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Received yesterday — 06. März 2026BASIC thinking

Samsung Galaxy S26 Ultra: Jetzt für nur 1 Euro sichern

06. März 2026 um 15:57

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Samsung Galaxy S26 Ultra

Samsung setzt mit dem Galaxy S26 Ultra neue Maßstäbe in Design, Kamera und Performance. Wer jetzt zugreift, bekommt das Top-Smartphone nicht nur ab 1 Euro, sondern profitiert von exklusiven Vorteilen: doppelter Speicher und die Galaxy Buds 4 Pro gratis – nur im Aktionszeitraum bei Vodafone für Business-Kunden.

Mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra präsentiert Samsung ein Flaggschiff, das in puncto Innovation und Leistungsfähigkeit keine Kompromisse macht. Das Gerät überzeugt durch ein brillantes Dynamic AMOLED 2X-Display, eine leistungsstarke Quad-Kamera mit bis zu 200 Megapixeln und den besonders effizienten Snapdragon Prozessor der neuesten Generation. Dazu kommt ein zeitloses Design und ein Akku, der auch intensive Tage mühelos übersteht.

Top-Angebot im Aktionszeitraum

Exklusiv nur bis 10. März 2026 gibt es das Samsung Galaxy S26 Ultra im GigaMobil M Tarif von Vodafone bereits ab einmalig 1 Euro. Das Angebot richtet sich an alle, die Wert auf ein High-End-Smartphone legen und von maximaler Flexibilität profitieren wollen. Besonders attraktiv: Im Rahmen dieser Aktion erhalten Käufer die Double Memory Option – das heißt, für den Preis der kleineren Speichervariante gibt es die nächstgrößere Version. Dazu gibt es die neuen Galaxy Buds 4 Pro gratis obendrauf.

Galaxy S26 Ultra ab 1 Euro sichern

Technische Highlights des Galaxy S26 Ultra

  • 6,8 Zoll Dynamic AMOLED 2X-Display mit 120 Hz
  • 200 MP Quad-Kamera für professionelle Fotos und Videos
  • Snapdragon 8 Gen 3 Prozessor für maximale Performance
  • Bis zu 12 GB RAM und jetzt doppelt so viel Speicher
  • 5.500 mAh Akku mit Schnellladefunktion
  • IP68-zertifiziert: Wasser- und staubgeschützt
  • One UI 6.1 auf Basis von Android 14

Double Memory und Galaxy Buds 4 Pro gratis

Im Aktionszeitraum profitieren Neukunden und Vertragsverlängerer bei Vodafone von der beliebten Double Memory-Aktion: Wer die kleinere Speichervariante wählt, erhält automatisch die nächstgrößere – ohne Aufpreis. So steht noch mehr Platz für Fotos, Videos und Apps zur Verfügung. Zusätzlich gibt es die neuen Galaxy Buds 4 Pro gratis dazu.

Die kabellosen In-Ear-Kopfhörer überzeugen mit exzellentem Klang, adaptivem Noise Cancelling und langer Akkulaufzeit – perfekt für Musik, Podcasts und Telefonate unterwegs.

Der GigaMobil M Tarif – perfekt für Power-User

Das Galaxy S26 Ultra entfaltet sein volles Potenzial im starken GigaMobil M Tarif. 50 GB Highspeed-Datenvolumen, 5G inklusive, Allnet- und SMS-Flat sowie EU-Roaming sorgen für ein sorgenfreies Nutzungserlebnis. Der Tarif ist flexibel und bietet alles, was anspruchsvolle Nutzer erwarten.

Fazit: Jetzt eines der leistungsstärksten Smartphones am Markt sichern

Das Samsung Galaxy S26 Ultra ist das Smartphone für alle, die keine Kompromisse eingehen wollen. Mit Vodafone profitieren Käufer aktuell von einem unschlagbaren Preis, doppeltem Speicher und den Galaxy Buds 4 Pro als Gratis-Zugabe. Das Angebot gilt nur bis zum 10. März – jetzt sichern und maximal profitieren!

Jetzt zum Aktionspreis bestellen

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Nächster Solar-Moment? China will europäische Wärmepumpen-Branche kapern

06. März 2026 um 13:30

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Wärmepumpen China Erneuerbare Energien Energiewende

China rückt den Wärmepumpenmarkt in den Fokus und will seine Kapazitäten mit einem ambitionierten Aktionsplan massiv ausbauen. Für europäische Anbieter wächst damit der Wettbewerbsdruck – und die Sorge vor einem Déjà-vu wie bei der Solarindustrie.

Wärmepumpen gelten als zentrale Technologie der Energiewende im Gebäudesektor, weil sie fossile Heizsysteme ersetzen und den CO2-Ausstoß von Gebäuden drastisch senken können. Da sie vorwiegend Strom nutzen, der zusätzlich zunehmend aus erneuerbaren Quellen stammt, sind sie ein wichtiger Baustein für das Erreichen der Klimaziele und die zunehmende Unabhängigkeit von Gas und Öl.

Allein im Jahr 2025 wurden in Deutschland laut dem Bundesverband Wärmepumpe (BWP) rund 299.000 neue Wärmepumpen installiert. Ein Plus von rund 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024, in dem nur rund 193.000 Wärmepumpen hinzukamen.

Der wachsende Markt ruft jedoch auch internationale Hersteller auf den Plan. Besonders deutlich zeigt sich das am Beispiel China, das mit einem staatlich gesteuerten „Aktionsplan zur Förderung einer hochwertigen Entwicklung in der Wärmepumpenindustrie“ gezielt den massiven Ausbau des Wärmepumpensektors vorantreiben will.

Der Bundesverband Wärmepumpe hat dieses Aktionspapier veröffentlicht und ausgewertet. Der BWP geht davon aus, dass daraus resultierend „steigender Wettbewerbsdruck für die europäische Wärmepumpenindustrie erwartet werden kann“.

Sind bald alle Wärmepumpen „Made in China“?

Der Aktionsplan zeigt, dass China Wärmepumpen als Schlüsseltechnologie für die Energiesouveränität und die Erreichung von Klimazielen und zur CO2-Reduktion einschätzt. Bis zum Jahr 2030 sieht der Plan konkrete Ziele vor. So will China unter anderem die Effizienz von Wärmepumpen um mehr als 20 Prozent steigern.

Zusätzlich sollen die Fertigungs- und F&E-Kapazitäten für Wärmepumpen kontinuierlich verbessert werden. Es sollen in diesem Zeitraum Durchbrüche bei Kerntechnologien wie Hochleistungs-Hochtemperatur-Wärmepumpen, hocheffizienten Kompressoren und neuartigen Kältemitteln erarbeitet werden.

Doch China will im Bereich der Wärmepumpen nicht nur in Forschung und Entwicklung und im Ausbau im eigenen Land vorankommen. Auch ein „ausgebauter internationaler Wettbewerbsvorteil“ wird bis zum Jahr 2030 konkret als Ziel im Strategiepapier aufgeführt.

Der Bundesverband Wärmepumpe liest daraus, „dass China einen breiten und politisch gestützten Nachfragehochlauf fördern möchte“. Denn der Plan umfasst nicht nur den Gebäudesektor, sondern zielt auch auf Industrie, Landwirtschaft und Verkehr ab. China könne so im Inland bereits einen breiten Markt abdecken – nicht nur einzelne Nischenprodukte.

Was bedeutet das für die Wärmepumpenindustrie in Europa?

Doch droht der europäischen Wärmepumpenindustrie damit nun ein Szenario, das viele aus der Solarbranche nur zu gut kennen? Innerhalb weniger Jahre hatten chinesische Hersteller dort mit massiver staatlicher Unterstützung, hohen Stückzahlen und niedrigen Preisen große Teile der hiesigen Produktion verdrängt.

Wegfallende staatliche Subventionen taten ihr übriges für die deutsche Solarbranche. Angesichts des rasch wachsenden Wärmepumpenmarkts wächst nun die Sorge, dass sich diese Entwicklung wiederholen könnte.

EU-Kommissar Stéphane Séjourné fordert auch deshalb in einem Gastkommentar im Handelsblatt: „Wir müssen ein für alle Mal eine echte europäische Präferenz in unseren strategisch wichtigsten Sektoren etablieren.“

Vor allem auch im Hinblick auf die Wärmewende spiele der Energiesektor eine wichtige Rolle. „Ohne eine ehrgeizige, wirksame und pragmatische Industriepolitik ist die europäische Wirtschaft dazu verdammt, nur ein Spielplatz für ihre Konkurrenten zu sein“, meint Séjourne.

Auch der Bundesverband Wärmepumpe erwartet als Konsequenz aus den Bemühungen in China einen deutlich ansteigenden Wettbewerbsdruck. Denn mit den ehrgeizigen Plänen für das Steigern des Inlandsvolumens, die modernisierte Fertigung, zentral entwickelte Kernkomponenten und ein Vorantreiben der internationalen Standardisierung könnte chinesische Hersteller „ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit deutlich ausbauen“.

Für China bilde das Strategiepapier „die Grundlage für einen beschleunigten Markthochlauf der Wärmepumpentechnologie“. Das wiederum erhöhe den Qualitäts- und Konsolidierungsdruck im Markt.

Dadurch könne der Preisdruck bei Luft-Wasser-Wärmepumpen und einzelnen Komponenten in Europ steigern. Für europäische Endkunden erwartet der BWP ein breiteres Angebot zu „voraussichtlich sehr kompetitiven Preisen“.

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Physical AI: Was droht, wenn KI einen Körper bekommt

06. März 2026 um 11:00

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Physical AI Roboter KI Körper Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz erobert unseren Alltag in Form von Software-Lösungen. Doch digitale Assistenten sind erst der Anfang der KI-Revolution. Im nächsten Schritt soll Künstliche Intelligenz dabei helfen, unsere physische Welt erobern und einen Körper bekommen. Eine kommentierende Analyse.

Was ist Physical AI?

  • Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert Physical AI als „die Verbindung von künstlicher Intelligenz mit physischen Systemen wie Kameras, Geräten, Anlagen, Drohnen, Robotern und selbstfahrenden Autos und Bussen. Sie ermöglicht diesen, komplexe Vorgänge in der physischen Welt wahrzunehmen, zu analysieren, zu evaluieren und auszuführen.“
  • Bislang hat sich das Training von neuen Technologien wie humanoiden Robotern oder Greifarmen in der Produktion als sehr schwierig und kostenintensiv gestaltet, da es wenige Daten gibt und ein hoher Aufwand notwendig war. An dieser Stelle setzen Multimodal Large Language Models (MLLMs) an.
  • Sie trainieren humanoide Roboter mit Milliarden realen Datensätzen, ohne dass die teure Technologie gefährdet ist. Ein anschauliches Beispiel ist Nvidia Cosmos. Das autonome Auto bekommt durch Physical AI die Gefahren des Verkehrsalltags durch unzählige Videoaufzeichnungen beigebracht – ohne eine reale Fahrt auf der Straße, bei der ein Unfall einen Prototypen-Schaden in Millionenhöhe verursachen könnte.

Humanoide Roboter noch viel zu teuer

Der Figure 03, Teslas Optimus und die Roboter von Boston Dynamics haben eines gemeinsam: Sie liefern teilweise beeindruckende Vorführungen, sind allerdings für den Einsatz in den eigenen vier Wänden zu teuer. Ein gutes Beispiel dafür ist auch der Pflegeroboter Moya, der knapp 180.000 US-Dollar kosten soll.

Physical AI könnte zum Gamechanger für humanoide Roboter werden. Durch das unkomplizierte Training und die Vermenschlichung der Maschinen durch den Umgang mit physikalischen Gesetzen und unberechenbaren menschlichen Umgebungen werden unsere Roboter-Assistenten immer besser. Das wiederum ermöglicht die Skalierung in der Industrie. Dort können die Roboter in einem geschützten Umfeld lernen und noch besser werden.

Sobald humanoide Roboter dann in Fabriken funktionieren, können Roboter-Produzenten wie Elon Musks Tesla die Herstellungs- und Entwicklungskosten deutlich senken. Das wiederum ermöglicht perspektivisch den Einzug in unser Privatleben.

Stimmen

  • Markus Hacker, Director Enterprise DACH bei Nvidia, skizziert in einem Gastbeitrag die Weiterentwicklung der Robotik: „Roboter werden intelligente Einheiten, die nicht nur wahrnehmen, begründen und planen, sondern auch eigenständig handeln und aus ihren Erfahrungen lernen können. Ihr Einsatzbereich wird sich von Operationssälen und Rechenzentren über Fabriken bis hin zu Verkehrsleitsystemen und ganzen Städten erstrecken. Statische, manuell gesteuerte Systeme weichen zunehmend interaktiven, intelligenten Lösungen.“
  • Physical AI hat nicht nur Auswirkungen auf unser Bruttoinlandsprodukt, sondern auch auf unsere Arbeitswelt. Darauf weisen Theresa Wolf und Andrea Willige vom World Economic Forum in einem Papier hin: „Maschinenbediener zu Robotertechnikern, Logistik-Teams koordinieren künftig mobile Roboter, Instandhaltungsteams verlagern ihren Schwerpunkt auf vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance), und Fertigungsingenieure werden sich auf das Training und die Optimierung von KI- und Robotiksystemen konzentrieren.“
  • Etwaigen Untergangsszenarien für die Menschheit widerspricht Professor Wolfgang Wahlster, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, in einem Interview: „Maschinelles Lernen unterscheidet sich prinzipiell vom menschlichen Lernen. Es geht in der KI keinesfalls darum, menschliches Verhalten mit all seinen Stärken, aber auch den vielen Schwächen perfekt nachzubilden, sondern wir wollen dem Menschen mit KI assistieren, wo dies sinnvoll ist. Beim Lernen von Regelmäßigkeiten in sehr großen Datenmengen sind maschinelle Lernverfahren dem Menschen heute bereits überlegen.“

Physical AI: Luftschloss oder Alltagshelfer?

Physical AI ist zum jetzigen Zeitpunkt mit dem Metaverse vergleichbar. Eine Technologie, die großes Potenzial bietet, ihrer Zeit jedoch voraus ist und deshalb zum Teil auf Luftschlössern in Fantasiewelten aufbaut. Realistische Schätzungen gehen davon aus, dass die ersten humanoiden Roboter gegen Ende der 2020er Jahre in Fabriken Einzug halten werden.

In unserem Haushalt könnten sie ab Mitte der 2030er Jahre helfen. Wir sprechen also trotz der steilen Lernkurve von Physical AI von einem Zeitraum von mindestens einem Jahrzehnt – ein Zeitraum, der sich kaum verlässlich vorhersagen lässt.

Fest steht jedoch, dass der Erfolg von Physical AI dazu beitragen könnte, Menschen körperlich zu entlasten. Wenn wir weniger manuelle Tätigkeiten übernehmen, können wir uns auf wichtigere Aufgaben konzentrieren.

Dazu gehört beispielsweise die Pflege von Angehörigen oder die Zeit mit der Familie. Vielleicht sorgt der technologische Fortschritt also tatsächlich einmal für eine ökonomische Entlastung der Menschheit und eine sozial-zwischenmenschliche Revolution.

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Forscher entwickeln Tofu-Batterie mit Lebensdauer von 328 Jahren

06. März 2026 um 05:45

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Tofu-Batterie Wasserbatterie Akku China

Forscher haben eine wasserbasierte Batterie mit einem pH-neutralen Elektrolyten entwickelt, die nicht brennbar und extrem langlebig ist. In Labortests überstand der Energiespeicher Hunderttausende Ladezyklen, was rechnerisch einer Lebensdauer von mehreren Jahrhunderten entspricht. Könnte die „Tofu-Batterie“ ein Schritt in Richtung sichere und nachhaltige Großspeicher sein?

Ohne Batteriespeicher kann die Energiewende nicht gelingen. Denn ohne sie lässt sich Strom aus Wind- und Solaranlagen nicht zuverlässig speichern oder bedarfsgerecht abrufen.

Da erneuerbare Energien abhängig von Wetterlage und Tageszeiten sind, braucht es leistungsfähige, sichere und langlebige Speicher. Denn nur so können Versorgungssicherheit und Netzstabilität sichergestellt und Klimaziele erreicht werden.

Schätzungen zufolge wird der Markt für Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) bis zum Jahr 2030 deshalb auf einen Wert von bis zu 150 Milliarden US-Dollar ansteigen. 2023 lag die Zahl weltweit noch zwischen 44 und 55 Milliarden US-Dollar.

Doch derzeit dominierenden Batteriesysteme, wie beispielsweise Lithium-Ionen-Akkus, stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Doch nicht nur ihre teure und ressourcenintensive Produktion sind nachteilig, auch die hohe Brennbarkeit der verwendeten Materialien ist problematisch.

Zusätzlich verlieren sie mit der Zeit deutlich an Kapazität, was vor allem die Nutzung in stationären Großspeichern wenig praktikabel macht. Wissenschaftler weltweit forschen daher an alternativen Energiespeichern.

Forscher der City University of Hong Kong und der Southern University of Science and Technology haben nun ein System vorgestellt, das die bekannten Sicherheits- und Haltbarkeitsprobleme herkömmlicher Batterien gezielt umgeht. Die wasserbasierte Batterie arbeitet mit einem pH-neutralen Elektrolyten, ist nicht brennbar und zeigt selbst nach einer enorm hohen Anzahl an Ladezyklen kaum Alterungserscheinungen.

„Tofu-Batterie“ überdauert 120.000 Ladezyklen

Die sogenannte „Tofu-Batterie“ könnte eine neue Generation von Energiespeichern bedeuten. Durch den Einsatz eines wasserbasierten und pH-neutralen Elektrolyten ist sie nicht nur nachhaltig, sondern auch sicher.

Denn bei der Herstellung kommen keine brennbaren oder giftigen Chemikalien zum Einsatz. Statt herkömmlichen Säuren und Laugen haben die Forscher neutrale Magnesium- und Calciumsalze als Elektrolyt verwendet. Diese werden so ähnlich auch bei der Herstellung von Tofu eingesetzt.

Auch bei der negativen Elektrode setzen die Forscher auf eine Alternative. Während hier normalerweise metallbasierten Materialien genutzt werden, setzen die Forscher auf ein eigens entwickeltes Material aus kovalenten organischen Polymeren.

„Im Vergleich zu herkömmlichen wässrigen Batteriesystemen bietet das neue System eine außergewöhnliche Langzeitstabilität und ist unter neutralen Bedingungen umweltfreundlicher“, erklären die Forscher in ihrer Studie, die im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht wurde. „Die Elektrolyte wässriger Batterien sind meist sauer oder alkalisch, was zu unvermeidlichen Nebenreaktionen führt.“

Durch den Einsatz eines Elektrolyten mit einem pH-Wert von 7 können die Forscher solche Nebenreaktionen umgehen. Die Zellen sollen außerdem „umweltverträglich und ungiftig“ und „direkt in die Umwelt entsorgt werden“.

„Tofu-Batterie“ kann Lebensdauer von mehr als 300 Jahren erreichen

In den Labortests der Forscher blieb die „Tofu-Batterie“ über 120.000 Ladezyklen stabil. Hochgerechnet kommt sie somit auf eine Lebensdauer von mehr als 300 Jahren. Zum Vergleich: Ein herkömmlicher Smartphone-Akku überdauert lediglich einige Hundert Ladezyklen, bevor seine Kapazität merklich absinkt.

Allerdings ist das neuartige Batteriesystem der Forscher kaum für mobile Geräte wie Smartphones oder Smartwatches gedacht. Denn aufgrund ihrer Größe eignet es sich eher für Großspeicher.

Bei einem Spannungsintervall von 2,2 Volt kommt die „Tofu-Batterie“ auf eine spezifische Energie von bis zu 48,3 Wattstunden je Kilogramm. Damit liegt sie zwar unter der Energiedichte eines herkömmlichen Smartphone-Akkus, für wässrige organische Batterie erreicht sie damit allerdings einen hohen Wert.

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Die schlechtesten Bahnhöfe in Deutschland 2026

05. März 2026 um 20:16

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Bahnhöfe Deutschland Bahnsteig Zug

Ein unfreiwilliger Aufenthalt an einem Bahnhof kann schnell zum Alptraum werden. Schmutz, Kriminalität und kaputte Anlagen verhageln vielen Menschen die Reise. Um welche Bahnhöfe in Deutschland es besonders schlimm steht, verraten wir in diesem Ranking.

Bahnhöfe sind häufig der Startpunkt einer Reise und der erste Eindruck, den Reisende von einer Stadt bekommen. Zudem fungieren sie als Treffpunkte und Einkaufsmöglichkeiten. Entsprechend wichtig ist das Aushängeschild in Form des Bahnhofsgebäudes für die jeweiligen Kommunen. Und umso schlimmer ist es, wenn Besucher durch mangelnde Barrierefreiheit, defekte Aufzüge und unsaubere Anlagen abgestoßen werden.

Diese deutschen Bahnhöfe schneiden schlecht ab

Das Portal tripz hat eine umfassende Analyse von 388 deutschen Hauptbahnhöfen auf Basis von über 190.000 Google-Rezensionen vorgenommen. Die Studie zeigt, wie weit Anspruch und Realität bei der Deutschen Bahn teilweise auseinanderklaffen.

Spitzenreiter der Liste ist Wernigerode in Sachsen-Anhalt. Der Bahnhof bekommt von den Besuchern 4,5 Sterne. Welche Standorte sonst noch überzeugen, erfahrt ihr in unserem Ranking mit den besten Bahnhöfen in Deutschland. An dieser Stelle wollen wir jedoch einen Blick ans Ende der Tabelle werfen.

Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 3,7. Nur etwa 18 Prozent der Bahnhöfe schaffen es, die Marke von vier Sternen zu knacken. Die Mehrheit von rund 79 Prozent der Stationen bewegt sich zwischen drei und vier Sternen. Die Verlierer in unserem Ranking liegen aber allesamt darunter und haben eine Zwei vor dem Komma.

Auch ein bundesweites Gefällt ist auszumachen. Besonders düster sieht es im Saarland aus, das mit einem Schnitt von rund 3,49 Sternen das Schlusslicht unter den Bundesländern bildet. Ganz oben steht Berlin mit einem Wert von 4,3 – allerdings gibt es hier auch nur einen Hauptbahnhof. In der folgenden Übersicht präsentieren wir die zehn Bahnhöfe, die momentan bei den Fahrgästen am schlechtesten abschneiden.

Platz 10: Gotha

Die Top Ten der Verlierer wird von Gotha in Thüringen eröffnet. Die Station kommt auf eine Bewertung von nur 2,8 Sterne bei 231 Rezensionen. Damit gehört Gotha zu den 13 Standorten, denen die Nutzer nicht einmal drei Sterne geben wollen. Der Ort hat 46.400 Einwohner.

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MWC-Highlights: Handy mit drei Display-Teilen und neue Google-Brille

05. März 2026 um 13:30

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MWC 2026 Mobilfunkmesse Highlights

Der Mobile World Congress 2026 (MWC 2026) in Barcelona zeigt deutlich, dass die Hardware-Innovationen wieder an Fahrt aufnehmen. Zwischen KI-integrierten XR-Brillen und neuen Formfaktoren bei Foldables kristallisieren sich fünf klare Highlights heraus, die den Markt im kommenden Jahr prägen könnten.

Google XR: Die Rückkehr der Datenbrille mit Gemini-Power

Google hat auf dem MWC eine XR-Brille demonstriert, die optisch kaum von einer herkömmlichen Brille zu unterscheiden ist, jedoch ein Display direkt auf das rechte Auge projiziert. Im Kern steht die tiefe Integration des KI-Assistenten Gemini. In einer Live-Demo konnte die Brille per Kamera ein Gemälde analysieren, den Künstler identifizieren und über die integrierten Lautsprecher passende Musik von YouTube Music abspielen. Auch Google Maps ist direkt im Sichtfeld nutzbar, per Nano-Banana konnten Objekte direkt in ein von der Brille aufgenommenes Foto gesetzt werden.

Die Google XR-Brille projeziert einen kleinen Bildschirm auf das rechte Auge. (Bild: BASIC thinking)

Obwohl das Produkt bereits auf der letzten Google I/O im letzten Jahr angeteasert wurde, bleibt die Markteinführung noch vage. Es ist unklar, ob Google die Brille unter eigener Flagge oder in Kooperation mit Partnern wie Samsung veröffentlicht. Preis und Verfügbarkeit wurden bisher nicht offiziell kommuniziert.

Motorola Razr Fold: Akku-Riese im faltbaren Segment

Mit dem Razr Fold liefert Motorola ein faltbares Smartphone ab, das vor allem durch seine technischen Eckdaten beeindruckt. Herzstück ist der neue Snapdragon 8 Elite der fünften Generation, flankiert von einem für Foldables ungewöhnlich großen 6.000 mAh-Akku. Dieser kann auch mit 80 Watt schnell wieder aufgeladen werden. Auf der Rückseite verbaut Motorola drei Flaggschiff-Kameras, die bis zu 100-fach zoomen können.

Das Motorola Razr Fold zusammengefaltet beim MWC 2026
Das Motorola Razr Fold bietet einen riesigen Akku, der schnell wieder aufgeladen werden kann. (Bild: BASIC thinking)

Besonders hervorzuheben ist die dedizierte „Moto AI“-Taste und das Versprechen von sieben Jahren Android-Updates, was die Langlebigkeit des Geräts unterstreichen soll. Das Razr Fold ist nach IP49-Standard gegen Staub und Wasser geschützt und soll im April 2026 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.999 Euro erscheinen.

Leica Leitz Phone: Das Kamera-Smartphone mit haptischem Zoom

In einer engen Kooperation zwischen Leica und Xiaomi entstand das neue Leitz Phone, welches auf dem Xiaomi 17 Ultra basiert. Das Gerät positioniert sich mit einem Preis von 2.000 Euro im absoluten Premium-Segment. Die technische Ausstattung umfasst 16 GB RAM, 512 GB Speicher und ein 6,9 Zoll großes Display.

Das Leica Leitzphone in der schwarzen Farbe
Das Leitz Phone nutzt einen physischen Drehring für die Zoom-Steuerung. (Bild: BASIC thinking)

Das Alleinstellungsmerkmal ist die Kamera-Hardware: Ein physischer Ring am Kameragehäuse erlaubt es, den Zoom haptisch zu steuern. Das System besteht aus einer 200-MP-Zoomkamera, einer 50-MP-Hauptkamera und einem 50-MP-Ultraweitwinkel, ergänzt durch die typischen Leica-Filter für eine spezifische Bildästhetik.

Honor MagicPad 4: Schlankes Tablet als PC-Ersatz

Honor präsentiert mit dem MagicPad 4 das nach eigenen Angaben dünnste Android-Tablet auf dem Markt. Für einen Preis von 699 Euro (UVP) bietet es ein 165-Hz-OLED-Display und einen 10.000 mAh starken Akku. Honor positioniert das Gerät explizit als „Companion“ für MacBook- oder iPhone-Nutzer, was durch Funktionen wie den einfachen Dateiaustausch und die Nutzung als Zweitbildschirm verdeutlicht wird.

Das Honor MagicPad 4 ist laut Hersteller das dünnste Android-Tablet auf dem Markt. (Bild: BASIC thinking)

Die Software-Oberfläche wurde stark in Richtung einer PC-Nutzererfahrung optimiert, um produktives Arbeiten mit Stift und Tastatur zu ermöglichen. Unter der Haube arbeitet ein Snapdragon 8 Gen 5.

Samsung Galaxy Z Tri-Fold: Zehn Zoll für die Hosentasche

Nach dem Release in den USA und Korea zeigt Samsung nun auch auf dem MWC das Galaxy Z Tri-Fold. Durch die doppelte Faltung erreicht das Gerät im aufgeklappten Zustand eine Displaydiagonale von 10 Zoll. Das Format ist so optimiert, dass Videos ohne schwarze Balken dargestellt werden können und drei Apps komfortabel nebeneinander Platz finden.

Das Samsung Galaxy Z TriFold aufgefaltet beim MWC 2026
Das Samsung Galaxy Z TriFold lässt sich zweimal zusammenfalten. (Bild: BASIC thinking)

Trotz des komplexen Formfaktors integriert Samsung ein Kamerasystem mit 200-MP-Hauptsensor, Ultraweitwinkel und Telefoto. Mit einem Preis von 2.899 US-Dollar bleibt das Tri-Fold jedoch vorerst ein Luxusobjekt für Early Adopter; ein offizieller Termin für den deutschen Markt steht noch aus.

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Denkzettel für Deutschland: Energiepolitik zerschellt im Iran

05. März 2026 um 11:00

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Spritpreise Iran deutsche Energiepolitik Öl Gas

Der Iran-Krieg ist geografisch zwar weit von Deutschland entfernt, ökonomisch ist er aber längst hier angekommen. Grund ist die Sperrung der Straße von Hormus seitens des Iran, durch die jeweils rund 20 Prozent der globalen Öl- und Gasversorgung abgewickelt werden. Die Folge: Die Öl-, Sprit- und Gaspreise steigen weltweit. Doch als hätte es keine Warnungen gegeben, setzt die Union seit geraumer Zeit wieder vermehrt auf fossile Energien und verschleppt den Ausbau der Erneuerbaren. Eine kommentierende Analyse.

Energie als Druckmittel und Politikum

  • Die Straße von Hormus ist eine Meerenge zwischen den Küsten des Irans und des Omans. Durch sie verläuft der gesamte Schiffsverkehr von und zu den Öl- und Gashäfen Kuwaits, Katars, Bahrains, des Iraks, der Vereinigten Arabischen Emirate und des Irans. Hinzu kommt der größte Teil des saudi-arabischen Verkehrs. Über die Straße von Hormus werden 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssiggasversorgung (LNG) abgewickelt.
  • Aktuell stecken mehrere Öl- und Gastanker aufgrund einer Blockade des Iran in der Straße von Hormus fest. Das Mullah-Regime setzt Energie damit als Druckmittel und Politikum ein. Die Diesel- und Benzinpreise in Deutschland haben laut ADAC daraufhin teilweise die Zwei-Euro-Marke überschritten und sind um bis zu 20 Cent pro Liter gestiegen. Die Kosten für 100 Liter Heizöl legten um rund 30 Euro zu. Der Gaspreis hat sich hingegen binnen weniger Tage fast verdoppelt. (Stand: 4. März 2026)
  • Statt den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter voranzutreiben, um Strom lokal und unabhängig von geopolitischen Konflikten sowie Abhängigkeiten zu produzieren, setzen CDU/CSU seit geraumer Zeit wieder mehr auf fossile Energie. Das sogenannte Heizungsgesetz soll etwa abgeschafft werden, um wieder Öl- und Gasheizungen zu erlauben. Für Solaranlagen auf Hausdächern soll es keine Förderung mehr geben. Statt den Netzausbau zu forcieren, will das Wirtschaftsministerium den Ausbau von Wind- und Solarkraft in einigen deutschen Regionen sogar gänzlich stoppen.

Iran-Krieg: Deutsche Energiepolitik am Scheideweg

Kriege mögen geografisch fern erscheinen, schlagen ökonomisch aber auch hierzulande ein. Der Iran-Krieg ist da keine Ausnahme. Doch wer wie die Union weiterhin auf fossile Abhängigkeiten setzt, anstatt den Ausbau der Erneuerbaren zu forcieren, spielt ein riskantes Spiel.

Denn die Straße von Hormus zeigt erneut, dass fossile Energien ein perfides Wettrennen zwischen Politik und Marktmechanismen offenbaren und die Gas-, Öl- und damit letztlich auch die Spritpreise erheblich erschüttern. Zugegeben: Auch die Erträge aus Solar- und Windkraft können schwanken, doch sie tanzen nach einem ganz anderen Takt – und zwar klimafreundlich, lokal und unabhängig von Mullahs, Monarchen oder Marktspekulanten.

Wer dieser Tage ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder eine Solaranlage sein Eigen nennt, ist gegen solche Preisschocks hingegen überwiegend immunisiert. Öl und Gas sind nicht nur ohnehin schon teurer. Die Abhängigkeit von fossilen Energien ist ein hausgemachtes Problem.

Theoretisch dürfte es zumindest kurzfristig nicht zu Versorgungsengpässen kommen, da es noch Öl und Gas gibt und Blockaden umgangen werden können. Doch das Problem ist nicht die physische Knappheit, sondern Preishascherei und geopolitische Erpressbarkeit. Wer hier nicht umdenkt, sitzt bald auf einem finanziellen Pulverfass.

Stimmen

  • Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) in einem Interview bei Bericht aus Berlin: „Deutschland erhält über die Straße von Hormus keine signifikanten Mengen an LNG. Auch beim Öl ist es so, dass unsere Hauptbezugsquellen nicht von dort stammen. Was wir beobachten werden, sind die Preisentwicklungen, aber mit Sicherheit keine Knappheit. Wir haben unsere Öl- und Gaslieferungen diversifiziert. Es kann zu Preissteigerungen kommen. Das hängt von vielen Faktoren ab. Unter anderem davon, wie lange der Konflikt anhält.“
  • Herbert Rabl, Sprecher des Tankstellen-Interessenverband e.V., gegenüber der BILD: „Es gibt überhaupt keinen Grund, momentan – gestern nicht, heute nicht – die Preise zu erhöhen. Es ist reine Abzocke. Bis der teure Ölpreis bei uns in Deutschland ankommt, vergeht mindestens eine Woche.“ Er fordert: „Einmal am Tag dürfen die Preise erhöht werden und danach geht es nur noch nach unten – wie das in Österreich seit Jahren funktioniert. Es wäre schön, wenn die Politik gegenüber den großen Konzernen ein bisschen mehr Eier in der Hose hätte.“
  • Grünen-Chef Felix Banaszak kritisierte die Bundesregierung in einer Pressekonferenz scharf: „Auf diese Erschütterungen an den Märkten muss eine deutsche Bundesregierung reagieren. Die Reaktion auf die geopolitische Lage ist, die Abhängigkeit von fossilen Energien zu intensivieren. Das Richtige in dieser Situation wäre doch jetzt, dass wir uns so schnell wie möglich von Gas und Öl unabhängig machen, statt weiter die politische Ambition in Abhängigkeit von Gas und Öl zu richten.“

Denkzettel für die deutsche Energiepolitik?

Die aktuellen Preisschocks sind ein Denkzettel für die Energiepolitik der Bundesregierung – vor allem aber für die Union. Denn statt den Ausbau der Erneuerbaren zu hemmen, sich von Lobbyisten einlullen zu lassen und auf fossile Energien zu setzen, wären Investitionen in Solar- und Windkraft sowie Energiespeicher in Kombination mit einer Forcierung des Netzausbaus perspektivisch deutlich sinnvoller – vor allem mit Blick auf das Portemonnaie der Verbraucher.

Klar: Die Preise wären auch ohne die politischen Entscheidungen der Union gestiegen, da Deutschland nach wie vor von Öl und Gas abhängig ist und es auch künftig in einem gewissen Maß sein wird. Aber die Lektion aus der Straße von Hormus sollte sein, dass diese Entscheidungen vor allem perspektivisch falsch sind. Wer jetzt noch Öl und Gas hofiert, spielt ein riskantes Doppelspiel mit bezahlbaren Energiepreisen in Deutschland.

Kurzum: Der Iran-Krieg zeigt, dass geopolitische Risiken nicht wegdiskutiert werden können und dass fossile Rückschritte teuer erkauft werden. Denn wer glaubt, dass Großmachtpolitik, die Kriege im Iran und der Ukraine sowie weltweite Unsicherheiten, die die Öl- und Gaspreise beeinflussen, nur eine Momentaufnahme sind, irrt gewaltig und hat die Weltwirtschaft nicht verstanden.

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Cybersecurity-Weiterbildung neu gedacht: Cybersteps setzt auf Militär-Expertise

05. März 2026 um 09:30

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Cybersecurity Weiterbildung

Cyberangriffe nehmen rasant zu, doch Deutschlands Fachkräfteausbildung hinkt hinterher. Cybersteps setzt hier an: Mit Methoden aus der militärischen Elite wird die Cybersecurity-Weiterbildung neu definiert, praxisnah, individuell und kompromisslos auf den Arbeitsmarkt ausgerichtet. Während andere Programme sich nur auf Theorie und Governance, Risk und Compliance (GRC) konzentrieren, bietet Cybersteps praxisorientierte und technisch fundierte Trainings, die auf tägliche Herausforderungen im Cyberspace vorbereiten und vermittelt dabei auch die nötigen GRC-Kenntnisse.

Die Digitalisierung schreitet voran. Mit ihr wächst das Risiko von Cyberattacken. Während viele deutsche Weiterbildungsangebote weiterhin einen starken Fokus auf GRC legen, fehlen praxisnahe, technisch ausgelegte Trainings, die tatsächlich auf den Arbeitsalltag vorbereiten.

Genau hier setzt Cybersteps an: Das Programm bringt militärische Cyber-Expertise erstmals flächendeckend in die zivile Weiterbildung und liefert die nächste Generation von battle-ready Cybersecurity-Profis.

Militärische Methoden für den deutschen Arbeitsmarkt

Cybersteps wurde von internationalen Elite-Veteranen gegründet, die jahrelang Cyberabwehr in hochkritischen Umgebungen trainiert und geleitet haben. Das Team weiß: Wer Hacker stoppen will, braucht kein klassisches Frontalunterrichts-Wissen, sondern Techniken, wie sie in Cyber-Kommandoeinheiten üblich sind, von realitätsnahen Simulationen bis zu individueller Taktikschulung.

Hinter Cybersteps steht zudem die Expertise von Mitgründer Roman Dvorkin, einem führenden Cybersecurity-Researcher mit über zehn Jahren Erfahrung im militärischen und zivilen Sektor. Als Spezialist für Network- und IoT-Sicherheit sowie Entdecker diverser CVE-Schwachstellen bringt er das Wissen eines preisgekrönten Hackathon-Gewinners direkt in die Ausbildung ein. Sein Ansatz ist dabei stets persönlich: „Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, das Element der Cybersecurity zu finden, das man wirklich liebt. Sei es die Forschung, Datenanalyse oder die Beratung“, so Dvorkin. „Ich bin hier, um Ihnen dabei zu helfen, diese Leidenschaft zu entdecken und zu vertiefen.“

Das Herzstück: Personalisiertes Lernen, permanente Praxiseinsätze und ein Curriculum, das gezielt auf die gefragtesten Rollen in Deutschland vorbereitet. Die Programme dauern 3 bis 14 Monate und sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch verfügbar. Die Ausbildung erfolgt online und live. Interaktiv, im direkten Austausch mit den Trainern und anderen Teilnehmenden.

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Mehr als nur GRC: Technische Skills im Fokus

Der deutsche Markt ist geprägt von GRC, Audit und Compliance. Wichtige Felder, aber rein strategisch. Cybersteps erweitert das Portfolio: Das Training deckt die gesamte Bandbreite technischer Cybersecurity ab, von Security Operations Center (SOC) über Cloud-Sicherheit bis hin zu Penetration Testing und Incident Response. So entstehen nicht nur neue Karrierewege jenseits von Audit und Governance, sondern auch ein stärkeres technisches Fundament für alle, die weiterhin im GRC-Bereich arbeiten möchten.

  • Individuelle Spezialisierung: SOC, Cloud Security, Penetration Testing, GRC und mehr
  • Technisch fundiertes Wissen und Hands-on Labs
  • Rollenspezifische Vorbereitung für den deutschen Arbeitsmarkt

Dem Fachkräftemangel technisch begegnen

Der Mangel an qualifizierten Cybersecurity-Experten ist in Deutschland längst ein kritischer Faktor für Unternehmen und Behörden. Laut aktuellen Studien fehlen zehntausende Fachkräfte, besonders in technisch anspruchsvollen Bereichen wie Incident Response, Security Operations oder Cloud-Sicherheit. Herkömmliche Weiterbildungsangebote können den Bedarf nicht decken, da sie oft zu theorielastig sind und an der Praxis vorbeigehen. Cybersteps setzt genau hier an: Durch intensive Simulationen, echte Angriffs- und Verteidigungsszenarien sowie kontinuierliches Feedback wird die Lücke zwischen Theorie und Arbeitsalltag geschlossen.

Mit diesem Ansatz entstehen nicht nur sofort einsatzbereite Cybersecurity-Analysten, sondern auch belastbare Teams, die aktiv zur Sicherheit von Unternehmen beitragen. Cybersteps arbeitet eng mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen und passt die Trainingsinhalte ständig an aktuelle Bedrohungen und Tools an. So bleiben Absolventen immer am Puls der Zeit und sind nach Abschluss der Weiterbildung bestens auf den schnellen Berufseinstieg vorbereitet.

Karriere-Booster: Von Quereinsteiger bis Fachkraft

Cybersteps richtet sich sowohl an Quereinsteiger als auch an erfahrene IT-Kräfte, die sich spezialisieren oder umschulen möchten. Durch das individuelle Lernkonzept, 1:1-Coachings und kontinuierliche Karriereunterstützung beschleunigen Absolventen ihre Laufbahn spürbar. Jeder Teilnehmende erhält zudem ein leistungsfähiges Laptop für die Dauer der Weiterbildung, um die praktischen Übungen unter realen Bedingungen absolvieren zu können.

Das Programm ist AZAV-zertifiziert und kann mit einem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters zu 100 Prozent gefördert werden. So bleibt der Zugang auch für Arbeitsuchende und Umschüler offen, die einen schnellen Einstieg in die Cybersecurity anstreben.

Praxis, Innovation und Unterstützung bei der Arbeitssuche

Cybersteps bietet mehr als nur Wissenstransfer. Die Trainer kommen aus internationalen Elite-Einheiten und kennen die aktuellen Angriffsvektoren und Verteidigungstechniken aus eigener Erfahrung. In Live-Sessions und realistischen Cyber-Krisenszenarien trainieren Teilnehmende, wie sie Angriffe erkennen, abwehren und dokumentieren. Exakt so, wie es im Ernstfall gefordert wird.

  • 100 % online, live und interaktiv
  • 3 bis 14 Monate Laufzeit, flexibel wählbar
  • Individuelle Karriereberatung und -vermittlung
  • AZAV-zertifiziert, volle Kostenübernahme durch Bildungsgutschein

Der Erfolg gibt dem Konzept recht: Cybersteps-Absolventen übernehmen verantwortungsvolle Rollen in Unternehmen, Behörden und Organisationen, in technischen Security-Teams ebenso wie in GRC-Funktionen, aber stets mit einem deutlichen Plus an Praxis und Problemlösungskompetenz.

Falls auch du über eine Karriere in der Cybersecurity nachdenkst und mehr über das Programm sowie die staatliche Förderung per Bildungsgutschein erfahren möchtest, kannst du hier ein kostenloses Beratungsgespräch mit der Cybersteps-Zulassungsabteilung vereinbaren.

Hier Details zur Cybersecurity-Weiterbildung

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Social Media und KI: Kinder werden erstmals dümmer

05. März 2026 um 05:45

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Social Media KI Bildschirmzeit Kinder Jugendliche dümmer

Die Generation Z liegt im Bildungsniveau erstmals hinter vorherigen Jahrgängen zurück. Eine mögliche Ursache könnte die zunehmende Bildschirmzeit der Gen Z sein, die sich negativ auf die Bildung auswirkt. Experten warnen deshalb nun vor langfristigen Auswirkungen auf Bildungs- und Arbeitsmarktchancen.

In den vergangenen Jahrzehnten haben sich die durchschnittlichen Intelligenzwerte von Generation zu Generation immer weiter erhöht. Gemessen wird dieses Phänomen mit dem sogenannten Flynn-Effekt.

Über viele Jahrzehnte hinweg waren jüngere Jahrgänge ihren Vorgängern messbar überlegen. Grund hierfür waren unter anderem verbesserte Bildung oder bessere Ernährung.

Doch dieser Trend ist nun in Stocken geraten. Denn erstmals seit Beginn vergleichender Bildungsstudien schneidet eine Generation im Vergleich schlechter ab als die Jahrgänge vor ihr. Es handelt sich um die Gen Z, also die zwischen 1997 und 2010 Geborenen.

Gen Z fällt im Bildungsranking zurück

Der australische Neurowissenschaftler Jared Cooney Horvath hat Unmengen von Daten aus standardisierten akademischen Tests ausgewertet und kürzlich vor dem Ausschuss des US-Senats für Handel, Wissenschaft und Verkehr präsentiert. „Sie sind die erste Generation in der modernen Geschichte, die bei standardisierten akademischen Tests schlechter abschneidet als die vorherige“, erklärt der Wissenschaftler gegenüber der New York Post.

In „praktisch allen kognitiven Bereichen“ hätten sie schlechter abgeschnitten als ihre Vorgängergeneration. Untersucht wurden dabei neben der grundlegenden Aufmerksamkeit auch Gedächtnis, Lese- und Schreibfähigkeit, Rechnen sowie exekutive Funktionen bis hin zum allgemeinen IQ.

Die kognitive Entwicklung werde seit dem späten 19. Jahrhundert standardisiert und gemessen. In der Gen Z zeige sich nun erstmals, dass sie kognitiv weniger leistungsfähig sind, als vorherige Generationen im gleichen Alter.

„Und zu allem Übel überschätzen die meisten dieser jungen Leute ihre Intelligenz“, so Horvath weiter. Denn je intelligenter sie sich selbst einschätzten, desto dümmer seien sie in Wirklichkeit.

Ruiniert Bildschirmzeit die Gen Z?

Horvath sieht vor allem die wachsende Bildschirmzeit als Problem an. Denn die Generation Z sei die erste Generation, die mit ständiger Bildschirmzeit aufgewachsen ist.

„Mehr als die Hälfte der Zeit, die ein Teenager wach ist, verbringt er damit, auf einen Bildschirm zu starren“, erklärt Horvath. „Menschen sind biologisch darauf programmiert, von anderen Menschen und durch vertieftes Lernen zu lernen, nicht durch das Durchblättern von Bildschirmen nach Stichpunktzusammenfassungen.“

Doch auch in der Bildung würden vermehrt Bildschirme für sogenannte Bildungstechnologien eingesetzt. Anschließend verbrächten die Schüler dann ihre Freizeit an Smartphone, Tablet oder Laptop.

Trend bezieht sich nicht nur auf die USA

Doch genau diese steigende Bildschirmzeit habe die Gen Z „zu oberflächlichen Lernern gemacht“, erklärt der Neurowissenschaftler. Er plädiert deshalb vor allem an Schulen, die Bildschirmzeit von Schülern zu begrenzen.

Doch dabei handle es sich nicht nur um einen lokalen Trend in den USA. „Wenn man sich die Daten aus 80 Ländern ansieht, zeigt sich: Sobald digitale Technologien in Schulen weit verbreitet sind, sinken die Leistungen deutlich“, erklärt er. Schulen müssten den Einsatz von Technologie in den Klassenzimmern einschränken, damit sich das Lernen wieder weiterentwickeln kann.

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Geburtenrate: Die Länder mit den meisten unehelichen Kindern

04. März 2026 um 20:34

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Familie Geburten Kind Eltern

Die klassische Vorstellung von Familie wird in unserer modernen Gesellschaft oft auf die Probe gestellt. Und doch gibt es Länder, in denen es auch heute noch kaum Geburten außerhalb der Ehe gibt. In diesem Artikel klären wir, wo die meisten und die wenigsten unehelichen Kinder auf die Welt kommen.

Die Art und Weise, wie Menschen zusammenleben und Kinder großziehen, wandelt sich rasant. War die Ehe früher noch eine zwingende Voraussetzung für die Gründung einer Familie, ist sie heute in vielen modernen Gesellschaften eine Option, die man wählen kann oder auch nicht. Zwar verspricht eine Hochzeit Stabilität und Steuervorteile, doch viele Menschen entscheiden sich bewusst dagegen.

Dieser Trend ist besonders in Lateinamerika und den nordischen Staaten zu beobachten. Hier ist das Zusammenleben ohne Trauschein seit Jahrzehnten gesellschaftlich akzeptiert und rechtlich weitgehend einer Ehe gleichgestellt. Neben der Romantik spielen also auch rechtliche Rahmenbedingungen und soziale Sicherungssysteme eine zentrale Rolle.

In Asien gibt es die wenigsten außerehelichen Geburten

Der weltweite Durchschnitt bei den untersuchten Nationen liegt laut der OECD bei 42,3 Prozent. In Deutschland geht es eher konservativ zu. Die BRD befindet sich mit einer Quote von 33,1 Prozent im hinteren Mittelfeld.

Noch einmal deutlich niedriger sind die Werte der vier asiatischen Länder, die Teil der Studie sind. Japan (2,4 Prozent), die Türkei (3,1), Südkorea (4,7) und Israel (8,6) bilden als Block das Schlusslicht. In diesen Nationen ist eine Geburt ohne Trauschein die absolute Ausnahme. Kulturelle Erwartungen und religiöse Traditionen dürften die Hauptgründe sein.

Die Staaten in Europa verteilen sich über die komplette Liste. Griechenland bildet das Schlusslicht mit 9,7 Prozent. Aber auch sechs Plätze in der Top Ten gehen nach Europa. Ein Erdteil eilt der restlichen Welt jedoch davon. Welcher das ist, verraten wir im folgenden Ranking der Länder mit den meisten unehelichen Geburten.

Platz 10: Schweden

Schweden eröffnet unsere Top Ten mit einer Quote von 57,5 Prozent. In dem skandinavischen Land sind hohe Raten an Geburten außerhalb der Ehe seit langem fester Bestandteil der gesellschaftlichen Realität. Das liegt vor allem an einem starken Sozialsystem und umfassenden rechtlichen Schutzmechanismen für Kinder und Partner in Lebensgemeinschaften.

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Telekom will jedes Telefon zum KI-Assistenten machen – sogar Uralt-Handys

04. März 2026 um 11:00

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Telekom KI Assistent Netz Magenta AI Call Assistant

Die Deutsche Telekom will ein KI-Modell in sein Mobilfunknetz integrieren. Jedes Telefon soll dadurch zu einem smarten Assistenten werden – theoretisch sogar Dumbphones. Während Apple, Samsung und Google ihre KI-Assistenten an teure Hardware koppeln, verfolgt die Telekom mit dem Magenta AI Call Assistant einen komplett anderen Ansatz. Ob und wie gut die KI funktioniert, ist aber noch unklar. Beim Datenschutz gibt es ebenso offene Fragen. Eine kommentierende Analyse.

Telekom präsentiert Magenta AI Call Assistant

  • Laut Telekom soll künftig prinzipiell jeder während eines Telefonats eine KI-Stimme aktivieren können. Das Unternehmen will dazu eine Künstliche Intelligenz in sein Mobilfunknetz integrieren. Da die KI voraussichtlich über eine Cloud läuft, ist sie theoretisch auf jedem Telefon nutzbar. Das gilt sowohl für das neueste iPhone als auch für Nokia-Klassiker. Der Magenta AI Call Assistant soll noch in diesem Jahr starten. Im Gegensatz zu KI-Diensten wie Apple Intelligence, dem Google Assistant oder Samsungs Bixby ist die Telekom-KI nicht an bestimmte Geräte gebunden.
  • Mit dem Sprachbefehl „Hey Magenta“ sollen Nutzer die KI während eines Gesprächs aktivieren können. Alternativ sei dies über eine Zahlenkombination auf der Tastatur möglich. Da das System ohne App oder ein spezielles Betriebssystem auskommen soll und stattdessen über das Mobilfunknetz der Telekom läuft, können theoretisch auch Kunden anderer Anbieter auf die KI zugreifen – vorausgesetzt einer der Gesprächspartner ist Telekom-Nutzer.
  • Der Magenta AI Call Assistant soll der Telekom zufolge zum Start drei Kernfunktionen umfassen: Live-Übersetzungen in bis zu 50 Sprachen, eine automatische Zusammenfassung von Gesprächen per Text sowie Antworten zu Alltagsfragen. Die KI könne zudem Restaurantreservierungen, Arzttermine und Reisen buchen. Die Telekom hat ihren Anrufassistenten gemeinsam mit dem britischen Softwareunternehmen ElevenLabs entwickelt.

Telekom-KI funktioniert auf jedem Telefon

Die Telekom beschreitet mit dem Magenta AI Call Assistant einen Pfad, der einer Art Anti-iPhone-Strategie gleichkommt. Das Unternehmen will KI mehr als Dienst denn als ein reines Produkt anbieten. Statt Nutzern teure Hardware aufzudrängen, spinnt die Telekom einen KI-Assistenten direkt ins Netz.

Das erscheint durchaus clever und offenbart einen kleinen Schlag gegen die oligopole Hardwarespirale der Tech-Giganten. Denn die geplante Telekom-KI soll prinzipiell ohne teures Smartphone nutzbar sein.

Doch das Konzept hat auch Tücken. Ein Netz voller lauschender Assistenten klingt zwar praktisch, kann aber zu seltsamen Erfahrungen während des Telefonierens führen – etwa wenn Gespräche permanent unterbrochen werden. Die Telekom muss deshalb erst einmal beweisen, dass der Magenta AI Call Assistant einen wirklichen Nutzen hat.

Die Diffusionskurve zwischen einem praktischen Mehrwert und einem übergriffigen KI-Assistenten könnte nämlich steil sein. Der Ansatz, auf eine universelle Zugänglichkeit zu setzen, ist zwar radikal, könnte aber ein komplett neues KI-Ökosystem eröffnen. Allerdings muss der Magenta AI Call Assistant dafür zunächst einmal nachweisen, ob Reichweite und ein hürdenloser Zugang über den Wert reiner Funktionalität hinausgehen.

Stimmen

  • Abdu Mudesir, Vorstand Product & Technology der Deutschen Telekom, in einem Statement: „Wir sind KI-Optimisten und setzen KI verantwortungsvoll ein. Wir bringen sie direkt in unsere Netze, Produkte und Services – skalierbar, sicher und mit klarem Mehrwert für Menschen und Wirtschaft. Denn KI wird zur Schlüsseltechnologie. Unsere Kunden können KI-Dienste direkt im Telefonat dazuschalten. So kommt beispielsweise der Dolmetscher in den Anruf. Mit unserem Magenta AI Call Assistant sind wir weltweit die ersten, die solche KI-Funktionen direkt aus dem Netz anbieten. Wir beseitigen Barrieren. Keine Apps, keine speziellen Geräte, keine technische Komplexität.“
  • Analyst Ben Wood vom Marktforschungsinstitut CCS Insight sieht in KI-Assistenten einen aktuellen Trend: „Das ist ein lobenswertes Ziel, auch wenn es in der Realität schwer zu erreichen ist. KI ist ein Gamechanger und wird wahrscheinlich die Art und Weise, wie wir in Zukunft mit Smartphones interagieren, grundlegend verändern.“ Wood sieht das Telekom-Projekt als weiteren Beweis dafür, dass die Preise für umfangreiche KI-Funktionen in Smartphones sinken.
  • Avijit Ghosh, Forscher bei der KI-Community-Plattform Hugging Face, hat Bedenken: „Das klingt einfach nach einer schlechten Benutzererfahrung. Angenommen, ich telefoniere mit meiner Mutter und mitten im Gespräch fange ich einfach an, mit einem Assistenten zu sprechen, der immer zuhört. Das wäre für mich eine sehr seltsame Erfahrung. Ich bin ein großer Befürworter von speziell entwickelten KI-Systemen. Dieses System scheint mir zu allgemein, um es ohne Sicherheitsvorkehrungen auf die Bevölkerung loszulassen.“

Nützlich oder nervig? KI-Assistenten in Telefonaten

Die Telekom will den Magenta AI Call Assistant noch in diesem Jahr an den Start bringen – zunächst für Mobilfunkkunden. Festnetzanschlüsse sollen offenbar später folgen. Doch die entscheidende Frage ist weniger die nach dem genauen Termin, sondern ob die Telekom-KI einen wirklichen Mehrwert mit sich bringen wird. Hinzu kommt die Frage, wie gut und schnell ein solches System agieren kann, wenn es nicht lokal auf einem Gerät, sondern über das Mobilfunknetz läuft.

Vor allem Live-Übersetzungen könnten praktisch sein, jedoch eher in einer Nische. Ob Nutzer der KI wirklich mitten in Gesprächen Fragen stellen oder sie Reisen buchen lassen, entscheiden aber nicht Marketing-Slogans, sondern Qualität und Praktikabilität. Auf technischer Ebene ist der Ansatz nicht bahnbrechend, doch die Telekom könnte vor allem über den Zugang zu einem breiten Nutzerkreis punkten. Vorausgesetzt, dass der Magenta AI Call Assistant angenommen wird.

Fragen nach etwaigen Risiken bleiben jedoch offen. Denn die angepriesenen Funktionen der Telekom-KI setzen voraus, dass Gespräche aufgezeichnet werden. Das Unternehmen betont zwar, dass Daten ausschließlich auf europäischen Servern landen und nach der Verarbeitung gelöscht würden. Fraglich ist jedoch, ob sie der Telekom-Beteuerung nach wirklich lückenlos vor einem Zugriff Dritter geschützt sind. Und: ob der Magenta AI Call Assistant nicht auch von Betrügern missbraucht werden könnte.

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KI senkt Energiekosten: Hessen heizt nur noch, wenn es sinnvoll ist

04. März 2026 um 05:45

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KI gegen Energiekosten

Fünf hessische Gemeinden erproben derzeit ein KI-System, das die Energiekosten in öffentlichen Gebäuden senken soll. Es soll Heizung und Beleuchtung in Echtzeit an die Menschen in einem Raum anpassen. 

Laufen Heizungen in Kindergärten bald nicht mehr nach der Uhrzeit, sondern nach der Anzahl der Kinder im Raum?  Zugegeben: Diese Idee mag auf den ersten Blick etwas abstrakt erscheinen, könnte aber bald Realität werden. Denn in fünf Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises soll eine speziell entwickelte Künstliche Intelligenz in öffentlichen Gebäuden wie Kitas, Rathäusern und Friedhofshallen für massive Energieeinsparungen sorgen.

Der Ansatz ist relativ simpel: Die KI erkennt, wie viele Menschen in einem Raum sind und passt daraufhin Heizung und Beleuchtung in Echtzeit an. Der Hintergrund ist, dass viele Kommunen sich durch hohe Energiekosten einer starken finanziellen Belastung ausgesetzt sehen.

Schwimmbäder, Rathäuser oder Turnhallen müssen etwa beheizt und beleuchtet werden, auch wenn die Räume nur teilweise oder gar nicht genutzt werden. Genau hier soll das neue KI-System Abhilfe schaffen, indem es Gebäude künftig bedarfsgerecht mit Strom und Wärme versorgt. Statt starren Zeitplänen entscheiden Sensoren, ob die Heizung aufgedreht oder das Licht angeschaltet wird. Ist niemand im Raum, bleiben Licht und Heizung aus.

Intelligente Steuerung: KI reduziert Energiekosten

Das Projekt, das mit 1,2 Millionen Euro aus einem Förderprogramm des Landes Hessen unterstützt wird, baut auf einem bereits abgeschlossenen Vorhaben auf. In den beteiligten Gemeinden Bad Zwesten, Borken, Jesberg, Neuental und Wabern installierten Fachbetriebe bereits erste digitale Thermostate, CO2-Messgeräte und Stromsensoren in den Gebäuden.

Diese erste Bestandsaufnahme, so Digitalisierungsbeauftragter Michael Meichsner, war entscheidend, um einen unnötigen Verbrauch überhaupt zu identifizieren. So konnte das Land in einer Veranstaltungshalle schon ohne die KI eine kontinuierlich laufende Lüftungsanlage anpassen und Einsparungen in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr erzielen.

Das neue KI-System soll diese manuellen Anpassungen nun komplett übernehmen und perfektionieren. Beispielsweise in der Kita Lummerland in Neuental, in der Kinder in sechs verschiedenen Gruppenräumen untergebracht sind. Bisher regelt der Betreiber dort alles über Kalender oder schaltet die Heizung von Hand an und aus.

KI erkennt Anzahl an Menschen über Atemluft

In Zukunft sollen CO2-Messgeräte über die Atemluft erkennen, wie viele Kinder sich gerade im Raum aufhalten. Die KI wertet diese Daten dann aus und stellt die Heizung jederzeit bedarfsgerecht ein. Das soll nicht nur einen finanziellen, sondern auch einen menschlichen Vorteil haben. Denn Betreuer würden so entlastet und hätten mehr Zeit für die Kinder.

Die Gemeinden im Schwalm-Eder-Kreis sehen sich als Vorreiter, insbesondere im ländlichen Raum. Sie hoffen, dass ihre Erfahrungen eine Blaupause für ähnliche Projekte in ganz Hessen sein werden. Die Vorteile liegen auf der Hand. Denn das Projekt spart nicht nur Geld, das dann an anderer Stelle in Angebote wie Schwimmbäder oder Jugendzentren investiert werden kann.

Es ist auch ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die KI hilft, den Energieverbrauch zu senken und so Ressourcen zu schonen. Es ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie Technologie einen konkreten, positiven Einfluss auf den Alltag haben kann und wie wir im Kampf gegen steigende Energiekosten ein unsichtbares, aber sehr smartes Hirn zu Hilfe nehmen können.

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Diese 10 deutschen Städte haben die höchste Schulden

03. März 2026 um 20:41

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teuersten Städte Deutschland, Lebenshaltungskosten, Städte höchsten Schulden

Deutschland als Nation verschuldet sich immer weiter. Aber auch den einzelnen Städten geht es in der Regel nicht anders. In welchen Kommunen die Verschuldung am höchsten ist, klären wir in diesem Ranking.

Die Verschuldung Deutschlands schreitet immer weiter voran. Inzwischen ist die BRD mit über 30.000 Euro pro Staatsbürger in den Miesen. Insgesamt geht es steil auf die drei Billionen Euro zu. Und fast 7.000 Euro kommen pro Sekunde hinzu. Die Zahlen sind erschreckend und betreffen nicht nur den Bund. Auch die einzelnen Städte schreiben zu großen Teilen rote Zahlen. Aber wo ist die Verschuldung am Schlimmsten?

Diese Städte in Deutschlande haben die höchsten Schulden

Der Bund deutscher Steuerzahler (BdSt) hat die Daten von 194 Städten analysiert. Unterm Strich steht für 2025 ein Minus von 11,46 Milliarden Euro. Jede untersuchte Kommune liegt im Durchschnitt also mit rund 59 Millionen Euro im Minus. Rechnet man diesen Berg an Schulden auf die einzelnen Einwohner herunter, ergibt sich eine zusätzliche Belastung von 264,58 Euro pro Kopf.

Nur eine kleine Gruppe von 29 Städten kann einen Haushaltsüberschuss aufweisen. Besonders positiv sieht es unter anderem in Cottbus, Freiburg, Leipzig und München aus. An dieser Stelle interessiert uns allerdings die Gesamtverschuldung.

Die Gründe für das finanzielle Tief sind vielfältig. Eine schwache Konjunktur trifft auf explodierende Sozial- und Zinsausgaben. Besonders kritisch wird vom BdSt die Entwicklung der Personalkosten bewertet, die durch die letzten Tarifabschlüsse massiv gestiegen sind.

Interessanterweise lässt sich kein direkter Zusammenhang zwischen der Größe einer Stadt und ihrer finanziellen Lage ableiten, wenn man diese auf die einzelnen Bürger herunterrechnet. Kleine Gemeinden kämpfen oft mit ähnlichen Problemen wie Millionenstädte. In der folgenden Übersicht sind aber in erster Linie Großstädte vertreten, da diese logischerweise die höchste Gesamtverschuldung aufweisen.

Platz 10: Leipzig

Leipzig eröffnet unsere Top Ten der verschuldeten Kommunen in Deutschland. Die Gesamtverschuldung beträgt 3.065.321.681 Euro und knackt damit die Messlatte von drei Milliarden Euro. Trotz dieser hohen Summe gehört Leipzig zu den wenigen Städten, die im laufenden Haushalt einen Überschuss ausweisen können.

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KI-Streit im Weißen Haus: OpenAI vertickt ChatGPT ans US-Militär

03. März 2026 um 11:00

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OpenAI ChatGPT Militär USA Trump

Die Trump-Administration hat Anthropic aus US-Behörden verbannt, weil das KI-Unternehmen sich weigert, seine Modelle für das US-Militär und für Überwachungsmethoden freizugeben. Aus Geldsorgen und ohne Rücksicht auf Verluste hat sich nun OpenAI den Deal gekrallt. Doch er könnte dem Unternehmen teuer zu stehen kommen. Eine kommentierende Analyse.

US-Regierung verbannt Anthropic aus Behörden

  • Im Juli 2025 hatte das Pentagon Anthropic einen Vertrag mit einem Volumen von 200 Millionen US-Dollar zugesagt, um die KI-Modelle des Unternehmens in seine Arbeitsabläufe zu integrieren. Nachdem die Algorithmen jedoch zur history Gefangennahme des venezolanischen Machthabers Nicolás Maduro eingesetzt wurden, eskalierte ein öffentlicher Streit.
  • Wie Anthropic in einem Blogbeitrag erklärte, lehnt das Unternehmen den Einsatz seiner KI für autonome Waffen oder die Massenüberwachung ab. Leistungsstarke Algorithmen könnten aus scheinbar harmlosen Daten einen gigantischen Überwachungspool erstellen. Das Rechtssystem käme der technologischen Entwicklung nicht hinterher. Nachdem sich Anthropic weigerte, seine KI für alle „rechtmäßigen Verwendungszwecke“ freizugeben, stufte die US-Administration das Unternehmen als Sicherheitsrisiko ein und untersagte Behörden die Nutzung.
  • Nur wenige Stunden nachdem das Pentagon angekündigt hatte, Anthropic zu verbannen, gab OpenAI eine Vereinbarung zur militärischen Nutzung von ChatGPT bekannt. Während Anthropic ankündigte, Klage einzureichen, soll der KI-Chatbot Claude des Unternehmens unterstützend bei den US-Militärschlägen im Iran zum Einsatz gekommen sein. Dem Pentagon zufolge basiere die Entscheidung auf einer Übergangsvereinbarung mit Anthropic.

OpenAI vertickt ChatGPT ans US-Militär

Laut OpenAI beinhaltet die Vereinbarung zur Freigabe der hauseigenen KI-Modelle für das Verteidigungsministerium und US-Militär mehr Schutzmaßnahmen als der Deal mit Anthropic. Allerdings untersagt der Vertrag weder eine militärische Nutzung noch eine Nutzung zur Massenüberwachung.

Er sieht lediglich vor, dass die KI-Modelle des Unternehmens im Einklang mit dem Rechtssystem und der Verfassung genutzt werden. Und genau hier liegt das Problem. Denn dass es die Trump-Administration mit dem Rechtssystem nicht so genau nimmt, dürfte hinlänglich bekannt sein.

Unliebsame Richter werden etwa abgesägt, Gerichtsurteile ignoriert und das Gesetz wird stets zum eigenen Vorteil ausgelegt, nicht aber zugunsten der Vereinigten Staaten und der gesamten Bevölkerung.

Vor allem die fadenscheinige Rechtsauslegung des Trump-Lagers sowie die Tatsache, dass die Gesetzgebung und Justiz der technologischen Entwicklung rund um KI nicht hinterherkommt, sind die wahren Beweggründe für den Anthropic-Protest.

OpenAI scheint sich derweil blauäugig auf die Versprechen einer Regierung zu verlassen, die schon allzu häufig ihre Versprechen gebrochen hat – und zwar allem Anschein nach aus finanziellen statt moralischen Gründen.

Stimmen

  • US-Präsident Donald Trump auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social zur Verbannung der Anthropic-KI: „Die Vereinigten Staaten von Amerika werden niemals zulassen, dass eine radikal linke, woke Firma uns vorschreibt, wie unsere großartige Armee Kriege führt und gewinnt. Diese Entscheidung liegt bei ihrem Oberbefehlshaber. Die linken Spinner bei Anthropic haben einen katastrophalen Fehler begangen, indem sie versucht haben, das Kriegsministerium unter Druck zu setzen und es zu zwingen, sich an ihre Nutzungsbedingungen statt an unsere Verfassung zu halten.“
  • OpenAI-Chef Sam Altman in einem Beitrag auf X (ehemals Twitter): „Heute haben wir mit dem Kriegsministerium eine Vereinbarung getroffen, unsere Modelle in ihrem geheimen Netzwerk einzusetzen. Die Sicherheit von KI und die Verteilung sind Kern unserer Mission. Zwei unserer wichtigsten Sicherheitsprinzipien sind das Verbot der Massenüberwachung im Inland und menschliche Verantwortung für die Anwendung von Gewalt, auch bei autonomen Waffensystemen. Das Kriegsministerium stimmt diesen Grundsätzen zu und spiegelt sie in Gesetzen und Richtlinien wider.“
  • Anthropic-Gründer Dario Amodei hat auf die Einstufung seines Unternehmens als Sicherheitsrisiko reagiert. In einem Interview mit CBS spricht er von einem beispiellosen Vorgang: „Diese Einstufung hat es noch nie zuvor bei einem amerikanischen Unternehmen gegeben. Und ich denke, es wurde in einigen ihrer Erklärungen, in ihrer Wortwahl, sehr deutlich, dass dies vergeltend und strafend war. Meinungsverschiedenheiten mit der Regierung sind das Amerikanischste auf der Welt.“

OpenAI droht Imageschaden

Die Entscheidung, mit der US-Regierung zusammenzuarbeiten, könnte OpenAI teuer zu stehen kommen. Denn bereits nachdem bekannt wurde, dass die KI-Modelle von Anthropic bei der Entführung des venezolanischen Diktators Maduro zum Einsatz kamen, erlitt der Konkurrent einen Imageschaden.

Ob die Intervention des US-Militärs in Venezuela im Einklang mit der Verfassung war, steht aber noch in Frage. Eigentlich hätte dieser Fall OpenAI ein lehrendes Beispiel sein können. Doch stattdessen vertraut man blind den Versprechen der US-Administration. Offenbar vor allem deshalb, weil OpenAI nach wie vor defizitär ist und händeringend nach Geldgebern sucht.

Falls dem Unternehmen jedoch ein Anthropic-Moment wie in Venezuela ereilen sollte, könnte die Nutzerbasis erheblich bröckeln – sofern sie das nicht ohnehin schon tut. Denn bereits nachdem bekannt wurde, dass die KI-Modelle von OpenAI von der höchst umstrittenen Einwanderungsbehörde ICE genutzt wurden, flammte eine Protestwelle auf.

Unter dem Hashtag QuitGPT wurden Nutzer dazu aufgefordert, ihr ChatGPT-Abo zu kündigen und die Plattform nicht mehr zu nutzen. Aufgrund des neuen Deals mit dem Pentagon keimt dieser Protest nun weiter aus.

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Spracheingabe beim Mac: Nachrichten, Notizen und Dokumente erstellen

03. März 2026 um 05:45

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Spracheingabe Mac MacBook Apple Diktierfunktion

Mit der Spracheingabe kannst du auf deinem Mac Texte schneller und intuitiver verfassen – ganz ohne deine Tastatur. Das System verschriftlicht dein gesprochenes Wort und erleichtert so den Arbeitsalltag sowie die barrierefreie Nutzung.

Ob Alexa, Siri oder die Sprachnachricht bei WhatsApp – Sprache ist für die Kommunikation mit digitalen Geräte längst Teil des Alltags geworden. Auch am Computer gewinnt diese Technologie zunehmend an Bedeutung, weil sie das Schreiben von Texten beschleunigt und den Umgang mit Technik vereinfacht.

Auch auf deinem Mac kannst du Spracheingabe nutzen und so langwieriges Tippen auf der Tastatur beschleunigen. Die Funktion ist laut Apple überall verfügbar, wo normalerweise Text eingegeben werden kann. Wir zeigen dir, wie du das Tool auf deinem Mac aktivierst und im Anschluss Texte einsprechen kannst.

Spracheingabe auf dem Mac – so aktivierst du das Tool

Die Diktierfunktion auf dem Mac ist in zahlreichen Sprachen verfügbar. Darunter unter anderem Deutsch, Englisch, Italienisch, Griechisch oder Tschechisch. Die vollständige Liste findest du auf der Website von Apple.

Willst du die Spracheingabe auf deinem Mac aktivieren, kannst du dies in den Systemeinstellungen tun. Öffne die Rubrik „Tastatur“ am linken Rand des Fensters. Dort findest du den Bereich „Diktierfunktion„.

Über einen einfachen Schieberegler kannst du die Funktion aktivieren. Auch weitere Einstellungen sind hier möglich. So kannst du wählen, in welcher Sprache du diktieren willst, welches Mikrofon als Quelle dafür verwendet werden soll und ob du die automatische Interpunktion nutzen möchtest.

Außerdem bietet Apple dir die Möglichkeit, einen Kurzbefehl für das Starten der Spracheingabe auf deinem Mac auszuwählen. Hier findest du zahlreiche Optionen in einem Drop-down-Menü, wie beispielsweise die Mikrofon-Taste auf deinem Mac.

Du kannst aber auch einen eigenen Kurzbefehl erstellen. Wähle hierfür im Drop-down-Menü bei Kurzbefehl die Option „Anpassen …“ und drücke dann die von dir gewünschten Tasten.

So kannst du die Spracheingabe auf deinem Mac nutzen

Hast du all diese Einstellungen vorgenommen, kannst du mit der Spracheingabe auf deinem Mac loslegen. Platziere hierfür deinen Cursor in einer App auf deinem Mac an der Stelle, an der du Text eingeben möchtest.

Drücke nun deine Mikrofon-Taste oder die von dir gewählte Tastenkombination zum Starten der Diktierfunktion. Alternativ kannst du die Spracheingabe auch über das Menü am oberen Bildschirmrand nutzen. Klicke hierfür auf „Bearbeiten“ und wähle dann „Diktat starten„.

Hast du die Spracheingabe gestartet, hörst du einen Ton, der die Bereitschaft zum Diktieren signalisiert. Außerdem siehst du anstelle deines Cursors ein kleines Mikrofon in deinem Textfeld.

Nutzt du einen Mac mit Apple Chip kannst du auch während des Diktieren deine Tastatur weiter verwenden. Du musst hierfür das Diktat nicht beenden.

Du kannst bei der Nutzung der Spracheingabe auf deinem Mac außerdem Emoji oder Satzzeichen einfügen. Hierfür bietet Apple zahlreiche Kurzbefehle, die auf dieser Seite gelistet sind.

Zum Beenden deines Diktats drückst du erneut deine Mikrofon-Taste oder die von dir gewählte Tastenkombination. Es ist erneut ein Ton zu hören und dein Cursor ist wieder an der Stelle des Mikrofon-Symbols zu sehen.

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HubSpot Free CRM vs. Freshsales: Was ist besser für wachsende Startups?

03. März 2026 um 03:00

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HubSpot Free CRM vs. Freshsales

Startups müssen ein CRM-System zu finden, das nicht nur kostenlos ist, sondern auch mit ihren Anforderungen und ihrem Wachstum Schritt hält. Zwei der beliebtesten Lösungen sind das HubSpot Free CRM und Freshsales. Doch welches Tool eignet sich besser für ambitionierte Gründer und junge Unternehmen? In diesem Artikel vergleichen wir beide Systeme ausführlich, zeigen echte Praxisbeispiele, erklären Workflows und beantworten die wichtigsten Fragen – damit du die beste Entscheidung für dein Startup treffen kannst.

Direkter Vergleich: HubSpot Free CRM und Freshsales für Startups

HubSpot Free CRM und Freshsales sind beide darauf ausgelegt, kleinen Unternehmen einen schnellen Einstieg in die Welt der Kundenbeziehungsverwaltung zu ermöglichen. Sie bieten intuitive Oberflächen, Automatisierungen und Integrationen, die speziell für wachsende Teams attraktiv sind. Doch die Unterschiede liegen im Detail – und genau diese Details entscheiden darüber, welches System für dein Startup die bessere Wahl ist.

Kriterium HubSpot Free CRM Freshsales
Preis 100% kostenlos, Basisfunktionen Free-Plan mit Basisfunktionen, Upgrade nötig für viele Features
Kontakt- und Lead-Management Unbegrenzte Kontakte, übersichtliche Timeline, Segmentierung Bis zu 100 Kontakte im Free-Plan, einfache Lead-Verwaltung
E-Mail-Integration Gmail/Outlook-Integration, Tracking, Vorlagen, Automatisierung Gmail/Outlook-Integration, Basis-Tracking, weniger Automatisierung
Automatisierungen Workflows ab kostenpflichtigem Plan, Basis-Automatisierung im Free-Plan Lead-Zuweisung, einfache Automatisierungen, komplexere nur im Paid-Plan
Reporting & Dashboards Individuelle Dashboards, Standard-Reports, Export-Funktion Standard-Reports, eingeschränkte Anpassung im Free-Plan
Integrationen Über 2.000 Apps, Marketing, Vertrieb, Support Über 50 Apps, Fokus auf Vertrieb
DSGVO-Konformität Free-Plan: US-Server, erst ab Starter: Wahl europäischer Server, Details regelt der HubSpot Product & Services Catalog. Serverstandort EU/US je nach Plan, Datenschutzoptionen
Skalierbarkeit Nahtlose Upgrades, Marketing- und Sales-Funktionen Upgrade auf Freshsales Growth/Pro für mehr Funktionen
Support Community, E-Mail-Support, umfangreiche Wissensdatenbank E-Mail-Support, Wissensdatenbank, Chat-Support ab Paid-Plan

Für wen eignet sich das HubSpot Free CRM besonders?

Das HubSpot Free CRM ist ideal für Startups, die unbegrenzte Kontakte verwalten möchten und Wert auf eine intuitive Benutzeroberfläche legen. Die Plattform bietet zahlreiche Integrationen und ermöglicht einen schnellen Einstieg in Marketing-Automation, sobald das Unternehmen wächst.

Besonders attraktiv ist die Möglichkeit, das System mit dem Wachstum des Startups zu erweitern – von kostenlosen Basisfunktionen bis hin zu leistungsstarken Marketing- und Sales-Hubs.

HubSpot im Einsatz (Bild: HubSpot)

Wann ist Freshsales die bessere Wahl?

Freshsales punktet mit einer sehr einfachen Bedienung und einem klaren Fokus auf Vertriebsprozesse. Für Startups, die zunächst nur wenige Kontakte verwalten und vor allem den Vertrieb digitalisieren möchten, ist Freshsales eine solide Wahl.

Wer jedoch schnell wächst und komplexere Marketing- oder Service-Prozesse abbilden will, stößt im Free-Plan schnell an Grenzen und muss auf kostenpflichtige Tarife upgraden.

Freshsales
Freshsales im Einsatz (Bild: Freshsales)

Die wichtigsten Vorteile von HubSpot Free CRM für Startups

HubSpot Free CRM bietet eine Reihe von Vorteilen, die speziell für wachsende Startups entscheidend sind:

  • Unbegrenzte Kontakte: Startups können beliebig viele Leads und Kunden verwalten, ohne Zusatzkosten.
  • Skalierbarkeit: Mit dem Wachstum des Unternehmens lassen sich weitere Funktionen und Hubs einfach hinzufügen.
  • Intuitive Oberfläche: Die Benutzerführung ist selbsterklärend und für Teams ohne IT-Know-how geeignet.
  • Marketing- und Vertriebsintegration: Schon im Free-Plan lassen sich E-Mail-Kampagnen, Landing Pages und Lead-Tracking nutzen.
  • Umfangreiche Integrationen: Über 2.000 Apps und Schnittstellen für alle gängigen Tools.

Die wichtigsten Nachteile von HubSpot Free CRM für Startups

Trotz der zahlreichen Vorteile bringt das HubSpot Free CRM auch einige Einschränkungen mit sich, die gerade für wachsende Startups relevant sind. Ein zentrales Thema ist die Automatisierung: Während grundlegende Funktionen kostenlos verfügbar sind, lassen sich komplexe Workflows und Automatisierungen erst ab dem kostenpflichtigen Starter-Tarif nutzen. Das kann für Unternehmen, die ihre Prozesse früh skalieren möchten, eine Hürde darstellen.

Ein weiterer Nachteil betrifft die DSGVO-Konformität. Im kostenlosen Free-Plan werden die Daten auf US-Servern gespeichert, was nicht vollständig den Anforderungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung entspricht. Erst ab dem Starter-Tarif besteht die Möglichkeit, den Serverstandort zu wählen und beispielsweise auf deutsche oder europäische Server – wie in Frankfurt am Main – zu wechseln, um die Datenhoheit zu gewährleisten. Die Verfügbarkeit hängt allerdings vom Account-Setup und Vertragsdetails ab.

Auch beim Reporting zeigt sich eine Einschränkung: Individuelle Reports und erweiterte Dashboards sind im Free-Plan nur begrenzt verfügbar. Startups, die tiefergehende Analysen und maßgeschneiderte Auswertungen benötigen, stoßen hier schnell an Grenzen und müssen für mehr Flexibilität auf ein Upgrade setzen.

Die wichtigsten Vorteile von Freshsales für Startups

Freshsales überzeugt mit folgenden Stärken:

  • Einfache Bedienung: Minimalistische Oberfläche, ideal für kleine Teams.
  • Lead-Management: Schnelle Erfassung und Zuweisung von Leads.
  • Basis-Automatisierung: Automatische Lead-Zuweisung und einfache Workflows im Free-Plan.
  • Preisstruktur: Klare Upgrade-Optionen, günstige Einstiegspreise für Paid-Pläne.

Die wichtigsten Nachteile von Freshsales für Startups

Auch Freshsales bringt einige Einschränkungen mit sich, die insbesondere für wachsende Startups entscheidend sein können. Im kostenlosen Tarif besteht ein Kontaktlimit: Unternehmen können maximal 100 Kontakte verwalten, was für viele junge Firmen schnell zu wenig ist und einen frühen Wechsel in einen kostenpflichtigen Plan erforderlich macht.

Ein weiterer Nachteil zeigt sich bei den Integrationen. Freshsales bietet im Vergleich zu HubSpot deutlich weniger Schnittstellen zu anderen Tools und Plattformen. Das erschwert die Vernetzung mit wichtigen Anwendungen im Bereich Marketing, Vertrieb oder Support und kann die Digitalisierung von Geschäftsprozessen ausbremsen.

Im Bereich Marketing-Funktionen müssen Startups ebenfalls Abstriche machen. Im Free-Plan sind keine integrierten Marketing-Tools enthalten, sodass Unternehmen für E-Mail-Kampagnen, Landing Pages oder Automatisierungen auf externe Lösungen zurückgreifen müssen. Das erhöht den Aufwand und die Komplexität im Alltag.

Schließlich ist die DSGVO-Konformität bei Freshsales nicht einheitlich geregelt. Der Serverstandort und die Datenschutzoptionen variieren je nach gewähltem Tarif. Startups, die besonderen Wert auf Datensicherheit und Compliance legen, müssen sich vorab genau informieren, welche Optionen im jeweiligen Plan verfügbar sind.

Praxisbezug: Typische Workflows im HubSpot Free CRM für Startups

Startups profitieren besonders von den folgenden Workflows im HubSpot Free CRM:

  • Lead-Erfassung: Neue Kontakte werden automatisch über Formulare, E-Mails oder Landing Pages ins CRM übernommen.
  • Lead-Qualifizierung: Mit Tags und Segmenten lassen sich Leads nach Relevanz ordnen und priorisieren.
  • Follow-up-Automatisierung: Erinnerungen und Aufgaben werden automatisch erstellt, damit kein Lead verloren geht.
  • E-Mail-Tracking: Jede Interaktion wird dokumentiert, sodass das Team immer den Überblick behält.
  • Reporting: Standard-Dashboards zeigen den aktuellen Stand der Pipeline und die wichtigsten Kennzahlen.

Praxisbezug: Typische Workflows in Freshsales für Startups

Freshsales bietet folgende Workflows für kleine Teams:

  • Lead-Erfassung: Manuelle Eingabe oder Import aus CSV-Dateien.
  • Lead-Zuweisung: Automatische Verteilung auf Teammitglieder.
  • Deal-Management: Übersichtliche Pipeline mit Drag-and-Drop-Funktion.
  • Kommunikation: E-Mail-Integration für einfache Kommunikation mit Leads.

Echte Case Study: YuLife skaliert Vertrieb und Kundenservice mit HubSpot CRM

Das britische Insurtech YuLife revolutioniert den Markt für Lebensversicherungen und digitale Benefits. Das Unternehmen wuchs rasant und benötigte ein CRM-System, das sowohl den Vertrieb als auch den Kundenservice effizient unterstützt und mit dem Wachstum Schritt hält. Mit HubSpot CRM gelang YuLife die nahtlose Verbindung von Sales, Marketing und Service – alles auf einer Plattform.

  • Zentrale Datenhaltung: Alle Kundendaten, Interaktionen und Vertriebschancen werden in HubSpot gebündelt und sind für das gesamte Team transparent einsehbar.
  • Automatisierte Lead-Qualifizierung: Leads werden automatisch nach Relevanz bewertet und an die passenden Vertriebsmitarbeiter weitergeleitet.
  • Effiziente Kommunikation: E-Mail- und Chat-Integrationen sorgen für schnelle, personalisierte Antworten und eine hohe Kundenzufriedenheit.
  • Service-Automatisierung: Tickets und Anfragen werden zentral verwaltet, sodass das Service-Team schneller reagieren und Probleme lösen kann.
  • Skalierbare Workflows: Mit HubSpot konnte YuLife Prozesse automatisieren und flexibel an neue Anforderungen anpassen – vom Onboarding bis zur Betreuung bestehender Kunden.

Ergebnis: YuLife steigerte die Effizienz im Vertrieb, verbesserte die Kundenzufriedenheit und konnte das Wachstum nachhaltig beschleunigen. Die Plattform von HubSpot ermöglichte es dem Startup, alle Teams miteinander zu vernetzen und die Customer Journey ganzheitlich zu steuern.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So startest du mit dem HubSpot Free CRM

Der Einstieg ins HubSpot Free CRM ist einfach und dauert nur wenige Minuten. So funktioniert es:

  1. Registrierung: Gehe auf die HubSpot CRM-Seite und erstelle einen kostenlosen Account. Du benötigst nur eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Nach der Registrierung kannst du direkt mit dem Setup beginnen.
  2. Unternehmensdaten anlegen: Gib die wichtigsten Informationen zu deinem Startup ein, z.B. Name, Branche und Teamgröße. So wird das CRM optimal für deine Bedürfnisse konfiguriert.
  3. Kontakte importieren: Lade bestehende Kontakte per CSV-Datei hoch oder verbinde HubSpot mit deinem E-Mail-Postfach, um Kontakte automatisch zu synchronisieren.
  4. Pipeline einrichten: Lege die wichtigsten Vertriebsphasen fest, z.B. Lead, Angebot, Abschluss. So behältst du den Überblick über alle Deals.
  5. Integrationen aktivieren: Verbinde HubSpot mit Tools wie Gmail, Outlook, Slack oder Zapier, um Workflows zu automatisieren und Daten zentral zu verwalten.
  6. Team einladen: Füge weitere Nutzer hinzu und weise ihnen Rollen und Berechtigungen zu. So arbeitet das gesamte Team effizient im CRM.

FAQ: HubSpot Free CRM vs. Freshsales – die wichtigsten Fragen

Ist das HubSpot Free CRM wirklich kostenlos?

Ja, das HubSpot Free CRM ist dauerhaft kostenlos und bietet unbegrenzte Kontakte sowie viele Basisfunktionen. Erst für erweiterte Automatisierung und Marketing-Features fallen Kosten an.

Wie viele Kontakte kann ich im Freshsales Free-Plan verwalten?

Im Freshsales Free-Plan sind maximal 100 Kontakte möglich. Für mehr Kontakte ist ein Upgrade erforderlich.

Ist HubSpot Free CRM DSGVO-konform?

Im Free-Plan werden die Daten auf US-Servern gespeichert, was nicht vollständig DSGVO-konform ist. Ab dem Starter-Tarif kann der Serverstandort (z.B. Frankfurt am Main) gewählt werden, sodass HubSpot DSGVO-konform genutzt werden kann. Die Verfügbarkeit hängt aber vom Account-Setup und Vertragsdetails ab.

Welche Integrationen bietet HubSpot im Free-Plan?

Das HubSpot Free CRM bietet über 2.000 Integrationen, darunter E-Mail, Kalender, Marketing-Tools, Support-Systeme und viele mehr.

Kann ich mit HubSpot Free CRM automatisierte Workflows nutzen?

Im Free-Plan sind nur Basis-Automatisierungen möglich. Für komplexe Workflows ist ein Upgrade auf den kostenpflichtigen Starter-Tarif erforderlich.

Welches CRM ist besser für wachsende Startups?

Das HubSpot Free CRM bietet mehr Skalierbarkeit, unbegrenzte Kontakte und eine bessere Integration von Marketing und Vertrieb. Freshsales eignet sich für sehr kleine Teams mit Fokus auf den Vertrieb, stößt aber bei Wachstum schnell an Grenzen.

Fazit: HubSpot Free CRM oder Freshsales – was ist besser für Startups?

Wachsende Startups profitieren langfristig vom HubSpot Free CRM, da es unbegrenzte Kontakte, eine starke Skalierbarkeit und zahlreiche Integrationen bietet. Die Plattform eignet sich für Teams, die nicht nur den Vertrieb, sondern auch Marketing und Service digitalisieren wollen. Freshsales ist eine gute Wahl für sehr kleine Teams mit Fokus auf den Vertrieb, stößt aber bei Wachstum schnell an Grenzen. Wer von Anfang an auf Wachstum setzt und flexibel bleiben möchte, sollte auf das HubSpot CRM setzen.

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Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Smartwaxx (+Gewinnspiel)

02. März 2026 um 22:22

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Wachs-Sticks Höhle der Löwen Smartwaxx Haarentferner Wachs Nase Ohren

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Dem Erfinder der Wachs-Sticks von Smartwaxx.

Für viele sind Nasen- und Ohrhaare ein kleines, aber unangenehmes Detail im Alltag. Denn: Die Entfernung ist oft umständlich, unhygienisch oder schlicht schmerzhaft. Genau hier setzt Smartwaxx an. Gründer Samuel Kirchberger-Puechlong, der von allen nur Sam genannt wird, hat aus einer simplen Idee eine marktreife Innovation entwickelt.

Ein Haarentfernungssystem, das speziell für Nasen- und Ohrenhaare konzipiert ist – einfach, hygienisch und für ein deutlich angenehmeres Waxing-Erlebnis. Mit seinem Produkt und Konzept konnte Sam Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben den Smartwaxx-Gründern zu seinen Erfahrungen in den Show befragt.

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Smartwaxx: Die Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo Sam, du bist in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Erst einmal möchte ich mich an dieser Stelle beim ganzen Team hinter der VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ bedanken. Ich wurde sehr herzlich empfangen und habe mich vom ersten Moment an gut aufgehoben gefühlt. Und es fühlt sich verdammt gut an. Für Smartwaxx ist die Teilnahme ein großer Meilenstein und eine enorme Anerkennung für die bisherige Arbeit.

Eine solche Plattform zu bekommen, bedeutet Sichtbarkeit, Vertrauen und die Chance, das Produkt auf ein neues Level zu heben. Gleichzeitig war es für mich als Unternehmer eine neue Herausforderung, an der ich persönlich wachsen durfte.

Unter Druck, vor erfahrenen Investoren und laufenden Kameras die eigene Vision klar zu vertreten, ist eine besondere Situation. Genau solche Momente stärken die unternehmerische Reife und zeigen, wofür man die letzten Jahre gearbeitet hat.

Was macht dein Produkt so besonders?

Smartwaxx ist ein speziell entwickeltes System zur Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren. Viele kennen das Problem: Trimmer schneiden die Haare nur oberflächlich, Scheren sind unpräzise und professionelle Geräte oft teuer oder umständlich in der Anwendung.

Smartwaxx funktioniert anders. Auf dem Stick befindet sich bereits eine vorgeformte Wachsglocke. Diese wird mit einem handelsüblichen Haartrockner erwärmt, kurz eingeführt und härtet dort kontrolliert aus. Beim Herausziehen werden die unerwünschten Haare sauber entfernt. Es ist kein zusätzliches Gerät notwendig und der Ablauf lässt sich unkompliziert in den Alltag integrieren.

Besonders ist die Kombination aus Anwendungssystem, Rezeptur und hygienischer Verpackung. Die Sticks sind in Sachets verpackt, jeweils zwei Stück pro Einheit. Das speziell entwickelte Wachs haftet gezielt an den Haaren und nicht an der empfindlichen Haut.

Dadurch ist die Anwendung im Vergleich zu klassischem Waxing deutlich angenehmer und nahezu schmerzfrei. Das Ergebnis hält spürbar länger an als bei klassischen Methoden wie Trimmern oder Scheren, da die Haare nicht nur gekürzt, sondern vollständig entfernt werden, ohne die natürliche Schutzfunktion der Nasenhaare zu beeinträchtigen.

Smartwaxx ist sowohl für Profis im Friseur und Barber Bereich als auch für Privatanwender konzipiert und verbindet einfache Anwendung mit professionellem Anspruch.

Wie bist du auf deine Idee und dein Konzept gekommen?

Die Idee entstand aus einer realen unternehmerischen Situation. Ein enger Freund von mir hatte sich selbstständig gemacht und schnell gemerkt, wie herausfordernd es ist, als Unternehmer dauerhaft profitabel zu arbeiten. Im Rahmen meiner Unterstützung bei Strategie und Positionierung wurde deutlich, dass vielen Friseuren, Barbern und Kosmetikern einfache, rentable Zusatzleistungen fehlen, die sich ohne große Investitionen integrieren lassen.

Parallel fiel mir auf, dass die bestehenden Methoden zur Entfernung von Nasen und Ohrenhaaren entweder umständlich oder wenig praktikabel waren. Genau aus dieser Kombination entstand das Konzept: eine Lösung zu entwickeln, die professionell funktioniert, ohne kompliziert zu sein, und Unternehmern aus den relevanten Sektoren eine unkomplizierte Möglichkeit bietet, zusätzlichen Umsatz zu generieren.

Als sich in der Testphase zeigte, dass auch viele Männer das Produkt gerne zu Hause anwenden würden, wurde das System konsequent weitergedacht. So entstand Smartwaxx als durchdachte Lösung für Profis im Friseur und Barber Bereich ebenso wie für Privatanwender.

„Die Höhle der Löwen“

Und wie bist du bei DHDL gelandet?

Der Impuls kam tatsächlich stark aus meinem Umfeld. Immer wieder wurde ich darauf angesprochen, dass Smartwaxx perfekt in die VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ passen würde.
Anfangs war es eher ein Gedanke, irgendwann wurde daraus eine ernsthafte Überlegung.

Letztlich war die Entscheidung logisch: Die VOX Gründer Show „Die Höhle der Löwen“ steht für Neuheiten, Innovationen und unternehmerischen Mut. Genau dafür steht auch Smartwaxx Es war daher nur konsequent, diesen Schritt zu gehen und das Produkt auf einer Bühne zu präsentieren, die genau für solche Innovationen gemacht ist.

Was ging kurz vor deinem Pitch in dir vor?

Bis kurz vor dem Pitch war ich erstaunlich ruhig. Erst in dem Moment, als ich im Set vor den Löwen stand, habe ich eine kurze Nervosität gespürt. Das ist ein besonderer Augenblick, in dem einem bewusst wird, dass jetzt alles zusammenkommt.

Diese Nervosität konnte ich jedoch schnell ablegen. Was mir dabei geholfen hat, war meine emotionale Intelligenz und die Fähigkeiten, die dahinterstehen. Diese haben mich über meinen gesamten unternehmerischen Weg begleitet und mir immer wieder geholfen, in Drucksituationen klar zu bleiben.

Lustigerweise wurde ich sogar von den Löwen auf meine Gelassenheit angesprochen. Das hat mir gezeigt, wie wichtig innere Stabilität ist und wie sehr sie sich auch nach außen widerspiegelt.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Die Verhandlungen nach der Show liefen genau so, wie man es sich wünscht: transparent, strukturiert und auf Augenhöhe. Es ging nicht nur um Zahlen, sondern um ein gemeinsames Verständnis für Vision, Tempo und langfristige Ausrichtung.

Im Austausch mit meinen Investor Ralf Dümmel und seinem Team habe ich mich jederzeit wohl und ernst genommen gefühlt. Die Gespräche waren professionell, klar und lösungsorientiert. Genau so stellt man sich eine Zusammenarbeit vor, wenn man gemeinsam etwas Großes aufbauen möchte.

Wachs-Sticks aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Smartwaxx weiter

Was ist seit dem Dreh und deiner Teilnahme mit dir und deinem Produkt passiert?

Seit dem Dreh ist viel passiert. Wir sind direkt in die Weiterentwicklung von Smartwaxx eingestiegen und haben gemeinsam intensiv gebrainstormt, um das Produkt, die Positionierung und die nächsten strategischen Schritte weiter zu schärfen. Parallel dazu wurden alle rechtlichen und strukturellen Themen sorgfältig geprüft und sauber aufgesetzt.

Genau die Punkte, die bei Startups im schnellen Wachstum oft liegen bleiben, haben wir bewusst aufgegriffen. Ziel war es, nicht nur ein erfolgreiches Produkt zu verkaufen, sondern eine Marke aufzubauen, die langfristig Bestand hat und professionell strukturiert ist.

Wie geht es jetzt weiter?

Jetzt geht es darum, Smartwaxx konsequent weiter zu skalieren und strategisch auszubauen. Der Fokus liegt auf dem weiteren Vertriebsausbau, dem Aufbau starker Handelspartnerschaften und der Internationalisierung, insbesondere innerhalb Europas.

Gleichzeitig arbeiten wir an der Erweiterung des Produktsortiments, um weitere einfache und effektive Lösungen im Bereich spezialisierter Pflege zu entwickeln. Ziel ist es, SMARTWAXX langfristig als festen Bestandteil in Badezimmern sowie im Friseur und Barber Bereich zu etablieren und die Marke Schritt für Schritt nachhaltig wachsen zu lassen.

Wenn du zurückblickst: Wie bewertest du deine Erfahrungen bei DHDL?

Rückblickend war die Teilnahme an „Die Höhle der Löwen“ eine wichtige Erfahrung für Smartwaxx, aber noch wertvoller für mich persönlich als Unternehmer. Natürlich ist es ein großer Schritt für ein Produkt, so eine Bühne zu bekommen.

Gleichzeitig ist mir bewusst, dass ein Unternehmen immer relativ ist. Märkte verändern sich, Produkte können scheitern oder sich weiterentwickeln. Was jedoch bleibt, sind die Erfahrungen, die man sammelt, und die Fähigkeiten, die man in solchen Situationen entwickelt. Diese sind langfristig unbezahlbar und prägen einen als Unternehmer weit über ein einzelnes Projekt hinaus.

Gewinnspiel: Sicher dir ein exklusives Wachs-Stick-Set von Smartwaxx aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir die Wachs-Sticks von Smartwaxx aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 22. März 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, was dir an Smartwaxx besonders gefällt.

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Rückerstattung: Die schnellsten Finanzämter in Deutschland

02. März 2026 um 20:20

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Finanzämter Steuererklärung Steuer

Steuerzahler sind verpflichtet, ihre Formulare pünktlich einreichen. Das bedeutet aber nicht, dass diese auch schnell beantwortet werden, denn die Bearbeitungszeiten gehen weit auseinander. Welche Finanzämter besonders zügig antworten, klären wir in diesem Ranking.

Einige Finanzämter stellen die Geduld der Steuerzahler mit Wartezeiten von über 100 Tagen auf die Probe. Welche Behörden sich in Deutschland am längsten Zeit lassen, haben wir in unserem Ranking mit den langsamsten Finanzämtern geklärt. Dass es auch anders geht, zeigen wir in diesem Artikel, mit dem wir besonders zügige Beamte in der Finanzverwaltung der Bundesrepublik küren wollen.

Diese Finanzämter arbeiten am schnellsten

Besonders schön ist es, wenn man eine Rückzahlung erhält. Diese fallen in den verschiedenen Bundesländern allerdings unterschiedlich hoch aus: Spitzenreiter ist Hamburg mir einer durchschnittlichen Erstattung von 1.615 Euro, gefolgt von Hessen mit 1.566 Euro. Ganz hinten liegt Sachsen-Anhalt mit einem Schnitt von 1.124 Euro. Der nationale Rekord für eine Privatperson lag im vergangenen Jahr bei mehr als 213.000 Euro.

Aber egal ob Nachzahlung oder Rückerstattung, es ist doch immer schön, Gewissheit zu haben. Und der aktuelle Steuerreport 2026 von Smartsteuer verrät, bei welchem Amt ein Steuerbescheid bereits nach gut drei Wochen im Briefkasten liegen kann.

Wer den Vorgang beschleunigen will, sollte seine Unterlagen im März einreichen. In diesem Monat beträgt die Bearbeitung im bundesweiten Schnitt lediglich 43 Tage. Im August müssen steuerpflichtige Bürger mit 80 Tagen deutlich mehr Zeit einplanen. Der Rekord für die erste Abgabe im Jahr 2026 liegt übrigens bei sieben Sekunden nach Mitternacht am ersten Januar.

In der folgenden Liste präsentieren wir die zehn Finanzämter, bei denen im vergangenen Jahr die eingereichten Unterlagen am schnellsten bearbeitet wurden.

Platz 10: Kaufbeuren m. Außenstelle Füssen

Den Einstieg in die Top Ten macht das Amt in Kaufbeuren mit der Außenstelle Füssen. Hier dauert die Bearbeitung einer Steuererklärung im Durchschnitt 39 Tage. Der Medianwert, also die exakte Mitte aller abgegebenen Unterlagen, liegt sogar nur bei 28 Tagen. Viele Fälle können also noch zügiger abgewickelt werden.

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KI-Firma will größte Problem autonomer Autos gelöst haben

02. März 2026 um 13:30

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KI autonomes Fahren DeepScenario

In der Serie „Start‑up‑Check!“ nehmen wir regelmäßig die Geschäftsmodelle von Start‑ups unter die Lupe. Was steckt hinter dem Unternehmen? Was macht das Start‑up so besonders und was gibt es zu kritisieren? Heute: DeepScenario.

Start‑ups: Das klingt nach Erfindergeist, Zukunftstechnologien, neuen Märkten. Doch in der Realität erweisen sich viele der Neugründungen leider oft als eine Mischung aus einer E‑Commerce‑Idee, planlosen Gründern und wackeligen Zukunftsaussichten.

Dabei gibt es sie durchaus: die Vordenker, die an den großen Problemen tüfteln und Geschäftsmodelle revolutionieren. Sie zu finden und vorzustellen, ist die Aufgabe des Formats „Start‑up‑Check“. Heute: DeepScenario, Automotive-Tech-Start-up.

Was steckt hinter DeepScenario?

  • Branche: Automotive Tech
  • Gründer: Holger Banzhaf (Geschäftsführer), Jacques Kaiser, Nijanthan Berinpanathan
  • Gründungsjahr: 2021
  • Geschäftsmodell: B2B-Softwareplattform für die Erstellung realistischer 3D-Verkehrsszenarien für das Testen von Fahrsystemen
  • Ziel: Mithilfe von realitätsnahen Testszenarien die Entwicklung autonomer Fahrzeuge und Fahrerassistenzsysteme zu beschleunigen

Autonome Fahrzeuge müssen auch dann richtig reagieren, wenn etwas Unerwartetes passiert: Ein Kind läuft zwischen parkenden Autos auf die Straße, ein Radfahrer taucht im toten Winkel auf, ein Fahrzeug bremst abrupt. Genau solche sicherheitskritischen Situationen – sogenannte Edge Cases – sind in realen Testfahrten kaum reproduzierbar und in künstlichen Simulationen oft nur unzureichend abgebildet.

Hier setzt DeepScenario an.

Holger Banzhaf, Jacques Kaiser und Nijanthan Berinpanathan gründeten ihr Start-up 2021. Die Gründer setzen auf Computer Vision, Robotik und KI, die an deutschen Forschungseinrichtungen und von deutschen Industriepartnern entwickelt wurden.

Die AI Scenario Engine von DeepScenario analysiert Verkehrsvideos – etwa von Dashcams, Verkehrskameras oder Drohnen – automatisiert und überführt sie in simulationsfähige, dreidimensionale Verkehrsszenarien. So lassen sich auch seltene Edge Cases systematisch in Testumgebungen integrieren.

Geschäftsmodell und Praxisbeweis

DeepScenario vertreibt die AI Scenario Engine als B2B-Softwareplattform an Automobilhersteller und Zulieferer. Die Bereitstellung erfolgt als Cloud- oder On-Premise-Lösung. Abgerechnet wird über Lizenz- beziehungsweise Subskriptionsmodelle, ergänzt um nutzungsabhängige Komponenten, etwa auf Basis der generierten Szenarien oder der eingesetzten Rechenleistung.

Zu den Anwendern zählten im vergangenen Jahr unter anderem Bosch und Mercedes-Benz. Sie nutzten die Technologie, um autonome Fahrfunktionen unter realitätsnahen Bedingungen zu validieren und Testabdeckungen systematisch zu erweitern.

Der industrielle Mehrwert liegt dabei weniger in der reinen Szenariogenerierung als in der Skalierbarkeit: Reale Verkehrsdaten aus Testfahrzeugen, Infrastrukturkameras oder Förderprojekten werden automatisiert in simulationsfähige 3D-Modelle überführt und stehen unmittelbar für virtuelle Testläufe zur Verfügung. Feldtests lassen sich dadurch gezielt ergänzen, ohne jedes Szenario physisch reproduzieren zu müssen.

Kernfunktionen der AI Scenario Engine

Monokulare Computer Vision: Das System erkennt und verfolgt Fahrzeuge, Fußgänger und weitere Verkehrsteilnehmer in Videodaten einzelner Kameras. Aus zweidimensionalen Bildsequenzen werden Bewegungsbahnen und Objektbeziehungen rekonstruiert.

  • Szenario-Mining: Verkehrsabläufe – etwa Brems-, Abbiege- oder Überholmanöver – werden aus Videodaten extrahiert und in einem räumlich-zeitlichen Modell abgebildet. Dadurch entstehen statistisch repräsentative Testszenarien auf Basis realer Verkehrsbeobachtungen.
  • Generative Verkehrsmodelle: Ein lernbasiertes Modell bildet regionale Fahrmuster ab und erzeugt daraus neue, simulationsfähige Verkehrssituationen. Ziel ist es, reale Datenverteilungen systematisch zu erweitern, ohne sich ausschließlich auf synthetische Annahmen zu stützen.

„Was die AI Scenario Engine von anderen Lösungen unterscheidet, ist unser Prozess des Szenario-Minings“, erklärt Holger Banzhaf, CEO und Mitgründer von DeepScenario in einem Interview mit Munich Startup.

Dabei nutzen wir unsere bahnbrechenden Bildverarbeitungsalgorithmen, um Zugang zu repräsentativen Verteilungen der realen Welt zu erhalten und das in allen drei räumlichen Dimensionen und der Zeitdimension.

Einordnung und Mehrwert

Der praktische Nutzen liegt vor allem in der Skalierung realitätsnaher Tests:
Virtuelle Szenarien können in großer Zahl generiert und systematisch variiert werden. Dadurch lassen sich Entwicklungszyklen verkürzen und der Aufwand für physische Testfahrten reduzieren.

Ob sich daraus signifikante Kostenvorteile oder Sicherheitsgewinne ergeben, hängt von der Integrationstiefe in bestehende Testarchitekturen sowie von regulatorischen Anerkennungsprozessen ab.

Im Wettbewerbsumfeld positioniert sich DeepScenario gegenüber Anbietern wie Cognata und Parallel Domain mit dem Anspruch, reale Videodaten unmittelbar in simulationsfähige 3D-Szenarien zu überführen. Der Kern des Ansatzes adressiert damit einen strukturellen Zielkonflikt der Branche: Wie lassen sich Tests zugleich skalieren und realitätsnah gestalten?

Skalierung: Markt, Kapital und Anwendungsbereiche

Im Oktober 2022 schloss DeepScenario eine Finanzierungsrunde mit dem High-Tech Gründerfonds (HTGF) und MobilityFund sowie mehreren Business Angels ab. Die genaue Summe wurde nicht öffentlich beziffert. Das Kapital dient dem Ausbau der Plattform, der Internationalisierung sowie der weiteren Integration in industrielle Testumgebungen.

Strategisch liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Automobilindustrie – einem Markt, in dem Validierungskapazitäten mit zunehmender Automatisierung zum Engpassfaktor werden. Parallel prüft das Unternehmen Anwendungsfelder in Smart-City-Infrastrukturen und im Verkehrsmanagement, wo die Analyse realer Verkehrsdaten ebenfalls eine Rolle spielt.

Mit steigender Komplexität autonomer Fahrfunktionen wächst der regulatorische und wirtschaftliche Druck, Testabdeckung zu erhöhen und gleichzeitig Entwicklungszyklen zu verkürzen. Für Anbieter wie DeepScenario entscheidet sich die Skalierung daher nicht nur an technologischer Leistungsfähigkeit, sondern an Integrationsfähigkeit, Standardisierung und industrieller Anschlussfähigkeit.

DeepScenario: Zwischen Innovationsanspruch und industrieller Bewährungsprobe

DeepScenario adressiert einen strukturellen Engpass in der Entwicklung autonomer Systeme: die Skalierung realitätsnaher Testszenarien unter wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Der Ansatz, reale Verkehrsdaten systematisch in simulationsfähige 3D-Modelle zu überführen, setzt genau an dem Zielkonflikt zwischen Testabdeckung und Aufwand an.

Mit Investoren wie HTGF und MobilityFund sowie ersten industriellen Anwendern positioniert sich das Start-up als spezialisierter Anbieter im Bereich datengetriebener Szenariogenerierung.

Entscheidend wird sein, in welchem Maß sich die Technologie in bestehende Testarchitekturen integrieren lässt und regulatorische Anforderungen erfüllt. Gelingt das, kann die AI Scenario Engine zu einem relevanten Baustein in der Validierung autonomer Fahrfunktionen werden.

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Solar-Förderstopp: Lobby-Ministerin plant Geschenk für Ex-Arbeitgeber E.ON

02. März 2026 um 11:00

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Solar Förderung Stopp Reiche Solaranlagen Einspeisevergütung

Das Bundeswirtschaftsministerium will unter der Leitung von Ministerin Katharina Reiche (CDU) die Förderung für kleine Solaranlagen auf Hausdächern abschaffen. Das Vorhaben würde nicht nur vielen Verbrauchern Steine in den Weg legen, sondern auch der deutschen Wirtschaft und dem Klimaschutz schaden. Eine kommentierende Analyse.

Wirtschaftsministerium will Förderung von Solaranlagen stoppen

  • Das Bundeswirtschaftsministerium will die Förderung für neue, kleine Solaranlagen einstellen. Das geht aus einem aktuellen Arbeitsentwurf hervor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt und das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) umkrempeln soll. Vor allem kleine Solaranlagen seien demnach bereits ohne zusätzliche Förderung wirtschaftlich, da die Anschaffungskosten gesunken sind. Geht es nach dem Wirtschaftsministerium, soll es künftig keine Förderung für Anlagen unter 25 Kilowatt installierter Leistung mehr geben.
  • Bisher erhielten private Betreiber von Solaranlagen als Förderung zwischen 6,73 und 12,34 Cent pro Kilowattstunde erzeugtem Strom. Diese Vergütung soll gestrichen werden. Netzbetreiber müssten sich zudem nicht mehr verpflichten, Strom abzunehmen. Anlagenbetreiber sollen stattdessen selbst einen Abnehmer suchen und mindestens 50 Prozent des erzeugten Stroms verbrauchen. Für Solaranlagen mit weniger als sieben Kilowatt installierter Leistung würde ein intelligenter Stromzähler bis Ende 2028 Pflichtauflage werden.
  • Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft würden sich nur noch 40 Prozent der 1.048 befragten Immobilienbesitzer eine Solaranlage kaufen, falls die Förderung gestrichen wird. Dem Verband zufolge ist die Nachfrage für Solaranlagen im Heimsegment seit zwei Jahren stark rückläufig.

Keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft

Wer ab März 2026 noch behauptet, dass die Bundesregierung mit Blick auf die europäischen Klimaschutzziele, an denen sie nach wie vor festhält, noch auf Kurs ist, der verdrängt die Realität. Denn: Studien zufolge stand die anvisierte Klimaneutralität bereits zuvor auf der Kippe.

Doch nun will Lobbyismus-Ministerin Katherina Reiche die Förderung von Solaranlagen auf Hausdächern streichen, Öl- und Gasheizungen wieder erlauben und den Solar- und Windkraftausbau sogar teilweise stoppen. Damit – man muss es leider so hart sagen – macht Reiche keine Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft, sondern im Sinne der Fossil-Lobby und Großkonzerne, die ihre Geschäftsmodelle lieber konservieren als transferieren wollen.

Zugegeben: Es ist nicht alles nachhaltig, was grün glänzt. Das Stromsystem ächzt im Sommer etwa in der Mittagssonne. Es braucht einen gewissen Anteil an Gaskraftwerken als Reserve. Und ja: Die Förderlandschaft ist komplex und sollte auch entsprechend der Realität angepasst werden. Aber zwischen Reform und Kahlschlag liegt ein Unterschied.

Denn wer die Vergütung streicht, die Abnahmeverpflichtung kippt, 50 Prozent Eigenverbrauch vorschreibt und zusätzlich Smart-Meter-Pflichten auflädt, baut keine Brücke ins neue Energiesystem, sondern eine Mauer. Hinzu kommt, dass der Nutzen dezentraler Solarenergie nicht im Vorgarten endet.

Jedes eingespeiste Sonnenkilowatt kommt nämlich in Form von nachhaltigem und günstigem Strom der Allgemeinheit zugute, reduziert Importe, stärkt die Versorgungssouveränität und dämpft langfristig die Preise. Doch statt Netzbetreiber stärker in die Verantwortung zu nehmen und Flexibilität intelligent zu organisieren, werden Bürgern und kleinen sowie mittelständischen Betrieben Steine in den Weg gelegt.

Stimmen

  • Im geleakten Entwurf zur geplanten Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes heißt es: „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das zentrale Instrument, um eine treibhausgasneutrale Stromversorgung auf Basis eines wachsenden Anteils erneuerbarer Energien zu erreichen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien soll stetig, kosteneffizient, umweltverträglich und netzverträglich erfolgen. Das EEG bedarf aus einer Reihe von Gründen einer grundlegenden Neuordnung.“
  • Verena Fluri, Expertin für Energiewirtschaft am Fraunhofer Institut und Autorin einer Studie zur Direktvermarktung von kleinen PV-Anlagen erläutert: „Unsere Studie zeigt, dass die Prozesse in der Direktvermarktung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht reif für eine großskalige Nutzung im PV-Eigenheimsegment sind. Ein Wechsel in die Direktvermarktung würde die Wirtschaftlichkeit von PV-Kleinanlagen deutlich verschlechtern und viele neue Anlagen unwirtschaftlich machen.“
  • Barbara Metz, Bundesgeschäftsführerin der Deutschen Umwelthilfe (DUH), in einem Statement: „Dieser EEG-Entwurf ist ein beispielloser Angriff auf die Bürgerenergie und ein Geschenk an die fossile Lobby. Die Bundesregierung verabschiedet sich damit faktisch von ihren eigenen Klimazielen. Statt den Solarausbau auf Millionen Dächern massiv zu beschleunigen, werden private Anlagen finanziell ausgetrocknet, in eine realitätsferne Direktvermarktung gezwungen und durch zusätzliche Auflagen unrentabel gemacht.“

Solar-Förderstopp würde Arbeitsplätze gefährden

Sollte die geplante Reform Realität werden, droht der Solarausbau im Eigenheimsegment weiter einzubrechen. Ohne Vergütung und mit unsicherer Direktvermarktung könnte aus Zurückhaltung ein Stillstand werden. Damit gerät nicht nur das Ausbauziel ins Wanken, sondern auch das Versprechen, Klimaschutz als Gemeinschaftsprojekt zu denken – mit potenziell teuren Folgen bis hin zu EU-Strafzahlungen.

Auch ökonomisch ist der Kurs riskant. Denn: Wenn weniger günstiger Solarstrom ins Netz eingespeist wird, steigt zwangsläufig der Anteil teurerer Kohle- und Gaskraft – und damit der Druck auf die Strompreise. Zwar sollen größere Anlagen weiter gefördert werden. Davon würden aber vor allem Großkonzerne wie E.ON (Ex-Arbeitgeber von Katherina Reiche) und RWE profitieren. Doch eine Energiewende, die sich auf Freiflächenparks verengt, verteuert Netzausbau und Verteilung, während Bürgerstrom vor Ort ungenutzt bleibt.

Hinzu kommt der arbeitsmarktpolitische Faktor: Rund 100.000 Menschen arbeiten in der Solarbranche. Wenn das Dachgeschäft einbricht, geraten Handwerksbetriebe, Planer und Zulieferer unter Druck. Tausende Arbeitsplätze stünden in Gefahr. Ja, Module sind günstiger geworden und rechnen sich mancherorts auch ohne Förderung. Aber ohne klare Anreize und faire Marktbedingungen wird der technologische Fortschritt ausgebremst.

Kurzum: Es ist zwar richtig, dass Solaranlagen besser in das Stromsystem integriert werden müssen. Der Entwurf sieht dafür aber schlichtweg keine Anreize vor. Statt die Netzbetreiber in die Pflicht zu nehmen und es privaten Erzeugern zu ermöglichen, ihren Strom selbst und direkt zu vermarkten, stellt man sich hin und predigt Klimaschutz, nimmt aber in Kauf, dass die Abhängigkeiten von Kohle und Öl bestehen bleiben. Was für ein verlogener Irrsinn!

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Der Beitrag Solar-Förderstopp: Lobby-Ministerin plant Geschenk für Ex-Arbeitgeber E.ON erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

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