benutzerkonto beim Marktstammdatenregister angelegt, kannst du im nächsten Schritt mit „Ja“ bestätigen und dich dann einloggen. Ist dies nicht der Fall, musst du zwei kurze Fragen des Einrichtungsassistenten beantworten.

Hier wird abgefragt, ob du eine eigene Solaranlage registrierst, die du privat betreibst. Bei der nächsten Frage geht es um den Stand deiner Anlage – ist diese noch in Planung oder bereits in Betrieb. Im Anschluss kannst du dich beim MaStR registrieren.

Diese Informationen benötigst du für die Anmeldung deines Balkonkraftwerks

Für die weiteren Schritte bei der Registrierung deines Balkonkraftwerks benötigst du folgende Informationen:

  • Datum der Inbetriebnahme
  • Gesamtleistung der Module
  • Wechselrichterleistung
  • Zählernummer

In der Regel erhältst du anschließend per Post eine Bestätigung deines Netzbetreibers, da die Registrierung von der Bundesnetzagentur automatisch an deinen Netzbetreiber übermittelt wird.

Solltest du keine Informationen von deinem Netzbetreiber erhalten, kannst du im MaStR-Benutzerkonto deinen Registrierungsstatus einsehen oder direkt beim Netzbetreiber nachfragen. Grund hierfür können auch fehlerhafte Angaben, beispielsweise bei der Zählernummer, sein. In der Regel setzt sich dein Netzbetreiber aber auch in diesem Fall automatisch mit dir in Verbindung.

Hast du in deinem Haushalt noch einen alten Drehstromzähler, wird sich dein Netzbetreiber außerdem mit dir wegen eines Zählerwechsels in Verbindung setzen. Denn gesetzlich ist geregelt, dass in Haushalten mit PV-Anlage Stromzähler mit Rücklaufsperre verbaut sein müssen. Bis zum Einbau eines digitalen Zweirichtungszählers oder Smart Meters kannst du dein Balkonkraftwerk allerdings weiter mit deinem alten Ferraris-Zähler, der bei Einspeisung rückwärts läuft, nutzen.

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E-Autos überholen Benziner deutlich: Die Neuzulassungen im April 2026

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Neuzulassungen April 2026 Elektroautos E-Autos

Elektroautos haben ihren Vorsprung gegenüber Benzinern im April 2026 deutlich ausgebaut. Rund 64.350 reine Stromer stehen nur noch 53.420 Benziner-Neuzulassungen gegenüber. Gleichzeitig fällt der durchschnittliche CO2-Ausstoß erstmals unter 100 Gramm pro Kilometer. Wir zeigen dir die wichtigsten Zahlen aus dem aktuellen KBA-Bericht – von den Gewinnern und Verlierern unter den Marken bis zur Frage, ob der Elektro-Trend den Markt dauerhaft trägt.

Nachdem die Verkaufszahlen in der Automobilbranche im März ordentlich anziehen konnten, bekommt der kurze positive Trend jetzt schon wieder einen kleinen Dämpfer. Im April wurden in Deutschland lediglich 249.163 Neuzulassungen registriert. Damit liegt der Wert 15,3 Prozent unter dem des Vormonats. Im Vergleich zum April 2025 ergibt sich allerdings noch immer ein leichtes Plus.

Zum jetzigen Zeitpunkt scheint also noch nicht ganz klar, wohin die Reise in diesem Jahr letztendlich geht. Im Zeitraum von Januar bis April summieren sich die Neuzulassungen auf 948.567 Pkw. Das entspricht insgesamt einem Anstieg von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Vor allem Privatkunden greifen wieder häufiger zu: Ihr Anteil an den Neuzulassungen wuchs gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,2 Prozent. Gewerbliche Zulassungen gingen hingegen leicht zurück.

Neuzulassungen im April 2026: Diese Automarken konnten zulegen

Kommen wir zur Performance der einzelnen Hersteller. Volkswagen verteidigt mit 46.101 Neuzulassungen und einem Marktanteil von 18,5 Prozent zwar souverän die Spitzenposition, muss aber ein Minus von 6,7 Prozent hinnehmen. Mercedes (+4,9 Prozent) und BMW (-0,5 Prozent) liefern sich mit 23.291 respektive 22.435 verkauften Pkw ein enges Rennen um die Plätze zwei und drei. Den größten Sprung macht Audi mit einem Plus von 19,0 Prozent und 18.451 neu registrierten Fahrzeugen.

Unter den deutschen Herstellern legt Smart am meisten zu. 972 Neuzulassungen bedeuten ein gigantisches Plus von 260,0 Prozent. Auch Mini (+23,7 Prozent) und Opel (+6,6 Prozent) können einen positiven Trend aufweisen. Markante Rückgänge verbuchten neben Volkswagen vor allem Ford (-18,5 Prozent) und Porsche (-26,1 Prozent).

Bei den Importmarken setzt Skoda seinen starken Lauf fort. Die tschechische VW-Tochter kommt auf 21.192 verkaufte Pkw. Das ist ein Plus von 12,2 Prozent und reicht erneut für den ersten Platz unter den Importmarken. Weiter unten im Ranking gibt es allerdings noch größere Ausreißer. Aston Martin verbucht zwar nur 70 Neuzulassungen, doch das entspricht einem Plus von 1.650 Prozent. Auch Hersteller wie BYD (+200,4 Prozent) und Tesla (+255,8 Prozent) legen kräftig zu.

E-Autos vs. Benziner: Abstand wächst auf 11.000 Fahrzeuge

Was im März noch ein historischer Moment war, scheint jetzt bereits Alltag zu werden. Reine E-Autos kommen auf 64.350 Neuzulassungen und damit auf einen Marktanteil von 25,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von 41,3 Prozent. Die klassischen Benziner fallen mit 53.420 Einheiten und einem Anteil von 21,4 Prozent weiter zurück – damit sinkt die Zahl um 20,0 Prozent. Im März lag die Differenz zwischen Stromern und Benzinern bei gerade einmal rund 3.700 Wagen, inzwischen sind es fast 11.000 Fahrzeuge.

An der Spitze stehen aber weiterhin die Hybrid-Fahrzeuge mit 97.753 Neuzulassungen und einem Anteil von 39,2 Prozent. Darunter fallen 27.546 Plug-in-Hybride. Diesel-Pkw rutschen mit 13,0 Prozent Anteil weiter ab, Flüssiggas-Fahrzeuge bleiben mit 1.190 Einheiten ein Nischenmarkt. Und Autos mit Brennstoffzellen sind mit gerade einmal zwei zugelassenen Fahrzeugen praktisch nicht vorhanden.

Der Trend zu emissionsärmeren Antrieben spiegelt sich auch im durchschnittlichen CO2-Ausstoß wider. Der aktuelle Wert von 97,6 Gramm pro Kilometer liegt um 10,7 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres. Damit fällt der Ausstoß erstmals seit Langem unter die symbolische Marke von 100 Gramm (im März lag er noch bei 100,1 Gramm).

SUVs erreichen 35 Prozent Marktanteil – Wohnmobile brechen ein

Ein Blick auf die Fahrzeugsegmente zeigt, dass der SUV-Boom weiter anhält. Der Marktanteil kann um 13,5 Prozent zulegen und beträgt 35,1 Prozent. Damit bilden SUVs mit Abstand das stärkste Segment. Die Kompaktklasse landet trotz eines Rückgangs von 12,9 Prozent auf Platz zwei. Kleinwagen legen um 12,1 Prozent zu und kommen auf einen Anteil von 13,2 Prozent.

Den größten prozentualen Zuwachs verzeichnen die Minivans dank eines Zuwachses von 28,5 Prozent. Das Segment bleibt mit 0,7 Prozent Marktanteil aber eine Randerscheinung. Die größten Verlierer sind die Wohnmobile, deren Neuzulassungen um 23,2 Prozent einbrechen. Und das, obwohl der Sommer schon vor der Tür steht.

Erholung ja, aber das Tempo sinkt: Wie geht es weiter?

Wer abseits der Pkw schaut, findet ebenfalls Bewegungen am Markt. Bei den Sattelzugmaschinen geht es um 26,6 Prozent nach oben, was als positiver Indikator für die Konjunktur gewertet werden kann. Auch die Krafträder verzeichnen mit 25.342 Neuzulassungen ein deutliches Plus von 17,2 Prozent. Lediglich der Lkw-Markt schwächelt mit einem Minus von 2,6 Prozent ein wenig (via KBA).

Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wurden im April 555.152 Pkw umgeschrieben. Das ist ein Rückgang von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Insgesamt deuten die Daten darauf hin, dass sich die Erholung der Automobilbranche nach zuletzt eher schwachen Zahlen fortsetzt. Allerdings wurde das Tempo im Vergleich zum März deutlich gedrosselt. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die wachsende Elektromobilität den Pkw-Markt in Deutschland dauerhaft tragen kann.

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Anthropic kauft Rechenpower von Elon Musk – und verrät seine Werte

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Anthropic Colossus Elon Musk SpaceX

Anthropic hat eine Kooperation mit der Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk geschlossen und sich Rechenkapazitäten des Supercomputers Colossus gesichert. Ziel des KI-Unternehmens ist es, die Nutzungslimits seines Chatbots Claude deutlich zu erhöhen. Der Deal ist aber überraschend wie seltsam. Denn: Vor wenigen Monaten hatte Musk Anthropic noch als menschenfeindlich bezeichnet, das nun wiederum seine Werte verrät. Eine kommentierende Analyse.

Anthropic: Das steckt hinter dem 5-Milliarden-Deal mit SpaceX

  • Einer Ankündigung von Anthropic zufolge hat sich das Unternehmen „die gesamte Rechenkapazität“ des KI-Rechenzentrums Colossus 1 von SpaceX gesichert. Die Rechenleistung soll bei 300 Megawattstunden pro Monat liegen, was dem monatlichen Verbrauch einer mittleren deutschen Großstadt entspricht. Colossus gilt als einer der schnellsten Supercomputer der Welt. Er wurde zum Training des KI-Chatbots Grok von Elon Musks Unternehmen xAI genutzt. Mittlerweile verwaltet Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX den Supercomputer. Mit Colossus 2 hat Anfang 2026 ein neueres Modell das Training von Grok übernommen.
  • Laut einem Bericht des Wall Street Journal (€) lässt Anthropic sich die neue Rechenkapazität rund fünf Milliarden US-Dollar pro Jahr kosten. Sie soll Abonnenten der Pro- und der Max-Version des Chatbots Claude zugutekommen. Die bisherigen Tarifbegrenzungen von fünf Stunden sollen verdoppelt werden. Auch das KI-Modell Claude Opus soll durch den Deal deutlich besser werden. Das Tokenfenster wurde laut Anthropic ungefähr verzehnfacht. Sprich: Die maximale Menge an Text, die die KI für ihre Antworten berücksichtigen kann.
  • Anthropic erwägt, künftig auch SpaceX-Rechenzentren im Weltall für seine KI-Modelle zu nutzen. Zudem hat man Interesse an einer gemeinschaftlichen Entwicklung von orbitalen Rechenkapazitäten von mehreren Gigawatt bekundet. Der Hintergrund: Nachdem Elon Musk sein KI-Unternehmen xAI samt Grok im Februar 2025 unter ein Dach mit SpaceX brachte, erklärte er, die Sonnenenergie im All schon bald zum Betrieb von orbitalen Rechenzentren nutzen zu wollen.

Warum der Musk-Deal Anthropics Glaubwürdigkeit gefährdet

Die Partnerschaft von SpaceX und Anthropic ist durchaus überraschend, da deren beiden Chefs, Elon Musk und Dario Amodei, seit Anfang 2026 einen öffentlichen Clinch austrugen. Anthropic hat sich zudem als verantwortungsvoller Player inszeniert und Claude als Gegenentwurf zu ChatGPT und Grok positioniert.

Hinzu kommt, dass Anthropic einem direkten Konkurrenten in die Karten spielt. Klar: Das Unternehmen erhält Rechenpower, die es dringend für seine KI-Modelle benötigt. Aber man füllt auch die Kriegskasse von Elon Musk und seinem Firmenuniversum.

Rein technisch betrachtet gelingt Anthropic mit dem Deal mehr als nur ein KI-Update. Die Verzehnfachung des Kontextfensters von Claude ist nichts Geringeres als ein Befreiungsschlag. In den kommenden Jahren will das Unternehmen zudem knapp 100 Milliarden US-Dollar in weitere Deals mit Amazon, Google, Broadcom, Microsoft, Nvidia und Fluidstack stecken. Das ist eine deutliche Ansage an OpenAI.

Doch nachdem sich Anthropic zuletzt ein verantwortungsvolles Image aufgebaut hatte, verstrickt man sich nun in Widersprüche. Denn einerseits will das Unternehmen nur mit demokratischen Akteuren zusammenarbeiten. Andererseits bindet man sich mit Elon Musk nun an jemanden, dessen politische Ansichten als autoritär gelten. Damit verrät Anthropic schlichtweg seine eigenen Werte.

Stimmen und Reaktionen

  • Anthropic in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Wir haben eine Partnerschaft mit SpaceX vereinbart, durch die sich unsere Rechenkapazität erheblich erhöhen wird. Zusammen mit unseren anderen kürzlich abgeschlossenen Rechenkapazitätsverträgen bedeutet dies, dass wir die Nutzungslimits für Claude Code und die Claude-API erhöhen konnten.“
  • SpaceX-Chef Elon Musk schreibt ebenfalls auf seiner Plattform X: „Als Hintergrundinformation für alle, die es interessiert: Ich habe letzte Woche viel Zeit mit führenden Mitgliedern des Anthropic-Teams verbracht, um zu verstehen, was sie tun, um sicherzustellen, dass Claude der Menschheit nützt, und war beeindruckt. Alle, die ich getroffen habe, waren äußerst kompetent und legten großen Wert darauf, das Richtige zu tun. Bei niemandem schlug mein Böses-Detektor an. Solange sie sich einer kritischen Selbstprüfung unterziehen, wird Claude wahrscheinlich gut sein.“
  • KI-Unternehmer Satvik Paramkusham gibt zu bedenken: „Ein seltsamer Deal – SpaceX hat eine Vereinbarung mit Anthropic geschlossen! Vor drei Monaten bezeichnete Elon Musk Anthropic noch als menschenfeindlich. Heute übergibt er ihnen alle 220.000 GPUs von Colossus 1 – einem der weltweit größten KI-Supercomputer. Geschäfte gehen vor Streit. Jedes. Einzelne. Mal.“

Ereilt Anthropic das gleiche Schicksal wie OpenAI?

OpenAI hat viel Vertrauen verspielt, nachdem das Unternehmen eine Kooperation mit dem US-Militär bekannt gab. Anthropic, das sich zuvor bewusst von einem ähnlichen Deal distanziert hatte, konnte davon deutlich profitieren. Zahlreiche Nutzer wanderten etwa von ChatGPT zu Claude ab.

Doch während OpenAI immer noch an seinem Imageverlust knabbert, schlägt Anthropic durch die Kooperation mit SpaceX einen Weg ein, der dem Unternehmen ähnlich schaden könnte wie zuvor dem großen Konkurrenten. Denn mit Elon Musk holt man sich einen kontroversen Partner an Bord, der immer wieder durch rechtspopulistische Äußerungen, Wahlmanipulation und einem mangelnden Umgang mit Desinformation, Hassrede und sexistischen Inhalten auf seiner Plattform X in Erscheinung tritt.

Will heißen: Anthropic könnte ebenso ein erheblicher Imageverlust drohen. Der Hunger nach Rechenleistung scheint offenbar aber größer zu sein als eine moralische Distanz. Elon Musk verdient durch den Deal künftig derweil noch mehr Geld und gewinnt an Macht.

Das Problem: Solche Machtverschiebungen können einen erheblichen Einfluss auf den Alltag vieler Menschen haben. Musk hat das durch die Manipulation von Meinungen über X sowie die Nutzung seines Internetsatellitendienstes Starlink als Druckmittel gegenüber der Ukraine bereits mehrfach unter Beweis gestellt.

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Samsung Galaxy S26 Ultra vs. iPhone 17 Pro Max: Was ist das beste Smartphone in 2026?

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Samsung Galaxy S26 Ultra vs. Apple iPhone 17 Pro Max

Welches Smartphone ist 2026 wirklich das beste? Diese Frage stellen sich Millionen von Nutzerinnen und Nutzern weltweit und sie wird nirgendwo heißer diskutiert als beim direkten Aufeinandertreffen von Samsung Galaxy S26 Ultra vs. Apple iPhone 17 Pro Max. Beide Geräte repräsentieren das Beste, was die Smartphone-Industrie aktuell zu bieten hat. Doch welches davon passt wirklich zu dir? In diesem ausführlichen Vergleich nehmen wir beide Flaggschiffe unter die Lupe, von Design und Display über Kamera und Performance bis hin zu Akkulaufzeit, Software und KI-Funktionen.

Design und Verarbeitung: Titan trifft Titan

Beim ersten Blick auf beide Smartphones fällt auf: Beide Geräte setzen konsequent auf hochwertige Materialien. Sowohl das Galaxy S26 Ultra als auch das iPhone 17 Pro Max verfügen über robuste Aluminiumrahmen sowie Gorilla Armor bzw. Ceramic Shield auf der Vorder- und Rückseite. Die Verarbeitungsqualität liegt bei beiden Geräten auf absolutem Spitzenniveau.

Wo die Geräte sich aber klar unterscheiden, sind die Designphilosophie und die Extras. Das Galaxy S26 Ultra punktet hier mit einem entscheidenden Alleinstellungsmerkmal:

  • Integrierter S Pen: Direkt im Gehäuse verstaut, jederzeit griffbereit für Notizen, Skizzen und präzise Bildbearbeitung
  • Eckiges Formfaktor-Design: Konsequent auf Produktivität ausgelegt, flache Kanten erleichtern das Schreiben mit dem Stift
  • Maße: 162,8 x 79,0 x 8,6 mm, Gewicht ca. 218 Gramm
  • Farben: Titanium Black, Titanium Gray, Titanium Silverblue, Titanium Whitesilver

Das iPhone 17 Pro Max setzt hingegen auf ein leicht abgerundetes Titandesign und eine neue Camera Control-Taste an der rechten Gehäuseseite, mit der sich die Kamera physisch steuern lässt. Mit rund 227 Gramm ist es etwas schwerer als das S26 Ultra. Beide Geräte sind nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt.

Display: Brightness Wars auf neuem Level

Das Display ist für die meisten Nutzerinnen und Nutzer das wichtigste Kriterium bei der Smartphone-Wahl und hier liefern beide Hersteller Außergewöhnliches. Doch ein Blick auf die technischen Details zeigt, wo das Samsung-Flaggschiff die Nase vorn hat.

Samsung Galaxy S26 Ultra:

  • 6,9 Zoll Dynamic AMOLED 2X Display
  • Auflösung: 3088 x 1440 Pixel (QHD+)
  • Adaptive Bildwiederholrate: 1-120 Hz
  • Spitzenhelligkeit: 2.600 Nit, auch bei direkter Sonneneinstrahlung bestens ablesbar

Apple iPhone 17 Pro Max:

  • 6,9 Zoll Super Retina XDR OLED mit ProMotion-Technologie
  • Auflösung: 2868 x 1320 Pixel bei 460 ppi
  • Adaptive Bildwiederholrate: 1-120 Hz
  • Spitzenhelligkeit: 2.000 Nit

Beide Displays gehören zum Besten, was der Markt aktuell bietet. Das Samsung-Panel setzt sich jedoch bei der Maximalhelligkeit klar ab, ein spürbarer Vorteil für alle, die ihr Smartphone häufig im Freien nutzen. Dass Samsung seit Jahren das führende Unternehmen in der OLED-Displayproduktion ist, spiegelt sich hier unmittelbar wider.

Kamera: Samsung Galaxy S26 Ultra vs. Apple iPhone 17 Pro Max

Für viele ist die Kameraqualität das entscheidende Kaufargument. Galaxy S26 Ultra und iPhone 17 Pro Max verfolgen dabei unterschiedliche Philosophien, aber beide mit überzeugenden Ergebnissen.

Samsung Galaxy S26 Ultra: Zoom-König mit 200 MP

Das Kamerasystem des S26 Ultra ist in seiner Vielseitigkeit unerreicht. Die wichtigsten Specs auf einen Blick:

  • 200 MP Hauptkamera mit verbesserter ProVisual Engine
  • 50 MP Periskop-Teleobjektiv mit 5-fachem optischen Zoom
  • 10 MP Teleobjektiv mit 3-fachem optischen Zoom
  • 50 MP Ultraweitwinkel
  • 100-facher Space Zoom (einzigartig in dieser Klasse)
  • 12 MP Frontkamera
  • KI-Features: Generative Edit, Remaster, Nightography, Galaxy AI Bildbearbeitung
Bild: Samsung

Wer regelmäßig weit entfernte Motive fotografiert, sei es auf Reisen, in der Natur oder bei Sportveranstaltungen, wird den 100-fachen Space Zoom zu schätzen wissen. Kein anderes Smartphone kommt in diesem Bereich auch nur annähernd heran.

iPhone 17 Pro Max: Cinematographic Excellence

Apple setzt auf ein kompakteres, aber hochoptimiertes Triple-Kamera-System:

  • 48 MP Hauptkamera mit verbesserter Blende und Sensor-Shift-Stabilisierung
  • 48 MP Ultraweitwinkelkamera (Autofokus-fähig)
  • 12 MP Teleobjektiv mit 5-fachem optischen Zoom
  • ProRes Video und Apple Log direkt auf internen Speicher
  • Spatial Video für Apple Vision Pro
  • Steuerung über die neue Camera Control-Taste

Die Videoqualität des iPhone 17 Pro Max ist nach wie vor industrieführend. Für Videografen, Creator und alle, die im Apple-Ökosystem zu Hause sind, bleibt das iPhone die erste Wahl. Für Fotografie und maximale Zoom-Flexibilität ist das Galaxy S26 Ultra die überlegene Option.

Performance: Chip-Giganten im Duell

In beiden Smartphones stecken die leistungsstärksten Chips ihrer jeweiligen Hersteller und beide werden für die nächsten Jahre mehr als ausreichend sein. Im Alltag werden die meisten Nutzerinnen und Nutzer keinen spürbaren Unterschied bemerken. Trotzdem lohnt ein Blick auf die Details:

  • Galaxy S26 Ultra (weltweit): Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, 12 GB RAM, bis zu 1 TB Speicher
  • Galaxy S26 / S26+ (Europa): Exynos 2600, 2-nm-Prozess
  • Galaxy S26 / S26+ (andere Märkte): Snapdragon 8 Elite Gen 5
  • iPhone 17 Pro Max: Apple A19 Pro Chip, 3-nm-Prozess, 8 GB RAM

In synthetischen Benchmarks liegt der A19 Pro häufig vorn, was der engen Abstimmung von Hard- und Software bei Apple geschuldet ist. Für KI-intensive Aufgaben und schweres Multitasking kann der höhere RAM des Galaxy S26 Ultra jedoch praktische Vorteile bringen. Beide Geräte unterstützen 8K-Videoaufnahme und sind für alle denkbaren Anwendungen gerüstet.

Akku und Laden: Ausdauer für den langen Tag

Beim Thema Laden hat Samsung traditionell die Nase vorn und das ist auch beim S26 Ultra nicht anders. Hier die wichtigsten Kennzahlen im direkten Vergleich:

Merkmal Samsung Galaxy S26 Ultra iPhone 17 Pro Max
Akkukapazität 5.000 mAh 4.685 mAh
Kabelgebundenes Laden 45 Watt 27 Watt
Kabelloses Laden 15 Watt 25 Watt (MagSafe)
Reverse Wireless Charging Ja Nein
Vollladung (ca.) ~65 Minuten ~95 Minuten

Das Galaxy S26 Ultra lädt mit 45 Watt deutlich schneller als das iPhone. Mit dem Reverse Wireless Charging lassen sich zudem andere Geräte, etwa Galaxy Buds oder eine Galaxy Watch, direkt über das Smartphone aufladen. Apple bietet dieses Feature beim iPhone 17 Pro Max nicht an. Wer im Alltag oft unter Zeitdruck steht und schnell nachladen muss, profitiert beim S26 Ultra spürbar.

Software und KI: Galaxy AI vs. Apple Intelligence

Einer der spannendsten Schauplätze des Vergleichs ist die Künstliche Intelligenz. Beide Hersteller haben ihre KI-Plattformen massiv ausgebaut, jeweils mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Galaxy AI (Samsung) Highlights:

  • Live Translate: Echtzeit-Übersetzung von Anrufen und Gesprächen
  • Note Assist: Automatische Zusammenfassung und Strukturierung von Notizen
  • Generative Edit: KI-gestützte Bildbearbeitung direkt in der Galerie
  • Chat Assist: Texthilfe und Umformulierungen in Nachrichten und E-Mails
  • On-Device-Processing: Viele Funktionen laufen direkt auf dem Gerät (ohne Cloud-Übertragung)

Apple Intelligence (iPhone) Highlights:

  • Writing Tools: Texte verfassen, umformulieren und zusammenfassen
  • Image Playground: KI-generierte Bilder auf Basis von Beschreibungen
  • ChatGPT-Integration in Siri für komplexere Anfragen
  • Private Cloud Compute: Datenschutzfreundliche Cloud-Verarbeitung
  • Genmoji: Personalisierte Emojis auf Basis von Beschreibungen

Samsung ist mit Galaxy AI früher gestartet und hat insbesondere bei Sprachübersetzung und Business-Funktionen aktuell die Nase vorn. Apple Intelligence ist tief ins iOS-Ökosystem integriert und wird mit jedem Update leistungsfähiger. Beide Plattformen sind ernstzunehmende KI-Werkzeuge. Wer jedoch heute die breitere Funktionspalette sucht, findet sie beim Galaxy S26 Ultra.

Preis und Verfügbarkeit

Beide Smartphones bewegen sich im absoluten Premium-Segment. Hier eine Übersicht der Einstiegspreise in Deutschland:

  • Samsung Galaxy S26 Ultra (256 GB): ab ca. 1.399 Euro
  • Samsung Galaxy S26 Ultra (512 GB): ab ca. 1.519 Euro
  • Samsung Galaxy S26 Ultra (1 TB): ab ca. 1.759 Euro
  • Apple iPhone 17 Pro Max (256 GB): ab ca. 1.449 Euro
  • Apple iPhone 17 Pro Max (512 GB): ab ca. 1.649 Euro
  • Apple iPhone 17 Pro Max (1 TB): ab ca. 1.849 Euro

Das Galaxy S26 Ultra ist in jeder Speicherkonfiguration günstiger als das iPhone 17 Pro Max, bei gleichzeitig mehr mitgeliefertem Zubehör (S Pen) und umfangreicherem Funktionsumfang. Für alle, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis in der Premium-Klasse suchen, ist das Samsung-Flaggschiff die wirtschaftlichere Wahl.

Fazit: Samsung Galaxy S26 Ultra vs. Apple iPhone 17 Pro Max: Welches Smartphone gewinnt den Vergleich?

Ein pauschaler Sieger lässt sich in einem fairen Vergleich nicht benennen. Denn beide Geräte richten sich an unterschiedliche Nutzergruppen. Dennoch lassen sich klare Empfehlungen aussprechen.

Das Galaxy S26 Ultra ist die bessere Wahl, wenn du:

  • einen integrierten Eingabestift für Notizen und Kreativarbeit willst
  • maximale Kameraflexibilität und Zoom-Power (bis 100-fach) suchst
  • auf ein helleres Display und schnelleres Laden Wert legst
  • die breitere Galaxy AI-Funktionspalette nutzen möchtest
  • ein leistungsstarkes Business-Smartphone mit Knox-Sicherheit und DeX brauchst
  • beim Preis sparen möchtest, ohne Kompromisse bei der Ausstattung einzugehen

Das iPhone 17 Pro Max ist die bessere Wahl, wenn du:

  • bereits tief im Apple-Ökosystem (Mac, iPad, Apple Watch) verwurzelt bist
  • professionelle Videoproduktion mit ProRes und Apple Log betreibst
  • auf die nahtlose Integration von Apple Intelligence und Siri setzt
  • iOS dem Android-System grundsätzlich vorziehst

Für alle, die offen für Android sind oder ohnehin im Samsung-Ökosystem unterwegs sind, ist das Galaxy S26 Ultra der überzeugendere Allrounder, mit mehr Funktionen, einem helleren Display, schnellerem Laden und einem günstigeren Einstiegspreis.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist das Samsung Galaxy S26 Ultra besser als das iPhone 17 Pro Max?

Das hängt von deinen Prioritäten ab. Das Galaxy S26 Ultra bietet einen integrierten S Pen, ein helleres Display, einen leistungsfähigeren Zoom und schnelleres Laden und punktet zusätzlich mit einem ausgereiften Samsung-Ökosystem, das Galaxy-Geräte, Wearables und Smart-Home-Produkte nahtlos miteinander verbindet. Das iPhone 17 Pro Max hingegen überzeugt vor allem mit seiner Videoqualität und der tiefen Integration ins Apple-Ökosystem. Wer bereits in der Samsung-Welt zuhause ist, wird mit dem S26 Ultra rundum glücklich sein.

Welches Smartphone hat die bessere Kamera: Galaxy S26 Ultra oder iPhone 17 Pro Max?

Für Fotografie ist das Galaxy S26 Ultra mit seinem 200-MP-Sensor und dem 100-fachen Space Zoom überlegen. Für professionelle Videografie ist das iPhone 17 Pro Max mit ProRes-Video und Apple Log die bessere Wahl.

Was kostet das Samsung Galaxy S26 Ultra?

Das Samsung Galaxy S26 Ultra startet in Deutschland bei rund 1.399 Euro für die 256-GB-Variante. Die 1-TB-Version ist für rund 1.759 Euro erhältlich.

Hat das Samsung Galaxy S26 Ultra einen S Pen?

Ja, das Galaxy S26 Ultra hat einen integrierten S Pen, der direkt im Gehäuse verstaut wird. Mit dem S Pen lassen sich handschriftliche Notizen, Skizzen und präzise Bildbearbeitungen direkt auf dem Display vornehmen.

Wie lange hält der Akku beim Galaxy S26 Ultra?

Der 5.000-mAh-Akku des Galaxy S26 Ultra reicht bei normaler Nutzung komfortabel für einen vollen Tag, oft sogar länger. Mit 45-Watt-Schnellladen ist das Gerät zudem in rund 65 Minuten vollständig aufgeladen.

Welches Smartphone eignet sich besser für den Business-Einsatz?

Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist mit dem S Pen, Samsung DeX, der Knox-Sicherheitsplattform und Galaxy AI-Funktionen wie Live Translate und Note Assist das leistungsfähigere Business-Smartphone.

Lohnt sich ein Wechsel vom iPhone zum Samsung Galaxy?

Für viele Nutzerinnen und Nutzer lohnt sich der Wechsel. Android 15 mit One UI 7 ist ausgereift und intuitiv, die meisten Apps sind auf beiden Plattformen verfügbar. Wer nicht tief im Apple-Ökosystem verwurzelt ist, wird sich beim Galaxy S26 Ultra schnell zurechtfinden und von den zusätzlichen Funktionen profitieren.

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4 Web-Browser aus Europa: Alternativen zu Chrome, Edge und Safari

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Web-Browser Europa

Ob Chrome, Edge oder Safari: Die meistgenutzten Browser der Welt stammen aus den USA. Wer sich fragt, welche Daten dabei in welche Hände fließen, hat guten Grund zur Skepsis. Europa hat in den letzten Jahren aber aufgeholt. Vier Browser aus Norwegen, Deutschland und Schweden versprechen konsequenten Datenschutz, ohne dass du auf Komfort verzichten musst. 

Über Jahrzehnte hinweg war die Abhängigkeit Europas von amerikanischer Technologie akzeptiert und bildete das Fundament unserer modernen IT-Infrastruktur. Doch neben der in den letzten Jahren gewachsenen Abneigung gegen digitale Services aus China werden inzwischen auch Produkte aus den Vereinigten Staaten in Frage gestellt.

Unternehmen wie Apple, Microsoft, Amazon, Google und Meta haben nicht nur eine enorme Marktmacht, sondern nutzen diese auch aus – teilweise mit wettbewerbswidrigen Praktiken. Viele Nutzer hegen zudem Bedenken, dass sensible Daten in den Händen von US-Unternehmen nicht gut aufgehoben sind.

Seit dem erneuten Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump hat das Thema weiter an Bedeutung gewonnen, da sich zunehmend die Frage stellt, ob die USA noch ein verlässlicher Partner für Europa sind. Trumps außen- und handelspolitische Entscheidungen wie seine Zollpolitik nähren zumindest die Zweifel.

Diese europäischen Navigations-Apps sind echte Alternativen

Kritiker sehen in den USA eine immer engere Verflechtung von Politik und Wirtschaft, denn Trump scheint mit vielen Tech-CEOs zu kooperieren. Geld und Fortschritt stehen an erster Stelle, Nutzerinteressen und Datenschutz müssen hinten anstehen. Zum Glück hat Europa in den letzten Jahren technologisch deutlich aufgeholt.

Viele Alternativen „Made in Europe“ sehen sich als Gegenmodell zu amerikanischen Technologien. Die Anbieter setzen häufig auf Nachhaltigkeit, Datenschutz und klare Nutzungsbedingungen. Deshalb präsentieren wir an dieser Stelle vier Web-Browser aus Europa. Zuvor haben wir uns bereits E-Mail-Anbieter und Passwort-Manager angesehen.

1. Vivaldi: Der anpassbarste Browser – aus Norwegen

Vivaldi stammt aus Norwegen und wurde von einem der Mitbegründer von Opera ins Leben gerufen. Der Browser positioniert sich als Gegenmodell zu den großen Tech-Konzernen und legt enormen Wert auf Anpassbarkeit. Tabs lassen sich an beliebige Bildschirmränder verschieben, separate Arbeitsbereiche können eingerichtet werden, und nahezu jeder Aspekt der Oberfläche lässt sich feinjustieren. Blocker für Werbung und Tracker sind direkt eingebaut und benötigen keine zusätzlichen Erweiterungen. KI-Assistenten, die im Hintergrund Daten sammeln könnten, gibt es nicht. Stattdessen gibt es einen „Feed-Reader“, mit dem Nutzer selbst entscheiden, welche Inhalte sie sehen möchten.

2. Ecosia: Ein Browser, der Bäume pflanzt

Der Berliner Anbieter Ecosia ist vor allem für seine grüne Suchmaschine bekannt, bietet inzwischen aber auch einen eigenen Browser auf Chromium-Basis an. Das Unternehmen verwendet 100 Prozent seiner Gewinne für den Klimaschutz – bislang wurden nach eigenen Angaben über 250 Millionen Bäume gepflanzt. Der Browser bringt eine integrierte „grüne Suche“, einen persönlichen Klima-Tracker und ein Datenschutz-Fenster mit, das vor unsicheren Websites warnt. Cookie-Einstellungen lassen sich automatisch nach den eigenen Präferenzen festlegen.

3. Mullvad: Der Browser, der dich unsichtbar macht

Der Mullvad Browser kommt aus Schweden und entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Tor-Projekt. Im Kern basiert er auf Firefox, ist aber speziell darauf ausgelegt, Tracking zu erschweren. Alle Nutzer sollen für Webseiten möglichst identisch aussehen und „in der Masse verschwinden“. Cookies und der Seitenverlauf werden standardmäßig beim Schließen gelöscht, Telemetrie ist komplett deaktiviert. Der Browser lässt sich mit oder ohne VPN nutzen, entfaltet seine volle Wirkung aber in Kombination mit dem hauseigenen Mullvad VPN.

4. LibreWolf: Firefox ohne Datenkraken

LibreWolf ist eine angepasste, unabhängige Variante von Firefox, die Datenschutz, Sicherheit und Nutzerfreiheit konsequent in den Mittelpunkt stellt. Der Browser entfernt sämtliche Telemetrie, deaktiviert DRM und blockiert Tracking deutlich aggressiver als das Original. Als Suchmaschine ist standardmäßig DuckDuckGo voreingestellt, und der Werbeblocker uBlock Origin ist bereits integriert. Cookies und Verlauf verschwinden beim Schließen automatisch. Gepflegt wird das Open-Source-Projekt von einer Community auf der deutschen Entwicklerplattform Codeberg.

Fazit: Welcher Web-Browser aus Europa passt zu dir?

Wer maximale Anpassbarkeit bei vollem Datenschutz sucht, findet in Vivaldi einen kompetenten Allrounder. Wer beim Surfen gleichzeitig etwas für die Umwelt tun möchte, ist bei Ecosia richtig. Und Mullvad Browser sowie LibreWolf richten sich an Nutzer, denen Privatsphäre und der Schutz vor Tracking besonders wichtig sind.

Alle vier Anbieter aus Europa legen den Fokus auf Datenschutz. Surfverhalten, Cookies und persönliche Vorlieben landen nicht ungefragt in den Datenbanken großer Werbenetzwerke. Wer auf einen Partner aus Europa setzen möchte, hat also auch beim Web-Browser diverse Alternativen zur Auswahl.

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Autonomer Elektro-Lkw ohne Kabine: Humble Hauler wiegt 20 Prozent weniger

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Humble Hauler autonomer Lkw ohne Kabine ohne Fahrer Humble Robotics

Ein Lastwagen ohne Fahrerkabine: Was wie eine Skizze aus der Zukunft klingt, wird gerade real getestet. Das Start-up Humble Robotics hat mit dem Humble Hauler einen autonomen Elektro-Lkw vorgestellt, der komplett auf ein Führerhaus verzichtet und dadurch 20 Prozent leichter sein soll als herkömmliche Modelle. Mit 24 Millionen US-Dollar frischem Kapital und einem fertigen Prototyp will das Unternehmen den Containertransport zwischen Ladedocks automatisieren.

Das US-amerikanische Start-up Humble Robotics hat Pläne für einen fahrerlosen Elektro-Lkw präsentiert. Das Fahrzeug mit dem Namen Humble Hauler soll autonom Schiffscontainer transportieren. Da der Lastwagen mit internationalen Containern kompatibel sein soll, fällt das Fahrzeug entsprechend groß aus.

Der Humble Hauler kommt laut Herstellerangabe komplett ohne eine herkömmliche Fahrerkabine aus. Anstatt die autonome Fahrelektronik an bestehende Designs anzupassen, setzt das Unternehmen auf eine andere Konstruktion.

Kameras, Lidar, Radar: So orientiert sich der Elektro-Lkw Humble Hauler

Das Design verzichtet komplett auf die Infrastruktur, die für menschliche Fahrer gedacht wäre. Der Hauler soll eine entsprechend flache Front haben, hinter der direkt der Container aufliegt. Die erste Version des Elektro-Lkw ist für den Einsatz zwischen Ladedocks gedacht.

Beim autonomen Betrieb soll sich das Fahrzeug mithilfe von Kameras, Lidar und Radar orientieren. Nach Angaben von Humble Robotics ist eine Überwachung durch den Menschen für 24 Stunden am Tag gewährleistet. Der Verzicht auf ein Führerhaus sowie einen Verbrennungsmotor wirke sich positiv auf das Fahrzeuggewicht aus.

Der Hauler soll durch diese Einsparungen 20 Prozent weniger wiegen als ein traditioneller Lastwagen. Wie das Portal ACT News schreibt, hat das Unternehmen bereits einen ersten Prototyp fertiggestellt. Dieser soll nun in Zusammenarbeit mit Logistik- und Lieferkettenpartnern in der Praxis getestet werden. Die maximale Reichweite des autonomen Fahrzeugs beziffert der Hersteller auf 200 Meilen (circa 322 Kilometer).

24 Millionen US-Dollar für einen autonomen Lkw ohne Kabine – lohnt sich das?

Den Angaben zufolge beträgt die Höchstgeschwindigkeit des fahrerlosen Lastwagens 55 Meilen pro Stunde (rund 89 km/h). Die Hauler-Plattform soll zudem umbaubar sein, weshalb es offenbar möglich ist, das Frontpanel zu entfernen. In dem Fall kann eine herkömmliche Zugmaschine den Hauler bei Bedarf ziehen.

Humble Robotics will mit diesem fahrerlosen Lastwagen in Zukunft Container transportieren. Das Start-up konnte für das Vorhaben gerade 24 Millionen US-Dollar als Finanzierung gewinnen. Ein genaues Datum für den Verkaufsstart wird in dem Bericht jedoch nicht genannt. Wann der Hauler auf den Markt kommen wird, ist aktuell also noch nicht bekannt.

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Brain Fry: KI-Überwachung am Arbeitsplatz steigert Burnout-Risiko deutlich

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KI Brain Fry Künstliche Intelligenz Arbeit mentale Erschöpfung

KI soll den Arbeitsalltag erleichtern. Doch eine neue Studie der Boston Consulting Group mit 1.500 Beschäftigten zeigt eine überraschende Kehrseite. Wer KI-Systeme intensiv überwacht, leidet unter deutlich höherer mentaler Erschöpfung, einem Phänomen, das die Forscher „Brain Fry“ nennen. Der Artikel zeigt, ab welchem Punkt KI-Nutzung kontraproduktiv wird und warum gerade Leistungsträger besonders gefährdet sind.

Künstliche Intelligenz hat sich in den vergangenen Jahren in rasantem Tempo vom Nischenthema zur Schlüsseltechnologie im Alltag vieler Menschen entwickelt. KI verändert, wie Menschen arbeiten, Entscheidungen treffen und sogar kommunizieren.

In vielen Unternehmen automatisieren Algorithmen inzwischen Routineaufgaben. Dieser vermeintliche Effizienzgewinn durch den Einsatz von KI hat aber auch die Erwartungen an Produktivität und Verfügbarkeit spürbar erhöht.

Eine neue Studie zeigt, dass das wiederum Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit haben kann. Demnach führen bestimmte Nutzungsmuster von KI zu kognitiver Ermüdung – einem Phänomen, das die Forscher als sogenannten „Brain Fry“ betiteln.

Durch KI-Nutzung: Wie entsteht „Brain Fry“ – und wen trifft es am härtesten?

Für ihre Studie haben die Forscher der Boston Consulting Group rund 1.500 Vollzeitbeschäftigten in den USA aus großen Unternehmen verschiedener Branchen, Funktionen und Hierarchieebenen zu ihrem Arbeitsalltag mit KI befragt. Dabei ging es unter anderem um Muster und Umfang der KI-Nutzung, ihren Arbeitserfahrungen sowie ihren kognitiven und emotionalen Belastungen.

Dabei konnten die Forscher feststellen, dass das Phänomen der kognitiven Erschöpfung durch intensive Überwachung von KI-Systemen tatsächlich real ist. Sie betiteln dieses Phänomen mit dem Begriff „AI Brain Fry“ – also KI-bedingte Gehirnerschöpfung.

Die Befragten beschrieben in diesem Zusammenhang ein Gefühl von Summen oder geistiger Verwirrung. Diese gehen wiederum mit Konzentrationsschwierigkeiten, langsameren Entscheidungen und Kopfschmerzen einher.

Für Unternehmen kann eine solche Entwicklung genau das Gegenteil des erwarteten Produktivitätsgewinns bringen. Denn die KI-bedingte mentale Belastung kann so vermehrt zu Fehlern und sogar bis hin zu Entscheidungsmüdigkeit und Kündigungsabsicht führen.

Trotz der beobachteten Effekte weisen die Forscher darauf hin, dass zwar die mentale Erschöpfung zunimmt. Allerdings sinken die Burnout-Werte, wenn KI Routineaufgaben übernimmt. „Dies unterstreicht den subtilen, aber wichtigen Unterschied zwischen den Stressarten, die KI lindern kann, und solchen, die sie verschlimmern kann“, heißt es dazu in der Harvard Business Review. KI-gestützte Arbeitsabläufe müssten daher so gestaltet werden, dass die Gefahr für Burnout reduziert wird.

14 Prozent mehr Aufwand: Warum KI-Überwachung so erschöpft

Die Umfrageergebnisse zeigen einen klaren Trend: Für Beschäftigte ist vor allem die direkte Überwachung von KI-Tools kognitiv am anstrengendsten. Die Studienteilnehmer, die bei ihrer Arbeit ein besonders hohes Maß an KI-Überwachung haben, erbrachten demnach 14 Prozent mehr mentale Anstrengung bei der Arbeit.

Damit einher ging außerdem eine um zwölf Prozent höhere mentale Erschöpfung. Zusätzlich lag die Informationsüberlastung bei intensiverer KI-Überwachung um 19 Prozent höher.

Auch die Produktivität der Beschäftigten wird durch die Nutzung von KI-Tools beeinflusst. Die Forscher konnten beobachten, dass die Produktivität steigt, wenn statt einem zwei KI-Tools verwendet werden. Kommt ein drittes Tool hinzu, steigt die Produktivität erneut, jedoch langsamer. Bei weiteren Tools sinken die Produktivitätswerte wieder.

Gleichzeitig zeigt die Untersuchung eine kritische Nebenwirkung intensiver KI-Nutzung in Form von steigenden Kündigungsabsichten. Ausgerechnet jene Mitarbeitenden, die KI besonders häufig einsetzen und damit oft zu den Leistungsträgern eines Unternehmens zählen, sind stärker gefährdet.

Während unter Beschäftigten ohne ausgeprägte mentale Erschöpfung durch KI rund 25 Prozent aktiv über einen Jobwechsel nachdenken, liegt dieser Anteil bei stark belasteten Nutzern bei 34 Prozent. Das entspricht einem Anstieg der Kündigungsabsicht um 39 Prozent.

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E-Autos sollen dick machen: Warum Ladepositas ein Mythos ist

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Mythos E-Auto-Laden Elektroauto Elektromobilität

Derzeit häufen sich Medienberichte über angeblich „dick machendes“ E-Auto-Laden. Als vermeintliche Grundlage dient eine Studie, die jedoch vor allem Korrelationen beschreibt und keine belastbaren Kausalitäten nachweist. Doch was steckt wirklich hinter der Behauptung? Eine Analyse.

Das Laden von Elektroautos erfordert im Vergleich zu herkömmlichen Verbrennern deutlich mehr Zeit. Zwar verkürzen Schnellladesäulen die Dauer spürbar, doch gerade auf längeren Strecken oder bei hoher Auslastung entstehen regelmäßige Pausen.

Diese Ladezeiten verändern auch das Verhalten der Fahrer. Denn statt eines kurzen Stopps an der Tankstelle wird das E-Auto-Laden oft mit anderen Erledigungen verbunden. Eine vielzitierte Studie hat genau diesen Punkt aufgegriffen und analysiert, womit sich Fahrer von Elektroautos während dieser Wartezeiten beschäftigen.

Ein Großteil der Befragten nutzt die zusätzlichen Ladepausen demnach, um Snacks zu kaufen oder etwas zu essen. Ein gefundenes Fressen für mediale Zuspitzungen, die aus diesen alltäglichen Beobachtungen den Mythos vom dick machenden E-Auto-Laden entstehen lassen.

Dabei taucht besonders häufig auch das Kunstwort „Ladepositas“ auf, das sich aus den Worten „Laden“ und „Adipositas“ zusammensetzt. Schon der Begriff selbst suggeriert eine scheinbar wissenschaftliche Verbindung zwischen Ladeverhalten und Gewichtszunahme – doch was ist an dieser Behauptung wirklich dran?

„Ladepositas“: Der Mythos vom dick machenden E-Autos

Im Auftrag des Versicherers DA Direkt hat das Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Civey eine Umfrage zum Ladeverhalten von E-Auto-Fahrern durchgeführt. Im Fokus standen dabei unter anderem die Dauer der Ladepausen sowie deren Nutzung im Alltag, etwa für Einkäufe oder den Konsum von Snacks und Mahlzeiten.

Laut den Umfrageergebnissen nutzen 51 Prozent der Befragten die Wartezeiten während des E-Auto-Ladens für Snacks oder eine Mahlzeit. 31 Prozent erledigen in der Zeit Einkäufe oder Besorgungen, 26 Prozent laden mit einer Pause oder einem Nickerchen gleichzeitig den eigenen Akku auf. Sechs Prozent der Befragten gaben außerdem an, die Zeit für sportliche Aktivitäten zu nutzen.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen damit zunächst vor allem, das E-Auto-Besitzer ihre Ladepausen häufig pragmatisch nutzen und mit alltäglichen Erledigungen verbinden. Doch bereits in der Pressemitteilung von DA Direkt wird die Frage aufgeworfen, ob das Laden des E-Autos zur Gewichtszunahme beziehungsweise „Ladipositas“ führt.

Offenbar ein gefundenes Fressen für zahlreiche Medien, die diesen Begriff dankbar in ihren Überschriften aufgenommen haben. So titelt beispielsweise die Berliner Morgenpost zum Thema „Ladepositas: Macht das Laden von Elektroautos dick?“. Auch Auto Motor Sport wirft die Frage auf: „Ladepositas – machen Elektroautos fett?“ Die FAZ geht in einem älteren Kommentar aus dem Jahr 2024 sogar noch weiter und titel direkt mit dem Hinweis „Elektroautos machen dick“.

Doch zwischen dem in den Umfrageergebnissen dargestellten Verhalten und einer tatsächlichen Veränderung des Körpergewichts klafft eine deutliche Lücke. Genau an dieser Stelle setzt die mediale Zuspitzung an.

Korrelation statt Kausalität: Wo die Medien falsch abbiegen

So wird aus einer beschreibenden Momentaufnahme eine zugespitzte Deutung, die aus dem Ladeverhalten eine vermeintliche Ursache für eine Gewichtszunahme ableitet. Das geht allerdings deutlich über das hinaus, was die Daten tatsächlich hergeben.

Denn der Begriff „Ladepositas“ funktioniert zwar für die Zuspitzung, jedoch gibt die wissenschaftliche Studie keine Hinweise auf mögliches Übergewicht. Denn medizinische Messungen oder Analysen des BMI der Befragten liegen nicht vor.

In der medialen Überhöhung werden diese differenzierten Ergebnisse jedoch häufig verkürzt dargestellt. Aus einer beobachteten Gewohnheit wird dann schnell eine vermeintliche Gesundheitsgefahr.

Snacken Verbrenner-Fahrer weniger? Der fehlende Vergleich

Doch ein Kausalzusammenhang zwischen einer Gewichtszunahme und dem E-Auto-Laden besteht natürlich nicht. Denn es ist schlichtweg nicht möglich, dass eine Person beim E-Auto-Laden Gewicht zunimmt. So wird aus punktuellen Beobachtungen eine weitreichende These konstruiert, die auch aufgrund der schmalen Datenbasis wissenschaftlich kaum haltbar ist.

Auch wird tatsächlich nicht beleuchtet, wie sich das Snackverhalten von Verbrenner-Fahrern an Tankstellen oder Raststätten oder von Zugreisenden im Vergleich verhält. Oder ob mit Snacks und Mahlzeiten tatsächlich ungesunde Lebensmittel gemeint sind. Zusätzlich bleibt unberücksichtigt, dass das Essverhalten während der Ladepause schlicht Ausdruck einer pragmatischen Zeitnutzung sein könnte und eher auf eine gute Reiseplanung als auf ein spezifisches „E-Auto-Phänomen“ hindeutet.

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Das sind die 10 beliebtesten Automarken der Deutschen

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beliebtesten Autos Juli 2025 Neuzulassungen

Verkaufszahlen und Beliebtheit sind bei Automarken zwei verschiedene Dinge. Das untermauert auch eine aktuelle YouGov-Studie. Obwohl Volkswagen in Deutschland die meisten Neuwagen verkauft, reicht es im Beliebtheitsranking nur für Platz 4. Überraschend: Ein Ingolstädter Hersteller dominiert fast alle Altersgruppen. Wir zeigen dir die zehn beliebtesten Automarken der Deutschen. 

Die Begeisterung für das Automobil ist in Deutschland trotz aller Diskussionen um Klimawandel und Mobilitätswende ungebrochen. Wer sich hierzulande ein neues Auto kauft, hat die Qual der Wahl. Entscheidet man sich für einen Premium-Hersteller aus dem eigenen Land, greift man zu den oft günstigeren Alternativen aus Osteuropa, oder geht die Tendenz doch zu einem der Elektro-Pioniere aus Asien?

Diese Automarken liebt die Bundesrepublik

Das Marktforschungsinstitut YouGov hat für seine „Automotive Rankings Germany 2026“ untersucht, welche Marken bei uns Deutschen momentan am beliebtesten sind. Grundlage für die Bewertung sind sechs Kriterien: Qualität, allgemeiner Eindruck, Preis-Leistungs-Verhältnis, Kundenzufriedenheit, Weiterempfehlungsbereitschaft und Arbeitgeberimage. Befragt wurden deutsche Verbraucher ab 18 Jahren.

Chinesische Hersteller bekommen offenbar ein immer besseres Image. Allen voran legt BYD um 2,0 Punkte zu und führt damit das „Improver-Ranking“ an. Auch die rumänische Marke Dacia verbessert sich um 1,4 Punkte und steht stellvertretend für die wachsende Akzeptanz günstiger Anbieter aus Osteuropa. Ebenfalls im Aufwärtstrend liegen Toyota, Hyundai und Audi, die allesamt mehr als einen Punkt zulegen können.

Die Daten von YouGov zeigen zudem deutliche Unterschiede im Hinblick auf die Generationen. Ältere Befragte setzen meist auf traditionelle und etablierte Premium-Marken. Jüngere Käufergruppen wie Gen Z und Millennials haben oft eigene Favoriten, auch wenn die deutschen Klassiker auch in diesen Alterssegmenten vertreten sind. In der folgenden Galerie präsentieren wir die derzeit beliebtesten Automarken aller Deutschen.

Platz 10: Opel – solide, aber ohne Premium-Glanz

Den Auftakt in die Top Ten macht Opel mit einem Index-Score von 12,1. Die Traditionsmarke aus Rüsselsheim gehört seit Jahrzehnten zum deutschen Straßenbild. Vor allem in der Mittelklasse und bei kompakten Stadtautos ist die Marke solide aufgestellt. Trotzdem kann das Image nicht mit dem einiger anderer deutscher Vertreter mithalten.

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Bild: Opel

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Google „Bevorzugte Quellen“: So siehst du mehr von BASIC thinking

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Google bevorzugte Quellen

Google hat eine neue Funktion eingeführt, die dir mehr Kontrolle darüber gibt, was du in der Suche – konkret: in den Schlagzeilen – siehst. Wir zeigen dir, wie die bevorzugten Quellen funktionieren und wie du unabhängigen Tech-Journalismus von BASIC thinking kostenlos und in Sekunden unterstützen kannst.

„Bevorzugte Quellen“ bei Google: Was steckt dahinter?

Mit den bevorzugten Quellen kannst du Google jetzt auch in Deutschland aktiv sagen, welche Websites du in deinen Suchergebnissen häufiger sehen willst. Seiten, die du als Favorit markierst, tauchen prominenter in Google News und im Bereich „Schlagzeilen“ in der normalen Google-Suche auf.

Andere Quellen verschwinden dabei nicht. Die als Favorit festgelegten Quellen werden einfach – wie der Name schon sagt – ein Stück weit bevorzugt und häufiger angezeigt. Das ist eine einfache Möglichkeit für dich als Nutzer, einerseits mehr Kontrolle über deine News-Quellen zu übernehmen und gleichzeitig Verlage und Medienhäuser kostenlos zu unterstützen.

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Klicke einfach auf diesen Link und setze den Haken hinter BASIC thinking (unsere Website ist schon vorausgewählt). Das war es schon – mehr musst du nicht tun.

BASIC thinking bevorzugte Quelle Google
Dauert keine fünf Sekunden: Setze einfach den Haken neben BASIC thinking – fertig!

Bevorzugte Quellen: Warum BASIC thinking hinzufügen?

BASIC thinking gibt es seit über 23 Jahren. Wir berichten mit unserem Team an der Schnittstelle zwischen Technologie, Nachhaltigkeit und digitaler Wirtschaft – ohne Paywall, ohne großen Verlag im Rücken und frei von Programmatic Ads und nervigen Blinke-Bannern. Kurzum: Wir glauben daran, dass unser Tech-Journalismus kostenlos und frei für alle zugänglich sein sollte.

Wenn du das unterstützen möchtest, ist die Einstellung als bevorzugte Quelle bei Google eine tolle Möglichkeit. Das kostet dich keinen Cent und dauert keine fünf Sekunden. Für deine Unterstützen danken wir dir sehr.

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Vor Ort auf der OMR 2026: Zwischen Business, KI und Kirmes

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OMR 2026 Fazit Überblick Analyse Erfahrungen

Die OMR 2026 hat Hamburg wieder in den Ausnahmezustand versetzt: 70.000 Besucher, ausgebuchte Hotels und ein Programm, das von KI-Politik bis Autoscootern reichte. Doch wie viel Fachmesse steckt noch im größten Digitalfestival Europas? Wir waren vor Ort und haben erlebt, wo die OMR echte Substanz liefert und wo sie zur reinen Markeninszenierung wird.

Wie dominant war KI auf der OMR 2026 wirklich?

Das unangefochtene Kern-Thema auf der OMR 2026 war wie die letzten Jahre schon Künstliche Intelligenz, das nahezu jede Debatte in den Hallen prägte. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) nutzte seine Eröffnungsrede für einen dringlichen Appell zur digitalen Unabhängigkeit Deutschlands. Er forderte, dass Deutschland bei Cloud-Systemen, Sprachmodellen und KI-Plattformen massiv aufholen müsse, um die Souveränität gegenüber ausländischen Anbietern zu sichern.

Die Expo-Halle A1 der OMR 2026
Die Expo-Halle der OMR 2026. (Bild: BASIC thinking)

Dass dies kein reiner Pessimismus ist, unterstrich er mit dem Hinweis auf ein Wachstum von 30 Prozent bei Start-ups im Vergleich zum Vorjahr, das maßgeblich durch KI-Innovationen getrieben wurde. Auch Experten wie Scott Galloway und Signal-Chefin Meredith Whittaker lieferten auf den Bühnen tiefere Einblicke in die Transformation der Arbeitswelt durch intelligente Systeme.

Autoscooter, Vapes und Energy Breaks: Ist die OMR noch eine Messe?

Kritische Stimmen könnten anführen, dass die OMR mittlerweile eher einem Jahrmarkt gleicht als einer Business-Veranstaltung. Die Tabak-Industrie war in diesem Jahr mit Marken wie Lucky Strike präsent und an fast jeder Ecke des Geländes wurden den Teilnehmern Vapes angeboten. Porsche sorgte für Aufsehen, indem das Unternehmen einen kompletten Autoscooter vom Hamburger Dom mietete und den Besuchern kostenlos zur Verfügung stellte.
Der Porsche Stand auf der OMR 2026
Porsche hatte sich einen ganzen Autoscooter vom Hamburger Dom gemietet. (Bild: BASIC thinking)
Sogar die größte Bühne, die „Conference Stage“, stand ganz im Zeichen des Sponsorings: Red Bull taufte die Pausen zwischen den Panel-Talks kurzerhand in „Energy Breaks“ um und versorgte das Publikum mit Gratis-Drinks aus bereitgestellten Kühlschränken. Man kann diesen Event-Charakter als Ablenkung kritisieren, doch hier bewahrheitet sich das OMR-Motto: Wer den Fokus auf das Business legen will, findet in den zahlreichen Masterclasses zu E-Commerce und Influencer-Marketing weiterhin tiefes Fachwissen. Die Kirmes-Elemente sind lediglich ein Angebot für diejenigen, die das Festival-Feeling suchen.

Klitschkos Ukraine-Appell und ein Promi-Programm von Brady bis Klum

Abseits der glitzernden Markeninszenierung gab es Momente von bemerkenswerter inhaltlicher Schwere. Ein emotionaler Höhepunkt war der Auftritt von Wladimir Klitschko, der im Gespräch mit Bild-Vize Paul Ronzheimer eindringlich zur weiteren Unterstützung der Ukraine aufrief. Er mahnte die tausenden Zuhörer, nicht wegzuschauen, da der Krieg mitten in Europa stattfinde.

BILD-Vize Paul Ronzheimer und Wladimir Klitschko auf der Conference Stage der OMR
Emotionaler Höhepunkt: Wladimir Klitschko bittet die Gäste, die Ukraine nicht zu vergessen. (Bild: BASIC thinking)

Dieser Ernsthaftigkeit stand das gewohnt dichte Aufgebot an globalen Superstars gegenüber: Von Football-Legende Tom Brady über Heidi Klum bis hin zu Bill Kaulitz war die Promi-Dichte gewohnt hoch. Das Abendprogramm mit Künstlern wie Mark Forster, SSIO und Oli. P sorgte schließlich für den Abschluss eines Messetages, im typischen Festival-Charakter eben.

Was du aus der OMR mitnimmst, entscheidest du selbst

Die OMR 2026 ist ein Mammut-Event, das die Stadt Hamburg logistisch an ihre Grenzen bringt – volle Züge und ausgebuchte Hotels zu Spitzenpreisen gehören mittlerweile zum Standardprogramm. Sicherlich kann man die zunehmende Kommerzialisierung und die Dominanz von Lifestyle-Themen hinterfragen.

Doch am Ende bietet die OMR eine Plattform, die in Europa ihresgleichen sucht. Ob man seine Zeit nun mit Autoscooter-Fahren und Gratis-Vapes verbringt oder die politischen und technologischen Impulse für das eigene Business nutzt, bleibt jedem selbst überlassen. Die OMR ist eben genau das, was du daraus machst.

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Zuckerberg ersetzt Meta-Mitarbeiter durch KI – und sich selbst gleich mit

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Meta KI Zuckerberg CEO Klon Facebook Mitarbeiter Entlassung

Meta hat 2025 rund 200 Milliarden US-Dollar umgesetzt – fast ausschließlich mit Werbung. Doch CEO Mark Zuckerberg will den Konzern zu einer „AI First“-Company umbauen und investiert dafür über 135 Milliarden in Künstliche Intelligenz. Der Preis: Tausende Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, während KI-Agenten ihre Aufgaben übernehmen sollen. Wir schauen uns an, wie weit der Umbau bereits ist und was das für die Zukunft von Meta bedeutet. Eine kommentierende Analyse.

200 Milliarden Umsatz – und trotzdem ein Problem

  • Meta – der Dachkonzern von Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp – hat im abgelaufenen Jahr 2025 einen Konzernumsatz in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar erzielt. Alleine im vierten Quartal waren es knapp 60 Milliarden US-Dollar. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Wachstum von über 20 Prozent. Beim Gewinn gab es allerdings aufgrund hoher Ausgaben einen Rückgang von 62,36 auf 60,46 Milliarden US-Dollar.
  • Das Problem an diesen Zahlen: Die einzige Einnahmequelle von Meta ist das eigene Werbegeschäft. Fast 98 Prozent des Umsatzes und des Gewinns stammen aus stupiden Anzeigen von Unterwäsche-Models und unseriösen Finanzexperten. 2021 hatte Meta-Chef Mark Zuckerberg die wahnwitzige Idee, ein Metaverse könne die nächste Goldader sein. Fünf Jahre später steht fest: Die lustigen, virtuellen 3D-Welten haben 80 Milliarden US-Dollar verbrannt.
  • Um kurzfristig etwas Puffer zu schaffen, dreht Mark Zuckerberg die Daumenschrauben seiner Angestellten enger – und entlässt kurzerhand 8.000 Mitarbeiter mit einer E-Mail. Noch Ende 2019 hatte Meta rund 45.000 Angestellte – drei Jahre später waren es im Corona-Boom fast 90.000 Kollegen. Eine Verdopplung in kürzester Zeit. Jetzt wird die teure Ressource Mensch nach und nach durch Technologie ersetzt. Künstliche Intelligenz statt menschlicher Intelligenz.

Warum Meta seit 2022 nicht aufhört zu entlassen

Damit setzt sich ein trauriger Trend fort: Die Krankheit der chronischen Entlassungen hat den menschlichen Körper des Meta-Konzerns befallen. Los ging es im November 2022 mit einer Streichung von 11.000 Stellen. Im Frühjahr 2023: nochmal 10.000 Stellen. Zwei Jahre später: rund 3.500 Stellenstreichungen für eine bessere Performance. Die jetzige Entlassungswelle zeigt, dass ein Ende noch nicht erreicht ist.

Dass die Mitarbeiterzahl von Meta noch vergleichsweise stabil ist, liegt daran, dass Mark Zuckerberg zahlreiche Experten für Künstliche Intelligenz einstellt. Und nicht nur das: Mark Zuckerberg kauft sich auch AMD-Chips und andere KI-Technologie: Insgesamt über 135 Milliarden US-Dollar pumpte der Firmenchef alleine im Jahr 2025 in Künstliche Intelligenz.

Das nächste Hirngespinst – ähh – die nächste Vision von Mark Zuckerberg nach dem Metaverse ist, dass sich seine Firma zu einer „AI First“-Company entwickelt. Oder anders ausgedrückt: Mark Zuckerberg schaut, wie viele Menschen (ergo Kosten) er durch KI (ergo willenlose Angestellte ohne Gewerkschaft und Meinung) ersetzen kann.

Interessanterweise macht Zuckerberg auch vor seinem eigenen Posten keinen Halt. Wie mehrere Medien berichten, wird in den geheimen KI-Laboren ein CEO-Klon-Bot ausgebrütet, der mit den Eigenheiten, Sprechangewohnheiten, Aussagen und Meinungen von Mark Zuckerberg trainiert wird. Das Resultat ist ein digitales Abbild, das die menschliche Psychologie austricksen soll: Wir Menschen nehmen Botschaften besser auf, wenn sie von uns bekannten Stimmen und Gesichtern transportiert werden.

Was Metas KI-Chef über die Entlassungen sagt

  • Alexandr Wang ist als Chief AI Officer für die Weiterentwicklung der KI-Strategie bei Meta verantwortlich. Im Oktober 2025 rechtfertigte er eine Entlassung in den „Meta Superintelligence Labs“ (MSL). In einem internen Memo, das Business Insider zugespielt worden ist, sagt er technisch kühl: „Heute haben wir einige Änderungen bei MSL vorgenommen, um uns zum agilsten und talentstärksten Team der Branche zu entwickeln. Durch die Verkleinerung unseres Teams werden weniger Abstimmungen nötig sein, um Entscheidungen zu treffen. Jede einzelne Person wird dadurch mehr Verantwortung tragen (wörtlich: tragfähiger sein) und über einen größeren Gestaltungsspielraum sowie mehr Einfluss verfügen.“
  • Nachdem die Stellenstreichungen im Mai 2026 von Betroffenen geleakt worden sind, sah sich Meta-Personalchefin Janelle Gale gezwungen zu intervenieren. Die Begründung ist nichts als eine technische Ausrede: „Um es klar zu sagen: Wir planen, unsere Belegschaft um etwa 8.000 Stellen zu reduzieren, wobei die Benachrichtigungen am 20. Mai beginnen werden. Dies ist ein schwieriger, aber notwendiger Schritt, um sicherzustellen, dass wir unsere wichtigsten strategischen Ziele priorisieren – insbesondere unseren Übergang zu einer ‚AI-First‘-Organisation.“
  • Randy Clark, Gründer der auf KI spezialisierten Strategieberatung Digital Quill Partners, geht in einem LinkedIn-Artikel auf die Gründe für die KI-bedingten Einsparungen ein: „In Sekundenschnelle kann KI Produktdesigns entwerfen, Musik komponieren, Persönlichkeiten simulieren, Code debuggen, juristische Schriftsätze zusammenfassen und fotorealistische Bilder erstellen. Aufgaben, die früher Tage konzentrierter menschlicher Arbeit erforderten, geschehen heute in Millisekunden – nicht weil Maschinen bei Bewusstsein sind, sondern weil sie brutal effizient darin sind, Muster zu erkennen und neu zusammenzusetzen.“ Trotzdem gibt er zu bedenken: KI hat ein Limit – und zwar die Energie, die es verbraucht.

Spionage-Software soll die nächsten Jobs identifizieren

Als wäre es nicht schon herausfordernd und fragwürdig genug, dass sich Meta massenhaft und ohne Ankündigung von tausenden Menschen trennt. Zeitgleich führt der Konzern eine Spionage-Software ein. Sie vervolgt ein einfaches Ziel: Eine KI – was auch sonst – analysiert die Arbeitsweisen der übrig gebliebenen Mitarbeiter und arbeitet heraus, an welchen Stellen Prozesse weiter automatisiert werden können.

Die Erkenntnisse aus der Tracking-Software werden dann eingesetzt, um KI-Agenten zu trainieren. Diese sollen die erschlossenen Aufgabengebiete selbstständig ausführen, sodass nur noch eine sprichwörtliche Handvoll Menschen benötigt wird. Oder wie es Mark Zuckerberg im Interview mit dem Spiegel im Januar 2026 so lapidar ausgedrückt hat: „Wo früher große Teams nötig waren, genügt heute eine sehr talentierte Person“.

Und damit schließt sich der Kreis. Meta verdient sein Geld damit, personenbezogene Daten seiner Nutzer bestmöglich zu vermarkten. Wer sollte besser darin sein, das Potenzial von Daten zu maximieren, als jemand oder etwas, das selbst nur mithilfe von Daten trainiert worden ist. Wenn Meta den Wandel zur KI-Firma tatsächlich vollzieht, werden weitere Massenentlassungen folgen. Es bleibt ein hyperintelligenter menschlicher Kern, der die immer klüger werdende KI darin befähigt, die Zuckerberg’schen Gelddruckmaschinen optimiert zu bedienen.

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TSUN DCU2000Lite: Der Solarspeicher für dein Balkonkraftwerk bei Powerness ab 329 Euro

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TSUN DCU2000Lite Solarspeicher

Wer ein Balkonkraftwerk betreibt, verschenkt ohne Speicher bares Geld. Denn der selbst erzeugte Strom fließt ungenutzt ins Netz, sobald niemand zu Hause ist. Der TSUN DCU2000Lite ändert das: Powerness, einer der führenden deutschen Spezialisten für Balkonkraftwerk-Technik, bietet den smarten Plug-&-Play-Speicher jetzt ab 329 Euro zur Selbstabholung an acht Standorten in Deutschland an, Versandkosten entfallen dabei komplett.

Powerness: Abholen, sparen, sofort loslegen

Powerness hat sich in Deutschland als verlässliche Anlaufstelle für Balkonkraftwerk-Technik etabliert. Das Besondere: Wer seinen Speicher nicht warten möchte, bis der Paketbote klingelt, kann ihn direkt vor Ort mitnehmen. An acht Abholpunkten: in Mönchengladbach, Weinheim, Berlin, Hamburg, Tuningen, Riegelsberg, München und Westerkappeln – liegt die Ware bereit. Kein Warten, keine Versandkosten, kein Risiko für Transportschäden.

Gerade beim TSUN DCU2000Lite macht das einen spürbaren Unterschied: Die Selbstabholung kostet ab 329 Euro, mit Versand kostet es dich 339 Euro. Wer also in der Nähe eines der Standorte wohnt, spart mit einem einzigen Klick zehn Euro und hat seinen neuen Speicher sofort in den Händen.

Jetzt TSUN DCU2000Lite bei Powerness abholen

Was steckt im TSUN DCU2000Lite?

Der DCU2000Lite ist kein gewöhnlicher Balkonspeicher. TSUN verbaut 314-Ah-Akkuzellen aus dem Industriebereich – eine Technologie, die bisher großen gewerblichen Projekten vorbehalten war. Das Ergebnis: eine Basiskapazität von 2,01 kWh in einem kompakten, 20 Kilogramm schweren Gehäuse aus hochfester 7500T-Aluminiumlegierung, das ohne Schweißnähte auskommt und als passiver Kühlkörper fungiert. Keine lauten Lüfter, kein Lärm, nur stille Leistung.

Die wichtigsten technischen Eckdaten auf einen Blick:

  • Batterietyp: LiFePO4 (Lithiumeisenphosphat) – besonders sicher und langlebig
  • Kapazität: 2.010 Wh (erweiterbar auf bis zu 10.050 Wh)
  • Max. PV-Eingangsleistung: 2.400 W mit Dual-MPPT
  • Schutzklasse: IP65 – geeignet für Innen- und Außenbereich
  • Betriebstemperatur: −20 °C bis +55 °C
  • Lebensdauer: 10.000 Ladezyklen
  • Abmessungen: 380 × 203,7 × 180 mm
  • Kompatibilität: 99 % aller Mikrowechselrichter (u. a. Hoymiles, Deye, APsystems)

Plug & Play: Nachrüsten statt neu kaufen

Wer bereits ein Balkonkraftwerk betreibt, muss nicht von vorne anfangen. Der DCU2000Lite wurde als Nachrüstlösung entwickelt: Er wird einfach zwischen die vorhandenen Solarmodule und den bestehenden Mikrowechselrichter geschaltet – ohne Kabel neu verlegen, ohne Technik austauschen. Das System erkennt die angeschlossenen Komponenten automatisch.

Besonders praktisch ist die modulare Erweiterbarkeit. Das kabellose Stapel-Design erlaubt es, bis zu vier zusätzliche Batteriemodule aufzustecken und so die Kapazität schrittweise von 2 kWh auf bis zu 10 kWh zu erhöhen. Dabei greift ein intelligentes Batteriemanagementsystem (BMS), das auch später hinzugefügte, frische Module problemlos integriert – ohne den sogenannten Flaschenhals-Effekt älterer Systeme.

Auch die Steuerung ist durchdacht: Der DCU2000Lite arbeitet mit Shelly- und Solarman-Smartmetern sowie dem TSUN EcoTracker zusammen. Die TSUN Smart App liefert per WLAN oder Bluetooth Echtzeitdaten zu Solarertrag, Batteriestand und Hausverbrauch – und erlaubt es, Ausgangsleistung und Betriebsmodi direkt vom Smartphone aus anzupassen.

Vier Sets: von der Basis bis zum Komplettsystem

Powerness bietet den TSUN DCU2000Lite in vier verschiedenen Konfigurationen an, je nachdem, was bereits vorhanden ist oder was neu aufgebaut werden soll:

Die bifazialen JA Solar Module in den Sets 3 und 4 sind dabei keine Einsteiger-Ware: Bifaziale Module nehmen Sonnenlicht von beiden Seiten auf und erzielen dadurch einen höheren Ertrag als herkömmliche monofaziale Panels, besonders bei hellen Untergründen oder reflektierenden Flächen.

Warum der Speicher sich rechnet

Ein Balkonkraftwerk produziert seinen meisten Strom tagsüber. Genau dann, wenn viele Haushalte wenig verbrauchen. Ohne Speicher wird dieser Überschuss kostenlos ins Netz eingespeist. Der TSUN DCU2000Lite puffert diesen Strom und gibt ihn abends oder bei Bewölkung wieder ab, wenn der Verbrauch im Haushalt steigt.

Bei einem durchschnittlichen Strompreis von rund 30 Cent pro Kilowattstunde und einer gespeicherten Energiemenge von 2 kWh täglich lassen sich pro Jahr bis zu 200 Euro an Stromkosten einsparen, Tendenz steigend mit weiter wachsenden Energiepreisen. Dazu kommt die Unabhängigkeit: Wer seinen Eigenverbrauch erhöht, ist weniger anfällig für Preisschwankungen am Strommarkt.

Mit 10.000 Ladezyklen und LiFePO4-Chemie ist der DCU2000Lite auf eine Lebensdauer von weit über einem Jahrzehnt ausgelegt. Die Investition amortisiert sich in der Regel innerhalb weniger Jahre.

Jetzt bei Powerness bestellen oder abholen

Ob als Einstieg in die eigene Energieversorgung oder als Upgrade für ein bestehendes Balkonkraftwerk. Der TSUN DCU2000Lite ist eine der durchdachtesten Lösungen auf dem deutschen Markt. Powerness bietet alle vier Sets zu wettbewerbsfähigen Preisen an, mit dem klaren Vorteil: Wer in der Nähe eines der acht Abholpunkte in Mönchengladbach, Weinheim, Berlin, Hamburg, Tuningen, Riegelsberg, München oder Westerkappeln wohnt, spart die Versandkosten und kann sofort loslegen.

Jetzt TSUN DCU2000Lite bei Powerness entdecken

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BREAK/THE WEEK 001: Ist #WirverlassenX von SPD, Grüne und Linke ein Fehler?

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BREAK THE WEEK Podcast

BREAK/THE WEEK ist dein wöchentlicher Tech-Talk von BASIC thinking, der dich hinter die Kulissen der Tech-Welt nimmt. In der neuen Ausgabe diskutieren Fabian und André über einen Erneuerbare-Rekord, #WirverlassenX von SPD, Grüne und Linke und einen riesigen Batteriespeicher am AKW Grohnde.

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Die Themen dieser Ausgabe:

  • Erneuerbare Energien decken erstmals mehr als ein Drittel des weltweiten Strommixes – Kohlestrom fällt unter ein Drittel
  • Riesiger Batteriespeicher mit über 1,4 Gigawatt soll am ehemaligen AKW Grohnde entstehen
  • KI-Roboter an einer NRW-Schule trainiert Schüler im Umgang mit Rassismus
  • Spritpreise steigen trotz Steuersenkung: Entlastung kommt nicht bei Verbrauchern an
  • Leipziger verteidigt sich mit ChatGPT erfolgreich gegen Strafbefehl
  • Amazon öffnet seine Logistik-Infrastruktur für externe Unternehmen
  • SPD, Grüne und Linke verlassen X unter dem Hashtag #WirVerlassenX – richtig oder falsch?
  • Yes or No: E-Auto-Prämie, KI-Siri, kostenloser ÖPNV und mehr

Wenn du keine neue Ausgabe von BREAK/THE WEEK verpassen willst, kannst du den Podcast auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Audible, YouTube oder Deezer kostenlos abonnieren. Mit einem Abo und einer positiven Rezension auf den Podcast-Plattformen unterstützt du unsere Arbeit. Vielen Dank!

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Neu: BREAK/THE WEEK – Der Tech-Podcast von BASIC thinking

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Podcast BASIC thinking BREAK/THE WEEK

Der Freitagmorgen wird ab sofort noch besser. Mit BREAK/THE WEEK erscheint ab sofort jeden Freitag um 6 Uhr unser Tech-Rückblick der Woche, damit du perfekt informiert und unterhalten ins Wochenende starten kannst. Jetzt neu auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt.

Die Tech-Welt schläft nicht. Jeden Tag kursieren neue Meldungen, neue Produkte und neue Versprechen. KI, die alles verändern soll. Green Tech, das die Welt nachhaltiger machen will. Unternehmen, die wachsen, scheitern oder neu erfinden, was wir für selbstverständlich halten. Den Überblick zu behalten ist keine Kleinigkeit mehr. Genau dabei hilft BREAK/THE WEEK.

BASIC thinking Chefredakteur Fabian Peters und Redakteur André Gabriel blicken gemeinsam auf die vergangene Woche zurück, ordnen ein, was wirklich wichtig war und nehmen dich mit hinter die Kulissen einer Tech-Welt, die sich schneller verändert als je zuvor.

Der Fokus liegt dabei bewusst auf den Themen, die über den Hype hinausgehen: Der Schnittstelle zwischen Technologie, Green Tech und digitaler Wirtschaft, also den Entwicklungen, die unser Zusammenleben von Morgen tatsächlich formen werden.

BREAK/THE WEEK: Die Formate im Überblick:

  • Good News der Woche: Weil der Blick auf das, was funktioniert und was gelingt, mindestens genauso wichtig ist wie die Kritik. Gute Entwicklungen in der Tech-Welt verdienen Aufmerksamkeit, auch wenn sie seltener Schlagzeilen machen.
  • Headline Buzz: Die Themen, über die in dieser Woche alle geredet haben – kompakt zusammengefasst, damit du mit einem guten Überblick ins Wochenende startest.
  • BREAK/THE NEWS: Das beliebte Format aus unserem täglichen Tech-Briefing UPDATE findet seinen Weg in unseren Podcast. Was steckt wirklich hinter den wichtigsten Tech-News der Woche? Was hat Substanz, was ist nur Lärm?
  • Yes or No: Der Abschluss jeder Folge. Ein kurzer, knapper Fragenhagel, der zeigt, wo unsere beiden Podcaster stehen. Keine langen Erklärungen, klare Haltung – und genug Raum für dich, um mitzumachen.

BREAK/THE WEEK ist kein Nachrichtenformat. Es ist ein authentisches Angebot für alle, die Tech-Themen nicht nur konsumieren, sondern verstehen wollen. Und für alle, die keine Lust haben, in unserer schnelllebigen Zeit abgehängt zu werden, wenn man nicht 24/7 die News-Ticker verfolgt.

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