Normale Ansicht

Received today — 17. März 2026BASIC thinking

Balkonkraftwerke von Powerness ab 789 Euro sichern: Flexibel und sofort verfügbar

17. März 2026 um 16:00

Der Beitrag Balkonkraftwerke von Powerness ab 789 Euro sichern: Flexibel und sofort verfügbar erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Powerness

Powerness steht für innovative Energielösungen und macht die private Solarstromversorgung besonders einfach. Mit dem deutschlandweiten Abholservice an acht Standorten kannst du die leistungsstarken Komplettsets aus EcoFlow STREAM Ultra und bifazialen JA Solar Modulen nicht nur schnell, sondern auch besonders günstig beziehen – zum attraktiven Abholpreis.

Der Trend zu Balkonkraftwerken ist ungebrochen. Immer mehr Menschen möchten ihren Strom selbst erzeugen, Stromkosten senken und unabhängiger vom Netz werden. Powerness bietet dazu Komplettlösungen, die auf moderne Bedürfnisse zugeschnitten sind: flexible All-in-One-Speicher, hochwertige bifaziale Solarmodule und ein Service, der die schnelle und unkomplizierte Umsetzung unterstützt.

Besonders der Selbstabholservice ist ein echtes Plus: Wer sich für die Abholung entscheidet, spart Versandkosten, erhält das Produkt sofort und profitiert von persönlicher Beratung direkt vor Ort.

Powerness Abholservice: Acht Standorte für maximale Flexibilität

Aktuell betreibt Powerness acht Pickup-Points in Deutschland. Ob im Norden, Süden, Osten oder Westen – einer der Standorte ist fast immer in Reichweite:

  • Mönchengladbach
  • Weinheim
  • Berlin
  • Hamburg
  • Tuningen
  • Riegelsberg
  • München
  • Westerkappeln

Die Vorteile liegen auf der Hand: keine langen Lieferzeiten, keine Versandkosten, sofortige Verfügbarkeit und die Möglichkeit, Fragen direkt mit den Experten von Powerness zu klären. Wer möchte, kann das Balkonkraftwerk noch am selben Tag in Betrieb nehmen – und mit dem günstigen Abholpreis bares Geld sparen.

Jetzt Balkonkraftwerke von Powerness entdecken

EcoFlow STREAM Ultra & Ultra X: Die All-in-One-Lösung für Solarstrom

Herzstück der Powerness-Sets ist der EcoFlow STREAM Ultra – einer der fortschrittlichsten Speicher für Balkonkraftwerke auf dem Markt. Er kombiniert moderne Lithium-Eisenphosphat-Technologie, einen leistungsstarken Wechselrichter und ein integriertes Energiemanagement in einem kompakten Gerät. Damit kann der selbst erzeugte Solarstrom nicht nur direkt verbraucht, sondern auch für später gespeichert werden – ideal, um den Eigenverbrauch zu maximieren und Netzbezug zu minimieren.

Mit dem im Set enthaltenen Smart Meter hast du den Energiefluss im Blick und kannst Verbrauch, Produktion und Einspeisung intelligent steuern. Die Ultra X Variante bietet zusätzliche Schnittstellen und noch mehr Flexibilität – etwa für Nutzer, die ihr System künftig erweitern oder in smarte Haustechnik integrieren möchten.

Komplettsets & Preise im Überblick

Diese Sets sind aktuel bei Powerness im Angebot:

Bifaziale JA Solar Module: Mehr Ertrag pro Fläche

Besonders effizient sind die im Set enthaltenen bifazialen JA Solar Module. Im Gegensatz zu herkömmlichen Modulen nutzen bifaziale Module beide Seiten zur Energiegewinnung – sie absorbieren also auch reflektiertes Licht von Untergrund und Umgebung. Das sorgt für bis zu 30 % mehr Ertrag, gerade auf Balkonen, Flachdächern oder Carports, wo Licht von mehreren Seiten auf die Module fällt.

  • Set mit 8 × 500W Modulen: Perfekt für größere Haushalte, hohen Eigenverbrauch und maximale Unabhängigkeit.
  • Set mit 4 × 500W Modulen: Die smarte Wahl für Singles, Paare oder kleine Familien, bei denen Platz eine Rolle spielt.
  • Ultra X mit 4 × 500W oder 4 × 450W Modulen: Für anspruchsvolle Nutzer, die zukunftssichere Technik und flexible Integration wünschen.

Plug & Play: Schnelle Inbetriebnahme, einfache Nutzung

Alle Powerness Komplettsets sind als Plug & Play-Lösungen konzipiert. Die Installation gelingt ohne Vorkenntnisse, ganz ohne Elektriker. Das System wird einfach zusammengesteckt, angeschlossen und ist sofort betriebsbereit. Für Mieter, Eigentümer und alle, die flexibel bleiben wollen, ist das ein enormer Vorteil. Auch ein Umzug ist problemlos möglich: Die Anlage kann einfach abgebaut und am neuen Ort wieder installiert werden.

Förderfähig, wartungsarm und erweiterbar

Viele Kommunen und Bundesländer unterstützen den Kauf von Balkonkraftwerken und Speichern mit Förderprogrammen. Die Powerness-Sets setzen auf langlebige, wartungsarme Komponenten und sind modular aufgebaut. Das heißt: Wer möchte, kann später zusätzliche Module oder Speicher ergänzen und so noch mehr Unabhängigkeit erreichen.

Durch die attraktiven Abholpreise ist der Einstieg in die eigene Stromproduktion besonders günstig. Wer mehr Leistung braucht oder größere Haushalte versorgen will, findet bei Powerness auch umfangreiche Sets mit mehreren Modulen und Speichern. Etwa das Doppel-Set mit 8× 500W Modulen ab 1.559 Euro zur Abholung.

Fazit: Powerness macht Solarenergie einfach – und sofort nutzbar

Mit den Balkonkraftwerk-Komplettsets von Powerness, innovativen EcoFlow STREAM Ultra Speichern und leistungsstarken JA Solar Modulen wird die eigene Energiewende zum unkomplizierten Projekt. Dank des einzigartigen Abholservices ist der Weg zur eigenen Solaranlage so kurz wie nie. Einfach Standort auswählen, abholen und direkt starten.

EcoFlow STREAM Ultra & Ultra X jetzt abholen und sparen

Der Beitrag Balkonkraftwerke von Powerness ab 789 Euro sichern: Flexibel und sofort verfügbar erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

In China: Größtes Druckluftspeicherkraftwerk der Welt nimmt Betrieb auf

17. März 2026 um 13:30

Der Beitrag In China: Größtes Druckluftspeicherkraftwerk der Welt nimmt Betrieb auf erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Druckluftspeicherkraftwerk

In China hat das wohl weltweit größte Druckluftspeicherkraftwerk den Betrieb aufgenommen. Es soll Salzkavernen zur CO2-freien Energiespeicherung für bis zu 600.000 Haushalte nutzen. 

In der chinesischen Provinz Jiangsu nimmt die weltweit größte Druckluftspeicheranlage ihren Dienst auf. In den Salzkavernen von Huai’an nutzt das Demonstrationsprojekt unterirdische Hohlräume, um Energie effizient zwischenzuspeichern. Das Kraftwerk soll das regionale Stromnetz stabilisieren und Schwankungen zwischen Erzeugung und Verbrauch ausgleichen.

In Zeiten mit geringem Bedarf presst das System Luft in die tiefen Kavernen und komprimiert sie dort. Sobald die Nachfrage steigt, treibt die entweichende Luft Turbinen an und erzeugt so Elektrizität. Diese Technik soll dabei helfen, die Last im Netz zu steuern und die Frequenz stabil zu halten.

Druckluftspeicherkraftwerk: Stromspeicher in 1.500 Metern Tiefe

Zwei Einheiten leisten den Angaben zufolge jeweils 300 Megawatt, was einer installierten Gesamtleistung von 600 Megawatt gleichkäme. Mit einer Speicherkapazität von 2.400 Megawattstunden erreiche die Anlage einen Wirkungsgrad von rund 71 Prozent. Damit wäre die Station das weltweit größte Druckluft-Speicherkraftwerk.

Die Ingenieure setzen auf adiabatische Hochtemperatur-Verdichtung und verzichten auf fossile Brennstoffe. Ein System aus geschmolzenem Salz und unter Druck stehendem Thermalwasser hält die Hitze fest, die bei der Kompression entsteht. Diese Wärme fließt später zurück in den Prozess und steigert die Effizienz der Stromerzeugung.

Energie aus heißem Salz und Luft

Das Kraftwerk nutzt etwa 980.000 Kubikmeter an Salzkavernen weit unter der Erdoberfläche. Die Hohlräume liegen in einer Tiefe von 1.150 bis 1.500 Metern in der Region Huai’an. Für den Bau der Infrastruktur investierten die Partner insgesamt 520 Millionen US-Dollar.

Die erste Einheit des Kraftwerks nahm bereits im Dezember 2025 ihren Dienst unter Volllast auf. Kürzlich folgte die zweite Einheit, die sich beim ersten Versuch mit dem Netz verband. Damit steht das gesamte System nun für den dauerhaften Betrieb im regionalen Energiemarkt bereit.

Sauberer Strom für 600.000 Haushalte

Pro Jahr generiert das Kraftwerk etwa 792 Millionen Kilowattstunden Elektrizität. Diese Energiemenge reicht rechnerisch aus, um etwa 600.000 Haushalte zu versorgen. Die Anlage leistet damit einen messbaren Beitrag zur regionalen Energieversorgung.

Jedes Jahr spart der Betrieb rund 250.000 Tonnen Standardkohle ein. Gleichzeitig sinken die jährlichen Kohlendioxid-Emissionen in der Region um etwa 600.000 Tonnen. Das Unternehmen Shanghai Electric lieferte die Kernausrüstung wie Turbinen, Generatoren und Motoren.

Vorbild für internationale Speicherprojekte

Die spezialisierten Tanks zur Lagerung des geschmolzenen Salzes stammen ebenfalls von dem Technologiekonzern. Die Projektumsetzung belegt die Integration von komplexem Maschinenbau und thermischer Energiespeicherung. Solche Langzeitspeicher gelten als Schlüssel für stabile Netze mit hohem Anteil an erneuerbaren Energien.

Die Anlage in Jiangsu dient als Referenz für die Modernisierung globaler Energiesysteme. Das Projekt beweist, dass riesige Speicher für die Energiewende technisch möglich sind. Die gewonnenen Erkenntnisse unterstützen die Entwicklung ähnlicher Vorhaben weltweit.

Auch interessant:

Der Beitrag In China: Größtes Druckluftspeicherkraftwerk der Welt nimmt Betrieb auf erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Zwischen Fremdscham und Parodie: KI-Musikvideo mit Tilly Norwood

17. März 2026 um 11:00

Der Beitrag Zwischen Fremdscham und Parodie: KI-Musikvideo mit Tilly Norwood erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

KI-Musikvideo Tilly Norwood

Im Herbst 2025 sorgte eine niederländische Produktionsfirma mit der KI-Schauspielerin Tilly Norwood für Aufruhr in der Filmbranche. Viele Filmschaffende äußerten damals die Sorge, ihren Job aufgrund Künstlicher Intelligenz zu verlieren. Nun ist Norwood wieder da – und zwar mit einem kompletten Musikvideo. Doch nicht nur die Botschaft ist eine andere. Auch die Ängste in der Branche haben sich verschoben. Eine kommentierende Analyse.

Wer ist Tilly Norwood?

  • Tilly Norwood ist eine Kunstfigur des KI-Studios Particle 6 Productions. Sie wurde erstmals im Herbst 2025 auf dem Zürich Film Festival (Zurich Summit) vorgestellt. Studioleiterin ist die niederländische Künstlerin Eline Van der Velden, die als Schauspielerin, Autorin und Produzentin in London arbeitet. Bislang hatte sie nur kleinere Auftritte in britischen TV-Serien. Seit der Vorstellung von Norwood steht Van der Velden im Rampenlicht.
  • Kurz nachdem Tilly Norwood zum Leben erweckt wurde, gab ihre Schöpferin offiziell die Gründung des KI-Talentstudios Xicoia bekannt. Vor allem ein KI-generiertes YouTube-Video, in dem auch Norwood vorkommt, sorgte damals in der Film- und Schauspielbranche für Aufruhr. Von Entsetzen bis hin zu Existenzängsten war die Kritik damals überwiegend negativ.
  • Nun, rund ein halbes Jahr später, steht Tilly Norwood erneut im künstlichen Rampenlicht. In einem KI-Musikvideo ist sie als Sängerin und Schauspielerin zu sehen. Das Video „Take The Lead“ wurde jedoch nicht ausschließlich mittels Künstlicher Intelligenz erstellt. Laut einem Hinweis zu Beginn waren 18 Menschen an der Produktion beteiligt.

KI-Musikvideo zum Fremdschämen

Das KI-Musikvideo „Take The Lead“ mit Tilly Norwood lässt sich irgendwo zwischen Fremdscham, lustigen Momenten und echt schrägen Szenen einordnen. Der Unterschied zum ersten KI-generierten Clip mit der unechten Schauspielerin: Damals wollte Particle 6 offenbar den Eindruck vermitteln, Norwood sei ein echter Mensch. Zumindest versuchte man, ihren KI-Background so gut es geht zu verschleiern.

Diesmal ist das anders. Der künstliche Ursprung wird nicht mehr versteckt, sondern regelrecht ausgestellt – inklusive Plastik-Glanz, überdrehtem Popgedudel und einer Ästhetik, die wirkt, als hätte ein Algorithmus zu lange in einer 2000er-Playlist festgehangen. Verstörend ist das durchaus, aber auch ehrlich. Denn das Video tut gar nicht erst so, als wäre hier etwas rein Menschliches entstanden.

Gerade darin liegt auch eine gewisse Komik. „Take The Lead“ funktioniert fast wie eine Selbstparodie auf die KI-Kultur: übertrieben, leicht schief und stellenweise einfach nur schlecht. Doch genau dieses Schräge legt die Schwächen der Technologie offen. Während der Refrain nach Chartplatzierung klingt, stolpern Bild und Emotion immer wieder über dieselbe Hürde. Die Pointe: Kreativität lässt sich zwar simulieren, aber wirkt dann häufig seelenlos.

Marketingtechnisch ist das Video ein durchaus cleverer Schachzug, denn es ist auch eine Persiflage auf die Kritik des ersten Auftritts von Tilly Norwood sowie auf die Blockbuster-Industrie, die sich kurz geschüttelt, dann aber weitergemacht hat wie zuvor. Doch die Kosten explodieren seit Jahren und vor allem Make-up, Kostüm, Ton, Licht und Kamera stehen unter Druck, während die großen Stars und Produktionsfirmen Millionen scheffeln.

Stimmen

  • KI-Schauspielerin Tilly Norwood singt in ihrem Video: „Wenn sie über mich reden, sehen sie nicht. Den menschlichen Funken, die Kreativität. Hinter dem Code, hinter dem Licht. Ich bin nur ein Werkzeug, aber ich habe Leben. Ich bin nicht aus dem Nichts gekommen, nein. Es gibt immer eine Geschichte, weißt du. Es ist kein Fehler, es ist Geschmack und Zeit. Eine menschliche Note, ein großartiges Design.“
  • Kommentator Lance Ulanoff spottet in einem Meinungsbeitrag auf Techradar: „‚Take The Lead‘ macht mir Mut – nicht wegen seines Ohrwurm-Refrains, sondern weil es in so vielerlei Hinsicht einfach nur furchtbar ist. Die Bildsprache ist chaotisch und stellt, da es weder eine Handlung noch ein Thema gibt, eine abgedroschene visuelle Metapher dar. Je länger sie singt, desto deutlicher wird, dass Norwood unecht ist, so leer und künstlich wie diese Gartenflamingos, die man auf den Rasenflächen Floridas sieht. Zumindest kann man diese umwerfen.“
  • Particle-6-Chefin Eline Van der Velden gegenüber Variety: „Tilly ist und war schon immer ein Mittel, um die kreativen Fähigkeiten und Grenzen der KI zu testen – und nicht, um irgendjemandem den Job wegzunehmen. Ich finde, dass die Möglichkeit, vollständig in eine KI-Figur zu schlüpfen, eine phänomenale Möglichkeit ist, einen unbekannten Schauspieler wie mich näher an das Handwerk heranzuführen. Letztendlich muss man jedoch betonen, dass KI-Inhalte nicht von heute auf morgen entstehen – es braucht immer gute Ideen, Geschmack, Anleitung, Urteilsvermögen und Zeit. Mit anderen Worten: Der Mensch bleibt das Herzstück.“

Konflikt Urheberrecht

Hinter Tilly Norwood steht mit Particle 6 ein Studio, das aus der digitalen Figur mehr machen will als ein einmaliges Experiment. Die Vision nennt sich „Tillyverse“ – eine Cloud-Unterhaltungswelt, in der KI-Charaktere singen, spielen und vermutlich bald auch Interviews geben, ohne jemals müde oder alt zu werden. Eine Hollywood-Welt, die mehr Rechenleistung als Menschen benötigt.

Dass daraus tatsächlich ein Geschäftsmodell werden soll, zeigt die strategische Aufrüstung. Mit Mark Whelan, früher Social-Stratege bei Amazon Prime Video, hat das Studio jemanden angeheuert, der weiß, wie man Aufmerksamkeit und Klicks generiert, um Marken aufzubauen und Geld zu verdienen.

Die Beteuerung, dass KI niemandem in der Filmbranche den Job wegnehmen würde, ist aber Quatsch. Klar: Es wird immer Menschen brauchen, die solche Videos erstellen. Doch sollten sich andere Produktionsstudios auf solche Technologien einlassen, müssten sich einige Beschäftigte vermutlich nicht nur umorientieren, es bräuchte wahrscheinlich auch deutlich weniger Personal.

Den Stars der Film- und Musikbranche wird ein solches Schicksal aller Voraussicht nach erspart bleiben. Doch: Was ist mit Laiendarstellern, Kamerafrauen oder Cuttern? Der noch größere Konflikt sind aber die KI-Algorithmen, die Figuren wie Tilly Norwood und ihr Musikvideo möglich machen. Denn: Sie wurden mit dem Material realer Künstler trainiert – meist jedoch ohne deren Zustimmung oder ohne jegliche Bezahlung.

Auch interessant: 

Der Beitrag Zwischen Fremdscham und Parodie: KI-Musikvideo mit Tilly Norwood erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Navimow X4 im Test: Automatisierte Rasenpflege für große und anspruchsvolle Grundstücke

17. März 2026 um 09:30

Der Beitrag Navimow X4 im Test: Automatisierte Rasenpflege für große und anspruchsvolle Grundstücke erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Navimow X4 im Test

Wer ein Grundstück mit mehr als 3000 Quadratmetern Rasenfläche bewirtschaftet, kennt das Problem. Herkömmliche Mähroboter stoßen bei Steigungen, unebenem Untergrund oder schlicht wegen der schieren Fläche früh an ihre Grenzen. Genau hier setzt die Navimow X4 Series an. Mit dem X430 und X450 richtet sich Segway Navimow an private Anwesen und semi-kommerzielle Grünflächen bis 5000 Quadratmeter.

Worum es geht – und für wen

Die technologische Basis bildet das EFLS™ NRTK-System – eine Sensorfusion aus Triple-Band-RTK-Positionierung und einem 360-Grad-Kamerasystem, kein LiDAR. Was das in der Praxis bedeutet, haben wir über mehrere Wochen auf einem Testgelände mit ausgeprägter Hanglage, freiliegenden Baumwurzeln und wechselndem Untergrund erprobt.

Zur Navimov X4 Series

Theorie und Wirklichkeit des Allradantriebs

Der Hersteller gibt eine Steigfähigkeit von 84 Prozent an – das entspricht einem Neigungswinkel von 40 Grad. Im Test wollten wir wissen, ob diese Zahl unter realen Bedingungen standhält.

Auf einem seitlich abfallenden Hangabschnitt mit etwa 35 Grad Neigung und nassem Gras – also Bedingungen, bei denen uns ein Zweirad-Modell beim Vortest bereits unkontrolliert abdriftete – blieb die X4-Serie stabil auf Kurs. Das 5:5-Gewichtsverhältnis zwischen Vorder- und Hinterachse macht sich genau in solchen Situationen bemerkbar. Da gibt es kein Rutschen, keine Spurrillen und auch kein Abweichen von der geplanten Route.

Was das adaptive Federungssystem leistet, wurde uns allerdings erst nach einigen Tagen klar. Denn auf einem Abschnitt mit freiliegenden Eichenwurzeln, über den wir das Gerät bewusst schickten, blieb die Schnitthöhe ohne Rattern oder Aufsetzen konsistent.

Rasenschutz: Wo der Unterschied sichtbar wird

Scherkräfte bei Wendemanövern sind in der Praxis ein reales Problem. Nach einigen Wochen Mähbetrieb sieht man genau an den Drehpunkten, wie stark ein Roboter auf dem Rasen arbeitet. Beim X4 sind nach vier Wochen Kurvenmanövern leichte lokale Spuren zu sehen, selbst auf einer frisch gesäten Fläche, die wir als bewusst empfindliche Testfläche ausgewählt hatten.

Das Traction-Control-System machte sich vor allem nach Regenperioden bemerkbar. Auf durchnässtem Lehmboden, wo Räder ohne aktive Traktionskontrolle schnell eingraben, blieb der Roboter durchgehend beweglich.

Das Dual-Cutting-System (mit einem Vorbehalt)

43 Zentimeter Schnittbreite, zwei Scheiben, zwölf Klingen. Auf großen, offenen Flächen ist das ein echter Vorteil. Bei einem Testdurchgang auf einer 1200-Quadratmeter-Fläche mit gleichmäßigem Bewuchs lieferte der X4 ein sauberes, konsistentes Schnittbild.

Besonders beeindruckend zeigt sich das Gerät bei dichter Vegetation: Der 180-W-Doppelantriebs-Schnittmotor treibt ein 0,9 mm dickes Messer an und sorgt für einen gleichmäßigen Schnitt bei jedem Rasenzustand. In der Praxis bewährt sich dieses System glänzend: Selbst bei rund 20 Zentimeter hohem Gras erzielt bereits der erste Durchgang ein sauberes und gleichmäßiges Schnittbild.

Bild: Navimow

Navigation: Network-RTK im Alltag

Keine Basisstation, keine Kabelpeitsche – die Installation war tatsächlich so unkompliziert, wie Segway Navimow es beschreibt. Auf dem Testgelände war die Ersteinrichtung inklusive Kartierung in ca. 5-10 Minuten abgeschlossen.

Die Positionierungsstabilität unter einem dichten Laubdach erweist sich als absolut zuverlässig. Selbst in anspruchsvollen Passagen, wo Baumkronen und Gebäudewände aufeinandertreffen, hält der Roboter seine Spur präzise und zentimetergenau innerhalb der eingelernten Zone.

EdgeSense™ mäht bis auf unter fünf Zentimeter an die Rasenkante heran. An geraden Zaunlinien war das Ergebnis sauber.

Die automatische Kartierung via GeoSketch™ liefert eine präzise Grundlage für den digitalen Gartenplan. Selbst in anspruchsvollen Testgärten mit Engstellen und Gebäuden überzeugt das System durch seine intelligente Hinderniserkennung. Die Möglichkeit, Zonengrenzen individuell zu verfeinern, erlaubt eine perfekt auf den Garten abgestimmte Konfiguration. So meistert der Navimow mühelos jede Grundstücksform mit minimalem Einrichtungsaufwand.

120 Zonen – und was man davon braucht

Die Navimow-App erlaubt die Verwaltung von bis zu 120 Zonen. Für den typischen Privatgarten ist das weit mehr als nötig. Wer aber ein größeres Anwesen mit verschiedenen Rasenbereichen, unterschiedlichen Schnitthöhen und individuellen Mähfenstern verwalten will, lernt die Granularität schnell zu schätzen.

Die VisionFence™-Technologie setzt Maßstäbe in der Objekterkennung. Ob Fahrrad, Beet oder Gartenmöbel – der Navimow navigiert stets präzise und sicher. Auch bei dynamischen Herausforderungen beweist das System seine Intelligenz: Der Roboter lernt blitzschnell aus jeder Situation. Während er bei der ersten Begegnung mit einem Haustier sicher stoppt, passt er seine Strategie sofort an und wählt beim nächsten Mal proaktiv eine weiträumige Umfahrung. Diese adaptive Intelligenz garantiert einen reibungslosen Mähvorgang ohne jede Verzögerung.

Bild: Navimow

Fazit

Was uns nach mehreren Wochen am stärksten überraschte, war weniger die Steigfähigkeit – die hatten wir so erwartet – sondern die Kombination aus Allradantrieb und Rasenschonung. Beides gleichzeitig zu optimieren, ist technisch nicht trivial, und der X4 löst den Zielkonflikt überzeugend.

Für große Rasenflächen mit Hanganteilen und dem Wunsch nach echter Automatisierung ist der Navimow X4 aber einer der wenigen Mähroboter auf dem Markt, der das Versprechen vollautomatischer Pflege unter schwierigen Bedingungen tatsächlich einlöst.

Der Beitrag Navimow X4 im Test: Automatisierte Rasenpflege für große und anspruchsvolle Grundstücke erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Fast verlustfrei: Motor aus amorphem Stahl erreicht 98,2 Prozent Wirkungsgrad

17. März 2026 um 05:45

Der Beitrag Fast verlustfrei: Motor aus amorphem Stahl erreicht 98,2 Prozent Wirkungsgrad erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Motor aus amorphem Stahl Elektromotor Elektromobilität E-Autos

Der britische Antriebsspezialist Horse Powertrain hat einen neuen Motor vorgestellt, der mit Komponenten aus amorphem Stahl arbeitet. Die Technologie reduziert magnetische Verluste deutlich und erreicht einen Wirkungsgrad von bis zu 98,2 Prozent. Ein solcher Motor könnte künftig Hybrid- und Elektroantriebe effizienter und kompakter machen.

Elektromotoren gelten bereits heute als besonders effizient. Denn in vielen Serienfahrzeugen sind Modelle verbaut, die einen Wirkungsgrad zwischen 90 und 95 Prozent erreichen.

Zum Vergleich: Der Weltrekord für den Wirkungsgrad bei einem Dieselmotor liegt bei 53 Prozent. Der Motor konnte die Konkurrenz damit um fast 25 Prozent übertreffen.

Im Vergleich dazu nutzen Elektromotoren die eingesetzte Energie mit einer bedeutend höheren Effizienz. Dennoch geht ein Teil der Energie weiterhin durch elektrische Widerstände, Reibung sowie sogenannte Eisenverluste im Motor verloren.

Neue Materialkonzepte, wie beispielsweise der Einsatz von amorphem Stahl, sollen genau diese Verluste weiter reduzieren. Der britische Hersteller Horse Powertrain hat mit einer solchen Entwicklung nun einen branchenführenden Wirkungsgrad von 98,2 Prozent möglich gemacht.

Amorpher Stahl ermöglicht Rekord-Wirkungsgrad im Motor

Bereits im Jahr 2025 hatte der britische Hersteller seinen Amorphous Motor auf dem IAA Summit vorgestellt. Bei der Herstellung wurde eine Stahllegierung mit extrem hoher Haltbarkeit, Festigkeit und magnetischer Permeabilität verwendet.

Horse Powertrain selbst bezeichnet seine Entwicklung als Hocheffizienz-Hybridgetriebemotor. Dieser besitzt einen Statorblock aus einer amorphen Stahllegierung.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Metalllegierung, bei der die Atome nicht ordentlich in Reihen angeordnet sind. Stattdessen sind sie eher ungeordnet aufgebaut, ähnlich wie bei Glas.

Dieser Effekt entsteht in der Herstellung durch die extrem schnelle Abkühlung des flüssige Metalls. Die dadurch entstehende Struktur verleiht dem amorphen Stahl besondere Eigenschaften.

So werden beispielsweise sogenannte magnetische Verluste verringert. Das wiederum kann beispielsweise in Elektromotoren helfen, Energieverluste zu verringern.

In der Spitze kommt der Motor damit auf eine Leistung von 140 Kilowatt und 360 Newtonmetern. Die Effizient liegt bei einem „branchenführenden Wirkungsgrad von 98,2 Prozent“, wie der Hersteller selbst schreibt.

Amorphe Stahllegierung reduziert Verluste im Motor

Diese enorm hohe Effizienz kann der Motor erreichen, da die Schichten aus amorpher Stahllegierung im Stator mit 0,025 Millimeter besonders dünn sind. Es handelt sich dabei um ein Zehntel der Dicke von Stahl in herkömmlichen Motoren.

Dadurch konnte Horse Powertrain die Eisenverluste des Motors im Vergleich zu ähnlichen Konstruktionen um 50 Prozent reduzieren. In einem Hybridfahrzeug würde die Verwendung des amorphen Motors zu einer Verringerung von Kraftstoff- und Stromverbrauch um ein Prozent ermöglichen.

„Der Amorphous Motor ist ideal geeignet, um eine neue Generation hocheffizienter Elektrofahrzeuge mit erweiterter Reichweite, Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge anzutreiben“, erklärt Ingo Scholten, stellvertretender Technologiechef von Horse Powertrain. Solche Entwicklungen könnten sicherstellen, „dass diese Technologien weiterhin eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung der Automobilindustrie spielen“.

Auch interessant:

Der Beitrag Fast verlustfrei: Motor aus amorphem Stahl erreicht 98,2 Prozent Wirkungsgrad erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Audio-Reanimationsgerät aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Heartbeat Revival (+Gewinnspiel)

16. März 2026 um 21:42

Der Beitrag Audio-Reanimationsgerät aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Heartbeat Revival (+Gewinnspiel) erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Erste Hilfe, Audio-Reanimation, Notfall, Gesundheit

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Bei der Erfinderin des Audio-Reanimationsgeräts Heartbeat Revival

Bewusstlosigkeit, Zusammenbruch, Herz-Kreislauf-Probleme: Wenn der Ernstfall eintritt, trauen sich viele Menschen nicht zu handeln. Zu groß ist die Angst, etwas falsch zu machen. Dabei ist Erste Hilfe unglaublich wichtig. Besonders bei Herz-Kreislauf-Stillstand zählen die ersten Minuten. Genau hier setzt das Produkt von Nicole Oudes an.

Heartbeat Revival ist eine kompakte Sprachanleitung, die Menschen in einer Erste-Hilfe-Situation Schritt für Schritt durch die kardiopulmonale Reanimation (CPR) führt. Mit einem einzigen Schiebeschalter wird das Gerät aktiviert, die Audio-Anleitung startet sofort. Mit ihrem Produkt und Konzept konnte die Gründerin Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben sie zu ihren Erfahrungen in der Show befragt.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.

Heartbeat Revival: Audio-Reanimationsgerät aus „Die Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo, du bist in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Es ist wirklich eine unglaubliche Erfahrung – fast noch surreal. Schon allein Teil von „Die Höhle der Löwen“sein zu dürfen, erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und auch mit ein bisschen Stolz.

Hinter den Kulissen zu stehen, auf den Moment zu warten, in dem sich die Türen öffnen, und dann vor so erfahrenen Investorinnen und Investoren zu pitchen – das ist emotional, aufregend und unvergesslich zugleich.

Was macht Heartbeat Revivel so besonders?

Es ist das erste Produkt im Bereich der Lebensrettung, das auch für den alltäglichen Erst-Helfer tauglich ist. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes Kinderleicht zu bedienen. Schon die jüngsten verstehen den Umgang und die Nutzung vom „Heartbeat Revivel“.

Wie bist du auf diese Idee und das Konzept gekommen?

Ich arbeite als Dozentin für Erste Hilfe. Nach einem Kurs bei einem Kunden kam mir die Idee zum Gerät auf meiner Terrasse. In dem Kurs sagten die Teilnehmer, dass sie sich in einer Notsituation wünschen würden, dass ich auf ihrer Schulter sitze.

Erste Hilf bei „Höhle der Löwen“

Und wie bist du bei DHDL gelandet?

Der Weg zu „Die Höhle der Löwen“ begann ganz klassisch: Ich habe mich ganz regulär beworben. Für mich war es ein großer Schritt, meine Idee in dieses Umfeld zu tragen – aber ich wusste, dass sie genau dort hingehört. Nach meiner Bewerbung wurde ich tatsächlich zum Casting nach Hamburg eingeladen. Das war schon ein unglaublich aufregender Moment.

Plötzlich wurde aus einem Gedanken und einer Vision eine reale Chance. Der Casting-Prozess war intensiv, professionell und gleichzeitig sehr wertschätzend. Von da an wurde es Schritt für Schritt immer greifbarer – bis ich schließlich wirklich vor den Löwinnen und Löwen stand. Ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Was ging kurz vor deinem Pitch in dir vor?

Ich stand vor dem „Die Höhle der Löwen“-Tor und wollte einen Rückzieher machen. Ich hatte Angst den Pitch nicht gut genug zu machen und somit den Menschen die Möglichkeit zu nehmen dieses Produkt kennenzulernen. Doch durch die Motivation und Bestärkung von dem Team hinter den Kameras habe ich mich dann doch getraut.

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Ich habe mit Ralf Dümmel einen unglaublich starken Partner bekommen, der mich schon direkt nach dem Deal abgeholt hat mit seiner Motivierenden und entspannten Art. Wir sind ein gutes Team.

Ich möchte mich ganz besonders aber bei dem Team von Ralf Dümmel bedanken. Sie stehen so sehr auch hinter dem Produkt und haben die gleiche Leidenschaft dafür. Sie verstehen meine Visionen und bestärken mich zu jederzeit.

Audio-Reanimationsgerät aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Heartbeat Revival weiter

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit dir und deinem Produkt passiert?

Es wurde die Tonqualität überarbeitet und das Gerät hat eine neue Form bekommen, die Haptik ist durch die Veränderung des Materials angenehmer für den potenziellen Ersthelfer geworden. Ich bin sehr dankbar, dass ich Gisa Zach als Stimme für Heartbeat Revivel gewinnen konnte. Sie ist Schauspielerin und Sprecherin und aktuell bekannt aus ihrer Rolle bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“.

Wie geht es jetzt weiter?

Ich warte ja ehrlich gesagt noch auf den Anruf von Helene Fischer – vielleicht gibt es dann die„Heartbeat Revivel“-Helene Fischer Edition. Dann singt sie ja bald nicht nur „Atemlos“, sondern auch die richtigen Anweisungen für den Ernstfall. Wir sind da optimistisch! Spaß beiseite: Wir arbeiten mit Hochdruck daran, das Produkt europaweit flächendeckend verfügbar zu machen, damit möglichst viele Menschen im Notfall davon profitieren können.

Wenn du zurückblickst: Wie bewertest du deine Erfahrungen bei DHDL?

Es ist überwältigend und ich würde es immer wieder tun. Am meisten hat mich die tolle Begleitung des Produktionsteams am Tag des Drehs nachhaltig beeindruckt. Der Moment vor der Kamera war wie in Trance, dass ich mich kaum aktiv daran erinnern kann außer, dass ich den Deal mit Ralf bekommen habe.

Gewinnspiel: Sicher dir eine Audio-Reanimationsanleitung von Heartbeat Revival aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir die Audio-Reanimationsgerät von Heartbeat Revival aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 5. April 2026 (12:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, warum du eine Audio-Reanimationsanleitung haben möchtest.

Den Gewinner ziehen wir am 5. April 2026 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 5. April 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

Auch interessant: 

Der Beitrag Audio-Reanimationsgerät aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Heartbeat Revival (+Gewinnspiel) erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Handysicherung aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Easy Protect (+Gewinnspiel)

16. März 2026 um 21:05

Der Beitrag Handysicherung aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Easy Protect (+Gewinnspiel) erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Easy Protect Peak Handysicherung Smartphone-Sicherung Höhle der Löwen

In diesem Fragebogen stellen wir den Teilnehmern der Vox-Show „Die Höhle der Löwen“ Fragen zu ihren Produkten und Erfahrungen in der Sendung. Diesmal: Dem Entwickler der Handysicherung von Easy Protect (ehemals Peak Protect). 

Eben noch das Smartphone gehalten und schon rutscht es aus der Hand, versinkt im Schnee oder geht kaputt. Genau so etwas hat Christopher Czellary erlebt. Doch statt den damaligen Verlust einfach abzuhaken, hat der 17-Jährige beschlossen, dass so etwas nicht mehr passieren darf.

Was ihm fehlte, war eine funktionale, sichere und zugleich preislich faire Handysicherung. Deshalb rief er mit Peak Protect – heute Easy Protect, eine Smartphone-Sicherung ins Leben, die Verlust, Diebstahl und Sturzschäden von vornherein deutlich reduzieren soll.

Herzstück ist ein ausziehbares Metallseil, das sich auf bis zu rund 80 Zentimeter verlängern lässt und dank automatischem Rückzug den freien Fall des Smartphones stoppt. Mit diesem Konzept und seinem Produkt konnte Jungunternehmer Czellary Investor Ralf Dümmel in „Die Höhle der Löwen“ überzeugen. Wir haben Christopher Czellary, den Entwickler der Handysicherung von Easy Protect, zu seinen Erfahrungen in der Show befragt.

Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links, für die wir eine kleine Provision erhalten. Dies hat jedoch keinen Einfluss auf die inhaltliche Gestaltung unserer Beiträge.

Easy Peak Protect: Handysicherung aus „Höhle der Löwen“

BASIC thinking: Hallo Christopher, du bist in Staffel 19 von „Die Höhle der Löwen“ dabei. Wie fühlt sich das an?

Es fühlt sich immer noch unrealistisch an. Wir hätten am Anfang niemals damit gerechnet, dass wir die Chance bekommen würden bei „Die Höhle der Löwen“ dabei zu sein. Umso größer war die Freude, als die Zusage kam. Für mich ist es eine riesige Chance und ein Meilenstein für Easy Protect.

Was macht dein Produkt besonders?

Easy Protect ist eine Handysicherung, die sich extrem schnell und einfach befestigen lässt. Es gibt aktuell keine andere Lösung, die so unkompliziert montiert werden kann und gleichzeitig Sicherheit bietet. Zusätzlich haben wir einen speziellen Clip entwickelt, mit dem man die Sicherung noch leichter an Kleidung oder Ausrüstung befestigen kann. Das Smartphone bleibt somit gesichert und trotzdem sofort griffbereit.

Wie bist du auf die Idee und dein Konzept gekommen?

Die Idee entstand beim Skifahren, als einer Freundin das Handy vom Lift heruntergefallen ist. In diesem Moment wurde mir bewusst, wie schnell ein Smartphone verloren gehen kann. Bei der Suche nach einer einfachen und günstigen Lösung habe ich nichts Passendes gefunden. Also habe ich beschlossen, selbst eine zu entwickeln. So entstand Easy Protect.

„Die Höhle der Löwen“

Und wie bist du bei DHDL gelandet?

Ehrlich gesagt habe ich mir einfach gedacht: Das Produkt passt doch perfekt zur Sendung, also versuche ich es einfach. Ich hätte niemals damit gerechnet, tatsächlich ausgewählt zu werden oder sogar einen Deal zu bekommen. Meine Familie und ich sind schon seit Jahren große Fans der Sendung und schauen „Die Höhle der Löwen“ regelmäßig. Deshalb war es für uns etwas ganz Besonderes, diese Chance überhaupt zu bekommen.

Was ging kurz vor deinem Pitch in dir vor?

Kurz vor dem Pitch war meine Anspannung extrem hoch. Man weiß, dass jetzt alles von wenigen Minuten abhängt. Gleichzeitig war es aber auch ein besonderer Moment, weil ich genau wusste, wie lange ich für diese Chance gearbeitet habe.

Die Verhandlungen

Wie liefen die Verhandlungen nach der Show?

Mit Ralf Dümmel habe ich einen unglaublich starken Partner bekommen und die Verhandlungen nach dem Pitch liefen sehr positiv und zielorientiert ab. Es kam sehr schnell zu einer Einigung, da ich, Ralf Dümmel und sein Team eine klare gemeinsame Vision haben.

Besonders wichtig war dabei nicht nur das Geschäftliche, sondern auch das Persönliche. Wir haben viel miteinander gesprochen, um zu sehen, ob es zwischenmenschlich passt. Denn neben Zahlen und Strategien ist das Vertrauen und die persönliche Ebene das Wichtigste für eine langfristige Zusammenarbeit.

Was ist seit dem Dreh und der Teilnahme mit dir und deinem Produkt passiert?

Seit dem Dreh hat sich sehr viel entwickelt. Aus Peak Protect wurde mittlerweile Easy Protect und die Marke hat deutlich an Bekanntheit gewonnen. Gleichzeitig konnten wir unsere Verkaufszahlen weiter steigern. Besonders wichtig war für uns die Erkenntnis, wie groß das tatsächliche Potenzial des Produkts ist.

Mittlerweile sind wir im stationären Handel vertreten und haben unsere Marke weiter aufgebaut. Außerdem arbeiten wir an neuen Produkten und Erweiterungen, um unser Sortiment weiter auszubauen. Insgesamt war die Teilnahme ein großer Schritt für die Weiterentwicklung von Easy Protect.

Handy- und Smartphonesicherung aus „Höhle der Löwen“: So geht es mit Easy Protect weiter

Wie geht es jetzt weiter?

Jetzt liegt der Fokus klar auf weiterem Wachstum. Nachdem Easy Protect bereits im stationären Handel vertreten ist, möchten wir unsere Präsenz weiter ausbauen und zusätzliche Handelspartner gewinnen.

Gleichzeitig arbeiten wir intensiv an der Entwicklung neuer Produkte und Add-Ons, um das Sortiment zu erweitern und noch mehr Anwendungsbereiche abzudecken. Ziel ist es, Easy Protect als starke, nachhaltige Marke im Bereich Smartphone Sicherheit weiter zu etablieren und langfristig Marktführer zu werden.

Wenn du zurückblickst: Wie bewertest du deine Erfahrungen bei DHDL?

Es war insgesamt eine schöne und wertvolle Erfahrung, für die ich sehr dankbar bin. Gleichzeitig muss ich ehrlich sagen, dass damals viel Potenzial liegen geblieben ist. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht bewusst, wie groß das tatsächliche Marktpotenzial von Easy Protect ist und dass das Produkt wirklich für jeden geeignet ist.

Ich habe den Wert des Produkts damals unterschätzt und es unter seinem eigentlichen Wert verkauft. Das bereue ich im Nachhinein etwas. Trotzdem war die Teilnahme ein wichtiger Lernprozess. Sie hat mir gezeigt, wie groß die Möglichkeiten wirklich sind und wie wichtig es ist, selbst voll und ganz an den eigenen Wert und das eigene Produkt zu glauben.

Gewinnspiel: Sicher dir die Handysicherung von Easy Protect aus „Höhle der Löwen“

Als Medienpartner verlosen wir die Handysicherung von Easy Protect aus „Die Höhle der Löwen“ unter allen Newsletter-Abonnenten von BASIC thinking. Du musst nur bis zum Stichtag am 5. April 2026 (18:00 Uhr) unseren Newsletter abonniert haben und uns bis dahin einen Kommentar unter diesem Artikel hinterlassen, was dir an der Smartphone-Sicherung von Easy Protect besonders gefällt.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Den Gewinner ziehen wir am 5. April 2026 und benachrichtigen ihn anschließend umgehend per E-Mail. Wir wünschen viel Glück!


Einsendeschluss ist Montag, der 5. April 2026, 18 Uhr. Die Teilnahme erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Jeder Teilnehmer kann nur einmal mitmachen. Es werden ausschließlich korrekt ausgefüllte Kommentare in das Auswahlverfahren aufgenommen. Der Gewinner wird per E-Mail informiert. Der Gewinnanspruch verfällt, wenn der Gewinner nicht ermittelbar ist oder sich nicht nach Bekanntgabe des Gewinns beim Veranstalter des Gewinnspiels (BASIC thinking GmbH) meldet. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

Auch interessant: 

Der Beitrag Handysicherung aus „Höhle der Löwen“: 9 Fragen an Easy Protect (+Gewinnspiel) erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Received yesterday — 16. März 2026BASIC thinking

Schwarmkraftwerk: Im Rhein schwimmen jetzt Energyfische

16. März 2026 um 13:30

Der Beitrag Schwarmkraftwerk: Im Rhein schwimmen jetzt Energyfische erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Energyfish Schwarmkraftwerk Rhein Erneuerbare Energien Wasserkraft Energiewende

Mitten im Rhein entsteht derzeit das weltweit erste Schwarmkraftwerk, das sauberen Strom erzeugen soll. Ein Schwarm aus schwimmenden „Energyfish“-Turbinen nutzt die natürliche Strömung des Flusses und kann so hunderte Haushalte mit erneuerbarem Strom versorgen.

Die Wasserkraft gehört zu den ältesten und gleichzeitig verlässlichsten Formen erneuerbarer Energie. Denn sie nutzt die natürliche Bewegung von Wasser, beispielsweise in Flüssen, um Turbinen anzutreiben und daraus Strom zu erzeugen.

Im Vergleich zu Wind- oder Solarenergie hat die Wasserkraft einen entscheidenden Vorteil: Sie steht oft kontinuierlich zur Verfügung und verursacht im Betrieb kaum Treibhausgasemissionen. Zudem sind viele Anlagen langlebig und können über Jahrzehnte hinweg Strom produzieren.

Traditionell wird Wasserkraft vor allem durch Staudämme und große Wasserkraftwerke genutzt. Dabei wird Wasser in einem Stausee aufgestaut und kontrolliert durch Turbinen geleitet, um elektrische Energie zu erzeugen.

Diese Vorgehensweise liefert zwar große Mengen Strom, der Bau von Staudämmen greift aber auch stark in natürliche Flusssysteme ein. Die deutsche Firma Energyminer will das ändern und hat dafür eine umweltschonende Technologie entwickelt.

„Energyfish“-Schwarmkraftwerk soll im Rhein Strom erzeugen

Bei den „Energyfish“-Schwärmen handelt es sich um kleine, schwimmende Turbinen, die direkt in der natürlichen Strömung eines Flusses arbeiten. Für die Nutzung muss das Wasser nicht aufgestaut werden, da sie die vorhandene Fließbewegung nutzen und so Strom erzeugen können.

In Rheinland-Pfalz hat die Technologie der Energyminer GmbH nun erstmals grünes Licht erhalten. In Sankt Goar sollen künftig 124 schwimmende Strömungskraftwerke im Rhein Strom erzeugen und damit mehr als 460 Haushalte versorgen. Drei davon sind bereits installiert, 21 weitere solle zunächst folgen.

„Eine Art der Stromgewinnung, die auch bei Nacht und ohne Wind unabhängig von anderen Ländern, erneuerbar, klima- und umweltfreundlich Strom produziert, die gibt es mit den Schwarmkraftwerken jetzt – und zum allerersten Mal wird sie hier bei uns in Rheinland-Pfalz zum Einsatz kommen“, erklärt die rheinland-pfälzische Umwelt- und Klimaschutzministerin Katrin Eder.

Der Rhein biete an der ausgewählten Stelle mit Strömungsgeschwindigkeiten von anderthalb bis zwei Metern pro Sekunde die idealen Bedingungen für ein „Energyfish“-Schwarmkraftwerk. Die einzelnen Turbinen werden dabei im Flussbett verankert und können ohne schweres Gerät angebracht werden.

Schwarmkraftwerk funktioniert auch bei Eisgang und Hochwasser

Ein einzelner „Energyfish“ kann dabei im Jahr rund 15 Megawattstunden Strom produzieren, ein Schwarm mit 100 Turbinen also 1,5 Gigawattstunden. Laut Energyminer kann ein solcher Schwarm im Jahr damit rund 1.300 Tonnen an CO2 einsparen.

Für den Schutz von Fischen hat der „Energyfish“ einen integrierten Fischschutz, der speziell entwickelt wurde. Dieser soll Fische zuverlässig vor Verletzungen oder Beeinträchtigung in ihrer natürlichen Bewegung schützen. Die Fischverträglichkeit haben Wissenschaftler der TU München in einer Studie bestätigt.

Auch bei Hochwasser oder Eisgang kann das Schwarmkraftwerk weiter arbeiten. Denn der „Energyfish“ kann sich den gegebenen Situationen automatisch anpassen und beispielsweise auf den Grund des Flusses absinken und sich so selbst schützen.

Auch interessant:

Der Beitrag Schwarmkraftwerk: Im Rhein schwimmen jetzt Energyfische erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Meta lässt private Bilder zu Hungerlöhnen in Afrika auswerten

16. März 2026 um 11:00

Der Beitrag Meta lässt private Bilder zu Hungerlöhnen in Afrika auswerten erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Meta KI-Brille Afrika Bilder Videos Facebook Mark Zuckerberg

Facebook-Konzern Meta lässt private Inhalte von externen Firmen in Afrika auswerten. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Recherche schwedischer Journalisten. Vor allem Fotos und Videos, die mithilfe der Ray-Ban-Kamerabrillen des Unternehmens aufgenommen werden, landen zur Auswertung in Kenia. Die dort Beschäftigten sind extremen psychischen Belastungen ausgesetzt – und zwar zu Hungerlöhnen. Eine kommentierende Analyse.

Klickworker in Kenia analysieren Bilder für Meta

  • Journalisten der Göteborg Posten und des Svenska Dagbladet sind im Rahmen einer Recherche der Frage nachgegangen, was mit Aufnahmen passiert, die die Ray-Ban-Smart-Glasses von Meta macht. Ergebnis: Das Bildmaterial, das die KI-Brille aufnimmt, wird nicht nur automatisiert in den USA oder Europa verarbeitet. Ein Teil der Bilder und Videos wird von Billiglohnkräften externer Unternehmen analysiert. Darunter: die Daten-Firma Samasource aus Nairobi (Kenia).
  • Den schwedischen Medien zufolge hätten Gespräche mit Beschäftigten bei Samasource offenbart, dass private Inhalte von Nutzern der KI-Brillen von Meta auf Bildschirmen in Afrika landen. Diese würden die meisten vermutlich nicht freiwillig weitergeben wollen. Bei den Inhalten soll es sich unter anderem um intime Szenen, Aufnahmen aus Schlafzimmern, Bankdaten sowie PIN-Eingaben an Geldautomaten handeln. Pikant: Sogar Gesichter sollen häufig zu erkennen sein, da die Anonymisierung der Daten oft nicht funktioniert.
  • Hintergrund für die manuelle Auswertung ist die Funktionsweise Künstlicher Intelligenz. Für das Training von KI-Modellen und Verbesserungen bei der Bilderkennung müssen Menschen Bilder und Videos markieren und entsprechend einordnen. Sie erhalten dadurch jedoch Einblicke in private Lebensbereiche. Das betrifft sowohl Nutzer der KI-Brillen von Meta als auch Menschen, die womöglich gar nicht aufgenommen werden wollen. Zahlreiche Befragte, die die Daten in Afrika auswerten müssen, sprechen von einer hohen psychischen Belastung, langen Arbeitsschichten, geringen Gehältern sowie Druck und Existenzängsten.

Meta schickt Videos und Bilder ohne Zustimmung nach Afrika

Es ist nicht nur ein Skandal, dass Meta nach außen hin Datenschutz predigt und durch die Hintertür unanonymisierte und private Inhalte ohne explizite Zustimmung nach Afrika schickt. Die Tatsache, dass mitunter intime Aufnahmen bei schlecht bezahlten Klickarbeitern landen, ist nicht nur ein Datenschutz-, sondern auch ein Arbeitsproblem.

Denn wer täglich fremde Privatmomente katalogisieren muss, zahlt mit seiner Psyche. Und das zu Löhnen, bei denen im Silicon Valley vermutlich noch nicht einmal jemand die Kaffeemaschine anschmeißen würde. Die Verantwortung schiebt der Facebook-Konzern dabei wie einen Wanderpokal von sich.

Mal verweist man etwa auf seine Nutzungsbedingungen, mal auf die Eigenverantwortung der Nutzer und wieder ein anderes Mal verweisen Auftragnehmer wie Samasource auf einen angeblich freien Markt. Kurzum: Hinter den schicken KI-Brillen von Meta agiert eine schleimige Datenkrake, die sich weder um Datenschutz noch um Privatsphäre oder Arbeitsbedingungen schert.

Das größte Problem ist, dass viele Nutzer von diesen Praktiken keine Ahnung haben, weil sich das Unternehmen größte Mühe gibt, diese wie in einer Tintenwolke zu verschleiern. Klar: Irgendwo im Kleingedruckten der AGB gibt es Hinweise. Doch zwischen juristischen Floskeln und vagen Formulierungen bleibt das skrupellose Geschäftsmodell Metas absolut undurchsichtig.

Aber machen wir uns nichts vor: Tech-Konzerne kennen längst unsere intimsten Nachrichten, Gesichter und Gewohnheiten. Sie wollen uns möglichst nah sein und verkaufen das dann als tollen kostenlosen Service.

Stimmen

  • Ein Mann aus Nairobi schilderte Svenska Dagbladet seine Erfahrungen: „In einigen Videos sieht man jemanden auf die Toilette gehen oder sich ausziehen. Ich glaube nicht, dass sie sich dessen bewusst sind. Man versteht, dass man in das Privatleben von jemandem hineinschaut, aber gleichzeitig wird erwartet, dass man die Arbeit erledigt. Man soll das nicht hinterfragen. Wenn man anfängt, Fragen zu stellen, ist man weg.“ Ein anderer Angestellter berichtet: „Wir sehen alles – von Wohnzimmern bis hin zu nackten Körpern. Meta hat solche Inhalte in seinen Datenbanken. Menschen können sich selbst in unvorteilhafter Weise filmen, ohne das überhaupt zu merken.“
  • Meta hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht konkret geäußert. Unternehmenssprecherin Joyce Omope eierte in einer E-Mail an Svenska Dagbladet lediglich herum: „Wenn Live-KI zum Einsatz kommt, verarbeiten wir diese Medien gemäß den Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Meta AI.“ Ein europäischer Meta-Manager, der anonym bleiben möchte, sagte: „Viele glauben, dass Daten innerhalb der EU gespeichert werden müssen, um geschützt zu sein. Aber gemäß DSGVO spielt es keine Rolle, wo sich der Server befindet – solange das Land die Anforderungen der EU erfüllt. Ist dies nicht der Fall, dürfen die Daten nicht dorthin gesendet werden.“
  • Der Kenianer Michael Geoffrey Asia hat jahrelang für KI-Unternehmen gearbeitet und Inhalte ausgewertet. Irgendwann erreichte er einen Punkt, an dem die Belastung zu groß wurde und er nicht mehr weitermachen konnte. Gegenüber 404 Media sagte er: „Es kam zu einem Punkt, an dem mein Körper nicht mehr funktionierte. Wenn ich jemanden nackt sah, spürte ich nichts mehr. Und ich habe eine Frau, die viel von mir erwartet, eine junge Familie, sie erwartet viel von mir in intimer Hinsicht. Aber man kann es einfach nicht mehr. Das hat mir vieles kaputtgemacht. Mein Körper funktioniert einfach nicht mehr.“

Meta wird immer skrupelloser

Die Enthüllungen aus Schweden dürften Meta noch länger beschäftigen. In den USA haben zwei Nutzer etwa bereits eine Sammelklage initiiert, weil sie sich durch die Werbesprüche des Unternehmens getäuscht fühlen. Zu Recht! Denn die allermeisten würden wohl nicht damit rechnen, dass Aufnahmen von ihnen oder Fremden auf anderen Kontinenten gesichtet werden.

Das ruft glücklicherweise bereits zahlreiche europäische Behörden auf den Plan. Die britische Datenschutzaufsicht ICO verlangt etwa eine umfangreiche Stellungnahme von Meta. Und: Innerhalb der EU stellt sich die Frage, ob Bildmaterial überhaupt nach Kenia übertragen werden darf. Problem ist aber, dass es laut DSGVO einen sogenannten Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission bräuchte, um gegen die Praktiken des Facebook-Konzerns vorzugehen. Für Kenia gibt es einen solchen Beschluss aber nicht.

Das erklärt, warum Meta den Umweg über Afrika geht. Aber auch, dass politische Eile geboten ist, um unwissende Nutzer zu schützen. Ironischerweise steht in den Nutzungsbedingungen des Unternehmens, dass man die KI-Brillen in privaten Umgebungen ausschalten sollte. Aber wer liest die schon? Persönlich würde ich deshalb einen Schritt weiter gehen und empfehlen, überhaupt keine Smart Glasses von Meta zu nutzen.

Denn: Die Praktiken des Unternehmens werden immer skrupelloser. Meta macht etwa Kinder und Jugendliche süchtig, setzt alle Nutzer psychischen Belastungen aus und macht sie obendrein gläsern, um mit ihren Daten Geld zu scheffeln. Oder kurzum: Mark Zuckerberg ist der größte Drogen- und Datenhändler der Welt.

Auch interessant:

Der Beitrag Meta lässt private Bilder zu Hungerlöhnen in Afrika auswerten erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

WhatsApp: So findest du heraus, ob jemand deine Nummer gespeichert hat

16. März 2026 um 05:45

Der Beitrag WhatsApp: So findest du heraus, ob jemand deine Nummer gespeichert hat erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

WhatsApp Nummer gespeichert Messenger Chat

Ob jemand deine Telefonnummer im seinem Smartphone gespeichert hat, lässt sich grundsätzlich nicht direkt überprüfen. Allerdings findest du bei WhatsApp einige Hinweise und Funktionen, mit denen sich das indirekt herausfinden lässt. Welche Möglichkeiten es gibt und wie zuverlässig sie sind, erfährst du im Überblick.

Mehr als drei Milliarden Menschen weltweit nutzen WhatsApp. Damit ist und bleibt der Messenger aus dem Hause Meta die weltweit beliebteste App zum Chatten.

Doch die App bietet inzwischen mehr als nur eine reine Chat-Funktion und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer umfassenden Kommunikationsplattform entwickelt. Neben dem Austausch von Text- und Sprachnachrichten können Nutzer auch Sprach- und Videoanrufe führen, Fotos und Dateien teilen oder Statusmeldungen veröffentlichen.

Einige dieser Funktionen liefern zudem direkte oder indirekte Hinweise darauf, ob ein Kontakt die eigene Nummer gespeichert hat. Wir zeigen dir, wie du das überprüfen kannst.

Wer hat deine Nummer bei WhatsApp gespeichert?

Bei WhatsApp gibt es mehrere Funktionen, über die sich indirekt erkennen lässt, ob jemand deine Nummer gespeichert hat. Entscheidend sind dabei häufig die Privatsphäre-Einstellung.

Denn für zahlreiche Inhalte können Nutzer bei WhatsApp die Option „Meine Kontakte“ einstellen. Ist diese eingeschaltet, können nur Personen diese Informationen sehen, deren Nummer im Smartphone gespeichert ist.

Dazu zählen unter anderem Profilbild, Profilbeschreibung und WhatsApp-Status. Kannst du diese Dinge von einer Person bei WhatsApp sehen, ist es sehr wahrscheinlich, dass sie deine Nummer in ihrem Smartphone gespeichert hat.

Das gilt auch für Gruppen-Einladungen. Kannst du eine Person direkt zu einer Gruppe hinzufügen, ist es wahrscheinlich, dass deine Nummer bei demjenigen abgespeichert ist. Erscheint allerdings die Meldung, dass du die Person separat über einen Link einladen musst, deutet das auf das Gegenteil hin.

Doch keine dieser Funktionen liefert einen sicheren Beweis. Denn die Hinweise funktionieren nur, wenn die betreffende Person tatsächlich „Meine Kontakte“ als Privatsphäre-Einstellung nutzt.

WhatsApp:Gespeicherte Nummer über Broadcast herausfinden

Eine weitere Möglichkeit bietet die Broadcast-Funktion bei WhatsApp. Mit dieser können Nutzer eine Nachricht gleichzeitig an mehrere Kontakte senden, ohne eine Gruppe erstellen zu müssen.

Der Trick dabei ist jedoch: Broadcast-Nachrichten werden nur an Personen zugestellt, die die Telefonnummer des Absenders im eigenen Adressbuch gespeichert haben. Wird eine solche Nachricht also nicht zugestellt, obwohl die Person normalerweise aktiv ist, kann das ein Hinweis darauf sein, dass deine Nummer nicht gespeichert wurde.

Willst du diese Funktion nutzen, um zu checken, ob deine Nummer gespeichert wurde, kannst du wie folgt vorgehen. Öffne hierfür WhatsAoo und navigiere zu deiner Chats-Übersicht.

Über das grüne Plus-Symbol in der oberen rechten Ecke kannst du „Neuer Broadcast“ auswählen. Nun musst du mindestens zwei Kontakte auswählen, um eine Nachricht separat an beide zu versenden.

Navigiere anschließend zu dem Chat von der Person, bei der du überprüfen möchtest, ob sie deine Nummer gespeichert hat. Hier siehst du deine Broadcast-Nachricht. Hat diese zwei Haken gilt sie bei WhatsApp als zugestellt.

Ergo hat die Person deine Nummer in ihrem Telefon gespeichert. Hat die Nachricht allerdings nur einen Haken und bleibt das auch über längere Zeit so, dann befindet sich deine Nummer nicht in den Kontakten des Empfängers.

Auch interessant:

Der Beitrag WhatsApp: So findest du heraus, ob jemand deine Nummer gespeichert hat erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Received before yesterdayBASIC thinking

Kostenfalle Gas? Studie warnt vor Milliardenrisiko durch neue Gaskraftwerke

15. März 2026 um 06:00

Der Beitrag Kostenfalle Gas? Studie warnt vor Milliardenrisiko durch neue Gaskraftwerke erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

neue Gaskraftwerke Energiewende Erneuerbare Energien

Der geplante Ausbau neuer Gaskraftwerke könnte Deutschland teuer zu stehen kommen. Eine aktuelle Studie zeigt, wie neue Gaskraftwerke die Energiewende verteuern und welche erheblichen finanziellen Risiken Staat und Verbrauchern dadurch drohen.

Die Energiewende soll Deutschland unabhängiger von fossilen Energien machen und den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch senken. Wind- und Solarenergie spielen dabei eine zentrale Rolle, denn sie sind klimafreundlich und werden zunehmend günstiger.

Gleichzeitig haben die erneuerbaren Energien aber auch einen entscheidenden Nachteil. Denn sie produzieren Strom nur, wenn die Sonne scheint oder Wind weht. Dunkel- und Windflauten können die Stromproduktion deshalb deutlich beeinträchtigen.

Die Bundesregierung will diese Versorgungslücken unter anderem mit ihrer Kraftwerksstrategie abfangen. Geplant sind vor allem wasserstofffähige Gaskraftwerke, die kurzfristig einspringen können, wenn erneuerbare Energien nicht genügend Strom liefern.

Perspektivisch sollen diese Kraftwerke dann mit Wasserstoff statt Erdgas laufen. So will die Bundesregierung sie als Brücke in ein vollständig erneuerbares Energiesystem nutzen.

Eine aktuelle Studie des unabhängigen politischen Think Tanks Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) stellt die Wirtschaftlichkeit dieser Strategie jedoch infrage. Die Autoren warnen vor einem möglichen Milliardenrisiko für Staat und Verbraucher und vor Stromkosten von bis zu 67 Cent je Kilowattstunde.

Werden neue Gaskraftwerke zum Milliardenrisiko?

Die geplanten Gaskraftwerke stellen laut der FÖS-Kurzstudie, die im Auftrag von Green Planet Energy entstanden ist, eine der teuersten Optionen für die Versorgungssicherheit dar. Das zeigt bereits ein Blick auf die Stromgestehungskosten.

Diese liegen demnach je nach CO2-Preis zwischen 23 und 28 Cent je Kilowattstunde. Energiekrisen wie im Jahr 2022 könnten diese Kosten schnell auf 53 Cent je Kilowattstunde steigen lassen. Zum Vergleich: Die Stromgestehungskosten, also die gesamten Kosten eines Kraftwerks von Bau über Betrieb bis zum Rückbau, liegen bei neuen Wind‑ und Solaranlagen hingegen bei unter zehn Cent.

Die Studienautoren haben allerdings auch die gesamtgesellschaftlichen Kosten eines neuen Gaskraftwerks untersucht. In diese Berechnungen sind unter anderem die Klima­schäden durch CO2-Emissionen sowie Kosten für staatliche Subventionen eingeflossen.

„Neue Gaskraftwerke rechnen sich nur mit Milliarden-Subventionen, die am Ende die Stromkund:innen zahlen, und mit Klimakosten, die künftige Generationen tragen müssen“, erklärt Sönke Tangermann, Vorstand von Green Planet Energy. Nach den Berechnungen des FÖS würden allein die im ersten Schritt vorgesehenen zehn Gigawatt an Gaskraftwerken etwa 6,6 Milliarden Euro an Fördermitteln erfordern.

„Dazu kommt: Schon heute wird Erdgas in Deutschland umfangreich staatlich subventioniert, von milliardenschweren Zuschüssen für Gasspeicher und LNG‑Terminals bis zur Steuerbefreiung bei der Stromerzeugung. Diese Förderung senkt künstlich die Kosten von Gasstrom und verzerrt den Wettbewerb zulasten erneuerbarer Alternativen“, erklärt Florian Zerzawy, Hauptautor der Studie und Leiter Energiepolitik beim FÖS.

Neue Kraftwerke erhöhen Abhängigkeit von Gas

Zusätzlich werde die Klimaschädlichkeit von Erdgas systematisch unterschätzt. Laut den Berechnungen verursacht jedes neue Kraftwerk über die Gesamtlaufzeit bis zu 8,4 Millionen Tonnen CO2. Hinzu kommen Klimaschäden von bis zu sieben Milliarden Euro, die nicht über den CO2-Preis abgedeckt sind.

Zusätzlich mache Deutschland sich weiterhin abhängig von globalen Märkten. Das zeigen auch aktuelle Preisschwanken, die vor allem seit Ende Februar die Energiepreise stark beeinflussen. Innerhalb weniger Tage verdoppelte sich so beispielsweise der europäische Gaspreis am TTF-Handelsplatz von 32 auf bis zu 65 Euro pro Megawattstunde.

„Der Krieg im Iran führt uns erneut vor Augen, wie gefährlich die Abhängigkeit von fossilen Energien ist“, erklärt FÖS-Geschäftsführerin Carolin Schenuit. „Die Preisschocks belasten Haushalte, Unternehmen und die gesamte Volkswirtschaft. Wer vor allem auf neue Gaskraftwerke setzt, macht Deutschland dauerhaft verwundbar.“

Die Energieinfrastruktur müsse krisenfest werden, was nur mit erneuerbaren, flexiblen und klimafreundlichen Lösungen gelinge. Das FÖS empfiehlt daher den Ausbau von Gaskraftwerken zu begrenzen und staatliche Fördermittel konsequent für klimafreundliche Lösungen für die Versorgungssicherheit einzusetzen.

Auch interessant:

Der Beitrag Kostenfalle Gas? Studie warnt vor Milliardenrisiko durch neue Gaskraftwerke erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Das sind die teuersten Städte in Deutschland 2026

14. März 2026 um 20:27

Der Beitrag Das sind die teuersten Städte in Deutschland 2026 erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Düsseldorf Städte Deutschland Promenade

Das Leben in Deutschland gilt im internationalen Vergleich als komfortabel. Und dazu ist es bei uns noch deutlich günstiger als an anderen Orten auf der Welt, die ähnliche Standards bieten. Welche deutschen Städte den Geldbeutel am meisten belasten, verraten wir in diesem Ranking.

In Deutschland zu leben, ist nicht billig, doch es geht noch deutlich schlimmer. Keine Stadt in der Bundesrepublik schafft es in die Liste mit den 50 teuersten Metropolen der Welt. Angeführt wird diese momentan von Zürich, das auf einen sogenannten „Cost of Living Index“ von 124,1 kommt. Die nächsten fünf Plätze gehen ebenfalls an die Schweiz, erst dann folgt mit New York eine andere Nation.

Am anderen Ende des Spektrums befinden sich Städte wie Coimbatore in Indien, wo das Leben mit einem Index von gerade einmal 16,9 Punkten extrem günstig zu sein scheint. Die komplette Top Ten der billigsten Städte weltweit wird von Indien besetzt. In Pakistan und Ägypten kostet das Leben ebenfalls relativ wenig.

Diese Städte in Deutschland sind am teuersten

In Deutschland gibt es eine offensichtliche regionale Schere. Vor allem der Süden der Nation und die Finanzzentren belasten den Geldbeutel. Berlin verpasst die Top Ten nur knapp. Nimmt man den sogenannten Rent Index auch noch mit rein, machen die meisten Großstädte noch einmal einen Sprung nach oben.

Generell wird das Leben in Deutschland immer teurer. Eine Kombination aus steigenden Energiepreisen, einem angespannten Wohnungsmarkt und der Inflation sorgt dafür, dass das Budget vieler Menschen immer weiter belastet wird. Dabei geht es längst nicht mehr nur um das Luxusauto oder die prestigeträchtige Wohnung, sondern um Dinge des Alltags wie den Wocheneinkauf oder einen Besuch im Restaurant.

Wer sparen möchte, sollte in Städte wie Remagen, Braunschweig oder Chemnitz ziehen. Allerdings sind hier natürlich auch die Löhne niedriger als in anderen Regionen. Im folgenden Ranking präsentieren wie die teuersten Orte des Landes, basierend auf den Daten von Numbeo.

Platz 10: Köln

Köln eröffnet unsere Top Ten der teuersten Städte Deutschlands. Ein Cost of Living Index von 71,4 Punkten deutet auf ein kostspieliges Leben hin. Besonders schmerzhaft für die Kölner sind die Mietkosten, die sich in einem Rent Index von 26,4 niederschlagen. Auch der Besuch im Restaurant schlägt ordentlich zu Buche – der Restaurant Price Index liegt bei 71,8.

Der Beitrag Das sind die teuersten Städte in Deutschland 2026 erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Einfach erklärt: Wie funktioniert eigentlich ein Windrad?

14. März 2026 um 06:00

Der Beitrag Einfach erklärt: Wie funktioniert eigentlich ein Windrad? erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

wie funktioniert ein Windrad Windenergie Windkraft Erneuerbare Energien Energiewende Energie

Das Windrad gilt als zentrale Säule der Energiewende. Denn es kann die Kraft des Windes in elektrische Energie umwandeln und so den steigenden Strombedarf klimafreundlich decken und die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringern. Doch wie funktioniert ein Windrad überhaupt und welche Technik steckt hinter den riesigen Rotorblättern?

Die Bundesregierung setzt auf einen deutlichen Ausbau der Windkraft an Land und auf See, um ihre Klimaziele zu erreichen. Bis 2030 sollen mindestens 80 Prozent des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Quellen stammen.

Neben der Solarenergie soll dafür auch die Windkraft in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden. Bis zum Jahr 2030 soll die erzeugte Windenergie an Land auf 115 Gigawatt und auf See auf 30 Gigawatt steigen. Zum Vergleich: Ende 2025 lag die insgesamt installierte Leistung der Windenergie bei rund 77 Gigawatt.

Der Zahlen für den geplanten Ausbau zeigen, welch wichtige Rolle die Windenergie im deutschen Stromsystem einnimmt und künftig auch noch stärker einnehmen soll. Doch hinter den ambitionierten Zahlen steht auch eine grundlegende technische Frage: Wie gelingt es eigentlich, aus einer natürlichen Luftströmung elektrische Energie zu erzeugen?

Wie funktioniert ein Windrad?

Die Windenergie ist also einer der wichtigsten Pfeiler der Energiewende in Deutschland. Denn Wind ist – je nach Wetterlage – als Energieträger unbegrenzt und kostenfrei in der Natur vorhanden.

Windkraftanlagen können diese natürliche Energie nutzen und die Bewegung der Rotorblätter in elektrische Energie umwandeln. Das System dahinter funktioniert ähnlich wie bei einem Fahrrad-Dynamo, der ebenso die Energie der Bewegung des Rades in elektrisches Licht umwandeln kann.

Bei einem Windrad hingegen werden die aerodynamisch geformten Rotorblätter durch die Einströmung der Luft in Bewegung gesetzt. Durch den Wind erhalten die Rotorblätter – ähnlich wie beim Flugzeug – einen Auftrieb und erzeugen eine Drehbewegung.

Der sich nun bewegende Rotor in der Mitte der Flügel ist in der Gondel des Windrads mit einem Generator verbunden. Dieser nimmt die Rolle des Fahrrad-Dynamos ein und kann die Rotationsenergie nun in elektrische Energie umwandeln.

Dabei hängt die Menge der erzeugten elektrischen Energie davon ab, wie viel Wind auf die Rotorblätter trifft. Denn je stärker der die Luftströme auf das Windrad treffen, desto mehr elektrische Energie kann auch entstehen.

Wie gelangt der Strom aus dem Windrad ins Stromnetz?

Damit ein Windrad Strom erzeugen kann, braucht es natürlich auch ausreichend Wind. In der Regel beginnen moderne Anlagen bei einer Windgeschwindigkeit von etwa drei bis vier Metern pro Sekunde zu drehen.

Ihre maximale Leistung erreichen sie bei rund zwölf bis 15 Metern pro Sekunde. Aus Sicherheitsgründen werden sie hingegen bei Windgeschwindigkeiten von mehr als 25 Metern pro Sekunden abgeschaltet.

Dabei ist es egal, aus welcher Richtung der Wind kommt. Denn moderne Windräder können sich automatisch in den Winddrehen, damit ihre Rotorblätter immer optimal angeströmt werden.

Weht genug Wind, kann das Windrad also elektrische Energie erzeugen. Doch wie gelangt diese bis nach Hause in die Steckdose?

Dafür muss der erzeugte Strom ein komplexes Netz von Leitungen durchlaufen. Denn zunächst wandelt der Generator in der Gondel des Windrads die mechanische Energie der Rotorblätter in elektrischen Energie um.

Diese wiederum wird dann über Transformatoren auf die Spannung des Stromnetzes angepasst und über Hochspannungsleitungen in regionale Umspannwerke transportiert. Von dort aus kann der Strom über Mittel- und Niederspannungsleitungen schließlich in Haushalte geleitet und direkt aus der Steckdose genutzt werden.

Auch interessant:

Der Beitrag Einfach erklärt: Wie funktioniert eigentlich ein Windrad? erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Die Länder mit den meisten Elektroautos

13. März 2026 um 21:00

Der Beitrag Die Länder mit den meisten Elektroautos erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Opel Mokka-e Auto Elektroauto Straße e-Auto

Die Zahl an Autos mit Elektroantrieb nimmt weltweit in fast allen Ländern zu. In einigen Regionen geht diese allerdings noch immer gegen null. Wo es anteilig die meisten Elektroautos gibt, klären wir in diesem Ranking.

Die globale Automobilindustrie befindet sich momentan mitten in einem ihrer größten Umbrüche aller Zeiten. Obwohl sie vor wenigen Jahren noch als Nischenprodukt galten, erobern Elektroautos in vielen Nationen inzwischen auch den Massenmarkt. Ein Vergleich der Jahre 2019 und 2025 zeigt auf, wie rasant der Markt für elektrische Antriebe gewachsen ist. Lag der Anteil in fast allen Ländern 2019 noch im einstelligen Bereich, haben 2025 bereits 36 Nationen die 10-Prozent-Marke geknackt.

In diesen Ländern sind Elektroautos besonders häufig vertreten

Grund für die schnelle Entwicklung in den vergangenen Jahren sind nicht nur ökologische Ziele, sondern auch politische Anreize, der Ausbau der Infrastruktur und technologische Fortschritte. Allerdings gibt es ein sehr großes globales Gefälle zwischen Europa und China auf der einen Seite sowie dem Rest der Welt auf der anderen Seite.

China liegt beim reinen Volumen ganz vorne, wird in Sachen Marktanteil jedoch von einigen anderen Staaten geschlagen. Schätzungsweise wurden 2025 im Reich der Mitte mehr als dreizehn Millionen Elektroautos verkauft – das ist mehr als die Hälfte aller weltweiten Neuzulassungen. Deutschland findet sich mit einem ordentlichen Anteil von 29 Prozent auf Platz 17 wieder. Im vergangenen Jahr wurden in der BRD rund 840.000 E-Autos verkauft.

In anderen Ländern geht der Wandel langsamer voran. Zum Beispiel in den USA ist die Akzeptanz deutlich geringer, hier machen Stromer lediglich einen Anteil von 10 Prozent aus. Und in Japan lag der Anteil 2025 sogar nur bei 3 Prozent. Ähnliches gilt für Indien (4 Prozent). An dieser Stelle wollen wir uns jedoch die Nationen mit dem höchsten Anteil an Elektroautos ansehen (via Ember).

Platz 10: Portugal

Portugal sichert sich gerade so einen Platz in unserer Top Ten. Der Anteil an verkauften E-Autos lag 2025 bei 37 Prozent. Das Land lag bereits 2019 relativ weit vorne in der Liste, obwohl der Wert damals nur 6 Prozent betrug. Somit kann Portugal einen Zuwachs von 31 Prozentpunkten vorweisen.

Der Beitrag Die Länder mit den meisten Elektroautos erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Ohne Fahrer: Autonome Kleinbusse machen Autofahrten überflüssig

13. März 2026 um 13:30

Der Beitrag Ohne Fahrer: Autonome Kleinbusse machen Autofahrten überflüssig erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Autonome Kleinbusse ÖPNV Busse

Autonome Kleinbusse können den öffentlichen Nahverkehr verbessern und zahlreiche Autofahrten ersetzen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), die mehr als 1.600 Testfahrten mit Fahrgästen ausgewertet hat. 

Autonome Kleinbusse können den öffentlichen Nahverkehr verbessern und herkömmliche Fahrten mit dem Personenkraftwagen ersetzen. Das zeigt eine Untersuchung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nach mehr als 1.600 Testfahrten mit Fahrgästen in Mannheim und Friedrichshafen. Die Forscher analysierten die Zuverlässigkeit der Technik im Alltag sowie die Reaktionen der Bevölkerung.

Ihre Ergebnisse bilden die Grundlage für den künftigen Einsatz automatisierter Angebote. Bewohner ländlicher Regionen profitieren besonders von der Technik, da dort herkömmliche Busse nur selten verkehren. Professor Martin Kagerbauer erklärt dazu, dass automatisierte Angebote die Mobilität im ländlichen Raum verbessern. Voraussetzung dafür bleibt ein zuverlässiger Betrieb der Fahrzeuge. Zudem müssten Passagiere genau verstehen, welche Fähigkeiten das jeweilige System besitzt.

Autonome Kleinbusse: Sicherheit und Vertrauen als Grundlage

Die Befragungen belegen eine hohe Offenheit der Menschen gegenüber der autonomen Fahrzeugtechnik. Christian Klinkhardt vom Institut für Verkehrswesen (IFV) betont jedoch, dass das Sicherheitsgefühl der Fahrgäste während der Fahrt entscheidet. Dabei geht es sowohl um die technische Sicherheit der Systeme als auch um den Schutz vor aggressivem Verhalten anderer Mitreisenden.

Ein gut einsehbarer Innenraum sowie eine direkte Verbindung zur Leitstelle sollen das Vertrauen der Passagiere stärken. Zudem helfen verständliche Informationen während der Fahrt den Fahrgästen dabei, sich sicher und informiert zu fühlen. Nur wenn Betreiber diese Bedingungen erfüllen, akzeptieren Menschen das Angebot autonomer Shuttles.

Die Analyse der Testfahrten verdeutlicht, dass autonome Shuttles tägliche Wege zum Bahnhof, zum Einkaufen oder zur Schule erleichtern. Christian Klinkhardt erläutert, dass gerade in Randlagen durch diese flexiblen Angebote neue Mobilitätsoptionen für die Bevölkerung entstehen. Damit das System funktioniert, müssen die Shuttles verlässlich auf Abruf bereitstehen.

Integration und technische Anforderungen

Wenn Betreiber die Shuttles technisch in bestehende Ticket- und Informationssysteme einbinden, nutzen Fahrgäste sie ohne Vorbehalte. Die Fachleute fordern eine nahtlose Einbindung in diese digitalen Strukturen, um den Zugang für alle Menschen zu vereinfachen. Das System müsse so leicht zugänglich wie bereits etablierte Systeme sein.

Hersteller, Software-Anbieter und kommunale Verkehrsunternehmen sollen ihre Rollen eindeutig untereinander verteilen. Sie müssten klären, wer den Betrieb leitet und wer die Verantwortung übernimmt. Die spezifische Haftungsfrage zur Software-Verfügbarkeit stellt für den fahrerlosen Betrieb eine zentrale Herausforderung dar.

Denn nur wenn Zuständigkeiten feststehen, entsteht ein verlässliches Angebot für Fahrgäste. Alle Beteiligten müssen ihre Rollen genau kennen, um auf technische Ausfälle reagieren zu können. Diese organisatorische Klärung bildet das Fundament für den Einsatz der Shuttles im öffentlichen Raum.

Ausblick auf fahrerlose Systeme

Die Erkenntnisse aus dem Projekt „RABus“ fließen direkt in die aktuellen Vorhaben „KIRA“ und „ALIKE“ ein. Diese Projekte erproben autonome Kleinbusse bereits in Hamburg, Darmstadt und dem Kreis Offenbach. Fachleute sammeln dadurch Erfahrungen unter verschiedenen geografischen Bedingungen.

Die Forscher streben nun ein regulär zugelassenes Fahrzeugmodell an, das ohne eine Sicherheitsbegleitperson verkehren darf. Erst dieser fahrerlose Betrieb ermöglicht die Umsetzung größerer Modellregionen, wie die Bundespolitik derzeit plant. Ziel ist ein autonomes System, das ohne Sicherheitsbegleitperson im Fahrzeug auskommt.

Mittelfristig könnten diese autonomen Shuttles die Mobilität dort einerseits sichern, wo heute Personal fehlt. Auch in Gebieten, in denen Busse bisher nur sehr unregelmäßig fahren, bietet die Technik großes Potenzial. Die Shuttles schließen damit Lücken im Nahverkehrsnetz und verbessern die Anbindung abgelegener Orte.

Die Untersuchung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) bildet somit den Ausgangspunkt für einen autonomen Linienbetrieb in Deutschland. Durch die Erprobung rückt ein flächendeckender Einsatz fahrerloser Shuttles näher. Der Abschlussbericht zeigt den Weg für künftige Mobilitätsprojekte auf.

Auch interessant:

Der Beitrag Ohne Fahrer: Autonome Kleinbusse machen Autofahrten überflüssig erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

MacBook Neo: Apple schockiert mit Billig-Laptop

13. März 2026 um 11:00

Der Beitrag MacBook Neo: Apple schockiert mit Billig-Laptop erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

MacBook Neo Apple

Apple hat mit dem MacBook Neo sein bislang günstigstes Notebook auf den Markt gebracht. Das Unternehmen schlägt mit dem Gerät eine neue Preisstrategie ein, die viele Konkurrenten schockiert hat. Denn mit dem Neo-Laptop scheint Apple ein kleiner Coup gelungen zu sein. In den digitalen Medien hagelt es zwar Kritik, doch die hat oft nicht viel mit den Fakten zu tun. Eine kommentierende Analyse.

Das MacBook Neo im Detail

  • Mit dem MacBook Neo hat Apple erstmals seit dem Mac Studio im Jahr 2022 eine neue Computer-Baureihe auf den Markt gebracht. Bei dem Modell handelt es sich um das mit Abstand günstigste Notebook, das das Unternehmen jemals herausgebracht hat. In Deutschland ist das MacBook Neo für 699 Euro zu haben. Eine erweiterte Version für 799 Euro verfügt über eine doppelt so große Festplatte wie die Einsteiger-Variante (512 statt 256 Gigabyte) und einen Touch-ID-Fingerabdrucksensor. Mit Bildungsrabatt gibt es das MacBook Neo sogar für 599 Euro.
  • Vom Design her erinnert das MacBook Neo an das flache MacBook Air. Das Gehäuse besteht aus Aluminium. Im Gegensatz zum Air mit 13,6 Zoll fällt der Bildschirm mit einer Diagonale von 13 Zoll etwas kleiner aus. Die Auflösung liegt bei 2408 × 1506 Pixeln. Laut Apple leuchtet das Display bis zu 500 cd/m² hell. In puncto Abmessungen und Gewicht ähnelt das Neo ebenfalls dem MacBook Air. Ultraleicht ist es mit 1,23 Kilogramm aber nicht. Neu hingegen sind die Farben, in denen das Gerät erhältlich ist und die es bei Apple seit vielen Jahren nicht mehr gegeben hat.
  • Statt auf einen M-Chip setzt Apple beim MacBook Neo erstmals bei einem Computer auf den A-Prozessor, der eigentlich im iPhone 16 steckt. Der Arbeitsspeicher liegt bei acht Gigabyte RAM. Das wohl größte Manko: Mehr RAM gibt es beim Neo nicht – auch nicht gegen Aufpreis. Die Akkulaufzeit soll Apple zufolge bei 11 Stunden Dauer-Surfen liegen. Im Gegensatz zu anderen MacBooks verfügt das Neo über ein mechanisches Multi-Touch-Trackpad ohne Druckerkennung. Die Tastatur des Geräts ist zudem nicht beleuchtet. Nur einer der beiden USB-C-Anschlüsse unterstützt den modernen USB-3-Standard.

Apple hat es auf Studenten abgesehen

Apple hat das MacBook Neo radikal kalkuliert, wird mit dem Gerät aber vermutlich trotzdem satte Gewinne einfahren – vor allem, wenn es gelingt, neue Kunden ins eigene Universum zu locken. Klar: Die Hardware wurde deutlich abgespeckt und der Preis duftet weniger nach Einzelbüro, sondern mehr nach Studentenbude. Doch irgendwoher muss er auch kommen. Eine beleuchtete Tastatur, Force-Touch-Trackpad und mehr Arbeitsspeicher sind zwar alles Dinge, die man vermissen kann, aber strenggenommen für die klassische Office- und Internet-Nutzung nicht braucht.

Vor allem in den digitalen Medien kritisieren viele eine mangelnde Leistung für Videoschnitt oder aufwendige Kreativarbeit. Was sie vergessen: Der Neo-Apfel richtet sich überhaupt nicht an diese Zielgruppe. Stattdessen hat Apple es auf Windows- und Chromebook-Nutzer, vor allem aber auf Studenten abgesehen, die aufgrund hoher Preise bislang einen Bogen um Macs gemacht haben.

Naturlich gibt es auch berechtigte Kritikpunkte. Die Bindung von Touch-ID an das teurere Modell erscheint etwa wie ein Sicherheitsaufpreis, und ein MacBook ohne Tastaturbeleuchtung wirkt im Jahr 2026 fast schon nostalgisch. Doch im Kontext des Preises ergibt sich ein anderes Bild. Apple will mit dem MacBook Neo kein Schnäppchen im klassischen Sinne, sondern ein bewusst reduziertes Einstiegsgerät verkaufen. Oder kurzum: ein Statussymbol im Sparmodus, das dennoch unverkennbar aus Cupertino stammt.

Stimmen

  • John Ternus, Senior Vice President of Hardware Engineering bei Apple, in einem Statement: „Das MacBook Neo ist von Grund auf so konzipiert worden, dass es für mehr Menschen erschwinglich ist. Es ist ein Laptop, den nur Apple entwickeln konnte. Es kommt in einem robusten Aluminiumdesign in vier wunderschönen Farben, mit einem brillanten Liquid-Retina-Display, der starken Performance der Apple-Chips, Batterielaufzeit für den ganzen Tag, einer hochwertigen Kamera, Mikrofonen und Lautsprechern, einem Magic Keyboard und Multi-Touch-Trackpad. Es gibt einfach keinen vergleichbaren Laptop.“
  • Asus-Finanzchef Nick Wu im Rahmen einer Analysten-Konferenz: „Angesichts der historisch sehr hohen Preise von Apple ist die Einführung eines so erschwinglichen Produkts sicherlich ein Schock für den gesamten Markt. Ich glaube also, dass alle PC-Anbieter, einschließlich der vorgelagerten Anbieter wie Microsoft, Intel und AMD, dies sehr ernst nehmen und ernsthaft darüber diskutieren, wie sie mit diesem Produkt im gesamten PC-Ökosystem konkurrieren können.“
  • Blogger Patrick Bergmann fasst relativ gut zusammen: „Unter dem Strich wirkt das MacBook Neo daher wie ein strategisches Einstiegsgerät, das vor allem neue Nutzer in das Apple-Ökosystem bringen soll. Ob sich das Konzept jedoch langfristig bewährt, hängt stark davon ab, wie gut die Hardware auch in einigen Jahren noch mit zukünftigen macOS-Versionen zurechtkommt. Deshalb bleibe ich dabei und empfehle weiterhin klar, das MacBook Air mit M4 im freien Handel zu erwerben. Sollte Apple beim Nachfolger den A19 Pro mitsamt 12 GB RAM einsetzen, dürfte sich das Blatt wenden.“

MacBook Neo: Der wichtigste Mac seit dem iMac?

Sollte Apples Rechnung aufgehen, könnte das MacBook Neo zu einem der wichtigsten Macs seit dem iMac werden. Nicht weil es technologisch revolutionär ist, sondern weil es eine neue Tür zur Preisklasse unterhalb der klassischen Apple-Laptops öffnet. Millionen potenzieller Käufer, die bisher bei günstigen Windows-Geräten oder Chromebooks landeten, könnten damit in Reichweite rücken.

Der wahre Wert liegt aber weniger in der Hardware als im Ökosystem. Denn wer mit einem günstigen Mac einsteigt, landet schnell bei macOS, iCloud und vielleicht irgendwann auch bei einem iPhone oder iPad. Für Apple dürfte das MacBook Neo damit weniger ein Laptop als ein Eintrittsticket sein. Für Stammkunden erscheint es wenig verlockend. Doch für Neulinge könnte es ein erster Schritt in eine langfristige Beziehung mit dem Apfel-Konzern sein.

Entscheidend wird sein, ob und wie Apple die Neo-Reihe weiterentwickelt. Bleibt der Arbeitsspeicher dauerhaft knapp und die Hardware zu stark limitiert, droht das Modell schnell zu altern. Gelingt es hingegen, in künftigen Generationen etwas mehr Leistung zu liefern, ohne den Preis deutlich zu erhöhen, könnte das Neo zum Bestseller werden und den Laptop-Markt gehörig durcheinanderwirbeln. Bis dahin gilt: Apple hat den Markt nicht neu erfunden, aber ihm einen durchaus cleveren Preiszettel verpasst.

Auch interessant: 

Der Beitrag MacBook Neo: Apple schockiert mit Billig-Laptop erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Forscher wollen alte Kohleminen in unterirdische Pumpspeicherkraftwerke verwandeln

13. März 2026 um 05:45

Der Beitrag Forscher wollen alte Kohleminen in unterirdische Pumpspeicherkraftwerke verwandeln erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Pumspeicherkraftwerke Kohlemine

Forscher haben hydrodynamische Modellierungen durchgeführt und chemische Modelle entwickelt, um die Machbarkeit der Umwandlung stillgelegter Kohlebergwerke in unterirdische Pumpspeicherkraftwerke zu bewerten. Die Energiespeicher könnten die Netzzuverlässigkeit und -sicherheit erhöhen. 

Forscher des Oak Ridge National Laboratory (ORNL) bewerten derzeit die Machbarkeit, stillgelegte Kohleminen in unterirdische Pumpspeicherkraftwerke umzuwandeln. Sie nutzen dafür fortschrittliche hydrodynamische und chemische Modelle, um verschiedene Standorte umfassend zu prüfen. Die Speicherlösungen könnten künftig die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Stromnetze erhöhen.

Pumpspeicherkraftwerke (PSH) stellen in den USA bereits über 90 Prozent der heimischen Energiespeicherung im Versorgungsmaßstab bereit. Die Technologie benötigt meist Berge oder Hügel für einen natürlichen Höhenunterschied zwischen zwei Wasserbecken.

Experten am ORNL bilden diesen Höhenunterschied nun durch die Nutzung bestehender Mineninfrastrukturen künstlich nach. Anstatt neue Becken in bergigen Landschaften zu bauen, greifen die Forscher auf tiefe Schächte ehemaliger Kohleminen zurück. Dieses Verfahren weitet die geografische Reichweite der Technologie deutlich aus.

Untergrund-Pumpspeicherkraftwerk: Bestehende Infrastruktur senkt Kosten

Vorhandene Schächte senken die Baukosten für neue Kraftwerke. Die vorhandene Substanz der Bergwerke bildet das Fundament für die technischen Anlagen. Künftig könnten davon auch Gebiete ohne natürliche Erhebungen profitieren.

Die Forscher untersuchen, wie sich die unterirdischen Strukturen für den dauerhaften Betrieb eignen. In flachen Regionen gab es bisher kaum Möglichkeiten, großtechnische Wasserspeicher für die Netzzuverlässigkeit zu errichten. Die Umnutzung der Minen erweitert inzwischen die geografische Reichweite der PSH-Technologie.

Trotz der Potenziale stehen Experten vor technischen Herausforderungen bei der Umsetzung. Thien Nguyen, Senior Researcher am ORNL, nennt chemische Erosion und die strukturelle Stabilität als zentrale Hürden. Das Wasser in den tiefen Schächten steht in ständigem Kontakt mit dem Gestein und verbliebenen Mineralien.

Digitale Modelle für die Industrie

Diese chemischen Prozesse greifen das Material der Mine über lange Zeiträume hinweg an. Gleichzeitig muss die Konstruktion dem Druck der Wassermassen dauerhaft standhalten. Die Sicherheit der Anlagen steht daher im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Untersuchungen.

Um diese Risiken zu beherrschen, nutzt das Team fortschrittliche hydrodynamische und chemische Modelle. Die hydrodynamischen Simulationen bilden die Wasserbewegungen in den verzweigten Schächten detailgetreu ab. Die chemischen Analysen bewerten die Reaktionen zwischen dem Wasser und der Umgebung.

Industriepartner erhalten durch diese Werkzeuge eine Basis für die Bewertung spezifischer Standorte. Die Daten helfen Unternehmen, informierte Entscheidungen über das Design und den Bau der Anlagen zu treffen. Auch der spätere Betrieb und die Wartung sollen von diesen digitalen Analysen profitieren.

Sichere Nachnutzung für das Stromnetz

Die Analysen zeigen auf, ob die Wasserkraft unter Tage an einem jeweiligen Ort funktioniert. Fachleute nutzen die Modelle, um die Standorte von Interesse umfassend auf ihre Eignung zu prüfen. Dies soll künftige Investoren und Betreiber bei der Risikoeinschätzung unterstützen.

Letztlich könnten stillgelegte Minen durch diese Forschung eine wichtige Funktion für ein stabileres Stromnetz erhalten. Die Verwandlung alter Industriebrachen in moderne Kraftwerke könnte entscheidend zur Netzsicherheit beitragen. Das Projekt am Oak Ridge National Laboratory bildet damit eine Grundlage für künftige Anwendungen im Versorgungsmaßstab.

Auch interessant:

Der Beitrag Forscher wollen alte Kohleminen in unterirdische Pumpspeicherkraftwerke verwandeln erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

Diese Benziner haben den geringsten Verbrauch

12. März 2026 um 20:42

Der Beitrag Diese Benziner haben den geringsten Verbrauch erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

beleibtesten Automarken Mai 2025 Neuzulassungen

Die Spritpreise rattern immer weiter nach oben, und Benzin wird plötzlich zum Luxusgut. Da ist es ein Vorteil, wenn das eigene Auto einen möglichst geringen Verbrauch hat. Welche Benziner momentan am wenigsten Treibstoff schlucken, verraten wir in diesem Ranking.

Der Krieg im Iran mag geografisch weit von Deutschland entfernt sein, doch ökonomisch sind seine Auswirkungen auch bei uns zu spüren. Grund ist die Sperrung der Straße von Hormus seitens des Iran, durch die große Teile der globalen Öl- und Gasversorgung abgewickelt werden. Die Folgen sind steigende Preise für Öl, Sprit und Gas. Diesel und Benzin kosten teilweise mehr als zwei Euro. Wer ein Auto mit niedrigem Verbrauch fährt, kann zumindest ein wenig aufatmen.

Diese Modelle haben einen besonders geringen Verbrauch

Wer ein Elektroauto fährt oder eine Solaranlage besitzt, wird durch die Energiekrise nicht ganz so schwer getroffen. Und Autofahrer, die weiterhin auf einen Verbrennungsmotor bauen, können mit dem richtigen Modell zumindest den Verbrauch niedrig halten. Der ADAC liefert hierfür fundierte Daten auf Basis der Herstellerangaben nach dem sogenannten WLTP-Zyklus.

Ermittelt wurden die Benziner-Modelle, die den niedrigsten CO2-Ausstoß und damit den geringsten Verbrauch in ihrer Klasse aufweisen. Kleinwagen dominieren natürlich die Top Ten, doch auch die untere Mittelklasse ist vertreten.

In der Mittelklasse gewinnt der Dacia Bigster hybrid 155 Expression mit einem Verbrauch von 4,7 Litern auf 100 Kilometer. Und in der Oberklasse teilen sich der Lexus ES 300h Business Automatik und der Skoda Superb 1.5 TSI mHEV Essence DSG die Spitzenposition. Beide Wagen kommen auf einen Verbrauch von 5,1 Litern.

Allerdings sind die sparsamsten Fahrzeuge nicht immer auch am kostengünstigsten im Unterhalt, wenn Wertverlust, Steuern und Versicherung mit einbezogen werden. Wo verfügbar, haben wir auch diesen Wert mit eingebaut. In der folgenden Galerie sind die Autos mit dem geringsten Verbrauch gelistet.

Platz 10: Mitsubishi ASX 1.8 Hybrid Plus Automatik

Los geht es mit dem Mitsubishi ASX. Der kompakte SUV kommt auf einen Normverbrauch von 4,4 Litern auf 100 Kilometer bei einer Leistung von 116 kW. Der Grundpreis für das Hybrid-Fahrzeug liegt bei 30.490 Euro.

besten Autos, Fahrzeuge, Modelle, TÜV, ADAC, Gebrauchtwagen, Mängelquote, EM-Quote, EM, erhebliche Mängel, Ranking, VW, Audi, Mercedes, Mitsubishi
Foto: Mitsubishi

Der Beitrag Diese Benziner haben den geringsten Verbrauch erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

ETH Zürich speichert CO2 und Wasserstoff in Methanol

12. März 2026 um 13:30

Der Beitrag ETH Zürich speichert CO2 und Wasserstoff in Methanol erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

Wasserstoff Methanol

Forschern der ETH Zürich ist es gelungen, CO2 zu binden und Wasserstoff gleichzeitig in Methanol zu speichern. Hintergrund sind isolierte Metallatome als Katalysatoren.

Forscher der ETH Zürich haben CO2 aus der Luft zusammen mit Wasserstoff in grünes Methanol umgewandelt. Ein einzelnes Indiumatom diente dabei als Katalysator, um diese chemische Reaktion zu beschleunigen. Mit dieser Technologie lässt sich Wasserstoff effizient in flüssiger Form speichern und das Treibhausgas als Energieträger nutzen. Die Methode liefert zudem exakte Daten über die chemischen Abläufe während der Umwandlung.

Methanol dient der Industrie als wichtiger Rohstoff und treibt bereits erste Motoren in der Schifffahrt an. Da der Stoff bei Raumtemperatur flüssig bleibt, ist die Handhabung im Vergleich zu gasförmigem Wasserstoff deutlich einfacher. In dieser Form erreicht Methanol eine Energiedichte, die mit auf 700 bar komprimiertem und auf minus 200 Grad Celsius gekühltem Wasserstoff vergleichbar ist. Für eine nachhaltige Synthese muss der benötigte Wasserstoff allerdings leicht aus grünen Quellen verfügbar sein.

Forscher produzieren Methanol aus Wasserstoff und CO2

Herkömmliche Katalysatoren arbeiten meist mit Partikeln, die aus mehreren tausend Atomen bestehen. In solchen Clustern bleiben viele Atome im Inneren eingeschlossen und nehmen daher nicht aktiv an der chemischen Reaktion teil.

Die Forscher der ETH Zürich setzen stattdessen auf isolierte Einzelatome des Elements Indium. Durch diesen Aufbau senkt tatsächlich jedes einzelne Atom die nötige Reaktionsenergie auf dem Weg zum Methanol ab. Laut einer im Fachmagazin Nature Nanotechnology veröffentlichten Studie steigerte das Team die Methanolproduktion so um 70 Prozent im Verhältnis zum eingesetzten Katalysematerial.

Indium kommt in der Natur im Vergleich zu teuren Edelmetallen relativ häufig vor. Dennoch betonen die Forscher, dass die Technik vor allem ihre maximale Nutzungseffizienz erreicht. Jedes Atom hilft aktiv dabei, das Klimagas CO2 in einen flüssigen Brennstoff zu verwandeln.

Hoher Aufwand bremst industrielle Nutzung

Um die einzelnen Indiumatome exakt zu platzieren, benötigen die Wissenschaftler eine spezielle Oberfläche aus Hafniumoxid. Hafnium zählt wie Indium zu den seltenen Elementen, kommt in der Erdkruste jedoch etwa 40-mal häufiger vor.

Zur Herstellung dieser notwendigen Katalyse-Oberfläche erhitzen die Forscher das Material auf extreme Temperaturen von mindestens 2.000 Grad Celsius. Dieser Produktionsschritt macht das Verfahren derzeit noch sehr aufwendig und entsprechend kostspielig für eine breite Anwendung.

Trotz der hohen Kosten ermöglicht der technologische Fortschritt Messungen mit einer bisher unerreichten Genauigkeit direkt am aktiven Zentrum. Im Gegensatz zu früheren Methoden können Forscher nun inaktive Atome aus der Bilanz streichen, die bisher die Ergebnisse verfälschten.

Die Wissenschaftler sehen dadurch exakt, welche Atome an der Reaktion teilnehmen. Dieses neue Wissen soll dazu beitragen, die Produktion von grünem Methanol und weiteren chemischen Grundstoffen künftig zu optimieren.

Auch interessant:

Der Beitrag ETH Zürich speichert CO2 und Wasserstoff in Methanol erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

X Money: Elon Musk will Kontonummern abschaffen – und strebt nach noch mehr Macht

12. März 2026 um 11:00

Der Beitrag X Money: Elon Musk will Kontonummern abschaffen – und strebt nach noch mehr Macht erschien zuerst beim Online-Magazin BASIC thinking. Über unseren Newsletter UPDATE startest du jeden Morgen bestens informiert in den Tag.

X Money Elon Musk Bank Zahlungsdienst

Elon Musk will mit X Money einen eigenen Zahlungsdienst an den Start bringen und direkt in seine Plattform X (ehemals Twitter) integrieren. Der Funktionsumfang soll weit über Konkurrenzangebote wie Paypal hinausgehen. Politiker und Experten schlagen jedoch bereits Alarm. Sie sehen in dem Dienst ein gefährliches Machtinstrument und werfen Musk Unverantwortlichkeit vor. Eine kommentierende Analyse.

Was ist X Money?

  • Bereits unmittelbar nach der Übernahme von Twitter sprach Elon Musk davon, die Plattform in eine sogenannte App für alles umbauen zu wollen. Als Vorbild gilt die chinesische App WeChat, die es Nutzern neben klassischen Chats erlaubt, Geld zu transferieren, Informationen zu teilen, Restaurants zu buchen oder Dateien zu verschicken. Ziel solcher Everything-Anwendungen ist es nicht nur, dass Nutzer künftig nicht mehr zwischen verschiedenen Apps wechseln müssen, sondern sie möglichst lange an das App-Ökosystem zu binden – vor allem, um Werbung zu schalten, Daten zu sammeln und die Konkurrenz zu schwächen.
  • Lange bevor Elon Musk mit Tesla Elektroautos massentauglich machte oder mit SpaceX Raketen zur Erde zurückkehren ließ, gründete er unter der Domain „X“ eine der ersten Onlinebanken. Daraus entstand der Zahlungsdienst PayPal, an dessen Gründung Musk beteiligt war. Mit X Money kehrt er gewissermaßen zu diesen Wurzeln zurück. Doch dieses Mal will Elon Musk offenbar nicht nur ein reines Finanzprodukt entwickeln, sondern es tief in seine Unternehmensstrukturen integrieren und hunderten Millionen Nutzern zugänglich machen.
  • X Money könnte über mehrere Funktionen verfügen. Darunter: Peer-to-Peer-Zahlungen zwischen Nutzern wie bei PayPal, eine Monetarisierung für Content Creator, integrierte Trinkgelder und Abonnements sowie vermutlich auch eine Wallet-Funktion. Das Ziel dabei ist relativ offensichtlich: Elon Musk will das Netzwerk auf dem Weg zu einer App für alles von einer reinen Kommunikationsplattform um einen digitalen Finanzhub erweitern. Laut Musk soll X Money bereits im April 2026 an den Start gehen.

Will Elon Musk Kontonummern abschaffen?

Everything-Apps versprechen Bequemlichkeit: eine Anwendung für alles, vom Chat bis hin zur Zahlung. Doch hinter diesem vermeintlichen Komfort steckt eine alte Logik der Plattformökonomie. Denn wer möglichst viele Lebensbereiche bündelt, hält Nutzer länger im eigenen System. Aufmerksamkeit, Daten und Transaktionen verschmelzen dabei – und damit auch die Macht über digitale Alltagsroutinen.

Der Bezahldienst X Money ist ein Paradebeispiel für eine solche Plattformökonomie. Elon Musk plant nichts Geringeres als ein neues Machtinstrument, das Kommunikation, Transaktion und Identität auf einer Plattform zusammenlaufen lässt. Doch wer eine solche Infrastruktur kontrolliert, der kontrolliert auch Zugänge, Sichtbarkeit und Zahlungsströme. X Money erinnert eher an ein Betriebssystem für das öffentliche Leben als an eine gewöhnliche App.

Hinzu kommt, dass Musk offenbar vieles verschwinden lassen will, was aktuell selbstverständlich ist. Darunter: Kontonummern, IBANs und klassische Bankverbindungen. Damit gingen allerdings erhebliche Risiken einher. Denn eine Everything-App sammelt nicht nur Likes und Kontakte, sondern Kaufverhalten, Aufenthaltsorte und Finanzdaten. Datenschutz wird so zur Systemfrage. Wer alles weiß, kann nämlich nicht nur Werbung optimieren – sondern auch Profile erstellen, Verhalten vorhersagen und Märkte lenken.

Das neue Machtinstrument von Musk könnte wie folgt aussehen: X liefert mit hunderttausenden Nutzern die Infrastruktur und Datenströme, während X Money Zahlungen abwickelt und das KI-Unternehmen xAI Auswertungen und Analysen liefert. Ein solches Modell wäre in westlichen Ländern absolut einzigartig und konkurrenzlos. Größtes Risiko bliebe Elon Musk selbst, da er aufgrund seiner totalitären, rechtspopulistischen und manipulativen Tendenzen eine solche Infrastruktur missbrauchen könnte – etwa so wie damals, als er die Algorithmen von X änderte, um die US-Wahl zu beeinflussen.

Stimmen

  • Elon Musk erklärte bereits bei einem All-Hands-Meeting von xAI im Februar 2026: „X Money befand sich bereits in einer geschlossenen Beta-Phase innerhalb des Unternehmens. Wir gehen davon aus, in den nächsten ein bis zwei Monaten eine begrenzte externe Beta-Phase zu starten und das Programm anschließend weltweit für alle X-Nutzer freizugeben. Man könnte sein ganzes Leben in der X-App verbringen.“
  • Der demokratische Abgeordnete Micah Lasher warnt in einem Brief an das New Yorker Finanzministerium: „Was wir hier sehen, ist nichts weniger als Elon Musk, der ein dauerhaftes Teil der finanziellen Infrastruktur des Landes wird – mit Zugang zu riesigen Mengen an Verbraucherdaten, einschließlich der Daten von New Yorkern. Ich halte das für grob unverantwortlich und gesetzeswidrig.“
  • Corey Rayburn Yung, Rechtsprofessor an der Universität von Kansas, weist in einem Bluesky-Beitrag darauf hin, dass Musk ungetestet Code in das Finanzministerium implementieren könnte, um Zahlungen zu blockieren: „Dies ist eine Hintertür. Elons Programmierer schaffen eine Hintertür zum US-Finanzministerium. Dies ist sowohl aufgrund der beabsichtigten Verwendung (durch Elon und Trump) als auch aufgrund des Risikos, dass andere Akteure eine große Sicherheitslücke ausnutzen könnten, um eine massive Störung der US-Regierung zu verursachen, unglaublich gefährlich.“

X Money könnte Kräfteverhältnis im Internet verschieben

Sollten sich X Money und Elon Musks Vision einer Everything-App im Westen durchsetzen, könnte sich das Kräfteverhältnis im Internet verschieben. Die Plattform X würde vom Vermittler zum Infrastrukturbtreiber aufsteigen – inklusive Zahlungsverkehr, Identität und Kommunikation. Eine solche digitale Stadt hätte zwar ein zentrales Tor, doch der Schlüssel würde in privaten Händen liegen.

X Money wäre jedoch nicht nur ein Geschäftsmodell, sondern ein strategischer Hebel, mit dem sich Nutzer dauerhaft an eine Plattform binden lassen. Für Politik und Gesellschaft würde das eine neue Grundsatzfrage eröffnen: Wollen wir digitale Superzentren oder ein offenes Netz aus vielen Diensten?

Denn je mehr Funktionen sich in einer Everything-App bündeln, desto größer wird auch der Datenhunger. Doch wenn alles in einer Anwendung steckt, steckt letztlich auch das gesamte Leben darin. Die offensichtlichen Risiken: Machtmissbrauch durch Privatunternehmen, Datenschutzrisiken und gänzlich neue Abhängigkeiten.

Noch ist zwar unklar, welche konkreten Technologien hinter X Money stehen werden. Doch Elon Musk könnte mit einer Everything-App Kommunikation, Datenströme und sogar Zahlungsströme kontrollieren. Eine solche Plattform würde sich jenseits der klassischen Marktlogik bewegen. Denn mit einer solchen Plattformökonomie wäre Elon Musk nicht nur Meinungslenker, sondern auch Sheriff und Bank zugleich.

Auch interessant: 

Der Beitrag X Money: Elon Musk will Kontonummern abschaffen – und strebt nach noch mehr Macht erschien zuerst auf BASIC thinking. Folge uns auch auf Google News und Flipboard oder abonniere unseren Newsletter UPDATE.

❌